Kurz gesagt
- Eine Grundmontage besteht aus vier Teilen auf der Hauptschnur: Laufblei, Perle, Wirbel und daran das Vorfach mit dem Haken.
- Das Blei wird aufgefädelt und nicht angeknotet. Der Fisch zieht die Schnur hindurch und spürt sein Gewicht nicht.
- Im Stillwasser reichen 25 bis 40 g, in starker Strömung sind 70 bis 95 g nötig. Über das Gewicht entscheidet die Wurfweite, über die Form der Grund.
- Das Vorfach ist 30 bis 80 cm lang und vier bis fünf Hundertstel schwächer als die Hauptschnur, damit ein Hänger nur den Haken kostet.
- Sie zeigt feine Bisse direkter als jede andere Grundmontage und hakt dafür keinen Fisch von allein.
Das Blei liegt, die Schnur läuft
Eine Grundmontage besteht aus vier Teilen, und ihr ganzer Trick steckt im ersten davon. Das Blei wird nicht angeknotet, sondern aufgefädelt. Die Hauptschnur läuft durch einen Kanal hindurch und endet erst weiter unten am Wirbel.
Nimmt ein Fisch den Köder und trägt ihn weg, zieht er die Schnur durch dieses Blei hindurch. Er bewegt ein paar Gramm Schnur, nicht 80 g Blei, und schöpft deshalb keinen Verdacht. Bei einer fest angebundenen Bleikugel wäre an dieser Stelle Schluss, und ein misstrauischer Fisch ließe den Köder wieder fallen.
Steckbrief Grundmontage
- Aufgabe
- Köder am Grund anbieten Ohne dass der Fisch beim Abziehen das Bleigewicht spürt
- Bauteile
- Laufblei, Perle, Wirbel, Vorfach In dieser Reihenfolge auf die Hauptschnur, dann der Haken
- Prinzip
- Das Blei liegt, die Schnur läuft Der Kanal im Blei gibt die Schnur frei, sobald der Fisch zieht
- Bleigewicht
- 25 bis 165 g Nach Wurfweite und Strömung, der Rechner unten sagt es genauer
- Bleiform
- Olive, Sargblei, Birnenblei, Krallenblei Nach Grund und Strömung, immer mit Kanal statt mit Öse
- Vorfachlänge
- 30 bis 80 cm Kurz in Strömung, lang bei zögerlichen Fischen im Stillwasser
Alle 10 Angaben
- Zielfische
- Aal, Brassen, Karpfen, Schleie, Barbe, Wels Mit Köderfisch und beißfestem Vorfach auch Zander und Hecht
- Gewässer
- See, Fluss, Kanal, Talsperre Überall, wo der Grund fest genug ist und das Blei nicht einsinkt
- Schwierigkeit
- einfach Die erste Montage, die die meisten selbst binden
- Grenze
- keine Selbsthak-Wirkung Den Anhieb setzt du selbst, die Rute muss besetzt bleiben
Am häufigsten fehlt das kleinste Teil
Vier Teile klingen nach wenig, und trotzdem übernimmt keins die Aufgabe eines anderen. Wer eins weglässt, merkt es nicht beim Aufbau, sondern an einem gerissenen Knoten oder an einem Vorfach, das sich zur Spirale gedreht hat.
Die Montage Teil für Teil
6 BauteileDie vier aufgefädelten Teile, dazu Hauptschnur und Haken. Fehlt eins davon, fällt die Montage nicht aus, sie wird nur schlechter, und meistens merkst du es erst an ausbleibenden Bissen.
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Hauptschnur
Sie läuft durch das Blei hindurch und endet erst am Wirbel. Genau diese Strecke gibt der Fisch frei, wenn er den Köder wegträgt.
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Laufblei
Es hält die Montage an Ort und Stelle und ist trotzdem nicht mit ihr verbunden. Sein Gewicht trägt der Grund, die Schnur trägt nur sich selbst.
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Perle
Das kleinste Teil und das am häufigsten vergessene. Sie sitzt direkt über dem Wirbel, nicht irgendwo auf der Strecke dazwischen, sonst trifft das Blei am Ende doch den Knoten.
-
Wirbel
Er stoppt das Blei nach unten und nimmt den Drall aus der Schnur. Ohne ihn dreht sich das Vorfach mit der Zeit zu einer Spirale.
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Vorfach
Die Strecke, die der Fisch als Erstes berührt. Sie ist die schwächste Stelle der ganzen Montage, und das mit Absicht.
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Haken mit Köder
Er liegt frei auf dem Grund, ein Stück vom Blei entfernt. Der Abstand ist der Grund, warum ein misstrauischer Fisch überhaupt zugreift.
Verwandte Montagen
3 MontagenDieselbe Aufgabe, anders gelöst. Unter jeder Zeichnung steht, wann sie die bessere Wahl ist.
Festbleimontage
Das Blei sitzt fest am Wirbel. Der Fisch zieht dagegen und hakt sich selbst, dafür bemerkst du vorsichtige Bisse gar nicht.
Seitenarm-Montage
Das Vorfach geht über dem Blei ab. Auf Schlamm und über Kraut steht der Köder damit frei, statt darin zu versinken.
Anti-Tangle-Montage
Ein Röhrchen zwischen Blei und Vorfach. Ab etwa 50 m Wurfweite verhindert es, dass sich beim Wurf alles um die Hauptschnur legt.
In fünf Schritten aufgebaut
Zwei Knoten, sonst wird nur aufgefädelt: einer bringt den Wirbel an die Hauptschnur, einer den Haken ans Vorfach. Der Clinchknoten reicht für beide, der Palomarknoten hält mehr aus und geht auch im Dunkeln. Wer die Reihenfolge einmal im Kopf hat, baut die Montage nachts in zwei Minuten neu auf, und genau darauf kommt es an, wenn das Vorfach reißt.
-
Das Laufblei auf die Hauptschnur fädeln
Die Hauptschnur durch den Kanal des Bleis schieben, nicht anknoten. Der Kanal ist das eine Merkmal, auf das es hier ankommt: eine angegossene Öse taugt für diese Montage nicht.
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Eine Perle hinter das Blei schieben
Gummi oder Hartplastik, 5 bis 6 mm, das Loch groß genug für die Hauptschnur. Sie gehört zwischen Blei und Wirbel, an jeder anderen Stelle ist sie wirkungslos.
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Den Wirbel an die Hauptschnur knoten
Ein Clinch- oder Palomarknoten reicht. Der Wirbel ist zugleich der Stopper für das Blei und die Bremse gegen den Drall, den ein rollendes Blei in die Schnur dreht.
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Das Vorfach an die andere Öse hängen
30 bis 80 cm, immer eine Nummer schwächer als die Hauptschnur. Reißt etwas, dann dort, und du verlierst den Haken statt der halben Montage.
-
Den Haken anbinden und den Köder aufziehen
Hakengröße nach Köder wählen, nicht nach Fisch. Ein Tauwurm braucht mehr Schenkel als eine Made, und ein zu kleiner Haken verschwindet im Köder.
Welche Bleiform an welches Wasser gehört
Über das Gewicht bestimmt die Wurfweite, über die Form bestimmt der Grund darunter. Dieselben 60 g halten je nach Bauform an ganz verschiedenen Stellen, und ein flaches Blei sinkt in weichem Schlamm langsamer ein als eine Olive, die ihr Gewicht auf einen Punkt drückt.
| Bleiform | Was sie tut | Ihr Wasser |
|---|---|---|
| Olive | rollt bei Zug ein Stück mit, kommt über Kraut hinweg | Stillwasser und leichter Zug |
| Sargblei | flach und kantig, bietet der Strömung wenig Fläche | Fluss und Kanal mit festem Grund |
| Birnenblei | fliegt am weitesten, stellt sich beim Sinken auf | Stillwasser und Fluss, vor allem weit draußen |
| Krallenblei | verankert sich mit ausklappbaren Drähten | starke Strömung und Brandung |
Jede dieser Formen gibt es mit durchgehendem Kanal und mit fester Öse. Für die Grundmontage brauchst du den Kanal. Ein Blei mit Öse läuft nur dann, wenn ein Röhrchen oder ein Clip auf der Hauptschnur sitzt und es daran hängt, sonst hast du eine Festbleimontage gebaut, ohne es zu merken.
Vier Formen, vier Aufgaben
Von links nach rechts wird die Auflagefläche größer, und daran erkennst du am Wasser, wofür ein Blei gebaut ist. Die runde Olive liegt auf einem Punkt, das flache Sargblei auf seiner ganzen Unterseite.
Das Krallenblei rechts ist der Sonderfall. Seine Drähte klappen unter Zug aus und graben sich in Sand und Kies, und ohne sie bräuchte es an derselben Stelle rund die Hälfte mehr Gewicht.
Olive, Sargblei, Birnenblei und Krallenblei nebeneinander. AI-Bild
Zwei Größen entscheiden über das Bleigewicht
So leicht wie möglich, so schwer wie nötig, sagt die Faustregel, und das ist richtig und unbrauchbar zugleich. Wurfweite und Strömung dagegen lassen sich beide am Wasser abschätzen, und mehr braucht es nicht.
Wie schwer muss dein Blei sein?
RechnerZu leicht wandert das Blei ab und zieht die Montage aus der Stelle, die du gerade angefüttert hast. Zu schwer kostet dich jeden vorsichtigen Biss. Dazwischen liegt ein schmaler Bereich, und er hängt an zwei Dingen.
Blei-Rechner
Wurfweite und Strömung rein, Bleigewicht raus
- Bleigewicht …
- Passende Bleiform …
- Wurfgewicht der Rute …
Die Werte gelten für ein Blei ohne Futterkorb. Ein gefüllter Korb wiegt im Wurf deutlich mehr als seine Aufschrift, und in der Strömung entscheidet die Form mehr als das Gewicht: ein Krallenblei hält bei 80 g, wo eine Kugel bei 120 g noch rollt.
Die Wurfweite bestimmt den Grundbedarf, die Strömung setzt einen Aufschlag darauf. Alles darüber hinaus ist verschenkte Bissanzeige. Schweres Blei drückt sich in den Grund, dämpft jeden Zupfer und macht aus einer feinen Montage einen Anker.
Vorfach und Haken
Das Vorfach ist die Sollbruchstelle der Montage, und das ist Absicht. Als Faustregel trägt es rund ein Viertel weniger als die Hauptschnur. Klemmt der Haken zwischen zwei Steinen, reißt dann er, und Blei, Perle und Wirbel bleiben an der Schnur.
Monofil dehnt sich und verzeiht einen harten Anhieb, Fluorocarbon ist steifer, abriebfester und im klaren Wasser schlechter zu sehen. Auf Zander und Hecht mit Köderfisch taugt keins von beiden. Dort gehört ein Stahl- oder Hardmono-Vorfach ans Ende, sonst beißt der erste Hecht die Montage ab und schwimmt mit dem Haken davon.
Welche Stärke dazu passt, hängt am Zielfisch und nicht an der Montage. Die Angaben sind monofil, und der Abstand zwischen den beiden Spalten ist die Sollbruchstelle.
| Zielfisch | Hauptschnur | Vorfach |
|---|---|---|
| Rotauge, Brassen | 0,20 bis 0,22 mm | 0,16 bis 0,18 mm |
| Schleie, Karpfen bis 5 kg | 0,25 bis 0,28 mm | 0,20 bis 0,22 mm |
| Aal | 0,28 bis 0,30 mm | 0,22 bis 0,25 mm |
| Karpfen, Barbe | 0,30 bis 0,35 mm | 0,25 bis 0,30 mm |
| Zander und Hecht am Köderfisch | 0,35 mm oder 0,14 mm geflochten | Stahl oder 0,50 mm Hardmono |
| Wels | 0,50 mm oder 0,40 mm geflochten | 0,80 mm Hardmono |
Geflochtene Hauptschnur überträgt jeden Zupfer und wirft weiter, dehnt sich dafür nicht. Am Laufblei ist das zweischneidig: du siehst mehr, und ein harter Anhieb reißt schneller aus. Wer geflochten fischt, nimmt das Vorfach monofil und lässt es die Dehnung übernehmen.
Die Hakengröße richtet sich nach dem Köder. Ein zu großer Haken schaut aus einer Made heraus, ein zu kleiner verschwindet im Tauwurm und findet beim Anhieb nichts.
| Köder | Hakengröße |
|---|---|
| ein bis zwei Maden | 18 bis 14 |
| Maiskorn oder Pellet | 12 bis 8 |
| Tauwurm | 6 bis 2 |
| Boilie am Haar | 8 bis 4 |
| Köderfisch | 2 bis 1/0 |
Der Haken richtet sich nach dem Köder
Einmal durchstochen, der Rest hängt frei. Ein Wurm, der wie eine Ziehharmonika über den Bogen geschoben ist, liegt tot am Grund und verdeckt dabei die Spitze.
An der Ködermenge hängt auch, wie schnell du reagieren musst. Ein Wurmbündel ist schneller im Schlund als ein einzelner Wurm, und der Anhieb kommt entsprechend früher.
Ein Tauwurm braucht Schenkel, eine Made nicht. AI-Bild
Der Irrtum vom frei laufenden Blei
„Der Fisch spürt nichts" steht in jeder zweiten Anleitung, und es stimmt nur unter Bedingungen, die selten dabeistehen. Die Schnur läuft nämlich nur dann wirklich frei, wenn hinter der Rute nichts sie festhält.
Bei geschlossenem Rollenbügel zieht der Fisch gegen die Bremse und gegen die Rutenspitze. Auch ein straffer Schnurbogen zur Rutenspitze wirkt als Widerstand, lange bevor das Blei überhaupt eine Rolle spielt. Öffne den Bügel, lege die Schnur unter eine Freilaufbremse oder hänge sie in einen Clip, der bei Zug freigibt.
Der zweite Teil des Irrtums liegt am Grund. Sinkt das Blei in weichen Schlamm ein, setzt sich der Kanal zu, und die Schnur läuft nicht mehr durch. Nach außen sieht die Montage unverändert aus, tatsächlich fischst du ab diesem Moment ein Festblei ohne dessen Hakwirkung. An solchen Stellen gehört der Köder über das Blei, nicht dahinter.
Woran du den Biss überhaupt siehst
Eine straff zur Rutenspitze gespannte Schnur zeigt jeden Zupfer und nimmt der Montage im selben Moment ihren Vorteil. Beim Grundangeln mit Laufblei sitzt die Bissanzeige darum zwischen Rolle und erstem Ring, dort, wo sie nichts bremst.
Ein Clip oder ein kleines Gewicht im Schnurbogen fällt, sobald der Fisch abzieht, und die Schnur läuft weiter frei von der offenen Spule. Ein elektronischer Bissanzeiger macht denselben Vorgang hörbar, und eine Freilaufbremse gibt die Spule unter leichtem Druck frei, ohne dass der Bügel offen stehen muss.
Die Aalglocke am Spitzenring ist der billigste Weg und der schlechteste. Sie klemmt die Schnur, sie klingelt bei jedem Windstoß mit, und im Drill sitzt sie im Weg. Für eine Nacht am Fluss reicht sie, darüber hinaus lohnt der Wechsel.
Die billigste Bissanzeige und ihre Grenze
Der Bogen unter der Rutenspitze ist die eigentliche Anzeige. Er wird gerade, lange bevor sich die Spitze bewegt, und das erkennst du noch im Dämmerlicht.
Wie tief er hängen darf, entscheidet die Strömung. Im Fluss zieht das Wasser ihn von allein straff, dort bleibt er kurz. Im See darf er eine Handbreit durchhängen, sonst steht die Montage doch unter Zug.
Der lockere Schnurbogen zeigt den Biss, die Glocke macht ihn hörbar. AI-Bild
Keine Montage ist gut, nur passend
Drei Aufgaben stellen sich am Grund immer wieder, und die Grundmontage löst die erste davon besser als jede andere. Bei den beiden anderen steht daneben, welche Bauform du stattdessen nimmst.
Wofür die Grundmontage taugt
3 Aufgaben-
Köder soll am Grund liegen
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Erste Wahl
stehendes Wasser, Fluss oder Strom
Die Schnur läuft durch das Blei, der Fisch spürt beim Abziehen nur das Gewicht der Schnur. Genau dafür ist sie gebaut.
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Geht auch
ab etwa 50 m
Ab etwa 50 m schlägt das Vorfach beim Wurf gern um das Blei. Ein Röhrchen zwischen Blei und Wirbel verhindert das.
Besser geeignet: Anti-Tangle-Montage
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Besser nicht
Schlamm und Kraut
Auf Schlamm sinkt das Blei ein und nimmt Perle und Wirbel mit. Der Fisch zieht dann nicht mehr frei ab, und über Kraut liegt der Köder darunter statt darauf.
Besser geeignet: Seitenarm-Montage
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-
Großer Naturköder soll sauber liegen
-
Erste Wahl
stehendes Wasser, Fluss oder Strom
Ein Köderfisch darf liegen bleiben, bis der Räuber ihn wirklich genommen hat. Die frei laufende Schnur gibt ihm diese Zeit.
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Fisch soll sich beim Abziehen selbst haken
-
Besser nicht
stehendes Wasser, ab etwa 50 m
Ein laufendes Blei hakt nichts. Wer den Biss verschläft, hat den Fisch nicht, und genau das ist der Zweck der festen Variante.
Besser geeignet: Festbleimontage
-
Was die Grundmontage dafür aufgibt
Ihre feine Bissanzeige bezahlt sie mit fehlender Hakwirkung, und dieser Tausch zieht sich durch alle neun Bauformen. Keine ist in allem stark.
Die Montagen im Vergleich
15 MontagenKeine dieser Zeilen ist besser als die andere, sie tun Verschiedenes. Die Punkte sagen nur, worin eine Montage stark ist und was sie dafür aufgibt.
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Anti-Tangle-Montage
Sie fischt nach dem Wurf noch, statt als Knäuel am Grund zu liegen.
- Bissanzeige gut
- Selbsthak-Wirkung gut
- Wurfweite sehr gut
- Hängersicherheit gut
- Einfacher Aufbau gut
-
Festbleimontage
Der Anhieb passiert von allein, auch wenn du gerade nicht an der Rute stehst.
- Bissanzeige gering
- Selbsthak-Wirkung sehr gut
- Wurfweite sehr gut
- Hängersicherheit gut
- Einfacher Aufbau gut
-
Grundmontage diese Seite
Der Fisch nimmt den Köder, ohne Widerstand zu spüren.
- Bissanzeige sehr gut
- Selbsthak-Wirkung gering
- Wurfweite gut
- Hängersicherheit gut
- Einfacher Aufbau sehr gut
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Helikopter-Montage
Sie fliegt weiter als jede andere und legt das Vorfach oben auf den Grund.
- Bissanzeige gering
- Selbsthak-Wirkung sehr gut
- Wurfweite sehr gut
- Hängersicherheit sehr gut
- Einfacher Aufbau gering
-
Tiroler Hölzl
Sie kommt über Steine und Totholz, wo jedes andere Blei hängen bleibt.
- Bissanzeige gut
- Selbsthak-Wirkung gering
- Wurfweite gut
- Hängersicherheit sehr gut
- Einfacher Aufbau sehr gut
-
Texas-Rig
Sie läuft durch Kraut, Äste und Steinpackungen, ohne hängen zu bleiben.
- Bissanzeige sehr gut
- Selbsthak-Wirkung kaum
- Wurfweite gut
- Hängersicherheit sehr gut
- Einfacher Aufbau gut
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Wasserkugel
Sie wirft eine Fliege 30 m weit mit der Spinnrute, ohne Fliegenrute und ohne Wurfschule.
- Bissanzeige gering
- Selbsthak-Wirkung kaum
- Wurfweite sehr gut
- Hängersicherheit sehr gut
- Einfacher Aufbau sehr gut
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Carolina-Rig
Der Köder schwebt frei hinter dem Blei und deckt beim Einholen viel Fläche ab.
- Bissanzeige gut
- Selbsthak-Wirkung kaum
- Wurfweite sehr gut
- Hängersicherheit gut
- Einfacher Aufbau gut
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Gummifischmontage
Der Biss kommt direkt in die Hand, und der Köder ist in einer Minute gewechselt.
- Bissanzeige sehr gut
- Selbsthak-Wirkung kaum
- Wurfweite gut
- Hängersicherheit gering
- Einfacher Aufbau sehr gut
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Laufposenmontage
Sie fischt Tiefen ab, die länger sind als die Rute.
- Bissanzeige sehr gut
- Selbsthak-Wirkung kaum
- Wurfweite gut
- Hängersicherheit sehr gut
- Einfacher Aufbau gering
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Posenmontage
Du siehst den Biss, bevor der Fisch den Köder wirklich genommen hat.
- Bissanzeige sehr gut
- Selbsthak-Wirkung kaum
- Wurfweite gering
- Hängersicherheit sehr gut
- Einfacher Aufbau gut
-
Seitenarm-Montage
Der Köder liegt über Schlamm und Kraut, statt darin zu verschwinden.
- Bissanzeige gut
- Selbsthak-Wirkung gering
- Wurfweite gering
- Hängersicherheit sehr gut
- Einfacher Aufbau gut
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Feedermontage
Futter und Köder landen bei jedem Wurf an derselben Stelle.
- Bissanzeige sehr gut
- Selbsthak-Wirkung gering
- Wurfweite gut
- Hängersicherheit gering
- Einfacher Aufbau gering
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Forellenmontage
Der Köder steht in wählbarer Höhe über dem Grund, ohne Pose, die der Wind vertreibt.
- Bissanzeige gut
- Selbsthak-Wirkung kaum
- Wurfweite gut
- Hängersicherheit gut
- Einfacher Aufbau gut
-
Köderfischmontage
Der einzige Aufbau hier, der einen Räuber sicher am Haken hält.
- Bissanzeige gut
- Selbsthak-Wirkung gering
- Wurfweite gering
- Hängersicherheit gut
- Einfacher Aufbau gering
Die Stufen ordnen ein, sie messen nicht. Was eine Montage im Wasser wirklich tut, hängt an Schnurbogen, Rutenwinkel und Strömung.
Laufblei oder Festblei
Die beiden Bauformen unterscheiden sich in einem einzigen Punkt, und daraus folgt alles Weitere. Das eine Blei läuft auf der Schnur, das andere sitzt fest.
Laufblei oder Festblei?
0 von 6Tippe zum Abhaken. Dein Stand bleibt auf diesem Gerät gespeichert.
Für die Praxis heißt das: am Ansitz mit Blick auf die Rutenspitze fischst du besser mit Laufblei, weil du jeden Zupfer siehst. Sobald die Ruten stundenlang unbeobachtet im Halter liegen, arbeitet ein Festblei für dich, und du verlierst keinen Fisch, nur weil du gerade Kaffee holst.
Wann die Montage arbeitet und wann du arbeitest
Zwei Ruten, und nichts spricht dagegen, sie verschieden zu montieren. Die eine mit Laufblei auf den vorsichtigen Fisch, die andere mit Festblei als Selbsthaker.
Der Rutenwinkel entscheidet mit. Steil gestellt hängt weniger Schnur im Wasser, in der Strömung zieht dann auch weniger an der Montage, und das Blei darf eine Nummer leichter ausfallen.
Am besetzten Platz das Laufblei, am unbeobachteten das Festblei. AI-Bild
Die Stelle entscheidet mehr als die Montage
Ein Köder am Grund wird nicht gesucht, er wird gefunden, und das geschieht nur dort, wo Fische ohnehin entlangziehen. In jedem Gewässertyp sind das andere Kanten.
Wo diese Montage ihre Stärke ausspielt
3 Ansichten-
Scharkante
Der Übergang vom flachen ins tiefe Wasser. Fische ziehen an ihr entlang, und ein Köder direkt auf der Kante wird von jedem Trupp abgesucht.
-
Zufluss
Frisches Wasser bringt Nahrung und Sauerstoff. Der Grund davor ist meist fest, das Blei sinkt nicht ein.
-
Untiefe im Freiwasser
Ein Plateau im tieferen Wasser sammelt Futter und wird angesteuert, sobald das Wasser wärmer wird.
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Steg
Schatten, Struktur und regelmäßig Futterreste. Wirf nicht darunter, sondern 2 Meter davor an die Kante.
Gewässertyp im Lexikon: See Baggersee Weiher
Auch auf der Karte, hier aber zweite Wahl: Totholz, Schilfgürtel, Seerosenfeld, Krautfeld, Freies Wasser.
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Kehrwasser
Hinter dem Hindernis steht das Wasser fast still, und alles Treibende sammelt sich dort. Ein leichteres Blei reicht als in der Strömung daneben.
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Buhnenfeld
Der Buhnenkessel ist der klassische Platz für die Grundmontage. Wirf an die Strömungskante, nicht mitten hinein.
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Gleithang
Die flache Innenseite der Kurve. Hier setzt sich Feines ab, und der Grund trägt das Blei, ohne dass es einsinkt.
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Einmündung
Wo ein Bach einmündet, trifft Nahrung auf Strömungskante. Im Sommer kommt kühleres Wasser dazu.
Gewässertyp im Lexikon: Fluss Strom Bach
Auch auf der Karte, hier aber zweite Wahl: Totholz, Brückenpfeiler, Krautfahne, Prallhang.
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Fahrrinne
Die Kante der Fahrrinne ist die wichtigste Linie im Kanal. Wirf auf die Kante, nicht in die Rinne: dort wühlt jedes Schiff den Grund auf.
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Liegeplätze
Zwischen den Schiffen bleibt das Wasser ruhig, und der Grund ist tiefer ausgespült als daneben.
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Brückenpfeiler
Pfeiler brechen die Strömung des Schiffsverkehrs und werfen Schatten. Der Grund darunter ist oft hart.
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Steinpackung
Die geschüttete Böschung ist die einzige Struktur, die ein Kanal auf ganzer Länge hat. Zwischen den Steinen sitzt Nahrung, davor liegt das Blei sicher.
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Hafeneinfahrt
Vor einer Hafen- oder Schleuseneinfahrt steht das Wasser ruhiger, und Schiffe wirbeln beim Anfahren regelmäßig den Grund auf.
Gewässertyp im Lexikon: Kanal Hafen
Auch auf der Karte, hier aber zweite Wahl: Kaimauer.
Vier Fehler, die Bisse kosten
Zwei passieren beim Aufbau, zwei erst am Wasser. Keiner ist der Montage anzusehen, solange sie im Trockenen liegt.
Die Perle weggelassen
Ohne Perle schlägt das Blei bei jedem Wurf mit voller Wucht auf den Knoten am Wirbel. Nach 20 Würfen ist er beschädigt, und die Montage reißt genau dann, wenn der Fisch des Tages daran hängt. Eine 5-mm-Perle kostet nichts und löst das Problem vollständig.
Bügel zu, Schnur straff
Eine Grundmontage ist nur so frei laufend wie die Rolle dahinter. Steht die Schnur unter Spannung und ist der Bügel geschlossen, spürt der Fisch beim Abziehen die Rutenspitze und lässt den Köder wieder fallen. Freilauf öffnen oder Bügel auf, sonst gibst du den Vorteil der Montage aus der Hand.
Blei nach Gefühl gewählt
Ein Blei, das doppelt so schwer ist wie nötig, wandert nicht ab und bringt trotzdem weniger Fisch. Es drückt sich in weichen Grund, der Kanal setzt sich zu, und aus dem Laufblei wird ein Festblei ohne Selbsthak-Wirkung.
Zu lange gewartet
Beim Aal und beim Zander ist der verzögerte Anhieb der Grund für tief geschluckte Haken. Sobald die Schnur gleichmäßig abläuft, wird der Bügel geschlossen und angeschlagen. Wer wartet, bis nichts mehr geht, hakt den Fisch im Schlund.
Was das EU-Bleiverbot für die Montage bedeutet
Blei am Gewässer steht in der EU seit Jahren zur Prüfung, und im Frühjahr 2026 ist die Entscheidung gefallen. Der REACH-Ausschuss hat einem Verkaufsverbot am 29. April 2026 zugestimmt, ein Einspruch des Europäischen Parlaments fand am 8. Juli 2026 keine Mehrheit. Im Amtsblatt veröffentlicht ist die Verordnung im September 2026 noch nicht, und alle Fristen laufen erst ab ihrem Inkrafttreten.
Kurzfristig ändert das an der Montage wenig. Verboten wird der Verkauf, nicht die Verwendung, und vorhandene Bleie darfst du nach dem bisherigen Stand weiter fischen. Die Fristen sind gestaffelt: sechs Monate für Bleidraht und Drop-in-Bleie, drei Jahre für alles bis 50 g, fünf Jahre für 50 g bis 1 kg. Die 25 bis 165 g, um die es hier geht, fallen in die beiden längeren Stufen.
Als Ersatz stehen Wolfram, Messing, Edelstahl und Zink bereit. Wolfram ist dichter als Blei und deshalb bei gleichem Gewicht kleiner, dafür deutlich teurer. Die übrigen Metalle sind leichter, ein 60-g-Blei aus Stahl baut also größer und bietet der Strömung mehr Fläche. Am Aufbau der Montage ändert das nichts, an der Form, die du dafür wählst, schon.
Womit an dieser Montage gefangen wird
Unten stehen Auswertungen aus dem Fangbuch, gefiltert auf die Methode Grundangeln. Sie beschreiben nicht, was fängig wäre, sondern womit an dieser Montage bei uns tatsächlich gefischt wird.
Aus 15 gemeldeten Fängen
06/2019 bis 09/2026 · 10 Gewässer · Stand 10.10.2026Diese Zahlen stammen aus Fängen, die Angler selbst in CatchHub eingetragen haben. Sie zeigen, was gemeldet wurde, nicht was in einem Gewässer lebt. Niemand meldet Tage ohne Fang, deshalb sind es Fangzahlen und keine Fangchancen.
Fotos dazu stehen darunter. Jeder dieser Fänge wurde von einem Mitglied gemeldet, mit Datum, Gewässer und Köder.
Grundmontage aus der Community
zuletzt gemeldetGewässer, an denen so gefangen wird
1 von 10Häufige Fragen zur Grundmontage
13 FragenWas gehört alles zu einer Grundmontage?
Vier Teile auf der Hauptschnur und ein fünftes daran. Zuerst das Laufblei, dann eine Perle, dann der Wirbel als Stopper. An die zweite Öse des Wirbels kommt das Vorfach mit dem Haken. Mehr braucht es nicht, und jedes zusätzliche Teil ist ein weiteres, das im Wurf verwickeln kann.
Wie schwer muss das Blei bei einer Grundmontage sein?
Im Stillwasser reichen bei kurzen Würfen 25 bis 40 g. Bei spürbarem Zug liegst du auf mittlere Distanz zwischen 45 und 60 g, in starker Strömung zwischen 70 und 95 g. Wichtiger als die Zahl ist die Form. Ein Krallenblei hält dort, wo eine Kugel gleichen Gewichts längst rollt.
Welche Bleiform brauche ich für die Grundmontage?
Im Stillwasser und bei leichtem Zug die Olive, im Fluss das flache Sargblei, für weite Würfe das Birnenblei und in starker Strömung das Krallenblei. Wichtig ist bei allen vieren der durchgehende Kanal für die Schnur. Über die Form entscheidet der Grund, über das Gewicht die Wurfweite.
Wie lang sollte das Vorfach sein?
30 bis 80 cm decken fast alles ab. In der Strömung eher kurz, damit der Köder nicht seitlich abtreibt, im klaren Stillwasser eher lang, weil vorsichtige Fische dann mehr Abstand zum Blei haben. Bleiben die Bisse aus, ist die Verlängerung der erste Versuch.
Welche Schnur brauche ich für die Grundmontage?
Auf Friedfisch reichen 0,20 bis 0,28 mm monofil als Hauptschnur, auf Karpfen, Barbe und Aal 0,28 bis 0,35 mm. Das Vorfach liegt jeweils vier bis fünf Hundertstel darunter, so bleibt es die Sollbruchstelle. Sobald ein Köderfisch am Haken hängt, endet die Rechnung: dann zählt nur noch, ob das letzte Stück beißfest ist.
Welche Hakengröße passt zur Grundmontage?
Der Köder gibt sie vor. Ein bis zwei Maden sitzen auf Größe 18 bis 14, ein Maiskorn oder Pellet auf 12 bis 8, ein Tauwurm auf 6 bis 2, ein Boilie am Haar auf 8 bis 4 und ein Köderfisch auf 2 bis 1/0. Je größer die Zahl, desto kleiner der Haken.
Wozu dient die Perle bei der Grundmontage?
Sie ist der Puffer zwischen Blei und Wirbelknoten. Gummi dämpft besser als Hartplastik, und größer als 6 mm muss sie nicht sein. Entscheidend ist ihr Loch: klemmt die Hauptschnur darin, bremst ausgerechnet die Perle den freien Lauf, für den die ganze Montage gebaut ist.
Wie erkenne ich beim Grundangeln einen Biss?
Am Schnurbogen zwischen Rolle und erstem Ring, nicht an der straff gespannten Rutenspitze. Ein abziehender Fisch zieht den Bogen glatt, und ein Clip oder ein Bissanzeiger darin macht das sichtbar, ohne zu bremsen. Eine Aalglocke am Spitzenring klemmt die Schnur und nimmt dem Laufblei genau den Vorteil, für den du es fischst.
Spürt der Fisch das Blei wirklich nicht?
Nur wenn die Schnur frei ablaufen kann. Bei geschlossenem Rollenbügel und gespannter Schnur merkt er sehr wohl Widerstand, und der kommt dann von der Rute statt vom Blei. Dazu kommt der Grund: drückt sich das Blei in weichen Schlamm, klemmt der Kanal, und aus dem Laufblei ist ein Festblei geworden.
Auf welche Fische passt die Grundmontage?
Alles, was am Boden frisst. Aal, Brassen, Karpfen, Schleie und Barbe sind die klassischen Ziele, dazu der Wels mit größerem Köder. Mit Köderfisch und beißfestem Vorfach kommen Zander und Hecht dazu.
Grundmontage oder Posenmontage?
Die Frage ist, wo der Fisch frisst. Steht er am Boden oder ist es windig und weit, liegt die Grundmontage vorn. Frisst er im Mittelwasser oder direkt über Kraut, zeigt die Pose den Biss früher und hält den Köder auf der Höhe, auf der er gebraucht wird.
Verheddert sich die Grundmontage beim Wurf?
Bei kurzen Würfen selten, ab etwa 50 m regelmäßig. Das Vorfach überholt das Blei in der Luft und legt sich um die Hauptschnur. Ein Anti-Tangle-Röhrchen zwischen Blei und Wirbel verhindert das, ein kürzeres Vorfach hilft ebenfalls.
Wird Angelblei in der EU verboten?
Der Verkauf ja, die Verwendung nach dem bisherigen Stand nicht. Die EU hat das Verkaufsverbot im Frühjahr 2026 beschlossen, im Amtsblatt steht die Verordnung im September 2026 noch nicht. Ab ihrem Inkrafttreten gelten drei Jahre Übergangsfrist für Bleie bis 50 g und fünf Jahre für 50 g bis 1 kg. Was du schon im Kasten hast, darfst du weiter fischen.
Quellen und Stand
2 Quellen-
ECHA: Lead in shot, bullets and fishing weights Amtliche Übersicht zum REACH-Verfahren, abgerufen am 09.09.2026
-
DAFV: EU-Bleibeschränkung für Angelgeräte, aktueller Stand Abstimmungstermine und Übergangsfristen, Stand 04.05.2026
Zuletzt geprüft am . Fischereirecht ist Landesrecht, verbindlich ist immer der Erlaubnisschein deines Gewässers.
Passt dazu
Halte fest, was an dieser Montage hing
Im Fangbuch trägst du zu jedem Fang Köder, Methode und Gewässer ein. Aus vielen solcher Meldungen entstehen die Fangdaten auf diesen Seiten, dazu siehst du je Gewässer den Fang-Index für heute. Im Browser und als App, in vollem Umfang kostenlos.