Kurz gesagt
- Eine Posenmontage besteht aus einer festen Pose mit zwei Silikonringen auf der Hauptschnur, dem Bulk-Schrot darunter, einem kleinen Drop-Schrot vor dem Haken und dem Vorfach mit dem Haken.
- Die Pose wird so ausgebleit, dass nur die Antenne aus dem Wasser schaut. Der Körper trägt das Blei, die Antenne zeigt den Biss.
- Rund drei Viertel der Tragkraft sitzen als Bulk 30 bis 80 cm über dem Haken, der Rest als ein bis zwei kleine Schrote 15 cm davor.
- Für Rotauge, Brassen und Schleie reichen Posen von 1 bis 3 g. Auf Distanz, in Tiefe und in Strömung sind 3 bis 8 g nötig, ein Köderfisch verlangt mehr.
- Sie fischt jede Tiefe bis zur Rutenlänge. Tiefer übernimmt die Laufpose mit Stopper.
Das Schrot stellt die Pose auf, der Fisch legt sie um
Eine Posenmontage hat drei Teile und einen Trick. Die Pose sitzt fest auf der Hauptschnur, darunter hängt so viel Schrot, dass sie bis zur Antenne im Wasser steht, und am Ende das Vorfach mit dem Haken. Der Trick steckt im Gleichgewicht.
Richtig ausgebleit trägt die Pose gerade eben noch das Schrot. Ein Fisch, der den Köder nimmt, muss deshalb fast nichts überwinden, und die Antenne zeigt die Bewegung, lange bevor er Widerstand spürt. Steht dagegen der halbe Körper aus dem Wasser, muss er ihn erst hinunterziehen, und das merkt er.
Steckbrief Posenmontage
- Aufgabe
- Köder in einer festen Tiefe halten Und jeden Biss anzeigen, bevor der Fisch Widerstand spürt
- Bauteile
- Pose, zwei Silikonringe, Schrot, Vorfach In dieser Reihenfolge auf die Hauptschnur, dann der Haken
- Prinzip
- Das Schrot stellt die Pose auf, der Fisch legt sie um Bis zur Antenne ausgebleit reicht ein Zupfer, um sie zu bewegen
- Bleigewicht
- 0,5 bis 8 g Schrot Steht als Tragkraft auf der Pose, der Rechner unten verteilt es
- Posenform
- Stipppose, Waggler, Stabpose, Raubfischpose Nach Wasser und Köder, die Tabelle unten ordnet sie zu
- Vorfachlänge
- 20 bis 40 cm Kurz, weil das Drop-Schrot ohnehin nah am Haken sitzt
Alle 10 Angaben
- Zielfische
- Rotauge, Brassen, Schleie, Karpfen, Forelle Mit Köderfisch und beißfestem Vorfach auch Hecht und Zander
- Gewässer
- See, Teich, Kanal, ruhiger Fluss Überall, wo Wind und Strömung die Pose nicht wegtragen
- Schwierigkeit
- einfach Das Ausbleien braucht zwei Versuche, danach sitzt es
- Grenze
- Tiefe bis zur Rutenlänge Eine feste Pose lässt sich nicht tiefer werfen, als die Rute lang ist
Sechs Stellen, zwei davon aus Gummi
Pose, Schrot und Haken zählt jeder auf. Die zwei Silikonringe, die die Pose überhaupt auf der Schnur halten, fehlen in der Hälfte der Kisten, und ohne sie dreht sich die Pose um den Kiel und liegt schräg im Wasser.
Die Montage Teil für Teil
6 BauteileSechs Stellen, an denen die Montage stimmen muss. Zwei davon sind Gummi, und die vergisst fast jeder beim ersten Aufbau.
-
Antenne
Das Einzige, was aus dem Wasser schaut. Sie ist die Bissanzeige, und je weniger davon zu sehen ist, desto früher siehst du den Fisch.
-
Posenkörper
Er trägt das Schrot und liegt komplett unter Wasser. Schaut er heraus, muss der Fisch ihn erst untertauchen, und das spürt er.
-
Silikonringe
Einer auf der Antenne, einer auf dem Kiel. Sie halten die Pose an ihrem Platz, und an ihnen verschiebst du die Tiefe.
-
Bulk-Schrot
Zwei bis drei Schrote dicht beieinander. Sie bringen den Köder nach unten und stellen die Pose auf.
-
Drop-Schrot
Das kleinste Schrot, 15 cm vor dem Haken. Hebt der Fisch den Köder an, hebt er dieses Schrot mit, und die Pose steigt.
-
Haken mit Köder
Am kurzen Vorfach, knapp über Grund oder in der Tiefe, in der der Fisch frisst. Die Pose hält ihn genau dort.
Verwandte Montagen
3 MontagenDieselbe Aufgabe, anders gelöst. Unter jeder Zeichnung steht, wann sie die bessere Wahl ist.
Laufposenmontage
Die Pose gleitet bis zu einem Stopper. Sobald das Wasser tiefer ist als die Rute lang, ist sie die einzige Pose, die noch wirft.
Grundmontage
Ohne Pose, das Blei liegt am Grund. Bei Wind und auf Distanz bleibt sie liegen, wo die Pose längst abgetrieben ist.
Seitenarm-Montage
Hält den Köder ebenfalls über dem Grund, aber vom Blei aus statt von oben. Für weite Würfe über Schlamm die ruhigere Wahl.
Fünf Handgriffe bis zur fertigen Pose
Ein einziger Knoten, der am Haken. Alles andere wird aufgefädelt, geklemmt oder eingeschlauft. Das Vorfach bekommt eine Schlaufe und hängt Schlaufe in Schlaufe an der Hauptschnur, der Haken kommt mit dem Clinchknoten ans Vorfach. Wer die Reihenfolge kennt, hat die Montage in drei Minuten am Wasser stehen.
-
Die Pose mit zwei Silikonringen auf die Schnur setzen
Erst beide Ringe auf die Hauptschnur fädeln, dann die Antenne durch den oberen und den Kiel durch den unteren schieben. Ein dritter Ring als Reserve über der Pose kostet nichts und ersetzt am Wasser den ersten, der reißt.
-
Das Schrot anklemmen, groß oben, klein unten
Das Bulk aus zwei bis drei Schroten dicht zusammen eine gute Handbreit bis einen halben Meter über dem späteren Haken, das Drop-Schrot 15 cm davor. Mit den Fingern klemmen, nie mit der Zange, sonst quetscht du die Schnur.
-
Das Vorfach mit dem Haken einschlaufen
20 bis 40 cm, zwei Hundertstel schwächer als die Hauptschnur, Schlaufe in Schlaufe. Ein Wirbel gehört hier nicht hin, er wiegt so viel wie ein Drop-Schrot und sitzt an der falschen Stelle.
-
Die Pose im Wasser ausbleien
Montage vor den Füßen ins Wasser halten. Schaut mehr als die Antenne heraus, ein Schrot dazu, taucht die Antenne weg, eins herunter. Ziel ist die farbige Spitze, sonst nichts.
-
Die Tiefe ausloten und den Köder aufziehen
Ein Lotblei an den Haken, Pose nach oben schieben, bis sie gerade eben noch steht. Dann liegt der Haken auf Grund, und ein bis zwei Handbreit tiefer eingestellt schwebt der Köder knapp darüber.
Welche Pose an welches Wasser gehört
Über die Tragkraft entscheidet die Wurfweite, über die Form entscheidet das Wasser. Dieselben 3 g tragen als schlanke Antenne im Windschatten und als dicker Körper in der Welle, und die falsche Form kostet an einem Nachmittag mehr Bisse als das falsche Gewicht.
| Posenform | Was sie tut | Ihr Wasser |
|---|---|---|
| Stipppose | schlanker Körper, feine Antenne, zeigt jeden Zupfer | Stillwasser bei Windstille, kurze Distanz |
| Waggler | nur unten befestigt, fliegt wie ein Pfeil | See und Kanal, weite Würfe |
| Stabpose | langer dünner Stab ohne Bauch, steht in der Welle | Kanal und See bei Wind |
| Bauchige Pose | dicker Körper, trägt viel Schrot | leichte Strömung, Fluss |
| Raubfischpose | dick und kurz, trägt einen Köderfisch | See und Fluss auf Hecht und Zander |
Ein Waggler ist keine feste Pose im engen Sinn. Er läuft mit seiner unteren Öse auf der Schnur und wird von zwei Schroten festgeklemmt, die Montage ist trotzdem dieselbe. Sobald die Angeltiefe die Rutenlänge übersteigt, wechselst du zur Laufposenmontage mit Stopper, und nicht zu einer noch größeren festen Pose.
Vier Posen, vier Gewässer
Von links nach rechts wird der Körper dicker, und daran erkennst du, wie viel Wasser die Pose aushält. Die schlanke Stipppose zeigt jeden Zupfer und kippt im ersten Wind, die Raubfischpose rechts trägt einen Köderfisch und meldet erst, wenn er wirklich genommen ist.
Die runde Kugelpose daneben trägt viel und zeigt wenig. Sie gehört an den Forellenteich, wo der Biss ohnehin hart kommt.
Stipppose, bauchige Pose, Kugelpose und Raubfischpose nebeneinander. AI-Bild
Ausbleien heißt bis zur Antenne, nicht bis zum Körper
Auf jeder Pose steht ihre Tragkraft, und jede Anleitung sagt, dass nur die Antenne herausschauen soll. Was keine sagt, ist, wie das Gewicht auf der Schnur verteilt wird. Dabei hängt daran, ob der Köder natürlich sinkt und ob du den Biss überhaupt siehst.
Wie verteilst du das Blei unter der Pose?
RechnerEine Pose zeigt den Biss nur, wenn sie bis zur Antenne im Wasser steht. Wie viel Gewicht das braucht, steht auf ihr drauf. Wo dieses Gewicht auf der Schnur sitzt, steht nirgends, und genau das entscheidet, ob du den Biss siehst.
Ausblei-Rechner
Tragkraft, Tiefe und Strömung rein, Schrot-Verteilung raus
- Bulk-Schrot unter der Pose …
- Drop-Schrot vor dem Haken …
- Abstand zum Haken …
Gerechnet für eine Pose, die bis zur Antenne austariert wird. Wer die halbe Antenne zeigen will, nimmt das Drop-Schrot eine Nummer kleiner. Ein Köderfisch bringt eigenes Gewicht mit und ersetzt den Drop.
Der größte Teil sitzt als Bulk dicht zusammen ein Stück über dem Haken und bringt den Köder nach unten. Ein einzelnes kleines Schrot sitzt kurz vor dem Haken und ist die eigentliche Bissanzeige. Wird es angehoben, steigt die Pose, wird es weggezogen, taucht sie.
Bulk und Drop, und warum das Kleinste das Wichtigste ist
Beim Bulk zählt nur die Summe, ob es zwei große oder vier mittlere Schrote sind, spielt keine Rolle. Es sitzt im Stillwasser 30 bis 80 cm über dem Haken, in Strömung näher dran, sonst treibt der Köder schräg nach oben und steht über dem Fisch.
Das Drop-Schrot ist das kleinste auf der Schnur und sitzt 15 cm vor dem Haken. Es lässt den Köder die letzten Zentimeter langsam sinken, wie ein Stück Futter, das von oben kommt. Auf dieser Strecke nehmen Rotauge und Rotfeder den Köder oft, bevor er ankommt, und die Pose zeigt es durch ein Zögern beim Aufstellen.
Mit den Fingern, nie mit der Zange
Ein Schrot, das du mit den Fingern zudrückst, sitzt fest genug für den Wurf und lässt sich beim Ausbleien noch verschieben. Die Zange quetscht die Schnur, und die Montage reißt beim ersten größeren Fisch an dieser Stelle.
Weiches Schrot lässt sich mit dem Daumennagel wieder öffnen. Hartes Schrot hält zwar besser, ist aber nur mit der Zange zu lösen und dann meist hinüber.
Das Schrot wird nur so fest gedrückt, dass es sich noch verschieben lässt. AI-Bild
Weiches Schrot gehört auf die Montage, hartes nicht. Weiches klemmst du mit den Fingern, verschiebst es beim Ausbleien und öffnest es mit dem Daumennagel wieder. Hartes Schrot braucht die Zange, und die Zange beschädigt die Schnur.
Kurzes Vorfach, Haken nach Köder
Das Vorfach ist kurz, 20 bis 40 cm, und liegt zwei Hundertstel unter der Hauptschnur. Klemmt der Haken im Kraut, reißt es dort, und Pose und Schrot bleiben an der Schnur. Ein Wirbel zwischen Vorfach und Hauptschnur ist bei der Posenmontage fehl am Platz, er wiegt so viel wie ein Drop-Schrot und sitzt an der falschen Stelle.
| Zielfisch | Hauptschnur | Vorfach |
|---|---|---|
| Rotauge, Rotfeder | 0,14 bis 0,16 mm | 0,10 bis 0,12 mm |
| Brassen, Schleie | 0,18 bis 0,20 mm | 0,14 bis 0,16 mm |
| Karpfen an der Pose | 0,25 bis 0,28 mm | 0,20 bis 0,22 mm |
| Forelle am Teich | 0,20 bis 0,22 mm | 0,16 bis 0,18 mm |
| Hecht mit Köderfisch | 0,30 bis 0,35 mm | Stahl oder 0,50 mm Hardmono |
Die Hakengröße hängt am Köder. Eine einzelne Made sitzt auf Größe 18 bis 16, ein Maiskorn auf 14 bis 12, ein Stück Tauwurm auf 10 bis 8. Ein Köderfisch verlangt Größe 4 bis 1/0 und eine Pose, die ihn trägt.
Der Biss, der nach oben geht
Dass eine Pose beim Biss abtaucht, weiß jeder. Dass sie mindestens so oft steigt, wissen die wenigsten, und dieser Biss wird an den meisten Seen verschlafen.
Ein Brassen frisst mit dem Kopf nach unten. Er nimmt den Köder vom Grund, richtet sich auf und hebt dabei das Drop-Schrot an. Die Pose verliert einen Teil ihrer Last, steigt ein Stück heraus oder legt sich flach auf das Wasser. Sie bewegt sich nicht nach unten, und trotzdem hat der Fisch den Köder im Maul.
Der Biss, den fast jeder verschläft
Ein Brassen nimmt den Köder vom Grund und richtet sich auf. Damit hebt er das Drop-Schrot an, die Pose verliert Gewicht und legt sich flach. Sie taucht nicht ab, sie steigt.
Das ist der Moment für den Anhieb. Wartest du auf das Abtauchen, hat der Fisch den Köder längst ausgespuckt.
Die Pose liegt flach, der Fisch hat den Köder angehoben. AI-Bild
Angeschlagen wird in dem Moment, in dem die Pose steigt. Wartest du auf das Abtauchen, hat der Fisch den Widerstand des Schrots gespürt und den Köder ausgespuckt. Dieser Liftbiss ist der Grund, warum das Drop-Schrot so nah am Haken sitzt.
Ausloten, bevor der erste Köder ins Wasser geht
Eine Pose fischt genau die Tiefe, die du ihr gibst, und geschätzt liegt die fast immer daneben. Ein Lotblei ist ein Stück Blei mit Korkeinlage, das an den Haken gehängt wird. Damit wirfst du auf den Platz und schiebst die Pose so lange nach oben, bis sie gerade eben noch steht.
Jetzt liegt der Haken auf dem Grund. Für Rotauge und Brassen stellst du die Pose ein bis zwei Handbreit tiefer, dann schwebt der Köder knapp darüber. Für Schleie und Karpfen darf er liegen bleiben. Wer den Platz wechselt, lotet neu, denn 2 m weiter ist der Grund oft einen halben Meter tiefer.
Wofür die Posenmontage taugt
Drei Aufgaben stellen sich am Wasser immer wieder, und die Pose löst eine davon besser als jede andere Bauform. Bei den beiden anderen steht daneben, welche Montage du stattdessen nimmst.
Wofür die Posenmontage taugt
2 Aufgaben-
Köder soll in einer bestimmten Tiefe stehen
-
Erste Wahl
stehendes Wasser, Fluss oder Strom
Die Tiefe stellst du auf den Zentimeter ein, und der Köder bleibt dort. Das kann keine Grundmontage.
-
Erste Wahl
Schlamm und Kraut
Über Kraut ist die Pose die einzige Bauform, die den Köder sicher darüber hält, statt ihn hineinzulegen.
-
-
Köder soll am Grund liegen
-
Geht auch
stehendes Wasser
Mit dem Köder knapp auf Grund funktioniert sie, sobald Wind aufkommt treibt sie aber vom Platz.
Besser geeignet: Grundmontage
-
Besser nicht
ab etwa 50 m
Auf 50 m siehst du keine Antenne mehr, und der Anhieb kommt durch den Schnurbogen zu spät.
Besser geeignet: Festbleimontage
-
Was sie dafür aufgibt
Ihre unerreichte Bissanzeige bezahlt die Pose mit Wurfweite und mit der Wetterabhängigkeit. Ein Wind, der die Grundmontage nicht stört, trägt die Pose in zehn Minuten vom Platz.
Die Montagen im Vergleich
15 MontagenKeine dieser Zeilen ist besser als die andere, sie tun Verschiedenes. Die Punkte sagen nur, worin eine Montage stark ist und was sie dafür aufgibt.
-
Anti-Tangle-Montage
Sie fischt nach dem Wurf noch, statt als Knäuel am Grund zu liegen.
- Bissanzeige gut
- Selbsthak-Wirkung gut
- Wurfweite sehr gut
- Hängersicherheit gut
- Einfacher Aufbau gut
-
Festbleimontage
Der Anhieb passiert von allein, auch wenn du gerade nicht an der Rute stehst.
- Bissanzeige gering
- Selbsthak-Wirkung sehr gut
- Wurfweite sehr gut
- Hängersicherheit gut
- Einfacher Aufbau gut
-
Grundmontage
Der Fisch nimmt den Köder, ohne Widerstand zu spüren.
- Bissanzeige sehr gut
- Selbsthak-Wirkung gering
- Wurfweite gut
- Hängersicherheit gut
- Einfacher Aufbau sehr gut
-
Helikopter-Montage
Sie fliegt weiter als jede andere und legt das Vorfach oben auf den Grund.
- Bissanzeige gering
- Selbsthak-Wirkung sehr gut
- Wurfweite sehr gut
- Hängersicherheit sehr gut
- Einfacher Aufbau gering
-
Tiroler Hölzl
Sie kommt über Steine und Totholz, wo jedes andere Blei hängen bleibt.
- Bissanzeige gut
- Selbsthak-Wirkung gering
- Wurfweite gut
- Hängersicherheit sehr gut
- Einfacher Aufbau sehr gut
-
Texas-Rig
Sie läuft durch Kraut, Äste und Steinpackungen, ohne hängen zu bleiben.
- Bissanzeige sehr gut
- Selbsthak-Wirkung kaum
- Wurfweite gut
- Hängersicherheit sehr gut
- Einfacher Aufbau gut
-
Wasserkugel
Sie wirft eine Fliege 30 m weit mit der Spinnrute, ohne Fliegenrute und ohne Wurfschule.
- Bissanzeige gering
- Selbsthak-Wirkung kaum
- Wurfweite sehr gut
- Hängersicherheit sehr gut
- Einfacher Aufbau sehr gut
-
Carolina-Rig
Der Köder schwebt frei hinter dem Blei und deckt beim Einholen viel Fläche ab.
- Bissanzeige gut
- Selbsthak-Wirkung kaum
- Wurfweite sehr gut
- Hängersicherheit gut
- Einfacher Aufbau gut
-
Gummifischmontage
Der Biss kommt direkt in die Hand, und der Köder ist in einer Minute gewechselt.
- Bissanzeige sehr gut
- Selbsthak-Wirkung kaum
- Wurfweite gut
- Hängersicherheit gering
- Einfacher Aufbau sehr gut
-
Laufposenmontage
Sie fischt Tiefen ab, die länger sind als die Rute.
- Bissanzeige sehr gut
- Selbsthak-Wirkung kaum
- Wurfweite gut
- Hängersicherheit sehr gut
- Einfacher Aufbau gering
-
Posenmontage diese Seite
Du siehst den Biss, bevor der Fisch den Köder wirklich genommen hat.
- Bissanzeige sehr gut
- Selbsthak-Wirkung kaum
- Wurfweite gering
- Hängersicherheit sehr gut
- Einfacher Aufbau gut
-
Seitenarm-Montage
Der Köder liegt über Schlamm und Kraut, statt darin zu verschwinden.
- Bissanzeige gut
- Selbsthak-Wirkung gering
- Wurfweite gering
- Hängersicherheit sehr gut
- Einfacher Aufbau gut
-
Feedermontage
Futter und Köder landen bei jedem Wurf an derselben Stelle.
- Bissanzeige sehr gut
- Selbsthak-Wirkung gering
- Wurfweite gut
- Hängersicherheit gering
- Einfacher Aufbau gering
-
Forellenmontage
Der Köder steht in wählbarer Höhe über dem Grund, ohne Pose, die der Wind vertreibt.
- Bissanzeige gut
- Selbsthak-Wirkung kaum
- Wurfweite gut
- Hängersicherheit gut
- Einfacher Aufbau gut
-
Köderfischmontage
Der einzige Aufbau hier, der einen Räuber sicher am Haken hält.
- Bissanzeige gut
- Selbsthak-Wirkung gering
- Wurfweite gering
- Hängersicherheit gut
- Einfacher Aufbau gering
Die Stufen ordnen ein, sie messen nicht. Was eine Montage im Wasser wirklich tut, hängt an Schnurbogen, Rutenwinkel und Strömung.
Feste Pose oder Laufpose
Beide Bauformen tragen den Köder von oben, und sie unterscheiden sich in einem einzigen Punkt. Die eine sitzt auf der Schnur, die andere gleitet auf ihr.
Feste Pose oder Laufpose?
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In der Praxis heißt das: bis zur Rutenlänge fischst du die feste Pose, weil sie schneller steht und ihren Platz in leichter Strömung hält. Wird das Wasser tiefer oder der Wurf weiter, übernimmt die Laufpose mit Stopper.
So sieht richtig ausgebleit aus
So sieht die Pose aus, wenn sie fischt. 2 cm Antenne, mehr nicht, und der Körper ist als Schatten unter der Oberfläche zu erahnen.
Bei Wellen darf ein Zentimeter mehr stehen, sonst siehst du die Spitze in jedem Wellental verschwinden und schlägst auf Wasser an.
Nur die Antenne über Wasser, der Körper darunter. AI-Bild
Die Stelle entscheidet mehr als die Pose
Eine Pose fischt einen Punkt, nicht einen Bereich. Der Köder steht dort, wo du ihn hinstellst, und wenn dort kein Fisch frisst, zeigt die beste Antenne nichts. In jedem Gewässertyp sind das andere Stellen.
Wo diese Montage ihre Stärke ausspielt
3 Ansichten-
Schilfgürtel
Die Schilfkante ist der klassische Posenplatz. Der Köder steht eine Handbreit über Grund direkt vor den Halmen, wo Rotauge und Schleie fressen.
-
Seerosenfeld
Zwischen den Blättern liegt Schatten und Nahrung. Eine Pose stellt den Köder in die Lücke, ohne dass ein Blei in den Stängeln hängt.
-
Steg
Unter dem Steg stehen Barsch und Rotauge im Schatten. Die Pose läuft mit dem Wind an den Pfählen entlang.
-
Scharkante
An der Kante ins tiefe Wasser lohnt die Pose nur, solange die Tiefe unter der Rutenlänge bleibt. Darüber übernimmt die Laufpose.
Gewässertyp im Lexikon: See Baggersee Weiher
Auch auf der Karte, hier aber zweite Wahl: Zufluss, Totholz, Krautfeld, Freies Wasser, Untiefe im Freiwasser.
-
Kehrwasser
Hinter dem Hindernis dreht das Wasser langsam, und eine feste Pose steht dort fast wie im See. Der beste Posenplatz im ganzen Fluss.
-
Gleithang
Die flache Innenseite der Kurve mit gleichmäßiger Strömung. Hier treibt die Pose eine Bahn ab, und das ist bereits das Trotten.
-
Buhnenfeld
Im Buhnenkessel steht das Wasser, und die Pose bleibt am Platz. An der Strömungskante davor treibt sie zu schnell.
-
Einmündung
Wo ein Bach einmündet, sammeln sich Rotaugen und Döbel. Der Köder gehört knapp über Grund in die Kante zwischen den beiden Wassern.
Gewässertyp im Lexikon: Fluss Strom Bach
Auch auf der Karte, hier aber zweite Wahl: Totholz, Brückenpfeiler, Krautfahne, Prallhang.
-
Steinpackung
Der Köder steht am Fuß der Böschung, dort endet die Steinschüttung und beginnt der Grund. Die Pose zeigt jeden Biss, bevor der Fisch zwischen die Steine zieht.
-
Liegeplätze
Ruhiges Wasser zwischen den Schiffen, oft tiefer ausgespült. Mit einer schweren Pose kommst du gegen den Sog der vorbeifahrenden Schiffe an.
-
Brückenpfeiler
Pfeiler werfen Schatten und brechen die Welle. Der Grund darunter ist hart, das Lotblei findet ihn sofort.
-
Hafeneinfahrt
Vor der Hafeneinfahrt steht das Wasser fast still. Ein Posenplatz, an dem im Winter die Rotaugen stehen.
Gewässertyp im Lexikon: Kanal Hafen
Auch auf der Karte, hier aber zweite Wahl: Fahrrinne, Kaimauer.
Vier Dinge, die an der Pose schiefgehen
Zwei davon stecken schon im Aufbau, die anderen beiden zeigen sich erst im Wasser, und keinen davon verrät die Montage, solange sie trocken in der Hand liegt.
Der Körper schaut aus dem Wasser
Eine Pose, die halb aus dem Wasser ragt, muss der Fisch erst untertauchen, und dafür braucht er Kraft. Er spürt den Auftrieb und lässt den Köder los. Ein Schrot mehr, bis nur noch die Antenne zu sehen ist, und der Biss ist zu erkennen, bevor er das merkt.
Alles Schrot direkt am Haken
Sitzt das ganze Gewicht kurz vor dem Haken, fällt der Köder wie ein Stein und liegt steif am Grund. Das Bulk gehört einen halben Meter darüber, das kleinste Schrot bleibt allein beim Köder, und der Köder sinkt die letzten Zentimeter so langsam wie ein Stück Futter.
Nur ein Silikonring
Mit einem Ring dreht sich die Pose um ihren Kiel und liegt schräg. Beim Wurf rutscht sie, und die eingestellte Tiefe stimmt nicht mehr. Zwei Ringe sind Pflicht, ein dritter als Reserve gehört mit auf die Schnur.
Nicht ausgelotet
Eine Pose in geschätzter Tiefe fischt entweder einen Meter über dem Fisch oder legt den Köder in den Schlamm. Ein Lotblei kostet einen Wurf und sagt dir die Tiefe auf 10 cm genau.
Womit an dieser Montage gefischt wird
Die Auswertungen unten stammen aus dem Fangbuch, gefiltert auf die Methode Posenangeln. Sie zeigen nicht, was fängig wäre, sondern welche Köder an der Pose bei uns wirklich am Haken hängen.
Aus 8 gemeldeten Fängen
08/2026 bis 09/2026 · 6 Gewässer · Stand 10.10.2026Diese Zahlen stammen aus Fängen, die Angler selbst in CatchHub eingetragen haben. Sie zeigen, was gemeldet wurde, nicht was in einem Gewässer lebt. Niemand meldet Tage ohne Fang, deshalb sind es Fangzahlen und keine Fangchancen.
Die Fotos darunter gehören zu echten Fängen aus dem Fangbuch, mit Datum, Revier und dem Köder, der an der Pose hing.
Posenmontage aus der Community
zuletzt gemeldetHäufige Fragen zur Posenmontage
12 FragenWas gehört alles zu einer Posenmontage?
Eine Pose, zwei Silikonringe, die sie auf der Hauptschnur halten, das Schrot darunter und ein kurzes Vorfach mit dem Haken. Das Schrot teilt sich in ein Bulk aus zwei bis drei Schroten und ein einzelnes kleines Drop-Schrot 15 cm vor dem Haken. Mehr braucht es nicht.
Wie viel Blei kommt an die Posenmontage?
So viel, wie auf der Pose steht. Eine Angabe wie „2 g" heißt 2 g Schrot auf der Schnur, eine Angabe wie „3+1" heißt, die Pose ist mit 3 g vorbebleit und braucht noch 1 g dazu. Das Schrot wird so verteilt, dass nur die Antenne aus dem Wasser schaut, und der Rechner oben sagt, wie.
Wie tief stelle ich die Pose ein?
Erst ausloten. Ein Lotblei an den Haken hängen, die Pose so weit nach oben schieben, bis sie gerade noch steht, dann liegt der Haken auf Grund. Für Rotauge und Brassen stellst du sie danach ein bis zwei Handbreit tiefer, für Schleie und Karpfen bleibt der Köder auf dem Grund liegen.
Welche Pose brauche ich für welches Wasser?
Im ruhigen Stillwasser eine schlanke Stipppose oder Stabpose mit 1 bis 3 g, für weite Würfe einen Waggler mit 3 bis 8 g, in leichter Strömung eine bauchige Pose mit dickem Körper, und für den Köderfisch eine Raubfischpose ab 8 g. Je dicker der Körper, desto mehr Wind und Wasser hält die Pose aus, und desto weniger feine Bisse zeigt sie.
Wie lang muss das Vorfach an der Posenmontage sein?
20 bis 40 cm reichen. Das Drop-Schrot sitzt ohnehin 15 cm vor dem Haken, ein langes Vorfach würde es nur weiter vom Köder wegschieben. Zwei Hundertstel schwächer als die Hauptschnur, damit bei einem Hänger nur der Haken verloren geht.
Welche Hakengröße passt zur Posenmontage?
Der Köder gibt sie vor. Eine Made sitzt auf Größe 18 bis 16, zwei Maden oder ein Maiskorn auf 14 bis 12, ein Wurmstück oder ein Brotflocke auf 10 bis 8, ein Köderfisch auf 4 bis 1/0. Je größer die Zahl, desto kleiner der Haken.
Wie wird die Pose an der Schnur befestigt?
Eine feste Pose mit zwei Silikonringen, einer auf der Antenne, einer auf dem Kiel. Ein dritter Ring als Reserve ist üblich, weil die Ringe mit der Zeit spröde werden. Ein Waggler wird dagegen nur unten an seiner Öse befestigt, zwischen zwei Schroten oder mit einem Adapter.
Warum steigt die Pose, statt abzutauchen?
Weil ein Fisch den Köder vom Grund angehoben hat. Damit hebt er das Drop-Schrot mit, die Pose verliert Gewicht und legt sich flach oder steigt ein Stück heraus. Das ist ein vollwertiger Biss, der Liftbiss, und beim Brassen der häufigste überhaupt. Angeschlagen wird sofort.
Posenmontage oder Grundmontage?
Die Frage ist, wo der Fisch frisst und wie das Wetter ist. Steht er im Mittelwasser oder knapp über Kraut und ist es windstill, zeigt die Pose den Biss früher als jede andere Montage. Bei Wind, auf Distanz und für Fische am Grund liegt die Grundmontage vorn.
Geht die Posenmontage auch im Fluss?
In leichter Strömung ja, mit einer bauchigen Pose und dem Bulk näher am Haken, damit der Köder überhaupt nach unten kommt. Sobald die Pose zügig abtreibt, ist das kein Ansitz mehr, sondern Trotten mit einer Pose, die dafür gebaut ist.
Was bedeutet die Angabe „3+1" auf der Pose?
Die Pose ist mit 3 g vorbebleit und trägt zusätzlich 1 g Schrot auf der Schnur. Die Gesamttragkraft liegt bei 4 g. Vorbebleite Posen fliegen stabiler, und du brauchst weniger Schrot auf der Schnur, das sich beim Wurf verheddern kann.
Welche Fische fängt die Posenmontage?
Alles, was im Mittelwasser oder knapp über dem Grund frisst. Rotauge, Rotfeder, Brassen, Schleie und Karpfen am Ufer, Forelle am Teich, Barsch am Steg. Mit Köderfisch und beißfestem Vorfach kommen Hecht und Zander dazu, dann mit einer Pose, die den Köderfisch trägt.
Passt dazu
Halte fest, was an dieser Montage hing
Im Fangbuch trägst du zu jedem Fang Köder, Methode und Gewässer ein. Aus vielen solcher Meldungen entstehen die Fangdaten auf diesen Seiten, dazu siehst du je Gewässer den Fang-Index für heute. Im Browser und als App, in vollem Umfang kostenlos.