Angler von hinten am Ufer eines großen Sees im ersten Morgenlicht, die Karpfenrute im vollen Wurf über das Wasser, weit draußen eine Markierboje AI
Montage

Helikopter-Montage (Heli-Rig): Aufbau und Ringhöhe

Das Blei sitzt ganz am Ende der Schnur, und das Vorfach dreht sich ein Stück darüber frei um sie herum wie ein Rotor. Die Helikopter-Montage, im Katalog Heli-Rig oder Helicopter Rig, fliegt weiter als jede andere Grundmontage und legt das Vorfach auf den Schlamm statt hinein. Wie hoch der Ring über dem Blei sitzen muss, rechnest du unten aus.

Kurz gesagt

  • Eine Helikopter-Montage besteht aus dem Blei am Ende der Schnur, einer unteren Perle darüber, dem Ring mit dem Vorfach, der sich frei um die Schnur dreht, und einer oberen Perle, die den Ring nach oben begrenzt.
  • Das Blei fliegt voran wie ein Pfeil, das Vorfach dreht sich im Flug dahinter. Deshalb wirft sie weiter als jede andere Grundmontage und verwickelt nicht.
  • Weil das Vorfach über dem Blei sitzt, liegt der Köder auf weichem Grund obenauf, während das Blei einsinkt. Die Ringhöhe über dem Blei folgt dem Grund.
  • Das Blei wiegt 85 bis 130 g, das Vorfach ist 20 bis 35 cm lang, und der Ring sitzt 5 cm über dem Blei auf Kies und 30 cm im tiefen Schlamm.
  • Die obere Perle muss unter Zug abrutschen. Sitzt sie fest, hängt ein abgerissener Fisch am Blei, und die Montage wird zur Falle.

Das Blei am Ende, der Rotor darüber

Bei der Helikopter-Montage ist das Blei das Ende der Schnur. Ein Stück darüber sitzt ein Ring, an dem das Vorfach hängt, und dieser Ring läuft frei zwischen zwei Perlen. Im Flug dreht sich das Vorfach um die Schnur wie ein Rotor, und daher kommt der Name. Der Katalog nennt sie Heli-Rig oder Helicopter Rig.

4 Teile über dem Blei
5 bis 30 cm Ring über dem Blei
4 Minuten Aufbau am Wasser

Aus dem Aufbau folgen zwei Dinge. Das Blei fliegt voran wie eine Pfeilspitze, nichts hängt daneben und bremst, und deshalb wirft die Montage weiter als jede andere mit Blei. Und weil das Vorfach über dem Blei sitzt, liegt es auf weichem Grund obenauf, während das Blei einsinkt. Der Boilie bleibt auf dem Schlamm sichtbar, wo ihn jede andere Festbleimontage darin versenken würde.

Steckbrief Helikopter-Montage

Aufgabe
Weit werfen und den Köder auf weichen Grund legen Das Vorfach liegt über dem Blei, nie darunter
Bauteile
Blei am Ende, untere Perle, Ring mit Vorfach, obere Perle Von unten nach oben auf die Schnur, das Vorfach am Ring
Prinzip
Das Vorfach dreht sich um die Schnur Im Flug wie ein Rotor, am Grund frei beweglich über dem Blei
Bleigewicht
85 bis 130 g Nach Wurfweite, nie unter 85 g; der Rechner unten sagt es
Bleiform
Birnenblei mit Wirbelöse, schlank Schlank fliegt weiter, das Blei ist die Pfeilspitze
Vorfachlänge
20 bis 35 cm Kurz auf festem Grund, länger auf Schlamm
Alle 10 Angaben
Zielfische
Karpfen, Schleie, Brassen, Barbe Auf Distanz und über Schlamm die Karpfenmontage der Wahl
Gewässer
See, Baggersee, Talsperre, großer Fluss Überall, wo weit geworfen wird oder der Grund weich ist
Schwierigkeit
anspruchsvoll Vier Kleinteile in der richtigen Reihenfolge, und die obere Perle will Gefühl
Grenze
zwischen Steinen Das Blei am Ende bohrt sich ein, und der Sicherheitspunkt gibt den Fisch frei

Sechs Stellen von unten nach oben

Von unten nach oben gelesen ergibt die Schnur die Montage. Blei, untere Perle, Ring, obere Perle, und das Vorfach am Ring. Wer die Perlen vertauscht oder eine weglässt, hat einen Ring, der entweder nicht dreht oder bis zur Rolle rutscht.

Die Montage Teil für Teil

6 Bauteile

Sechs Stellen von unten nach oben. Die Reihenfolge ist die Montage, und die obere Perle ist die Stelle, an der sie sicher oder gefährlich wird.

1 2 3 4 5 6
  1. Blei am Ende

    Die Schnur endet hier. Das Blei fliegt voran und sinkt in weichen Grund, ohne das Vorfach mitzunehmen.

  2. Untere Perle

    Sie hält den Ring über dem Blei. Ihre Höhe entscheidet, ob das Vorfach auf dem Schlamm liegt oder darin.

  3. Ring

    Läuft frei auf der Schnur und trägt das Vorfach. Er dreht sich im Flug und am Grund, daher der Name.

  4. Obere Perle

    Der Sicherheitspunkt. Sie begrenzt den Ring nach oben und muss unter Zug abrutschen, damit ein abgerissener Fisch frei kommt.

  5. Vorfach

    20 bis 35 cm, geht seitlich vom Ring ab. Es liegt am Grund oben auf, und der Fisch zieht gegen das Blei darunter.

  6. Haken mit Haar

    Frei und scharf, der Boilie hängt am Haar. Beim Abziehen dreht der Haken gegen das Blei am Ende in den Unterkiefer.

Verwandte Montagen

3 Montagen

Drei Karpfenmontagen mit festem Blei. Unter jeder Zeichnung steht, wann sie die bessere Wahl ist.

Aufbau vom Blei bis zum Boilie

Ein Knoten am Blei, der Rest wird aufgezogen. Das Blei kommt mit dem Grinnerknoten oder dem Palomarknoten ans Ende der Schlagschnur, der Haken mit dem No-Knot ans Vorfach. Die Perlen tragen Gummistopper und werden geschoben, nicht geknotet.

  1. Das Blei ans Ende der Schnur knoten

    Ein schlankes Birnenblei mit Wirbelöse, 85 bis 130 g, an das Ende der Schlagschnur oder des Leadcores. Palomar- oder Grinnerknoten, das Blei ist beim Wurf die Spitze des Pfeils.

  2. Die untere Perle und ihren Stopper aufziehen

    Eine weiche Perle mit Gummistopper, die auf der Schnur verschoben werden kann. Sie bestimmt, wie hoch der Ring über dem Blei sitzt, und der Rechner unten sagt dir, wo.

  3. Den Ring mit dem Vorfach auf die Schnur fädeln

    Ein kleiner Ring oder ein Wirbel mit großer Öse läuft frei auf der Schnur. Daran hängt das Vorfach, 20 bis 35 cm, mit Haar und Haken. Der Ring muss sich ohne Widerstand drehen.

  4. Die obere Perle als Sicherheitspunkt setzen

    Eine zweite Perle direkt über dem Ring. Sie sitzt so fest, dass sie den Wurf übersteht, und so locker, dass ein Zug mit der Hand sie verschiebt. Bei einem Abriss zieht der Fisch sie über die Schnur ab.

  5. Den Köder ans Haar und die Montage prüfen

    Boilie oder Pellet am Haar. Die Montage senkrecht halten und das Vorfach andrehen, es muss frei rotieren. Klemmt es, sitzt eine Perle zu nah am Ring.

Die eine Stellschraube: der Ring über dem Blei

Jede Grundmontage hat ein Bleigewicht und eine Vorfachlänge. Die Helikopter-Montage hat dazu eine dritte Größe, die keine andere hat, die Höhe des Rings über dem Blei. Sie hängt am Grund, und sie ist der Grund, warum die Montage über Schlamm fängt.

Wie hoch sitzt der Ring über dem Blei?

Rechner

Die Helikopter-Montage hat eine Stellschraube, die keine andere hat: die Höhe, in der das Vorfach über dem Blei dreht. Sie hängt am Grund, und das Blei am Ende hängt an der Wurfweite.

Helikopter-Rechner

Wurfweite und Grund rein, Blei, Vorfach und Ringhöhe raus

Grund
Wie tief sinkt das Blei ein?
  • Bleigewicht …
  • Vorfachlänge …
  • Ring über dem Blei …

Die obere Perle sitzt so fest, dass sie den Wurf übersteht, und so locker, dass ein Fisch sie bei einem Abriss über die Schnur zieht. Ein Zug mit der Hand muss sie verschieben.

Auf Kies sitzt der Ring 5 cm über dem Blei, das reicht für den Rotor. Auf weichem Grund sinkt das Blei eine Handbreit ein, und der Ring gehört 15 cm nach oben. Im tiefen Faulschlamm einer Talsperre verschwindet das Blei bis zu 30 cm, und so hoch sitzt dann der Ring. Die untere Perle lässt sich dafür verschieben, ohne dass die Montage neu gebunden wird.

Nahaufnahme einer Helikopter-Montage in zwei Händen: auf der Schnur eine untere Perle, darüber ein kleiner Ring mit dem Vorfach, darüber eine zweite Perle, unten hängt ein schlankes Birnenblei

Zwischen zwei Perlen, und der Ring dreht frei

So sitzt der Rotor. Die untere Perle hält den Ring über dem Blei, die obere begrenzt ihn nach oben, und dazwischen bleibt ein Spalt, in dem er sich ohne Widerstand dreht.

Die obere Perle ist der Sicherheitspunkt. Sie sitzt gerade so fest, dass sie den Wurf übersteht.

Untere Perle, Ring, obere Perle, und dazwischen Luft. AI-Bild

Warum die obere Perle abrutschen muss

Die obere Perle begrenzt den Ring nach oben, und sie ist der Sicherheitspunkt der Montage. Reißt die Hauptschnur über ihr, muss der Fisch den Ring über die Perle hinweg vom Schnurende abziehen können. Dann bleibt ihm nur das kurze Vorfach mit dem Haken, und das ist er in Tagen los.

Sitzt die Perle fest, geht das nicht. Der Fisch schleppt das abgerissene Stück Schnur mit dem Blei am Ende, und das Blei hängt sich an der nächsten Wurzel fest. Deshalb wird die obere Perle nur so weit auf die Schnur gedrückt, dass sie den Wurf übersteht. Ein kräftiger Zug mit der Hand muss sie verschieben, und wer das vor jedem Wurf prüft, fischt die Montage so, wie sie gedacht ist.

Blei, Vorfach und Schlagschnur

Das Blei am Ende folgt der Regel der Festbleimontage, nie unter 85 g, damit der Fisch beim Abziehen dagegen hakt, und darüber nach Wurfweite. Es ist schlank gegossen, denn es ist im Flug die Pfeilspitze, und ein breites Blei bremst.

Wurfweite Blei Schnur davor
bis 60 m 85 bis 100 g Hauptschnur 0,30 bis 0,35 mm
60 bis 100 m 100 bis 130 g Schlagschnur 0,50 mm oder 1 m Leadcore
über 100 m 130 bis 160 g Schlagschnur 0,55 mm, Rute ab 3,5 lb

Das Vorfach bleibt kurz, 20 bis 35 cm, damit der Fisch schnell gegen das Blei zieht und das Vorfach sich im Flug sauber dreht. Der Boilie hängt am Haar, der Haken bleibt frei.

Der Irrtum von der reinen Weitwurfmontage

In den meisten Anleitungen steht der Helikopter als Montage für die Distanz, und das stimmt. Es ist die halbe Wahrheit, und die andere Hälfte wird dabei übersehen. Die Montage ist auch auf 30 m die richtige, sobald der Grund weich ist.

Unterwasseraufnahme über weichem, dunklem Seegrund: ein Birnenblei liegt auf dem Schlamm, daneben an einem kurzen Vorfach ein heller Boilie, der sichtbar auf der Oberfläche liegt

Das Blei darf versinken, der Köder nicht

So liegt die Montage kurz nach dem Aufschlag. In den nächsten Minuten sinkt das Blei in den weichen Grund, und weil das Vorfach über dem Blei ansetzt, bleibt der Boilie oben liegen, wo der Karpfen ihn findet.

Mit dem Blei am Clip läge der Boilie an derselben Stelle nach einer Stunde 10 cm tief im Schlamm.

Blei auf dem Schlamm, der Boilie eine Vorfachlänge daneben. AI-Bild

Mit dem Blei am Clip liegt das Vorfach unter dem Blei, und auf Schlamm heißt das im Schlamm. Der Boilie versinkt mit dem Blei, und kein Karpfen findet ihn. Der Helikopter legt das Vorfach oben auf. Wer im Baggersee eine Schlammbank vor sich hat, wechselt auf ihn, egal wie nah sie liegt.

Wofür die Helikopter-Montage taugt

Gefragt ist ein Köder weit draußen oder auf weichem Grund, und beides kann die Montage besser als jede andere. Am Ufer und zwischen Steinen nennt die Tabelle, was dort weniger Teile braucht.

Wofür die Helikopter-Montage taugt

2 Aufgaben
  • Köder soll am Grund liegen

    • Erste Wahl

      ab etwa 50 m, Schlamm und Kraut

      Das Blei fliegt voran wie ein Pfeil, und weil das Vorfach über dem Blei sitzt, liegt der Köder auf dem Schlamm statt darin.

    • Geht auch

      stehendes Wasser, Fluss oder Strom

      Fängt auch am Ufer, aber dort tut es die einfache Festbleimontage mit zwei Teilen weniger.

      Besser geeignet: Festbleimontage

    • Besser nicht

      harte Hindernisse

      Das Blei am Ende bohrt sich zwischen Steine, und der Sicherheitspunkt gibt dann den Fisch frei, nicht das Blei.

      Besser geeignet: Tiroler Hölzl

  • Fisch soll sich beim Abziehen selbst haken

    • Erste Wahl

      ab etwa 50 m, Schlamm und Kraut

      Der Fisch zieht gegen das Blei am Ende, der Haken dreht. Auf Distanz ist das die Karpfenmontage, die am zuverlässigsten hakt.

Der Preis für Weite und Schlamm

Vier Kleinteile in der richtigen Reihenfolge, eine Perle, die richtig fest sitzen muss, und ein Blei, das sich zwischen Steinen einbohrt. Das bezahlt die Montage für den Wurf und für den Köder auf dem Schlamm.

Die Montagen im Vergleich

15 Montagen

Keine dieser Zeilen ist besser als die andere, sie tun Verschiedenes. Die Punkte sagen nur, worin eine Montage stark ist und was sie dafür aufgibt.

Die Stufen ordnen ein, sie messen nicht. Was eine Montage im Wasser wirklich tut, hängt an Schnurbogen, Rutenwinkel und Strömung.

Helikopter oder Festbleimontage

Beide haken den Fisch mit festem Blei, und sie unterscheiden sich darin, wo das Blei sitzt. Am Ende der Schnur oder daneben am Clip.

Helikopter oder Festbleimontage?

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Am Karpfensee mit drei Ruten liegt die weiteste Rute am Helikopter, die beiden am Ufer am Festblei. Wird der Grund weich, wandert auch die zweite Rute zum Helikopter.

Wo der Helikopter liegt

Die Montage gehört dorthin, wo andere nicht hinkommen oder versinken. Weit draußen und über Schlamm ist sie erste Wahl, zwischen Steinen die falsche.

Wo diese Montage ihre Stärke ausspielt

3 Ansichten

Stillwasser: Baggersee, Weiher, Talsperre

Freies Wasser 1 Scharkante 2 Untiefe im Freiwasser 3 Seerosenfeld 4
  1. Freies Wasser

    Weit draußen auf dem Plateau, 90 m vom Ufer. Hierhin fliegt nur der Helikopter, und er hakt dort, wo du keinen Biss mehr sehen kannst.

  2. Scharkante

    Am Fuß der Kante sammelt sich Schlamm. Das Blei sinkt ein, das Vorfach liegt darüber, und der Karpfen zieht an der Kante entlang.

  3. Untiefe im Freiwasser

    Das Plateau mitten im See mit weichem Rand. Der Köder liegt sichtbar auf dem Grund, statt in der Schicht aus Faulschlamm zu verschwinden.

  4. Seerosenfeld

    Vor dem Seerosenfeld liegt Schlamm aus abgestorbenen Blättern. Ring 30 cm über dem Blei, und der Boilie liegt obenauf.

Gewässertyp im Lexikon: See Baggersee Weiher

Auch auf der Karte, hier aber zweite Wahl: Zufluss, Totholz, Schilfgürtel, Krautfeld, Steg.

Vier Fehler, die den Rotor blockieren

Einer ist eine Tierschutzfrage, drei kosten Fische. Alle vier sitzen an den Perlen und am Ring, und erst der Fisch am anderen Ende deckt sie auf.

Obere Perle festgeklemmt

Sitzt die obere Perle fest, kann ein Fisch nach einem Schnurbruch den Ring nicht über das Ende ziehen und schleppt Blei und Vorfach mit. Die Perle wird nur so fest gesetzt, dass sie den Wurf übersteht. Ein Zug mit der Hand muss sie verschieben, sonst ist die Montage nicht vertretbar.

Tierschutz

Ring direkt auf dem Blei

Sitzt der Ring 2 cm über dem Blei, sinkt er mit dem Blei in den Schlamm, und der Vorteil der Montage ist weg. Auf weichem Grund gehört er 15 bis 30 cm nach oben, damit das Vorfach über dem eingesunkenen Blei liegt.

häufigster Fehler

Ring klemmt zwischen den Perlen

Stehen die Perlen so eng, dass der Ring sich nicht drehen kann, dreht sich im Flug das Vorfach um die Schnur statt um den Ring. Zwischen den Perlen bleibt ein Spalt von 2 bis 3 mm, in dem der Ring frei rotiert.

verwickelt

Vorfach zu lang

Ein Vorfach von 50 cm dreht sich im Flug nicht mehr sauber und gibt dem Fisch Anlauf, bevor er gegen das Blei zieht. 20 bis 35 cm, und auf Schlamm eher das obere Ende.

kostet Fische

Was weit draußen gemeldet wird

Unten stehen Fangmeldungen unserer Angler mit der Methode Grundangeln, nach Köder, Art und Monat. Der Boilie ist die Zeile, hinter der die Helikopter- und Festbleimontagen stecken.

Aus 15 gemeldeten Fängen

06/2019 bis 09/2026 · 10 Gewässer · Stand 10.10.2026

Diese Zahlen stammen aus Fängen, die Angler selbst in CatchHub eingetragen haben. Sie zeigen, was gemeldet wurde, nicht was in einem Gewässer lebt. Niemand meldet Tage ohne Fang, deshalb sind es Fangzahlen und keine Fangchancen.

Darunter die Fotos zu diesen Meldungen, mit Revier, Tag und Köder.

Helikopter-Montage aus der Community

zuletzt gemeldet

Gewässer, an denen so gefangen wird

1 von 10

Häufige Fragen zur Helikopter-Montage

11 Fragen
Wie baue ich eine Helikopter-Montage?

Das Blei ans Ende der Schnur knoten, darüber eine Perle mit Stopper, dann einen Ring mit dem Vorfach, dann eine zweite Perle als Begrenzung. Der Ring muss sich zwischen den Perlen frei drehen, und die obere Perle muss unter Zug abrutschen. Vier Teile, vier Minuten.

Warum heißt sie Helikopter-Montage?

Weil sich das Vorfach im Flug um die Schnur dreht wie ein Rotor. Das Blei fliegt voran, der Ring mit dem Vorfach rotiert dahinter, und deshalb verwickelt die Montage nicht und fliegt weiter als jede andere Grundmontage. Im Katalog heißt sie Heli-Rig oder Helicopter Rig.

Wie hoch sitzt der Ring über dem Blei?

Das hängt am Grund. Auf Kies und Sand 5 cm, auf weichem Grund 15 cm, im tiefen Schlamm 30 cm. Der Ring muss so hoch sitzen, dass das Vorfach über dem eingesunkenen Blei liegt, und die untere Perle lässt sich dafür verschieben.

Wie schwer muss das Blei sein?

85 bis 100 g bis 60 m Wurfweite, 100 bis 130 g bis 100 m, darüber mehr. Nie unter 85 g, weil das Blei am Ende auch beim Selbsthak halten muss. Schlank gegossen fliegt es weiter, und das ist der Sinn der Montage.

Warum muss die obere Perle abrutschen?

Weil sie der Sicherheitspunkt ist. Reißt die Hauptschnur, zieht der Fisch den Ring über die obere Perle hinweg vom Schnurende ab und schwimmt nur mit Vorfach und Haken weiter. Sitzt sie fest, schleppt er das Blei mit und hängt an der nächsten Wurzel fest.

Wie lang ist das Vorfach bei der Helikopter-Montage?

20 bis 35 cm. Kurz auf festem Grund, damit der Fisch schnell gegen das Blei zieht, länger auf Schlamm, damit der Köder weit genug vom eingesunkenen Blei liegt. Länger als 40 cm dreht sich das Vorfach im Flug nicht mehr sauber.

Helikopter-Montage oder Festbleimontage?

Über 60 m und über Schlamm der Helikopter, am Ufer und auf festem Grund das Festblei. Beide haken den Fisch selbst, der Helikopter wirft weiter und legt das Vorfach oben auf, das Festblei ist mit zwei Teilen weniger schneller gebaut.

Brauche ich Leadcore oder eine Schlagschnur?

Bei Würfen über 70 m ja. Beim Abwurf liegt ein Vielfaches des Bleigewichts auf der Schnur, und eine Hauptschnur von 0,30 mm reißt dann. Ein Meter Leadcore oder eine Schlagschnur von 0,50 mm nimmt den Schlag, und die Perlen sitzen dann auf diesem Stück.

Welche Fische fängt die Helikopter-Montage?

Karpfen zuerst, auf Distanz und über weichem Grund. Dazu Schleie und Brassen am See und Barbe im Fluss, überall mit Boilie oder Pellet am Haar. Für Aal und Zander taugt sie nicht, die brauchen ein laufendes Blei.

Warum verwickelt sich mein Vorfach trotzdem?

Weil der Ring sich nicht drehen kann. Stehen die Perlen zu eng, klemmt er, und das Vorfach wickelt sich um die Schnur statt um den Ring. Zwischen den Perlen bleibt ein Spalt von 2 bis 3 mm, und das Vorfach bleibt unter 40 cm.

Ist die Helikopter-Montage nur für weite Würfe?

Nein, das ist der häufigste Irrtum. Ihr zweiter Vorteil ist der weiche Grund. Weil das Vorfach über dem Blei sitzt, liegt der Köder auf dem Schlamm, während das Blei einsinkt. Auch auf 30 m ist sie über Schlamm die bessere Wahl.

Passt dazu

René Seidel

Zusammengestellt von

René Seidel

Ich angle seit 2002: angefangen mit acht Jahren an den Weihern, die mein Vater gepachtet hatte, heute vor allem am Neckar bei Heilbronn, an der Wörnitz und am Main. Mit CatchHub baue ich die Angel-Community, in der ich meine Praxis am Wasser mit echten Fangdaten zusammenbringe.

Mehr über René

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