Hafenbecken mit Kaimauer, Pollern und ruhigem Wasser hinter der Einfahrt AI
Gewässerart

Angeln im Hafen: geschütztes Becken mit eigenen Regeln

Ein Hafen ist der ruhigste Teil eines lauten Gewässers. Genau deshalb wächst dort auf, was im Strom keine Chance hätte. Und genau deshalb ist er ein Betriebsgelände mit einer Ordnung, die das Angeln zunächst einmal verbietet.

Kurz gesagt

  • Ein Hafen ist ein ausgebaggertes Becken hinter einer Kaimauer oder Spundwand. Er hat mehrere Tiefenstufen nebeneinander, von unter 5 m bis zu seeschifftiefen Bereichen.
  • Weil ihm Welle und Strömung fehlen, wirkt er als Kinderstube. In tideoffenen Hafenbecken wurden höhere Dichten an Larven und Jungfischen gemessen als im Strom daneben.
  • Schraube und Bugstrahlruder graben am Fuß der Kaimauer Kolke aus. Es sind die einzigen Tiefenwechsel in einem sonst gebaggerten Becken.
  • Im Hochsommer kippt der Vorteil. Tiefe Becken tauschen wenig Sauerstoff mit der Luft, und bodennah können die Werte unter 3 mg je Liter fallen.
  • Angeln in Hafengewässern ist nach den Hafenordnungen der Regelfall-Verbot. Erlaubt ist es nur dort, wo die Hafenbehörde eine Fläche ausdrücklich freigibt.

Das ruhigste Wasser weit und breit

Ein Hafen ist ein ausgebaggertes Becken hinter einer Kaimauer, und sein wichtigstes Merkmal ist ein Fehlen: es gibt weder Welle noch nennenswerte Strömung. Während im Tidefluss davor bis zu 1,4 Meter je Sekunde erreicht werden, steht das Wasser im Becken nahezu still.

verboten ist Angeln im Hafen im Regelfall
mehr Brut als im Strom daneben
unter 3 mg/l kann der Sommer bringen

Steckbrief Hafen

Entstehung
ausgebaggertes Becken hinter einer Kaimauer Die Solltiefe wird durch laufende Baggerungen gehalten
Typische Tiefe
5 bis 15 m Mehrere Stufen nebeneinander, von flach bis seeschifftief
Grund
Schlick, an den Liegeplätzen ausgekolkt Feinsediment sinkt ab, weil die Strömung fehlt
Strömung
stark reduziert bis stehend Im Tidefluss daneben werden dagegen bis 1,4 m je Sekunde erreicht
Sauerstoff
im Sommer kritisch, bodennah unter 3 mg/l Tiefe Becken tauschen wenig mit der Luft, Algen zehren am Grund
Typische Arten
Zander, Brassen, Güster, Aal Stillwasserformen und Spaltenbewohner, nicht Strömungsfische
Zugang
Hafenordnung, Angeln ist dort im Regelfall verboten Erlaubt nur auf ausdrücklich freigegebenen Wasserflächen

Eine einheitliche Tiefe hat ein Hafen nicht. Flachere Randbereiche, binnen- und seeschifftiefe Zonen liegen nebeneinander, und die Solltiefe wird durch laufende Baggerungen gehalten. Der Grund ist entsprechend Feinsediment, denn was schwebt, sinkt ohne Strömung ab.

Woran du einen Hafen im Schnitt erkennst

Alles an diesem Gewässer ist gebaut, und vier Merkmale erklären, was das für die Fische bedeutet.

Hafen im Querschnitt

4 Merkmale

Ein Hafen ist von der ersten bis zur letzten Kante gebaut. Vier Merkmale erklären, was das für die Fische bedeutet.

1 2 3 4
  1. Die Wand steht senkrecht im Wasser

    Kaimauer oder Spundwand bringen volle Tiefe direkt ans Ufer. Wo die Wand Spalten und Absätze hat, findet der Aal Verstecke, an glatten Flächen steht dagegen kaum Fisch.

  2. Poller und Dalben markieren die Liegeplätze

    Wo Schiffe festmachen, arbeiten Schraube und Bugstrahlruder im Stand. Genau dort entstehen die einzigen Kolke des Beckens.

  3. Das Wasser steht

    Ohne Welle und ohne nennenswerte Strömung sinkt ab, was schwebt. Das macht das Becken zur Kinderstube und im Sommer zur Sauerstoffsenke.

  4. Der Grund ist Schlick auf Solltiefe

    Die Sohle wird auf ein festgelegtes Maß gebaggert und trägt Feinsediment. Struktur gibt es nur dort, wo Schiffe sie hineingegraben haben.

Leicht zu verwechseln mit

3 Typen

Drei Gewässer, an denen ein Hafen liegen kann und von denen er sich jedes Mal gleich unterscheidet.

Hafen, Kanal, Strom oder Küste

Ein Hafen liegt immer an einem anderen Gewässer und unterscheidet sich von allen auf dieselbe Weise.

Hafen und die Nachbarn

4 Typen
Typ Entstehung Tiefe Sichttiefe Was du zuerst suchst
Hafen diese Seite ausgebaggertes Becken hinter einer Kaimauer 5 bis 15 m gering die Kaimauer und die Kolke an den Liegeplätzen
Kanal künstlich gebaut, gleichförmiger Trapezquerschnitt 3 bis 5 m gering die Steinpackung und die Kante zur Fahrrinne
Strom Fließgewässer mit über 10.000 km² Einzugsgebiet, meist ausgebaut 3 bis 10 m in der Fahrrinne minimal den Kolk am Buhnenkopf und das Buhnenfeld dahinter
Küste Übergang vom Land ins Meer, geformt von Wind und Strömung 0 bis 10 m im Wurfbereich mittel die erste Rinne hinter dem Spülsaum

Warum die Ruhe so viel wert ist

Genau das, was einen Hafen naturfern erscheinen lässt, macht ihn ökologisch wertvoll. In tideoffenen Hafenbecken wurden höhere Dichten an Larven und Jungfischen gemessen als im Strom daneben. Die Becken übernehmen damit teilweise die Funktion, die früher Auengewässer hatten, obwohl ihnen Flachwasser und natürliche Uferzonen fehlen.

Der Grund ist die Strömungsruhe. Was im Hauptstrom abgetrieben würde, bleibt hier liegen: Zooplankton, Schwebstoffe, Nährstoffe und eben auch Fischbrut. Für Stillwasserformen wie Zander, Brassen, Zope und Güster ist das Nahrungs- und Reproduktionsraum, und der Aal findet in den Spalten der Blocksteinschüttungen sein Tagesversteck.

Eine Lücke gibt es allerdings. Submerse Wasserpflanzen fehlen im Hafen fast vollständig, und damit fehlt allen Arten, die Pflanzen zum Ablaichen brauchen, das Substrat. Hecht, Rotfeder und Karausche kommen deshalb nicht als Hafenarten in Frage.

Alte Kaimauer aus Naturstein mit Fugen, Algenbewuchs und einer Blocksteinschüttung am Fuß, das Hafenwasser liegt ruhig davor

Die Wand ist der Lebensraum

Der Hafen hat keine Uferzone, er hat eine Wand. Ob dort Fisch steht, entscheidet ihre Oberfläche. Fugen, Absätze, Bewuchs und die Blocksteine am Fuß bieten dem Aal Verstecke und dem Kleinfisch Deckung.

Eine glatte, neue Spundwand bietet nichts davon. Zwei Kaimauern im selben Becken können deshalb völlig verschieden besetzt sein.

Eine Wand mit Fugen und Steinschüttung trägt Fisch, eine glatte Spundwand fast keinen. AI-Bild

Was der Schraubenstrahl anrichtet

Die einzige Struktur, die ein Hafen von selbst hervorbringt, entsteht aus seinem Betrieb. Der Propellerstrahl eines manövrierenden Schiffs trifft die Kaimauer, wird nach unten umgelenkt und erreicht am Mauerfuß die Sohle, wo er auskolkt. Für den Betreiber ist das ein Problem, weil der stützende Boden vor der Wand ausgespült wird. Für den Fisch entsteht dabei der einzige Tiefenwechsel eines sonst planierten Beckens.

Wie viel Kraft dahintersteckt, zeigt eine Rechnung für ein großes Containerschiff. Je nach Berechnungsansatz kommen an der Sohle Geschwindigkeiten von etwa 10 bis über 20 Meter je Sekunde zusammen. In der Nähe eines manövrierenden Schiffs hat weder Gerät noch Mensch etwas verloren.

Heck eines vertäuten Frachtschiffs an einem Liegeplatz mit Pollern, das Wasser unter dem Heck ist vom Bugstrahlruder aufgewühlt und schlammig

Wo das Schiff festmacht, gräbt es

Beim An- und Ablegen läuft der Propellerstrahl gegen die Kaimauer, wird nach unten umgelenkt und spült am Mauerfuß die Sohle aus. Über die Jahre entstehen so Kolke von mehreren Metern Tiefe.

Für den Hafenbetreiber ist das ein Schaden, für den Fisch der einzige Tiefenwechsel im Becken. Und an einem belegten Liegeplatz hat niemand etwas zu suchen.

Bugstrahlruder und Schraube arbeiten im Stand und kolken am Fuß der Kaimauer aus. AI-Bild

Im Sommer kippt der Vorteil

Die verbreitete Annahme, das tiefe Hafenbecken sei im Hochsommer das kühle Refugium, geht in die falsche Richtung. Je tiefer ein Becken bei gleicher Wasseroberfläche, desto weniger Sauerstoff gelangt aus der Luft hinein. Gleichzeitig sinken abgestorbene Algen in die Tiefe und werden dort zersetzt, was zusätzlich zehrt, und höhere Temperaturen beschleunigen den Abbau.

Die Folge ist messbar. Bei geringem Zufluss und langer Verweilzeit können die Sauerstoffgehalte vor allem bodennah unter 3 mg je Liter fallen. Als kritisch gilt ein Wert unter 4 mg, unter 3 mg wird es für die meisten Fische tödlich.

Praktisch heißt das: ein Hafen ist ein Gewässer für die kalte Jahreshälfte. Wo das Angeln freigegeben ist, sind Herbst und Winter die bessere Zeit als der August.

Drei Rechtsebenen, und alle drei müssen erlauben

Dieser Abschnitt ist der wichtigste der Seite, denn ein Hafen ist kein öffentlicher Raum.

Die Hafenordnung

Sie verbietet Baden, Angeln und Fischen in Hafengewässern. Einzelne Wasserflächen kann die Hafenbehörde freigeben, und nur dort ist es erlaubt.

Landesrecht

Die Betriebsanlagen

Schutz- und Bauhäfen des Bundes dürfen außerhalb ihrer Zweckbestimmung gar nicht benutzt werden, auch nicht durch Betreten. Ausgenommen sind nur Ufergrundstücke und Betriebswege.

Bundesrecht

Das Fischereirecht

Selbst wo beides erlaubt ist, braucht es Fischereischein und Erlaubnisschein des Rechtsinhabers. Die Freigabe einer Wasserfläche ersetzt sie nicht.

immer nötig

Die Arbeitssicherheit

An Kaikanten schreibt das Unfallrecht für Beschäftigte Absturzsicherung und Rettungsweste vor. Ein Angler steht dort ohne beides.

AbsturzVorsicht

Die schärfste Norm ist die Hafenordnung. Sie verbietet Baden, Angeln und Fischen in Hafengewässern, und die Freigabe einzelner Wasserflächen durch die Hafenbehörde ist der ausdrückliche Ausnahmefall. Wer im Hafen fischen will, braucht also eine Erlaubnis für genau diese Fläche, nicht die Abwesenheit eines Verbotsschildes.

Bei bundeseigenen Anlagen kommt eine zweite Ebene dazu. Schutz- und Bauhäfen dürfen außerhalb ihrer Zweckbestimmung überhaupt nicht benutzt werden, auch nicht durch Betreten. Ausgenommen sind nur Ufergrundstücke und Betriebswege, und zwar für Fußgänger und Radfahrer, nicht für die Anlage selbst.

Und selbst wo beide Ebenen erlauben, fordert die dritte noch Fischereischein und Erlaubnisschein des Rechtsinhabers. Eine freigegebene Wasserfläche ersetzt sie nicht.

Dazu kommt die Arbeitssicherheit. An Kaikanten mit Absturzgefahr ins Wasser schreibt das Unfallrecht für Beschäftigte Sicherungen vor, und beim Aufenthalt auf Schiffen sind Rettungswesten zu tragen. Wer dort als Angler steht, hat weder das eine noch das andere, und eine senkrechte Wand bietet keinen Ausstieg.

Wo der Fisch im Hafen steht

Wo das Angeln freigegeben ist, gelten wenige, klare Regeln für die Stellenwahl.

Wo der Fisch an diesem Gewässertyp steht

1 Ansicht

verbautes Ufer, Hafenbecken

Liegeplätze 1 Hafeneinfahrt 2 Kaimauer 3 Brückenpfeiler 4 Fahrrinne 5
  1. Liegeplätze

    An Liegeplätzen arbeiten Schraube und Bugstrahlruder im Stand und graben Kolke in die Sohle. Es sind die einzigen Tiefenwechsel eines sonst planierten Beckens.

  2. Hafeneinfahrt

    An der Einfahrt grenzt ruhiges an bewegtes Wasser. Dort wechseln Fische zwischen beiden Welten, und dort kommt frisches Wasser herein.

  3. Kaimauer

    Eine Wand mit Spalten, Absätzen und Bewuchs trägt Fisch, eine glatte nicht. Der Aal nutzt Blocksteinschüttungen und Hohlräume als Tagesversteck.

  4. Brückenpfeiler

    Pfeiler und Überbauten werfen Schatten und bringen Struktur in ein offenes Becken. In einem gebauten Gewässer zählt jede Abweichung von der Fläche.

  5. Fahrrinne

    Die gebaggerte Fahrrinne im Becken ist tief, aber strukturlos. Interessant ist ihre Kante zum flacheren Teil, nicht ihre Mitte.

Gewässertyp im Lexikon: Kanal Hafen

Auch auf der Karte, hier aber zweite Wahl: Steinpackung.

Hafeneinfahrt zwischen zwei Molenköpfen, innen liegt das Wasser glatt und dunkel, außen läuft die Strömung des Flusses mit leichten Wellen vorbei

Die Einfahrt trennt zwei Welten

Die Molenköpfe markieren die Grenze zwischen dem ruhigen Becken und dem bewegten Hauptgewässer. Frisches, sauerstoffreiches Wasser kommt hier herein, Nahrung treibt vorbei, und Fische pendeln zwischen Ruhe und Strömung.

Es ist zugleich die Stelle, an der der Schiffsverkehr am dichtesten ist. Wo hier gefischt werden darf, gilt Abstand zur Fahrrinne.

Innen steht das Wasser, außen fließt es. An der Einfahrt wechseln die Fische zwischen beidem. AI-Bild

Was an Häfen gemeldet wird

Häfen sind in der Datenbank selten erfasst, und die wenigen Meldungen stammen aus freigegebenen Bereichen.

Noch zu wenige Meldungen für eine Auswertung

Dazu liegen bisher zu wenige Fänge mit Datum und Revier vor. Sobald genug zusammenkommen, stehen hier die stärksten Monate, die beste Tageszeit und die Reviere mit den meisten Fängen.

Wo du Häfen findest

Häfen liegen an Strömen, Kanälen und an der Küste, und in der Datenbank stehen vor allem die Reviere, bei denen ein Hafenbecken zur Strecke gehört.

Vor dem Hafenangeln klären

Die ersten drei Punkte betreffen das Recht, die letzten beiden die Sicherheit und das Wasser.

Vor dem Hafenangeln klären

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Häufige Fragen zur Gewässerart Hafen

10 Fragen
Darf ich im Hafen angeln?

Im Regelfall nicht. Die Hafenordnungen verbieten Baden, Angeln und Fischen in Hafengewässern ausdrücklich. Die Hafenbehörde kann einzelne Wasserflächen freigeben, und nur dort ist es erlaubt. Wer im Hafen fischen will, klärt das vorher und verlässt sich nicht auf die Abwesenheit eines Schildes.

Gilt das auch für kleine Sportboothäfen?

Die Rechtslage hängt am Betreiber und an der jeweiligen Hafenordnung, nicht an der Größe. Bei bundeseigenen Schutz- und Bauhäfen kommt zusätzlich ein Benutzungsverbot nach dem Wasserstraßenrecht dazu, das schon das Betreten außerhalb der Zweckbestimmung untersagt.

Warum ist ein Hafen fischereilich überhaupt interessant?

Weil ihm Welle und Strömung fehlen. In tideoffenen Hafenbecken wurden höhere Dichten an Larven und Jungfischen gemessen als im Strom daneben. Die Becken übernehmen damit teilweise die Funktion natürlicher Auengewässer, obwohl ihnen Flachwasser und natürliche Ufer fehlen.

Welche Fische stehen im Hafen?

Vor allem Stillwasserformen wie Zander, Brassen, Zope und Güster, für die das ruhige, tiefe Wasser Nahrungs- und Reproduktionsraum ist. Dazu der Aal, der in Blocksteinschüttungen und Spalten sein Tagesversteck findet. Was fehlt, sind Arten, die Pflanzen zum Laichen brauchen, denn submerse Wasserpflanzen gibt es dort kaum.

Wie entstehen die Kolke an der Kaimauer?

Durch den Propellerstrahl. Er trifft die Wand, wird nach unten umgelenkt, erreicht am Mauerfuß die Sohle und kolkt sie aus. Für den Hafenbetreiber ist das ein Problem, weil der stützende Boden ausgespült wird. Für den Fisch entsteht dabei die einzige Tiefenstruktur des Beckens.

Ist das tiefe Becken im Sommer das kühle Refugium?

Eher das Gegenteil. Je tiefer ein Becken bei gleicher Wasseroberfläche, desto weniger Sauerstoff kommt aus der Luft nach. Abgestorbene Algen sinken hinab und werden am Grund zersetzt, was zusätzlich zehrt. Bodennah können die Werte im Sommer unter 3 mg je Liter fallen, und das ist für die meisten Fische tödlich.

Sind Hafenbecken wärmer als das Hauptgewässer?

Belastbar lässt sich das nicht sagen. Was gilt, ist die thermische Trägheit. Ein Hafenbecken hat viel Volumen bei wenig Wasseroberfläche und reagiert deshalb langsamer auf Temperaturwechsel. Ein grundsätzlich höheres Niveau ist damit nicht belegt.

Wie gefährlich ist es an der Kaimauer?

Ernster, als es aussieht. Für Beschäftigte schreibt das Unfallrecht an Kaikanten mit Absturzgefahr ins Wasser Sicherungen vor, und beim Aufenthalt auf Schiffen müssen Rettungswesten getragen werden. Ein Angler steht dort ohne beides, und die senkrechte Wand bietet keinen Ausstieg.

Was macht der Schraubenstrahl im Wasser?

Er erzeugt einen hochturbulenten Strahl, der Sohle und Ufer stark beansprucht. Berechnungen für ein großes Containerschiff kommen je nach Ansatz auf Sohlgeschwindigkeiten von etwa 10 bis über 20 m je Sekunde. In der Nähe eines manövrierenden Schiffs hat weder Gerät noch Mensch etwas verloren.

Wann lohnt sich ein Hafen am ehesten?

In der kalten Jahreshälfte. Dann fällt das Sauerstoffproblem weg, und der Vorteil des ruhigen, tiefen Wassers bleibt. Wo das Angeln freigegeben ist, sind Herbst und Winter die bessere Zeit als der Hochsommer.

Passt dazu

René Seidel

Zusammengestellt von

René Seidel

Ich angle seit 2002: angefangen mit acht Jahren an den Weihern, die mein Vater gepachtet hatte, heute vor allem am Neckar bei Heilbronn, an der Wörnitz und am Main. Mit CatchHub baue ich die Angel-Community, in der ich meine Praxis am Wasser mit echten Fangdaten zusammenbringe.

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