Kurz gesagt
- Ein Tiroler Hölzl ist ein luftgefülltes Röhrchen mit einem Bleifuß. Es steht aufrecht auf dem Grund, hüpft über Steine und hält das Vorfach darüber.
- Montiert wird es unter einem Wirbel an einem kurzen Stück Schnur, das Vorfach mit dem Köder geht seitlich vom Wirbel ab und schwebt über dem Grund.
- Im Stillwasser reichen 5 bis 15 g, bei spürbarer Strömung 15 bis 30 g, im zügigen Fluss 30 bis 50 g. In Strömung zählt die Länge des Röhrchens mehr als das Gewicht.
- Das Vorfach ist 90 cm lang im See und wird je Strömungsstufe 15 cm kürzer, damit der Köder nicht quer treibt.
- Auf glattem Sand bringt das Hölzl nichts. Seine Stärke liegt dort, wo ein Blei zwischen Steinen klemmt.
Das Röhrchen steht, der Köder schwebt
Ein Tiroler Hölzl ist ein Kunststoffrohr mit Luft darin und Blei im Fuß. Ins Wasser geworfen richtet es sich auf wie eine kleine Boje, der Fuß liegt auf dem Grund, das Rohr zeigt nach oben. Bei Zug kippt es nach vorn, hebt den Fuß über den nächsten Stein und stellt sich dahinter wieder auf.
Dieses Aufrichten ist der ganze Trick. Ein Blei, das zwischen zwei Steinen liegt, verkeilt sich beim Zug. Ein Röhrchen, das darauf steht, hüpft darüber. Und weil das Vorfach über dem Fuß abgeht, hängt der Köder in der Strömung eine Handbreit über den Steinen, dort, wo Forelle, Barbe und Zander ihn sehen.
Steckbrief Tiroler Hölzl
- Aufgabe
- Köder über Steinen und Totholz anbieten Ohne dass das Blei zwischen den Hindernissen hängen bleibt
- Bauteile
- Wirbel, Hölzl am kurzen Stück, Vorfach, Haken Das Hölzl hängt unter dem Wirbel, das Vorfach geht seitlich ab
- Prinzip
- Das Röhrchen steht, der Köder schwebt Luft im Rohr richtet es auf, der Bleifuß hält es unten
- Bleigewicht
- 5 bis 80 g Nach Strömung und Tiefe, der Rechner unten sagt es genauer
- Bleiform
- Röhrchen 8 bis 25 cm mit Bleifuß Je länger, desto aufrechter steht es im Strom
- Vorfachlänge
- 40 bis 100 cm Lang im Stillwasser, kurz im starken Strom
Alle 10 Angaben
- Zielfische
- Forelle, Barbe, Döbel, Zander, Aal Mit Köderfisch auch Zander und Hecht, dann mit beißfestem Vorfach
- Gewässer
- Fluss, Bach, Kanal mit Steinpackung, Forellensee Überall, wo der Grund hart und unruhig ist
- Schwierigkeit
- einfach Zwei Knoten am Wirbel, das Hölzl wird eingeschlauft
- Grenze
- Auf Sand und Schlamm nutzlos Dort steht es zwar, bringt aber nichts, was eine Olive nicht kann
Drei Teile am Wirbel, und die Reihenfolge zählt
Der Wirbel ist die Verteilstelle. Das Hölzl hängt darunter, das Vorfach geht zur Seite, und das kurze Stück zum Hölzl ist die Sollbruchstelle. Wer die beiden an dieselbe Öse hängt, hat das Vorfach beim ersten Wurf um das Rohr gewickelt.
Die Montage Teil für Teil
6 BauteileSechs Stellen, und die Montage steht und fällt mit der Reihenfolge am Wirbel. Das Hölzl gehört nach unten, das Vorfach zur Seite, und das kurze Stück dazwischen ist die Sollbruchstelle.
-
Wirbel
Die Verteilstelle der Montage. Nach unten hängt das Hölzl, zur Seite geht das Vorfach, und er nimmt den Drall aus beidem.
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Kurzes Stück zum Hölzl
10 bis 20 cm, schwächer als alles andere. Klemmt das Hölzl zwischen zwei Steinen, reißt es hier, und Haken und Vorfach bleiben.
-
Hölzl
Röhrchen mit Luft, Blei im Fuß. Es steht aufrecht, kippt bei Zug nach vorn und hüpft über den Stein, statt sich dahinter zu klemmen.
-
Vorfach
Geht seitlich vom Wirbel ab und treibt in der Strömung frei über dem Grund. Seine Länge bestimmt, wie hoch der Köder steht.
-
Haken
Hängt in der Strömung und liegt bei stehendem Wasser eine Handbreit über dem Grund, so hoch, wie das Hölzl lang ist.
-
Köder
Wurm, Made oder Köderfisch. Er schwebt über den Steinen, wo ein liegender Köder verschwinden würde.
Verwandte Montagen
3 MontagenDrei Montagen für harten Grund. Unter jeder Zeichnung steht, wann sie die bessere Wahl ist.
Grundmontage
Laufblei auf der Schnur, der Köder liegt. Auf Sand und Kies ohne Hindernisse die feinere Wahl.
Seitenarm-Montage
Derselbe Gedanke mit einem Blei statt des Röhrchens. Über Schlamm richtig, zwischen Steinen klemmt das Blei.
Texas-Rig
Für Gummiköder über Steinen. Das Hölzl trägt Naturköder, das Texas-Rig wird geführt.
Aufbau vom Wirbel bis zum Wurf
Zwei Knoten am Wirbel, der Rest wird eingeschlauft. Der Clinchknoten bringt den Wirbel an die Hauptschnur, eine Schlaufe am kurzen Stück nimmt das Hölzl auf und lässt sich am Wasser in Sekunden tauschen, wenn die Strömung ein anderes Gewicht verlangt.
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Den Wirbel an die Hauptschnur knoten
Ein Dreiwegewirbel oder ein kräftiger Tönnchenwirbel, Größe 6 bis 4. An ihm hängen später zwei Dinge, das Hölzl unten und das Vorfach seitlich.
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Das Hölzl an einem kurzen Stück unter den Wirbel hängen
10 bis 20 cm Schnur, eine Nummer schwächer als die Hauptschnur, Schlaufe in die Öse des Hölzls und in die untere Öse des Wirbels. Reißt etwas, dann dieses Stück, und das Hölzl geht allein verloren.
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Das Vorfach seitlich einhängen
40 bis 100 cm, je nach Strömung. Es kommt an die seitliche oder obere Öse des Wirbels, nie an dieselbe wie das Hölzl, sonst schlägt es beim Wurf darum.
-
Den Haken anbinden
Hakengröße nach Köder, ein Clinch- oder Palomarknoten reicht. Mit Köderfisch auf Zander kommt statt Monofil ein beißfestes Vorfach an den Wirbel.
-
Den Köder aufziehen und stromauf werfen
Wurm, Made oder ein kleiner Köderfisch. Der Wurf geht schräg stromauf, die Schnur bleibt gestrafft, und das Hölzl treibt in kleinen Sprüngen über den Grund zu dir zurück.
Gewicht, Länge und Vorfach hängen an der Strömung
Die Packung sagt Gramm, und das ist die halbe Wahrheit. Ein Hölzl muss stehen, und ob es steht, entscheidet in der Strömung die Länge des Rohrs mehr als das Blei im Fuß. Das Vorfach dahinter darf nur so lang sein, wie der Strom es gestreckt hält.
Welches Hölzl für dein Wasser?
RechnerEin Hölzl gibt es von 5 bis 80 g, und die Packung sagt nur die Zahl. Wie schwer es sein muss, hängt an der Strömung und an der Tiefe, wie lang das Vorfach sein darf, nur an der Strömung.
Hölzl-Rechner
Strömung und Tiefe rein, Gewicht, Länge und Vorfach raus
- Gewicht des Hölzls …
- Länge des Hölzls …
- Vorfachlänge …
Gerechnet für die Seitenarm-Variante mit dem Hölzl unter dem Wirbel. Läuft das Hölzl auf der Hauptschnur, darf es ein Drittel leichter sein, weil die Schnur ihm beim Halten hilft.
Im Stillwasser reicht ein kurzes, leichtes Hölzl, und das Vorfach darf fast einen Meter lang sein, damit der Köder frei spielt. Im starken Strom wird das Rohr lang und schwer und das Vorfach kurz, sonst treibt der Köder quer und legt sich um jeden Stein.
Rohr oben, Blei unten
Das rote Rohr ist hohl und schwimmt, der graue Fuß ist massiv und sinkt. Zusammen ergibt das eine kleine Boje, die auf dem Grund steht, und je länger das Rohr, desto stabiler steht sie im Strom.
Die Öse oben ist der einzige Anschlusspunkt. Sie nimmt die Schlaufe des kurzen Stücks auf, das zum Wirbel führt.
Der Fuß trägt das Blei, das Rohr die Luft. AI-Bild
Warum die Länge mehr zählt als das Gewicht
Zwei Hölzl mit je 30 g im Fuß, eines 10 cm lang, eines 20 cm. In zügiger Strömung kippt das kurze um und rollt wie jedes Blei, das lange steht. Der Grund ist der Hebel: die Strömung drückt auf das ganze Rohr, und je länger es ist, desto mehr Auftrieb sitzt oben und desto stabiler steht es auf dem Fuß.
Der Fuß selbst ist eine Sohle, keine Kugel. Er liegt flach auf dem Kies, und erst ein Ruck mit der Rutenspitze hebt ihn an. Deshalb wandert ein Hölzl in der Strömung nicht von allein ab, wo ein Birnenblei längst rollt.
Stromauf werfen, gestrafft zurücktreiben lassen
Das Hölzl wird nicht abgelegt und gewartet, es wird geführt. Der Wurf geht schräg stromauf, die Schnur wird gestrafft, und die Strömung drückt das Rohr in kleinen Sprüngen über den Grund zu dir. Ein Ruck mit der Rutenspitze hebt den Fuß an, dann stellt sich das Hölzl wieder auf.
Stromauf werfen, gestrafft zurücktreiben lassen
So sieht der Sprung aus. Der Ruck mit der Rutenspitze hebt den Fuß an, das Rohr kippt nach vorn über den Stein, und einen Augenblick später steht es dahinter wieder aufrecht.
Ein Blei mit Kanten würde sich an genau dieser Stelle verkeilen. Das runde Rohr hat nichts, woran es hängen bleiben könnte.
Im Moment des Zugs kippt das Hölzl über den Stein. AI-Bild
Der Köder arbeitet dabei im Strom über den Steinen. Der Biss kommt als Ruck in der gestrafften Schnur, und angeschlagen wird sofort, denn ein Fisch, der in der Strömung steht, hält den Köder nicht lange.
Der Irrtum vom Hölzl auf Sand
In manchen Anleitungen steht das Tiroler Hölzl als Allzweckmontage, und am Forellensee fischen viele es über glattem Grund. Dort steht es zwar, aber es tut nichts, was eine Olive nicht auch täte, und es wirft schlechter, weil das Rohr in der Luft bremst.
Die Stärke des Hölzls ist der unruhige Grund. Steinpackung, Geröll, Kies mit Totholz, alles, was ein Blei nach drei Würfen verschluckt. Wer glatten Grund vor sich hat, nimmt die Grundmontage und hebt das Hölzl für die Stelle auf, an der sie hängen bleibt.
Unter dem Wirbel oder auf der Hauptschnur
Es gibt das Hölzl in zwei Bauweisen, und beide sind richtig. Die eine hängt das Rohr unter den Wirbel und lässt das Vorfach seitlich abgehen, die andere fädelt es wie eine Olive auf die Hauptschnur.
Unter dem Wirbel oder auf der Hauptschnur?
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Im Fluss gewinnt der Seitenarm, weil der Köder im Strom über dem Grund arbeitet. Im Stillwasser gewinnt die laufende Variante, weil die Forelle beim Abziehen nur Schnur durch das Rohr zieht und kein Gewicht spürt.
Wofür das Tiroler Hölzl taugt
Gebraucht wird ein Köder am Grund, und alles hängt daran, wie dieser Grund aussieht. Über Steinen und im Strom gibt es nichts Besseres. Für weichen Grund und Stillwasser nennt die Tabelle die Bauform, die dort mehr bringt.
Wofür das Tiroler Hölzl taugt
2 Aufgaben-
Köder soll am Grund liegen
-
Erste Wahl
harte Hindernisse
Das Röhrchen steht aufrecht und hüpft über Steine, statt sich dazwischen zu klemmen. Dafür ist es gebaut.
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Erste Wahl
Fluss oder Strom
In der Strömung hält der Bleifuß, während der Köder eine Handbreit darüber steht und arbeitet.
-
-
Großer Naturköder soll sauber liegen
-
Geht auch
Fluss oder Strom
Ein Köderfisch schwebt darüber, statt zwischen Steinen zu liegen. Am ruhigen Grund tut es die einfachere Montage.
Besser geeignet: Köderfischmontage
-
Was das Hölzl dafür aufgibt
Das Rohr bremst im Wurf, und ein Köder am Seitenarm zeigt den Biss weniger direkt als einer am Laufblei. Beides bezahlt die Montage für die eine Fähigkeit, über Steine zu kommen.
Die Montagen im Vergleich
15 MontagenKeine dieser Zeilen ist besser als die andere, sie tun Verschiedenes. Die Punkte sagen nur, worin eine Montage stark ist und was sie dafür aufgibt.
-
Anti-Tangle-Montage
Sie fischt nach dem Wurf noch, statt als Knäuel am Grund zu liegen.
- Bissanzeige gut
- Selbsthak-Wirkung gut
- Wurfweite sehr gut
- Hängersicherheit gut
- Einfacher Aufbau gut
-
Festbleimontage
Der Anhieb passiert von allein, auch wenn du gerade nicht an der Rute stehst.
- Bissanzeige gering
- Selbsthak-Wirkung sehr gut
- Wurfweite sehr gut
- Hängersicherheit gut
- Einfacher Aufbau gut
-
Grundmontage
Der Fisch nimmt den Köder, ohne Widerstand zu spüren.
- Bissanzeige sehr gut
- Selbsthak-Wirkung gering
- Wurfweite gut
- Hängersicherheit gut
- Einfacher Aufbau sehr gut
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Helikopter-Montage
Sie fliegt weiter als jede andere und legt das Vorfach oben auf den Grund.
- Bissanzeige gering
- Selbsthak-Wirkung sehr gut
- Wurfweite sehr gut
- Hängersicherheit sehr gut
- Einfacher Aufbau gering
-
Tiroler Hölzl diese Seite
Sie kommt über Steine und Totholz, wo jedes andere Blei hängen bleibt.
- Bissanzeige gut
- Selbsthak-Wirkung gering
- Wurfweite gut
- Hängersicherheit sehr gut
- Einfacher Aufbau sehr gut
-
Texas-Rig
Sie läuft durch Kraut, Äste und Steinpackungen, ohne hängen zu bleiben.
- Bissanzeige sehr gut
- Selbsthak-Wirkung kaum
- Wurfweite gut
- Hängersicherheit sehr gut
- Einfacher Aufbau gut
-
Wasserkugel
Sie wirft eine Fliege 30 m weit mit der Spinnrute, ohne Fliegenrute und ohne Wurfschule.
- Bissanzeige gering
- Selbsthak-Wirkung kaum
- Wurfweite sehr gut
- Hängersicherheit sehr gut
- Einfacher Aufbau sehr gut
-
Carolina-Rig
Der Köder schwebt frei hinter dem Blei und deckt beim Einholen viel Fläche ab.
- Bissanzeige gut
- Selbsthak-Wirkung kaum
- Wurfweite sehr gut
- Hängersicherheit gut
- Einfacher Aufbau gut
-
Gummifischmontage
Der Biss kommt direkt in die Hand, und der Köder ist in einer Minute gewechselt.
- Bissanzeige sehr gut
- Selbsthak-Wirkung kaum
- Wurfweite gut
- Hängersicherheit gering
- Einfacher Aufbau sehr gut
-
Laufposenmontage
Sie fischt Tiefen ab, die länger sind als die Rute.
- Bissanzeige sehr gut
- Selbsthak-Wirkung kaum
- Wurfweite gut
- Hängersicherheit sehr gut
- Einfacher Aufbau gering
-
Posenmontage
Du siehst den Biss, bevor der Fisch den Köder wirklich genommen hat.
- Bissanzeige sehr gut
- Selbsthak-Wirkung kaum
- Wurfweite gering
- Hängersicherheit sehr gut
- Einfacher Aufbau gut
-
Seitenarm-Montage
Der Köder liegt über Schlamm und Kraut, statt darin zu verschwinden.
- Bissanzeige gut
- Selbsthak-Wirkung gering
- Wurfweite gering
- Hängersicherheit sehr gut
- Einfacher Aufbau gut
-
Feedermontage
Futter und Köder landen bei jedem Wurf an derselben Stelle.
- Bissanzeige sehr gut
- Selbsthak-Wirkung gering
- Wurfweite gut
- Hängersicherheit gering
- Einfacher Aufbau gering
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Forellenmontage
Der Köder steht in wählbarer Höhe über dem Grund, ohne Pose, die der Wind vertreibt.
- Bissanzeige gut
- Selbsthak-Wirkung kaum
- Wurfweite gut
- Hängersicherheit gut
- Einfacher Aufbau gut
-
Köderfischmontage
Der einzige Aufbau hier, der einen Räuber sicher am Haken hält.
- Bissanzeige gut
- Selbsthak-Wirkung gering
- Wurfweite gering
- Hängersicherheit gut
- Einfacher Aufbau gering
Die Stufen ordnen ein, sie messen nicht. Was eine Montage im Wasser wirklich tut, hängt an Schnurbogen, Rutenwinkel und Strömung.
Wo das Hölzl hingehört
Ein Hölzl gehört dorthin, wo andere Montagen verloren gehen. Auf Sand ist es eine schlechte Olive, zwischen Steinen die einzige Bauform, die nach dem zehnten Wurf noch am Vorfach hängt.
Wo diese Montage ihre Stärke ausspielt
3 Ansichten-
Zufluss
Vor dem Zufluss liegt Kies, und dort steht das Hölzl auch im See aufrecht. Forellen sammeln sich im frischen Wasser.
-
Scharkante
An einer steinigen Kante hüpft das Hölzl die Stufe hinunter, der Köder folgt darüber. Barsch und Zander stehen am Fuß.
-
Steg
Zwischen Pfählen und Steinschüttung am Steg hält das Hölzl, wo eine Olive klemmt. Kurzes Vorfach, damit nichts umschlägt.
-
Totholz
Über versunkene Äste hüpft das Röhrchen hinweg. Der Köder darüber ist für Barsch und Döbel sichtbar, ohne im Geäst zu liegen.
Gewässertyp im Lexikon: See Baggersee Weiher
Auch auf der Karte, hier aber zweite Wahl: Schilfgürtel, Seerosenfeld, Krautfeld, Freies Wasser, Untiefe im Freiwasser.
-
Buhnenfeld
Die Steinpackung der Buhne ist der klassische Hölzl-Platz. Stromauf werfen, über die Steine treiben lassen, im Kessel wartet der Zander.
-
Prallhang
Die tiefe Außenkurve mit Geröll am Fuß. Hier braucht das Hölzl Gewicht und Länge, dafür steht die Barbe direkt dahinter.
-
Kehrwasser
Hinter dem Hindernis steht das Hölzl fast still, und das Vorfach darf lang sein. Döbel und Forelle nehmen den treibenden Wurm.
-
Brückenpfeiler
Unter Brücken liegt Bauschutt und Geröll, das jedes Blei frisst. Das Hölzl hüpft darüber, der Köder schwebt im Schatten.
Gewässertyp im Lexikon: Fluss Strom Bach
Auch auf der Karte, hier aber zweite Wahl: Totholz, Gleithang, Krautfahne, Einmündung.
-
Steinpackung
Die Böschung aus Wasserbausteinen auf ganzer Länge. Das Hölzl steht zwischen den Steinen, der Köder hängt über den Lücken, in denen Aal und Barsch sitzen.
-
Brückenpfeiler
Geröll am Fuß der Pfeiler, hart und unruhig. Der Platz, an dem die Olive hängt und das Hölzl fischt.
-
Kaimauer
Am Fuß der Wand liegen Steine und Schutt. Das Hölzl senkrecht an der Wand absinken lassen, der Köder steht eine Handbreit über dem Grund.
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Hafeneinfahrt
Die Einfahrt ist mit Steinen befestigt und sammelt Kleinfische. Ein Platz für Zander mit kleinem Köderfisch über dem Hölzl.
Gewässertyp im Lexikon: Kanal Hafen
Auch auf der Karte, hier aber zweite Wahl: Fahrrinne, Liegeplätze.
Vier Fehler, die das Hölzl umkippen lassen
Zwei liegen am Kauf, zwei am Aufbau. Alle vier zeigen sich erst im Wasser.
Zu kurz für die Strömung
Ein Hölzl von 10 cm mit 30 g im Fuß kippt in zügiger Strömung um und rollt wie jedes andere Blei. Ein Hölzl von 20 cm mit demselben Gewicht steht. In Strömung entscheidet die Länge des Röhrchens, nicht das Blei darin, und die Packung sagt dazu nichts.
Vorfach und Hölzl an derselben Öse
Hängen Hölzl und Vorfach beide an der unteren Öse des Wirbels, schlägt das Vorfach beim Wurf um das Röhrchen und der Köder liegt am Fuß statt darüber. Das Hölzl nach unten, das Vorfach zur Seite, und beide an getrennten Ösen.
Zu schwer für das Stillwasser
Am Forellensee mit 30 g zu fischen heißt, jeden Zupfer im Blei zu ersticken. Ohne Strömung reichen 5 bis 10 g, das Hölzl steht trotzdem, und die Forelle spürt beim Abziehen fast nichts.
Auf Sand gefischt
Auf glattem Sand oder Schlamm tut das Hölzl nichts, was eine Olive nicht auch tut, und es wirft schlechter. Seine Stärke ist der unruhige Grund. Wer keinen hat, nimmt die Grundmontage.
Was über hartem Grund gemeldet wird
Die Zahlen unten zählen Fangmeldungen unserer Angler mit der Methode Grundangeln. Die Auswertung unterscheidet nicht zwischen Olive und Hölzl, zeigt aber, welche Köder und welche Arten am Grund bei uns tatsächlich zusammenkommen.
Aus 15 gemeldeten Fängen
06/2019 bis 09/2026 · 10 Gewässer · Stand 10.10.2026Diese Zahlen stammen aus Fängen, die Angler selbst in CatchHub eingetragen haben. Sie zeigen, was gemeldet wurde, nicht was in einem Gewässer lebt. Niemand meldet Tage ohne Fang, deshalb sind es Fangzahlen und keine Fangchancen.
Darunter Fotos aus denselben Fangbüchern, mit Revier, Tag und dem Köder, der über dem Grund hing.
Tiroler Hölzl aus der Community
zuletzt gemeldetGewässer, an denen so gefangen wird
1 von 10Häufige Fragen zum Tiroler Hölzl
11 FragenWie montiere ich ein Tiroler Hölzl?
Einen Wirbel an die Hauptschnur, darunter das Hölzl an einem 10 bis 20 cm langen Schnurstück, seitlich am Wirbel das Vorfach mit dem Haken. Das Hölzl gehört an eine eigene Öse, das Vorfach an eine andere, sonst schlägt es beim Wurf um das Röhrchen.
Wie schwer muss ein Tiroler Hölzl sein?
Im Stillwasser 5 bis 15 g, bei spürbarer Strömung 15 bis 30 g, im zügigen Fluss 30 bis 50 g, im starken Strom bis 80 g. In Strömung zählt die Länge des Röhrchens mehr als das Gewicht, ein langes Hölzl steht, wo ein kurzes mit demselben Blei rollt.
Warum steht das Tiroler Hölzl aufrecht?
Weil das Rohr Luft enthält und das Blei nur im Fuß sitzt. Der Auftrieb oben und das Gewicht unten richten es auf wie eine Boje. Bei Zug kippt es nach vorn, hebt den Fuß über den Stein und stellt sich dahinter wieder auf, statt sich zu verkeilen.
Wie lang sollte das Vorfach beim Tiroler Hölzl sein?
90 cm im Stillwasser, und je Strömungsstufe 15 cm weniger, also rund 45 cm im starken Strom. Ein langes Vorfach treibt in der Strömung quer und legt sich um Steine, ein kurzes hält den Köder im Schutz des Hölzls.
Welche Fische fängt das Tiroler Hölzl?
Alles, was über hartem Grund frisst. Forelle und Döbel am Bach, Barbe im Fluss, Zander an der Steinpackung mit einem kleinen Köderfisch, Aal zwischen den Steinen mit Wurm. Am Forellensee ist das leichte Hölzl eine der fängigsten Grundmontagen.
Tiroler Hölzl oder Grundmontage?
Die Frage ist der Grund. Auf Sand, Kies und Schlamm fischt die Grundmontage mit Laufblei feiner und wirft weiter. Sobald Steine, Geröll oder Totholz liegen, klemmt jedes Blei, und das Hölzl hüpft darüber. Wer beides hat, wechselt nach dem ersten Hänger.
Wie führe ich das Tiroler Hölzl im Fluss?
Schräg stromauf werfen, die Schnur straffen und das Hölzl mit der Strömung in kleinen Sprüngen zu dir treiben lassen. Ein Ruck mit der Rutenspitze hebt es an, dann stellt es sich wieder auf. Der Köder arbeitet dabei im Strom über dem Grund, und der Biss kommt als Ruck in der gestrafften Schnur.
Kann ich das Hölzl auch auf die Hauptschnur fädeln?
Ja, das ist die laufende Variante. Das Hölzl läuft mit seiner Öse auf der Hauptschnur, dahinter Perle, Wirbel und Vorfach wie bei der Grundmontage. Im Stillwasser ist sie die bessere Wahl, weil der Fisch beim Abziehen kein Gewicht spürt, im Fluss arbeitet der Köder besser über dem Seitenarm.
Welcher Wirbel für das Tiroler Hölzl?
Ein Dreiwegewirbel ist gebaut dafür, er hat für Hauptschnur, Hölzl und Vorfach je eine Öse. Ein kräftiger Tönnchenwirbel tut es auch, dann hängt das Hölzl mit seiner Schlaufe in der unteren Öse und das Vorfach wird darüber eingeschlauft.
Woher kommt der Name Tiroler Hölzl?
Aus dem Forellenangeln in den Alpenflüssen. Die ersten Hölzl waren Holzstäbe mit einem Bleifuß, die in den steinigen Gebirgsbächen aufrecht standen. Das Prinzip ist geblieben, das Holz ist durch ein Kunststoffrohr ersetzt.
Was tun, wenn das Hölzl trotzdem hängt?
Schnur locker geben und das Hölzl von der Strömung anheben lassen, dann von einer anderen Seite ziehen. Reißt es, dann am kurzen Stück unter dem Wirbel, und Vorfach und Haken bleiben. Genau dafür ist dieses Stück schwächer als alles andere.
Passt dazu
Halte fest, was an dieser Montage hing
Im Fangbuch trägst du zu jedem Fang Köder, Methode und Gewässer ein. Aus vielen solcher Meldungen entstehen die Fangdaten auf diesen Seiten, dazu siehst du je Gewässer den Fang-Index für heute. Im Browser und als App, in vollem Umfang kostenlos.