Sachsen

Breiter, frei fließender Fluss zwischen bewaldeten Sandsteinfelsen, einzelne Felsnadeln ragen im Frühnebel über den Nadelwald, im Vordergrund eine grobe Kiesbank am grünlichen Wasser
Bundesland-Übersicht

Angelgewässer in Sachsen

Von der Elbe im Sandsteingebirge über die Lausitzer Teiche bis ins Leipziger Neuseenland. 24 Gewässer in Sachsen mit Fischbestand, Regeln und dem Fang-Index für heute, dazu die Schonzeiten des Landes.

24 Gewässer 27 Fischarten 5 Gewässertypen 21 Schonzeiten

Karte der Angelgewässer

24 Marker in Sachsen

Die Karte startet auf Sachsen und zeigt jedes erfasste Gewässer als Marker. Tipp einen an, und Name, Ort, Bewertung und Anzahl der Fänge stehen sofort da. Liegen mehrere dicht beieinander, fasst die Karte sie zu einer Zahl zusammen, ein Tipp darauf zoomt hinein.

Angeln in Sachsen auf einen Blick

6 Regeln, die das Land selbst setzt

Die Kurzfassung dessen, was weiter unten ausführlich steht. Sie ersetzt keinen Blick in deinen Erlaubnisschein, denn Verein und Pächter dürfen strenger sein als das Land.

Fischereischein

Pflicht, gilt unbefristet

Ausgestellt wird er nach bestandener Fischerprüfung, danach ohne Verlängerung und ohne jährliche Fischereiabgabe. Ans Wasser kommst du damit erst mit dem Erlaubnisschein des Bewirtschafters.

Fischerprüfung

Pflicht ab 14 Jahren

Erst danach wird der Fischereischein erteilt, ausgenommen sind bewirtschaftete Angelteiche, an denen der Betreiber dich unterweist und beaufsichtigt.

Kinder

ab 9 in Begleitung

Den Jugendfischereischein gibt es zwischen dem neunten und dem 16. Geburtstag, und allein ans Wasser darf ein Kind erst nach einem Jahr Mitgliedschaft im Anglerverein.

Urlauber und Gäste

nur aus dem Ausland

Den Gastfischereischein gibt es nur mit Hauptwohnsitz außerhalb Deutschlands und einem Nachweis über den sachkundigen Umgang mit gefangenen Fischen, und er gilt höchstens einen Monat. Wer aus einem anderen Bundesland anreist, angelt mit seinem dortigen Fischereischein.

Ruten

zwei Handangeln

Mit Spinn- oder Flugangel nur eine, jede Rute trägt nur eine Anbissstelle und muss ständig beaufsichtigt sein, ein elektronischer Bissanzeiger genügt dafür nicht.

Nachtangeln

regelt der Bewirtschafter

Das Landesrecht sagt dazu nichts, verbindlich ist allein die Gewässerordnung des Bewirtschafters, und die kann von Strecke zu Strecke verschieden sein.

Angelschein in Sachsen

Sachsen verlangt die Fischerprüfung, macht danach aber wenig Aufhebens. Der Fischereischein wird unbefristet erteilt, es gibt keine Verlängerung und keine jährliche Fischereiabgabe mehr. Einmal bestanden heißt hier wirklich einmal.

Vor der Prüfung steht ein Vorbereitungslehrgang von 30 Unterrichtsstunden. Der theoretische Teil darf als Online-Kurs laufen, dazu kommt eine praktische Einweisung in die Fanggeräte und in den Umgang mit gefangenen Fischen. Die Prüfung selbst dauert 90 Minuten, 60 Fragen aus fünf Sachgebieten, zwölf je Gebiet. Bestanden hat, wer je Sachgebiet mindestens acht und insgesamt mindestens 45 Fragen richtig beantwortet. Antreten darfst du ab dem vollendeten 14. Lebensjahr.

Einen Gastfischereischein gibt es, aber nicht für alle. Er ist Menschen vorbehalten, deren Hauptwohnsitz außerhalb Deutschlands liegt, und er setzt einen Nachweis über den sachkundigen Umgang mit gefangenen Fischen voraus. Gültig ist er höchstens einen Monat, in begründeten Einzelfällen bis zu sechs. Wer aus einem anderen Bundesland kommt, angelt mit seinem dortigen Fischereischein.

Der Schein allein bringt dich noch an kein Wasser. Dafür brauchst du den Erlaubnisschein des Bewirtschafters. In Sachsen arbeiten drei Regionalverbände unter einem Dach zusammen, ihre allgemeinen Verbandsgewässer lassen sich gegenseitig befischen, was den Radius für Vereinsmitglieder deutlich vergrößert. Eine Ausnahme sind bewirtschaftete Anlagen wie Angelteiche. Dort darfst du auch ohne Fischereischein an die Rute, wenn der Betreiber dich über den Umgang mit gefangenen Fischen unterweist und dabei beaufsichtigt. Wer den Bewirtschafter einer bestimmten Strecke sucht, findet ihn unten in der Liste auf der jeweiligen Gewässerseite.

Kinder und Jugendliche am Wasser

Den Jugendfischereischein bekommt in Sachsen, wer das neunte, aber noch nicht das 16. Lebensjahr vollendet hat. Eine Prüfung ist dafür nicht nötig, einen eigenen Erlaubnisschein für das Gewässer braucht das Kind trotzdem. Die Begleitperson braucht nur dann selbst einen, wenn sie mitangelt.

Hier steckt die sächsische Besonderheit. Grundsätzlich geht es nur in Begleitung einer volljährigen Person mit gültigem Fischereischein. Ist das Kind aber seit mindestens einem Jahr Mitglied in einem Anglerverein, entfällt die ständige Aufsicht und es darf allein ans Wasser. Das Land belohnt damit die Vereinsarbeit, und für ein angelndes Kind ist es der entscheidende Unterschied.

Für Kinder unter neun Jahren gibt es keinen eigenen Schein. Sie dürfen unter Aufsicht auswerfen und den Fisch drillen, aber keinen lebenden Fisch abködern. Bei Veranstaltungen der Anglervereine dürfen alle unter 16 Jahren auch ohne Schein angeln, solange sachkundige Vertreter des Vereins die Aufsicht führen.

Ab 14 kannst du zur Fischerprüfung antreten. Wer einen Jugendfischereischein hat und seit mindestens zwei Jahren im Anglerverein ist, wird ohne Vorbereitungslehrgang zugelassen. Mit Vollendung des 16. Lebensjahres wird der Jugendfischereischein ungültig, ab dann geht es nur noch mit bestandener Prüfung.

Was das Land am Wasser vorschreibt

Zwei Handangeln gleichzeitig, mehr nicht. Jede darf nur eine Anbissstelle haben, und die ist entweder ein Haken oder ein System aus höchstens drei Einzel-, Doppel- oder Dreifachhaken. Sobald du mit der Spinn- oder Flugangel fischst, bleibt nur eine Rute. Beide müssen ständig beaufsichtigt sein, ein elektronischer Bissanzeiger ersetzt die Aufsicht ausdrücklich nicht. Zu Netzen, Reusen und ständigen Fischereivorrichtungen hältst du mindestens 50 Meter Abstand, und im Umkreis von 30 Metern um Ein- und Ausstiege von Fischwegen wird gar nicht gefischt.

Die wichtigste Regel des Landes steht in keiner Schonzeiten-Tabelle. Vom 1. Februar bis zum 30. April darf in Sachsen kein Köder verwendet werden, der zum Fang von Raubfischen geeignet ist. Das trifft Blinker, Gummifisch, Wobbler und Köderfisch gleichermaßen, unabhängig davon, auf welche Art du es abgesehen hast. In dieser Zeit ruht auch das Senknetz für den Köderfischfang. Wer im März zum Spinnfischen an die Elbe fährt, fährt umsonst.

Lebende Fische als Köder sind verboten, der Köderfisch wird vor dem Anbringen an den Haken waidgerecht getötet. Fangen darfst du ihn nur in dem Gewässer, in dem du ihn auch verwendest, und dorthin zurücksetzen darfst du ebenfalls nur, was du dort gefangen hast. Der Fischfang als Wettbewerb ist untersagt.

Den Setzkescher verbietet Sachsen nicht, stellt aber Bedingungen. Er muss vermeidbare Beeinträchtigungen der Fische ausschließen, die Sauerstoffversorgung muss reichen, und gehältert wird nur so lange wie nötig. Nachtangeln, Bootsangeln und Futterboot regelt das Land dagegen nicht. Was dort gilt, steht in der Gewässerordnung des Bewirtschafters und kann von Strecke zu Strecke verschieden sein. Bei jedem Gewässer in CatchHub steht, was dort belegt erlaubt oder verboten ist.

Schonzeiten und Mindestmaße in Sachsen

21 Arten mit eigener Regel

Zwei verschiedene Dinge, die oft verwechselt werden. Die Schonzeit ist ein Zeitraum, in dem eine Art gar nicht entnommen werden darf, meist rund um die Laichzeit. Das Mindestmaß ist eine Länge, unter der ein Fisch immer zurückgeht, auch außerhalb der Schonzeit.

Schonzeiten und Mindestmaße in Sachsen
Art Schonzeit Maß, Mindestmaß in Zentimetern
Aal keine Schonzeit 50 cm
Äsche 1. Jan. bis 15. Juni 35 cm
Bachforelle 1. Okt. bis 30. Apr. 28 cm
Barbe 15. Apr. bis 30. Juni 50 cm
Hecht 1. Feb. bis 30. Apr. 50 cm
Karpfen keine Schonzeit 40 cm
Schleie keine Schonzeit 25 cm
Zander 1. Feb. bis 31. Mai 50 cm
Weitere 13 Arten Weniger anzeigen
Aland keine Schonzeit 20 cm
Atlantischer Lachs 1. Okt. bis 30. Apr. 60 cm
Bachsaibling 1. Okt. bis 30. Apr. 25 cm
Große Maräne 1. Okt. bis 31. Dez. 30 cm
Karausche 1. Feb. bis 30. Juni 15 cm
Meerforelle 1. Okt. bis 30. Apr. 60 cm
Nase in der Elbe 1. Jan. bis 15. Juni, sonst ganzjährig 40 cm
Quappe in Elbe, Vereinigter Mulde und Weißer Elster 1. Jan. bis 31. März, sonst ganzjährig 30 cm
Rapfen 1. Jan. bis 31. Mai 40 cm
Regenbogenforelle Die Schonzeit gilt nur in Fließgewässern 1. Okt. bis 30. Apr. 25 cm
Rotfeder Das Mindestmaß gilt nur in Fließgewässern keine Schonzeit 20 cm
Seeforelle 1. Okt. bis 30. Apr. 60 cm
Seesaibling 1. Okt. bis 30. Apr. 28 cm

Quelle: Sächsische Fischereiverordnung, Anlage zu § 2 Absatz 1, Stand 22. April 2022.

So wird gemessen, so geht er zurück

Gemessen wird von der Kopfspitze bis zum Ende der natürlich ausgebreiteten Schwanzflosse. Untermaßige Fische und Fische in der Schonzeit löst du sofort vorsichtig vom Haken und setzt sie unverzüglich zurück.

Ganzjährig geschützt, diese Arten gehen immer zurück

Diese Arten haben weder Schonzeit noch Mindestmaß, sie sind das ganze Jahr über tabu. Hängt eine am Haken, geht sie sofort und schonend zurück.

  • Alle Neunaugen
  • Stör
  • Maifisch
  • Nordseeschnäpel
  • Zährte
  • Zope
  • Bitterling
  • Elritze
  • Schneider
  • Schmerle
  • Schlammpeitzger
  • Steinbeißer
  • Stromgründling
  • Groppe
  • Neunstachliger Stichling
  • Edelkrebs
  • Steinkrebs
  • Flussperlmuschel
  • Bachmuschel
  • Malermuschel
  • Große Flussmuschel
  • Gemeine, Große und Abgeplattete Teichmuschel

Ohne Gewähr, und der Verein darf strenger sein

Diese Übersicht gibt den Stand der Landesverordnung wieder und ist keine Rechtsauskunft. Verein, Pächter und Gewässerordnung dürfen zusätzliche Schonzeiten und größere Mindestmaße festlegen, und sie tun es oft. Verbindlich ist immer, was in deinem Erlaubnisschein steht. An bewirtschafteten Anlagen der Fischzucht und Fischhaltung sowie an Kleinteichen, Angelteichen und Hälterungen gilt diese Tabelle nicht. Dort gibt die Teichordnung des Betreibers den Rahmen vor. Wo ein Staatsvertrag eigene Bestimmungen über die Fischerei trifft, greift ebenfalls nicht das Landesrecht.

Angelregionen in Sachsen

7 Landschaften und was dort steht

Sachsen ist beim Angeln kein einheitliches Gebiet. Ein Erzgebirgsbach verlangt anderes Gerät als ein Teich der Oberlausitz, und die Elbe steigt nach Regen in Böhmen binnen eines Tages. Diese Einteilung ist unsere eigene, sie sortiert das Land so, wie man es beim Planen einer Tour sortiert.

Trockengefallene Sandbank an einem breiten Fluss, eine lange Steinbuhne aus groben Blöcken zieht ins Wasser, dahinter ein Weinberghang

Elbe und Sächsische Schweiz

Der einzige Strom des Landes, ohne eine einzige Staustufe

Zwischen der tschechischen Grenze und Sachsen-Anhalt liegt keine Staustufe, die Elbe fließt hier frei. Das merkst du vor allem am Pegel. Nach Regen im Erzgebirge und in Böhmen steigt sie binnen eines Tages und trübt ein, bei Niedrigwasser fallen ganze Sandbänke trocken. Oben im Elbsandsteingebirge zieht sie über Fels und groben Kies, ab Meißen ordnen Buhnenfelder das Ufer und schaffen die Kanten, an denen Zander und Rapfen stehen. In den Nebenbächen der Sächsischen Schweiz läuft seit Jahren eine Wiederansiedlung des Lachses, der deshalb ein eigenes Mindestmaß und eine eigene Schonzeit hat.

Beste Zeit: Mai bis Oktober, am besten bei fallendem Wasser

Beliebte Fische in dieser Region
Wels Zander Rapfen Barbe Aland
Flacher Teich mit spiegelglattem dunklen Wasser, Seerosen und Rohrkolben im Vordergrund, am Damm ein hölzernes Ablassbauwerk vor Kiefernwald

Oberlausitzer Teichlandschaft

Das größte zusammenhängende Teichgebiet Deutschlands

Seit dem 13. Jahrhundert legen die Lausitzer hier Teiche an und ziehen darin Karpfen groß. Geblieben ist eine Landschaft aus über tausend flachen, von Hand gebauten Gewässern zwischen Heide, Kiefernwald und Feuchtwiese, dazu die Talsperre Bautzen als großes Standgewässer mitten in der Spree. Die Teiche sind selten tiefer als zwei Meter, nährstoffreich und im Sommer stark verkrautet, was Karpfen, Schleie und Hecht entgegenkommt. Ein Teil des Gebiets ist Biosphärenreservat und für die Fischerei gesperrt, bewirtschaftete Teiche und Vereinsstrecken liegen daneben.

Beste Zeit: Mai bis Oktober, an flachen Teichen früh und spät

Beliebte Fische in dieser Region
Karpfen Schleie Hecht Zander Wels
Junger Tagebausee mit weißen Schaumkronen, unten am Ufer eine grobe Steinschüttung vor roher Sandböschung mit kleinen Kiefern

Lausitzer Seenland und Neiße

Junge Seen aus dem Braunkohletagebau, dazu der Grenzfluss

Wo bis vor kurzem Bagger standen, liegen heute die größten Wasserflächen Sachsens. Der Bärwalder See ist der flächengrößte See des Landes, der Berzdorfer See bei Görlitz wurde erst 2013 vollgelaufen. Die Ufer sind steil abgeböscht, das Wasser ist klar und nährstoffarm, und der Bestand baut sich noch auf, dafür sind die Fische wenig beangelt. Ganz anders die Talsperre Quitzdorf ein paar Kilometer weiter, die flächengrößte Talsperre des Landes ist im Mittel nur wenige Meter tief und im Sommer trüb. Die Lausitzer Neiße bildet die Grenze zu Polen und ist ein schneller, kiesiger Fluss mit Döbel, Barbe und Forelle.

Beste Zeit: Herbst auf Raubfisch, Frühsommer an der Neiße

Beliebte Fische in dieser Region
Hecht Zander Barsch Wels Karpfen
Gepflasterte Uferpromenade mit Steinkante und schmalem Sandstreifen an einem großen See, gegenüber die Silhouette einer Stadt im Abendlicht

Leipziger Neuseenland

Über zwanzig geflutete Tagebaue vor den Toren der Stadt

Südlich von Leipzig hat der Braunkohleabbau eine Seenkette hinterlassen, die inzwischen mehrere tausend Hektar Wasser umfasst. Der Zwenkauer See fällt auf fast 50 Meter ab, der Cospudener See liegt gleich daneben, dazwischen verbinden Kanäle die einzelnen Becken. Das Wasser ist klar bis auf den Grund, die Kanten fallen dicht am Ufer weg, und Hecht, Zander und Barsch stehen an den Abbruchkanten der alten Tagebausohlen. Nicht jeder See ist ganz freigegeben, viele haben Badezonen und Schutzbereiche, in denen nicht geangelt wird.

Beste Zeit: Oktober bis Dezember auf Raubfisch, im Winter tief

Beliebte Fische in dieser Region
Hecht Zander Barsch Karpfen Aal
Schneller Mittelgebirgsfluss, der über grobe Blöcke schäumt, links eine Kiesbank, ringsum steile Waldhänge mit hellem Frühlingslaub

Mulden und Zschopau

Zwei Quellflüsse aus dem Gebirge, ab Sermuth ein Fluss

Freiberger und Zwickauer Mulde kommen beide aus dem Erzgebirge und treffen sich bei Sermuth zur Vereinigten Mulde. Oben sind es rasche Salmonidenstrecken über Blockschutt, weiter unten wird der Fluss breiter, ruhiger und trägt Barbe, Döbel und Aland. Die Zschopau schneidet sich auf ihrem Weg tief ins Gestein und staut sich vor der Talsperre Kriebstein zu einem langen, engen Becken zwischen bewaldeten Hängen. Für Äsche und Bachforelle sind diese Flüsse die klassischen Adressen im Land, unterhalb der Sperren kommen Hecht und Barsch dazu.

Beste Zeit: Juni bis September, außerhalb der Salmoniden-Schonzeit

Beliebte Fische in dieser Region
Äsche Bachforelle Barbe Döbel Hecht
Schmaler Bach mit braunem Wasser läuft über bemooste Blöcke durch dunklen Fichtenwald, am Ufer liegen Wurzeln frei

Erzgebirge

Kalte Bäche oben auf dem Kamm, Talsperren unten im Tal

Auf dem Kamm entspringen die Bäche in Mooren und laufen steil nach Norden, oft nur zwei bis drei Meter breit und über weite Strecken von Fichten überwachsen. Angeln heißt hier pirschen, kurze Rute, ein Wurf hinter den Stein und weiter. Das Wasser ist weich und sauer, die Fische wachsen langsam und bleiben kleiner als im Flachland. Im Tal stauen Sperren die Flüsse zu tiefen, kühlen Becken, deren Pegel im Jahresverlauf stark schwankt. Viele davon dienen der Trinkwasserversorgung, dort ist das Angeln stark eingeschränkt oder ganz untersagt.

Beste Zeit: Mai bis September, an warmen Nachmittagen

Beliebte Fische in dieser Region
Bachforelle Regenbogenforelle Bachsaibling Äsche
Talsperre bei abgesenktem Wasserstand, freiliegender Steinstreifen mit Baumstümpfen und altem Betonfundament, Raureif im Ufergras

Vogtland und Weiße Elster

Das vogtländische Meer und der Fluss, der nach Leipzig zieht

Die Talsperre Pöhl staut den Trieb auf gut 450 Hektar und ist stark gegliedert, mit langen Buchten und alten Fundamenten am Grund. Genau dort stehen die großen Zander, entsprechend hakelig ist es. Die Weiße Elster beginnt im Vogtland als kühler Forellenbach, wird bei Plauen zum Fluss und erreicht als breites, träges Gewässer den Leipziger Auwald. Zwischen Oberlauf und Mündung wechselt sie den Charakter so deutlich, dass die Landesverordnung für die Quappe dort eine eigene Regel trifft.

Beste Zeit: Herbst auf Zander, Frühsommer an der oberen Elster

Beliebte Fische in dieser Region
Zander Hecht Barsch Bachforelle Karpfen
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Die Regeln deines Gewässers in der Tasche

Schonzeit vergessen? In der App steht bei jedem Gewässer, was dort gilt, dazu Fang-Index, Wetter und Pegel für heute.

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Was in Sachsen schwimmt

10 Arten, die das Land prägen

Fast jede dieser Arten steht in Sachsen an einer bestimmten Sorte Wasser, und genau das entscheidet, wohin du fährst. Die Bachforelle steht im Erzgebirge, der Karpfen in den Teichen der Oberlausitz. Welche Arten an einem einzelnen Gewässer gemeldet sind, steht auf dessen Seite.

Karpfen Cyprinus carpio

Der Fisch, um den sich in Sachsen alles dreht. Seit über 750 Jahren wird er in der Oberlausitz in flachen Teichen gezogen, und dieselben Teiche prägen bis heute das Angeln dort. In den jungen Tagebauseen wächst er anders, langsamer und vorsichtiger, dafür wird er groß.

Wo im Land
Lausitzer Teiche, Moritzburger Teiche, Bergbaufolgeseen
Beste Zeit
Ab etwa 12 Grad, Frühsommer bis in den Oktober
Im Land
ab 40 cm

Hecht Esox lucius

In den klaren Tagebauseen steht er an der ersten Abbruchkante, oft nur wenige Meter vom Ufer entfernt. In den flachen Lausitzer Teichen und in der Talsperre Quitzdorf sucht er dagegen das Kraut. Beides sind Hechtgewässer, aber du gehst sie völlig verschieden an.

Wo im Land
Neuseenland, Bärwalder See, Talsperre Quitzdorf, Teiche
Beste Zeit
September bis Dezember
Im Land
ab 50 cm, Schonzeit 1. Feb. bis 30. Apr.

Zander Sander lucioperca

Sachsen hat für ihn zwei sehr verschiedene Reviere. In den Talsperren steht er über alten Fundamenten und in den Rinnen der gefluteten Täler, an der Elbe in den Buhnenkesseln und vor den Hafeneinfahrten. Das sächsische Mindestmaß steht in der Tabelle weiter unten.

Wo im Land
Talsperre Bautzen, Talsperre Pöhl, Elbe, Zwenkauer See
Beste Zeit
Oktober bis Januar, in der Dämmerung
Im Land
ab 50 cm, Schonzeit 1. Feb. bis 31. Mai

Wels Silurus glanis

An der Elbe und in der Lausitz hat er sich fest etabliert und erreicht Längen, die vor zwanzig Jahren niemand erwartet hätte. Tagsüber liegt er in tiefen Löchern und an Hindernissen, nachts zieht er ins Flache. Weder Schonzeit noch Mindestmaß nennt die Verordnung für ihn.

Wo im Land
Elbe, Talsperre Quitzdorf, Bärwalder See, Leipziger Seen
Beste Zeit
Warme Sommernächte, nach Gewittern

Bachforelle Salmo trutta fario

Der Leitfisch der Mittelgebirge. In den kalten, weichen Kammbächen des Erzgebirges wächst sie langsam, unten an Zschopau und Mulde wird sie deutlich stärker. Sie steht hinter Steinen, unter Wurzeltellern und an der Abrisskante kleiner Stufen.

Wo im Land
Erzgebirgsbäche, obere Mulden, Vogtland, Sächsische Schweiz
Beste Zeit
Mai bis September
Im Land
ab 28 cm, Schonzeit 1. Okt. bis 30. Apr.

Äsche Thymallus thymallus

Ein Anzeiger für gutes Wasser und im Bestand stark zurückgegangen. Sie steht in gleichmäßiger Strömung über sauberem Kies, meist in Trupps. Sachsen nimmt sie ernst genug, dass die Fischereibehörde für sie eigene Schutzmaßnahmen an einzelnen Strecken anordnen darf.

Wo im Land
Freiberger Mulde, Zschopau, Zwickauer Mulde
Beste Zeit
Juli bis Oktober
Im Land
ab 35 cm, Schonzeit 1. Jan. bis 15. Juni

Barbe Barbus barbus

Ein Fisch der Strömung, der über Kies gründelt und in der Rinne dahinter steht. An der Elbe findest du sie an den Buhnenköpfen, an der Mulde auf den langen Kiesbänken. Ihr Mindestmaß steht in der Tabelle weiter unten.

Wo im Land
Elbe, Vereinigte Mulde, untere Zwickauer Mulde, Neiße
Beste Zeit
Juli bis Oktober, bei steigendem Wasser
Im Land
ab 50 cm, Schonzeit 15. Apr. bis 30. Juni

Nase Chondrostoma nasus

Ein Schwarmfisch, der Algen von Steinen raspelt und dafür flaches, hart strömendes Wasser braucht. In Sachsen darfst du sie nur aus der Elbe entnehmen, in allen anderen Gewässern ist sie ganzjährig geschützt.

Wo im Land
Elbe, in schnell überströmten Flachstrecken
Beste Zeit
Spätsommer und Herbst
Im Land
ab 40 cm, Schonzeit in der Elbe 1. Jan. bis 15. Juni, sonst ganzjährig

Aal Anguilla anguilla

Der Bestand hängt fast überall am Besatz, entsprechend genau schauen die Bewirtschafter hin. Er zieht nachts über sandigen Grund und an Krautkanten entlang. Eine Schonzeit nennt die Verordnung nicht, dafür ein hohes Mindestmaß.

Wo im Land
Elbe, Lausitzer Teiche, Talsperren, Tagebauseen
Beste Zeit
Juni bis August, die ersten Stunden nach Sonnenuntergang
Im Land
ab 50 cm

Schleie Tinca tinca

Der zweite Fisch der Teichwirtschaft, oft zusammen mit dem Karpfen besetzt. Sie steht im Kraut und verrät sich durch aufsteigende Bläschen, lange bevor der Bissanzeiger etwas sagt. Vorsichtig, kurz gebissen und für ihre Größe erstaunlich stark.

Wo im Land
Lausitzer Teiche, Altwässer an Elbe und Mulde
Beste Zeit
Mai und Juni, früh am Morgen
Im Land
ab 25 cm

Welche Gewässer es in Sachsen gibt

8 Typen und was sie ausmacht

Vom jahrhundertealten Karpfenteich bis zum Tagebausee, der erst seit wenigen Jahren gefüllt ist. Der Typ entscheidet über Gerät, Zielfisch und Tageszeit, deshalb lohnt es sich, ihn vor der Tour zu kennen. In der Gewässersuche kannst du direkt nach diesen Typen filtern.

Teich

Der Typ, der Sachsen von jedem anderen Bundesland unterscheidet. In der Oberlausitz liegen über tausend von Hand angelegte Teiche, flach, nährstoffreich und seit dem 13. Jahrhundert auf Karpfen bewirtschaftet. Dazu die Moritzburger Teiche vor Dresden.

Strom

Die Elbe, und sonst nichts. Zwischen der tschechischen Grenze und Sachsen-Anhalt fließt sie ohne Staustufe, mit stark schwankendem Pegel, wandernden Sandbänken und ab Meißen mit Buhnenfeldern als tragender Struktur.

See

Fast alle großen Seen des Landes sind geflutete Braunkohletagebaue, entstanden in den letzten dreißig Jahren. Sie sind tief, klar und nährstoffarm, mit steilen Böschungen und Abbruchkanten der alten Tagebausohlen unter Wasser. Der Fischbestand ist jung und baut sich noch auf.

Talsperre

Im Erzgebirge und im Vogtland stauen Sperren die Täler zu tiefen, kühlen Becken, in der Lausitz liegen die flachen Flachlandsperren Bautzen und Quitzdorf. Viele Erzgebirgssperren liefern Trinkwasser, dort ist das Angeln eingeschränkt oder gesperrt.

Fluss

Mulde, Spree, Weiße Elster, Zschopau und Lausitzer Neiße. Fast alle kommen aus einem Mittelgebirge und wechseln auf ihrem Weg den Charakter komplett, von der schnellen Salmonidenstrecke zum breiten, trägen Flachlandfluss.

Bach

Erzgebirgskamm, Vogtland und die Schluchten der Sächsischen Schweiz sind voll davon. Schmal, kalt, weich und sauer, oft von Fichten überwachsen. Die Fische bleiben klein, dafür ist jeder von ihnen erarbeitet.

Baggersee

Im Elbtal um Pirna, Riesa und Torgau und rund um Leipzig hat der Kiesabbau tiefe, klare Gruben hinterlassen. Steile Kanten dicht am Ufer und sichtiges Wasser, in dem feineres Gerät den Unterschied macht.

Kanal

Leipzig trägt mitten in der Stadt ein Netz aus Kanälen und Mühlgräben, Karl-Heine-Kanal und Elsterbecken sind die bekanntesten davon. Weiter nördlich läuft der historische Elsterwerda-Grödel-Floßkanal durch die Elbaue. Gleichmäßige Tiefe, harte Kanten, kaum Strömung.

Beliebte Angelgewässer in Sachsen

nach Followern und Fängen

Diese Reihenfolge macht die Community, nicht die Redaktion. Gewertet wird, wie viele Angler dem Gewässer folgen und wie viele Fänge dort gemeldet sind. Ein Gewässer steigt also, weil Angler hingehen und melden.

Die größten Angelgewässer

nach Fläche und nach Länge

Zwei Listen, weil sich Hektar und Kilometer nicht vergleichen lassen. Links stehen die flächengrößten Stillgewässer, rechts die längsten Flussstrecken. Groß heißt dabei nicht automatisch gut, aber es heißt Platz und meist mehr Struktur, an der sich Fisch sammelt.

Alle Gewässer in Sachsen

24 Gewässer, alphabetisch

Hinter jedem Namen steht die Gewässerseite mit Fischbestand, erlaubten Angelmethoden, den Regeln vor Ort, dem Bewirtschafter und dem Fang-Index für heute. Die Zahl rechts sind die gemeldeten Fänge.

24 von 24 Gewässern

1 Elbe Los III – Meißen (D04-201) Meißen Fluss Barsch · Döbel · Rapfen 2 Elbe Los II · Wesenitzmündung – Niederwartha Dresden Fluss Aal · Barbe · Barsch 3 Elbe Los I (Schmilka – Pirna) Sächsische Schweiz Fluss Zander · Barsch · Hecht 4 Elbe Los IV, Althirschstein – Strehla (D08-201) Riesa Fluss Aal · Aland · Barsch 5 Elbe Strecke Belgern – Torgau Torgau Fluss Wels · Zander · Hecht 6 Elsterwerda-Grödel-Floßkanal Sächsische Strecke (Gew. D08-205) Gröditz Kanal Aal · Barsch · Hecht 7 Kiesgrube Pratzschwitz Gew. D10-104, bei Pirna Pratzschwitz Baggersee Aal · Hecht · Barsch 8 Lausitzer Neiße Abschnitt Ludwigsdorf Görlitz Fluss Döbel · Barbe · Hecht 9 Lausitzer Neiße Abschnitt Rothenburg/O.L. Rothenburg/O.L. Fluss Aal · Barsch · Hecht 10 Lausitzer Neiße Bad Muskau – Podrosche Bad Muskau Fluss Barsch · Hecht · Zander 11 Lausitzer Neiße Strecke Hagenwerder – A4-Brücke Görlitz Fluss Barsch · Hecht · Zander 12 Lausitzer Neiße Strecke Hartau – Ostritz Zittau Fluss Hecht · Zander · Barsch 13 Spree Oberlauf bei Bautzen Bautzen Fluss Aal · Bachforelle · Barbe 14 Talsperre Bautzen Bautzen Stausee Aal · Barsch · Hecht 2 15 Talsperre Wallroda Arnsdorf Talsperre Karpfen · Hecht · Zander 16 Weiße Elster Bad Elster – Halbmondwehr Oelsnitz Bad Elster Fluss Bachforelle · Bachsaibling · Regenbogenforelle 17 Weiße Elster Franzmühle – Elsterberg (C09-08) Elsterberg Fluss Äsche · Bachforelle · Regenbogenforelle 18 Weiße Elster Halbmondwehr Oelsnitz – Talsperre Pirk Oelsnitz/Vogtland Fluss Barsch · Döbel · Regenbogenforelle 19 Weiße Elster Leipzig Stadtgebiet / Elsterbecken Leipzig Fluss Döbel · Rapfen · Zander 1 20 Weiße Elster Strecke Greitschütz–Hartmannsdorf (L06-200) Pegau Fluss Aal · Barsch · Hecht 1 21 Weiße Elster Strecke Gundorf – Schkeuditz Schkeuditz Fluss Aal · Döbel · Hecht 22 Weiße Elster Strecke Hammerbrücke Plauen–Ölzschbach (C09-06) Plauen Fluss Äsche · Bachforelle · Regenbogenforelle 23 Weiße Elster Strecke Kürbitz – Hammerbrücke Plauen Plauen Fluss Äsche · Bachforelle · Regenbogenforelle 24 Weiße Elster Talsperre Pirk – Kürbitz (C09-05) Weischlitz Fluss Äsche · Bachforelle · Bachsaibling

Häufige Fragen zum Angeln in Sachsen

8 Fragen

Die Fragen, die vor dem ersten Angeltag in Sachsen am häufigsten gestellt werden. Alles Weitere zum Angelschein allgemein steht auf der Übersicht für Deutschland.

Brauche ich in Sachsen einen Angelschein?

Ja, die Fischerprüfung ist Pflicht. Dafür wird der Fischereischein danach unbefristet erteilt, und eine jährliche Fischereiabgabe erhebt das Land nicht mehr. Zusätzlich brauchst du für jedes Gewässer den Erlaubnisschein des Bewirtschafters. Nur an bewirtschafteten Angelteichen geht es ohne Schein, wenn der Betreiber dich unterweist und beaufsichtigt.

Gibt es in Sachsen einen Touristenfischereischein?

Nur eingeschränkt. Den Gastfischereischein bekommt, wer seinen Hauptwohnsitz außerhalb Deutschlands hat, und auch nur mit einem Nachweis über den sachkundigen Umgang mit gefangenen Fischen. Er gilt höchstens einen Monat, in begründeten Einzelfällen bis zu sechs. Wer aus einem anderen Bundesland anreist, angelt mit seinem dortigen Fischereischein.

Ab welchem Alter dürfen Kinder in Sachsen angeln?

Ab neun Jahren mit dem Jugendfischereischein, ohne Prüfung, bis zum 16. Geburtstag. Normalerweise geht es nur in Begleitung einer volljährigen Person mit Fischereischein. Ist das Kind seit mindestens einem Jahr Mitglied in einem Anglerverein, darf es allein ans Wasser. Unter neun Jahren darf ein Kind nur unter Aufsicht mithelfen.

Welche Schonzeiten gelten in Sachsen?

Die Sächsische Fischereiverordnung listet 45 Arten, davon 21 mit Schonzeit oder Mindestmaß und 24 ganzjährig geschützte. Hecht ab 50 cm mit Schonzeit vom 1. Februar bis 30. April, Zander ab 50 cm vom 1. Februar bis 31. Mai, Karpfen ab 40 cm ohne Schonzeit. Die vollständige Übersicht steht weiter oben auf dieser Seite. Verein und Gewässerordnung dürfen strenger sein, nie lockerer.

Warum ist in Sachsen von Februar bis April das Raubfischangeln gesperrt?

Weil die Verordnung nicht nur einzelne Arten schont, sondern den Köder. Vom 1. Februar bis zum 30. April darf kein Köder verwendet werden, der zum Fang von Raubfischen geeignet ist. Damit fallen Blinker, Gummifisch, Wobbler und Köderfisch für drei Monate weg, unabhängig von der Zielfischart. Auch das Senknetz für den Köderfischfang ruht in dieser Zeit.

Mit wie vielen Ruten darf ich in Sachsen angeln?

Mit zwei Handangeln gleichzeitig, jede mit nur einer Anbissstelle. Als eine Anbissstelle zählt ein Haken oder ein System aus höchstens drei Einzel-, Doppel- oder Dreifachhaken. Sobald du mit der Spinn- oder Flugangel fischst, ist nur eine Rute erlaubt. Beide müssen ständig beaufsichtigt sein, ein elektronischer Bissanzeiger reicht dafür nicht.

Ist Nachtangeln in Sachsen erlaubt?

Das Land regelt das Nachtangeln nicht. Ob es an einem Gewässer geht, steht in der Gewässerordnung des Vereins oder Pächters. Bei jedem Gewässer in CatchHub ist vermerkt, was dort belegt erlaubt oder verboten ist, auch Bootsangeln, Setzkescher und Zelten.

Wo kann ich in Sachsen angeln?

In CatchHub sind 24 Gewässer in Sachsen erfasst, von der Elbe über die Lausitzer Teiche und das Leipziger Neuseenland bis zu den Talsperren des Erzgebirges und den Forellenbächen auf dem Kamm. Zu jedem stehen Fischbestand, Angelmethoden, die Regeln vor Ort und ein täglicher Fang-Index.

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