Kurz gesagt
- Eine Feedermontage besteht aus einer Schlaufe von 20 bis 30 cm in der Hauptschnur, in der der Futterkorb an einem Karabiner läuft, einem verdrallten Zopf von 10 bis 12 cm darunter und dem Vorfach von 50 bis 100 cm mit dem Haken.
- Der Korb füttert bei jedem Wurf nach und legt das Futter neben den Haken. Der Fisch frisst sich zum Köder, und die Schlaufe leitet den Biss in die Spitze.
- Der Zopf steht beim Wurf steif ab und hält das Vorfach von der Hauptschnur fern. Ohne ihn verwickelt sich jeder dritte Wurf.
- Ein Korb wiegt leer 20 bis 50 g und voll fast das Doppelte. Rute und Schnur müssen das volle Gewicht tragen, nicht die Aufschrift.
- Neben der Schlaufe gibt es die Laufmontage mit Röhrchen für Steinpackungen und Hegefischen und den Method-Korb für Karpfen, beide mit eigener Seite.
Der Korb läuft in der Schlaufe
Bei der Feedermontage ersetzt ein Futterkorb das Blei, und er hängt nicht fest an der Schnur, er läuft in ihr. Die Hauptschnur wird doppelt gelegt, oben zu einer Schlaufe geknotet, und in dieser Schlaufe gleitet der Korb an einem Karabiner. Darunter folgt ein steifer Zopf und daran das Vorfach.
Der Korb legt bei jedem Wurf Futter neben den Köder. Der Fisch frisst sich vom Futter zum Haken, nimmt den Köder und zieht am Vorfach, und weil der Korb in der Schlaufe liegt statt fest zu hängen, läuft dieser Zug an ihm vorbei in die Rutenspitze. Das Feedern als Methode, mit Futter, Platz und Spitze, steht im Ratgeber Feedern. Diese Seite bleibt bei der Montage.
Steckbrief Feedermontage
- Aufgabe
- Futter und Köder auf denselben Fleck bringen Bei jedem Wurf ein Korb voll, der Köder liegt eine Vorfachlänge daneben
- Bauteile
- Schlaufe, Karabiner, Korb, Zopf, Vorfach Alles aus der Hauptschnur gebunden, kein Wirbel, kein Röhrchen
- Prinzip
- Der Korb läuft in der Schlaufe Der Fisch zieht das Vorfach, der Korb bleibt liegen, die Spitze zeigt es
- Bleigewicht
- 20 bis 100 g leer Voll fast das Doppelte, der Rechner unten sagt es
- Bleiform
- Drahtkorb, Kunststoffkorb, Cage-Feeder Drahtkorb im Fluss, Kunststoff im See, Cage für Maden
- Vorfachlänge
- 50 bis 100 cm Kurz bei zaghaften Bissen, lang bei vorsichtigen Fischen
Alle 10 Angaben
- Zielfische
- Brassen, Rotauge, Schleie, Barbe, Karpfen Alles, was am Grund auf Futter steht
- Gewässer
- See, Kanal, Fluss, Talsperre Überall, wo sich ein Futterplatz aufbauen lässt
- Schwierigkeit
- mittel Die Schlaufe ist schnell gebunden, der Zopf will geübt sein
- Grenze
- Betrieb an der Rute Alle fünf Minuten neu füllen und werfen, sonst füttert nichts
Sechs Stellen aus einer Schnur
Bis auf Korb und Haken ist alles aus der Hauptschnur gebunden, und trotzdem hat jedes Stück eine eigene Aufgabe. Die Schlaufe ist die Bissanzeige, der Zopf die Wurfsicherung, und wer eins von beiden weglässt, merkt es am dritten Wurf.
Die Montage Teil für Teil
6 BauteileSechs Stellen, und alles bis auf Korb und Haken ist aus der Hauptschnur gebunden. Die Schlaufe ist die Bissanzeige, der Zopf die Wurfsicherung.
-
Schlaufe
20 bis 30 cm, doppelt gelegt und oben mit einem Achterknoten geschlossen. Der Korb läuft darin, und der Biss läuft daran vorbei in die Spitze.
-
Karabiner
Läuft frei in der Schlaufe. Er nimmt den Korb auf und lässt sich am Wasser gegen einen schwereren oder leichteren tauschen.
-
Futterkorb
Liegt neben dem Köder und gibt das Futter frei. Sein Leergewicht steht drauf, sein Wurfgewicht nicht.
-
Zopf
10 bis 12 cm verdrallte Doppelschnur, dicker als alles andere. Er steht beim Wurf ab und hält das Vorfach von der Hauptschnur fern.
-
Vorfach
50 bis 100 cm, Schlaufe in Schlaufe am Zopf. Die Länge entscheidet, wie weit der Köder vom Futter liegt.
-
Haken mit Köder
Klein, Größe 16 bis 10, mit Made, Mais oder Pellet. Er liegt im Futter, das der Korb ausgespült hat.
Verwandte Montagen
3 MontagenDrei Bauformen, die einen Korb an die Schnur bringen. Unter jeder Zeichnung steht, wann sie die bessere Wahl ist.
Anti-Tangle-Montage
Der Korb läuft an einem Röhrchen auf der Hauptschnur. Kein Zopf, kein Selbsthak, dafür rutscht der Korb bei einem Abriss ab.
Grundmontage
Ein Blei statt des Korbs. Ohne Futter, aber ruhiger und ohne Betrieb an der Rute.
Seitenarm-Montage
Der Korb am steifen Seitenarm, das Vorfach unten. Die feine Variante für Rotaugen und zaghafte Bisse.
Die Schlaufenmontage in fünf Handgriffen
Zwei Knoten, ein Achterknoten oben an der Schlaufe und ein Sicherungsknoten unter dem Zopf. Das Vorfach hängt Schlaufe in Schlaufe, der Korb am Karabiner. Wer die Reihenfolge einmal gebunden hat, baut die Montage am Wasser nach einem Abriss in vier Minuten neu.
-
Die Hauptschnur doppelt legen und die Schlaufe binden
Das Ende der Hauptschnur oder der Schlagschnur 40 bis 50 cm doppelt legen. Ein Achterknoten oben schließt die große Schlaufe, in der später der Korb läuft.
-
Den Zopf verdrallen und sichern
Das offene Ende der Doppelschnur 10 bis 12 cm lang zwischen den Fingern eindrehen, bis ein steifer Zopf entsteht, und mit einem Knoten sichern. Er hält beim Wurf das Vorfach von der Hauptschnur weg.
-
Den Karabiner in die Schlaufe hängen und den Korb einclipsen
Ein Karabinerwirbel läuft frei in der großen Schlaufe, daran hängt der Korb. Er muss gleiten können, sonst ist die Bissanzeige weg.
-
Das Vorfach am Ende des Zopfs einhängen
50 bis 100 cm, Schlaufe in Schlaufe an der kleinen Schlaufe des Zopfs. Zwei Hundertstel schwächer als die Hauptschnur, damit bei einem Hänger nur der Haken geht.
-
Den Korb füllen, den Köder aufziehen und werfen
Futter locker eindrücken, nicht stopfen. Nach dem Wurf die Schnur straffen, bis die Spitze leicht gebogen ist, und den Biss an der Spitze lesen.
Leer gekauft, voll geworfen
Auf dem Korb steht sein Leergewicht, und geworfen wird er voll. Ein Korb mit 40 g Aufschrift wiegt mit nassem Futter 80, und diese Zahl entscheidet über die Rute, die Schnur und die Frage, ob eine Schlagschnur davor gehört.
Wie schwer wird dein Korb im Wurf?
RechnerAuf dem Korb steht sein Leergewicht, und geworfen wird er voll. Ein 40-g-Korb mit nassem Futter wiegt 80, und diese Zahl entscheidet über Rute und Schnur. Wurfweite und Strömung sagen, wie schwer der Korb sein muss, die Korbgröße, wie schwer er dann wirklich ist.
Korb-Rechner
Wurfweite, Strömung und Korbgröße rein, Leergewicht, Wurfgewicht und Rute raus
- Korb leer …
- Gewicht im Wurf …
- Wurfgewicht der Rute …
Gerechnet mit nassem Futter, das ist das schwerste. Trockene Pellets wiegen die Hälfte, Maden noch weniger. Ein Method-Korb mit Futterballen wiegt im Wurf das Doppelte seiner Aufschrift und hat eine eigene Seite.
Wurfweite und Strömung sagen, wie schwer der Korb sein muss, damit er liegen bleibt. Die Korbgröße sagt, wie viel Futter dazukommt. Wer die Rute nach der Aufschrift des Korbs kauft, bricht sie beim ersten weiten Wurf mit vollem Korb.
Der Zopf ist die halbe Montage
Die Schlaufe allein verwickelt sich beim Wurf, weil das Vorfach die Hauptschnur überholt und sich um sie legt. Der Zopf verhindert das. Die beiden Stränge der Doppelschnur werden 10 bis 12 cm lang eingedreht, bis sie steif sind und von allein abstehen, und ein Knoten sichert das Ende.
Der Zopf, der die Schlaufe wurfsicher macht
Die beiden Stränge der Doppelschnur werden zwischen Daumen und Zeigefinger eingedreht, bis der Zopf steif ist und von allein absteht. Ein Knoten am Ende hält ihn, und in die kleine Schlaufe darunter kommt das Vorfach.
Beim Wurf fliegt die Schlaufe mit dem Korb voraus, und der steife Zopf hält das Vorfach auf Abstand, statt es um die Schnur zu wickeln.
10 bis 12 cm eindrehen, dann mit einem Knoten sichern. AI-Bild
Beim Wurf fliegt die Schlaufe mit dem Korb voraus, der Zopf steht quer ab, und das Vorfach hängt daran auf Abstand zur Schnur. Ein Zopf, der zu locker gedreht ist, legt sich an und tut nichts. Ein Zopf, der zu lang ist, wird zum Seitenarm und verwickelt selbst.
Drei Bauformen, eine Aufgabe
Die Schlaufe ist die häufigste Feedermontage, aber nicht die einzige. Alle drei bringen einen Korb neben den Haken, und sie unterscheiden sich darin, was bei einem Abriss mit dem Korb passiert und ob der Fisch sich selbst hakt.
| Montage | Aufbau | Selbsthak | Bei Abriss | Wofür |
|---|---|---|---|---|
| Schlaufenmontage | Korb läuft in der Schlaufe, Zopf, Vorfach | leicht, der Korb stoppt am Schlaufenende | Fisch schleppt den Korb | See, Kanal, ruhiger Fluss |
| Laufmontage mit Röhrchen | Korb am Anti-Tangle-Boom, Perle, Wirbel | keiner | Korb rutscht ab | Steinpackung, Hegefischen, Einsteiger |
| Inline-Korb | Schnur läuft durch den Korb, kurzes Vorfach | ja, ab 30 g | Korb rutscht ab | Method-Korb auf Karpfen, Stillwasser |
Hinter der Laufmontage mit Röhrchen steckt der Anti-Tangle-Boom, nur mit Korb statt Blei, der Inline-Korb ist der Method-Feeder. Beide haben eine eigene Seite, hier bleibt die Schlaufe.
Langes Vorfach, kleiner Haken
Das Vorfach ist beim Feedern länger als bei jeder anderen Grundmontage, 50 bis 100 cm. Der Köder soll in der Futterwolke liegen, aber nicht direkt am Korb, und ein vorsichtiger Brassen nimmt ihn erst, wenn er ein Stück vom Drahtgitter entfernt ist.
| Zielfisch | Vorfach | Haken | Köder |
|---|---|---|---|
| Rotauge | 0,12 bis 0,14 mm, 60 cm | 18 bis 16 | eine Made, ein Caster |
| Brassen | 0,14 bis 0,16 mm, 80 cm | 16 bis 12 | zwei Maden, Mais, Wurmstück |
| Schleie, Karpfen | 0,18 bis 0,22 mm, 60 cm | 12 bis 8 | Mais, Pellet, Miniboilie |
| Barbe im Fluss | 0,20 bis 0,25 mm, 50 cm | 10 bis 6 | Pellet, Wurm |
Beißen die Fische zaghaft und die Spitze zittert nur, wird das Vorfach kürzer. Bleiben Bisse ganz aus, wird es länger. Die Made ist der Köder, mit dem die meisten Feederplätze beginnen.
Der Irrtum vom gestopften Korb
Ein voller Korb fliegt weiter, und darum wird er in vielen Anleitungen fest gestopft. Fest gestopftes Futter löst sich am Grund nicht. Es liegt als Klumpen neben dem Haken, gibt nichts ab, und der Korb kommt beim Einholen so voll zurück, wie er hineinging.
Locker gefüllt, nicht gestopft
Das Futter ist feucht, aber nicht nass, und es sitzt nur so fest, dass es den Wurf übersteht. Am Grund spült das Wasser es in einer Minute aus, und der Korb kommt leer zurück.
Kommt er voll zurück, war das Futter zu nass oder zu fest gedrückt. Dann liegt der Köder neben einem Klumpen statt in einer Wolke.
So locker, dass das Futter am Grund in einer Minute auseinanderfällt. AI-Bild
Der Korb wird locker gefüllt und das Futter nur so weit angedrückt, dass es den Wurf übersteht. Am Grund soll es in einer Minute auseinanderfallen. Der leere Korb beim Einholen ist das Zeichen, dass die Feuchte stimmt, und ein voller Korb sagt, dass das Futter zu nass war oder zu fest gedrückt.
Wofür die Feedermontage taugt
Gefragt ist Futter am Haken, und dafür gibt es keine bessere Bauform. Für alles andere, den ruhigen Ansitz und den harten Grund, nennt die Tabelle die Montage, die es dort leichter hat.
Wofür die Feedermontage taugt
2 Aufgaben-
Futter soll genau am Haken liegen
-
Erste Wahl
stehendes Wasser, Fluss oder Strom, ab etwa 50 m
Der Korb bringt das Futter genau dorthin, wo der Haken liegt. Kein Futterrohr und keine Schleuder trifft auf 40 m so genau.
-
-
Köder soll am Grund liegen
-
Geht auch
stehendes Wasser
Fängt hervorragend, verlangt aber Betrieb an der Rute. Wer die Rute ablegen und warten will, nimmt eine ruhigere Montage.
Besser geeignet: Grundmontage
-
Besser nicht
harte Hindernisse
Ein Drahtkorb verhakt sich zwischen Steinen zuverlässiger als jedes Blei. Über hartem Grund gehört er nicht hin.
Besser geeignet: Tiroler Hölzl
-
Der Preis für das Futter
Der Korb verlangt Betrieb, alle fünf Minuten füllen und werfen, und ein Drahtkorb verhakt sich zwischen Steinen sicherer als jedes Blei. Beides bezahlt die Montage dafür, dass Futter und Köder an derselben Stelle liegen.
Die Montagen im Vergleich
15 MontagenKeine dieser Zeilen ist besser als die andere, sie tun Verschiedenes. Die Punkte sagen nur, worin eine Montage stark ist und was sie dafür aufgibt.
-
Anti-Tangle-Montage
Sie fischt nach dem Wurf noch, statt als Knäuel am Grund zu liegen.
- Bissanzeige gut
- Selbsthak-Wirkung gut
- Wurfweite sehr gut
- Hängersicherheit gut
- Einfacher Aufbau gut
-
Festbleimontage
Der Anhieb passiert von allein, auch wenn du gerade nicht an der Rute stehst.
- Bissanzeige gering
- Selbsthak-Wirkung sehr gut
- Wurfweite sehr gut
- Hängersicherheit gut
- Einfacher Aufbau gut
-
Grundmontage
Der Fisch nimmt den Köder, ohne Widerstand zu spüren.
- Bissanzeige sehr gut
- Selbsthak-Wirkung gering
- Wurfweite gut
- Hängersicherheit gut
- Einfacher Aufbau sehr gut
-
Helikopter-Montage
Sie fliegt weiter als jede andere und legt das Vorfach oben auf den Grund.
- Bissanzeige gering
- Selbsthak-Wirkung sehr gut
- Wurfweite sehr gut
- Hängersicherheit sehr gut
- Einfacher Aufbau gering
-
Tiroler Hölzl
Sie kommt über Steine und Totholz, wo jedes andere Blei hängen bleibt.
- Bissanzeige gut
- Selbsthak-Wirkung gering
- Wurfweite gut
- Hängersicherheit sehr gut
- Einfacher Aufbau sehr gut
-
Texas-Rig
Sie läuft durch Kraut, Äste und Steinpackungen, ohne hängen zu bleiben.
- Bissanzeige sehr gut
- Selbsthak-Wirkung kaum
- Wurfweite gut
- Hängersicherheit sehr gut
- Einfacher Aufbau gut
-
Wasserkugel
Sie wirft eine Fliege 30 m weit mit der Spinnrute, ohne Fliegenrute und ohne Wurfschule.
- Bissanzeige gering
- Selbsthak-Wirkung kaum
- Wurfweite sehr gut
- Hängersicherheit sehr gut
- Einfacher Aufbau sehr gut
-
Carolina-Rig
Der Köder schwebt frei hinter dem Blei und deckt beim Einholen viel Fläche ab.
- Bissanzeige gut
- Selbsthak-Wirkung kaum
- Wurfweite sehr gut
- Hängersicherheit gut
- Einfacher Aufbau gut
-
Gummifischmontage
Der Biss kommt direkt in die Hand, und der Köder ist in einer Minute gewechselt.
- Bissanzeige sehr gut
- Selbsthak-Wirkung kaum
- Wurfweite gut
- Hängersicherheit gering
- Einfacher Aufbau sehr gut
-
Laufposenmontage
Sie fischt Tiefen ab, die länger sind als die Rute.
- Bissanzeige sehr gut
- Selbsthak-Wirkung kaum
- Wurfweite gut
- Hängersicherheit sehr gut
- Einfacher Aufbau gering
-
Posenmontage
Du siehst den Biss, bevor der Fisch den Köder wirklich genommen hat.
- Bissanzeige sehr gut
- Selbsthak-Wirkung kaum
- Wurfweite gering
- Hängersicherheit sehr gut
- Einfacher Aufbau gut
-
Seitenarm-Montage
Der Köder liegt über Schlamm und Kraut, statt darin zu verschwinden.
- Bissanzeige gut
- Selbsthak-Wirkung gering
- Wurfweite gering
- Hängersicherheit sehr gut
- Einfacher Aufbau gut
-
Feedermontage diese Seite
Futter und Köder landen bei jedem Wurf an derselben Stelle.
- Bissanzeige sehr gut
- Selbsthak-Wirkung gering
- Wurfweite gut
- Hängersicherheit gering
- Einfacher Aufbau gering
-
Forellenmontage
Der Köder steht in wählbarer Höhe über dem Grund, ohne Pose, die der Wind vertreibt.
- Bissanzeige gut
- Selbsthak-Wirkung kaum
- Wurfweite gut
- Hängersicherheit gut
- Einfacher Aufbau gut
-
Köderfischmontage
Der einzige Aufbau hier, der einen Räuber sicher am Haken hält.
- Bissanzeige gut
- Selbsthak-Wirkung gering
- Wurfweite gering
- Hängersicherheit gut
- Einfacher Aufbau gering
Die Stufen ordnen ein, sie messen nicht. Was eine Montage im Wasser wirklich tut, hängt an Schnurbogen, Rutenwinkel und Strömung.
Schlaufe oder Laufmontage
Beide bringen den Korb an die Schnur, und sie unterscheiden sich darin, was der Korb tut, wenn ein Fisch zieht oder etwas reißt.
Schlaufe oder Laufmontage mit Röhrchen?
0 von 6Tippe zum Abhaken. Dein Stand bleibt auf diesem Gerät gespeichert.
Beim Hegefischen und in vielen Vereinsgewässern ist die Schlaufenmontage untersagt, weil ein abgerissener Fisch den Korb behält. Dort ist die Laufmontage mit Röhrchen nicht die bessere, sondern die einzige erlaubte Wahl.
Wo der Futterplatz liegt
Ein Futterplatz wird gebaut, nicht gefunden. Zehn Würfe auf denselben Punkt legen ihn an, und der Punkt liegt auf einer Linie, die Fische ohnehin ziehen. Wo diese Linie je Gewässertyp verläuft, zeigen die Karten.
Wo diese Montage ihre Stärke ausspielt
3 Ansichten-
Scharkante
Die Kante vom Flachen ins Tiefe ist der Futterplatz. Der Korb liegt oben auf dem Absatz, damit das Futter nicht die Stufe hinunterrollt.
-
Untiefe im Freiwasser
Das Plateau sammelt Futter und hält es. Ein Futterplatz darauf hält Brassen den ganzen Tag.
-
Freies Wasser
Auf freiem Grund entscheidet der Clip. Zehn Würfe auf denselben Punkt bauen den Platz, den es dort sonst nicht gibt.
-
Zufluss
Vor dem Zufluss ist der Grund fest, das Futter bleibt liegen, und die Rotaugen kommen mit dem frischen Wasser.
Gewässertyp im Lexikon: See Baggersee Weiher
Auch auf der Karte, hier aber zweite Wahl: Totholz, Schilfgürtel, Seerosenfeld, Krautfeld, Steg.
-
Buhnenfeld
Der Buhnenkessel ist der Feederplatz im Strom. Das Futter bleibt im Kehrwasser liegen, und die Strömungskante bringt die Fische.
-
Gleithang
Die flache Innenkurve mit gleichmäßiger Strömung. Der Korb braucht Gewicht, dafür ziehen Barbe und Brassen daran vorbei.
-
Kehrwasser
Hinter dem Hindernis sammelt sich, was der Korb abgibt. Ein leichter Korb reicht, und das Futter bleibt am Platz.
-
Einmündung
An der Einmündung trifft Futter auf Kante. Der Korb liegt am Rand der Strömung, nicht darin.
Gewässertyp im Lexikon: Fluss Strom Bach
Auch auf der Karte, hier aber zweite Wahl: Totholz, Brückenpfeiler, Krautfahne, Prallhang.
-
Fahrrinne
Die Kante der Fahrrinne ist die Futterlinie des Kanals. Wirf auf die Kante, dort bleibt das Futter liegen, in der Rinne räumt es das nächste Schiff ab.
-
Steinpackung
Am Fuß der Steine beginnt der Grund, auf dem der Korb liegen bleibt. Die Laufmontage mit Röhrchen verliert hier weniger Körbe.
-
Liegeplätze
Ruhiges Wasser zwischen den Schiffen, oft tiefer. Ein Futterplatz, der nicht weggespült wird.
-
Hafeneinfahrt
Vor der Hafeneinfahrt steht das Wasser, und Rotaugen sammeln sich im Winter. Kleiner Korb, feines Vorfach.
Gewässertyp im Lexikon: Kanal Hafen
Auch auf der Karte, hier aber zweite Wahl: Brückenpfeiler, Kaimauer.
Vier Fehler, die den Platz leer lassen
Zwei liegen am Korb, zwei an der Schnur. Alle vier kosten Futter oder Bisse, und keiner davon fällt an der trockenen Montage auf.
Korb gestopft
Fest gepresstes Futter löst sich am Grund nicht und kommt beim Einholen als Klumpen zurück. Der Korb wird locker gefüllt und nur so weit angedrückt, dass das Futter den Wurf übersteht. Am Grund soll es in einer Minute auseinanderfallen.
Zopf weggelassen
Ohne den verdrallten Zopf legt sich das Vorfach beim Wurf um die Hauptschnur, und jeder dritte Wurf kommt als Knäuel zurück. Die 10 bis 12 cm Eindrehen sind der Unterschied zwischen fischen und Entwirren.
Rute nach dem Leergewicht gewählt
Ein 60-g-Korb voll nassem Futter wiegt im Wurf über 100 g, und eine Rute mit 80 g Wurfgewicht bricht daran im Abwurf. Die Rute trägt das volle Gewicht plus ein Fünftel Reserve, und der Rechner oben nennt es.
Karabiner in der Schlaufe festgeknotet
Sitzt der Korb fest in der Schlaufe, ist die Montage ein Festblei ohne dessen Gewicht. Der Fisch zieht gegen den Korb, spürt ihn und lässt los. Der Karabiner muss frei in der Schlaufe laufen, dann geht der Biss an ihm vorbei in die Spitze.
Was am Futterplatz gemeldet wird
Die Zahlen unten stammen aus Fangmeldungen mit der Technik Feedern. Sie zeigen, welche Köder und Arten am Korb bei uns zusammenkommen, und die Made steht dort ganz oben.
Aus 8 gemeldeten Fängen
08/2026 bis 09/2026 · 3 Gewässer · Stand 10.10.2026Diese Zahlen stammen aus Fängen, die Angler selbst in CatchHub eingetragen haben. Sie zeigen, was gemeldet wurde, nicht was in einem Gewässer lebt. Niemand meldet Tage ohne Fang, deshalb sind es Fangzahlen und keine Fangchancen.
Fotos zu diesen Meldungen folgen darunter, mit Revier, Datum und dem Köder am Haken.
Feedermontage aus der Community
zuletzt gemeldetHäufige Fragen zur Feedermontage
11 FragenWie binde ich eine Feedermontage?
Die Hauptschnur 40 bis 50 cm doppelt legen und oben mit einem Achterknoten eine Schlaufe schließen. Das offene Ende 10 bis 12 cm zu einem Zopf eindrehen und sichern. In die große Schlaufe einen Karabinerwirbel mit dem Korb hängen, an den Zopf das Vorfach von 50 bis 100 cm. Das ist die Schlaufenmontage.
Wie schwer muss der Futterkorb sein?
Leer 20 bis 30 g bis 25 m im See, 30 bis 50 g bis 50 m, in zügiger Strömung das Doppelte. Voll wiegt er je nach Größe 20 bis 60 g mehr, und dieses Gewicht müssen Rute und Schnur tragen. Der Rechner oben nennt beide Zahlen.
Wozu dient der Zopf an der Schlaufenmontage?
Er hält beim Wurf das Vorfach von der Hauptschnur fern. Die verdrallte Doppelschnur ist steif und steht ab, und das Vorfach fliegt daneben statt darum herum. Ohne Zopf verwickelt sich jeder dritte Wurf, mit Zopf fast keiner.
Wie lang muss das Vorfach beim Feedern sein?
50 bis 100 cm. Kurz, wenn die Bisse zaghaft sind und du sie an der Spitze kaum siehst, lang, wenn vorsichtige Fische den Köder erst nehmen, wenn er weit vom Korb liegt. Bleiben Bisse aus, ist die Verlängerung um 20 cm der erste Versuch.
Welcher Futterkorb für welches Wasser?
Ein Drahtkorb mit Blei im Fluss, weil er liegen bleibt. Ein Kunststoffkorb im See, weil er das Futter langsamer abgibt. Ein offener Cage-Feeder für Maden und Caster, ein Method-Korb für Pellets und Karpfen. Der Method-Korb hat eine eigene Seite.
Schlaufenmontage oder Anti-Tangle-Boom?
Die Schlaufe ist aus der Schnur gebunden, braucht kein Zubehör und hakt leicht mit, weil der Korb den Fisch am Ende der Schlaufe stoppt. Das Röhrchen verwickelt fast nie und gibt den Korb bei einem Abriss frei, deshalb ist es an Steinpackungen und beim Hegefischen die Wahl.
Warum kommt der Korb voll zurück?
Weil das Futter zu nass oder zu fest gedrückt war. Ein Korb wird locker gefüllt, das Futter nur so weit angedrückt, dass es den Wurf übersteht. Am Grund soll es in einer Minute auseinanderfallen, und der leere Korb beim Einholen ist das Zeichen, dass es stimmt.
Wie erkenne ich den Biss beim Feedern?
An der Spitze. Nach dem Wurf wird die Schnur gestrafft, bis die Spitze leicht gebogen ist. Ein Biss zieht sie weiter durch oder lässt sie zurückschnellen, wenn ein Fisch den Korb anhebt. Beides ist ein Biss, und beim zweiten wird zuerst angeschlagen.
Welche Fische fängt die Feedermontage?
Alles, was am Grund auf Futter steht. Brassen und Rotaugen zuerst, dazu Schleie, Güster, Barbe und Döbel im Fluss und Karpfen am See. Mit Köderfisch statt Made hängt auch ein Zander am Futterplatz, das ist dann aber eine andere Montage.
Brauche ich eine Schlagschnur?
Ab etwa 50 m Wurfweite oder bei geflochtener Hauptschnur ja. Ein voller Korb von 80 g reißt eine dünne Schnur im Abwurf. Acht Meter monofil mit 0,25 bis 0,28 mm nehmen den Schlag auf, und die Schlaufe wird dann aus der Schlagschnur gebunden.
Feedermontage oder Grundmontage?
Die Frage ist, ob du fütterst. Der Korb bringt bei jedem Wurf Futter an den Haken und verlangt dafür Betrieb an der Rute. Das Laufblei liegt ruhig, füttert nichts und passt, wenn du warten willst statt zu werfen. Wer beides hat, feedert die ersten zwei Stunden und legt dann ab.
Passt dazu
Halte fest, was an dieser Montage hing
Im Fangbuch trägst du zu jedem Fang Köder, Methode und Gewässer ein. Aus vielen solcher Meldungen entstehen die Fangdaten auf diesen Seiten, dazu siehst du je Gewässer den Fang-Index für heute. Im Browser und als App, in vollem Umfang kostenlos.