Angler von hinten am Kanalufer mit einer Feederrute im Halter, die feine Spitze leicht gebogen, daneben eine Futterschale und ein Korb, ruhiges Wasser AI
Montage

Feedermontage: Schlaufenmontage binden, Korb-Rechner

Ein Futterkorb, der neben dem Haken liegt und bei jedem Wurf nachfüttert. Die Feedermontage bringt Futter und Köder auf denselben Fleck, und die Schlaufe, in der der Korb läuft, ist der Grund, warum der Biss trotz 60 g Korb an der Spitze ankommt. Wie schwer dieser Korb im Wurf wirklich ist, rechnest du unten aus.

Kurz gesagt

  • Eine Feedermontage besteht aus einer Schlaufe von 20 bis 30 cm in der Hauptschnur, in der der Futterkorb an einem Karabiner läuft, einem verdrallten Zopf von 10 bis 12 cm darunter und dem Vorfach von 50 bis 100 cm mit dem Haken.
  • Der Korb füttert bei jedem Wurf nach und legt das Futter neben den Haken. Der Fisch frisst sich zum Köder, und die Schlaufe leitet den Biss in die Spitze.
  • Der Zopf steht beim Wurf steif ab und hält das Vorfach von der Hauptschnur fern. Ohne ihn verwickelt sich jeder dritte Wurf.
  • Ein Korb wiegt leer 20 bis 50 g und voll fast das Doppelte. Rute und Schnur müssen das volle Gewicht tragen, nicht die Aufschrift.
  • Neben der Schlaufe gibt es die Laufmontage mit Röhrchen für Steinpackungen und Hegefischen und den Method-Korb für Karpfen, beide mit eigener Seite.

Der Korb läuft in der Schlaufe

Bei der Feedermontage ersetzt ein Futterkorb das Blei, und er hängt nicht fest an der Schnur, er läuft in ihr. Die Hauptschnur wird doppelt gelegt, oben zu einer Schlaufe geknotet, und in dieser Schlaufe gleitet der Korb an einem Karabiner. Darunter folgt ein steifer Zopf und daran das Vorfach.

3 Teile Schlaufe, Korb, Vorfach
10 bis 12 cm verdrallter Zopf
4 Minuten Aufbau am Wasser

Der Korb legt bei jedem Wurf Futter neben den Köder. Der Fisch frisst sich vom Futter zum Haken, nimmt den Köder und zieht am Vorfach, und weil der Korb in der Schlaufe liegt statt fest zu hängen, läuft dieser Zug an ihm vorbei in die Rutenspitze. Das Feedern als Methode, mit Futter, Platz und Spitze, steht im Ratgeber Feedern. Diese Seite bleibt bei der Montage.

Steckbrief Feedermontage

Aufgabe
Futter und Köder auf denselben Fleck bringen Bei jedem Wurf ein Korb voll, der Köder liegt eine Vorfachlänge daneben
Bauteile
Schlaufe, Karabiner, Korb, Zopf, Vorfach Alles aus der Hauptschnur gebunden, kein Wirbel, kein Röhrchen
Prinzip
Der Korb läuft in der Schlaufe Der Fisch zieht das Vorfach, der Korb bleibt liegen, die Spitze zeigt es
Bleigewicht
20 bis 100 g leer Voll fast das Doppelte, der Rechner unten sagt es
Bleiform
Drahtkorb, Kunststoffkorb, Cage-Feeder Drahtkorb im Fluss, Kunststoff im See, Cage für Maden
Vorfachlänge
50 bis 100 cm Kurz bei zaghaften Bissen, lang bei vorsichtigen Fischen
Alle 10 Angaben
Zielfische
Brassen, Rotauge, Schleie, Barbe, Karpfen Alles, was am Grund auf Futter steht
Gewässer
See, Kanal, Fluss, Talsperre Überall, wo sich ein Futterplatz aufbauen lässt
Schwierigkeit
mittel Die Schlaufe ist schnell gebunden, der Zopf will geübt sein
Grenze
Betrieb an der Rute Alle fünf Minuten neu füllen und werfen, sonst füttert nichts

Sechs Stellen aus einer Schnur

Bis auf Korb und Haken ist alles aus der Hauptschnur gebunden, und trotzdem hat jedes Stück eine eigene Aufgabe. Die Schlaufe ist die Bissanzeige, der Zopf die Wurfsicherung, und wer eins von beiden weglässt, merkt es am dritten Wurf.

Die Montage Teil für Teil

6 Bauteile

Sechs Stellen, und alles bis auf Korb und Haken ist aus der Hauptschnur gebunden. Die Schlaufe ist die Bissanzeige, der Zopf die Wurfsicherung.

1 2 3 4 5 6
  1. Schlaufe

    20 bis 30 cm, doppelt gelegt und oben mit einem Achterknoten geschlossen. Der Korb läuft darin, und der Biss läuft daran vorbei in die Spitze.

  2. Karabiner

    Läuft frei in der Schlaufe. Er nimmt den Korb auf und lässt sich am Wasser gegen einen schwereren oder leichteren tauschen.

  3. Futterkorb

    Liegt neben dem Köder und gibt das Futter frei. Sein Leergewicht steht drauf, sein Wurfgewicht nicht.

  4. Zopf

    10 bis 12 cm verdrallte Doppelschnur, dicker als alles andere. Er steht beim Wurf ab und hält das Vorfach von der Hauptschnur fern.

  5. Vorfach

    50 bis 100 cm, Schlaufe in Schlaufe am Zopf. Die Länge entscheidet, wie weit der Köder vom Futter liegt.

  6. Haken mit Köder

    Klein, Größe 16 bis 10, mit Made, Mais oder Pellet. Er liegt im Futter, das der Korb ausgespült hat.

Verwandte Montagen

3 Montagen

Drei Bauformen, die einen Korb an die Schnur bringen. Unter jeder Zeichnung steht, wann sie die bessere Wahl ist.

Die Schlaufenmontage in fünf Handgriffen

Zwei Knoten, ein Achterknoten oben an der Schlaufe und ein Sicherungsknoten unter dem Zopf. Das Vorfach hängt Schlaufe in Schlaufe, der Korb am Karabiner. Wer die Reihenfolge einmal gebunden hat, baut die Montage am Wasser nach einem Abriss in vier Minuten neu.

  1. Die Hauptschnur doppelt legen und die Schlaufe binden

    Das Ende der Hauptschnur oder der Schlagschnur 40 bis 50 cm doppelt legen. Ein Achterknoten oben schließt die große Schlaufe, in der später der Korb läuft.

  2. Den Zopf verdrallen und sichern

    Das offene Ende der Doppelschnur 10 bis 12 cm lang zwischen den Fingern eindrehen, bis ein steifer Zopf entsteht, und mit einem Knoten sichern. Er hält beim Wurf das Vorfach von der Hauptschnur weg.

  3. Den Karabiner in die Schlaufe hängen und den Korb einclipsen

    Ein Karabinerwirbel läuft frei in der großen Schlaufe, daran hängt der Korb. Er muss gleiten können, sonst ist die Bissanzeige weg.

  4. Das Vorfach am Ende des Zopfs einhängen

    50 bis 100 cm, Schlaufe in Schlaufe an der kleinen Schlaufe des Zopfs. Zwei Hundertstel schwächer als die Hauptschnur, damit bei einem Hänger nur der Haken geht.

  5. Den Korb füllen, den Köder aufziehen und werfen

    Futter locker eindrücken, nicht stopfen. Nach dem Wurf die Schnur straffen, bis die Spitze leicht gebogen ist, und den Biss an der Spitze lesen.

Leer gekauft, voll geworfen

Auf dem Korb steht sein Leergewicht, und geworfen wird er voll. Ein Korb mit 40 g Aufschrift wiegt mit nassem Futter 80, und diese Zahl entscheidet über die Rute, die Schnur und die Frage, ob eine Schlagschnur davor gehört.

Wie schwer wird dein Korb im Wurf?

Rechner

Auf dem Korb steht sein Leergewicht, und geworfen wird er voll. Ein 40-g-Korb mit nassem Futter wiegt 80, und diese Zahl entscheidet über Rute und Schnur. Wurfweite und Strömung sagen, wie schwer der Korb sein muss, die Korbgröße, wie schwer er dann wirklich ist.

Korb-Rechner

Wurfweite, Strömung und Korbgröße rein, Leergewicht, Wurfgewicht und Rute raus

Strömung
Der Korb muss liegen bleiben
Korbgröße
Klein für Rotauge, groß zum Anfüttern
  • Korb leer …
  • Gewicht im Wurf …
  • Wurfgewicht der Rute …

Gerechnet mit nassem Futter, das ist das schwerste. Trockene Pellets wiegen die Hälfte, Maden noch weniger. Ein Method-Korb mit Futterballen wiegt im Wurf das Doppelte seiner Aufschrift und hat eine eigene Seite.

Wurfweite und Strömung sagen, wie schwer der Korb sein muss, damit er liegen bleibt. Die Korbgröße sagt, wie viel Futter dazukommt. Wer die Rute nach der Aufschrift des Korbs kauft, bricht sie beim ersten weiten Wurf mit vollem Korb.

Der Zopf ist die halbe Montage

Die Schlaufe allein verwickelt sich beim Wurf, weil das Vorfach die Hauptschnur überholt und sich um sie legt. Der Zopf verhindert das. Die beiden Stränge der Doppelschnur werden 10 bis 12 cm lang eingedreht, bis sie steif sind und von allein abstehen, und ein Knoten sichert das Ende.

Nahaufnahme zweier Hände, die eine doppelt gelegte Angelschnur zwischen den Fingern zu einem steifen, verdrallten Zopf eindrehen, unscharfer See im Hintergrund

Der Zopf, der die Schlaufe wurfsicher macht

Die beiden Stränge der Doppelschnur werden zwischen Daumen und Zeigefinger eingedreht, bis der Zopf steif ist und von allein absteht. Ein Knoten am Ende hält ihn, und in die kleine Schlaufe darunter kommt das Vorfach.

Beim Wurf fliegt die Schlaufe mit dem Korb voraus, und der steife Zopf hält das Vorfach auf Abstand, statt es um die Schnur zu wickeln.

10 bis 12 cm eindrehen, dann mit einem Knoten sichern. AI-Bild

Beim Wurf fliegt die Schlaufe mit dem Korb voraus, der Zopf steht quer ab, und das Vorfach hängt daran auf Abstand zur Schnur. Ein Zopf, der zu locker gedreht ist, legt sich an und tut nichts. Ein Zopf, der zu lang ist, wird zum Seitenarm und verwickelt selbst.

Drei Bauformen, eine Aufgabe

Die Schlaufe ist die häufigste Feedermontage, aber nicht die einzige. Alle drei bringen einen Korb neben den Haken, und sie unterscheiden sich darin, was bei einem Abriss mit dem Korb passiert und ob der Fisch sich selbst hakt.

Montage Aufbau Selbsthak Bei Abriss Wofür
Schlaufenmontage Korb läuft in der Schlaufe, Zopf, Vorfach leicht, der Korb stoppt am Schlaufenende Fisch schleppt den Korb See, Kanal, ruhiger Fluss
Laufmontage mit Röhrchen Korb am Anti-Tangle-Boom, Perle, Wirbel keiner Korb rutscht ab Steinpackung, Hegefischen, Einsteiger
Inline-Korb Schnur läuft durch den Korb, kurzes Vorfach ja, ab 30 g Korb rutscht ab Method-Korb auf Karpfen, Stillwasser

Hinter der Laufmontage mit Röhrchen steckt der Anti-Tangle-Boom, nur mit Korb statt Blei, der Inline-Korb ist der Method-Feeder. Beide haben eine eigene Seite, hier bleibt die Schlaufe.

Langes Vorfach, kleiner Haken

Das Vorfach ist beim Feedern länger als bei jeder anderen Grundmontage, 50 bis 100 cm. Der Köder soll in der Futterwolke liegen, aber nicht direkt am Korb, und ein vorsichtiger Brassen nimmt ihn erst, wenn er ein Stück vom Drahtgitter entfernt ist.

Zielfisch Vorfach Haken Köder
Rotauge 0,12 bis 0,14 mm, 60 cm 18 bis 16 eine Made, ein Caster
Brassen 0,14 bis 0,16 mm, 80 cm 16 bis 12 zwei Maden, Mais, Wurmstück
Schleie, Karpfen 0,18 bis 0,22 mm, 60 cm 12 bis 8 Mais, Pellet, Miniboilie
Barbe im Fluss 0,20 bis 0,25 mm, 50 cm 10 bis 6 Pellet, Wurm

Beißen die Fische zaghaft und die Spitze zittert nur, wird das Vorfach kürzer. Bleiben Bisse ganz aus, wird es länger. Die Made ist der Köder, mit dem die meisten Feederplätze beginnen.

Der Irrtum vom gestopften Korb

Ein voller Korb fliegt weiter, und darum wird er in vielen Anleitungen fest gestopft. Fest gestopftes Futter löst sich am Grund nicht. Es liegt als Klumpen neben dem Haken, gibt nichts ab, und der Korb kommt beim Einholen so voll zurück, wie er hineinging.

Nahaufnahme eines Drahtfutterkorbs in einer Hand, locker mit dunklem, feuchtem Grundfutter gefüllt, einzelne Maden darin, am Ufer

Locker gefüllt, nicht gestopft

Das Futter ist feucht, aber nicht nass, und es sitzt nur so fest, dass es den Wurf übersteht. Am Grund spült das Wasser es in einer Minute aus, und der Korb kommt leer zurück.

Kommt er voll zurück, war das Futter zu nass oder zu fest gedrückt. Dann liegt der Köder neben einem Klumpen statt in einer Wolke.

So locker, dass das Futter am Grund in einer Minute auseinanderfällt. AI-Bild

Der Korb wird locker gefüllt und das Futter nur so weit angedrückt, dass es den Wurf übersteht. Am Grund soll es in einer Minute auseinanderfallen. Der leere Korb beim Einholen ist das Zeichen, dass die Feuchte stimmt, und ein voller Korb sagt, dass das Futter zu nass war oder zu fest gedrückt.

Wofür die Feedermontage taugt

Gefragt ist Futter am Haken, und dafür gibt es keine bessere Bauform. Für alles andere, den ruhigen Ansitz und den harten Grund, nennt die Tabelle die Montage, die es dort leichter hat.

Wofür die Feedermontage taugt

2 Aufgaben
  • Futter soll genau am Haken liegen

    • Erste Wahl

      stehendes Wasser, Fluss oder Strom, ab etwa 50 m

      Der Korb bringt das Futter genau dorthin, wo der Haken liegt. Kein Futterrohr und keine Schleuder trifft auf 40 m so genau.

  • Köder soll am Grund liegen

    • Geht auch

      stehendes Wasser

      Fängt hervorragend, verlangt aber Betrieb an der Rute. Wer die Rute ablegen und warten will, nimmt eine ruhigere Montage.

      Besser geeignet: Grundmontage

    • Besser nicht

      harte Hindernisse

      Ein Drahtkorb verhakt sich zwischen Steinen zuverlässiger als jedes Blei. Über hartem Grund gehört er nicht hin.

      Besser geeignet: Tiroler Hölzl

Der Preis für das Futter

Der Korb verlangt Betrieb, alle fünf Minuten füllen und werfen, und ein Drahtkorb verhakt sich zwischen Steinen sicherer als jedes Blei. Beides bezahlt die Montage dafür, dass Futter und Köder an derselben Stelle liegen.

Die Montagen im Vergleich

15 Montagen

Keine dieser Zeilen ist besser als die andere, sie tun Verschiedenes. Die Punkte sagen nur, worin eine Montage stark ist und was sie dafür aufgibt.

Die Stufen ordnen ein, sie messen nicht. Was eine Montage im Wasser wirklich tut, hängt an Schnurbogen, Rutenwinkel und Strömung.

Schlaufe oder Laufmontage

Beide bringen den Korb an die Schnur, und sie unterscheiden sich darin, was der Korb tut, wenn ein Fisch zieht oder etwas reißt.

Schlaufe oder Laufmontage mit Röhrchen?

0 von 6

Tippe zum Abhaken. Dein Stand bleibt auf diesem Gerät gespeichert.

Beim Hegefischen und in vielen Vereinsgewässern ist die Schlaufenmontage untersagt, weil ein abgerissener Fisch den Korb behält. Dort ist die Laufmontage mit Röhrchen nicht die bessere, sondern die einzige erlaubte Wahl.

Wo der Futterplatz liegt

Ein Futterplatz wird gebaut, nicht gefunden. Zehn Würfe auf denselben Punkt legen ihn an, und der Punkt liegt auf einer Linie, die Fische ohnehin ziehen. Wo diese Linie je Gewässertyp verläuft, zeigen die Karten.

Wo diese Montage ihre Stärke ausspielt

3 Ansichten

Stillwasser: Baggersee, Weiher, Talsperre

Scharkante 1 Untiefe im Freiwasser 2 Freies Wasser 3 Zufluss 4
  1. Scharkante

    Die Kante vom Flachen ins Tiefe ist der Futterplatz. Der Korb liegt oben auf dem Absatz, damit das Futter nicht die Stufe hinunterrollt.

  2. Untiefe im Freiwasser

    Das Plateau sammelt Futter und hält es. Ein Futterplatz darauf hält Brassen den ganzen Tag.

  3. Freies Wasser

    Auf freiem Grund entscheidet der Clip. Zehn Würfe auf denselben Punkt bauen den Platz, den es dort sonst nicht gibt.

  4. Zufluss

    Vor dem Zufluss ist der Grund fest, das Futter bleibt liegen, und die Rotaugen kommen mit dem frischen Wasser.

Gewässertyp im Lexikon: See Baggersee Weiher

Auch auf der Karte, hier aber zweite Wahl: Totholz, Schilfgürtel, Seerosenfeld, Krautfeld, Steg.

Vier Fehler, die den Platz leer lassen

Zwei liegen am Korb, zwei an der Schnur. Alle vier kosten Futter oder Bisse, und keiner davon fällt an der trockenen Montage auf.

Korb gestopft

Fest gepresstes Futter löst sich am Grund nicht und kommt beim Einholen als Klumpen zurück. Der Korb wird locker gefüllt und nur so weit angedrückt, dass das Futter den Wurf übersteht. Am Grund soll es in einer Minute auseinanderfallen.

häufigster Fehler

Zopf weggelassen

Ohne den verdrallten Zopf legt sich das Vorfach beim Wurf um die Hauptschnur, und jeder dritte Wurf kommt als Knäuel zurück. Die 10 bis 12 cm Eindrehen sind der Unterschied zwischen fischen und Entwirren.

verwickelt

Rute nach dem Leergewicht gewählt

Ein 60-g-Korb voll nassem Futter wiegt im Wurf über 100 g, und eine Rute mit 80 g Wurfgewicht bricht daran im Abwurf. Die Rute trägt das volle Gewicht plus ein Fünftel Reserve, und der Rechner oben nennt es.

Rutenbruch

Karabiner in der Schlaufe festgeknotet

Sitzt der Korb fest in der Schlaufe, ist die Montage ein Festblei ohne dessen Gewicht. Der Fisch zieht gegen den Korb, spürt ihn und lässt los. Der Karabiner muss frei in der Schlaufe laufen, dann geht der Biss an ihm vorbei in die Spitze.

kostet Bisse

Was am Futterplatz gemeldet wird

Die Zahlen unten stammen aus Fangmeldungen mit der Technik Feedern. Sie zeigen, welche Köder und Arten am Korb bei uns zusammenkommen, und die Made steht dort ganz oben.

Aus 8 gemeldeten Fängen

08/2026 bis 09/2026 · 3 Gewässer · Stand 10.10.2026

Diese Zahlen stammen aus Fängen, die Angler selbst in CatchHub eingetragen haben. Sie zeigen, was gemeldet wurde, nicht was in einem Gewässer lebt. Niemand meldet Tage ohne Fang, deshalb sind es Fangzahlen und keine Fangchancen.

Fotos zu diesen Meldungen folgen darunter, mit Revier, Datum und dem Köder am Haken.

Feedermontage aus der Community

zuletzt gemeldet

Häufige Fragen zur Feedermontage

11 Fragen
Wie binde ich eine Feedermontage?

Die Hauptschnur 40 bis 50 cm doppelt legen und oben mit einem Achterknoten eine Schlaufe schließen. Das offene Ende 10 bis 12 cm zu einem Zopf eindrehen und sichern. In die große Schlaufe einen Karabinerwirbel mit dem Korb hängen, an den Zopf das Vorfach von 50 bis 100 cm. Das ist die Schlaufenmontage.

Wie schwer muss der Futterkorb sein?

Leer 20 bis 30 g bis 25 m im See, 30 bis 50 g bis 50 m, in zügiger Strömung das Doppelte. Voll wiegt er je nach Größe 20 bis 60 g mehr, und dieses Gewicht müssen Rute und Schnur tragen. Der Rechner oben nennt beide Zahlen.

Wozu dient der Zopf an der Schlaufenmontage?

Er hält beim Wurf das Vorfach von der Hauptschnur fern. Die verdrallte Doppelschnur ist steif und steht ab, und das Vorfach fliegt daneben statt darum herum. Ohne Zopf verwickelt sich jeder dritte Wurf, mit Zopf fast keiner.

Wie lang muss das Vorfach beim Feedern sein?

50 bis 100 cm. Kurz, wenn die Bisse zaghaft sind und du sie an der Spitze kaum siehst, lang, wenn vorsichtige Fische den Köder erst nehmen, wenn er weit vom Korb liegt. Bleiben Bisse aus, ist die Verlängerung um 20 cm der erste Versuch.

Welcher Futterkorb für welches Wasser?

Ein Drahtkorb mit Blei im Fluss, weil er liegen bleibt. Ein Kunststoffkorb im See, weil er das Futter langsamer abgibt. Ein offener Cage-Feeder für Maden und Caster, ein Method-Korb für Pellets und Karpfen. Der Method-Korb hat eine eigene Seite.

Schlaufenmontage oder Anti-Tangle-Boom?

Die Schlaufe ist aus der Schnur gebunden, braucht kein Zubehör und hakt leicht mit, weil der Korb den Fisch am Ende der Schlaufe stoppt. Das Röhrchen verwickelt fast nie und gibt den Korb bei einem Abriss frei, deshalb ist es an Steinpackungen und beim Hegefischen die Wahl.

Warum kommt der Korb voll zurück?

Weil das Futter zu nass oder zu fest gedrückt war. Ein Korb wird locker gefüllt, das Futter nur so weit angedrückt, dass es den Wurf übersteht. Am Grund soll es in einer Minute auseinanderfallen, und der leere Korb beim Einholen ist das Zeichen, dass es stimmt.

Wie erkenne ich den Biss beim Feedern?

An der Spitze. Nach dem Wurf wird die Schnur gestrafft, bis die Spitze leicht gebogen ist. Ein Biss zieht sie weiter durch oder lässt sie zurückschnellen, wenn ein Fisch den Korb anhebt. Beides ist ein Biss, und beim zweiten wird zuerst angeschlagen.

Welche Fische fängt die Feedermontage?

Alles, was am Grund auf Futter steht. Brassen und Rotaugen zuerst, dazu Schleie, Güster, Barbe und Döbel im Fluss und Karpfen am See. Mit Köderfisch statt Made hängt auch ein Zander am Futterplatz, das ist dann aber eine andere Montage.

Brauche ich eine Schlagschnur?

Ab etwa 50 m Wurfweite oder bei geflochtener Hauptschnur ja. Ein voller Korb von 80 g reißt eine dünne Schnur im Abwurf. Acht Meter monofil mit 0,25 bis 0,28 mm nehmen den Schlag auf, und die Schlaufe wird dann aus der Schlagschnur gebunden.

Feedermontage oder Grundmontage?

Die Frage ist, ob du fütterst. Der Korb bringt bei jedem Wurf Futter an den Haken und verlangt dafür Betrieb an der Rute. Das Laufblei liegt ruhig, füttert nichts und passt, wenn du warten willst statt zu werfen. Wer beides hat, feedert die ersten zwei Stunden und legt dann ab.

Passt dazu

René Seidel

Zusammengestellt von

René Seidel

Ich angle seit 2002: angefangen mit acht Jahren an den Weihern, die mein Vater gepachtet hatte, heute vor allem am Neckar bei Heilbronn, an der Wörnitz und am Main. Mit CatchHub baue ich die Angel-Community, in der ich meine Praxis am Wasser mit echten Fangdaten zusammenbringe.

Mehr über René

Halte fest, was an dieser Montage hing

Im Fangbuch trägst du zu jedem Fang Köder, Methode und Gewässer ein. Aus vielen solcher Meldungen entstehen die Fangdaten auf diesen Seiten, dazu siehst du je Gewässer den Fang-Index für heute. Im Browser und als App, in vollem Umfang kostenlos.

Lädt...