Angler zieht in der Dämmerung einen Tauwurm mit der Ködernadel auf das Vorfach, dahinter zwei Grundruten am Flussufer AI
Raubfisch

Aal angeln: Montage, Köder und die richtige Nacht

Der Aal ist der einzige Fisch, für den es sich lohnt, die Nacht durchzumachen, und zugleich der Fisch, bei dem am meisten falsch gemacht wird, vom Haken bis zum Recht. Hier steht, welche Montage auf welchen Grund gehört, wie schwer das Blei im Fluss sein muss, welcher Haken entscheidet, ob ein zurückgesetzter Aal überlebt, was gegen Wollhandkrabben hilft und warum an der Küste seit 2023 gar nichts mehr geht.

Beste Zeit 21 bis 1 Uhr, bei Trübung auch am Tag
Orientierung Geruch und Seitenlinie statt Sicht
Saison Ab 10 °C Wassertemperatur, Mai bis September am stärksten
Bestand Vom Aussterben bedroht, Küste gesperrt

Kurz gesagt

  • Der Europäische Aal ist seit 2008 als vom Aussterben bedroht eingestuft; der Glasaal-Zustrom in die Nordsee lag 2025 bei unter 1 Prozent des Werts von vor 1980.
  • Für Angler ist der Aal in allen deutschen Meeres- und Brackgewässern ganzjährig gesperrt, im Binnenland gelten Mindestmaße von 28 bis 50 cm, Höchstmaße und Tageslimits je Land.
  • Die Laufblei-Montage mit 40 bis 60 cm Vorfach ist der Standard; im großen Fluss wiegt das Blei 80 bis 150 Gramm, bei Hochwasser bis 200.
  • Ein Haken der Größe 1 oder ein Kreishaken wird seltener geschluckt als ein 6er, und ein tief geschluckter Haken mit Löseversuch tötet bis zu zwei Drittel der zurückgesetzten Aale.
  • Die stärkste Phase liegt zwischen 21 und 1 Uhr, bei kaffeebrauner Trübung und im großen Schifffahrtsfluss beißt der Aal auch am Tag.
Aal: Fisch-Steckbrief, Schonzeit und Bestand Kein heimischer Fisch führt ein seltsameres Leben. Der Aal wird im Atlantik geboren, verbringt …

Ein Fisch, der aus der Sargassosee kommt

Kaum ein Fisch hat einen so unwahrscheinlichen Lebensweg. Aale laichen im Atlantik, in der Sargassosee östlich von Florida. Ihre Larven treiben rund drei Jahre mit dem Golfstrom über den Ozean, erreichen als durchsichtige Glasaale die europäischen Küsten und steigen von dort in die Flüsse auf.

Dort bleiben sie lange, die Männchen 5 bis 15 Jahre, die Weibchen 10 bis 20. Sie wachsen langsam, leben versteckt, jagen nachts und stecken tagsüber in Löchern, unter Steinen und im Schlamm. Erst als Blankaal machen sie sich auf den Rückweg über den Atlantik, wo sie einmal ablaichen und sterben.

Für dich am Wasser folgen daraus drei Dinge. Der Aal findet den Köder über Geruch und Seitenlinie, nicht über die Augen. Er zieht nachts, und am Tag nur dann, wenn das Wasser trüb genug ist. Und er folgt Kanten und Deckung, nie der freien Fläche.

6.000 km Weg der Larven von der Sargassosee bis nach Europa
0,7 % Glasaal-Zustrom in die Nordsee 2025, bezogen auf den Wert von vor 1980
ab 10 °C Wassertemperatur, ab der gezielte Fänge beginnen

Vom Aussterben bedroht, und was das für dich heißt

Der Europäische Aal steht seit 2008 auf der Roten Liste der Weltnaturschutzunion als vom Aussterben bedroht, in der höchsten Stufe vor dem Aussterben in der Wildnis. Der Zustrom junger Glasaale ist gegenüber der Zeit vor 1980 um mehr als 90 Prozent eingebrochen. Der Rat für Meeresforschung ICES hat im November 2025 vorgerechnet, dass 2024 noch 1,3 Prozent des früheren Glasaal-Zustroms in die Nordsee kamen, 2025 vorläufig 0,7 Prozent. Für das übrige Europa lag der Wert 2025 bei 12 Prozent. Der ICES rät seit Jahren zu null Fängen in allen Lebensräumen, ausdrücklich auch für die Freizeitfischerei.

Deutschland setzt das im Binnenland nicht um. Es arbeitet mit Mindestmaßen, Entnahmefenstern, Tageslimits und Besatz. Seit 2009 werden im Schnitt 20 Millionen junge Aale je Jahr besetzt, rund 95 Prozent der Jungaale in deutschen Binnengewässern stammen aus Besatz. Angler entnahmen 2021 rund 265 Tonnen, die Berufsfischerei im Binnenland 209 bis 229 Tonnen, und 37 Prozent der geangelten Aale gingen zurück. Etwa 5 Prozent der Aalangler fangen die Hälfte aller Aale.

Das ist kein Grund, das Aalangeln zu verteufeln, aber der Grund, es anders zu betreiben als jede andere Art. Das Zurücksetzen beginnt beim Haken, nicht erst am Ufer. Und die Entnahme bleibt sparsam und endet mit einem fachgerechten Schlag.

Wo Aal angeln verboten ist: die ganze Küste, seit 2023

Für Angler ist der Aal in allen deutschen Meeres- und angrenzenden Brackgewässern ganzjährig gesperrt, in der Nordsee wie in der Ostsee, durchgehend seit 2023. Die Berufsfischerei hat dort halbjährige Schonzeiten, die jedes Jahr neu gesetzt werden, für Angler gilt das ganze Jahr. Ein zufällig gehakter Aal muss zurück und ist seit Januar 2026 über die Melde-App der EU für Meeresangler zu melden.

Die Grenze zwischen Küste und Binnenland zieht die Verordnung, nicht die Landkarte. Bodden, Haffe und Förden sind Küste. Die Unterelbe oberhalb der Kugelbake, die Untereider oberhalb des Sperrwerks, Schlei und Trave binnenseitig der Molenköpfe gelten nicht als Küstengewässer, dort gilt Landesrecht. Elbe ab Hamburg, Weser ab Bremen und Ems im Binnenland bleiben Aalstrecken, mit den Regeln des jeweiligen Landes.

Wo Aale nachts ziehen, und wie weit du wirfst

Tagsüber steckt der Aal in Deckung, nachts verlässt er sie und zieht entlang von Kanten. Er wandert an Strukturen, nicht quer über freie Flächen, und der beste Platz liegt oft näher am Ufer, als der Wurf reicht.

Steinpackungen sind die verlässlichsten Stellen an Flüssen und Kanälen. Zwischen den Steinen leben Krebse und Kleintiere, und die Lücken bieten Verstecke. Der Fuß der Packung und die Stelle, an der sie in die Spundwand übergeht, sind die zwei Punkte, an denen du zuerst wirfst.

Buhnenköpfe und Strömungsschatten sammeln Treibgut und damit Nahrung. Der Aal steht im ruhigen Teil, und der ausgespülte Buhnenkopf ist im Sommer ein Standplatz für sich.

Fahrrinnenkanten und Außenkurven führen die wandernden Fische im Fluss, und dort liegt die zweite Rute.

Krautkanten, Seerosen und Schilf in Seen halten Nahrung und Deckung zugleich. Der Köder liegt an der Außenkante, nicht im Grün.

Einmündungen kleiner Bäche bringen Nahrung und Sauerstoff, nach Regen sind sie oft die besten Stellen des ganzen Abschnitts.

Auf den Karten stehen diese Stellen mit Nummern, für den Fluss, den Kanal und den See getrennt. Die Nummer ist die Reihenfolge, in der die Ruten hinkommen.

Wo Aal steht

3 Ansichten

Stillwasser: Baggersee, Weiher, Talsperre

Schilfgürtel 1 Zufluss 2 Scharkante 3 Totholz 4
  1. Schilfgürtel

    Aus dem Schilfgürtel kommt er in der Dämmerung heraus. Die Montage liegt davor, nicht darin.

  2. Zufluss

    Ein Zulauf bringt Sauerstoff und Futter. Nach warmen Tagen die sicherste Stelle im See.

  3. Scharkante

    Die Scharkante ist im See seine Leitlinie. Nach Einbruch der Dunkelheit zieht er an ihr entlang vom Tiefen ins Flache, und die Montage gehört auf diese Linie statt daneben.

  4. Totholz

    Unter versunkenem Holz steht er tagsüber. Nachts sucht er im Umkreis von wenigen Metern.

Gewässertyp im Lexikon: See Baggersee Weiher

Auch auf der Karte, hier aber zweite Wahl: Seerosenfeld, Krautfeld, Freies Wasser, Untiefe im Freiwasser, Steg.

Zwei Ruten mit Knicklichtern an einem Flussufer bei Nacht

So liegt ein Aalplatz um Mitternacht: die Ruten hoch auf dem Ständer, damit die Schnur aus der Strömung kommt, die Knicklichter am Schnurbogen statt an der Spitze, und zwischen den Ruten die Kopflampe mit Rotlicht, weil weißes Licht auf dem Wasser jeden ziehenden Aal um den Platz lenkt. Kescher, Tuch und Zange liegen griffbereit, bevor der erste Biss kommt.

Zwei Ruten, zwei Weiten, ruhige Ablage. AI-Bild

Die Wurfweite hängt an der Kante, nicht an der Kraft. Ein Lotblei bei Tageslicht zeigt dir, wo die Uferbank in die Rinne abfällt. Dann liegt eine Rute 3 bis 6 Meter vor dem Ufer und eine 15 bis 20 Meter draußen an der Kante. An der Spundwand reichen 5 bis 10 Meter. Wo die Bisse kommen, dorthin wandern später beide.

Montagen für Aal: von der Grundmontage bis zur Pose

Die Aalmontage muss zwei Dinge können: ruhig auf dem Grund liegen und dem Fisch beim Abziehen kaum Widerstand geben. Die Laufblei-Montage leistet beides und ist der Standard. Der Grund entscheidet, wann eine andere besser ist.

Montage Wann Blei und Vorfach Vorteil Risiko
Laufblei See, Kanal, sauberer Grund Blei frei auf der Hauptschnur, Perle, Wirbel, 40 bis 60 cm Vorfach kein Widerstand beim Abziehen rollt in Strömung
Festblei, Selbsthak Fluss mit Strömung, vorsichtige Bisse 80 bis 150 g fest, kurzes Vorfach der Fisch hakt sich gegen das Blei selbst tiefes Schlucken, wenn der Anhieb zu spät kommt
Seitenarm mit Abrissschnur Steinpackung, Hindernisse Blei an dünnem Seitenarm, der bei Hängern abreißt Montage und Fisch bleiben, nur das Blei geht Seitenarm verheddert beim Wurf
Tiroler Hölzl Schlamm, Kraut, Wollhandkrabben 60 bis 100 g Hölzl, Köder 10 bis 20 cm über Grund Köder bleibt sauber und erreichbar wenig Halt in starker Strömung
Auftreibend Schlamm, Krabben, Kraut Auftriebskörper am Vorfach, Köder über Grund funktioniert mit jeder Bleimontage Auftrieb muss zum Köder passen
Pose Hindernisse, Uferschlamm, 1 bis 5 m Wurfweite Leuchtpose 3 bis 6 g, Köder knapp über Grund sichtbarer Biss, kein Hänger im Grün Wind und Welle verziehen die Montage
Laufblei-Montage mit Perle, Wirbel, 40 bis 60 Zentimetern Vorfach und kräftigem Haken.
Grundmontage mit Laufblei, Perle, Wirbel und Tauwurm am Haken

Das Blei läuft frei auf der Hauptschnur, die Perle schützt den Knoten, der Wirbel stoppt das Blei. So spürt der Aal beim Abziehen kaum Widerstand. Das Vorfach ist 40 bis 60 Zentimeter lang, länger verheddert es beim Wurf, und der Haken ist größer, als es sich richtig anfühlt.

Laufblei, Perle, Wirbel, kurzes Vorfach. AI-Bild

Das Blei folgt der Strömung, und die meisten Einsteiger wählen es zu leicht. Ein rollendes Blei schleift die Montage in Hindernisse, und dann ist die Nacht mit Auswerfen und Lösen ausgefüllt.

Gewässer Blei
See, Teich 20 bis 40 g
Kanal 40 bis 60 g
großer Fluss, Elbe, Rhein, Weser 80 bis 150 g
Hochwasser 100 bis 200 g

Flache Bleie und Sargbleie rollen weniger als runde, und ein Birnenblei weniger als eine Kugel. Für deine Strecke rechnet der Blei-Rechner das Gewicht aus Wurfweite und Strömung, und er sagt dir dazu, ab wann ein Krallenblei das Rollen stoppt.

Wie schwer muss dein Blei sein?

Rechner

Zu leicht wandert das Blei ab und zieht die Montage aus der Stelle, die du gerade angefüttert hast. Zu schwer kostet dich jeden vorsichtigen Biss. Dazwischen liegt ein schmaler Bereich, und er hängt an zwei Dingen.

Blei-Rechner

Wurfweite und Strömung rein, Bleigewicht raus

Strömung
Wie stark zieht das Wasser am Blei?
  • Bleigewicht …
  • Passende Bleiform …
  • Wurfgewicht der Rute …

Die Werte gelten für ein Blei ohne Futterkorb. Ein gefüllter Korb wiegt im Wurf deutlich mehr als seine Aufschrift, und in der Strömung entscheidet die Form mehr als das Gewicht: ein Krallenblei hält bei 80 g, wo eine Kugel bei 120 g noch rollt.

Zur Pose noch ein Satz. Am See mit Seerosen, Krautkante und weichem Ufer ist sie oft die einzige Montage, die nicht im Grün verschwindet, und der Biss ist sichtbar. Auf Distanz und in der Strömung gehört das Blei auf den Grund.

Der Haken entscheidet, ob der Aal überlebt

Die Hakengröße ist beim Aal belegte Biologie, nicht Geschmackssache. Das Thünen-Institut hat es gemessen. Mit einem Haken der Größe 6 wurden Aale deutlich häufiger tief geschluckt als mit Größe 1 oder mit einem Kreishaken. Die Fische an Größe 6 waren im Schnitt 42 Zentimeter lang, am Kreishaken 45, an Größe 1 dagegen 52. Eine Bogenweite über 11 Millimeter bringt mindestens jeden zweiten Aal über 50 Zentimeter.

Drei Aalhaken auf einem Lineal: kleiner 6er, großer 1er mit weitem Bogen, Kreishaken 6

Was auf dem Lineal zählt, ist nicht die Länge des Schenkels, sondern der Abstand zwischen Spitze und Schenkel. Der 6er passt in jedes Aalmaul und wird deshalb geschluckt, der 1er bleibt am Maulwinkel hängen, bevor er tiefer kommt. Der Kreishaken sieht mit seiner nach innen gebogenen Spitze stumpf aus und braucht genau deshalb keinen Anhieb: der Fisch zieht ihn selbst an den Maulwinkel, und du kurbelst nur an.

Größe 6, Größe 1 und Kreishaken 6. Der Bogen entscheidet. AI-Bild

Was nach dem Fang passiert, ist genauso belegt. Flach gehakte und zurückgesetzte Aale sterben in etwa 10 Prozent der Fälle. Tief geschluckt und mit Löseversuch steigt die Sterblichkeit auf bis zu 64 Prozent, und in drei von vier Löseversuchen ließ sich der Haken gar nicht entfernen. Ein kleiner Haken, der im Fisch bleibt, wird in 41 Prozent der Fälle innerhalb von Monaten ausgestoßen, ein großer nie.

Daraus folgt eine Regel, die beide Seiten trägt. Für das Zurücksetzen heißt das große Einzelhaken oder Kreishaken, straffe Schnur, schneller Anhieb, und bei tiefem Sitz die Schnur am Maul kappen. Für die Entnahme heißt es dasselbe, denn der große Haken sortiert die kleinen Aale von selbst aus.

Köder Haken
halber Tauwurm, Wurmstücke 6
ganzer Tauwurm 4
Wurmbündel 2
Fischfetzen 2 bis 1
Köderfisch 5 bis 10 cm 1 bis 1/0, langschenklig
Zurücksetzen geplant Kreishaken 6 oder Einzelhaken ab Bogenweite 11 mm

Köder nach Gewässer und Trübung

Weil der Aal über den Geruch sucht, zählt Duft mehr als Aussehen, und der beste Köder wechselt mit dem Gewässer.

Tauwurm

Der Standard. Ein ganzer Wurm an Haken 4, ein Bündel an Haken 2, oder im Fluss mit der Ködernadel längs auf das Vorfach gezogen, dann hält er im Wurf. Bei Weißfischdruck ein Wurmschaschlik aus Stücken. Der Kopf des Aals verrät die Vorliebe, Spitzköpfe fressen Wurm.

Standard Fluss und See

Fischfetzen und Köderfisch

Ein Streifen aus Rotauge oder Hering, blutig und weich, alle zwei Stunden erneuert, oder ein Köderfisch von 5 bis 10 cm mit der Ködernadel kopfvoran auf das Vorfach. Selektiert nach oben, denn Breitköpfe ab 60 cm fressen Fisch. Ab Mitte September der einzige Köder, der noch fängt.

Große Aale Herbst

Made, Bienenmade, Dendrobena

Ein Madenbündel fängt in klaren Seen, in denen der Wurm zu schnell vom Weißfisch genommen wird. Bienenmaden riechen intensiv und halten am Haken. Dendrobena am Haar sind die Antwort auf vorsichtige Breitköpfe an stark beangelten Strecken.

Klare Seen Beißflaute

Garnele, Muschel, Hühnerherz

Die Köder, die kein Nachbar fischt. Garnele in Küstennähe und an der Unterelbe, Muschelfleisch am Kanal, ein Stück Hühnerherz oder Leber überall dort, wo Krebse und Grundeln den Wurm in Minuten zerlegen. Blutig, zäh und fast ohne Beifang.

Krebse Grundeln
Gewässer Erster Köder Zweiter Köder
klarer See Madenbündel, Bienenmade halber Tauwurm
trüber See, Weiher ganzer Tauwurm Fischfetzen
Kanal Tauwurm längs aufgezogen Muschel, Hühnerherz gegen Grundeln
großer Fluss Fischfetzen, Köderfisch 5 bis 10 cm Wurmbündel
Hochwasser Fischfetzen, blutig Wurmschaschlik
Küstennähe, Unterelbe Garnele Fischfetzen

Drei Handgriffe verbessern jeden dieser Köder. Anschneiden oder anritzen, damit Duft austritt. Fetzen alle zwei Stunden erneuern, ausgewaschener Fisch fängt nichts. Und die Hände sauber halten, denn Nikotin, Mückenspray und Feuerzeugbenzin scheuchen. Ein bis zwei Tropfen Lockstoff reichen, mehr wirkt gegenteilig, und Uferschlamm an den Händen ist der beste Geruchsneutralisierer.

Wo Wollhandkrabben leben, und das ist an Elbe, Weser, Ems, Havel und Nord-Ostsee-Kanal der Normalfall, ist ein Wurmbündel am Grund nach 20 Minuten abgeräumt. Drei Dinge helfen. Den Köder mit Tiroler Hölzl oder Auftriebskörper 10 bis 20 Zentimeter anheben, wo die Krabbe ihn nicht erreicht. Ein Stahlvorfach von 40 Zentimetern gegen die Scheren. Und Geduld bis zur Dunkelheit, denn dann lässt der Befall meist nach. Erst wenn im Dunkeln immer noch nichts liegen bleibt, wechselst du den Platz.

Aal fischen bei Nacht, am Tag und im trüben Wasser

Eine Aalnacht verläuft selten gleichmäßig. Die Dämmerung ist Aufbauzeit, die Köder liegen schon, gefangen wird noch nichts. Zwischen 21 und 1 Uhr zieht der Aal aktiv, und in diesen Stunden fallen die meisten Fänge. Danach wird es ruhiger, und zwischen 3 und 5 Uhr öffnet sich oft noch ein kurzes Fenster, bevor die Fische in ihre Verstecke zurückgehen.

Beißaktivität im Tagesverlauf

Klare Sommernacht. Die stärkste Phase liegt zwischen 21 und 1 Uhr, ein zweites Fenster öffnet sich zwischen 3 und 5 Uhr. Bei kaffeebrauner Trübung, langsam steigendem Wasser und im großen Schifffahrtsfluss verteilen sich die Bisse über den ganzen Tag.

Der Tag ist beim Aal kein Tabu, er hängt an der Trübung. Kaffeebraunes, langsam steigendes Wasser nach Regen macht den Tag zur Nacht, und in großen Schifffahrtsflüssen mit Schraubenwasser und Trübung beißen Aale fast rund um die Uhr. Im klaren See bleibt es bei der Nacht, und bei Vollmond über klarem Wasser fischst du die Dämmerung bis zum Mondaufgang.

Beim Wetter zählt die Richtung. Langsam steigendes, angetrübtes Wasser ist die beste Lage, eine Sturzflut die schlechteste. Warme, schwüle Nächte über 15 Grad Lufttemperatur schlagen klare, kühle. Was Fänge kostet, sind Wind mit Regenschauern, kaltes Nordwetter und ein plötzlicher Temperatursturz. Die Wassertemperatur ist der harte Faktor. Unter 8 Grad ist der Aal träge, ab 10 beginnen gezielte Fänge, ab 16 frisst er intensiv. Was Temperatur, Luftdruck-Tendenz, Mond und Pegel für die kommende Nacht ergeben, rechnet der Fang-Index für dein Gewässer aus.

Das Aaljahr von März bis November

Der Aal ist kein Sommerfisch, sondern ein Temperaturfisch, und sein Jahr beginnt früher und endet später, als die meisten annehmen.

Ende März bis April gehen die ersten Aale in flachen, sonnigen Stillgewässern, sobald das Wasser 10 Grad hat. Die Fische stehen in 50 bis 80 Zentimetern Tiefe in aufgewärmten Buchten, und der Köder ist klein, Wurmstücke von 3 bis 4 Zentimetern an Haken 4 bis 6, an einer feinen Pose von 3 bis 5 Gramm, mit ein paar Wurmstücken angefüttert.

Mai bis September ist die Zeit, in der alles läuft. Ganzer Wurm, Fetzen, Köderfisch, jede Montage, jedes Gewässer. Die Nächte sind kurz und die Fresszeit lang.

Ab Mitte September wechselt der Köder. Jetzt fängt fast nur noch Fisch, und die Aale stehen in Altarmen und ruhigen Buchten. Im November kommen an milden Tagen noch einzelne Raubaale auf Köderfisch, und Schluss ist, sobald die Wassertemperatur einstellig wird.

Beste Saison

Beißphase (je höher, desto besser) Schonzeit Aktueller Monat

Die Kurve zeigt die Fressaktivität, nicht die erlaubte Zeit. Sechs Länder haben eine Schonzeit im Herbst und Winter, drei davon nur in bestimmten Flussgebieten. An der Küste gilt für Angler ein ganzjähriges Verbot. Die Regel deines Landes steht in der Tabelle im Kapitel zum Recht.

Was die Aalmeldungen der Community zeigen

Beim Aal gehen Erfahrung und Erinnerung oft auseinander, weil die meisten nur die guten Nächte behalten. Die Zahlen hier vergessen nichts: alle in CatchHub eingetragenen Aale, nach Monat und Uhrzeit, mit Köder, Methode und den Revieren, an denen am meisten gemeldet wird. Prüf daran, ob dein April wirklich so schwach ist, wie du glaubst.

Noch zu wenige Meldungen für eine Auswertung

Dazu liegen bisher zu wenige Fänge mit Datum und Revier vor. Sobald genug zusammenkommen, stehen hier die stärksten Monate, die beste Tageszeit und die Reviere mit den meisten Fängen.

Dazu die zuletzt gemeldeten Aale mit Foto, öffentlich geteilt, jeder mit seinem Revier.

Aal aus der Community

zuletzt gemeldet

Anhieb je Köder, Bissanzeige und Gerät

Der Aalbiss beginnt als Zupfen und wird zum gleichmäßigen Abziehen, und der Anhieb kommt früher, als das Gefühl sagt. Beim Wurm wartest du zwei, drei Sekunden, bis er stetig zieht. Beim Fischfetzen und beim Köderfisch schlägst du sofort an, sonst schluckt er tief. An Hindernissen ebenfalls sofort, sonst ist der Fisch im Versteck. Die Schnur bleibt straff, denn eine lockere Schnur ist der Hauptgrund für tief geschluckte Haken.

Die Bissanzeige übernimmt eine Aalglocke, ein Knicklicht im Schnurbogen oder ein elektronischer Anzeiger, immer mit Freilauf oder offenem Bügel, damit der Fisch Schnur nehmen kann. Im Fluss steht die Rute hoch, damit die Schnur aus der Strömung kommt und der Druck nicht als Biss erscheint.

Die Rute ist eine kräftige Grundrute von 3,00 bis 3,30 Metern mit 50 bis 80 Gramm, am großen Fluss bis 100, mit einer Rolle in Größe 3000 bis 4000. Bei der Schnur zählen Abrieb und Bisserkennung, die Dehnung kaum, denn ein Aal wird nicht gedrillt. Der Standard im Fluss ist Geflecht mit rund 10 Kilo Tragkraft und einem Mono-Vorfach von 0,30 bis 0,35 Millimetern, das an der Steinpackung den Abrieb nimmt. Am Stein und für Einsteiger tut es reines Monofil in 0,35.

Recht der Länder, Nachtangeln und das Töten

Beim Aal gehen die Regeln der Bundesländer weiter auseinander als bei jeder anderen Art. Sechs Länder haben eine Schonzeit, meist im Herbst und Winter, und drei davon beschränken sie auf Flussgebiete, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen auf das Rheinsystem, Bayern auf die Gebiete von Rhein, Elbe und Weser und nicht auf die Donau. Die übrigen Länder nennen keine Schonzeit, dafür fast alle ein Maß.

Die Mindestmaße reichen von 28 Zentimetern in den niedersächsischen Küstenkreisen über 35 im übrigen Niedersachsen bis zu 50 in den meisten Ländern. Hessen setzt ein Höchstmaß, Hamburg ein Entnahmefenster, damit die großen Laichfische zurückgehen. Tageslimits gibt es in Berlin, Brandenburg, Hamburg und Thüringen. Für jedes Land rechnet die Tabelle den heutigen Stand aus, samt der Küstensperren und der Hinweise zu den Flussgebieten. Der Erlaubnisschein geht noch darüber, denn beim Aal setzen Vereine besonders oft eigene Grenzen.

Schonzeit und Mindestmaß nach Bundesland

16 Bundesländer, Mindestmaß zwischen 35 und 50 cm

Schonzeit und Mindestmaß für Aal nach Bundesland
Bundesland Schonzeit Maß, Mindestmaß in Zentimetern
Baden-Württemberg Gilt nur im Rhein und seinem Gewässersystem 15. Sept. bis 1. März 50 cm
Bayern Gilt nur im Gebiet von Rhein, Elbe und Weser, nicht an der Donau 1. Okt. bis 31. Dez. 50 cm
Berlin Zusammen mit Zander höchstens drei Fische an einem Fangtag keine Schonzeit heute frei 50 cm
Brandenburg Mit der Handangel höchstens drei Aale an einem Fangtag keine Schonzeit heute frei 50 cm
Bremen keine Schonzeit heute frei 45 cm
Hamburg Entnahmefenster bis 75 cm, höchstens drei Fische am Tag keine Schonzeit heute frei 45 cm
Hessen Höchstmaß 70 cm 15. Sept. bis 1. März heute geschont 50 cm
Mecklenburg-Vorpommern An der Küste derzeit ganzjährig gesperrt. Das Land setzt das Verbot jedes Jahr neu, vor der Tour beim LALLF nachsehen 1. Dez. bis 28. Feb. 50 cm
Niedersachsen In den Landkreisen Leer, Aurich, Friesland, Wittmund, Ammerland, Wesermarsch, Cuxhaven und Stade sowie in Emden und Wilhelmshaven ab 28 cm keine Schonzeit heute frei 35 cm
Nordrhein-Westfalen Die Schonzeit gilt nur im Rheinhauptstrom ohne seine Nebengewässer 1. Okt. bis 1. März 50 cm
Rheinland-Pfalz keine Schonzeit heute frei 50 cm
Saarland keine Schonzeit heute frei 50 cm
Sachsen keine Schonzeit heute frei 50 cm
Sachsen-Anhalt keine Schonzeit heute frei 50 cm
Schleswig-Holstein An der Küste derzeit gesperrt, ausgenommen Unterelbe, Untereider, Schlei und Trave. Fänge sind meldepflichtig keine Schonzeit 50 cm
Thüringen Mit der Handangel höchstens zwei Aale je Fangtag 1. Nov. bis 28. Feb. heute frei 50 cm

Alle Angaben aus den Landesfischereiverordnungen, Stand und Quelle je Land auf der jeweiligen Schonzeiten-Seite. Der Status gilt für 11.10.2026.

Ohne Gewähr, und dein Erlaubnisschein darf strenger sein

Diese Tabelle gibt den Stand der Landesverordnungen wieder und ist keine Rechtsauskunft. Verein, Pächter und Gewässerordnung dürfen zusätzliche Schonzeiten, größere Mindestmaße und Entnahmefenster festlegen, und sie tun es häufig. Verbindlich ist immer das Papier, das du am Wasser dabei hast.

Nachtangeln verbietet nur ein Bundesland im Landesrecht, das Saarland; Baden-Württemberg hat sein Verbot 2022 gestrichen, und Brandenburg begrenzt die Zeit nur dort, wo Koppelfischerei besteht. Überall sonst entscheidet der Fischereirechtsinhaber. Die Gewässerordnung geht immer vor, und viele Vereine sperren die Nacht in der Laichzeit anderer Arten.

Ein entnommener Aal wird sofort betäubt und getötet, mit einem kräftigen Schlag auf den Kopf, dann Herzstich oder Kiemenschnitt, danach ausnehmen. Ein Aal im Eimer ist keine Vorratshaltung, sondern ein Verstoß. Beim Handling gehören Handschuhe oder ein raues Tuch dazu, weil Aalblut und Schleim die Haut reizen, ein gummierter Kescher, und der Fisch liegt nie länger als 30 Sekunden auf dem Rücken. Für den Transport reicht ein Eimer mit Loch im Deckel.

Vor der Aalnacht

0 von 8

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Zwei Nächte im Juni

Wenn du mit dem Aalangeln anfangen willst, such dir zwei aufeinanderfolgende warme Nächte am selben Platz statt der perfekten Strecke. In der ersten lernst du die Stelle: wo das Blei liegen bleibt, wo es hängt, wie weit die Kante entfernt ist. In der zweiten weißt du das alles schon, und in aller Regel ist die zweite Nacht die bessere.

Welche Gewässer in deiner Nähe Aal führen und ob dort nachts geangelt werden darf, steht auf den Gewässerseiten mit Bestand, Regeln und den Fängen anderer Angler. In denselben Nachtstunden jagt der Zander, und eine zweite Rute auf ihn kostet nichts.

Passende Gewässer in der App

6 Gewässer

Fang-Index heute, live aus der App: je höher (0 bis 100), desto besser stehen die Chancen.

Zum Nachschlagen

6 Einträge

Häufige Fragen

10 Fragen
Wann beißt der Aal am besten?

Zwischen 21 und 1 Uhr, mit einem zweiten Fenster von 3 bis 5 Uhr, ab 10 Grad Wassertemperatur und am stärksten zwischen Mai und September. Warme, schwüle Nächte mit langsam steigendem, angetrübtem Wasser sind die besten. Bei Vollmond fischst du die Dämmerung bis zum Mondaufgang.

Kann man Aale auch am Tag fangen?

Ja, wenn das Wasser trüb genug ist. Kaffeebraunes, langsam steigendes Wasser macht den Tag zur Nacht, und in großen Schifffahrtsflüssen wie Elbe, Rhein oder Nord-Ostsee-Kanal beißen Aale fast rund um die Uhr. Im klaren See bleibt es bei der Nacht.

Welche Montage nimmt man zum Aalangeln?

Die Laufblei-Montage mit Perle, Wirbel und einem Vorfach von 40 bis 60 Zentimetern in 0,30 bis 0,35 Millimetern. Sie liegt ruhig und gibt beim Abziehen keinen Widerstand. An der Steinpackung kommt das Blei an einen dünnen Seitenarm, der abreißen darf. Über Schlamm und bei Krabben hebt ein Tiroler Hölzl oder ein Auftriebskörper den Köder 10 bis 20 Zentimeter an.

Wie schwer muss das Blei beim Aalangeln sein?

So schwer, dass es liegen bleibt, ohne zu rollen. Im See reichen 20 bis 40 Gramm, im Kanal 40 bis 60, im großen Fluss 80 bis 150, bei Hochwasser 100 bis 200 Gramm. Flache Bleie und Sargbleie rollen weniger als runde.

Pose oder Grund beim Aal?

Pose an Hindernissen, über Uferschlamm und im Flachwasser bis 5 Meter Wurfweite, mit einer Leuchtpose von 3 bis 6 Gramm. Grund auf Distanz und in der Strömung. Am See mit Seerosen und Krautkante ist die Pose oft die einzige Montage, die nicht im Grün verschwindet.

Welche Hakengröße für Aal?

Größer, als die meisten denken. Größe 6 wird deutlich häufiger tief geschluckt als Größe 1, und die Fische an Größe 1 sind im Schnitt 10 Zentimeter länger. Für den ganzen Wurm Größe 4, für ein Bündel 2, für Fetzen 2 bis 1, für den Köderfisch 1 bis 1/0. Wer zurücksetzen will, nimmt eine Bogenweite über 11 Millimeter oder einen Kreishaken.

Was mache ich, wenn der Aal den Haken tief geschluckt hat?

Die Schnur dicht am Maul kappen und den Fisch zurücksetzen, wenn er zurück soll. In drei von vier Fällen lässt sich ein tief sitzender Haken gar nicht entfernen, und ein Löseversuch tötet bis zu zwei Drittel der Fische. Ein kleiner Haken wird in 41 Prozent der Fälle von selbst ausgestoßen, ein großer nie. Vermeiden lässt sich das mit großem Haken, straffer Schnur und schnellem Anhieb.

Ist Aal angeln verboten?

An der Küste ja. Für Angler ist der Aal in allen deutschen Meeres- und Brackgewässern seit 2023 ganzjährig gesperrt, ein zufällig gehakter Fisch muss zurück. Im Binnenland ist das Aalangeln erlaubt, mit Mindestmaß, in einigen Ländern mit Schonzeit oder Tageslimit.

Gibt es für den Aal eine Schonzeit?

In sechs Bundesländern, meist im Herbst und Winter, und in dreien davon nur in bestimmten Flussgebieten wie dem Rheinsystem. Die Mindestmaße reichen von 28 bis 50 Zentimetern, Hessen und Hamburg setzen zusätzlich ein Höchstmaß, mehrere Länder begrenzen die Stückzahl auf zwei oder drei am Tag. An der Küste ist der Aal für Angler ganzjährig gesperrt. Die Tabelle im Kapitel zum Recht zeigt den Stand für heute je Bundesland.

Was hilft gegen Wollhandkrabben?

Den Köder anheben. Ein Tiroler Hölzl oder ein Auftriebskörper hält ihn 10 bis 20 Zentimeter über dem Grund, wo die Krabbe ihn nicht erreicht. Ein Stahlvorfach von 40 Zentimetern schützt die Schnur vor den Scheren. Und nach Einbruch der Dunkelheit lässt der Befall meist nach, deshalb lohnt der Platzwechsel erst, wenn es dunkel ist und immer noch nichts liegen bleibt.

René Seidel

Geschrieben von

René Seidel

Ich angle seit 2002: angefangen mit acht Jahren an den Weihern, die mein Vater gepachtet hatte, heute vor allem am Neckar bei Heilbronn, an der Wörnitz und am Main. Mit CatchHub baue ich die Angel-Community, in der ich meine Praxis am Wasser mit echten Fangdaten zusammenbringe.

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Angel-Wissen

Fisch waidgerecht töten: Betäuben, Herzstich, Recht

Der Fisch, den du mitnimmst, hat ein Recht auf einen schnellen Tod, und das Gesetz sagt genau, wie er aussieht. Betäuben, dann töten, unmittelbar nach dem Fang, und wer es tut, muss es können. Hier stehen die Schritte, die in der Fischerprüfung abgefragt werden und am Wasser trotzdem oft falsch laufen, der Sonderfall Aal und Plattfisch, das Recht aus der Verordnung, die Regeln zum Hältern je Land und der Rechner, der sagt, wie lange der Fisch danach frisch bleibt. 8 Min.
Angel-Wissen

Wann beißen Fische am besten? Beißzeiten je Art

Die kurze Antwort kennt jeder Angler, die Dämmerung. Sie stimmt, und sie ist die Hälfte der Wahrheit. Ab wann der Mittag die Dämmerung schlägt, warum der Zander eine andere Uhr hat als der Barsch, welche neun Größen der Fang-Index gegeneinander wiegt und was das Fangbuch über die Stunden sagt, in denen wirklich gefangen wird, steht hier. Dazu ein Rechner, der aus der Wassertemperatur die besten Stunden des Tages macht. 10 Min.
Angel-Wissen

Mondphase und Angeln: was Vollmond wirklich bringt

Jeder Angel-Mondkalender verspricht dieselbe Sache, die besten Tage des Monats, und keiner sagt, woher er sie hat. Dabei tut der Mond drei Dinge, die sich messen lassen, er macht die Nacht hell, er hebt das Meer und er läuft an jedem Tag zweimal über den Himmel. Zwei davon kommen im Süßwasser an. Hier steht, was Studien mit 341.959 Fängen und ein Hecht-See in Brandenburg über den Mond gefunden haben, warum der Effekt echt ist und trotzdem klein, wie der Fang-Index den Mond mit 13 von 100 Punkten rechnet und was die Fänge der Community je Mondphase zeigen, wenn die Tage danebenstehen. 10 Min.
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