Kurz gesagt
- Die Bachforelle ist im Winter in allen 16 Bundesländern geschont, der Bach ist von Oktober bis mindestens Februar zu, der Winter auf Forelle findet an der Anlage statt.
- Unter 4 Grad Wassertemperatur steht die Regenbogenforelle fast starr am tiefsten Punkt, zwischen 4 und 8 Grad frisst sie wenig und langsam, und die wärmste Stelle der Anlage ist der Einlauf aus Quellwasser mit 8 bis 10 Grad.
- Der Köder liegt am Grund oder sinkt dorthin, Bodentaster, schnell sinkender Sbirolino und Spoon ab 3 g, für die Kante in 3 Metern zählt ein 3,5-g-Spoon 14 Sekunden.
- Bienenmade, Forellenteig mit Knoblauch und ein einzelnes Lachsei schlagen im Winter meist jeden Kunstköder, geführt so langsam, dass sich der Teig gerade noch dreht.
- Die Bisse kommen zwischen 11 und 14 Uhr, wenn das Wasser sein Tagesmaximum hat, und am Tag nach dem Besatz.
Zwei Winter: der Bach ist zu, die Anlage hat offen
Wer im Winter auf Forelle will, muss zuerst das Recht lesen, denn es teilt den Winter in zwei Hälften. Die Bachforelle laicht von Oktober bis Januar auf den Kiesbänken, und alle 16 Bundesländer schonen sie in dieser Zeit, die kürzeste Frist läuft von Mitte Oktober bis Mitte Februar, die längste von Anfang Oktober bis Ende April. Dazu kommt die Äsche, deren Schonzeit je nach Land im Dezember, Januar, Februar oder erst im März beginnt und bis ins Frühjahr läuft. Der Bach ist im Winter also zu, und wer dort mit der Rute steht, steht in der Schonzeit. Das ist der Absatz, der in den meisten Wintertexten fehlt, und er gehört vorn.
Die zweite Hälfte ist die Anlage. Der Forellensee ist ein Betrieb der Teichwirtschaft mit Regenbogenforellen aus Besatz, er hat offen, solange kein Eis liegt, und die Regenbogenforelle frisst auch bei 4 Grad, nur langsam. Dort findet der Winter auf Forelle statt, und dort spielt dieser Text.
Was die Forelle bei 4 Grad tut
Die Regenbogenforelle ist auf kaltes Wasser gebaut, ihr Optimum liegt zwischen 10 und 16 Grad, und bis 8 Grad hinunter frisst sie fast normal. Darunter wird es zäh. Zwischen 4 und 8 Grad nimmt sie wenig, aber regelmäßig, einen Köder, der ihr lange vor dem Maul steht. Unter 4 Grad fällt sie in etwas, das die Teichwirte Winterstarre nennen, sie steht am tiefsten Punkt, bewegt sich kaum und frisst an manchen Tagen gar nicht. Die Zahl, die über den Tag entscheidet, ist deshalb die Wassertemperatur, und viele Anlagen schreiben sie morgens ans Kassenhäuschen. Über 8 ist ein normaler Tag, 4 bis 8 ein Wintertag mit zwei guten Stunden, unter 4 ein Tag für das Lachsei am Grund und viel Geduld.
Der Fang-Index rechnet für Salmonidenwasser mit eigenen Grenzen, das Kaltwasser-Profil greift dort erst unter 3 Grad statt unter 8, weil eine Forelle bei 6 Grad noch dämmerungsaktiv ist, wo ein Karpfen längst steht. An der Anlage im Januar liegt das Wasser aber meist bei 2 bis 5 Grad, und dann gilt auch für die Forelle der Mittag.
Wo der Bestand im Winterteich steht
Ein Teich hat im Winter drei Stellen, und alle drei haben mit Wärme zu tun. Die erste ist der Mönch, das Ablaufbauwerk am tiefsten Punkt, weil das Wasser dort mit 4 Grad am dichtesten und wärmsten ist, an einer Anlage mit 8 bis 11 Metern Tiefe steht der Bestand am Grund dieses Beckens. Die zweite ist der Einlauf, wenn er Quell- oder Brunnenwasser führt, denn Grundwasser hat das ganze Jahr 8 bis 12 Grad, und im Januar ist das die wärmste Stelle des ganzen Teichs. Die Fische sammeln sich in der Fahne dieses Wassers, und an kalten Tagen dampft es dort. Die dritte ist die flache, sonnenbeschienene Zone an einem klaren Wintertag, weil sie sich mittags zuerst erwärmt, ein halbes Grad, das reicht, um einen Teil des Bestands für zwei Stunden ins Flache zu ziehen.
Wo es im Winter über dem Wasser dampft, ist das Wasser wärmer als die Luft, und an einem Forellensee ist das der Einlauf aus Quelle oder Brunnen. Der Bestand steht in der warmen Fahne, 5 bis 15 Meter vor dem Rohr, und der Bodentaster liegt am Rand der Fahne, nicht im Strahl.
Der Einlauf dampft, weil das Quellwasser wärmer ist als die Luft. AI-Bild
Die Karten zeigen die Strukturen der Regenbogenforelle über das Jahr, und im Winter zählen davon der Zufluss, die Kante zum tiefen Wasser und der Steg, der über das Tiefe reicht. Der Belüfter, der im Sommer die Fische sammelt, ist im Winter meist aus, denn kaltes Wasser trägt Sauerstoff genug.
Wo Regenbogenforelle steht
2 Ansichten-
Zufluss
Der Einlauf bringt Sauerstoff und Bewegung. An kleinen Anlagen ist er im Hochsommer die einzige Stelle, an der überhaupt Fisch steht.
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Scharkante
Auch ein gegrabener Teich hat eine Abbruchkante. Nach dem Besatz ziehen die Fische dorthin, sobald der erste Trubel vorbei ist.
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Freies Wasser
In Talsperren steht sie oft mitten im Becken in mittlerer Tiefe und jagt Kleinfisch, statt am Ufer zu patrouillieren.
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Untiefe im Freiwasser
Eine Kuppe im Freiwasser sammelt Anflug und Zooplankton. Vom Boot aus die verlässlichste Stelle an großen Gewässern.
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Steg
Unter der Plattform ist es dunkel und kühl. An Anlagen halten sich dort tagsüber die Fische, die schon einen Haken gesehen haben.
Gewässertyp im Lexikon: See Baggersee Weiher
Auch auf der Karte, hier aber zweite Wahl: Totholz, Schilfgürtel, Seerosenfeld, Krautfeld.
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Kehrwasser
Frisch besetzte Fische sammeln sich im ruhigen Wasser hinter dem Hindernis und bleiben dort oft tagelang als Gruppe zusammen.
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Gleithang
Die flache, gleichmäßig überströmte Innenkurve nimmt sie an, wo eine Bachforelle die Deckung suchen würde.
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Einmündung
Kühleres Wasser aus dem Seitenbach hält sie im Hochsommer über der kritischen Marke. Bei Hitze steht dort alles, was schwimmt.
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Brückenpfeiler
Schatten und ein ausgespülter Kolk auf engem Raum. In Stadtstrecken mit Besatz die erste Adresse.
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Prallhang
Die tiefe Außenkurve trägt die Fische, die den Sommer überstanden haben und im Fluss abgewachsen sind.
Gewässertyp im Lexikon: Fluss Strom Bach
Auch auf der Karte, hier aber zweite Wahl: Buhnenfeld, Totholz, Krautfahne.
| Stelle | Warum | Wann | Montage |
|---|---|---|---|
| Mönch, tiefstes Becken | 4-Grad-Wasser am Grund | den ganzen Tag, bei jedem Wetter | Bodentaster, Lachsei, Tremarella vom Steg |
| Einlauf mit Quellwasser | 8 bis 10 Grad, wärmste Stelle | vormittags und bei Frost | Bodentaster am Rand der Fahne, Sbirolino sinkend |
| Flachzone in der Sonne | erwärmt sich mittags zuerst | 12 bis 14 Uhr bei klarem Himmel | Pose, Spoon flach |
| Uferkante am Tag nach dem Besatz | frische Fische ziehen in Trupps | erste zwei Stunden | Spoon, Pose mit Bienenmade |
Der Köder liegt, und er ist klein
Im Winter frisst die Forelle nicht, was vorbeiläuft, sondern was vor ihr steht und bleibt. Deshalb gehört der Köder an den Grund oder knapp darüber, und deshalb ist er klein. Zwei Bienenmaden im rechten Winkel, damit sie sich beim langsamsten Zug noch drehen, mit einem Auftriebskörper 10 bis 20 Zentimeter über dem Grund. Ein einzelnes Lachsei, das riecht und in ein Maul passt, das bei 3 Grad kaum aufgeht. Ein Teigplättchen von 15 Millimetern, gedeckt in Braun oder Schwarz, mit Knoblauch oder Käse, weil der Geruch im kalten Wasser die Arbeit macht, die die Farbe im Sommer tut. Die Karten ordnen die Winterköder, und die letzte sagt, was zu Hause bleibt.
Bodentaster mit Bienenmade
Die Wintermethode am Teich. 5 bis 10 g Bodentaster, Vorfach 1 bis 1,5 m, zwei Bienenmaden im rechten Winkel am 6er Haken, dazu ein Auftriebskörper, damit der Köder 10 bis 20 cm über dem Grund schwebt. Alle 5 Minuten eine halbe Umdrehung, sonst liegen lassen.
Lachsei mit Auftrieb
Ein einzelnes Lachsei oder zwei Forelleneier am 8er Haken, mit einem Auftriebsteig so ausgeglichen, dass sie über dem Grund stehen. Riecht, bewegt sich nicht und passt in ein Forellenmaul, das bei 3 Grad kaum aufgeht. Der Winterköder für zähe Tage.
Forellenteig, gedeckt, mit Knoblauch
Ein 15-mm-Plättchen in Braun, Schwarz oder Dunkelgrün mit Knoblauch- oder Käsearoma, am schnell sinkenden Sbirolino oder am Bodentaster. So langsam geschleppt, dass es gerade noch eiert, mit Pausen von 20 Sekunden. Neonfarben nur bei trübem Wasser.
Spoon ab 3 g
Der Kunstköder des Winters, weil er sinkt und dabei fängt. 3 bis 3,5 g in Silber, Gold oder gedecktem Grün, bis zum Grund gezählt, dann so langsam gekurbelt, dass er paddelt. Nach jeder Kurbelumdrehung eine Pause, in der er wieder sinkt.
Tremarella, tief
Die zitternde Rute mit Bleikette und Bienenmade, im Winter mit 3 bis 5 g Blei und langsam, das Zittern nur andeuten. Der Köder steht senkrecht unter der Spitze, in der Tiefe, die der Bodentaster gefunden hat.
Was wegfällt
Der schwimmende Sbirolino und der Oberflächenteig, weil oben keine Forelle mehr steht, der Spinner, weil er zu schnell läuft, und der Sommerteig in Neon-Orange, der bei 3 Grad im klaren Wasser abschreckt. Und das schnelle Einholen überhaupt.
Der Auftriebskörper hebt die beiden Maden eine bis zwei Handbreit vom Grund, dort, wo die Forelle im Winter dicht über dem Boden steht und nach oben äugt. Das Vorfach ist 1 bis 1,5 Meter lang, und der Spoon daneben ist die zweite Rute, die sucht, während die erste wartet.
Bienenmade mit Auftrieb, die Wintermontage. AI-Bild
Die Montage dazu ist der Bodentaster mit 5 bis 10 Gramm und einem Vorfach von 1 bis 1,5 Metern, die Grundmontage des Forellensees, oder der Sbirolino in der schnell sinkenden Ausführung, der den Köder zum Grund bringt und ihn beim Schleppen dort hält. Die Posenmontage ist im Winter die Ausnahme für den Besatztag und die Sonnenstunden im Flachen. Vorfach 0,18 bis 0,20, Haken 6 bis 8, und die Made aus der Dose bleibt im Winter der Bienenmade unterlegen.
Der Spoon im Winter: zählen, bis er unten ist
Der Spoon ist der eine Kunstköder, der im Winter bleibt, weil er beim Sinken taumelt und dabei fängt. Nur muss er dafür unten ankommen, und ein 1,5-Gramm-Spoon vom Sommer braucht für die Kante in 3 Metern gut 20 Sekunden und steigt beim ersten Meter Kurbeln wieder auf. Das Becken darunter, 6 bis 10 Meter, gehört dem Bodentaster, dort ist auch der schwere Spoon nicht mehr der beste Köder. Im Winter sind es 3 bis 3,5 Gramm, in Silber, Gold oder gedecktem Grün, ausgeworfen, bis zum Grund gezählt, dann so langsam gekurbelt, dass das Blatt gerade noch paddelt, mit einer Pause nach jeder Umdrehung, in der er wieder sinkt.
Die Zahl, die dabei zählt, ist die Zählzeit, und sie hängt an Gewicht, Tiefe und der Schnur, die im Wasser bremst. Der Rechner nimmt die drei und gibt die Sekunden aus, vorbelegt mit dem Winterfall, die Kante in 3 Metern, 3,5 Gramm, 20 Meter Wurf. Das ergibt 14 Sekunden, und vor der Rutenspitze, wo weniger Schnur bremst, 11. Wer 6 zählt wie im Sommer, fischt im Winter über den Fischen.
Wie lange du für deine Tiefe zählst
RechnerDie Zählmethode ist nur so gut wie die Zahl, die du zählst. Der Rechner nimmt Zieltiefe, Spoongewicht und Wurfweite und sagt dir, nach wie vielen Sekunden der Köder dort ist, und warum die Zahl vor der Rutenspitze eine andere ist.
Zähl-Rechner
Zieltiefe, Gewicht und Wurfweite rein, Sekunden raus
- Zählen nach dem Aufkommen …
- So schnell sinkt er …
- Dieselbe Tiefe vor der Rutenspitze …
Gerechnet mit 0,12 mm Geflecht. Dickere Schnur bremst spürbar, ein Fluorocarbon von 0,20 mm kostet gut ein Viertel der Sinkrate. Wind, der einen Bogen in die Schnur legt, hält den Köder zusätzlich oben.
Die Fliegenrute im Winterteich
Viele Anlagen lassen die Fliegenrute zu, und im Winter ist sie dort besser als ihr Ruf, weil sie das kann, was der Teich verlangt, einen kleinen Köder sehr langsam sehr tief anbieten. Die Trockenfliege bleibt zu Hause, der Streamer auch, außer am Besatztag. Was fängt, ist die beschwerte Nymphe, Goldkopf oder Tungsten in Größe 12 bis 16, an einer sinkenden Schnur oder an langem Vorfach mit Sinkzeit, bis zum Grund gezählt wie der Spoon und dann in Zügen von 10 Zentimetern mit langen Pausen geholt. Der Biss ist ein Stocken der Schnur, kein Ruck, und wer die Schnurspitze nicht beobachtet, verpasst ihn.
Am Bach wartet die Fliegenrute bis zum Frühjahr, aus demselben Grund wie jede andere Rute, und an der Küste läuft sie auf Meerforelle weiter. Der Winterteich ist die Übungsstrecke dazwischen, mit Fischen, die den Fehler verzeihen.
Die Stunden und der Besatztag
An der Anlage gibt es zwei Uhren, und der Winter dreht die Sommeruhr um. Von Frühjahr bis Herbst laufen die Bisse in den ersten Stunden nach dem Öffnen, im Winter sind das die kältesten Stunden des Tages, und sie bringen fast nichts. Die Bisse fallen zwischen 11 und 14 Uhr, in den Stunden, in denen der Teich am wärmsten ist, und an einem sonnigen Tag noch eine Stunde länger. Wer um acht am Teich steht, hat drei Stunden gezahlt, in denen die Forelle am Mönch liegt.
Die zweite Uhr ist der Besatz. Frisch besetzte Regenbogenforellen kommen aus einem Betrieb mit 8 bis 10 Grad Quellwasser, sie stehen die ersten ein bis zwei Tage hoch und in Trupps an der Uferkante und nehmen fast alles, auch den Spoon, auch bei 3 Grad. Der Tag nach dem Besatz ist im Winter der beste des Monats, und die meisten Anlagen sagen am Telefon, wann er ist. Nach einer Woche haben sich die Fische in die Tiefe sortiert, und dann gilt wieder der Text von oben.
Was das Fangbuch über Winterforellen sagt
In den Block gehen nur Regenbogenforellen aus den Monaten Dezember, Januar und Februar ein, jede mit Uhrzeit, Köder und Anlage. Er beantwortet zwei Fragen dieses Textes mit echten Zahlen, ob die Bienenmade im Winter vor dem Spoon liegt und ob die Bisse an den Anlagen der Community wirklich um die Mittagszeit fallen, und er füllt sich, sobald der erste Winter im Fangbuch steht.
Noch zu wenige Meldungen für eine Auswertung
Dazu liegen bisher zu wenige Fänge mit Datum und Revier vor. Sobald genug zusammenkommen, stehen hier die stärksten Monate, die beste Tageszeit und die Reviere mit den meisten Fängen.
Winterforellen der Community, mit Foto, Anlage und Datum:
Noch kein Fang mit Foto gemeldet
Hier stehen Fänge aus der Community, sobald der erste öffentlich eingetragen wurde. Jede Kachel führt dann zum Revier dahinter.
Fänge eintragenDas Recht am Bach, am Fluss und an der Anlage
Für die Bachforelle gilt im Winter überall die Schonzeit, dazu überall ein Mindestmaß, das an der Küste und im Hochrhein noch einmal anders ist. Für die Regenbogenforelle setzen vier Länder eine Winterschonzeit im Naturgewässer, zwei nennen nur ein Maß, und die übrigen führen sie gar nicht, weil sie dort kein heimischer Fisch ist. Die Tabelle rechnet den Stand deines Landes für heute, und sie gilt für Naturgewässer. An der Anlage entscheidet der Betreiber, denn viele Teichwirtschaften fallen nur teilweise unter das Fischereigesetz, und was dort gilt, steht an der Kasse.
Schonzeit und Mindestmaß nach Bundesland
5 Bundesländer, Mindestmaß zwischen 25 und 26 cm
| Bundesland | Schonzeit | Maß, Mindestmaß in Zentimetern |
|---|---|---|
| Baden-Württemberg | 1. Okt. bis 28. Feb. heute geschont | kein Maß |
| Bayern | 15. Dez. bis 15. März heute frei | 26 cm |
| Berlin | 1. Okt. bis 30. Apr. heute geschont | 25 cm |
| Niedersachsen | keine Schonzeit heute frei | 25 cm |
| Sachsen Die Schonzeit gilt nur in Fließgewässern | 1. Okt. bis 30. Apr. | 25 cm |
| Sachsen-Anhalt | keine Schonzeit heute frei | 25 cm |
Alle Angaben aus den Landesfischereiverordnungen, Stand und Quelle je Land auf der jeweiligen Schonzeiten-Seite. Der Status gilt für 11.10.2026.
Ohne Gewähr, und dein Erlaubnisschein darf strenger sein
Diese Tabelle gibt den Stand der Landesverordnungen wieder und ist keine Rechtsauskunft. Verein, Pächter und Gewässerordnung dürfen zusätzliche Schonzeiten, größere Mindestmaße und Entnahmefenster festlegen, und sie tun es häufig. Verbindlich ist immer das Papier, das du am Wasser dabei hast.
Wer im Winter fließendes Wasser will, hat zwei Wege. Die wenigen Flussstrecken, an denen die Regenbogenforelle keine Winterschonzeit hat und der Erlaubnisschein sie zulässt, und die Küste, an der die Meerforelle an milden Tagen bis in den Februar läuft. Der Bach wartet bis zum Frühjahr, und das ist gut so, denn dort liegt im Januar der Laich, aus dem in zwei, drei Jahren die maßigen Forellen werden.
Die Winterfehler an der Anlage
Der erste ist der Sommerköder oben im Wasser, der schwimmende Sbirolino mit Neonteig, der über einem Bestand läuft, der 6 Meter tiefer liegt. Der zweite ist der frühe Morgen, der im Winter die kälteste Stunde ist. Der dritte ist das Tempo, das Einholen, das im Sommer richtig war und im Winter jeden Biss verhindert, und der vierte ist die Ungeduld mit dem Bodentaster, der 30 Minuten liegen darf, bevor er 10 Zentimeter höher gestellt wird.
Vor dem Wintertag an der Anlage
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Vom Winterteich zurück an den Bach
Der Winterplan an der Anlage passt auf zwei Ruten. Die erste liegt mit dem Bodentaster und zwei Bienenmaden 10 Zentimeter über dem Grund am Rand der Einlauffahne, die zweite sucht mit dem 3,5-Gramm-Spoon die Kante zum tiefen Becken, 14 Sekunden gezählt und dann in Zeitlupe geholt. Der Biss kommt als Zupfen, das fast untergeht, meist an der Grundrute und meist zwischen zwölf und zwei, und die Frage, ob die Maden vom Grund oder der Spoon an der Kante den Tag gemacht haben, ist die Nachricht, die zählt, mehr als die Zahl der Fische. Um drei steht das Wasser wieder bei 3 Grad, und der Teich ist so still wie am Morgen. Uhrzeit, Stelle und die 3 Grad gehören ins Fangbuch, denn beim nächsten Frost sind sie der Plan.
Der Winter am Teich hat ein Ende, und es liegt am Bach. Sobald die Schonzeit der Bachforelle im Frühjahr ausläuft, wandert die Rute vom Bodentaster zurück an den Gumpen, und der Laich, der den Winter über auf den Kiesbänken lag, ist in zwei, drei Jahren der maßige Fisch, der dort steht. Bis dahin ist der Teich die Strecke, an der die Fehler nichts kosten, mit dem Besatztag als bestem Tag des Monats und dem Mittag als einzigem Fenster.
Zum Nachschlagen
10 EinträgeHäufige Fragen
8 FragenKann ich im Winter Forellen angeln?
An der Anlage ja, am Bach in der Regel nicht. Die Bachforelle hat in allen 16 Bundesländern eine Schonzeit, die den ganzen Winter deckt, von Oktober bis mindestens Februar, in vielen Ländern bis März oder April. Der Forellensee hat dagegen offen, solange kein Eis liegt, und die Regenbogenforelle frisst dort auch bei 4 Grad, nur langsam.
Wo stehen Forellen im Winter im Teich?
Am tiefsten Punkt, meist am Mönch, dem Ablaufbauwerk, und am Einlauf, wenn er Quellwasser führt. Quellwasser hat im Winter 8 bis 10 Grad und ist damit die wärmste Stelle der Anlage, dort sammelt sich der Bestand. Bei Sonne zieht ein Teil in die flache, sonnenbeschienene Zone, weil sie sich mittags zuerst erwärmt.
Welcher Köder für Forellen im Winter?
Naturköder, klein, am Grund. Zwei Bienenmaden mit Auftriebskörper, ein einzelnes Lachsei oder ein gedecktes Teigplättchen mit Knoblauch, am Bodentaster oder am schnell sinkenden Sbirolino. Beim Spinnfischen ein Spoon ab 3 g, der bis zum Grund gezählt und dann in Zeitlupe gekurbelt wird.
Wie tief angle ich im Winter auf Forelle?
So tief, wie der Teich ist, und dann 10 bis 20 Zentimeter darüber. An einer Anlage mit 8 bis 11 Metern Tiefe steht der Bestand im Winter am Grund des tiefsten Beckens, in einem flachen Teich in der tiefsten Rinne. Gesucht wird mit dem Bodentaster vom Grund aufwärts, alle 30 Minuten 5 bis 10 Zentimeter höher.
Wann beißen Forellen im Winter?
Zwischen 11 und 14 Uhr, wenn das Wasser sein Tagesmaximum erreicht, und am Tag nach dem Besatz, wenn die frischen Fische noch hoch stehen und alles nehmen. Der frühe Morgen, der im Sommer die beste Zeit ist, bringt im Winter fast nichts, weil das Wasser dann am kältesten ist.
Beißen Forellen bei 3 Grad Wassertemperatur?
Kaum. Unter 4 Grad steht die Regenbogenforelle fast starr am Grund und nimmt höchstens einen Köder, der direkt vor ihrem Maul liegt und lange dort bleibt, ein Lachsei oder eine Bienenmade. Zwischen 4 und 8 Grad frisst sie wenig, aber regelmäßig, und ab 8 Grad läuft der Teich wieder normal. Der Wert steht bei vielen Anlagen am Kassenhäuschen.
Gilt die Schonzeit der Forelle am Forellensee?
Die Schonzeiten der Landesverordnungen gelten für Naturgewässer. Ob und wie sie an einer Anlage greifen, hängt am Bundesland und daran, ob der Betrieb als Teichwirtschaft nur teilweise unter das Fischereigesetz fällt. Vier Länder schonen die Regenbogenforelle im Naturgewässer über den Winter, die Tabelle im Text zeigt sie, und der Betreiber sagt dir, was an seinem Teich gilt.
Kann ich im Winter Forellen im Fluss angeln?
Auf Bachforelle nirgends, auf Regenbogenforelle nur dort, wo das Land für sie keine Winterschonzeit setzt und der Erlaubnisschein sie zulässt, das sind wenige Strecken. Die Äsche ist im Winter je nach Land ebenfalls schon geschont. Wer im Winter fließendes Wasser will, geht an die Küste auf Meerforelle, dort läuft es an milden Tagen bis in den Februar.
Quellen und Stand
5 Quellen-
Regenbogenforelle: Steckbrief, Standplätze und Schonzeiten, Angel-Guide von CatchHub Standplatz-Karten und die Schonzeit-Tabelle je Land, die auch dieser Ratgeber zeigt
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Bachforelle: Steckbrief und Schonzeiten je Land, Angel-Guide von CatchHub Alle 16 Länder mit Winterschonzeit, von Oktober bis Februar, März oder April
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Spoon: Zählmethode und Sinkrate, Angel-Guide von CatchHub Die Rechnung aus Zieltiefe, Gewicht und Wurfweite, hier mit Winter-Vorbelegung
-
Fang-Index von CatchHub: Herleitung und Gewichtung der neun Faktoren Kaltwasser-Profil und das Salmoniden-Regime mit tieferen Temperaturgrenzen
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Bayerisches Landesamt für Umwelt: Grundwassertemperatur Oberflächennahes Grundwasser liegt in Mitteleuropa ganzjährig um 8 bis 12 Grad, der Grund für den warmen Einlauf
Zuletzt geprüft am . Fischereirecht ist Landesrecht, verbindlich ist immer der Erlaubnisschein deines Gewässers.
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