Kurz gesagt
- Die gewöhnliche Made ist die Larve der Schmeißfliege, rund 12 mm lang, vorn spitz mit den Mundhaken und hinten stumpf mit zwei dunklen Atemöffnungen. Die Bienenmade ist die Larve der Wachsmotte, der Caster die verpuppte Made.
- Zum Angeln taugt eine frische Made, und frisch ist eine, die vorn im ersten Drittel einen dunklen Fleck trägt. Das ist der Darminhalt, und eine Made, die ihn verloren hat, wandert bereits und verpuppt sich als Nächstes.
- Die Entwicklung ruht erst um 1 Grad. Im Kühlschrank bei 4 Grad hält ein Vorrat über 4 Wochen, im Keller bei 12 Grad gut eine Woche, bei 20 Grad rund 5 Tage.
- Der Haken kommt am dicken Hinterende durch die Hautfalte zwischen den beiden Punkten, nie mittig durch den Körper. Nur so bleibt die Made prall und bewegt sich.
- Die Bienenmade gehört nicht in den Kühlschrank. Unter 6 Grad erstarrt sie, über 18 Grad verpuppt sie sich, im Keller bei 10 bis 15 Grad hält sie wochenlang.
Drei Tiere, ein Name
Wer Maden sagt, meint meist die Larve der Schmeißfliege, rund 12 mm lang und weiß. Daneben gibt es zwei weitere Köder, die im Alltag oft mitgemeint sind und sich deutlich unterscheiden.
Steckbrief Made
- Fliegenmade
- der Standard Larve der Schmeißfliege, rund 12 mm, weiß bis gefärbt
- Bienenmade
- bis 23 mm Larve der Großen Wachsmotte, gelblich, zäh, auf Forelle
- Caster
- die verpuppte Made Braune Tönnchenpuppe, frisch sinkt sie, alt schwimmt sie
- Zielfische
- Rotauge, Brassen, Barsch, Forelle, Schleie
- Frische
- dunkler Fleck vorn Verschwindet er, verpuppt sich die Made als Nächstes
- Lagerung
- 2 bis 6 Grad in Sägemehl Gilt für die Fliegenmade, die Bienenmade braucht 10 bis 15 Grad
- Anködern
- am dicken Hinterende Durch die Hautfalte zwischen den zwei Atemöffnungen
Die Bienenmade ist die Larve der Großen Wachsmotte, bis 23 mm lang, gelblich und wesentlich zäher. Der Caster ist das Puppenstadium der gewöhnlichen Made, braun und fest. Alle drei haben ihren eigenen Einsatzbereich, und alle drei wollen anders gelagert werden.
Vorn ist spitz, und da kommt kein Haken hin
Die häufigste Verwechslung an der Made betrifft ihre beiden Enden. Das dicke, stumpfe Ende wird gern für den Kopf gehalten, weil es aussieht, als säßen dort zwei Augen. Es sind Atemöffnungen, und sie sitzen hinten. Der Kopf ist das dünne, spitze Ende mit den beiden schwarzen Mundhaken.
Made im Detail
5 MerkmaleEine Made hat ein Vorn und ein Hinten, und die meisten Angler verwechseln sie. Vier Stellen an der Made, eine am Caster.
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Das spitze Ende ist der Kopf
Dort sitzen die beiden schwarzen Mundhaken, mit denen sie frisst. Der Kopf ist das dünne Ende, nicht das dicke, und hier kommt kein Haken hin.
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Der Nahrungsfleck zeigt die Frische
Der dunkle Fleck im ersten Drittel ist der gefüllte Darm. Er ist da, solange die Made frisst, und er verschwindet, sobald sie sich auf die Verpuppung vorbereitet.
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Die Ringe sind die Segmente
Zwölf Körperringe, und an ihnen erkennst du eine gesunde Made: prall, gleichmäßig, mit feuchtem Schimmer. Faltig und matt ist sie ausgetrocknet.
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Die zwei Punkte am dicken Ende sind Atemöffnungen
Hinten, nicht vorn. Zwischen ihnen liegt die Hautfalte, durch die der Haken gehört, denn dort ist nichts, was auslaufen kann.
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Der Caster ist dieselbe Made, verpuppt
Glatt, braun und ohne Ringe. Frisch und hell sinkt er, dunkel und alt schwimmt er, und beides lässt sich am Haken nutzen.
Verwandte Bauformen
3 KöderDrei Köder, die dieselben Fische fangen und im Kühlschrank drei verschiedene Dinge tun.
Tauwurm
Groß, wo die Made klein ist. Er sortiert die kleinsten Rotaugen aus und bringt Aal und Barbe, hält im Kühlschrank aber genauso wochenlang.
Boilie
Der Köder, der gebaut ist, damit die Fische der Made ihn nicht wegräumen. Was die Made an Bissen bringt, sperrt der Boilie mit Absicht aus.
Spoon
Der andere Weg zur Forelle im Teich. Die Bienenmade wartet am Grund, der Spoon sucht das Wasser ab, und an manchen Tagen gewinnt der eine, an manchen der andere.
Woran du frische Maden erkennst
Eine Made frisst, bis sie satt ist, und trägt in dieser Zeit vorn im ersten Drittel einen dunklen Fleck, den gefüllten Darm. Dann hört sie auf, entleert ihn und wandert los, um einen trockenen Platz für die Verpuppung zu suchen. Genau diese Maden liegen später als Caster im Mehl.
Der Fleck, der die Frische verrät
Der Fleck ist der Darm, und er ist nur gefüllt, solange die Made frisst. Ist sie satt, leert sie ihn und macht sich auf die Suche nach einem trockenen Platz, an dem sie zur Puppe wird.
Im Laden siehst du beides in einer Dose. Die mit Fleck halten Wochen, die ohne werden am nächsten Tag zu Castern, egal wie kalt sie stehen.
Links frisch, mit gefülltem Darm. Rechts wandert sie schon und verpuppt sich bald. AI-Bild
Halt eine Made gegen das Licht. Der Fleck ist das einzige verlässliche Frischezeichen, denn Größe und Bewegung sagen wenig. Eine Dose, in der die Hälfte keinen Fleck mehr hat, hält kein Wochenende, egal wie kalt sie steht.
Maden werden nicht schlecht, sie werden Caster
Wann das passiert, hängt an der Wärme, die sie sammeln, und die Entwicklung der Schmeißfliegenlarve ruht erst um 1 Grad. Der Kühlschrank bremst sie deshalb auf Wochen, aber er hält sie nicht an.
Wie lange dein Madenvorrat hält
RechnerMaden werden nicht schlecht, sie werden Caster. Wann das passiert, ist eine Frage der Wärme und davon, wie frisch sie beim Kauf waren. Der Rechner nimmt beides und sagt dir, wann der Vorrat kippt und wie oft du sieben musst.
Vorrats-Rechner
Lagertemperatur und Frische rein, Tage bis zur Verpuppung raus
- Verpuppung beginnt …
- Sieben und Mehl wechseln …
- Bienenmaden dabei …
Die Zahlen gelten für die Fleischmade der Schmeißfliege, deren Entwicklung erst um 1 Grad ruht. Die Bienenmade ist ein anderes Tier: unter 6 Grad erstarrt sie, über 18 Grad verpuppt sie sich, dazwischen hält sie im Keller wochenlang.
Maden richtig lagern
0 von 6Tippe zum Abhaken. Dein Stand bleibt auf diesem Gerät gespeichert.
Dazu brauchen sie Luft. Ein dicht verschlossener Behälter tötet die Maden in Stunden, ein Deckel mit Löchern oder ein Tuch über der Dose löst das. Und wer vor dem Angeln daran denkt, sie eine halbe Stunde vorher aus der Kälte zu nehmen, bekommt Köder, die sich bewegen statt reglos am Haken zu hängen.
Die Bienenmade gehört nicht in den Kühlschrank
Was für die Fliegenmade richtig ist, bringt die Bienenmade um. Die Larve der Wachsmotte stammt aus dem Bienenstock, wo es warm ist, und unter 6 Grad kommt ihr Organismus zum Erliegen. Sie liegt dann weich und reglos in der Dose und erholt sich davon nicht.
Über 18 Grad läuft dagegen die Verpuppung an. Dazwischen liegt ihr Platz: ein Keller bei 10 bis 15 Grad, trocken und dunkel, und dort hält sie wochenlang. Wer beide Köder kauft, braucht zwei Lagerorte.
Hinten durch die Haut, und die Spitze bleibt frei
Am dicken Hinterende liegt zwischen den beiden Atemöffnungen eine kleine Hautfalte. Sie ist der einzige Platz, an dem der Haken fassen kann, ohne dass die Made ausläuft. Dort hängt sie am Rand, bleibt prall und windet sich weiter.
Hinten durch die Haut, nie mittendurch
Die beiden dunklen Punkte am dicken Ende sind Atemöffnungen, und zwischen ihnen ist die Haut lose. Genau da fasst der Haken, und weil dort kein Organ liegt, bleibt die Made dicht.
Mittig durchgestochen verliert die Made ihren Inhalt in Sekunden. Was am Haken bleibt, ist eine leere Hülle, die weder Bewegung noch Duft hat.
Durch die Falte zwischen den zwei Punkten. Die Made bleibt prall und bewegt sich. AI-Bild
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Die Made gegen das Licht halten
Ein dunkler Fleck im vorderen Drittel heißt frisch. Ohne Fleck wandert sie schon und hat am Haken nur noch einen Tag.
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Vorn und hinten unterscheiden
Vorn ist spitz, mit den zwei schwarzen Mundhaken. Hinten ist stumpf, mit den zwei dunklen Punkten. Der Haken kommt hinten hin.
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Die Made zwischen Daumen und Zeigefinger nehmen
Sanft, mit dem dicken Ende nach oben. Wer drückt, hat den Fleck draußen, bevor der Haken drin ist.
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Die Hakenspitze durch die Hautfalte zwischen den Punkten stechen
Nur die Haut, nicht den Körper. Die Made hängt dann am Rand und bleibt prall, und sie windet sich, weil nichts Wichtiges verletzt ist.
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Die Spitze frei lassen
Die Made rutscht in den Bogen, die Spitze steht frei heraus. Eine Made, die über die Spitze gezogen ist, verhindert den Anhieb.
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Beim Bündel jede Made einzeln stechen
Drei bis acht Stück, jede durch ihre Hautfalte, sodass sie in alle Richtungen hängen. Eine Made mittig durchbohrt läuft aus und ist ein leerer Balg.
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Nach jedem Biss prüfen
Eine ausgelaufene Made erkennst du am flachen, faltigen Körper. Sie fängt nicht mehr und kommt runter, auch wenn der Haken noch bestückt aussieht.
Wie viele an den Haken kommen
Über die Zahl der Maden am Haken lässt sich die Größe der Bisse am schnellsten steuern, und mit der Zahl wandert die Hakengröße. Es gibt nichts zu rechnen, die Tabelle reicht.
| Anbietung | Haken | Wofür |
|---|---|---|
| 1 Pinkie | 20 bis 18 | Rotauge und Ukelei im Winter, klares Wasser |
| 1 Made | 18 bis 16 | vorsichtige Rotaugen, Stippen |
| 2 Maden | 16 bis 14 | Rotauge, Güster, Barsch |
| 3 Maden | 14 bis 12 | Brassen, Schleie, Feedern |
| Bündel aus 5 bis 8 | 10 bis 8 | große Brassen, Schleie, Karpfen |
| 1 Bienenmade | 10 bis 8 | Forelle am Teich |
| 2 Caster | 16 bis 14 | Rotauge und Brassen am Futterplatz |
Der Pinkie ist die kleinere Larve der Goldfliege, und er ist der Köder für den Tag, an dem sonst nichts beißt. Das Bündel ist das Gegenteil. Es sortiert die kleinsten Fische aus und bleibt am Futterplatz, wo eine einzelne Made in Sekunden weg ist.
Eine Made am feinen Haken
Für vorsichtige Rotaugen und im klaren Wasser. Größe 18 bis 16, am dicken Ende durch die Hautfalte gestochen.
Mehrere Maden als Bündel
Drei bis acht Maden an Größe 12 bis 8, für Brassen und Schleie. Mehr Volumen und mehr Bewegung.
Die Bienenmade auf Forelle
Groß, zäh und auffällig. An Forellenteichen einer der zuverlässigsten Naturköder überhaupt, am Haken 10 bis 8.
Caster als Auswahlköder
Die verpuppte Made wird von größeren Fischen bevorzugt und von Kleinfisch seltener angenommen.
Kombinationen sind ausdrücklich erlaubt. Eine Made zusammen mit einem Caster oder einem Maiskorn liefert Bewegung und Auffälligkeit in einem Köder.
Der Caster als Auswahlköder
Wenn sich eine Made verpuppt, wird sie braun, fest und verliert ihre Bewegung. Was zunächst nach Nachteil klingt, hat einen praktischen Nutzen. Größere Fische bevorzugen Caster, während Kleinfisch sie seltener nimmt.
Was aus der Made wird, wenn du zu langsam bist
Der Caster ist die Made im Puppenstadium, und er entsteht in der Dose von allein. Erst hell und weich, dann dunkler und fester, und mit jedem Tag mehr Luft im Tönnchen.
Deshalb sinken frische Caster und alte schwimmen. Wer sie als Köder will, siebt täglich, und wer sie nicht will, siebt trotzdem, weil ein Caster im Mehl bald eine Fliege ist.
Vom hellen Braun zum dunklen. Die hellen sinken, die dunklen schwimmen. AI-Bild
Am Futterplatz, an dem Dutzende kleine Rotaugen jede Made sofort abräumen, ist das die Lösung. Frische, helle Caster sinken, ältere, dunkle schwimmen auf, weil sich im Tönnchen Luft bildet, und darüber lässt sich steuern, in welcher Höhe der Köder steht. Wer Caster will, siebt die Dose täglich und hält die Ausbeute im Kühlschrank in einem verschlossenen Beutel, wo sie ohne Luft nicht weiter reifen.
Farbe, und die Geschichte dahinter
Maden gibt es weiß, gelb, rot und bronzefarben. Gefärbt wird über das Futter, die Larve nimmt den Farbstoff auf und trägt ihn in der Haut. Ob eine Farbe mehr fängt, hängt am Wasser: Rot fällt über hellem Grund auf, Weiß über dunklem, und im trüben Wasser ist es gleich.
Eine Farbe hat Geschichte. Chrysoidin, mit dem Maden früher bronze gefärbt wurden, stand in den 1980er Jahren im Verdacht, bei Anglern Blasenkrebs auszulösen, nachdem mehrere Fälle gemeldet worden waren. Die Studien danach fanden keinen sicheren Zusammenhang, und die Krebsagentur der WHO stufte den Stoff als nicht bewertbar ein. Die Händler haben ihn trotzdem aufgegeben, und heute stehen Lebensmittelfarben im Futter.
Was das Gesetz zur Made sagt
Die Made ist kein Wirbeltier. Wo ein Bundesland lebende Köder verbietet, meint es Köderfische, und die Made bleibt davon unberührt. Der Grundsatz des Tierschutzgesetzes gilt trotzdem für sie. Kein Schaden ohne vernünftigen Grund, und wer sie anködert, um zu angeln, hat ihn.
Was mit Maden gefüttert werden darf, regelt die Gewässerordnung. Viele Verbände begrenzen die Futtermenge je Angeltag, und die Dose Maden zählt dort mit.
Warum sie überall funktionieren
Maden werden an praktisch jedem Gewässer eingesetzt und gefüttert. Die Fische kennen sie, sie passen von der Größe zum Maul fast aller Friedfische, und sie bewegen sich am Haken.
Diese Vertrautheit ist Vorteil und Nachteil zugleich. An einem selten beangelten Vereinsgewässer sind Maden konkurrenzlos. An einem stark befischten See, an dem täglich Kilo davon ins Wasser gehen, kann ein ungewöhnlicherer Köder wie Caster oder Mais den Unterschied machen.
Häufige Fragen zum Köder Made
8 FragenWo ist bei der Made vorn und wo hinten?
Vorn ist das spitze Ende. Dort sitzen die beiden schwarzen Mundhaken, mit denen sie frisst. Hinten ist das dicke, stumpfe Ende mit den zwei dunklen Punkten, das sind die Atemöffnungen. Der Haken gehört nach hinten, durch die Hautfalte zwischen den Punkten.
Woran erkenne ich frische Maden?
Am dunklen Fleck im vorderen Drittel. Das ist der gefüllte Darm, und er zeigt, dass die Made noch frisst. Ohne Fleck ist sie in der Wanderphase und verpuppt sich als Nächstes, auch im Kühlschrank. Der Rechner oben sagt dir, wie lange beide halten.
Wie lange halten Maden im Kühlschrank?
Frische Maden mit Fleck über 4 Wochen bei 2 bis 6 Grad, denn die Entwicklung ruht erst um 1 Grad und läuft bei 4 Grad nur noch sehr langsam. Wichtig sind Luftlöcher im Deckel, trockenes Sägemehl und das Sieben alle paar Tage.
Was ist der Unterschied zwischen Made und Bienenmade?
Es sind verschiedene Insektenlarven. Die klassische Made ist die Larve der Schmeißfliege, rund 12 mm, klein und weich. Die Bienenmade stammt von der Großen Wachsmotte, wird bis 23 mm lang, ist gelblich und zäher. Auf Forelle ist sie oft die bessere Wahl.
Darf die Bienenmade in den Kühlschrank?
Nein. Unter 6 Grad erstarrt sie und liegt weich und reglos in der Dose, über 18 Grad verpuppt sie sich. Dazwischen, im Keller bei 10 bis 15 Grad, hält sie wochenlang. Der Kühlschrank ist nur für die Fliegenmade der richtige Platz.
Was ist ein Caster?
Eine verpuppte Made. Sie wird braun und fest und verliert die Bewegung. Frische Caster sinken, ältere schwimmen auf, weil sich im Tönnchen Luft bildet. Größere Fische bevorzugen sie, und Kleinfisch nimmt sie seltener.
Welcher Haken für wie viele Maden?
Eine Made an Größe 18 bis 16 für Rotauge im klaren Wasser, zwei oder drei an 16 bis 12 für Rotauge, Güster und Brassen, ein Bündel aus fünf bis acht an 10 bis 8 für große Brassen und Schleie. Die Bienenmade hängt an 10 bis 8. Die Tabelle im Text hat alle Stufen.
Sind gefärbte Maden bedenklich?
Heute färben Händler über das Futter mit Lebensmittelfarben. Der Farbstoff Chrysoidin, mit dem Maden früher bronzefarben gefärbt wurden, stand in den 1980er Jahren im Verdacht, bei Anglern Blasenkrebs auszulösen. Der Nachweis blieb aus, die Färbung wurde trotzdem aufgegeben. Rote und gelbe Maden aus dem Laden sind davon nicht betroffen.
Quellen und Stand
7 Quellen-
Donovan et al. 2006: Larval growth rates of the blowfly Calliphora vicina over a range of temperatures Untere Entwicklungsschwelle der Schmeißfliegenlarve um 1 Grad, Entwicklung als Wärmesumme in Gradstunden. Medical and Veterinary Entomology 20, Seiten 106 bis 114. Abgerufen am 11.09.2026
-
Roe und Higley 2015: Development modeling of Lucilia sericata Entwicklung der Goldfliegenlarve nach Temperatur, biologisches Minimum zwischen 7,5 und 10 Grad. PeerJ 3, e803. Abgerufen am 11.09.2026
-
Grassberger und Reiter 2001: Effect of temperature on Lucilia sericata development Entwicklungsdauer von Ei, Larve und Puppe unter zehn Temperaturstufen. Forensic Science International 120, Seiten 32 bis 36. Abgerufen am 11.09.2026
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Institut für Schädlingskunde: Große Wachsmotte, Galleria mellonella Die Larve wird bis 23 mm lang, das Larvenstadium dauert je nach Temperatur einen bis sechs Monate. Abgerufen am 11.09.2026
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Sole 1984: Maggots dyed with chrysoidine, a possible risk to anglers Die Fallberichte zu Blasenkrebs bei Anglern, die bronzefarbene Maden nutzten, und die Studien danach. British Medical Journal 289, Seiten 1043 bis 1044. Abgerufen am 11.09.2026
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IARC: Chrysoidine, Summary and Evaluation, Supplement 7 Bewertung der Krebsagentur der WHO von 1987: die Hinweise beim Menschen sind unzureichend, Gruppe 3. Abgerufen am 11.09.2026
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Tierschutzgesetz, Paragraf 1 Grundsatz Gilt für jedes Tier, auch für die Made. Der Köderzweck beim erlaubten Angeln gilt als vernünftiger Grund. Abgerufen am 11.09.2026
Zuletzt geprüft am . Fischereirecht ist Landesrecht, verbindlich ist immer der Erlaubnisschein deines Gewässers.
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Sieh nach, wo Made gerade fängt
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