Verkrautete Flachwasserbucht eines Weihers im Morgendunst, Seerosenblätter und Schilfkante, im Vordergrund eine Kette kleiner Gasbläschen auf dem stillen Wasser AI
Friedfisch

Schleie angeln: Köder, Liftmontage und der Hebebiss

Die Schleie ist der Fisch, den du siehst, bevor du ihn fängst. Eine Kette kleiner Bläschen an der Oberfläche, ein Krautstängel, der zittert, und du weißt, dass unter dir gerade gegründelt wird. Hier steht, in welchen Wochen das Fenster offen ist, wie tief und wie nah am Ufer der Platz liegt, welcher Köder an welchen Haken gehört, warum das Futter dunkel sein muss und klein bleiben darf, wie die Liftmontage den Biss nach oben zeigt und was zwei Studien über Schleien und Angler herausgefunden haben.

Beste Zeit Mai, Juni und September, 5 bis 8 Uhr
Standplatz Krautlücke und Schilfkante, 20 cm bis 1 m tief
Köder Mais, Made, Wurmstück, Mini-Boilie 10 bis 15 mm
Recht 25 cm, Bayern 26, drei Länder mit Schonzeit im Mai und Juni

Kurz gesagt

  • Schleien fressen ab etwa 15 Grad Wassertemperatur richtig, die besten Wochen liegen vor dem Laichen im Mai und Juni und noch einmal im September.
  • Der Platz ist die Lücke im Kraut oder die Schilfkante in 20 Zentimetern bis 1 Meter Tiefe, und eine Kette kleiner Gasbläschen zeigt dir, wo gerade gegründelt wird.
  • Mais, Maden, Wurmstücke und ein Mini-Boilie von 10 bis 15 Millimetern an Haken 8 bis 14 fangen sie, angefüttert wird dunkel, mit Hanf und in kleinen Portionen.
  • Die Liftmontage mit einem Waggler von 3 bis 5 Gramm und einem Schrot eine Handbreit über dem Haken zeigt den Biss als steigende Antenne, angeschlagen wird erst, wenn sie zieht oder ganz aufsteht.
  • Das Mindestmaß liegt fast überall bei 25 Zentimetern, in Bayern bei 26, eine Schonzeit im Mai und Juni gibt es nur in Baden-Württemberg, Bayern und Hessen, und über 45 Zentimeter geht sie in Hessen und Hamburg zurück.
Schleie: Fisch-Steckbrief, Schonzeit und Lebensweise Die Schleie ist der Fisch, den viele nur vom Foto kennen, obwohl er in …

Ein Fisch, der sich verrät

Schleien fressen am Grund, mit dem Kopf nach unten, und dabei steigen aus dem Schlamm Ketten kleiner Gasbläschen an die Oberfläche. Ein Krautstängel zittert ohne Wind, eine Schlammwolke zieht durchs Flachwasser, und manchmal ragt im knietiefen Wasser die schwarze Spitze einer Schwanzflosse heraus. Keine andere Friedfischart zeigt dir so genau, wo sie gerade frisst. Diese Zeichen am Vorabend sind der Platz für den nächsten Morgen.

Was sie dort sucht, sind Schnecken, kleine Muscheln, Zuckmückenlarven und Würmer aus dem weichen Grund. Im Labor ist die Schleie streng nachtaktiv, bei fast der Hälfte der Fische läuft dieser Rhythmus sogar ohne Licht weiter. Am Kleinen Döllnsee steckten besenderte Schleien tagsüber im Schilf und wechselten seltener zwischen Futterplätzen als Karpfen. Daher ist die Dämmerung das Fenster, und ein Platz, der gestern lief, läuft heute wieder.

9 von 36 besenderten Schleien gingen in einer Saison über gefütterten Plätzen an den Haken (Monk und Arlinghaus 2017)
0,016 Schleien je Rute und Stunde in derselben Studie, mit 2 Kilo Mais zweimal täglich am Platz
3 mg/l Sauerstoff, unter denen im verkrauteten Weiher kein Fisch mehr frisst, am knappsten kurz vor Sonnenaufgang

Die Zahlen aus der Telemetrie-Studie sind ernüchternd und nützlich zugleich. Über wochenlang gefütterten Plätzen ging nur jede vierte besenderte Schleie an den Haken, und ob ein Fisch gefangen wurde, hing nicht daran, wie aktiv er war oder wie viel Zeit er am Futter verbrachte. Die Entscheidung fällt nach der Köderaufnahme. Darum sind Vorfach, Haken und Widerstand beim Schleienangeln wichtiger als der Platz, und um genau die drei geht es unten.

Ab 15 Grad: das Schleienjahr mit zwei Spitzen

Die Schleie ist ein Fisch des warmen Wassers und verbringt den Winter oft im Schlamm eingegraben. Unter 10 Grad bewegt sie sich kaum, ab 10 bis 12 Grad kommen an flachen, sonnigen Weihern die ersten Bisse, ab etwa 15 Grad frisst sie richtig, und am wohlsten ist ihr zwischen 20 und 24 Grad.

April bringt die ersten Fische an flache Buchten, an Wiesengrabenmündungen und an aufkommendes Kraut, wo die Fische den Schlamm nach Mückenlarven durchwühlen. Mai und Juni sind die stärksten Wochen des Jahres, weil die Schwärme vor dem Laichen im flachen Wasser stehen und fressen. Das Laichen selbst beginnt bei 18 bis 20 Grad und läuft in Portionen über mehrere Wochen, in Baden-Württemberg, Bayern und Hessen ist die Art in dieser Zeit geschont.

Juli und August sind schwieriger, weil das Kraut dicht steht und das Wasser im Weiher über 30 Grad erreichen kann. Jetzt zählen Krautlöcher, die Dämmerung und die Nacht. Im September frisst sich die Schleie ihre Winterreserve an, das ist die Zeit der schweren Fische, und im Oktober ziehen sie an die tiefsten Stellen des Gewässers, bis die ersten Fröste das Jahr beenden.

Beste Saison

Beißphase (je höher, desto besser) Schonzeit Aktueller Monat

Die Kurve zeigt die Fressaktivität. Baden-Württemberg, Bayern und Hessen schonen die Schleie im Mai und Juni, also genau in der ersten Spitze; dort beginnt das Jahr am 1. Juli. Im Juli und August drücken dichtes Kraut und Hitze die Werte, im September frisst sie sich die Winterreserve an.

Krautlücke, Schilfkante, Seerose: die Stelle 20 Zentimeter tief

Die Schleie frisst im Kraut, nicht davor. Die Lücke mitten im Krautfeld schlägt jede freie Fläche, der Übergang vom Schilf zum offenen Wasser über weichem Grund ist die klassische Adresse im Frühsommer, und die Kante der Seerosen ist der Sommerplatz. Dazu kommen Totholz über Schlamm und die Pfähle von Stegen, an denen der Grund ungestört bleibt.

Die Tiefe überrascht Einsteiger. Hotspots liegen oft in 80 Zentimetern bis 1 Meter, und 30 Zentimeter vom Ufer bei 20 Zentimetern Wassertiefe sind kein Ausschlusskriterium. Die Uferzone eines Sees trägt rund das Dreifache an Fischmasse je Hektar gegenüber dem Freiwasser, und die Schleie nutzt davon den flachsten Teil. Im Fluss stehen sie im hinteren Buhnenfeld über weichem Boden, hinter Krautfahnen mit Feinsediment und im Kehrwasser, im Altarm am Totholz in 1 bis 4 Metern.

Die Karten des Sees und des Flusses zeigen diese Plätze nummeriert, die Krautlücke ganz vorn, und die des Kanals die wenigen Stellen mit weichem Grund, an denen dort überhaupt eine Schleie steht.

Wo Schleie steht

2 Ansichten

Stillwasser: Baggersee, Weiher, Talsperre

Krautfeld 1 Schilfgürtel 2 Seerosenfeld 3 Totholz 4 Steg 5
  1. Krautfeld

    Eine handtellergroße Lücke mitten im Krautfeld schlägt jede freie Fläche daneben. Sie frisst im Kraut, nicht davor.

  2. Schilfgürtel

    Am Übergang vom Schilf ins offene Wasser liegt weicher Grund mit Larven und kleinen Muscheln. Das ist die klassische Adresse im Frühsommer.

  3. Seerosenfeld

    Zwischen den Stängeln sitzt Nahrung, und das Blätterdach hält die Sonne ab. Ein Köder direkt an der Kante der Fläche reicht.

  4. Totholz

    Versunkene Äste über Schlammgrund bündeln Kleintiere auf engem Raum. In Altarmen steht sie fast nur dort.

  5. Steg

    Unter dem Bauwerk bleibt der Grund weich und ungestört, und die Pfähle tragen Bewuchs. Frühmorgens zieht sie an ihnen entlang.

Gewässertyp im Lexikon: See Baggersee Weiher

Auch auf der Karte, hier aber zweite Wahl: Zufluss, Scharkante, Freies Wasser, Untiefe im Freiwasser.

Der Platz wird gelesen, bevor er beangelt wird. Am Vorabend oder in der ersten Dämmerung setzt du dich ans Wasser und suchst nach Blasenketten, zitterndem Kraut und Schlammwolken. Ein Lot zeigt dir die Lücke im Kraut, in die der Köder fallen soll, und die bleibt für den nächsten Morgen markiert, mit einem Stock am Ufer oder einem Punkt im Handy. Beangelt wird eine Lücke von einem Quadratmeter, nicht die Bucht.

Dämmerung, Sauerstoff und die Stunde vor Sonnenaufgang

Fast jede Fachquelle nennt die Morgendämmerung als bestes Fenster, meist 1 bis 3 Stunden gebündelte Aktivität und danach lange nichts. Zwei Quellen widersprechen und melden Fänge rund um die Uhr, die größten Fische sogar mittags. Beides stimmt, je nach Platz. Am gefütterten Platz kommen auch am Tag Fische, am ungefütterten bleibt es bei den Dämmerungen.

Beißaktivität im Tagesverlauf

Ein Sommermorgen am Weiher. Zwischen 5 und 8 Uhr fallen die meisten Bisse, am Abend ab 20 Uhr die zweiten. Im Labor ist die Schleie streng nachtaktiv, am gefütterten Platz kommen trotzdem Fische über Mittag. In dicht verkrauteten Weihern rutscht das Morgenfenster im Hochsommer nach hinten, weil der Sauerstoff kurz vor Sonnenaufgang am knappsten ist.

Wie eng das Fenster vor Sonnenaufgang wirklich ist, steht im Fangbuch der Community: alle in CatchHub gemeldeten Schleien nach Monat, Stunde, Köder und Revier. Mais gegen Wurm und Juni gegen September sind die Zeilen, an denen du siehst, ob die alte Regel noch gilt.

Noch zu wenige Meldungen für eine Auswertung

Dazu liegen bisher zu wenige Fänge mit Datum und Revier vor. Sobald genug zusammenkommen, stehen hier die stärksten Monate, die beste Tageszeit und die Reviere mit den meisten Fängen.

Die zuletzt öffentlich geteilten Schleien mit Foto, jede mit ihrem Weiher oder See:

Noch kein Fang mit Foto gemeldet

Hier stehen Fänge aus der Community, sobald der erste öffentlich eingetragen wurde. Jede Kachel führt dann zum Revier dahinter.

Fänge eintragen

Hinter dem Morgenfenster im Hochsommer steckt eine Physik, die kaum ein Ratgeber nennt. In einem dicht verkrauteten Weiher produzieren die Pflanzen am Tag so viel Sauerstoff, dass das Wasser nachmittags übersättigt ist. Nachts verbrauchen sie ihn, und kurz vor Sonnenaufgang ist er am knappsten, unter 3 Milligramm je Liter frisst kein Fisch mehr. Der trübe Tag nach einem Sonnentag ist der kritische. An solchen Gewässern öffnet das Fenster im August erst, wenn die Sonne eine Stunde auf dem Wasser steht, und nicht um 5 Uhr.

Der Luftdruck spielt in vielen Schleien-Erzählungen eine Rolle, belegt ist das nicht. Die einzige kontrollierte Prüfung an einem deutschen See fand beim Hecht keinen Effekt des Luftdrucks auf die Fangrate, wohl aber Effekte von Dämmerung, Wind und Temperatur. Was die Schleie belegbar mag, ist warmes, ruhiges Wasser nach warmen Tagen, ein warmer Regentag macht sie ganztägig aktiv. Was Licht, Wassertemperatur-Trend und Sauerstoff-Lage für dein Gewässer ergeben, rechnet der Fang-Index je Stunde aus.

Köder für Schleie: Mais, Made, Wurm und der kleine Boilie

Die Schleie frisst am Grund und nimmt fast alles, was dort liegt, aber nicht alles zur selben Zeit. Im kalten Wasser des Frühjahrs ist der kleine Wurm vorn, im klaren Wasser die Made, am Futterplatz der Mais, und für die größten Fische der kleine Boilie. Kunstköder haben beim Schleienangeln keine Rolle, ein Beifang beim Spinnfischen bleibt die Ausnahme.

Mais

Ein bis vier Körner aus der Dose an Haken 10 bis 12. Sortiert Kleinfisch aus, hält am Haken und lässt sich mit der Schleuder nachfüttern, 5 bis 10 Körner je Stunde. Ein rotes oder helles Korn als Reizpunkt auf dem gelben Bett bringt an manchen Tagen den Unterschied.

Standard Futterplatz

Maden und Caster

Zwei bis drei Maden an Haken 14 bis 16, ein Bündel aus fünf bis acht an 8 bis 10. Im klaren Wasser und bei zögerlichen Bissen der erste Köder. Caster nehmen die größeren Fische, und im Futter halten sie den Platz ohne Kleinfischrummel.

Klares Wasser Beißflaute

Wurm

Ein Stück Tauwurm von 2 bis 3 Zentimetern an Haken 8 bis 10, im kalten Wasser ein kleiner Mistwurm mit einer Made als Stopper. Über Schlamm wird der Wurm angelüftet, sonst liegt er im Grund. Zieht Barsch und Rotauge mit an.

Frühjahr Trübes Wasser

Mini-Boilie und Pellet

10 bis 15 Millimeter am Haar an Haken 8, dunkel, fischig oder süß. Der Köder für die größten Schleien und für Gewässer, in denen Karpfen gefüttert werden. Ab 18 Millimetern passt er in kein Rotaugenmaul, aber auch in wenige Schleien.

Große Fische Karpfengewässer

Hanf und dunkles Futter

Kein Hakenköder, aber der Grund, warum die anderen fangen. Gequollener und aufgekochter Hanf im dunklen Grundfutter, dazu tote Maden und zerschnittene Wurmstücke in lockerer Erde. Nur Hanf im Futter zeigt dir fressende Fische und bringt keinen an den Haken.

Anfüttern Weiher
Köder Menge Haken
Maden 2 bis 3 14 bis 16
Madenbündel 5 bis 8 8 bis 10
Caster 2 bis 3, nur sinkende 12 bis 14
Mais 1 bis 4 Körner 10 bis 12
Mistwurm, Dendrobena 1 bis 2 mit Made als Stopper 10 bis 12
Tauwurm, Stück 2 bis 3 cm 8 bis 10
Mini-Boilie, Pellet 10 bis 15 mm am Haar 8

Die Kombination schlägt den Einzelköder, sobald es zäh wird. Made plus Mais oder Made plus Wurm am selben Haken, dazu ein Wechsel des Hakenköders alle 30 Minuten, und als Notfallköder ein Weizenkorn oder eine Erbse, wenn Mais und Made vom Weißfisch nicht mehr in Ruhe gelassen werden. Beim Mais bringt ein rotes oder helles Korn auf dem gelben Futterbett den Reizpunkt, den die Schleie zuerst nimmt.

Dunkel, klein und mit Hanf: das Futter und die Erde

Ein Futterplatz für Schleien ist keine Fläche, sondern ein Punkt, und sein Futter darf nicht heller sein als der Grund. Helle Wolken über dunklem Schlamm schrecken, große Flächen ziehen Brassen, und schwere Bälle knallen so laut ins Flachwasser, dass der Platz für den Rest des Morgens leer bleibt.

Offene Hand mit dunklem, feuchtem Grundfutter, darin Hanfkörner, Caster und Wurmstücke, daneben ein Klumpen Erde

So sieht der fertige Ball in der Hand aus: kaum größer als eine Apfelsine, krümelig statt fest, mit den Wurmstücken in der Mitte, damit sie beim Aufprall nicht herausfallen. Ob die Farbe stimmt, prüfst du am Ufer gegen eine Handvoll nassen Grund, bevor der erste Ball fliegt. Zu hell heißt mehr Erde, nie mehr Futter.

Dunkel wie der Schlamm, mit Hanf, Casters und Wurm. AI-Bild

Der Kern des Schleienfutters ist Hanf, gequollen und aufgekocht, und das Kochwasser mit seinem Öl feuchtet das Grundfutter an. Dazu kommen tote Maden, die liegen bleiben statt sich einzugraben, Caster und zerschnittene Wurmstücke. Der Trick mit der Erde ist alt und wirkt. Wurmstücke in lockere Erdklumpen kneten, die Klumpen versinken, der Weißfisch kommt nicht heran, und die Schleie wühlt sich bis zum Kern vor. Nur Hanf zu füttern ist der häufigste Fehler, dann stellen sich die Fische auf Hanf ein und ignorieren jeden Hakenköder.

Die Menge ist klein. Drei bis fünf Bälle in Apfelsinengröße zu Beginn, dann nichts, bis der erste Fisch da ist, danach eine kleine Portion und 15 Minuten Ruhe. Mais wandert alle 60 Minuten mit 5 bis 10 Körnern über die Schleuder. Wo Vorfüttern erlaubt ist, bringen ein paar Tage mit kleinen Portionen mehr als jede Menge am Angeltag. Dass das Futter bei den großen Schleien ankommt, ist gemessen. Eine Isotopenstudie an einem ganzen See fand Anglerfutter in erheblichem Anteil in der Nahrung der größeren Fische.

Wie viel du füttern darfst, ist Landesrecht. Berlin deckelt das Futter auf 500 Gramm Nassgewicht je Person und Fangtag, Vorfüttern am Vortag ist dort untersagt, der Landesanglerverband Brandenburg setzt 2 Kilogramm je Angeltag, der Verband Westfalen und Lippe 3 Liter. Das Saarland verbietet gefärbtes Futter und gefärbte Maden. Überall sonst entscheidet die Gewässerordnung des Bewirtschafters.

Die Liftmontage und der Biss, der nach oben geht

Die Montage der Schleie ist der Waggler, ausgebleit, damit er den Biss nach oben zeigt. Ein Waggler von 3 bis 5 Gramm trägt eine Kette aus Schroten, nach unten kleiner werdend, und das letzte Schrot, ein AAA mit 0,8 Gramm, liegt 5 bis 10 Zentimeter über dem Haken auf dem Grund. Die Antenne steht komplett aus dem Wasser.

Waggler mit Schrotkette. Das letzte Schrot liegt auf dem Grund und trägt einen Teil der Tragkraft, deshalb steigt die Antenne, sobald ein Fisch es anhebt.

Die Physik dahinter ist einfach. Das Grundschrot trägt einen Teil der Tragkraft der Pose. Nimmt die Schleie den Köder und hebt den Kopf, hebt sie das Schrot mit, die Pose verliert dieses Gewicht und die Antenne wächst aus dem Wasser. Das Wachsen ist keine Vorsicht des Fischs, es ist die Folge der Montage. Zieht sie den Köder weg, taucht die Pose ab. Beides ist der Biss.

Rote Antenne eines Wagglers steht weit aus dem spiegelglatten Wasser, dahinter unscharf Seerosenblätter

So sieht der Moment aus, für den die Liftmontage gebaut ist. Die Schleie hat den Köder aufgenommen und den Kopf gehoben, das Schrot ist vom Grund weg, und die Pose trägt plötzlich weniger Gewicht. Jetzt noch eine Sekunde warten, ob sie zieht oder ganz aufsteht, dann der Anhieb über den Kopf.

Die Antenne steigt. Das ist der Hebebiss. AI-Bild

Montage Pose Blei Vorfach Einsatz
Liftmontage Waggler 3 bis 5 g Schrotkette, AAA 5 bis 10 cm über dem Haken 0,16 bis 0,20 mm Nahbereich bis 20 m, Krautlücke, Schilfkante
Feste Pose auf Grund Stippe 0,2 bis 1,5 g Schrot 20 bis 30 cm über dem Haken 0,16 bis 0,20 mm kurze Distanz, jeder Wurf auf denselben Punkt
Laufblei keine 25 bis 40 g, über Schlamm Tiroler Hölzl 30 bis 80 cm, 0,20 bis 0,25 mm weite Krautkante, Wind
Method Feeder keine Korb 15 bis 30 g, ab 30 g Selbsthak rund 10 cm fester Grund, Futter und Köder liegen zusammen
Haar am Festblei keine 50 bis 100 g Flechtvorfach, Boilie 5 mm hinter dem Bogen Karpfengewässer, die größten Schleien

Damit die Antenne beim Anheben wirklich wächst, muss die Tragkraft richtig verteilt sein: die Masse unter der Pose, das Grundschrot allein am Boden. Der Rechner nennt dir die Aufteilung für Tragkraft, Poseform und Wurfweite.

Wie verteilst du die Tragkraft?

Rechner

Ein Waggler wird am Fuß bebleit, nicht auf der Strecke. Die Klemmschrote direkt an der Öse tragen die Pose beim Wurf, die kleinen Dropper darunter stellen den Köder und zeigen den Hebebiss. Wie viel wohin gehört, hängt an Tragkraft, Posentyp und Weite.

Waggler-Rechner

Tragkraft, Typ und Weite rein, Schrote raus

Posentyp
Feine Antenne, gerader Kiel oder Körper für Wind und Weite
  • Klemmschrote am Fuß …
  • Dropper auf der Strecke …
  • Wurfgewicht …

Die Antenne trägt nur, was nach der Bebleiung übrig bleibt. Ein Insert wird so austariert, dass nur der Einsatz übersteht, und der letzte Dropper ist die Bissanzeige nach oben. Kein Schrot gehört unter den Fuß der Pose.

Die Grundmontage gehört an die Kante, die der Waggler nicht mehr erreicht. Das Laufblei läuft frei, der Bügel bleibt offen oder die Rolle auf Freilauf, denn die Schleie lässt einen Köder liegen, an dem sie Widerstand spürt. Sie berüsselt ihn, prüft und geht. Beim Method Feeder ist es umgekehrt, dort hat der Korb schon gehakt, wenn die Spitze umschlägt, und der Anhieb ist ein Anheben.

Matchrute, 0,20er Mono und ein Haken mit Draht

Das Gerät ist Matchgerät mit einer Reserve für das Kraut. Eine Rotaugen-Montage in 0,14 hält eine 45er Schleie nicht aus der Seerose.

Teil Wert Warum
Matchrute 3,60 bis 4,20 m, rund 30 g Wurfgewicht hebt die Schnur über Kraut und Schilf, trägt den Anhieb auf 20 m
Grundrute 3,00 bis 3,60 m, 30 bis 60 g, mittlere Aktion federt den Fluchtstart am kurzen Vorfach ab
Rolle Größe 2000 bis 3000, Bremse fein einstellbar muss im Kraut sofort greifen und beim Sprint sauber laufen
Hauptschnur Pose Mono 0,18 bis 0,22 mm Reserve über dem Match-Standard für die Krautnähe
Hauptschnur Grund Mono 0,25 bis 0,30 mm Kraut und Seerosen auf kurze Distanz
Vorfach 0,16 bis 0,20 mm, vier bis fünf Hundertstel unter der Hauptschnur Sollbruchstelle im Hänger
Haken 8 bis 14, dickdrähtig und scharf harte Schleienlippe, Druck im Krautdrill
Kescher groß, gummiert, langer Stiel Schleimschicht und Flossen

Der Haken ist der Teil, an dem gespart wird und der den Fisch kostet. Ein dünndrahtiger Madenhaken biegt sich auf, wenn eine 50er Schleie in die Seerosen zieht, ein dickdrähtiger in derselben Größe hält. Zwischen zwei Fischen geht ein Fingernagel über die Spitze, und was nicht mehr greift, wird getauscht.

Anhieb ins Ziehen, Drill aus dem Kraut, nasse Hände

Der Schleienbiss ist berühmt für sein Zögern, und die Hälfte davon ist Missverständnis. Das Zittern der Pose kommt vom Gründeln der Fische am Platz, der Köder ist noch im Grund. Der Biss ist die Bewegung danach. Die Pose zieht sekundenlang ein paar Millimeter zur Seite, dann taucht sie ab, oder die Antenne steigt und steht. Bei kleinen Ködern folgt der Anhieb sofort auf das Ziehen, beim ganzen Tauwurm nach 3 bis 4 Sekunden. Ins Zittern hinein anzuschlagen ist der häufigste Fehler am Schleienwasser, der zweithäufigste ist der Anhieb in einen Fallbiss, bei dem die Pose nur kurz steigt und wieder sinkt.

Der Anhieb selbst darf kräftig sein, zügig über den Kopf nach hinten, denn die Lippe ist hart und der Köder oft groß. Dann beginnt der Teil, an dem die Schnurstärke entschieden wird. Eine Schleie ist ein starker Fisch mit festem Maul und zieht in den ersten Sekunden dorthin, wo sie herkam, ins Kraut. Die Rute bleibt hoch, die Bremse greift, und die ersten Meter werden erzwungen. Bekommt sie die Zeit, holst du ein Krautpaket mit einem Fisch darin, oder nur das Paket.

Schleie liegt im nassen, gummierten Kescher, olivgrüne Haut glänzt, das rote Auge deutlich, Brustflosse flach angelegt

Die Schleie trägt eine dicke Schleimschicht, und die verliert sie an jedem trockenen Tuch. Der Kescher bleibt im Wasser, bis die Zange am Haken ist, die großen Brustflossen werden beim Anfassen flach angelegt und nicht umgeknickt. Ein Foto entsteht über der Matte oder über dem Wasser, nie über Steinen.

Nasse Hände, nasses Netz, Flossen flach. AI-Bild

Am Ufer geht es um die Schleimschicht. Nasse Hände, ein nasses Kescher-Netz, kein trockenes Tuch, die großen Brustflossen flach angelegt statt umgeknickt, und der Haken mit der Zange gelöst, weil Schleien oft tief nehmen. Ein Fisch, der zurückgeht, geht aus dem Kescher zurück und nicht vom Stein.

Maß, Schonzeit, Setzkescher und Futtergrenzen je Land

Die Schleie ist eine der am einfachsten geregelten Arten, mit drei Ausnahmen, die jeder kennen sollte. 13 Bundesländer nennen ein Mindestmaß von 25 Zentimetern, Bayern 26, Bremen und Niedersachsen führen die Art gar nicht. Eine Schonzeit gibt es nur in Baden-Württemberg, Bayern und Hessen, jeweils im Mai und Juni, also in der ersten Spitze des Jahres. Nach oben setzen Hessen ein Höchstmaß und Hamburg ein Entnahmefenster, damit die großen Laichfische im Wasser bleiben. Ein Tageslimit nennt kein Land. Die Tabelle zeigt den Stand von heute je Land.

Schonzeit und Mindestmaß nach Bundesland

14 Bundesländer, Mindestmaß zwischen 25 und 26 cm

Schonzeit und Mindestmaß für Schleie nach Bundesland
Bundesland Schonzeit Maß, Mindestmaß in Zentimetern
Baden-Württemberg 15. Mai bis 30. Juni heute frei 25 cm
Bayern 1. Mai bis 30. Juni heute frei 26 cm
Berlin keine Schonzeit heute frei 25 cm
Brandenburg keine Schonzeit heute frei 25 cm
Hamburg Entnahmefenster bis 45 cm, keine Tagesbegrenzung keine Schonzeit heute frei 25 cm
Hessen Höchstmaß 45 cm 1. Mai bis 30. Juni heute frei 25 cm
Mecklenburg-Vorpommern keine Schonzeit heute frei 25 cm
Nordrhein-Westfalen keine Schonzeit heute frei 25 cm
Rheinland-Pfalz keine Schonzeit heute frei 25 cm
Saarland keine Schonzeit heute frei 25 cm
Sachsen keine Schonzeit heute frei 25 cm
Sachsen-Anhalt keine Schonzeit heute frei 25 cm
Schleswig-Holstein keine Schonzeit heute frei 25 cm
Thüringen keine Schonzeit heute frei 25 cm

Alle Angaben aus den Landesfischereiverordnungen, Stand und Quelle je Land auf der jeweiligen Schonzeiten-Seite. Der Status gilt für 11.10.2026.

Ohne Gewähr, und dein Erlaubnisschein darf strenger sein

Diese Tabelle gibt den Stand der Landesverordnungen wieder und ist keine Rechtsauskunft. Verein, Pächter und Gewässerordnung dürfen zusätzliche Schonzeiten, größere Mindestmaße und Entnahmefenster festlegen, und sie tun es häufig. Verbindlich ist immer das Papier, das du am Wasser dabei hast.

Der Setzkescher ist die Frage mit den meisten Antworten. Bremen und Hamburg verbieten das Hältern lebender Fische, Berlin, Hessen und Rheinland-Pfalz verlangen mindestens 3,50 Meter Länge und 50 Zentimeter Ringdurchmesser, Hessen schließt Bundeswasserstraßen aus, und in Bayern, Brandenburg, im Saarland und in Thüringen darf ein gehälterter Fisch nicht mehr zurück. Nachts angeln verbietet das Saarland zwischen April und Oktober von 23 bis 5 Uhr, Brandenburg begrenzt es bei Koppelfischerei. Die Regel deines Landes steht auf seiner Seite in der Schonzeiten-Übersicht, die Gewässerordnung des Vereins geht darüber hinaus, und beim Futter fast immer.

In der Laichzeit gilt außerdem eine Regel ohne Paragraf. Eine Schleie mit prallem Bauch im Juni geht zurück, auch in einem Land ohne Schonzeit. Der Bestand ist bundesweit ungefährdet, in Brandenburg nimmt er langfristig leicht ab, und ein Laichfisch im Juni ist der teuerste Fisch des Jahres.

Vor dem Schleienmorgen

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Drei Morgen am selben Weiher

Das erste Schleienjahr entscheidet die Zahl der Morgen am selben Platz, die Zahl der Gewässer zählt kaum. Ein kleiner, verkrauteter Weiher mit Schilf, in dem du am Vorabend Blasen gesehen hast, drei Morgen hintereinander im Juni, jeweils von der Dämmerung bis 9 Uhr. Am ersten Morgen lernst du die Lücke und die Tiefe, am zweiten das Bissbild, am dritten kommt meist der Fisch, den du am ersten schon gesehen hast.

Welche Seen und Weiher in deiner Nähe Schleien führen und was dort für Futter und Setzkescher gilt, steht auf den Gewässerseiten mit den Fängen anderer Angler. Am selben Futterplatz stehen oft auch Karpfen, und wer die Kante weiter draußen mit dem Korb erreichen will, findet die Montagen dafür beim Feedern.

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Fang-Index heute, live aus der App: je höher (0 bis 100), desto besser stehen die Chancen.

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8 Einträge

Häufige Fragen

10 Fragen
Wann beißen Schleien am besten?

In der Morgendämmerung zwischen 5 und 8 Uhr und noch einmal am Abend ab 20 Uhr, in den Wochen vor dem Laichen im Mai und Juni und im September. Am gefütterten Platz kommen auch über Mittag Fische. Unter 15 Grad Wassertemperatur ist wenig zu holen, zwischen 20 und 24 Grad frisst sie am stärksten.

Welcher Köder ist der beste für Schleien?

Mais an Haken 10 bis 12 ist der Standard am Futterplatz, Maden an 14 bis 16 der Köder für klares Wasser und zögerliche Bisse, ein Wurmstück an 8 bis 10 der für trübes und kaltes Wasser. Die größten Fische kommen auf einen Mini-Boilie von 10 bis 15 Millimetern am Haar. Kunstköder spielen keine Rolle.

Wie füttere ich auf Schleie an?

Dunkel, klein und punktgenau. Ein Grundfutter in der Farbe des Schlamms mit gequollenem Hanf, toten Maden und zerschnittenen Würmern, drei bis fünf Bälle zu Beginn und danach erst nach dem ersten Fisch eine kleine Menge. Große Flächen ziehen Brassen, laute Bälle vertreiben. Wo es erlaubt ist, bringen ein paar Tage Vorfüttern mehr als jede Menge am Angeltag.

Wie funktioniert die Liftmontage?

Ein Waggler von 3 bis 5 Gramm wird so ausgebleit, dass nur die Antenne aus dem Wasser steht, und das letzte Schrot liegt 5 bis 10 Zentimeter über dem Haken auf dem Grund. Nimmt die Schleie den Köder und hebt den Kopf, hebt sie das Schrot mit, die Pose verliert das Gewicht und die Antenne steigt. Beim Abziehen taucht sie ab. Beides ist der Biss.

Wann setze ich beim Schleienbiss den Anhieb?

Erst wenn die Pose zieht, seitlich wandert oder ganz aufsteht, nie ins Zittern hinein. Das Zittern kommt vom Gründeln am Platz, der Fisch hat den Köder noch nicht. Bei großen Ködern wie dem ganzen Tauwurm wartest du 3 bis 4 Sekunden, beim Method Feeder hebst du nur an, der Korb hat schon gehakt.

Welche Rute und Schnur für Schleien?

Eine Matchrute von 3,60 bis 4,20 Metern mit rund 30 Gramm Wurfgewicht, eine Rolle der Größe 2000 bis 3000, Mono in 0,18 bis 0,22 Millimetern und ein Vorfach in 0,16 bis 0,20. Für die Grundmontage 0,25 bis 0,30 Millimeter. Die Reserve gegenüber dem Matchangeln auf Rotaugen braucht der Drill im Kraut.

Wo stehen Schleien im See?

In der Lücke mitten im Krautfeld, an der Schilfkante über weichem Grund, am Rand der Seerosen, an Totholz und unter Stegen, oft nur 20 Zentimeter bis 1 Meter tief und wenige Meter vom Ufer. Die freie Fläche davor ist der falsche Platz. Im Herbst ziehen sie an die tiefsten Stellen des Gewässers.

Welches Mindestmaß und welche Schonzeit hat die Schleie?

25 Zentimeter in 13 Bundesländern, 26 in Bayern, Bremen und Niedersachsen nennen kein Maß. Eine Schonzeit gibt es nur in Baden-Württemberg, Bayern und Hessen, jeweils im Mai und Juni. Hessen setzt ein Höchstmaß, Hamburg ein Entnahmefenster. Die Tabelle im Kapitel zum Recht zeigt den Stand für heute, und der Erlaubnisschein kann strenger sein.

Wie unterscheide ich Schleie und Karausche?

An den Barteln und den Augen. Die Schleie hat zwei kurze Barteln und rote bis orange Augen, die Karausche keine Barteln und gelbgrüne Augen, dazu eine nach außen gewölbte lange Rückenflosse. Die Merkmale mit Zeichnung stehen auf der Seite zur Schleie im Lexikon.

Wie erkenne ich Schleien am Wasser?

An Ketten kleiner Gasbläschen, die beim Gründeln aufsteigen, an Schlammwolken im Flachwasser und an Krautstängeln, die ohne Wind zittern. Im ganz flachen Wasser ragt manchmal die schwarze Schwanzflossenspitze heraus. Diese Zeichen am Vorabend zeigen dir den Platz für den nächsten Morgen.

René Seidel

Geschrieben von

René Seidel

Ich angle seit 2002: angefangen mit acht Jahren an den Weihern, die mein Vater gepachtet hatte, heute vor allem am Neckar bei Heilbronn, an der Wörnitz und am Main. Mit CatchHub baue ich die Angel-Community, in der ich meine Praxis am Wasser mit echten Fangdaten zusammenbringe.

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Friedfisch

Brassen angeln: Köder, Hebebiss, Nacht und Recht

Der Brassen ist der häufigste große Fisch unserer Seen, Flüsse und Kanäle, und er ist ein Gewohnheitstier. Der Schwarm zieht jeden Abend dieselbe Straße vom Freiwasser ins Flache, gründelt dort die Nacht über, und die Blasenspur verrät, wo er gerade steht. Gefangen wird er am Grund, mit einem Madenbündel, zwei Maiskörnern oder einem Wurm, und der Biss ist bei dieser Art ein Heben, kein Ziehen. Hier steht, wo Brassen je Gewässertyp und Jahreszeit stehen, was Sender am Bodensee und in der Moldau über ihre Wanderungen verraten haben, welcher Köder wann fängt, wann Pose und Laufblei den Futterkorb schlagen, wie die Nacht auf die Großen läuft, wie du Brassen, Güster und Zope auseinanderhältst und was an Recht gilt. 13 Min.
Angel-Wissen

Angeln für Anfänger: zehn Schritte zum ersten Fisch

Angeln lernen heißt in Deutschland zuerst, das Recht zu verstehen, dann ein Gewässer zu finden, und erst dann eine Rute zu kaufen. Wer die Reihenfolge umdreht, steht mit einem Set aus dem Baumarkt vor einem See, an dem er nicht angeln darf. Hier stehen die zehn Schritte vom Fischereischein bis zum gemeldeten Fang, jeder mit dem, was du dafür wirklich brauchst, und mit den Fischen, die Anfänger im ersten Jahr laut Fangbuch tatsächlich fangen. 9 Min.
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