Beißzeiten

Angler als Silhouette am Ufer eines Flusses in der Morgendämmerung, Nebel über dem Wasser
Fang-Index

Beißzeiten heute

Neun Faktoren, jede Stunde neu, für jedes Gewässer einzeln gerechnet. Der Fang-Index verspricht keinen Fisch. Er sagt dir, wann die Bedingungen an deinem Wasser für dich arbeiten und wann gegen dich.

1357 Gewässer heute 32568 Stunden 9 Faktoren Stand

Die Beiß-Kurve für heute

Mittel über 1357 Gewässer

Jede Säule ist eine Stunde dieses Tages, gemittelt über alle Gewässer, für die heute gerechnet wurde. Die Form ist an keinem Tag dieselbe. Sie kippt mit der Jahreszeit, mit dem Wetter und mit dem Mond. Gerade steht der Schnitt bei 43.

Das beste Fenster liegt heute zwischen 5 und 9 Uhr Spitzenwert 78 im Mittel. An deinem Gewässer kann das abweichen, dort zählt der eigene Wert.

Wo der Index heute am höchsten steht

Stand 08.09.2026

Der Tageswert ist das Mittel der sechs besten Stunden, nicht der Tagesdurchschnitt. Gefragt ist, wie gut die besten Fenster heute sind, und auf der Seite des Gewässers steht, wann genau sie liegen.

  1. 1 Fulda Strecke Obermelsungen – Stadtmitte 89Top-Beißzeit
  2. 2 Oder-Spree-Kanal Kersdorfer Schleuse bis Neuhauser Speisekanal 89Top-Beißzeit
  3. 3 Oder Westoder – Friedrichsthal bis Mescherin 89Top-Beißzeit
  4. 4 Ostsee Mecklenburger Bucht und Bodden (Poel bis Barth) 89Top-Beißzeit
  5. 5 Talsperre Zeulenroda 89Top-Beißzeit
  6. 6 Elbe-Lübeck-Kanal 89Top-Beißzeit
  7. 7 Streckersgraben 89Top-Beißzeit
  8. 8 Kiesgrube Pratzschwitz Gew. D10-104, bei Pirna 89Top-Beißzeit
  9. 9 Leckisee 88Top-Beißzeit
  10. 10 Fischbeker Teiche 88Top-Beißzeit
  11. 11 Fehlesee 88Top-Beißzeit
  12. 12 Steinhuder Meer 88Top-Beißzeit

So liest sich die Zahl: ab 70 Top-Beißzeit, ab 50 Gute Chancen, ab 30 Mäßig, darunter Ruhig.

Den Index für dein Gewässer ansehen

Wie der Tag verteilt ist

1357 Gewässer nach Band

Ein Spitzenwert allein sagt wenig. Diese Aufteilung zeigt, ob heute breitflächig etwas geht oder ob nur einzelne Gewässer aus der Reihe fallen.

Woraus sich der Fang-Index rechnet

9 Faktoren, gewichtet

Es zählen nur Faktoren, für die an diesem Ort und in dieser Stunde wirklich Daten vorliegen. Fehlt einer, fällt er samt Gewicht heraus, statt einen Mittelwert zu erfinden. Fließ- und Stillgewässer bekommen dabei unterschiedliche Gewichte. An einem Fluss entscheidet der Wasserstand fast alles, an einem See ist der Wind der einzige, der das Wasser bewegt.

  1. 1 Tageszeit und Licht 25Gewicht
  2. 2 Wind 15Gewicht
  3. 3 Solunar 13Gewicht
  4. 4 Wassertemperatur-Trend 12Gewicht
  5. 5 Luftdruck-Tendenz 10Gewicht
  6. 6 Wasser-Verlauf 10Gewicht
  7. 7 Bewölkung 8Gewicht
  8. 8 Niederschlag 7Gewicht
  9. 9 Sauerstoff-Lage 8Gewicht

Die Grundmenge summiert auf 100. Die Sauerstoff-Lage kommt oben drauf und zählt nur ab 18 Grad Wassertemperatur, an Salmonidengewässern ab 15 Grad. Darunter ist kaltes Wasser praktisch gesättigt und eine Bewertung hätte keinen Inhalt.

Tageszeit und Licht

Bester Fall: Dämmerung, im kalten Wasser der Nachmittag

Wind

Bester Fall: 10 bis 20 km/h, dazu seine Entwicklung über zwölf Stunden

Solunar

Bester Fall: Major-Periode, verstärkt von Voll- oder Neumond

Wassertemperatur-Trend

Bester Fall: Erwärmung im Frühjahr, Abkühlung im Herbst

Luftdruck-Tendenz

Bester Fall: fallend, eine Front zieht auf

Wasser-Verlauf

Bester Fall: leicht steigendes Wasser, aus Abfluss oder Pegel

Bewölkung

Bester Fall: bedeckt am Tag, nachts fast ohne Einfluss

Niederschlag

Bester Fall: leichter Regen, Gewitter im Anzug

Sauerstoff-Lage

Bester Fall: nur ab 18 Grad Wassertemperatur, kühl und windig hilft

Was wirklich zählt

Gemessen an 20.160 Stunden

Gewicht allein sagt nichts. Ein Faktor, der immer denselben Wert liefert, verschiebt nur die ganze Skala und trennt keine gute Stunde von einer schlechten. Nachgerechnet an zwölf Orten über vier Jahreszeiten sieht die Rangfolge deshalb anders aus als die Gewichtung darüber. Wind wiegt mehr als Solunar, trägt aber weniger, weil er über einen Tag hinweg seltener aus dem Rahmen fällt.

  1. 1 Tageszeit und Licht 6,16Beitrag
  2. 2 Solunar 3,91Beitrag
  3. 3 Wassertemperatur-Trend 3,49Beitrag
  4. 4 Wind 2,44Beitrag
  5. 5 Luftdruck-Tendenz 2,31Beitrag
  6. 6 Bewölkung 1,95Beitrag
  7. 7 Wasser-Verlauf 1,73Beitrag
  8. 8 Sauerstoff-Lage 1,60Beitrag
  9. 9 Niederschlag 1,41Beitrag

Beitrag ist Gewicht mal Streuung des Teilscores, gemessen an 20.160 Stunden aus zwölf Orten und vier Jahreszeiten. Die Gegenprobe an 1.872 Stunden echter Produktionsdaten ändert die Rangfolge nicht.

Jedes Gewässer bekommt seine eigene Rechnung

Der Index rechnet nicht über alle Gewässer hinweg gleich. Ein Fließgewässer verschiebt Gewicht auf den Wasserstand, ein Stillgewässer auf Wind und Sauerstoff. Ein Forellenbach hat sein Temperatur-Optimum bei 8 bis 16 Grad, ein Karpfenweiher deutlich höher. Und was an einem Ort keine Daten hat, fällt heraus, statt die Zahl in die Mitte zu ziehen. Ein Index von 70 heißt deshalb an zwei verschiedenen Gewässern dasselbe, obwohl völlig andere Werte dahinterstehen.

Was eine gute Beißzeit ausmacht

Dämmerung schlägt Mittag

Die erste und die letzte Stunde Licht sind über das Jahr gesehen die stärksten. Im kalten Wasser kehrt sich das um. Dann ist der Nachmittag die beste Zeit, weil das Wasser bis dahin ein paar Zehntel Grad gewonnen hat. Genau diese Umkehr macht die Kurve oben im Winter flacher und schiebt ihren Berg nach hinten.

Fallender Druck vor der Front

Entscheidend ist die Tendenz der letzten Stunden, nicht der absolute Wert. Fällt der Druck, kündigt das eine Front an, und viele Arten fressen davor auffällig aktiv. Ein stabiles Hoch über Tage ist dagegen die stillste Lage, die es gibt.

Leicht steigendes Wasser

Am Fluss ist der Wasserstand der stärkste Einzelfaktor. Leicht steigendes, angetrübtes Wasser nach Regen bringt Nahrung in Bewegung und nimmt den Fischen die Vorsicht. Ein Hochwasser dagegen macht die Strecke unbefischbar, und genau das unterscheidet der Index.

Häufige Fragen zu Beißzeiten

Wann beißen die Fische am besten?

In aller Regel in der Dämmerung, morgens wie abends. Im kalten Wasser kehrt sich das um. Dann ist der Nachmittag die beste Zeit, weil das Wasser bis dahin ein paar Zehntel Grad gewonnen hat. Dazu kommen Luftdruck, Wind, Bewölkung und der Wasserstand, und genau diese Faktoren rechnet der Fang-Index für jede einzelne Stunde zusammen.

Was ist der Fang-Index?

Eine Zahl von 0 bis 100 für eine Stunde an einem bestimmten Gewässer. Sie entsteht aus neun Faktoren, gewichtet nach ihrem Einfluss, und wird für jedes Gewässer eigens gerechnet. Ein Fluss reagiert anders auf dieselbe Wetterlage als ein See, und ein Forellenbach anders als ein Karpfenteich. Der Tageswert ist das Mittel der sechs besten Stunden, nicht der Tagesdurchschnitt.

Hilft ein steigender oder ein fallender Luftdruck?

Fallender Druck ist die bessere Lage. Er kündigt eine Front an, und viele Arten fressen davor auffällig aktiv. Entscheidend ist die Tendenz der letzten Stunden, nicht der absolute Wert. Ein stabiles Hoch über mehrere Tage ist dagegen die stillste Zeit, die es gibt.

Stimmt der Mondkalender fürs Angeln?

Die Solunar-Zeiten gehen als einer von neun Faktoren ein, verstärkt von Voll- und Neumond, und sie tragen messbar zur Trennung guter von schlechten Stunden bei. Allein betrachtet sagen sie aber wenig. Eine Major-Periode bei stabilem Hochdruck und Mittagssonne bleibt eine schwache Stunde.

Für welche Gewässer gibt es den Fang-Index?

Für jedes Gewässer, zu dem Wetterdaten vorliegen, also für den allergrößten Teil des erfassten Bestands. Den Wert für heute und die nächsten Stunden zeigt die Seite des jeweiligen Gewässers, in der App zusätzlich die Prognose für die kommenden Tage.

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