Die Beiß-Kurve für heute
Mittel über 1357 GewässerJede Säule ist eine Stunde dieses Tages, gemittelt über alle Gewässer, für die heute gerechnet wurde. Die Form ist an keinem Tag dieselbe. Sie kippt mit der Jahreszeit, mit dem Wetter und mit dem Mond. Gerade steht der Schnitt bei 43.
Wo der Index heute am höchsten steht
Stand 08.09.2026Der Tageswert ist das Mittel der sechs besten Stunden, nicht der Tagesdurchschnitt. Gefragt ist, wie gut die besten Fenster heute sind, und auf der Seite des Gewässers steht, wann genau sie liegen.
So liest sich die Zahl: ab 70 Top-Beißzeit, ab 50 Gute Chancen, ab 30 Mäßig, darunter Ruhig.
Den Index für dein Gewässer ansehenWie der Tag verteilt ist
1357 Gewässer nach BandEin Spitzenwert allein sagt wenig. Diese Aufteilung zeigt, ob heute breitflächig etwas geht oder ob nur einzelne Gewässer aus der Reihe fallen.
Woraus sich der Fang-Index rechnet
9 Faktoren, gewichtetEs zählen nur Faktoren, für die an diesem Ort und in dieser Stunde wirklich Daten vorliegen. Fehlt einer, fällt er samt Gewicht heraus, statt einen Mittelwert zu erfinden. Fließ- und Stillgewässer bekommen dabei unterschiedliche Gewichte. An einem Fluss entscheidet der Wasserstand fast alles, an einem See ist der Wind der einzige, der das Wasser bewegt.
Die Grundmenge summiert auf 100. Die Sauerstoff-Lage kommt oben drauf und zählt nur ab 18 Grad Wassertemperatur, an Salmonidengewässern ab 15 Grad. Darunter ist kaltes Wasser praktisch gesättigt und eine Bewertung hätte keinen Inhalt.
Bester Fall: Dämmerung, im kalten Wasser der Nachmittag
Bester Fall: 10 bis 20 km/h, dazu seine Entwicklung über zwölf Stunden
Bester Fall: Major-Periode, verstärkt von Voll- oder Neumond
Bester Fall: Erwärmung im Frühjahr, Abkühlung im Herbst
Bester Fall: fallend, eine Front zieht auf
Bester Fall: leicht steigendes Wasser, aus Abfluss oder Pegel
Bester Fall: bedeckt am Tag, nachts fast ohne Einfluss
Bester Fall: leichter Regen, Gewitter im Anzug
Bester Fall: nur ab 18 Grad Wassertemperatur, kühl und windig hilft
Was wirklich zählt
Gemessen an 20.160 StundenGewicht allein sagt nichts. Ein Faktor, der immer denselben Wert liefert, verschiebt nur die ganze Skala und trennt keine gute Stunde von einer schlechten. Nachgerechnet an zwölf Orten über vier Jahreszeiten sieht die Rangfolge deshalb anders aus als die Gewichtung darüber. Wind wiegt mehr als Solunar, trägt aber weniger, weil er über einen Tag hinweg seltener aus dem Rahmen fällt.
Beitrag ist Gewicht mal Streuung des Teilscores, gemessen an 20.160 Stunden aus zwölf Orten und vier Jahreszeiten. Die Gegenprobe an 1.872 Stunden echter Produktionsdaten ändert die Rangfolge nicht.
Jedes Gewässer bekommt seine eigene Rechnung
Der Index rechnet nicht über alle Gewässer hinweg gleich. Ein Fließgewässer verschiebt Gewicht auf den Wasserstand, ein Stillgewässer auf Wind und Sauerstoff. Ein Forellenbach hat sein Temperatur-Optimum bei 8 bis 16 Grad, ein Karpfenweiher deutlich höher. Und was an einem Ort keine Daten hat, fällt heraus, statt die Zahl in die Mitte zu ziehen. Ein Index von 70 heißt deshalb an zwei verschiedenen Gewässern dasselbe, obwohl völlig andere Werte dahinterstehen.
Was eine gute Beißzeit ausmacht
Dämmerung schlägt Mittag
Die erste und die letzte Stunde Licht sind über das Jahr gesehen die stärksten. Im kalten Wasser kehrt sich das um. Dann ist der Nachmittag die beste Zeit, weil das Wasser bis dahin ein paar Zehntel Grad gewonnen hat. Genau diese Umkehr macht die Kurve oben im Winter flacher und schiebt ihren Berg nach hinten.
Fallender Druck vor der Front
Entscheidend ist die Tendenz der letzten Stunden, nicht der absolute Wert. Fällt der Druck, kündigt das eine Front an, und viele Arten fressen davor auffällig aktiv. Ein stabiles Hoch über Tage ist dagegen die stillste Lage, die es gibt.
Leicht steigendes Wasser
Am Fluss ist der Wasserstand der stärkste Einzelfaktor. Leicht steigendes, angetrübtes Wasser nach Regen bringt Nahrung in Bewegung und nimmt den Fischen die Vorsicht. Ein Hochwasser dagegen macht die Strecke unbefischbar, und genau das unterscheidet der Index.
Häufige Fragen zu Beißzeiten
Wann beißen die Fische am besten?
In aller Regel in der Dämmerung, morgens wie abends. Im kalten Wasser kehrt sich das um. Dann ist der Nachmittag die beste Zeit, weil das Wasser bis dahin ein paar Zehntel Grad gewonnen hat. Dazu kommen Luftdruck, Wind, Bewölkung und der Wasserstand, und genau diese Faktoren rechnet der Fang-Index für jede einzelne Stunde zusammen.
Was ist der Fang-Index?
Eine Zahl von 0 bis 100 für eine Stunde an einem bestimmten Gewässer. Sie entsteht aus neun Faktoren, gewichtet nach ihrem Einfluss, und wird für jedes Gewässer eigens gerechnet. Ein Fluss reagiert anders auf dieselbe Wetterlage als ein See, und ein Forellenbach anders als ein Karpfenteich. Der Tageswert ist das Mittel der sechs besten Stunden, nicht der Tagesdurchschnitt.
Hilft ein steigender oder ein fallender Luftdruck?
Fallender Druck ist die bessere Lage. Er kündigt eine Front an, und viele Arten fressen davor auffällig aktiv. Entscheidend ist die Tendenz der letzten Stunden, nicht der absolute Wert. Ein stabiles Hoch über mehrere Tage ist dagegen die stillste Zeit, die es gibt.
Stimmt der Mondkalender fürs Angeln?
Die Solunar-Zeiten gehen als einer von neun Faktoren ein, verstärkt von Voll- und Neumond, und sie tragen messbar zur Trennung guter von schlechten Stunden bei. Allein betrachtet sagen sie aber wenig. Eine Major-Periode bei stabilem Hochdruck und Mittagssonne bleibt eine schwache Stunde.
Für welche Gewässer gibt es den Fang-Index?
Für jedes Gewässer, zu dem Wetterdaten vorliegen, also für den allergrößten Teil des erfassten Bestands. Den Wert für heute und die nächsten Stunden zeigt die Seite des jeweiligen Gewässers, in der App zusätzlich die Prognose für die kommenden Tage.
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