Rhein
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- Barbe 1
Orte an dieser Strecke
Warum steht der Fluss mehrfach drin?
Ein Eintrag bei CatchHub ist immer ein Angel-Revier, also die Strecke, für die es eine eigene Erlaubnis gibt. An einem langen Fluss sind das mehrere Reviere, jedes mit eigenem Verein und eigenen Regeln. Der Name oben ist der Name des Reviers, nicht der Name des Orts.
Dieses Revier reicht über 13 Orte: Angeln am Rhein bei Mondorfer Fähre, Duisburg und Emmerich am Rhein. Eine Erlaubnis gilt auf der ganzen Strecke.
Düsseldorf Revier-Sitz
Mondorfer Fähre
Godorf
Köln
Leverkusen
Dormagen
Uerdingen
Duisburg
Orsoy
Wesel
Xanten-Lüttingen
Rees
Emmerich am Rhein
Gewässerdaten
Verein
Gewässer-Profil
01. Januar bis 31. Dezember
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Beschreibung
Angeln am Rhein in Nordrhein-Westfalen: 218 Kilometer Hauptstrom von Bad Honnef bis Emmerich, mit Zander, Barbe und Wels an Buhnen und Stadtstrecken. Der Generalschein der Rheinfischereigenossenschaft in Nordrhein-Westfalen gilt für den ganzen Strom, rechtsrheinisch von Strom-Kilometer 639 bis 858, linksrheinisch von 642 bis 863, mit Köln, Leverkusen, Düsseldorf, Uerdingen, Duisburg, Orsoy, Wesel, Rees und Emmerich am Rhein dazwischen. Gemeint ist nur der Strom selbst. Häfen, Altarme und die Baggerseen hinter der Uferlinie gehören nicht dazu, dort gelten andere Erlaubnisse.
Wo der Rhein seine Fische versteckt: Buhnenfeld, Steinpackung, Stadtstrecke
Über weite Strecken ist der Rhein hier ein Buhnenfluss. Die Steinzungen brechen die Strömung, dahinter steht ruhiges Kehrwasser, in dem sich Weißfisch sammelt, und an der Kante zwischen Buhnenfeld und Hauptstrom stehen die Räuber. Wer diese Kanten liest, fängt. Zwischen Godorf und Leverkusen und wieder ab Uerdingen bis Orsoy liegen die klassischen Buhnenfelder, dazwischen die kanalisierten Stadtstrecken von Köln und Düsseldorf mit ihren Steinpackungen, die ganz anders funktionieren als die weiten Felder am Niederrhein zwischen Wesel, Rees und Emmerich am Rhein. Der Pegel schwankt stark, und mit ihm verschieben sich die Fische. Steigt das Wasser, rücken sie in den Strömungsschatten und dicht ans Ufer.
- Buhnenkopf und Strömungskante: erste Adresse für Zander, Rapfen und Barsch
- Ruhiges Buhnenfeld: Sammelplatz für Weißfisch, im Sommer auch für Döbel
- Steiniger Grund im Hauptstrom: die klassische Barbenstrecke
Welche Fische beißen am Rhein zwischen Köln und Emmerich?
Zander, Rapfen, Barbe und Wels sind die vier Arten, um die sich am nordrhein-westfälischen Rhein fast alles dreht. Zander ist der Klassiker, meist mit dem Gummifisch im Hauptstrom vom Spätsommer bis in den Winter, und unter 30 bis 40 Gramm Kopfgewicht brauchst du dort gar nicht erst anzufangen. Rapfen holst du dir im Sommer mit schnell geführten Blinkern und Stickbaits an der Oberfläche, Barben mit Grund- und Feedermontage auf Stein, und der Wels zieht in der Nacht durch die Buhnenfelder. Daneben stehen Hecht, Barsch, Aal, Döbel, Aland, Brachsen und Rotaugen im Strom, die mit Pose oder Feeder gut zu erreichen sind. Lachs, Meerforelle und Quappe tauchen als Wanderfische auf, sind aber ganzjährig geschont und gehören zurück ins Wasser.
Berufsschifffahrt, Pegel und Verbotszonen an 440 Kilometern Ufer
Der Rhein ist eine Bundeswasserstraße mit dichtem Berufsverkehr, das Ufer ist stellenweise steil und der Stein bei Nässe tückisch. Feste Schuhe und ein Blick auf den aktuellen Pegel gehören zur Vorbereitung, und ein vorbeiziehender Schubverband hebt und senkt das Wasser am Buhnenkopf um einen halben Meter. Entlang der rund 440 Kilometer Uferlinie liegen Angelverbotszonen in Natur- und Landschaftsschutzgebieten, die die Genossenschaft in Kartenblättern ausweist, und wer den Schein löst, führt eine Fangliste. Welche Regeln, Schonzeiten und Mindestmaße gerade gelten, klärst du vor dem ersten Wurf direkt bei der Genossenschaft.