Kurz gesagt
- Der Köderfisch für den Zander ist schlank, tot und 8 bis 12 cm lang, im Winter bis 15, Laube und Rotauge vor allen anderen.
- Auf sauberem Grund liegt er an der Laufbleimontage mit 70 bis 100 cm Vorfach, über Kraut und Steinen hängt er 20 bis 30 cm über Grund unter der Laufpose.
- Der Anhieb hängt am Haken und an der Ködergröße, nicht an der Uhr: ein freier Einzelhaken am kleinen Köder wird beim ersten Zupfen gesetzt, ein Haken im Kopf des größeren Köders, sobald der Abzug gleichmäßig wird.
- Die Rolle steht auf Freilauf oder mit offenem Bügel, damit der Zander beim Abziehen keinen Widerstand spürt und den Köder nicht fallen lässt.
- Lebende Köderfische sind überall verboten, und 8 der 16 Länder binden den toten an das Gewässer, aus dem er stammt.
Wann der Köderfisch den Kunstköder schlägt
Der tote Köderfisch ist die älteste Zandermethode, und sie ist in drei Lagen die beste. Bei Angeldruck, wenn jeder Zander am Gewässer den Gummifisch kennt und den Köder ansieht, statt ihn zu nehmen. In der Kälte, wenn der Fisch unter 8 Grad tief steht und nur nimmt, was vor ihm liegt. Und in der Nacht am Ansitz, wenn der Zander die flache Uferzone absucht und ein Köder, der still liegt und riecht, mehr fängt als einer, der sich bewegt. Was der Köderfisch nicht kann, ist suchen. Er liegt an einer Stelle, und die muss stimmen.
Die Methode lebt davon, dem Zander jeden Widerstand zu nehmen. Er packt den Fisch quer, trägt ihn einige Meter weg, wendet ihn im Maul und schluckt ihn dann mit dem Kopf voran. Spürt er auf diesem Weg ein Blei, eine straffe Schnur oder einen Haken, der zu früh fasst, lässt er los, und davon handelt jede Entscheidung in diesem Text, vom Blei bis zum Anhieb.
Der richtige Köderfisch: Art, Größe, Herkunft
Der Zander hat ein enges Maul, und er schluckt kopfvoran. Der Köderfisch ist deshalb schlank, und er ist so lang, wie das Maul zulässt, im Sommer 8 bis 12 cm, im Winter bis 15. Die Karten zeigen die Arten, mit denen es geht, und die Reihenfolge ist die Reihenfolge am Wasser.
Laube
Der Zanderköder schlechthin. Schlank, silbrig, weich, und in fast jedem Zandergewässer die Hauptbeute. 8 bis 12 cm, mit der Stippe am Abend gefangen. Nachteil: sie wird nach einer Stunde im Wasser weich und rutscht vom Haken.
Rotauge
Fester als die Laube, hält länger am Haken und übersteht einen weiten Wurf. 8 bis 12 cm, im Winter 15. Wo die Laube fehlt, ist das Rotauge der Standard, und im Winter ist es wegen der Festigkeit die bessere Wahl.
Gründling und Grundel
Beide liegen von Natur aus am Grund, und der Zander kennt sie von dort. Der Gründling ist zäh und weit werfbar, die Schwarzmundgrundel an Rhein, Main und Kanälen die häufigste Beute. Mit Ködernadel aufziehen, Bauch nach unten.
Fischfetzen
Ein Rückenfilet mit Haut, 5 bis 8 cm, oder der halbe Fisch. Liegt länger als ein ganzer, weil Grundeln und Krebse länger brauchen, und riecht mehr. An Kanälen mit Grundelbestand oft die einzige Variante, die eine Stunde übersteht.
Güster und kleiner Brassen
Hochrückig, und deshalb nur bis 10 cm, sonst passt er nicht ins Maul. Fest, gut werfbar, im Winter als Fetzen. Ein Notköder, kein Standard, aber ein Zander nimmt ihn, wenn er ihn kennt.
Gefrorener Köderfisch
Nur, wo das Land es erlaubt. Berlin und Brandenburg nennen Tiefkühlware ausdrücklich, im Saarland muss auch der gekaufte Fisch aus dem Gewässer stammen. Im Wasser auftauen, nie in der Sonne, und nur einmal frieren.
Beschafft werden sie am Abend vorher mit der Stippe oder der Senke, an der Stelle, an der du später angelst, getötet mit Schlag und Kiemenschnitt und kühl gelagert. Das ist nicht nur Praxis, sondern in der Hälfte der Länder Vorschrift. Lebende Köderfische sind überall verboten, das folgt aus dem Tierschutzgesetz, und 8 der 16 Länder binden den toten Fisch an das Gewässer, den Gewässerabschnitt oder das Gewässersystem, in vier verschiedenen Fassungen. Die Tiefkühlware aus dem Laden ist nur dort erlaubt, wo das Land sie nennt. Was für dein Land gilt, steht im Köderfisch-Eintrag je Bundesland und in deinem Erlaubnisschein, der dem Eintrag vorgeht.
Wie groß der Köder für den Zander sein darf, den du erwartest, rechnet der Köderfisch-Rechner aus der Länge des Zielfischs. Er gibt die Spanne, das Gewicht des Fisches und das, was davon im Wasser übrig bleibt, dazu das System.
Welcher Köderfisch zu deinem Zielfisch passt
RechnerEin Räuber ist durch sein Maul begrenzt, und das Maul wächst mit der Länge. Der Rechner nimmt den Fisch, den du fangen willst, und sagt dir, wie lang der Köderfisch sein darf, was er wiegt und wie das System dazu aussieht.
Köderfisch-Rechner
Zielfisch und Köderform rein, Ködergröße und System raus
- Köderfisch, Länge …
- Gewicht, und was davon im Wasser bleibt …
- Das System dazu …
Die Spanne ist die Grenze des Mauls, nicht die Vorliebe des Tages. Im Winter nimmt der Hecht das untere Ende, im Herbst das obere. Ein Fisch, der schon einmal aufgetaut war, zerfällt beim Wurf, ganz gleich, wie gut die Größe passt.
Drei Montagen: Grund, Pose, Auftrieb
Die Montage folgt dem Grund, nicht der Vorliebe. Auf sauberem Sand, Kies und Lehm liegt der Köder, weil der Zander ihn dort sucht. Über Kraut, Steinpackung und Muschelbank hängt er darüber, weil er dort sonst verschwindet. Und wo der Grund mit Schlamm bedeckt ist, steigt er mit einem Auftriebskörper 10 bis 20 cm auf.
| Montage | Grund | Blei oder Pose | Vorfach | Köder |
|---|---|---|---|---|
| Laufblei | sauber, See und Kanal | 20 bis 40 g, im Fluss 60 bis 120 g mit Krallen | 70 bis 100 cm Fluorocarbon 0,35 bis 0,40 mm, im Fluss 60 bis 80 | ganzer Fisch 8 bis 12 cm, liegt |
| Laufpose | Kraut, Steine, Muscheln, flaches Ufer nachts | 8 bis 15 g Tragkraft, Köder 20 bis 30 cm über Grund | 60 bis 80 cm | Fisch 6 bis 10 cm oder Fetzen, hängt |
| Auftrieb | weicher Schlamm, Laub | Laufblei 20 bis 40 g, Auftriebskörper am Vorfach | 80 bis 100 cm | Fisch steht 10 bis 20 cm über dem Grund |
Das Blei ist immer das leichteste, das die Stelle hält. Ein schweres Blei sinkt in weichen Grund ein, und dann muss der Zander beim Abziehen das Blei aus dem Schlamm reißen, was er nicht tut. Die Perle vor dem Wirbel schützt den Knoten, und der Wirbel nimmt den Drall, den ein toter Fisch beim Einholen erzeugt. Wo Hechte stehen, ersetzt Titan von 0,25 mm oder dünnes Stahl 7x7 das Fluorocarbon, und ein Titanvorfach kostet beim Zander weniger Bisse, als die Angst davor vermuten lässt.
Die Pose ist nachts am flachen Ufer die stärkere Montage, weil der Zander dann höher steht und den Köder von unten sieht. Ein Knicklicht in der Antenne zeigt den Biss, und die Pose zieht beim Abzug flach weg, nicht senkrecht unter. Tagsüber im tiefen Wasser ist sie im Nachteil, dort liegt der Köder besser.
Anködern am Kopf, im Rücken oder mit der Nadel
Der Haken sitzt beim liegenden Köder im Kopf, durch beide Lippen oder durch die Nase, mit der Spitze zum Schwanz. Der Zander schluckt kopfvoran, und der Haken kommt beim Anhieb genau dort an, wo das Maul ist. Ein Einzelhaken der Größe 1 bis 1/0 reicht, ein Drilling hat hier nichts zu suchen, weil er beim Warten auf den gleichmäßigen Abzug im Schlund landet und ein Zander mit Drilling im Schlund nicht mehr zurückgeht.
Beim hängenden Köder unter der Pose sitzt der Haken im Rücken vor der Rückenflosse, damit der Fisch waagerecht steht. Wer ihn mit der Ködernadel durch den Fisch zieht und den Haken am Maul austreten lässt, hat die weitwurfsichere Variante, die den Köder auch nach 40 Metern noch am Haken hat. Beim Fetzen geht der Haken zweimal durch die Haut, die hält, das Fleisch nicht.
Und dann ist da der freie Haken, die Variante der Kurzhieb-Schule. Ein kleiner Haken der Größe 4 bis 6 wird nur durch die Lippen gestochen, so dass die Spitze frei steht. Der Zander bekommt ihn schon beim ersten Zufassen ins Maul, und der Anhieb kommt sofort. Das funktioniert, mit einer Einschränkung, die das nächste Kapitel ausmacht.
Die Sache mit dem Anhieb
Zwei Schulen, und beide haben Recht, jede für ihren Köder. Die eine sagt, sofort anschlagen, sobald die Schnur zügig abläuft, alles andere hakt im Schlund. Die andere sagt, den gleichmäßigen Abzug abwarten, sonst ziehst du den Köder wieder heraus, bevor der Haken fassen kann. Der Widerspruch löst sich auf, sobald du fragst, wo der Haken sitzt und wie groß der Köder ist.
| Köder | Haken | Anhieb | Warum |
|---|---|---|---|
| klein, 6 bis 8 cm, Fetzen | frei durch die Lippen, Größe 4 bis 6 | beim ersten zügigen Abzug, sofort | der Köder ist beim ersten Zufassen ganz im Maul, der Haken frei |
| mittel, 8 bis 12 cm | Einzelhaken im Kopf, 1 bis 1/0 | sobald der Abzug gleichmäßig wird, meist nach 3 bis 5 Sekunden | der Zander hat quer gefasst und dreht erst jetzt |
| groß, 12 bis 15 cm, Winter | Einzelhaken im Kopf, 1/0 bis 2/0 | sobald der Abzug gleichmäßig wird, im kalten Wasser etwas später, nie über 10 Sekunden | ein großer Fisch braucht länger bis zum Drehen, und wer darüber hinaus wartet, hakt im Schlund |
| jeder Köder | Drilling | gar nicht erst montieren | ein Drilling hakt beim Warten im Schlund |
Der Zeigefinger liegt auf der Schnur und liest den Abzug wie ein Bissanzeiger. Der erste Zug ist ruckelig und kurz, der Zander trägt den Fisch weg. Wird der Zug gleichmäßig und schnell, hat er gedreht. Jetzt Bügel zu, Schnur straff, und der Anhieb kommt aus dem Handgelenk, nicht aus der Schulter.
Bügel offen, Finger an der Schnur, der gleichmäßige Abzug entscheidet. AI-Bild
Der erste Abzug ist der Transport. Der Zander hat den Fisch quer im Maul und trägt ihn ein paar Meter weg, ruckelig, mit Pausen. Dann wird der Abzug gleichmäßig und schneller, der Fisch ist gedreht und liegt richtig im Maul. Beim mittleren und großen Köder ist das der Moment, und nicht der Schluck danach. Bügel zu, Schnur straff, ein kurzer, harter Anhieb aus dem Handgelenk, nicht der Schulterhieb des Karpfenanglers. Wird der Abzug nie gleichmäßig, hat ein Barsch gezupft oder ein kleiner Zander den Fisch nicht ins Maul bekommen, und der Köder liegt unversehrt wieder auf dem Grund.
Beim kleinen Köder mit freiem Haken gibt es keinen Grund zu warten. Der Zander hat ihn im Maul, der Haken steht frei, und jede Sekunde danach ist eine Sekunde tiefer im Schlund. Wer diese Schule fischt, sitzt neben der Rute und hat die Hand am Blank.
Ablage, Freilauf und Bissanzeige
Die Rute liegt auf zwei Haltern in Hüfthöhe mit der Spitze leicht nach oben, nicht flach auf dem Rod-Pod des Karpfenanglers. Die Rolle läuft frei, entweder über den Freilauf oder mit geöffnetem Bügel und der Schnur unter einem federleichten Einhänger, den der erste Zug herausnimmt. Ein Zander, der beim Abziehen den Widerstand einer geschlossenen Rolle spürt, ist ein Zander, der nicht mehr da ist.
Nachts zeigt das Knicklicht am Einhänger oder ein elektronischer Bissanzeiger den Abzug, und die Aalglocke ist die günstige Variante, die im Wind klingelt und im Regen still bleibt. Zwei Ruten sind erlaubt, wo der Erlaubnisschein es zulässt, und sie liegen 3 bis 5 Meter auseinander mit verschiedenen Ködern, eine mit ganzem Fisch auf Grund, die andere mit Fetzen unter der Pose. Bringt eine Rute den Biss, wechselt die andere auf denselben Köder.
Dann die Frage, ob der Ansitz stur bleibt oder wandert. Nachts am flachen Ufer bleibt er, weil der Zander kommt. Am Tag im tiefen Wasser wandert er, alle 30 bis 45 Minuten eine neue Stelle, denn ein liegender Köder fängt nur den Zander, der zufällig vorbeikommt.
Eine Rute liegt mit ganzem Fisch auf Grund, die andere mit Fetzen unter der Pose 3 Meter daneben. Der Kescher liegt aufgebaut, weil der Zander in der Dunkelheit am Ufer noch einmal dreht. Die Kopflampe bleibt aus, bis der Fisch im Netz ist, und sie leuchtet dann nach unten, nie über das Wasser.
Zwei Ruten, zwei Köder, ein Kescher in Reichweite. AI-Bild
Nacht im Sommer, Mittag im Winter
Der Köderfisch folgt derselben Uhr wie jeder Zanderköder, nur langsamer. Im warmen Wasser über 12 Grad steigt der Zander nach Einbruch der Dunkelheit ins Flache, und die beste Zeit am Ansitz liegt zwischen 21 und 1 Uhr, mit einer zweiten Welle gegen 3. Am Tag im Sommer liegt der Köder tief an der Kante, und die Bisse kommen in der Dämmerung.
Im kalten Wasser unter 8 Grad dreht sich der Tag um, und das ist die Zeit, in der der Köderfisch den Gummi schlägt. Der Zander steht in Löchern, an der Fahrrinne und im Hafen, nimmt nur, was vor ihm liegt, und die besten Stunden sind Mittag und früher Nachmittag. Der Köder ist jetzt größer, 12 bis 15 cm, das Rotauge statt der Laube, weil es fest bleibt. Er liegt eine Stunde, bevor er neu geworfen wird, und der Abzug ist so langsam, dass er sich wie ein Hänger anfühlt. Die beiden Tagesprofile und die Wassertemperatur, die zwischen ihnen schaltet, stehen im Ratgeber zu den Beißzeiten.
Wo der Köder liegen muss
Ein Köderfisch fängt an der Stelle, an der der Zander vorbeikommt, und das sind wenige. Am Fluss der Buhnenkessel und der Fuß der Steinpackung in der Außenkurve, im Kanal der Fuß der Spundwand und der Rand der Fahrrinne, im See die Scharkante und die Kuppe, im Hafen die Einfahrt. Nachts wandert alles um 10 bis 20 Meter ans Ufer, der Köder liegt dann in 1 bis 3 Metern Tiefe, tagsüber in 5 bis 8.
Die Ablage entscheidet mehr als die Montage. Am Fuß der Spundwand liegt der Köder einen Meter von der Wand, nicht fünf. An der Kante liegt er auf dem Absatz, nicht im Tiefen darunter, weil der Zander an der Kante entlangzieht und nicht in der Rinne. Wer die Tiefenlinien seines Gewässers kennt, legt den Köder auf die 3-Meter-Linie und nicht dahin, wo der Wurf endet. Die Karten der Zanderstellen mit ihrer Struktur stehen im Zander-Ratgeber, die Frage, welcher Köder wo läuft, im Ratgeber zu den Zanderködern.
Zander auf Köderfisch im Fangbuch
Jeder Zander, der in CatchHub mit dem Köder „Köderfisch" gemeldet wird, zählt in diesen Block, und nur diese. Die Verteilung über Monate und Stunden zeigt, wann die Methode wirklich fängt, im Gegensatz zur Regel oben, und die Reviere sagen, wo der Ansitz mit Köderfisch üblich ist. Der Block wächst mit jeder Meldung und bleibt leer, bis genug zusammenkommen.
Noch zu wenige Meldungen für eine Auswertung
Dazu liegen bisher zu wenige Fänge mit Datum und Revier vor. Sobald genug zusammenkommen, stehen hier die stärksten Monate, die beste Tageszeit und die Reviere mit den meisten Fängen.
Dazu die Fotos der gemeldeten Köderfisch-Zander mit ihrem Revier:
Noch kein Fang mit Foto gemeldet
Hier stehen Fänge aus der Community, sobald der erste öffentlich eingetragen wurde. Jede Kachel führt dann zum Revier dahinter.
Fänge eintragenSchonzeit, Maß und der Fisch im Schlund
Der Zander ist in fast jedem Bundesland geschont, mit einer Frist im Frühjahr, die die Laichzeit deckt, und einem Mindestmaß, das je Land um mehrere Zentimeter auseinanderliegt. Die Tabelle rechnet beides für heute, die Gewässerordnung darf strenger sein, und der Erlaubnisschein ist das, was am Wasser gilt.
Schonzeit und Mindestmaß nach Bundesland
16 Bundesländer, Mindestmaß zwischen 35 und 50 cm
| Bundesland | Schonzeit | Maß, Mindestmaß in Zentimetern |
|---|---|---|
| Baden-Württemberg Im Main 1. Februar bis 30. April, Mindestmaß 50 cm | 1. Apr. bis 15. Mai | 45 cm |
| Bayern | 15. Feb. bis 30. Apr. heute frei | 50 cm |
| Berlin Die Schonzeit gilt, soweit mit der Handangel nachgestellt wird. Zusammen mit Aal höchstens drei Fische an einem Fangtag | 1. Jan. bis 31. Mai heute frei | 45 cm |
| Brandenburg Gilt für die Handangel. Für Geräte der Erwerbsfischerei legt der Hegeplan vier zusammenhängende Wochen fest | 1. Apr. bis 31. Mai heute frei | 45 cm |
| Bremen | 1. Feb. bis 15. Mai heute frei | 40 cm |
| Hamburg Entnahmefenster bis 75 cm, höchstens zwei Fische am Tag | 1. Feb. bis 31. Mai heute frei | 45 cm |
| Hessen Kein Höchstmaß, nach oben offen | keine Schonzeit heute frei | 50 cm |
| Mecklenburg-Vorpommern An der Küste Schonzeit 23. April bis 22. Mai und höchstens drei am Tag, im Stettiner Haff, im Peenestrom und in der Darßer Boddenkette 40 cm | keine Schonzeit | 45 cm |
| Niedersachsen | 15. März bis 30. Apr. heute frei | 35 cm |
| Nordrhein-Westfalen | 1. Apr. bis 31. Mai heute frei | 40 cm |
| Rheinland-Pfalz In der Lahn 1. April bis 31. Mai | 15. März bis 15. Mai | 45 cm |
| Saarland | 15. Feb. bis 31. Mai heute frei | 45 cm |
| Sachsen | 1. Feb. bis 31. Mai heute frei | 50 cm |
| Sachsen-Anhalt | 15. Feb. bis 31. Mai heute frei | 50 cm |
| Schleswig-Holstein | 15. März bis 15. Mai heute frei | 45 cm |
| Thüringen | 1. Apr. bis 31. Mai heute frei | 45 cm |
Alle Angaben aus den Landesfischereiverordnungen, Stand und Quelle je Land auf der jeweiligen Schonzeiten-Seite. Der Status gilt für 11.10.2026.
Ohne Gewähr, und dein Erlaubnisschein darf strenger sein
Diese Tabelle gibt den Stand der Landesverordnungen wieder und ist keine Rechtsauskunft. Verein, Pächter und Gewässerordnung dürfen zusätzliche Schonzeiten, größere Mindestmaße und Entnahmefenster festlegen, und sie tun es häufig. Verbindlich ist immer das Papier, das du am Wasser dabei hast.
Beim Köderfisch kommt eine Frage dazu, die der Kunstköderangler nicht kennt. Ein untermaßiger Zander, der den Haken im Schlund hat, geht nicht mehr gesund zurück, und die Antwort darauf steht oben im Anhieb-Kapitel, nicht erst am Kescher. Einzelhaken, kein Drilling, und der Anhieb, sobald der Abzug gleichmäßig wird, nicht eine Minute später. Sitzt der Haken trotzdem tief, wird das Vorfach am Maul abgeschnitten und der Fisch mit Haken zurückgesetzt, ein Einzelhaken rostet in Tagen, ein Herausreißen tötet in Minuten.
Die fünf Fehler beim Zander mit Köderfisch
Der erste ist der Drilling, aus Gewohnheit vom Hecht mitgebracht. Der zweite das schwere Blei, das im Schlamm versinkt und den Abzug bremst. Der dritte die geschlossene Rolle mit angezogener Bremse, an der der Zander den Köder nach 2 Metern fallen lässt. Der vierte der aufgetaute Fisch vom Vorjahr, der beim ersten Wurf zerfällt und für den Zander riecht wie das, was er ist. Und der fünfte ist die falsche Stunde, der Sommerabend um sieben, wenn der Zander noch tief steht, oder der Wintermorgen um sieben, wenn er noch gar nicht frisst.
Vor dem Ansitz mit Köderfisch
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Der erste Zander auf Köderfisch
Er kommt fast immer nachts, fast immer an einer Stelle, an der du ihn nicht erwartet hast, und fast immer, wenn du gerade nicht hinsiehst. Der Einhänger fällt, die Schnur läuft ruckelig ab, hält an, läuft wieder, und diesmal gleichmäßig. Du schließt den Bügel, spannst die Schnur, bis die Rute den Fisch spürt, und setzt den Anhieb. Das Gewicht am anderen Ende ist träge, kopfschüttelnd, und es ist der Grund, warum diese Methode seit Generationen gefischt wird.
Was danach kommt, entscheidet über den nächsten. Der Fisch bleibt im Wasser, bis der Kescher unter ihm ist, das Maß wird am Kescher genommen, und der Haken kommt mit der Zange heraus. Dann liegt der nächste Köderfisch auf derselben Stelle, denn wo einer war, ist selten nur einer.
Zum Nachschlagen
9 EinträgeHäufige Fragen
8 FragenWelcher Köderfisch ist der beste für Zander?
Die Laube, dann das Rotauge, beide schlank und 8 bis 12 cm lang. Die Laube ist die natürliche Hauptbeute und weich, das Rotauge hält länger am Haken und ist im Winter die bessere Wahl. Gründling und Grundel liegen von Natur aus am Grund. Hochrückige Fische wie Güster nur bis 10 cm, sonst passen sie nicht ins Maul.
Wie groß sollte der Köderfisch für Zander sein?
8 bis 12 cm für die meisten Zander, im Winter und für gezielt große Fische 12 bis 15. Kleiner als 7 cm nimmt jeder Barsch, größer als 15 wird zum Hechtköder. Der Rechner im Text gibt für die Zanderlänge, die du erwartest, die passende Spanne aus, mit Gewicht und System.
Wann setze ich beim Zander mit Köderfisch den Anhieb?
Das hängt am Haken und an der Ködergröße. Sitzt ein freier Einzelhaken an einem kleinen Köder von 6 bis 8 cm, schlägst du beim ersten zügigen Abzug an. Sitzt der Haken im Kopf eines Köders von 10 bis 15 cm, wartest du, bis der Abzug gleichmäßig wird, das sind meist 3 bis 5 Sekunden, im kalten Wasser etwas mehr, aber nie länger als 10. Ein Drilling bleibt weg, er hakt beim Warten im Schlund.
Grundmontage oder Pose für Zander mit Köderfisch?
Auf sauberem Grund im See, Kanal und Fluss die Laufbleimontage, weil der Zander den Köder dort am Grund sucht. Über Kraut, Steinpackung und Muscheln die Laufpose mit dem Köder 20 bis 30 cm über Grund, weil ein liegender Köder dort verschwindet. Nachts am flachen Ufer fängt die Pose oft besser, weil der Zander dann höher steht.
Darf ich mit lebendem Köderfisch auf Zander angeln?
Nein, in ganz Deutschland nicht. Das folgt aus dem Tierschutzgesetz, und 14 Länder haben es zusätzlich ins Fischereirecht geschrieben. Der Köderfisch wird vor dem Anködern getötet, mit Schlag und Kiemenschnitt. 8 der 16 Länder binden den toten Fisch außerdem an das Gewässer, aus dem er stammt.
Zander mit Köderfisch im Winter, geht das?
Es ist die beste Methode des Winters. Unter 8 Grad steht der Zander tief und nimmt nur, was vor ihm liegt, und ein toter Köderfisch von 12 bis 15 cm liegt eine Stunde still, was kein Gummi kann. Angeboten wird mittags und am frühen Nachmittag in Löchern und an der Fahrrinne, der Abzug ist langsam, der Anhieb kommt spät.
Warum lässt der Zander den Köderfisch wieder los?
Weil er Widerstand spürt. Ein Zander nimmt den Fisch quer, zieht ein paar Meter und dreht ihn erst dann. Spürt er in dieser Zeit ein Blei, eine gespannte Schnur oder einen zu großen Haken, spuckt er aus. Die Rolle steht deshalb auf Freilauf oder mit offenem Bügel, das Blei ist so leicht wie möglich, und der Haken sitzt frei.
Fischfetzen oder ganzer Köderfisch?
Ganzer Fisch, wenn du ihn auswerfen und liegen lassen kannst. Fetzen an Kanälen und Flüssen mit Grundeln, die einen ganzen Fisch in 20 Minuten zerlegen, und im Winter, wenn Duft mehr zählt als Bewegung. Ein Rückenfilet mit Haut von 5 bis 8 cm hält am längsten.
Quellen und Stand
3 Quellen-
Köderfisch: Regeln, Größe und System, Angel-Guide von CatchHub Rechtslage je Bundesland aus den Landesfischereiverordnungen: Tötung, Herkunft, Handelsware; Herleitung des Köderfisch-Rechners
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Schonzeiten und Mindestmaße der 16 Bundesländer, aus den Landesfischereiverordnungen Zander-Fristen und Maße je Land, gerechnet in der Tabelle unten
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Fang-Index von CatchHub: Herleitung und Gewichtung der neun Faktoren Tagesprofile warm und kalt, aus denen Nacht im Sommer und Mittag im Winter folgen
Zuletzt geprüft am . Fischereirecht ist Landesrecht, verbindlich ist immer der Erlaubnisschein deines Gewässers.
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