Kurz gesagt
- Ein Carolina-Rig besteht aus einem Patronenblei, einer Perle und einem Wirbel auf der Hauptschnur, dahinter ein Fluorocarbon-Vorfach von 40 bis 90 cm mit einem Offset-Haken und dem Gummiköder.
- Das Blei zieht über den Grund, der Köder folgt frei dahinter und darüber. Der Fisch nimmt den Köder, ohne das Gewicht zu spüren.
- Das Blei wiegt 10 bis 14 g bis 3 m Tiefe und 14 bis 21 g darüber, das Vorfach ist auf Sand 60 bis 90 cm lang und zwischen Kraut 40 bis 50 cm.
- Geführt wird das Rig durch Schleifen, nicht durch Zupfen, mit einer Pause nach jedem Zug, in der ein Auftriebsköder wieder aufsteigt.
- Auf freiem Sand und Kies ist es die fängigste Grundmontage für Barsch und Zander, im dichten Kraut übernimmt das Texas-Rig.
Vorn pflügt das Blei, hinten folgt der Köder
Das Carolina-Rig trennt, was beim Texas-Rig zusammen sitzt. Zwischen Blei und Köder hängen eine Perle, ein Wirbel und ein langes Vorfach, und aus dieser Trennung folgt alles, was die Montage anders macht.
Das Blei zieht über den Grund, wirbelt Sand auf und klackert gegen die Perle. Der Köder folgt eine Handbreit darüber, an nichts gebunden als an einem Stück Fluorocarbon. Ein Fisch, der ihn nimmt, spürt das Blei nicht, und ein Angler, der das Rig langsam schleift, sucht in einem Wurf 30 m Grund ab. Auf freiem Sand und Kies gibt es dafür keine bessere Bauform. Zwischen Kraut und Holz gehört dagegen das Texas-Rig ans Ende.
Steckbrief Carolina-Rig
- Aufgabe
- Gummiköder langsam über freien Grund führen Der Köder folgt dem Blei in einer Handbreit Höhe
- Bauteile
- Patronenblei, Perle, Wirbel, Vorfach, Offset-Haken In dieser Reihenfolge auf die Hauptschnur, dann der Köder
- Prinzip
- Das Blei pflügt, der Köder schwebt dahinter Perle und Wirbel trennen beide, das Vorfach gibt den Abstand
- Bleigewicht
- 10 bis 21 g Nach Tiefe und Zug, schwerer als beim Texas-Rig
- Bleiform
- Kegel oder Kugel mit Kanal Ein Kegel wühlt weniger, eine Kugel klackert lauter gegen die Perle
- Vorfachlänge
- 40 bis 90 cm Lang auf Sand, kurz zwischen Kraut und Muscheln
Alle 10 Angaben
- Zielfische
- Barsch, Zander, Forelle im See Auf Hecht mit Stahl- oder Titanvorfach statt Fluorocarbon
- Gewässer
- See, Talsperre, Baggersee, breiter Fluss Überall, wo der Grund frei ist und die Fläche groß
- Schwierigkeit
- einfach Fünf Teile, ein Knoten mehr als beim Texas-Rig
- Grenze
- Vorfach verfängt sich im Kraut Und der Biss kommt durch das lange Vorfach gedämpft an
Sechs Stellen in der richtigen Reihenfolge
Die Reihenfolge auf der Schnur ist die Montage. Blei vor Perle, Perle vor Wirbel, und erst hinter dem Wirbel beginnt das Vorfach. Wer das Blei hinter den Wirbel setzt, hat ein Festblei gebaut, und wer die Perle vergisst, verliert die Montage am Knoten.
Die Montage Teil für Teil
6 BauteileSechs Stellen, und die Reihenfolge ist die Montage. Wer Perle und Wirbel vertauscht oder das Vorfach zu kurz macht, hat ein schlechtes Texas-Rig gebaut.
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Patronenblei
Läuft auf der Hauptschnur und zieht beim Einholen über den Grund. Es wirbelt Sand auf und klackert gegen die Perle, beides lockt.
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Perle
Zwischen Blei und Wirbel. Sie schützt den Knoten und macht das Geräusch, das dem Rig seinen Ruf gebracht hat.
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Wirbel
Der Stopper für das Blei und die Trennstelle zum Vorfach. Ohne ihn dreht das schleifende Vorfach die Hauptschnur zu einer Spirale.
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Vorfach
Das lange Stück Fluorocarbon, das den Abstand macht. Es liegt beim Zug auf dem Grund und hebt sich in der Pause ab.
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Offset-Haken
Derselbe Haken wie beim Texas-Rig, mit Kröpfung und versteckter Spitze. Er hängt über dem Grund, nicht darauf.
-
Gummiköder
Ein Auftriebsköder steigt in der Pause auf, ein sinkender legt sich hin. Beides fängt, aber anders geführt.
Verwandte Montagen
3 MontagenDrei Montagen, die einen Köder über den Grund bringen. Unter jeder Zeichnung steht, wann sie die bessere Wahl ist.
Texas-Rig
Dasselbe Blei direkt auf dem Köder, ohne Vorfach dazwischen. Im Kraut und zwischen Holz ist das die richtige Bauform.
Seitenarm-Montage
Der Köder steht über dem Blei statt dahinter. Für Naturköder zum Liegenlassen, nicht zum Führen.
Grundmontage
Laufblei und Naturköder, die Montage wartet auf den Fisch. Das Carolina-Rig sucht ihn.
Drei Knoten, zwei Teile zum Auffädeln
Drei Knoten, alle mit dem Clinchknoten oder dem Palomarknoten: einer am Wirbel, zwei am Vorfach. Wer die Perle vor dem Wirbel vergisst, fädelt alles neu, denn sie geht nur von oben auf die Schnur.
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Das Patronenblei auf die Hauptschnur fädeln
10 bis 21 g, mit der Spitze zur Rute. Anders als beim Texas-Rig läuft es auf der Hauptschnur, nicht auf dem Vorfach, und es darf ruhig schwer sein: es soll den Grund spüren.
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Eine Perle hinter das Blei schieben
Glas oder Hartplastik, 6 bis 8 mm. Sie schützt den Wirbelknoten vor dem Blei, und Glas klackert bei jedem Zug hörbar gegen den Kegel. Das ist Absicht.
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Den Wirbel an die Hauptschnur knoten
Ein kleiner Tönnchenwirbel, Größe 8 bis 6. Er stoppt das Blei und nimmt den Drall aus dem Vorfach, das beim Schleifen über den Grund dreht.
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Das Vorfach mit dem Offset-Haken anknoten
40 bis 90 cm Fluorocarbon, an beiden Enden ein Clinch- oder Palomarknoten. Die Länge richtet sich nach dem Grund, der Rechner unten sagt sie dir.
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Den Köder aufziehen und die Spitze verstecken
Wie beim Texas-Rig, Kopf bis zur Kröpfung, Spitze knapp unter der Haut. Ein Auftriebsköder steht nach dem Zug wieder auf, ein sinkender liegt in der Pause am Grund.
Blei, Vorfach und Pause hängen zusammen
Die Anleitungen nennen 50 bis 100 cm Vorfach und lassen dich damit stehen. Dabei hängt die Länge am Grund, das Gewicht an der Tiefe und die Pause an beidem. Ein langes Vorfach über Kraut legt sich um jeden Halm, ein kurzes über Sand nimmt dem Köder das Spiel.
Wie schwer, wie lang, wie langsam?
RechnerBeim Carolina-Rig entscheidet nicht das Blei über den Fisch, sondern das Vorfach dahinter. Es bestimmt, wie hoch der Köder über dem Grund steht und wie lange er dort bleibt, wenn du den Zug unterbrichst.
Carolina-Rechner
Tiefe, Grund und Tempo rein, Blei, Vorfach und Pause raus
- Bleigewicht …
- Vorfachlänge …
- Pause nach jedem Zug …
Gerechnet mit einem Auftriebsköder am Vorfach. Ein sinkender Gummiköder liegt nach der Pause am Grund und braucht sie nicht, dann zählt nur das Vorfach.
Das Blei darf schwerer sein als beim Texas-Rig, weil es nicht am Köder hängt. Es soll den Grund spüren und Sand aufwirbeln, und ein Blei, das über Kies rollt, statt darüber zu schleifen, ist zu leicht. Zügiges Ziehen verlangt mehr Gewicht, sonst hebt das Rig ab.
Vier Teile vor dem Köder
Mehr braucht es nicht. Blei und Perle kommen frei auf die Hauptschnur, der Wirbel ist der einzige Knoten dort, und das Vorfach macht mehr als die Hälfte der fertigen Länge aus.
Die rote Glasperle ist kein Schmuck. Sie hält das Blei vom Knoten weg und schlägt bei jedem Zug hörbar gegen den Kegel.
Kegelblei, Glasperle, Wirbel und das Vorfach mit dem Köder, noch lose. AI-Bild
Die Perle ist kein Schmuck
Zwischen Blei und Wirbel sitzt eine Perle, und in vielen Boxen fehlt sie, weil sie nach Zierat aussieht. Sie hat zwei Aufgaben. Die erste ist die des Puffers. Das Blei schlägt bei jedem Wurf und jedem Zug auf den Wirbelknoten, und ohne Perle ist der Knoten nach einem Nachmittag aufgescheuert.
Die zweite Aufgabe ist das Geräusch. Eine Glasperle klackert bei jedem Zug gegen den Kegel, und dieses Klicken über den Grund ist ein Teil dessen, was Barsche anzieht. Wer es lauter will, nimmt eine Kugel statt des Kegels, wer es leiser will, eine Perle aus Gummi.
Der Irrtum vom Zupfen
Ein Gummiköder wird gezupft, so steht es überall, und beim Jig stimmt es. Beim Carolina-Rig ist es die häufigste Ursache für einen leeren Kescher. Jeder Zupfer reißt das Blei vom Grund, das lange Vorfach fällt zusammen, und der Köder liegt beim nächsten Zug im Sandnebel statt darüber.
Das Rig wird gezogen. Die Rute langsam zur Seite, einen halben Meter, dann die Schnur nachholen und die Rute zurück. In dieser Pause steigt ein Auftriebsköder auf und steht allein über dem Grund, und in diesem Moment kommt der Biss. Drei bis fünf Sekunden reichen, in der Tiefe länger.
Das Blei pflügt, der Köder schwebt
Genau das sieht der Fisch. Vorn ein Blei, das den Grund aufwirbelt und Geräusch macht, dahinter ein Köder, der über dem Sand schwebt, ohne dass etwas an ihm hängt.
In der Pause sinkt der Nebel, und der Köder steht allein über dem Grund. In diesem Moment kommt der Biss.
Sandnebel vorn, Köder eine Handbreit darüber. AI-Bild
Auftriebsköder oder sinkender Köder
Am Ende des Vorfachs hängt ein Gummiköder, und ob er schwimmt oder sinkt, entscheidet über die Führung. Beides fängt, aber nicht auf dieselbe Weise.
Auftriebsköder oder sinkender Köder?
0 von 6Tippe zum Abhaken. Dein Stand bleibt auf diesem Gerät gespeichert.
Der Haken ist in beiden Fällen derselbe Offset-Haken wie beim Texas-Rig, mit Kröpfung und versteckter Spitze. Größe 1 bis 2/0 für Barschköder bis 10 cm, 3/0 bis 4/0 für Zandershads bis 13 cm.
Wofür das Carolina-Rig taugt
Gefragt ist ein Köder am Grund, und die Antwort hängt daran, wie frei dieser Grund ist. Auf Sand, Kies und Plateaus gibt es nichts Besseres, und wo Kraut oder Steine liegen, nennt die Tabelle die Bauform, die dort weiterkommt.
Wofür die Carolina-Rig taugt
2 Aufgaben-
Köder soll am Grund liegen
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Erste Wahl
stehendes Wasser, ab etwa 50 m
Das Blei pflügt über Sand und Kies, der Köder folgt eine Handbreit darüber. Auf freiem Grund und auf Distanz die fängigste Bauform.
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Besser nicht
harte Hindernisse, Schlamm und Kraut
Das lange Vorfach legt sich um jeden Ast. Zwischen Hindernissen gehört der Köder direkt hinter das Blei.
Besser geeignet: Texas-Rig
-
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Köder soll in einer bestimmten Tiefe stehen
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Geht auch
stehendes Wasser
Ein Auftriebsköder am langen Vorfach steht über dem Grund, aber die Höhe bestimmt das Vorfach, nicht du. Eine Pose stellt sie genau ein.
Besser geeignet: Posenmontage
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Der Preis für die Fläche
Das lange Vorfach fängt jeden Ast, und der Biss kommt durch 80 cm Fluorocarbon gedämpft an. Beides bezahlt das Rig für die Fläche, die es absucht.
Die Montagen im Vergleich
15 MontagenKeine dieser Zeilen ist besser als die andere, sie tun Verschiedenes. Die Punkte sagen nur, worin eine Montage stark ist und was sie dafür aufgibt.
-
Anti-Tangle-Montage
Sie fischt nach dem Wurf noch, statt als Knäuel am Grund zu liegen.
- Bissanzeige gut
- Selbsthak-Wirkung gut
- Wurfweite sehr gut
- Hängersicherheit gut
- Einfacher Aufbau gut
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Festbleimontage
Der Anhieb passiert von allein, auch wenn du gerade nicht an der Rute stehst.
- Bissanzeige gering
- Selbsthak-Wirkung sehr gut
- Wurfweite sehr gut
- Hängersicherheit gut
- Einfacher Aufbau gut
-
Grundmontage
Der Fisch nimmt den Köder, ohne Widerstand zu spüren.
- Bissanzeige sehr gut
- Selbsthak-Wirkung gering
- Wurfweite gut
- Hängersicherheit gut
- Einfacher Aufbau sehr gut
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Helikopter-Montage
Sie fliegt weiter als jede andere und legt das Vorfach oben auf den Grund.
- Bissanzeige gering
- Selbsthak-Wirkung sehr gut
- Wurfweite sehr gut
- Hängersicherheit sehr gut
- Einfacher Aufbau gering
-
Tiroler Hölzl
Sie kommt über Steine und Totholz, wo jedes andere Blei hängen bleibt.
- Bissanzeige gut
- Selbsthak-Wirkung gering
- Wurfweite gut
- Hängersicherheit sehr gut
- Einfacher Aufbau sehr gut
-
Texas-Rig
Sie läuft durch Kraut, Äste und Steinpackungen, ohne hängen zu bleiben.
- Bissanzeige sehr gut
- Selbsthak-Wirkung kaum
- Wurfweite gut
- Hängersicherheit sehr gut
- Einfacher Aufbau gut
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Wasserkugel
Sie wirft eine Fliege 30 m weit mit der Spinnrute, ohne Fliegenrute und ohne Wurfschule.
- Bissanzeige gering
- Selbsthak-Wirkung kaum
- Wurfweite sehr gut
- Hängersicherheit sehr gut
- Einfacher Aufbau sehr gut
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Carolina-Rig diese Seite
Der Köder schwebt frei hinter dem Blei und deckt beim Einholen viel Fläche ab.
- Bissanzeige gut
- Selbsthak-Wirkung kaum
- Wurfweite sehr gut
- Hängersicherheit gut
- Einfacher Aufbau gut
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Gummifischmontage
Der Biss kommt direkt in die Hand, und der Köder ist in einer Minute gewechselt.
- Bissanzeige sehr gut
- Selbsthak-Wirkung kaum
- Wurfweite gut
- Hängersicherheit gering
- Einfacher Aufbau sehr gut
-
Laufposenmontage
Sie fischt Tiefen ab, die länger sind als die Rute.
- Bissanzeige sehr gut
- Selbsthak-Wirkung kaum
- Wurfweite gut
- Hängersicherheit sehr gut
- Einfacher Aufbau gering
-
Posenmontage
Du siehst den Biss, bevor der Fisch den Köder wirklich genommen hat.
- Bissanzeige sehr gut
- Selbsthak-Wirkung kaum
- Wurfweite gering
- Hängersicherheit sehr gut
- Einfacher Aufbau gut
-
Seitenarm-Montage
Der Köder liegt über Schlamm und Kraut, statt darin zu verschwinden.
- Bissanzeige gut
- Selbsthak-Wirkung gering
- Wurfweite gering
- Hängersicherheit sehr gut
- Einfacher Aufbau gut
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Feedermontage
Futter und Köder landen bei jedem Wurf an derselben Stelle.
- Bissanzeige sehr gut
- Selbsthak-Wirkung gering
- Wurfweite gut
- Hängersicherheit gering
- Einfacher Aufbau gering
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Forellenmontage
Der Köder steht in wählbarer Höhe über dem Grund, ohne Pose, die der Wind vertreibt.
- Bissanzeige gut
- Selbsthak-Wirkung kaum
- Wurfweite gut
- Hängersicherheit gut
- Einfacher Aufbau gut
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Köderfischmontage
Der einzige Aufbau hier, der einen Räuber sicher am Haken hält.
- Bissanzeige gut
- Selbsthak-Wirkung gering
- Wurfweite gering
- Hängersicherheit gut
- Einfacher Aufbau gering
Die Stufen ordnen ein, sie messen nicht. Was eine Montage im Wasser wirklich tut, hängt an Schnurbogen, Rutenwinkel und Strömung.
Die Stelle entscheidet mehr als das Rig
Ein Carolina-Rig fischt Fläche, und Fläche gibt es nur dort, wo der Grund frei ist. Ein Krautfeld oder eine Steinpackung sind Texas-Plätze, das Plateau daneben ist der Carolina-Platz.
Wo diese Montage ihre Stärke ausspielt
3 Ansichten-
Untiefe im Freiwasser
Das freie Plateau ist der Carolina-Platz. Wirf über die Kuppe und schleife das Rig die Kante hinunter, Barsche folgen dem Sandnebel.
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Scharkante
An der Kante ins Tiefe lässt du das Blei die Stufe hinunterfallen und ziehst den Köder hinterher. In der Pause steht er über dem Absatz.
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Freies Wasser
Über weiten Sandflächen ohne Struktur ist das Rig die einzige Montage, die in einem Wurf 30 m Grund absucht.
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Zufluss
Vor dem Zufluss liegt Kies, und Kies ist der Grund, auf dem die Perle am lautesten klackert.
Gewässertyp im Lexikon: See Baggersee Weiher
Auch auf der Karte, hier aber zweite Wahl: Totholz, Schilfgürtel, Seerosenfeld, Krautfeld, Steg.
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Gleithang
Die flache Innenseite der Kurve mit Sand und Kies. Wirf stromauf und lass das Blei mit der Strömung über den Grund treiben.
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Einmündung
Die Kiesfläche vor einer Einmündung sammelt Kleinfische. Das Rig zieht darüber, der Köder schwebt in der Kante.
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Kehrwasser
Im ruhigen Wasser hinter dem Hindernis darf das Blei leichter sein, und die Pausen dürfen länger dauern.
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Buhnenfeld
Der Sandkessel zwischen zwei Buhnen ist frei von Steinen. Dort schleifst du das Rig vom Kopf zum Ufer.
Gewässertyp im Lexikon: Fluss Strom Bach
Auch auf der Karte, hier aber zweite Wahl: Totholz, Brückenpfeiler, Krautfahne, Prallhang.
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Fahrrinne
Die Sohle der Fahrrinne ist glatt, und die Kante dazu ist die Zanderstraße. Das Rig zieht auf der Kante entlang, der Köder schwebt über ihr.
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Hafeneinfahrt
Vor der Hafeneinfahrt liegt eine freie Fläche mit festem Grund. Langsam schleifen, lange Pausen, der Zander steht dort in der Dämmerung.
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Liegeplätze
Zwischen den Schiffen ist der Grund ausgespült und frei. Ein Wurf parallel zur Wand, dann Schleifen in Richtung Ufer.
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Brückenpfeiler
Vor und hinter der Brücke liegt der Grund frei, nur unter den Pfeilern nicht. Dort wechselst du auf das Texas-Rig.
Gewässertyp im Lexikon: Kanal Hafen
Auch auf der Karte, hier aber zweite Wahl: Steinpackung, Kaimauer.
Vier Fehler, die aus dem Rig ein anderes machen
Zwei liegen im Aufbau, zwei in der Führung, und die häufigsten beiden machen aus dem Carolina-Rig ein schlechtes Texas-Rig.
Vorfach zu kurz gemacht
Mit 20 cm Vorfach ist das Carolina-Rig ein Texas-Rig mit Extrateilen. Der Köder folgt dem Blei im Sandnebel und steht in der Pause nicht auf. Auf Sand darf das Vorfach 60 bis 90 cm lang sein, und erst dann arbeitet der Köder frei.
Perle weggelassen
Ohne Perle schlägt das Blei bei jedem Wurf und bei jedem Zug auf den Wirbelknoten. Nach einem Nachmittag ist der Knoten aufgescheuert, und die Montage reißt am Wirbel, wenn der Fisch dranhängt. Glas oder Hartplastik, 6 bis 8 mm.
Gezupft statt gezogen
Beim Zupfen springt das Blei vom Grund, und das lange Vorfach fällt jedes Mal zusammen. Das Carolina-Rig wird gezogen: die Rute langsam zur Seite, einen halben Meter, dann die Schnur nachholen und warten. Der Köder läuft dabei in gleichmäßiger Höhe.
Pause ausgelassen
Der Biss kommt in der Pause, wenn der Köder aufsteigt oder sich hinlegt. Wer ohne Unterbrechung schleift, zeigt dem Fisch nur ein Blei, das Sand aufwirbelt. Drei bis fünf Sekunden nach jedem Zug, in der Tiefe länger.
Was mit geschleiften Ködern gemeldet wird
Unten steht, was unsere Angler beim Spinnfischen gemeldet haben, gezählt nach Köder, Art und Monat. Der geschleifte Gummiköder ist dort eine Zeile unter vielen, und an ihrer Höhe siehst du, wie oft er wirklich am Haken hängt.
Aus 24 gemeldeten Fängen
08/2023 bis 10/2026 · 14 Gewässer · Stand 10.10.2026Diese Zahlen stammen aus Fängen, die Angler selbst in CatchHub eingetragen haben. Sie zeigen, was gemeldet wurde, nicht was in einem Gewässer lebt. Niemand meldet Tage ohne Fang, deshalb sind es Fangzahlen und keine Fangchancen.
Darunter stehen Fotos aus denselben Meldungen, jedes mit Datum, Gewässer und Köder.
Carolina-Rig aus der Community
zuletzt gemeldetGewässer, an denen so gefangen wird
1 von 14Häufige Fragen zur Carolina-Rig
11 FragenWie baue ich ein Carolina-Rig?
Patronenblei und Perle auf die Hauptschnur, einen Tönnchenwirbel anknoten, daran 40 bis 90 cm Fluorocarbon mit einem Offset-Haken. Den Gummiköder bis zur Kröpfung aufziehen und die Spitze im Körper verstecken. Fünf Teile, drei Minuten.
Wie lang muss das Vorfach beim Carolina-Rig sein?
Auf freiem Sand und Kies 60 bis 90 cm, zwischen Kraut und Muscheln 40 bis 50 cm. Je länger das Vorfach, desto freier arbeitet der Köder und desto mehr verfängt es sich. Der Rechner oben nennt die Länge für deinen Grund und dein Tempo.
Wie schwer ist das Blei beim Carolina-Rig?
10 bis 14 g bis 3 m Tiefe, 14 bis 21 g darüber, bei zügigem Zug ein Viertel mehr. Das Blei darf schwerer sein als beim Texas-Rig, weil es nicht am Köder hängt. Es soll den Grund spüren und Sand aufwirbeln.
Was ist der Unterschied zwischen Carolina-Rig und Texas-Rig?
Der Abstand zwischen Blei und Köder. Beim Texas-Rig sitzt das Blei auf dem Köderkopf, beim Carolina-Rig hängen dazwischen Perle, Wirbel und ein langes Vorfach. Texas ist die Montage für Kraut und Holz, Carolina die für Sand und Fläche.
Wozu dient die Perle beim Carolina-Rig?
Sie schützt den Wirbelknoten vor dem Blei, das bei jedem Wurf und Zug darauf schlägt, und sie macht Geräusch. Eine Glasperle klackert bei jedem Zug gegen den Kegel, und dieses Klicken ist ein Teil dessen, was das Rig fängig macht.
Wie führe ich das Carolina-Rig?
Durch Schleifen, nicht durch Zupfen. Die Rute langsam zur Seite ziehen, einen halben Meter, dann die Schnur nachkurbeln und drei bis fünf Sekunden warten. In der Pause steigt ein Auftriebsköder auf, ein sinkender legt sich hin. Der Biss kommt in der Pause.
Welche Köder passen an das Carolina-Rig?
Auftriebsköder wie schwimmende Würmer und Krebse sind erste Wahl, weil sie in der Pause aufsteigen. Sinkende Creature-Baits und schlanke Shads fangen ebenfalls, liegen in der Pause aber am Grund. Größe 7 bis 13 cm, Haken nach Köderlänge.
Welches Vorfach für das Carolina-Rig?
Fluorocarbon 0,25 bis 0,30 mm. Es ist abriebfest, sinkt und ist im klaren Wasser kaum zu sehen. Wo Hechte stehen, kommt statt Fluorocarbon ein dünnes Titan- oder Stahlvorfach ans Ende, dann etwas kürzer.
Fängt das Carolina-Rig Zander?
Ja, vor allem im Winter, wenn Zander kaum noch jagen. Ein langsam geschleiftes Rig mit langen Pausen bringt den Köder in Maulhöhe an einen Fisch, der einen springenden Jig nicht verfolgt. Auf der Kante der Fahrrinne und über Sandplateaus.
Warum verheddert sich mein Carolina-Rig beim Wurf?
Weil das lange Vorfach das Blei in der Luft überholt. Den Wurf am Ende abbremsen, so dass sich die Montage streckt, bevor sie aufs Wasser trifft. Ein Vorfach über 90 cm verwickelt sich fast immer, kürzer als 40 cm bringt das Rig nichts mehr.
Kann ich das Carolina-Rig im Fluss fischen?
In ruhiger und mittlerer Strömung ja, mit schwererem Blei und kürzerem Vorfach. Stromauf werfen und das Blei mit der Strömung über den Grund treiben lassen, dabei die Schnur straff halten. In starker Strömung steht das Vorfach quer, dann taugt die Montage nicht mehr.
Passt dazu
Halte fest, was an dieser Montage hing
Im Fangbuch trägst du zu jedem Fang Köder, Methode und Gewässer ein. Aus vielen solcher Meldungen entstehen die Fangdaten auf diesen Seiten, dazu siehst du je Gewässer den Fang-Index für heute. Im Browser und als App, in vollem Umfang kostenlos.