Kurz gesagt
- Ein Naturköder wird gefunden, bevor er gesehen wird. Fische riechen Aminosäuren in Konzentrationen, die ein Mensch nicht schmecken könnte, und deshalb fängt der Wurm nachts und im trüben Wasser.
- Welcher Köder passt, hängt am Fisch und an der Wassertemperatur. Tauwurm für Aal, Barsch und Barbe, Mais für Karpfen, Schleie und Brassen, Made für Rotauge und Forelle, Käse für den Döbel, toter Köderfisch für Zander und Hecht.
- Der Tauwurm aus dem Angelladen stammt fast immer aus Kanada, nachts von Hand auf Feldern bei Toronto gesammelt, 500 bis 700 Millionen Würmer im Jahr. Die Dendrobena ist dagegen Zuchtware aus Europa.
- Das Recht liegt auf vier Ebenen. Der Bund schützt jedes Tier, das Land sperrt den Köderfisch im Frühjahr und bindet seine Herkunft in 8 Ländern an das Gewässer, der Bewirtschafter verbietet Naturköder an Salmonidenstrecken, das Schutzgebiet das Sammeln.
- Ein Tauwurm ertrinkt nicht am Haken. Regenwürmer überleben Wochen unter Wasser, wenn es kühl und sauerstoffreich ist, und sie sterben an Wärme und Verletzung, nicht am Wasser.
Warum ein Naturköder gefunden wird, bevor er gesehen wird
Ein Kunstköder fängt über das Auge und die Seitenlinie, ein Naturköder über die Nase. Fische riechen Aminosäuren, die Bausteine von Eiweiß, in Konzentrationen, die ein Mensch nicht schmecken könnte, und ein Wurm, eine Made oder ein Fischfetzen gibt genau diese Stoffe ins Wasser ab. Der Geruch trägt weiter als jedes Bild. Er trägt nachts, er trägt im trüben Wasser, und er trägt am Grund, wo ein Wobbler unsichtbar bleibt.
Mit Barteln und Nase, nicht mit den Augen
Barbe, Aal und Karpfen suchen den Grund mit Barteln und Nase ab, und sie nehmen Aminosäuren in Konzentrationen wahr, die ein Mensch nicht schmecken könnte. Ein Wurm gibt genau diese Stoffe ab.
Das ist der Grund, warum der Naturköder im trüben Wasser und in der Nacht gewinnt, und warum er liegen bleiben muss. Eine Duftspur braucht Zeit.
Im trüben Wasser findet der Fisch den Wurm über den Geruch, lange bevor er ihn sieht. AI-Bild
Das erklärt, wann der Naturköder gewinnt. Bei Nacht, bei Trübung, bei kaltem Wasser, wenn der Fisch nicht jagt, sondern sucht. Und es erklärt, warum er liegen muss. Geruch braucht Zeit, um eine Spur zu legen, und ein Wurm, der alle 5 Minuten neu geworfen wird, hat nie eine.
Steckbrief Naturköderangeln
- Was es ist
- Angeln mit Wurm, Made, Mais, Käse, Brot oder totem Fisch Der Köder fängt über Geruch und Geschmack, nicht über Bewegung
- Rechtliches
- Köderfisch nur tot, Herkunft in 8 Ländern ans Gewässer gebunden Berlin, Bremen, Sachsen und Hamburg sperren ihn im Frühjahr
- Wo verboten
- an Salmonidenstrecken je Gewässerordnung Kunstköderpflicht und Wurmverbot kommen vom Bewirtschafter, nicht vom Land
- Wo Pflicht
- Friedfischangel ohne Schein in Brandenburg Nur Teig, Getreide, Made und Wurm, sonst wird es Raubfischangeln
- Zielfische
- alle, vom Rotauge bis zum Wels Welcher Köder zu wem passt, zeigt die Köderwahl unten
- Beste Lage
- trübes Wasser, Nacht, kaltes Wasser Überall dort, wo das Auge des Fisches ausfällt
Alle 12 Angaben
- Haken
- 22 für die Made bis 1/0 für den Aal Die Spitze bleibt frei, bei jedem Köder
- Montage
- Pose, Laufblei oder Feederkorb Der Köder liegt am Grund oder hängt knapp darüber
- Beschaffung
- Angelladen, Zucht oder selbst gesammelt Tauwurm aus Kanada, Dendrobena aus Europa, Made vom Züchter
- Lagerung
- Tauwurm bei 3 bis 5 °C, Made im Kühlschrank Mais gefroren Monate, Brot am Tag
- Schwierigkeit
- niedrig Die Kunst liegt in der Wahl, nicht in der Führung
- Saison
- ganzjährig Im Winter Made und Käse, im Sommer Mais und Wurm
Welcher Köder für welchen Fisch
Der Naturköder ist nicht die Frage, die Wahl ist es. Jeder Fisch hat einen Köder, den er zuverlässiger nimmt als jeden anderen, und die Wahl verschiebt sich mit der Wassertemperatur.
Sechs Köder, sechs Haken
Jeder Naturköder hat seine Hakengröße, und sie folgt dem Köder, nicht dem Fisch. Eine Made verlangt einen 18er bis 22er, ein Maiskorn einen 14er bis 8er, ein Tauwurm einen 8er bis 1/0er, und der Köderfisch das Zweihakensystem.
Zu große Haken bei kleinem Köder sind der häufigste Grund für Bisse ohne Fisch, und zu kleine bei großem Köder der zweithäufigste.
Der Haken folgt dem Köder, vom 22er für die Made bis zum 1/0er für den Fisch. AI-Bild
Welcher Naturköder für welchen Fisch?
KöderwahlDer richtige Naturköder hängt am Fisch und an der Wassertemperatur, nicht am Kalender. Was ein Karpfen bei 6 Grad nimmt, ist ein anderer Happen als bei 20, und beim Aal entscheidet die Temperatur, ob er überhaupt frisst.
Welcher Naturköder für welchen Fisch?
Zielfisch und Wassertemperatur rein, Köder und Haken raus
- Tauwurm
- Fischfetzen
- kleiner Köderfisch
Tauwurm am Grund, die Aalzeit beginnt.
Ab etwa 10 Grad zieht der Aal nachts los. Tauwurm am 4er bis 1er Haken, im trüben Wasser ein Fischfetzen, beides auf Grund und beides nach Einbruch der Dunkelheit.
Handwerk, kein Messwert. Die Temperaturgrenzen stammen von den Artseiten, die Köder aus der Praxis. Was an deinem Gewässer erlaubt ist, vom Köderfisch bis zum Anfüttern, steht auf der Karte und in der Länderübersicht.
| Köder | Zielfische | Haken | Haltbarkeit |
|---|---|---|---|
| Tauwurm | Aal, Barbe, Karpfen, Schleie, Döbel, Barsch, als Bündel Wels | 8 bis 1/0 | kühl in Zeitung wochenlang |
| Dendrobena | Forelle, Barsch, Rotauge, Brassen | 12 bis 6 | robuster als der Tauwurm |
| Made, Caster | Rotauge, Rotfeder, Brassen, Schleie, Forelle | 22 bis 12 | gekühlt Tage bis Wochen |
| Mais | Karpfen, Schleie, Brassen, Döbel, Rotauge | 14 bis 8 | Dose geöffnet Tage, gefroren Monate |
| Brot, Teig | Karpfen, Döbel, Aland, Rotauge | 10 bis 6 | am Tag |
| Käse | Döbel, Barbe | 8 bis 4 | Kühlschrank Wochen |
| Köderfisch, Fetzen | Hecht, Zander, Wels, Aal, Quappe, Barsch | Zweihakensystem | Regeln auf der Köderfisch-Seite |
| Wattwurm, Seeringelwurm, Garnele | Plattfisch, Aal an der Küste | 6 bis 1 | 2 bis 3 Tage kühl in Zeitung |
Wie der einzelne Köder an den Haken kommt, wann der Anhieb fällt und wie er gehältert wird, steht auf seiner eigenen Seite, für den Tauwurm, die Made und den Köderfisch.
Die Montage im Detail
5 BauteileDie Laufbleimontage ist die Grundform des Naturköderangelns. Fünf Stellen, und die wichtigste ist die, die der Fisch nicht spürt.
-
Die Hauptschnur läuft frei durch das Blei
Mono mit 0,20 bis 0,30 mm, je nach Fisch. Sie gleitet durch das Blei, und deshalb spürt ein Fisch, der den Köder nimmt, kein Gewicht.
-
Das Laufblei hält, ohne zu warnen
10 bis 60 g, je nach Strömung und Weite. Es liegt am Grund, die Schnur läuft hindurch, und der vorsichtigste Fisch zieht Schnur, ohne Widerstand zu fühlen.
-
Perle und Wirbel trennen Blei und Vorfach
Die Perle schützt den Knoten vor dem Blei, der Wirbel nimmt den Drall aus einem Wurm, der sich in der Strömung dreht.
-
Das Vorfach ist dünner als die Hauptschnur
30 bis 80 cm, 0,02 bis 0,04 mm dünner als die Hauptschnur, damit bei einem Hänger das Vorfach reißt und nicht das Blei bleibt.
-
Der Köder liegt, und die Spitze bleibt frei
Wurm, Mais oder Fetzen am Grund, wo der Fisch mit Barteln und Nase sucht. Ein Köder, der die Hakenspitze bedeckt, fängt nur Fehlbisse.
Der Wurm kommt aus Kanada
Der Tauwurm im Angelladen ist ein Importgut, und seine Geschichte kennt kaum ein Angler. Die Art lässt sich nicht züchten, ihr Kokon braucht 6 bis 12 Monate bis zum Schlupf. Deshalb wird sie gesammelt, nachts, von Hand, auf Feldern zwischen Windsor und Toronto, mit Stirnlampe und Dosen an den Knöcheln. 500 bis 700 Millionen Würmer im Jahr gehen so in den Handel, gekühlt bei 3 bis 5 Grad und per Luftfracht nach Europa.
Nachts, von Hand, mit Dosen an den Knöcheln
Der Tauwurm lässt sich nicht züchten, also wird er gepflückt. Nachts, wenn er auf dem nassen Gras liegt, mit einer Lampe, die nur einen Fleck beleuchtet, und mit Dosen an den Knöcheln, damit beide Hände frei bleiben.
Von den Feldern zwischen Windsor und Toronto gehen die Würmer gekühlt per Luftfracht nach Europa, und aus dem Angelladen in deine Köderbox.
So werden 500 bis 700 Millionen Tauwürmer im Jahr gesammelt. AI-Bild
Die Pointe ist, dass der Tauwurm selbst ein europäischer Neubürger Nordamerikas ist, eingeschleppt vor Jahrhunderten, und als Ware zurückkommt. Die Dendrobena, der kleinere rote Wurm, ist dagegen Zuchtware aus Europa, und wer seine Würmer selbst holt, tut es nachts auf dem nassen Rasen, wie auf der Tauwurm-Seite beschrieben.
Recht als Landkarte in vier Ebenen
Kein Köder hat so viele Regeln wie der Naturköder, und die Regeln liegen auf vier Ebenen, die sich nicht ersetzen.
| Ebene | Was sie regelt | Was das heißt |
|---|---|---|
| Bund | Das Tierschutzgesetz schützt jedes Tier vor Leiden ohne vernünftigen Grund, der Straftatbestand gilt für Wirbeltiere | Wurm und Made fallen unter den Grundsatz, der Köderfisch unter die Strafe, und lebend ist er überall ausgeschlossen |
| Land | Köderfisch-Sperren im Frühjahr, Herkunft des Köderfischs, einzelne Köderverbote | Berlin, Bremen, Sachsen und Hamburg sperren ihn in der Raubfischschonzeit, 8 Länder binden die Herkunft an das Gewässer, das Saarland verbietet gefärbte Maden |
| Bewirtschafter | Kunstköderpflicht und Wurmverbot an Salmonidenstrecken, Futtermengen, Anfüttern | Steht auf der Karte, nie im Landesrecht |
| Schutzgebiet | Das Sammeln von Würmern und Fischnährtieren | In Schutzgebieten untersagt, auf fremden Wiesen ohne Erlaubnis ebenso |
Die dritte Ebene wird am häufigsten mit der zweiten verwechselt. Ein Wurmverbot an einer Forellenstrecke steht in keiner Landesverordnung, es steht in der Gewässerordnung des Vereins, und es gilt dort so streng wie ein Gesetz.
Wo Naturköder verboten sind, und wo nur sie erlaubt sind
Es gibt die Strecke, an der der Wurm verboten ist, und es gibt das Land, in dem nur der Wurm erlaubt ist. Brandenburg definiert die Friedfischangel über den Köder. Wer mit Teig, Getreide, Made oder Wurm fischt, angelt auf Friedfisch und braucht dafür keinen Fischereischein. Wer einen Köderfisch, einen Fetzen, einen Krebs oder einen Kunstköder anbindet, angelt auf Raubfisch, und dafür braucht er den Schein. Sachsen-Anhalt regelt es ähnlich, und in seiner Salmonidenregion ist der Friedfischfang ohne Schein gar nicht zulässig.
Am anderen Ende stehen die Salmonidenstrecken, an denen die Gewässerordnung die Fliege oder den Kunstköder mit Einzelhaken vorschreibt. Dort ist der Wurm verboten, weil eine Forelle ihn tief schluckt und der Haken nicht mehr schonend zu lösen ist. Beides steht auf der Karte, und beides steht in der Länderübersicht.
Der Tauwurm am Grund
Laufblei, langes Vorfach, der Wurm liegt am Grund und legt eine Duftspur. Der Köder für Nacht und trübes Wasser, und der, der alles fängt.
Maden an der Pose
Zwei Maden am 16er Haken, feine Pose, wenig Futter. Die Grundform des Friedfischangelns, und im Winter der einzige Köder, der noch Bisse bringt.
Der tote Köderfisch
Am Grund oder an der Pose, am Einzelhaken oder Zweihakensystem. Lebend überall ausgeschlossen, Herkunft in 8 Ländern ans Gewässer gebunden, im Frühjahr in 4 Ländern gesperrt.
Mais, Brot und Käse
Der Kühlschrank als Köderbox. Mais für Karpfen und Schleie, Brot an der Oberfläche, Käse für den Döbel im Winter. Alles hält länger als jeder Wurm.
Wattwurm und Seeringelwurm
Die Naturköder der Küste, aufgezogen am langen Haken, 2 bis 3 Tage kühl in Zeitung haltbar. Für Plattfisch im Priel und Aal an der Mole.
Vier Fehler beim Anködern
Der erste ist eine bedeckte Hakenspitze. Ein Wurm, der über den Bogen gezogen ist, ein Maiskorn, das die Spitze verdeckt, fängt Fehlbisse. Der zweite ist ein zu großer Köder. Ein ganzer Tauwurm am 16er Haken ist für das Rotauge ein Seil, und der Fisch zupft daran, ohne den Haken zu berühren. Der dritte ist der Anhieb zur falschen Zeit. Bei Made und Mais sofort, beim Tauwurm 2 bis 3 Sekunden später, beim Köderfisch erst, wenn die Schnur läuft. Der vierte ist der warme Köder. Eine Made, die in der Sonne stand, ist zäh und riecht nach Ammoniak, ein Wurm aus der warmen Tasche ist tot, bevor er im Wasser liegt.
Der Irrtum, dass Tauwürmer ertrinken
Regenwürmer atmen über die Haut, und sie tun das auch im Wasser. In Versuchen überlebten Tauwürmer 72 bis 137 Tage in Leitungswasser und eine 50 Wochen lange Überschwemmung, solange das Wasser kühl und sauerstoffreich war. Dass sie bei Regen an die Oberfläche kommen, ist keine Flucht vor dem Ertrinken, sondern eine Wanderung bei hoher Luftfeuchte, wenn sie nicht austrocknen.
Für den Angler folgt daraus etwas Praktisches. Der Wurm am Haken stirbt an der Verletzung, an der Wärme und am Sauerstoffmangel im warmen, trüben Wasser, nicht am Wasser selbst. Im kühlen Fluss lebt er stundenlang, im warmen Teich nicht, und ein lebender Wurm fängt besser als ein toter, weil er sich bewegt und mehr abgibt.
Wo der Naturköder liegt
Der Naturköder liegt dort, wo der Fisch mit Nase und Barteln sucht, und das sind fast immer Kanten und Ränder.
Wo du beim Naturköderangeln fischst
4 Ansichten-
Schilfgürtel
Schleie und Aal am Rand, Wurm und Mais an der Pose. Gefischt wird die Kante davor, morgens und in der Dämmerung.
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Steg
Rotauge und Barsch im Schatten, die Made an der feinen Pose, der Wurm eine Handbreit über Grund.
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Scharkante
Brassen und Karpfen am Fuß der Scharkante, Mais am Grund mit einer Handvoll Futter, wo das Anfüttern erlaubt ist.
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Zufluss
Forelle und Döbel im frischen Wasser, die Dendrobena treibend an der Pose im Sommer, wenn der See warm wird.
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Totholz
Aal nachts am Holz, Tauwurm am Grund an der Kante entlang, nie mitten hinein.
Gewässertyp im Lexikon: See Baggersee Weiher
Auch auf der Karte, hier aber zweite Wahl: Seerosenfeld, Krautfeld, Freies Wasser, Untiefe im Freiwasser.
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Buhnenfeld
Barbe und Aal im Kolk, Tauwurm und Käse am Laufblei. Der Köder liegt im ruhigen Wasser hinter dem Kopf.
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Kehrwasser
Döbel im stehenden Wasser, Brot und Käse treibend oder am Grund. Im Winter der beste Platz des Flusses.
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Gleithang
Brassen und Rotauge über dem flachen Sand, Made und Mais an der Pose, mit der Strömung treibend.
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Einmündung
Aal nach Regen, wenn der Nebenfluss Nahrung bringt. Wurm am Grund in der Fahne.
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Krautfahne
Schleie an der Krautfahne, Wurm oder Mais direkt an der Kante, knapp über Grund.
Gewässertyp im Lexikon: Fluss Strom Bach
Auch auf der Karte, hier aber zweite Wahl: Totholz, Brückenpfeiler, Prallhang.
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Steinpackung
Aal am Fuß der Packung mit dem Wurm, Barsch in den Spalten mit der Made. Beides in der Dämmerung.
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Liegeplätze
Rotauge und Brassen im Schatten der Boote, Made an der Pose, wenig Futter.
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Kaimauer
Zander an der Wand mit dem toten Köderfisch, senkrecht abgelegt. Herkunft und Sperrzeit vorher geklärt.
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Hafeneinfahrt
Aal in der Enge nachts, ein Fischfetzen am Grund, wo das Wasser vom Becken in den Kanal zieht.
Gewässertyp im Lexikon: Kanal Hafen
Auch auf der Karte, hier aber zweite Wahl: Brückenpfeiler, Fahrrinne.
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Priel
Plattfisch im Priel, Wattwurm am Grund an der Brandungsmontage. Der Köder liegt, wo das Wasser abläuft.
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Buhne
Aal und Dorsch an der Buhne, Seeringelwurm am Grund. Dorsch bleibt für Angler gesperrt und geht zurück.
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Rinne hinter der Bank
Plattfisch in der Rinne hinter der Bank, Garnele oder Wattwurm am Grund, wo die Strömung Nahrung sammelt.
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Mole und Hafeneinfahrt
Aal an der Mole nachts mit dem Fischfetzen, wo Angeln im Hafen erlaubt ist.
Gewässertyp im Lexikon: Küste Meer Hafen
Auch auf der Karte, hier aber zweite Wahl: Sandbank, Untiefe, Seegraswiese.
Vom Kauf bis zum Anhieb
Naturköderangeln ist einfach, und die Fehler passieren vor dem Wurf.
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Den Köder zum Fisch und zur Temperatur wählen
Die Köderwahl auf dieser Seite gibt für 8 Fischgruppen und 3 Temperaturen einen Köder und einen Haken aus. Was nicht zum Wasser passt, liegt den ganzen Tag unberührt.
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Die Regeln für diesen Köder an diesem Gewässer prüfen
Köderfisch, Anfüttern, Naturköder an der Salmonidenstrecke. Die Karte und die Länderübersicht sagen es, nicht die Erfahrung vom Nachbarsee.
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Den Köder kühl und getrennt lagern
Tauwürmer bei 3 bis 5 Grad in Zeitung, Maden im Kühlschrank, Mais aus der geöffneten Dose in den Kühlschrank. Warm wird jeder Naturköder in Stunden schlecht.
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So anködern, dass die Spitze frei bleibt
Wurm einmal durchstochen oder aufgezogen, Made hinten durch die Haut, Mais mit freier Spitze, Brotflocke um den Schenkel gedrückt. Die Einzelheiten stehen auf den Köderseiten.
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Den Köder liegen lassen
Ein Naturköder arbeitet über Geruch, und Geruch braucht Zeit. Nach dem Auswerfen liegt er 10 bis 20 Minuten, bevor du ihn kontrollierst.
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Den Anhieb nach Köder setzen
Bei Made und Mais sofort, beim Tauwurm 2 bis 3 Sekunden warten, beim Köderfisch, bis die Schnur läuft. Zu früh ist bei weichem Köder häufiger als zu spät.
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Was übrig ist, mit nach Hause nehmen
Würmer und Maden gehen nicht ins Wasser und nicht in die Wiese. Ein Eimer Maden am Ufer ist ein Eimer Fliegen in einer Woche.
Was vor dem Naturköder-Ansitz geklärt ist
0 von 7Tippe zum Abhaken. Dein Stand bleibt auf diesem Gerät gespeichert.
Wo mit Naturködern gefangen wird
Welche Köder an welchen Revieren am häufigsten gemeldet werden und in welchen Monaten, steht in den Fangmeldungen der Angler.
Noch zu wenige Meldungen für eine Auswertung
Dazu liegen bisher zu wenige Fänge mit Datum und Revier vor. Sobald genug zusammenkommen, stehen hier die stärksten Monate, die beste Tageszeit und die Reviere mit den meisten Fängen.
Noch kein Fang mit Foto gemeldet
Hier stehen Fänge aus der Community, sobald der erste öffentlich eingetragen wurde. Jede Kachel führt dann zum Revier dahinter.
Fänge eintragenHäufige Fragen zur Angeltechnik Naturköderangeln
9 FragenWelcher Naturköder fängt welchen Fisch?
Tauwurm für Aal, Barsch und Barbe, Mais für Karpfen, Schleie und Brassen, Made für Rotauge und Forelle, Käse und Brot für den Döbel, toter Köderfisch für Zander, Hecht und Wels, Wattwurm für Plattfisch. Die Köderwahl auf dieser Seite ordnet das nach Fisch und Wassertemperatur.
Warum riecht ein Fisch den Wurm, bevor er ihn sieht?
Weil Fische Aminosäuren in Konzentrationen wahrnehmen, die ein Mensch nicht schmecken könnte. Der Geruch trägt im Wasser weiter als jedes Bild, und deshalb fängt der Naturköder nachts, im trüben Wasser und am Grund, wo ein Kunstköder unsichtbar bleibt.
Woher kommen die Tauwürmer im Angelladen?
Fast alle aus Kanada. Der Tauwurm lässt sich nicht züchten, sein Kokon braucht 6 bis 12 Monate, und so werden 500 bis 700 Millionen Würmer im Jahr nachts von Hand auf Feldern zwischen Windsor und Toronto gesammelt, gekühlt und per Luftfracht verschickt. Die Dendrobena ist Zuchtware aus Europa.
Ist der Wurm am Haken Tierquälerei?
Das Tierschutzgesetz schützt jedes Tier vor Leiden ohne vernünftigen Grund, der Straftatbestand gilt aber nur für Wirbeltiere. Wurm und Made fallen unter den Grundsatz, nicht unter die Strafe, der Köderfisch unter beides, und deshalb ist er lebend überall ausgeschlossen.
Wo darf ich keinen Naturköder benutzen?
An Salmonidenstrecken, wenn die Gewässerordnung Kunstköder oder die Fliege vorschreibt. Das ist nie Landesrecht, sondern die Regel des Bewirtschafters, und sie steht auf der Karte. Das Sammeln von Würmern ist in Schutzgebieten und auf fremden Wiesen ohne Erlaubnis untersagt.
Warum darf ich in Brandenburg ohne Prüfung mit Wurm angeln, aber nicht mit Köderfisch?
Weil Brandenburg die Friedfischangel über den Köder definiert. Teig, Getreide, Made und Wurm sind Friedfischangeln und ohne Fischereischein erlaubt, Köderfisch, Fetzen, Krebs und Kunstköder machen daraus Raubfischangeln mit Scheinpflicht. Sachsen-Anhalt regelt es ähnlich.
Wann sind Köderfische im Frühjahr gesperrt?
In Berlin, Bremen, Sachsen und Hamburg während der Raubfischschonzeit, mit Fristen, die sich unterscheiden und in der Länderübersicht stehen. Die Herkunft binden 8 Länder an das Gewässer, 4 davon mit Ausnahme für Tiefkühl- oder Aquakulturware. Alles Weitere steht auf der Köderfisch-Seite.
Ertrinkt ein Tauwurm am Haken?
Nein. Regenwürmer atmen über die Haut auch im Wasser und überlebten in Versuchen 72 bis 137 Tage in Leitungswasser und eine 50 Wochen lange Überschwemmung. Sie sterben am Haken an Verletzung, Wärme und Sauerstoffmangel im warmen trüben Wasser, nicht am Wasser selbst.
Wie lange halten Naturköder?
Tauwürmer bei 3 bis 5 Grad in Zeitung wochenlang, Maden im Kühlschrank Tage bis Wochen, bevor sie zu Castern werden, Mais aus der Dose gekühlt Tage und gefroren Monate, Käse Wochen, Brot einen Tag, Wattwürmer 2 bis 3 Tage kühl. Warm wird alles davon in Stunden schlecht.
Quellen und Stand
7 Quellen-
Tierschutzgesetz, §§ 1 und 17 Schutz jedes Tieres vor Leiden ohne vernünftigen Grund, Straftatbestand nur für Wirbeltiere, abgerufen am 11.09.2026
-
Landesfischereiordnung Berlin, Raubfischsperre Köderfisch, Fetzen, Krebs und Kunstköder über 2 cm in der Raubfischschonzeit gesperrt, abgerufen am 11.09.2026
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Fischereiordnung des Landes Brandenburg Friedfischangel über den Köder definiert, lebender Köderfisch verboten, abgerufen am 11.09.2026
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Landesfischereiordnung Saarland vom 05.02.2020 Keine Handelsware als Köderfisch, gefärbte Maden und Zuckmückenlarven verboten, abgerufen am 11.09.2026
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Hara (1994): The diversity of chemical stimulation in fish olfaction and gustation Übersicht zur Chemorezeption, Aminosäure-Schwellen bei Fischen im Bereich weit unter menschlicher Wahrnehmung
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Steckley (2022): Nightcrawler commodities, Environment and Planning E Handpflücke des Tauwurms in Ontario, 500 bis 700 Millionen Würmer im Jahr, Luftfracht, Lagerung bei 3 bis 5 Grad
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Hypersoil, Universität Münster: Regenwürmer und Wasser, nach Dunger 1964 Lumbricus terrestris überlebte 50 Wochen Überschwemmung und 72 bis 137 Tage in Leitungswasser, abgerufen am 11.09.2026
Zuletzt geprüft am . Fischereirecht ist Landesrecht, verbindlich ist immer der Erlaubnisschein deines Gewässers.
Passt dazu
Sieh nach, wo Naturköderangeln gerade funktioniert
CatchHub zeigt dir je Gewässer, mit welcher Methode dort gefangen wird, dazu den Fang-Index für heute und die Regeln vor Ort. Im Browser und als App, in vollem Umfang kostenlos.