Wassertemperatur ab 12 °C regelmäßig, ab 15 °C voll aktiv
Beste Monate Mai, Juni und September, Oktober
Beste Zeit Sommer nachts, Frühjahr am Tag, Winter mittags
Pflicht am Ufer Nasse Abhakmatte, gummierter Kescher ab 70 cm

Kurz gesagt

  • Der Karpfen frisst regelmäßig ab 12 Grad Wassertemperatur, voll aktiv ab 15 Grad, und stellt unter 6 Grad fast ein.
  • Frühjahr und Herbst bringen mehr Fische als der Hochsommer; im Frühjahr beißt er am Tag im Flachen, im Sommer nachts, im Winter mittags über der tiefsten Stelle.
  • Die Haarmontage wirkt, weil der Haken frei bleibt; ein Festblei ab 60 Gramm hakt den Fisch beim Ausstoßen selbst.
  • Ein 20-Millimeter-Boilie gehört an einen Haken der Größe 4, ein 15er an die 6, im Winter werden Köder und Haken kleiner.
  • Die Bremse ist straffer als beim Raubfisch eingestellt, an Hindernissen zu, und erst am Ufer eine Umdrehung auf.
Karpfen: Steckbrief, Schonzeit, Maß und Zuchtformen Spiegel-, Schuppen-, Zeil- und Lederkarpfen sind eine einzige Art in vier Zuchtformen. Genauso hartnäckig …

Ein Maul ohne Zähne, und was daraus folgt

Beim Raubfischangeln suchst du den Fisch. Beim Karpfenangeln holst du ihn zu dir, und das verschiebt fast die ganze Arbeit nach vorn, an die Platzwahl, ans Futter und an eine Montage, die im entscheidenden Moment von allein funktioniert.

Ein Karpfen hat keine Zähne im Maul. Er saugt Nahrung mitsamt Wasser ein, zerkleinert sie mit den Schlundzähnen weit hinten und stößt alles wieder aus, was sich falsch anfühlt. Dieser eine Satz erklärt fast alles, was in der Karpfenangelei technisch entwickelt wurde. Die Haarmontage hält den Haken frei, damit er sich beim Ausstoßen drehen kann. Das Festblei liefert den Widerstand, an dem er sich setzt. Alles andere ist Feinarbeit.

120 cm Länge, die ein Karpfen erreichen kann
über 40 Jahre Alter, das ein Karpfen erreichen kann
18 bis 20 °C Wassertemperatur zur Laichzeit, Mai bis Juli

Die Temperatur-Leiter von 6 bis 20 Grad

Der Karpfen ist wechselwarm, und sein Appetit hängt an der Wassertemperatur wie an nichts sonst. Die Leiter unten gilt am flachen Weiher drei Wochen früher als am tiefen Baggersee, deshalb zählt die Zahl, nicht der Monat.

Wassertemperatur Was der Karpfen tut Wo und wann Köder und Futter
unter 6 °C frisst kaum, steht über der tiefsten Stelle, dort hat das Wasser 4 Grad tiefste Mulde, späte Vormittags- bis frühe Nachmittagsstunde 10 bis 16 mm Boilie, Handvoll oder PVA-Beutel
6 bis 8 °C erste Bewegung, kurze Fenster von 15 bis 20 Minuten Kanten zum Tiefen, mittags kleine Pop-ups, Single Hookbait
8 bis 12 °C erste sichere Bisse, sucht warmes Flachwasser Sonnenufer unter 1 Meter Tiefe, am Tag 14 bis 16 mm, ein bis zwei Hände je Rute
12 bis 15 °C frisst regelmäßig am Platz Plateaus in 2 bis 3 Metern, Morgen und Abend 15 bis 20 mm, 0,5 bis 1 Kilo je Gabe
15 bis 18 °C voll aktiv, Vorlaich-Fressen im Mai und Juni Krautkanten, Seerosen, Windseite, Nacht 20 mm, 1,5 bis 3 Kilo je Gabe
18 bis 20 °C Laichzeit, danach ein kurzer Fressrausch flache Buchten, danach überall nach dem Laichen groß und fruchtig
über 20 °C Sommerloch bei Hitze, Naturnahrung im Überfluss Windseite, Schatten, Nacht, Oberfläche Brot, kleine Köder, wenig Futter wegen Sauerstoff

Zwei Zahlen aus der Leiter sind mehr wert als alle anderen. Ab 12 Grad lohnt der Futterplatz, und bei 13 Grad im Oktober frisst der Karpfen so viel wie im ganzen Jahr nicht, weil er Reserven für den Winter braucht. Die Wassertemperatur deines Gewässers steckt im Fang-Index, und ihr Verlauf über drei Tage sagt mehr als der Wert von heute.

Wo gefressen wird: Kraut, Schilfnase, Durchgang, Plateau

Karpfen sind Gründler, aber sie fressen nicht überall. Sie folgen Nahrung und Deckung, und beides liegt an klar erkennbaren Stellen.

Krautfelder und Seerosen sind Speisekammer und Versteck zugleich. Seerosen wachsen kaum tiefer als 3 Meter, ihr Rand ist der Platz, nicht die Mitte. Löcher im Kraut sind Fressspuren.

Schilfnasen zeigen Flachwasser an, das die Sonne zuerst erwärmt. Im Frühjahr ist die Schilfnase mit Sonne von morgens bis abends der erste Platz, den du prüfst.

Durchgänge zwischen zwei Seeteilen sind die stärkste Stelle überhaupt. Durch eine Enge, durch einen Inseldurchlass oder über einen Damm muss jeder Karpfen, der die Zone wechselt.

Überhängende Bäume und Totholz liefern ganzjährig, was hineinfällt, und verlangen eine straffe Bremse und einen Platz direkt bei den Ruten.

Plateaus und Kanten sind die Straßen, auf denen Karpfen ziehen. Ein Plateau in 2 bis 3 Metern, das ringsum tiefer wird, mit einer Kante auf 6 Meter, ist im Herbst die beste Adresse eines Sees.

Muschelbänke verraten sich beim Ausbleien durch ein feines Knirschen in der Schnur. Dort steht Naturnahrung in Mengen, und die Schnur braucht dort eine Schlagschnur.

Zwei Karpfenruten auf dem Rod-Pod am See in der Abenddämmerung

Zwei Ruten reichen, und mehr sind an vielen Gewässern nicht erlaubt. Kennst du den Platz, liegen beide auf derselben Futterstelle. Kennst du ihn nicht, staffelst du sie in zwei Tiefen, zum Beispiel auf 2 und auf 4 Metern, und ziehst die zweite Rute nach dem ersten Biss nach.

Zwei Ruten am Platz, kurz vor der besten Stunde. AI-Bild

Die Karten zeigen, wo diese Plätze im See, im Fluss und im Kanal liegen, nummeriert nach dem Rang, den sie über das Jahr haben. Die Schilfnase und das Plateau sind die Nummern, die zuerst einen Köder bekommen.

Wo Karpfen steht

3 Ansichten

Stillwasser: Baggersee, Weiher, Talsperre

Seerosenfeld 1 Untiefe im Freiwasser 2 Totholz 3 Schilfgürtel 4 Freies Wasser 5
  1. Seerosenfeld

    Die Kante des Feldes ist im Sommer erste Wahl: Schatten, Deckung und Nahrung auf engem Raum.

  2. Untiefe im Freiwasser

    Der Rand eines Plateaus im Baggersee ist die Stelle, an der Karpfen vom Tiefen ins Flache ziehen, um zu fressen.

  3. Totholz

    Unter überhängenden Bäumen fällt Nahrung ins Wasser, und die Fische stehen dort auch mittags.

  4. Schilfgürtel

    Im Frühjahr die wärmste Ecke des Sees. Blasen im Schilfgürtel sind der beste Hinweis, den es gibt.

  5. Freies Wasser

    Bei anhaltendem Wind zieht das windzugewandte Ufer die Fische an: dort sammelt sich Plankton und damit die Nahrungskette.

Gewässertyp im Lexikon: See Baggersee Weiher

Auch auf der Karte, hier aber zweite Wahl: Zufluss, Krautfeld, Scharkante, Steg.

Ein Handgriff ersetzt jede Beschreibung. Wirf ein Blei von 80 Gramm aus und zieh es langsam über den Grund, bevor der erste Köder liegt. Weicher Widerstand mit trägem Nachgeben ist Schlamm, Knirschen sind Muscheln, ein plötzliches Haken mit Freikommen ist Kraut. Eine Marker-Pose zeigt dir die Tiefe an der Kante. Und dann schaust du eine Viertelstunde aufs Wasser. Blasenketten, die wandern, sind ein fressender Karpfen, Blasen, die an einer Stelle stehen, sind Faulgas; ein Lot, das dort abgelassen wird, macht den Unterschied sichtbar. Fresskuhlen im Flachen, abgeschabte Äste und Wasservögel, die an einer Stelle gründeln, sind die anderen Zeichen.

Platz-Matrix nach Saison, Tageszeit und Wind

Dieselben Strukturen tragen nicht das ganze Jahr. Die Matrix fasst zusammen, wo du zuerst wirfst.

Jahreszeit Struktur und Tiefe Tageszeit Wind
Frühjahr, 8 bis 12 °C Schilfnase, Sonnenufer, unter 1 Meter Tag, wenn die Sonne das Wasser aufheizt warmer Westwind in eine flache Bucht
Sommer, über 18 °C Kraut- und Seerosenrand, Windseite, Oberfläche Nacht, dazu die erste Stunde Licht Windseite, dort sammelt sich Nahrung
Herbst, 10 bis 16 °C Plateau in 2 bis 3 Metern, Kante auf 6, abgestorbenes Kraut früher Morgen und früher Nachmittag Windseite bei mildem Wind, sonst egal
Winter, unter 7 °C tiefste Mulde, Kanten dazu späte Vormittags- bis frühe Nachmittagsstunde Leeufer, das Wasser bleibt dort ruhig

Karpfenmontage mit Haar, und warum die Haarlänge den Anhieb macht

Jede Karpfenmontage hat dieselbe Aufgabe. Der Fisch soll den Köder aufsaugen können, ohne Widerstand zu spüren, und sich beim Ausstoßen selbst haken. Die Haarmontage erledigt das mit drei Teilen: einem Haar, das den Köder hinter dem Haken hält, einem Knotenlos-Knoten, der das Haar auf der Seite der Hakenspitze austreten lässt, und einem Festblei, das den Widerstand liefert.

Drei Haarmontagen mit Boilie nebeneinander: Haar zu kurz, richtig und zu lang, darunter ein Lineal

Sitzt der Boilie direkt am Bogen, kann sich der Haken beim Ausstoßen nicht drehen. Hängt er 2 Zentimeter dahinter, dreht er sich zu spät. Ein halber Zentimeter Abstand ist der Startwert, und der Handrücken-Test entscheidet, ob er für diesen Haken und diesen Köder stimmt.

Links zu kurz, in der Mitte richtig, rechts zu lang. AI-Bild

Die Haarlänge ist die Stellschraube, an der die meisten Fehlbisse hängen. Ein halber Zentimeter Abstand zwischen Köder und Hakenbogen ist der Startwert. Der Test am Ufer dauert zehn Sekunden. Zieh die Montage über deinen Handrücken. Dreht sich der Haken und fasst, ist alles richtig. Rutscht er flach durch, stimmt die Haarlänge nicht.

Das Vorfach ist 15 bis 20 Zentimeter lang, auf hartem Grund kürzer, auf Schlamm länger. Das Festblei wiegt mindestens 60 Gramm, 80 bis 100 sind der Standard, im Fluss 90 bis 150. Leichter als 60 hakt nicht sicher, nur beim bewusst leichten Single Hookbait geht es mit 40 bis 60 Gramm. Und der Haken ist scharf. Ein Haken, der nach zwei Würfen über Kies stumpf ist, ist der häufigste Grund, warum die Selbsthakmontage nicht greift.

Festblei-Montage mit Safety-Clip, kurzem Vorfach und Haarmontage. Das Blei löst sich bei einem Hänger, der Fisch schleppt es nicht mit.
Grund Montage Blei Vorfach
hart, Kies, Sand Festblei am Safety-Clip, Haarmontage 80 bis 100 g 15 bis 20 cm, weich
Schlamm, Faulschlamm Chod-Rig oder Pop-up am Helikopter 80 bis 100 g kurz und steif, liegt oben auf
Kraut Chod-Rig, PVA-Beutel mit Pop-up 80 bis 100 g kurz, Köder auf der Deckung
Muscheln, scharfe Kanten Festblei, Schlagschnur 0,50 bis 0,70 mm 80 bis 100 g 15 bis 20 cm, abriebfest
Strömung im Fluss Festblei, flache Form 90 bis 150 g 15 bis 20 cm
Nahbereich bis 6 Meter Pose, Blei am Grund 5 g 30 bis 50 cm

Der eigene Ratgeber zur Karpfenmontage mit allen Bindeanleitungen ist in Arbeit. Hier steht, welche Montage auf welchen Grund gehört, dort, wie du sie bindest.

Karpfenköder und Haken: die Größentabelle für Boilies

Die Sorte des Köders wird überschätzt, seine Größe unterschätzt. Sie entscheidet, ob Rotaugen und Brassen den Köder in Ruhe lassen und ob der Haken zum Köder passt.

Haarmontage mit Boilie

Der Standard. Der Köder hängt an einem kurzen Haar hinter dem Haken, die Hakenspitze bleibt frei. Der Karpfen saugt beides ein, stößt es aus, und der Haken dreht sich in die Unterlippe. Das Festblei ab 60 Gramm liefert den Widerstand, der ihn hakt.

Standard Ganzjährig

Method Feeder

Ein flacher Korb, um den weiches Futter gepresst wird, das kurze Vorfach liegt darin. Der Köder ruht mitten in der Futterwolke. Die beste Montage für kurze Ansitze, für kleine Gewässer und für Tage ohne Vorfüttern.

Kurzer Ansitz Einsteiger

Chod-Rig mit Pop-up

Für Kraut, Faulschlamm und Blätter. Das kurze, steife Vorfach rutscht auf der Hauptschnur und legt den auftreibenden Köder oben auf die Deckung, statt ihn darin zu begraben. Im Frühjahr mit einem auffälligen 15er Pop-up.

Kraut Weicher Grund Frühjahr

Mais und Partikel

Der günstigste Köder, der wirklich fängt. Drei Körner Mais am Haar, dazu eine Handvoll als Futter. Partikel vorher einen halben Tag einweichen und kochen, trockene Körner quellen im Fisch. Gegen Rotaugen hilft die härtere Tigernuss.

Günstig Kleine Gewässer

Pose im Nahbereich

Für den Feierabend an der Seerosenkante, 4 bis 6 Meter vom Ufer in 0,5 bis 2 Metern Wasser. Eine 5-Gramm-Pose, das Blei liegt auf Grund, drei Maiskörner am Haken. Der Biss ist sichtbar, der Anhieb kommt sofort.

Nahbereich Feierabend

Brot an der Oberfläche

An warmen Tagen stehen Karpfen unter der Oberfläche. Frisches Graubrot an einem Haken der Größe 4 bis 8, ohne Blei, an 0,20 bis 0,25 mm Schnur. Die aufregendste Art, weil du den Biss siehst.

Sommer Sichtangeln
Boilie Haken Wann
10 bis 12 mm 10 bis 8 Winter, Angeldruck, klares Wasser
12 bis 14 mm 8 bis 6 Winter, Frühjahr, Sommerloch bei Kleinnahrung
15 bis 18 mm 6 bis 4 Standard von Frühjahr bis Herbst
20 bis 24 mm 4 bis 2 Standard, selektiv gegen Weißfisch ab 18 mm
ab 25 mm 2 bis 1/0 Herbst, Distanz, Großgewässer

Die Faustregel dahinter ist so klein wie möglich, so groß wie nötig. Bei starkem Angeldruck gehst du eine Hakengröße runter, an Hinderniswasser eine rauf. Im Winter schrumpft alles, 10 bis 16 mm am Haken 8 bis 6. Im Oktober darf es 25 bis 30 mm sein, weil der Karpfen dann frisst, als gäbe es kein Morgen.

Ob ein Boilie mit seinem Haken am Grund liegt, schwebt oder aufsteigt, entscheidet darüber, wie leicht ihn der Karpfen einsaugt. Der Rechner wiegt Köder und Haken unter Wasser gegeneinander und sagt dir, welcher Haken zu welcher Sorte passt.

Was dein Boilie mit dem Haken im Wasser wiegt

Rechner

Der Karpfen saugt den Köder ein, und ob der Haken mitkommt, entscheidet das Gewicht von beidem zusammen unter Wasser. Der Rechner nimmt Größe, Sorte und Haken und sagt dir, ob das Rig liegt, schwebt oder abhebt.

Auftriebs-Rechner

Ködergröße, Sorte und Haken rein, Verhalten im Wasser raus

Sorte
Ein Wafter treibt für sich allein leicht auf, ein Pop-up deutlich
Hakengröße
Mittelstarker Draht, so wie ihn ein Haar-Rig braucht
  • Im Wasser wiegt das Rig …
  • Am Grund …
  • Gegengewicht …

Die Dichte gekochter Boilies schwankt zwischen Rezepten, und ein Pop-up der einen Marke trägt doppelt so viel wie der einer anderen. Der Rechner nimmt Mittelwerte, die Probe im Glas Wasser ersetzt er nicht.

Anfüttern: wie viel, wie oft, und wann gar nicht

Die meistgestellte Frage am Karpfenwasser hat keine einzelne Antwort, weil sie an vier Dingen hängt: Wassertemperatur, Gewässergröße, Bestand und Angeldruck. Zwei erfahrene Angler nennen 0,5 Kilo und 15 Kilo, und beide haben recht, an ihrem Wasser.

Jahreszeit Wassertemperatur Menge je Gabe Rhythmus
Frühjahr 10 bis 15 °C 0,5 bis 1 Kilo, Pellets, Hanf, wenige kleine Boilies alle paar Tage, gleiche Uhrzeit
Sommer 16 bis 22 °C 1,5 bis 3 Kilo, nur Boilies alle zwei Tage, nachts wegen der Wasservögel
Herbst 10 bis 16 °C 2 bis 4 Kilo, an Großgewässern 5 bis 15 jeden zweiten Tag, ab November alle zwei bis drei
Winter unter 8 °C Handvoll bis 0,5 Kilo oder PVA-Beutel kein Futterplatz, instant
Drei Futtermengen nebeneinander: eine Handvoll Boilies, ein PVA-Beutel mit Pop-up, ein voller Eimer mit Wurfrohr

Dieselbe Frage hat drei richtige Antworten. Eine Handvoll 16er Boilies je Rute reicht im Frühjahr an einem kleinen Gewässer. Der PVA-Beutel mit einem einzelnen Pop-up ist die Winter- und Angeldruck-Antwort. Der Eimer gehört an ein Großgewässer im Herbst, wo ein Bestand 10 Kilo an einem Abend wegfrisst.

Frühjahr am Vereinsteich, Winter unter Angeldruck, Herbst am Großgewässer. AI-Bild

Ein neuer Platz bekommt beim ersten Mal höchstens 1 Kilo, 20 bis 30 Kugeln je Rute, und dann 3 bis 5 Tage Vorlauf. Gefüttert wird öfter, als geangelt wird, höchstens ein bis zwei Nächte in der Woche am Platz. An einem kleinen Vereinsteich reicht ein Zehntel dessen, was am Großgewässer nötig ist.

Boilies machen nicht satt. Sie sind schnell verdaut, und ein Bestand an einem gefütterten Gewässer legt im Jahr mehrere Pfund zu. Das Risiko beim Überfüttern ist ein anderes. Im Sommer zehrt liegengebliebenes Futter Sauerstoff, und an stark befischten Gewässern lernen die Fische den Futterplatz als Gefahr. Dort ist das Single Hookbait die Antwort, ein einzelner, stark gedippter 24er Boilie oder ein Pop-up ohne jedes Futter. Und bevor du den ersten Eimer anrührst, liest du die Gewässerordnung. Anfüttern ist begrenzt oder verboten, und zwar häufiger, als Einsteiger denken.

Karpfen fischen im Sommer, Frühjahr und Winter: die Beißzeiten

Karpfen fressen rund um die Uhr, aber nicht mit derselben Bereitschaft, und die Uhrzeit wandert mit der Jahreszeit. Im Sommer beginnt die stärkste Phase in der Dämmerung und zieht sich in die ersten Nachtstunden, ein zweites Fenster öffnet sich kurz nach Sonnenaufgang.

Beißaktivität im Tagesverlauf

Sommer an einem stehenden Gewässer. Im Frühjahr kommen die meisten Bisse am Tag, wenn die Sonne das Flachwasser aufheizt, im Winter zwischen späten Morgen- und frühen Nachmittagsstunden, oft in einem Fenster von 15 bis 20 Minuten.

Im Frühjahr ist es umgekehrt. Die meisten Bisse kommen am Tag, wenn die Sonne das Flachwasser aufheizt und ein warmer Westwind Larven und Blütenstaub in die Bucht drückt. Im Herbst sind es der frühe Morgen und der frühe Nachmittag, wenn das Wasser sein Tagesmaximum erreicht. Im Winter bleibt ein Fenster von 15 bis 20 Minuten zwischen später Vormittags- und früher Nachmittagsstunde, bei Tauwetter werden Stunden daraus.

Über das Jahr gibt es zwei Spitzen, und der Hochsommer ist keine davon. Mai und Juni mit dem Fressen vor dem Laichen und September und Oktober mit dem Fressen vor dem Winter bringen mehr Fische als Juli und August, wenn Hitze, Laichzeit und Naturnahrung zusammenkommen.

Beste Saison

Beißphase (je höher, desto besser) Schonzeit Aktueller Monat

Der Karpfen hat in 13 Bundesländern ein Mindestmaß von 35 oder 40 cm und keine Schonzeit. Hessen schützt die Wildform im Frühjahr mit Schonzeit und Entnahmefenster, die Tabelle im Kapitel zum Recht zeigt es. Vereine dürfen eigene Regeln setzen, etwa rund um die Laichzeit.

Was gemeldete Karpfen über Saison und Köder sagen

Kaum eine Art wird so früh am Morgen und so spät im Jahr gemeldet wie der Karpfen. Die Auswertung darunter zählt jede in CatchHub eingetragene Meldung nach Monat, Stunde und Köder, dazu die Reviere mit den meisten Fängen. Der Anteil der Boilies gegen Mais und Wurm ist die Zahl, an der du siehst, wie die Community wirklich angelt.

Aus 9 gemeldeten Fängen

08/2026 bis 09/2026 · 4 Gewässer · Stand 10.10.2026

Diese Zahlen stammen aus Fängen, die Angler selbst in CatchHub eingetragen haben. Sie zeigen, was gemeldet wurde, nicht was in einem Gewässer lebt. Niemand meldet Tage ohne Fang, deshalb sind es Fangzahlen und keine Fangchancen.

Hier die zuletzt geteilten Karpfen mit Foto, jeder führt auf sein Gewässer.

Karpfen aus der Community

zuletzt gemeldet

Karpfen im Fluss: 90 bis 150 Gramm und Fische, die wandern

Rhein, Elbe, Main und Neckar halten große Karpfen, und die meisten Ratgeber tun so, als gäbe es sie nur im See. Im Fluss gelten drei andere Regeln.

Die Fische wandern. Ein Flusskarpfen steht nicht wochenlang an einem Platz, er zieht mit Pegel und Temperatur. Deshalb füttert niemand einen Flussplatz zwei Wochen vor, sondern fischt dort, wo der Fisch gerade steht. Altarme, Buhnenfelder, Hafeneinfahrten und Warmwassereinläufe sind die Adressen, im Winter die Häfen.

Das Blei ist schwer und flach. 90 bis 150 Gramm mit klumpiger oder flacher Form halten in der Strömung, ein rundes Blei rollt. Die Schnur trägt eine Schlagschnur, weil Steinpackungen und Muscheln jede Monofil in einer Nacht durchscheuern.

Und der Drill ist härter. Ein Karpfen mit Strömung im Rücken zieht doppelt, deshalb steht die Bremse im Fluss noch eine Stufe straffer als am See.

Gerät: Rute, Schnur, Schlagschnur und die Bremse

Eine Rute von 12 Fuß mit 2,75 lbs Testkurve deckt fast alles ab, das entspricht etwa 80 Gramm Wurfgewicht. An kleinen Gewässern reichen 2,5 lbs und machen dort mehr Freude. Zwei Ruten sind ein guter Anfang, mehr sind an vielen Gewässern nicht erlaubt.

Die Hauptschnur ist Monofil von 0,30 bis 0,35 Millimetern, sie dehnt und schont den Fischmund. Bis 60 bis 80 Meter Wurfweite reicht sie, darüber kommt Geflecht mit 10 bis 20 Metern Schlagschnur von 0,40 bis 0,50 Millimetern davor. An Seerosen, Bäumen und Muschelbänken ist die Schlagschnur Pflicht, an scharfem Grund 0,60 bis 0,70. Vor jeder Session schneidest du die ersten 10 bis 20 Meter ab, dort sitzt die Belastung des letzten Drills.

Die Bremse ist der Punkt, an dem die meisten Einsteiger das Falsche tun, weil sie es vom Raubfisch kennen.

Situation Bremse
Rute am Pod so straff, dass ein Zug an der Schnur die Rute nicht kippt, Freilauf offen
offener Drill mit dieser Einstellung drillen, Rute hoch, nie locker lassen
Bäume, Seerosen, Kraut zu, der Fisch darf die ersten Meter nicht ins Hindernis
Uferbereich, letzter Fluchtversuch eine Umdrehung auf
Fluss eine Stufe straffer als am See

Beim Biss liest du den Swinger. Steigt er, zieht der Fisch weg. Fällt er durch, schwimmt der Fisch auf dich zu, das ist ein Fallbiss, und du kurbelst, bis du ihn spürst.

Nicht verhandelbar sind ein gummierter Kescher ab 70 Zentimetern Bügel, für Fische über 10 Kilo besser 1 Meter, eine Abhakmatte mit mindestens 5 Zentimetern Polster, Desinfektionsmittel für das Hakenloch, Hakenlöser und Maßband. Am Ufer bleibt der Fisch im Kescher im Wasser, bis alles fertig steht. Gewogen wird im Wiegesack, fotografiert zügig und tief über der nassen Matte, dann zurück ins Wasser und dort gestützt, bis er selbst wegschwimmt.

Recht: Zurücksetzen, Hamburg, Hessen und die Gewässerordnung

Der Karpfen hat in 13 Bundesländern ein Mindestmaß von 35 oder 40 Zentimetern und keine Schonzeit. Hessen schützt seit 2023 die Wildform mit einer Schonzeit im Frühjahr und einem Entnahmefenster. Das steht selbst auf großen Portalen falsch. Was heute in deinem Land gilt, zeigt die Tabelle, mit Quelle und Stand je Verordnung.

Schonzeit und Mindestmaß nach Bundesland

14 Bundesländer, Mindestmaß zwischen 35 und 45 cm

Schonzeit und Mindestmaß für Karpfen nach Bundesland
Bundesland Schonzeit Maß, Mindestmaß in Zentimetern
Baden-Württemberg keine Schonzeit heute frei 35 cm
Bayern keine Schonzeit heute frei 35 cm
Berlin keine Schonzeit heute frei 35 cm
Brandenburg keine Schonzeit heute frei 35 cm
Hamburg Einzige Art ohne Obermaß, keine Tagesbegrenzung keine Schonzeit heute frei 35 cm
Hessen Nur die Wildform. Höchstmaß 60 cm 15. März bis 31. Mai 45 cm
Mecklenburg-Vorpommern keine Schonzeit heute frei 40 cm
Nordrhein-Westfalen keine Schonzeit heute frei 35 cm
Rheinland-Pfalz keine Schonzeit heute frei 35 cm
Saarland keine Schonzeit heute frei 35 cm
Sachsen keine Schonzeit heute frei 40 cm
Sachsen-Anhalt keine Schonzeit heute frei 35 cm
Schleswig-Holstein keine Schonzeit heute frei 35 cm
Thüringen keine Schonzeit heute frei 35 cm

Alle Angaben aus den Landesfischereiverordnungen, Stand und Quelle je Land auf der jeweiligen Schonzeiten-Seite. Der Status gilt für 11.10.2026.

Ohne Gewähr, und dein Erlaubnisschein darf strenger sein

Diese Tabelle gibt den Stand der Landesverordnungen wieder und ist keine Rechtsauskunft. Verein, Pächter und Gewässerordnung dürfen zusätzliche Schonzeiten, größere Mindestmaße und Entnahmefenster festlegen, und sie tun es häufig. Verbindlich ist immer das Papier, das du am Wasser dabei hast.

Hamburg schreibt seit 2021 Abhakmatte und gummierten Kescher gesetzlich vor, sonst tut das kein Land, viele Vereine aber schon. Der Karpfensack ist Ländersache und an vielen Gewässern verboten, und wo er erlaubt ist, gelten Setzkescher-Regeln.

Das Zurücksetzen ist die Frage, um die jeder Karpfen-Ratgeber herumschreibt. Untermaßige Fische, Fische in der Schonzeit und Fische über einem Entnahmefenster müssen zurück. Für alle anderen verlangt das Tierschutzgesetz einen vernünftigen Grund, und der ist die Verwertung. Wer gezielt auf Karpfen angelt, sollte bereit sein, einen maßigen Fisch zu verwerten, und die Gewässerordnung kennen, die das Zurücksetzen erlauben oder verbieten kann. Bei sauberem Handling überleben zurückgesetzte Karpfen fast immer, aber die Entscheidung trifft nicht die Statistik, sondern die Regel am Wasser.

Zwei weitere Dinge klärst du vor der Fahrt. Erlaubt der Verein das Nachtangeln, denn an vielen Gewässern endet die Angelzeit bei Sonnenuntergang, wenn der Karpfen erst anfängt. Und wie viel darfst du füttern, denn wer mit 5 Kilo Boilies an einen Teich mit Futterverbot fährt, hat sein Problem am Wasser.

Was am Ufer liegen muss

0 von 7

Tippe zum Abhaken. Dein Stand bleibt auf diesem Gerät gespeichert.

Die erste Saison am Karpfenwasser

Im ersten Jahr wirst du weniger Karpfen fangen als die Angler, die seit Jahren an demselben Teich sitzen, und der Grund ist weder das Gerät noch der Boilie. Sie kennen die Schilfnase, an der es im April um 14 Uhr passiert, das Plateau, auf dem im Oktober die Blasen aufsteigen, und den Durchgang, durch den bei Westwind alles zieht. Dieses Wissen ist an einem einzelnen Tag unsichtbar.

Es entsteht aus Notizen. Wassertemperatur, Wind, Platz, Tiefe, Futtermenge, Uhrzeit des Bisses, und zwar auch an den Nächten ohne Fisch. Nach einer Saison stehen dort Muster, und sie gelten für genau dieses Gewässer. Was andere Angler an derselben Stelle gemeldet haben, steht auf seiner Seite in der App, zusammen mit dem Fang-Index für die nächsten Stunden.

Passende Gewässer in der App

6 Gewässer

Fang-Index heute, live aus der App: je höher (0 bis 100), desto besser stehen die Chancen.

Zum Nachschlagen

6 Einträge

Häufige Fragen

9 Fragen
Wo stehen Karpfen in einem See?

An Deckung, an Kanten und in Durchgängen. Seerosenränder, Schilfnasen, überhängende Bäume, Muschelbänke, Plateaus in 2 bis 3 Metern und die Enge zwischen zwei Seeteilen, durch die jeder Karpfen muss. Im Frühjahr im flachen Sonnenufer, im Sommer an der Windseite, im Winter über der tiefsten Stelle.

Pose oder Grund für Karpfen?

Grund mit Festblei und Haarmontage für Distanz, Nacht und lange Ansitze, weil der Fisch sich selbst hakt. Pose im Nahbereich bis 6 Meter vom Ufer, an Seerosen und Schilf, für den kurzen Ansitz am Tag, weil du den Biss siehst und sofort anschlagen kannst.

Welche Boiliegröße und welcher Haken passen zusammen?

15 oder 20 Millimeter sind der Standard. 12 bis 14 mm gehören an Haken 8 bis 6, 15 bis 18 mm an 6 bis 4, 20 bis 24 mm an 4 bis 2, ab 25 mm an 2 bis 1/0. Im Winter werden Köder und Haken eine Stufe kleiner, 10 bis 16 mm an 8 bis 6. Bei starkem Angeldruck ebenfalls eine Hakengröße kleiner.

Wie viel soll ich anfüttern?

Im Frühjahr 0,5 bis 1 Kilo alle paar Tage, im Sommer 1,5 bis 3 Kilo je Gabe, im Herbst 2 bis 4 Kilo, im Winter eine Handvoll oder ein PVA-Beutel. An Großgewässern mit gutem Bestand füttern erfahrene Angler 10 bis 15 Kilo vor, an einem kleinen Vereinsteich reicht ein Zehntel. Gefüttert wird 3 bis 5 Tage vorher, immer zur selben Uhrzeit.

Wann beißen Karpfen am besten?

Im Sommer in der Dämmerung und in den ersten Nachtstunden, dazu die erste Stunde nach Sonnenaufgang. Im Frühjahr am Tag, sobald die Sonne das Flachwasser aufheizt. Im Herbst früh morgens und am frühen Nachmittag. Im Winter zwischen später Vormittags- und früher Nachmittagsstunde, oft nur 15 bis 20 Minuten lang.

Ab welcher Wassertemperatur beißen Karpfen?

Erste Bisse ab 8 Grad, stabil mehr ab 10, regelmäßig ab 12, voll aktiv ab 15 Grad. Zwischen 18 und 20 Grad laichen sie, danach kommt ein kurzer Fressrausch. Unter 7 Grad wird es kritisch, unter 6 Grad stellt der Karpfen fast ein und steht über der tiefsten Stelle, wo das Wasser 4 Grad hat.

Bremse auf oder zu beim Karpfendrill?

Straffer als beim Raubfischangeln. Am Pod so eingestellt, dass ein Zug an der Schnur die Rute nicht kippt, Freilauf offen. Nach dem Biss Rute hoch und mit dieser Einstellung drillen, an Bäumen, Seerosen und Kraut noch fester, damit der Fisch nicht ins Hindernis kommt. Erst im Uferbereich, beim letzten Fluchtversuch, eine Umdrehung lockern.

Ist eine Abhakmatte beim Karpfenangeln Pflicht?

Gesetzlich nur in Hamburg, dort seit 2021 zusammen mit dem gummierten Kescher. Viele Vereine und Gewässerordnungen schreiben sie zusätzlich vor. Unabhängig davon gehört sie zur Grundausstattung, mit mindestens 5 cm Polster und nass, bevor der Fisch daraufkommt.

Darf ich einen Karpfen zurücksetzen?

Untermaßige Fische, Fische in der Schonzeit und Fische über einem Entnahmefenster müssen zurück. Alles andere ist rechtlich eine Grauzone. Das Tierschutzgesetz verlangt für das Angeln einen vernünftigen Grund, und der ist die Verwertung. Wer gezielt auf Karpfen angelt, sollte bereit sein, einen maßigen Fisch zu verwerten, und die Gewässerordnung kennen. Bei sauberem Handling überleben zurückgesetzte Karpfen fast immer.

René Seidel

Geschrieben von

René Seidel

Ich angle seit 2002: angefangen mit acht Jahren an den Weihern, die mein Vater gepachtet hatte, heute vor allem am Neckar bei Heilbronn, an der Wörnitz und am Main. Mit CatchHub baue ich die Angel-Community, in der ich meine Praxis am Wasser mit echten Fangdaten zusammenbringe.

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Friedfisch

Brassen angeln: Köder, Hebebiss, Nacht und Recht

Der Brassen ist der häufigste große Fisch unserer Seen, Flüsse und Kanäle, und er ist ein Gewohnheitstier. Der Schwarm zieht jeden Abend dieselbe Straße vom Freiwasser ins Flache, gründelt dort die Nacht über, und die Blasenspur verrät, wo er gerade steht. Gefangen wird er am Grund, mit einem Madenbündel, zwei Maiskörnern oder einem Wurm, und der Biss ist bei dieser Art ein Heben, kein Ziehen. Hier steht, wo Brassen je Gewässertyp und Jahreszeit stehen, was Sender am Bodensee und in der Moldau über ihre Wanderungen verraten haben, welcher Köder wann fängt, wann Pose und Laufblei den Futterkorb schlagen, wie die Nacht auf die Großen läuft, wie du Brassen, Güster und Zope auseinanderhältst und was an Recht gilt. 13 Min.
Angel-Wissen

Catch and Release in Deutschland: erlaubt oder nicht?

Catch and Release ist in Deutschland weder erlaubt noch verboten, es ist eine Frage, die das Tierschutzgesetz mit zwei Worten stellt, vernünftiger Grund, und die jedes Bundesland anders beantwortet. Hessen verbietet das Angeln, das alle Fische zurücksetzt, Bayern erlaubt das Zurücksetzen nur zur Hege, Berlin verbietet den Fang nur fürs Foto, und die meisten Länder schweigen. Hier steht das Recht je Land, was die Studien über das Überleben zurückgesetzter Fische sagen, und wie du einen Fisch löst, damit er die nächste Woche erlebt. 8 Min.
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