Kurz gesagt
- Angelmethoden teilen sich in zwei Familien. Beim aktiven Angeln führst du einen Kunstköder und suchst den Fisch, beim Ansitz liegt oder hängt ein Naturköder an einer Stelle, und der Fisch kommt zu ihm.
- Auf Hecht, Barsch und Forelle ist das Spinnfischen die erste Wahl, auf Zander das Jiggen und Faulenzen mit dem Gummifisch, auf Karpfen der Method-Feeder und das Karpfenangeln, auf Rotauge und Brassen das Posenangeln und Feedern, auf Aal und Wels der Naturköder am Grund bei Nacht.
- Die Lage entscheidet mit. Im Kanal und Hafen fischst du direkt an der Wand und an der Steinpackung, im Fluss an der Naht zwischen Strömung und Kehrwasser, am See an der Kante, und vom Boot aus senkrecht unter dir.
- Eine Spinnrute von 2,40 m mit 10 bis 40 g Wurfgewicht deckt Spinnfischen, Twitchen und Drop-Shot ab, eine Feederrute von 3,30 m mit 80 g das Feedern und den Method-Feeder. Wer mit einer Rute anfängt, wählt sie nach der Technik, nicht nach dem Fisch.
- In 5 Ländern ist der Kunstköder während der Raubfischschonzeit im Frühjahr gesperrt, lebende Köderfische sind bundesweit verboten, Nachtangeln ist nur im Saarland landesweit untersagt, und was am einzelnen Gewässer gilt, steht im Erlaubnisschein.
Aktiv oder Ansitz, und warum das die erste Frage ist
Bevor du einen Köder wählst, wählst du eine Familie. Beim aktiven Angeln führst du einen Kunstköder, wirfst, holst ein, wirfst wieder und suchst mit jedem Wurf ein neues Stück Wasser ab. Beim Ansitz liegt oder hängt ein Naturköder an einer Stelle, die du vorher ausgesucht hast, und der Fisch kommt zu ihm. Die eine Familie verlangt Beine und Aufmerksamkeit, die andere Vorbereitung und Geduld, und die meisten Angler sind in einer davon zu Hause.
Aus dieser Wahl folgt fast alles Weitere. Sie bestimmt, wie viel Wasser du an einem Tag absuchst, in welcher Tiefe dein Köder arbeitet, wie schnell du merkst, dass etwas passiert, und welche Rute du brauchst. Ein Zander lässt sich mit dem Gummifisch suchen oder mit dem toten Köderfisch erwarten, und beides fängt ihn. Was sich unterscheidet, ist dein Tag.
Die Pose ist die älteste Bissanzeige
Ein Stück Kork oder Balsa, unten beschwert, oben eine dünne Antenne, und darunter hängt der Köder in der Tiefe, die du eingestellt hast. Richtig ausgebleit ragt nur die Antenne aus dem Wasser, und dann zeigt sie jeden Biss, bevor der Fisch Widerstand spürt: ein Zittern, ein Heben, ein Abtauchen. Kein Bissanzeiger ist feiner, keiner ist billiger.
Deshalb fängt fast jeder Angler mit der Pose an, und deshalb steht sie hier für die ganze zweite Familie. Was du an ihr lernst, gilt für jeden Ansitz: die Tiefe ausloten, den Platz füttern, bevor du fischst, und dann still sein. Der Fisch, der die Antenne bewegt, hat dich nicht bemerkt.
Ringe um die Antenne. Der Biss kommt, bevor der Fisch Widerstand spürt. AI-Bild
Das Verzeichnis unten sortiert die 30 Methoden nach dem, was sie im Wasser tun. Zuerst die Kunstköder in Bewegung, dann die Pose, dann der Grund, danach das Boot, das Salzwasser und die 2 Zeitfenster, die keine Technik sind. Zu jeder Methode steht, für welchen Fisch sie erste Wahl ist und ob du dabei läufst oder sitzt.
Kunstköder in Bewegung Aktiv
Der Köder tut nur, was die Rute oder die Rolle ihm vorgibt, und der Angler ist in Bewegung. Spinnfischen ist der Oberbegriff, Jiggen, Faulenzen, Twitchen und Drop-Shot sind seine Führungen, Streetfishing seine Stadtform. Das Fliegenfischen steht hier, weil auch die Fliege ein Kunstköder ist, der nur durch Führung lebt.
Posenangeln Naturköder
Ein Naturköder hängt unter einem Schwimmer, und die Antenne zeigt den Biss. Das Stippen kommt ohne Rolle aus, das Matchangeln bringt die Pose auf Distanz, das Trotten lässt sie mit der Strömung treiben. Es ist die Form des Angelns, mit der fast jeder anfängt.
Grundangeln und Ansitz Naturköder
Der Köder liegt am Grund oder knapp darüber, die Rute steht im Halter, und der Biss kommt über Spitze, Schwinger oder Bissanzeiger. Vom einfachen Laufblei bis zum Karpfen-System mit Futterplatz ist es dieselbe Idee, den Fisch zum Köder kommen zu lassen.
Vom Boot Aktiv
Zwei Techniken gibt es nur mit Boot. Beim Vertikalangeln hängt der Köder senkrecht unter dem Rumpf, und das Echolot zeigt Fisch und Köder in einem Bild. Beim Schleppen zieht das fahrende Boot den Köder auf eingestellter Tiefe durch die Fläche.
Salzwasser Küste und Kutter
An Nord- und Ostsee gelten Küstenfischereirecht und EU-Fangregeln, und die Technik folgt dem Wasser. Vom Strand fliegt der Naturköder mit schwerem Blei in die Rinne, vom Kutter geht der Pilker senkrecht zum Grund.
Zeitfenster Wann statt wie
Nachtangeln und Eisangeln sind keine Techniken, sondern Bedingungen, unter denen mit den Methoden von oben gefischt wird. Beide haben ihre eigene Rechtslage und ihre eigenen Gefahren, und deshalb ihre eigene Seite.
Welche Technik für welchen Fisch, und wo?
Die Frage, mit der die meisten hier ankommen, hat zwei Hälften. Die erste ist der Fisch, denn eine Technik ist eine Antwort auf ein Maul, einen Standplatz und eine Art zu fressen. Die zweite ist die Stelle, an der du stehst, denn dieselbe Technik verlangt am Kanal etwas anderes als am See und geht vom Boot, wo sie vom Ufer nicht geht.
Der Finder unten stellt beide Fragen. Wähle den Zielfisch und die Lage, und darunter stehen die Techniken, die dort vorn liegen, mit dem Grund dazu. Über der Liste steht, wo der Fisch an dieser Lage steht, und ob in deinem Bundesland gerade eine Schonzeit für ihn läuft, gerechnet aus den 16 Landesverordnungen. Der Finder verlinkt jede Technik auf ihre Seite, und die Fischart auf ihre Schonzeit-Tabelle.
Der Technik-Finder
Zielfisch und LageWähle den Zielfisch und die Stelle, an der du stehst. Darunter stehen die Techniken, die dort vorn liegen, mit dem Grund dazu, wo der Fisch steht und ob gerade eine Schonzeit läuft.
Am See steht der Hecht an der Krautkante und im Sommer im Schatten der Seerosen. Vom Ufer erreichst du die Kante mit Kunstköder, ein toter Köderfisch an der Pose deckt die Stunden ab, in denen du nicht wirfst.
In dieser Jahreszeit ist in keinem Bundesland eine Schonzeit eingetragen. Fristen je Land: Hecht.
-
SpinnfischenErste Wahl
Blinker, Wobbler oder großer Gummifisch an der Krautkante, mit Stahl vor dem Köder. Die Technik, mit der die meisten Hechte gefangen werden.
-
TwitchenErste Wahl
Mit 10 bis 12 cm und langer Pause im Frühjahr und Herbst am stärksten. Der Hecht nimmt den stehenden Köder, nicht den laufenden.
-
JiggenGeht auch
Er nimmt den gejiggten Gummifisch, aber lieber groß und flacher geführt, und immer mit Stahl oder Titan davor.
-
PosenangelnGeht auch
Ein toter Köderfisch unter der Raubfischpose an der Krautkante deckt die Stunden ab, in denen du nicht wirfst.
-
FaulenzenGeht auch
Ein großer Gummifisch, langsam gefaulenzt, holt ihn im Herbst aus der Tiefe, mit Stahlvorfach.
Was auf welchen Fisch fängt
Ohne die Lage bleibt die Frage nach dem Fisch, und die Tabelle unten beantwortet sie als Text. Je Zielfisch stehen die Techniken, mit denen er gezielt gefangen wird, und die, mit denen er auch geht. Die Zuordnung ist dieselbe wie im Finder, nur ohne die zweite Frage.
Eine Technik kann für 3 Fische erste Wahl sein und für den vierten die falsche. Das Spinnfischen ist auf Hecht, Barsch und Forelle die erste Antwort, auf Zander nur die zweite, weil er tief und langsam gefischt werden will, und dafür haben Jiggen und Faulenzen eigene Namen. Auf Aal gibt es keine aktive Technik, auf Karpfen keine, die ohne Futter auskommt.
Angeltechniken nach Zielfisch
14 Zielfische-
Ein Lauerjäger an der Kante. Er will Fläche abgesucht haben, mit Kunstköder oder Köderfisch.
- Erste Wahl
- SpinnfischenTwitchenSchleppangelnBootsangelnBelly Boat
- Geht auch
- JiggenFaulenzenFliegenfischenPosenangelnVertikalangeln
-
Steht tief und im Trüben, frisst am Grund und in der Dämmerung. Der Fisch der Gummiköder.
- Erste Wahl
- JiggenFaulenzenDrop-ShotVertikalangelnBootsangeln
- Geht auch
- SpinnfischenStreetfishingNaturköderangelnGrundangelnSchleppangelnNachtangeln
-
Neugierig, im Schwarm und fast überall. Klein und leicht fängt viele, groß und langsam die Dicken.
- Erste Wahl
- SpinnfischenJiggenTwitchenDrop-ShotStreetfishingVertikalangelnBelly BoatUltralightEisangeln
- Geht auch
- FaulenzenPosenangelnStippangelnNaturköderangelnBootsangelnRenkenangeln
-
Im Bach die Bachforelle gegen den Strom, am Teich die Regenbogenforelle am Zulauf. Zwei Fische, ein Name.
- Erste Wahl
- SpinnfischenFliegenfischenPosenangelnSchleppangelnTremarellaNymphenfischenUltralight
- Geht auch
- TrottenNaturköderangelnBelly Boat
-
Frisst auf festen Routen und lässt sich anfüttern. Die Technik ist Geduld mit System.
- Erste Wahl
- Method-FeederKarpfenangeln
- Geht auch
- PosenangelnGrundangelnFeedernNachtangeln
-
Morgens am Schilfrand, über weichem Grund, mit einem Biss, der nur ein Zittern ist.
- Erste Wahl
- PosenangelnMatchangeln
- Geht auch
- StippangelnNaturköderangelnGrundangelnFeedernMethod-FeederKarpfenangeln
-
Der Schwarm über festem Grund. Wer regelmäßig wenig füttert, hat den ganzen Tag Bisse.
- Erste Wahl
- PosenangelnStippangelnMatchangelnFeedernMethod-Feeder
- Geht auch
- TrottenNaturköderangelnGrundangelnEisangeln
-
Nachts am Grund, ab etwa 10 Grad Wassertemperatur. Der Fisch, für den das Nachtangeln erfunden wurde.
- Erste Wahl
- NaturköderangelnGrundangelnNachtangeln
- Geht auch
- Posenangeln
-
Der größte Fisch im Süßwasser, nachts und im warmen Wasser. Der Köder muss vom Grund gehoben werden.
- Erste Wahl
- WallerangelnNachtangeln
- Geht auch
- NaturköderangelnGrundangelnKarpfenangelnVertikalangelnBootsangeln
-
Die Fische der Strömung. Der Döbel steht unter Bäumen, die Barbe über Kies im Zug.
- Erste Wahl
- SpinnfischenStreetfishingTrottenFeedern
- Geht auch
- TwitchenDrop-ShotFliegenfischenNaturköderangelnNymphenfischenUltralight
-
Zieht im Frühjahr und Herbst dicht unter Land, über Seegras und entlang der Rinnen.
- Erste Wahl
- SpinnfischenFliegenfischenSchleppangeln
- Geht auch
- Belly Boat
-
Liegt in der Rinne hinter der ersten Sandbank und nimmt, was die Welle aus dem Sand spült.
- Erste Wahl
- Brandungsangeln
- Geht auch
- NaturköderangelnPilkenKutterangeln
-
Wittling und Makrele
Die Kutterfische. Die Makrele im Sommer im Freiwasser, der Wittling im Winter dicht unter Land.
- Erste Wahl
- BrandungsangelnPilkenKutterangeln
- Geht auch
- Naturköderangeln
-
Der Planktonfresser der tiefen Seen. Steht in einer Schicht im Freiwasser und nimmt nur, was winzig ist.
- Erste Wahl
- Renkenangeln
- Geht auch
- keine zweite Technik
Erste Wahl heißt: mit dieser Technik wird der Fisch gezielt gefangen, und wer ihn will, fängt so an. Geht auch heißt: sie fängt ihn, aber eine andere Technik ist die genauere Antwort. Welche Lage die Reihenfolge verschiebt, zeigt der Finder darüber.
Was fischt deine Rute?
Die häufigste Frage nach der Technik ist eine nach dem Gerät. Wer eine Rute hat, will wissen, was er damit fischen kann, und wer eine kaufen will, welche die meisten Techniken abdeckt. Beides lässt sich aus 2 Zahlen beantworten, der Länge und dem Wurfgewicht, denn jede Technik hat dafür ein Fenster, und die Fenster stehen auf den Technikseiten dieses Registers.
Die Rute sagt, was du fischst
Auf jeder Rute stehen zwei Zahlen, die Länge und das Wurfgewicht, und aus ihnen folgt, welche Techniken sie sauber fischt. Eine kurze Rute mit kleinem Wurfgewicht wirft leichte Köder genau und fühlt feine Bisse, eine lange Rute wirft weit und hält die Schnur über dem Kraut, eine kräftige Rute mit hohem Wurfgewicht bringt schweres Blei und großen Köder hinaus.
Der Ruten-Check unten dreht die Frage um. Statt „welche Rute für diese Technik" fragt er „welche Technik für diese Rute", denn die meisten Angler haben eine oder zwei, und die Frage ist, was damit geht. Eine Karpfenrute trägt ihr Wurfgewicht als Testkurve in Pfund; 3 lbs entsprechen rund 85 g.
Drei Ruten, drei Rollen, drei Familien von Techniken. Was auf dem Blank steht, entscheidet. AI-Bild
Der Ruten-Check unten legt deine Rute an alle Fenster an. Passt sie hinein, fischt sie die Technik sauber, liegt sie knapp daneben, geht es mit Abstrichen, und liegt sie weit daneben, steht die Technik nicht in der Liste. Eine 2,40er Spinnrute mit 10 bis 40 g findet sich beim Spinnfischen, Twitchen und Drop-Shot wieder, eine 3,30er Feederrute mit 80 g beim Feedern und Method-Feeder, und eine 4,20er Brandungsrute mit 200 g in der Brandung und beim schweren Feedern im Strom.
Welche Techniken deine Rute fischt
Länge mal WurfgewichtTrag ein, was auf deiner Rute steht. Darunter stehen die Techniken, die sie sauber fischt, und die, bei denen sie am Rand ihres Fensters arbeitet.
Ruten-Check
Länge und Wurfgewicht rein, Techniken raus
Die Fenster sind die Ruten-Angaben der Technikseiten, keine Messwerte. Eine Rute fischt am besten mit Ködern bei 50 bis 70 Prozent ihres Wurfgewichts; „am Rand" heißt, dass sie es kann, aber nicht gern. Ohne Fenster bleiben Fliegenfischen, Posenangeln, Stippangeln, Naturköderangeln, Grundangeln, Nymphenfischen, Nachtangeln und Eisangeln: die Stippe hat keine Rolle, die Fliegenrute eine Schnurklasse, und Naturköder, Nacht und Eis fischt jede Rute, die zur Montage passt.
Fünf Skalen und kein Sieger
5 Eigenschaften machen eine Technik für deinen Tag aus. Die Bewegung sagt, ob du läufst oder sitzt, die Reichweite, ob der Köder unter dir hängt oder 80 m weit draußen liegt, das Gerät, ob eine Tasche reicht oder ein Boot nötig ist, der Einstieg, ob der erste Fisch am ersten Nachmittag kommt oder nach einer Saison, und das Jahresfenster, ob die Technik ganzjährig trägt oder nur wenige Wochen.
Vom Boot ist das Echolot Teil der Technik
Zwei Methoden gibt es nur mit Boot, und beide sind ohne Echolot kaum denkbar. Beim Vertikalangeln hängt der Köder senkrecht unter dem Rumpf, und der Bildschirm zeigt Fisch und Köder in einem Bild, beim Schleppen zieht das fahrende Boot den Köder auf eingestellter Tiefe durch die Fläche, und der Bildschirm sagt, wo die Fläche einen Fisch trägt.
Das Boot ist damit der größte Sprung im Gerät, den eine Technik verlangt, und der größte im Recht. Ob du motorisiert fahren, unter Motor schleppen oder ein Live-Sonar benutzen darfst, entscheidet das Gewässer, und an vielen Talsperren ist die Antwort nein.
Kurze Rute, Bildschirm vor dem Knie, Nebel über der Talsperre. Vom Boot aus ist das Echolot Teil der Technik. AI-Bild
Der Vergleich unten stellt alle 30 Methoden auf diese 5 Skalen. Er kürt keinen Sieger, denn ein Ansitz, bei dem du dich nicht bewegst, ist keine schlechtere Technik als das Spinnfischen, er ist eine andere. Wer wenig Zeit hat, liest die Spalte Einstieg, wer wenig tragen will, die Spalte Gerät, und wer im Januar fischen will, das Jahresfenster.
Alle Angeltechniken im Vergleich
30 Techniken, 5 SkalenKeine Zeile ist besser als die andere, sie verlangen Verschiedenes. Die Punkte sagen, wie viel du dich bewegst, wie weit der Köder von dir weg arbeitet, was du mitbringen musst, wie schnell der erste Fisch kommt und wie viel vom Jahr die Technik trägt.
-
Spinnfischen Kunstköder
aktiv geführt, vom Ufer oder Boot
- Bewegung ständig
- Reichweite mittel
- Gerät Tasche
- Einstieg Tage
- Jahresfenster ganzjährig
-
Jiggen Kunstköder
aktiv geführt, vom Ufer oder Boot
- Bewegung ständig
- Reichweite mittel
- Gerät Tasche
- Einstieg Wochen
- Jahresfenster ganzjährig
-
Twitchen Kunstköder
aktiv geführt, vom Ufer oder Boot
- Bewegung ständig
- Reichweite nah
- Gerät Tasche
- Einstieg Tage
- Jahresfenster meist
-
Streetfishing Kunstköder
aktiv geführt, vom Ufer
- Bewegung ständig
- Reichweite nah
- Gerät Tasche
- Einstieg Tage
- Jahresfenster ganzjährig
-
Fliegenfischen Kunstköder
aktiv geführt, vom Ufer oder Boot
- Bewegung ständig
- Reichweite nah
- Gerät Rucksack
- Einstieg lange
- Jahresfenster meist
-
Ultralight Kunstköder
aktiv geführt, vom Ufer oder Boot
- Bewegung ständig
- Reichweite nah
- Gerät Rucksack
- Einstieg Wochen
- Jahresfenster halbes Jahr
-
Faulenzen Kunstköder
aktiv geführt, vom Ufer
- Bewegung aktiv
- Reichweite mittel
- Gerät Tasche
- Einstieg Tage
- Jahresfenster ganzjährig
-
Nymphenfischen Kunstköder
aktiv geführt, vom Ufer
- Bewegung aktiv
- Reichweite unter dir
- Gerät Karre
- Einstieg sofort
- Jahresfenster meist
-
Drop-Shot Kunstköder
aktiv geführt, vom Ufer oder Boot
- Bewegung wenig
- Reichweite nah
- Gerät Tasche
- Einstieg Tage
- Jahresfenster ganzjährig
-
Tremarella Pose
aktiv geführt, vom Ufer
- Bewegung ständig
- Reichweite nah
- Gerät Karre
- Einstieg Wochen
- Jahresfenster halbes Jahr
-
Trotten Pose
aktiv geführt, vom Ufer
- Bewegung aktiv
- Reichweite mittel
- Gerät Tasche
- Einstieg Wochen
- Jahresfenster meist
-
Posenangeln Pose
Ansitz, vom Ufer oder Boot
- Bewegung wenig
- Reichweite nah
- Gerät Tasche
- Einstieg sofort
- Jahresfenster ganzjährig
-
Stippangeln Pose
Ansitz, vom Ufer
- Bewegung wenig
- Reichweite unter dir
- Gerät Rucksack
- Einstieg sofort
- Jahresfenster ganzjährig
-
Matchangeln Pose
Ansitz, vom Ufer
- Bewegung wenig
- Reichweite mittel
- Gerät Rucksack
- Einstieg Tage
- Jahresfenster ganzjährig
-
Wallerangeln Grund
Ansitz, vom Ufer oder Boot
- Bewegung wenig
- Reichweite mittel
- Gerät Karre
- Einstieg Wochen
- Jahresfenster halbes Jahr
-
Naturköderangeln Grund
Ansitz, vom Ufer oder Boot
- Bewegung sitzt
- Reichweite nah
- Gerät Tasche
- Einstieg sofort
- Jahresfenster ganzjährig
-
Grundangeln Grund
Ansitz, vom Ufer
- Bewegung sitzt
- Reichweite mittel
- Gerät Rucksack
- Einstieg sofort
- Jahresfenster ganzjährig
-
Feedern Grund
Ansitz, vom Ufer
- Bewegung sitzt
- Reichweite weit
- Gerät Rucksack
- Einstieg Tage
- Jahresfenster ganzjährig
-
Method-Feeder Grund
Ansitz, vom Ufer
- Bewegung sitzt
- Reichweite mittel
- Gerät Rucksack
- Einstieg sofort
- Jahresfenster ganzjährig
-
Karpfenangeln Grund
Ansitz, vom Ufer oder Boot
- Bewegung sitzt
- Reichweite weit
- Gerät Karre
- Einstieg Wochen
- Jahresfenster meist
-
Vertikalangeln Boot
aktiv geführt, vom Boot
- Bewegung aktiv
- Reichweite unter dir
- Gerät Boot
- Einstieg Wochen
- Jahresfenster halbes Jahr
-
Belly Boat Boot
aktiv geführt, vom Boot
- Bewegung aktiv
- Reichweite mittel
- Gerät Karre
- Einstieg Tage
- Jahresfenster halbes Jahr
-
Schleppangeln Boot
aktiv geführt, vom Boot
- Bewegung wenig
- Reichweite weit
- Gerät Boot
- Einstieg lange
- Jahresfenster halbes Jahr
-
Bootsangeln Boot
aktiv geführt, vom Boot
- Bewegung wenig
- Reichweite weit
- Gerät Karre
- Einstieg Tage
- Jahresfenster halbes Jahr
-
Renkenangeln Boot
aktiv geführt, vom Boot
- Bewegung wenig
- Reichweite nah
- Gerät Karre
- Einstieg Tage
- Jahresfenster meist
-
Pilken Salzwasser
aktiv geführt, vom Kutter
- Bewegung aktiv
- Reichweite unter dir
- Gerät Boot
- Einstieg sofort
- Jahresfenster meist
-
Kutterangeln Salzwasser
aktiv geführt, vom Kutter
- Bewegung wenig
- Reichweite weit
- Gerät Boot
- Einstieg Tage
- Jahresfenster meist
-
Brandungsangeln Salzwasser
Ansitz, vom Strand
- Bewegung sitzt
- Reichweite weit
- Gerät Karre
- Einstieg Wochen
- Jahresfenster halbes Jahr
-
Eisangeln Zeitfenster
aktiv geführt, vom Eis
- Bewegung wenig
- Reichweite unter dir
- Gerät Rucksack
- Einstieg Wochen
- Jahresfenster Wochen
-
Nachtangeln Zeitfenster
Ansitz, vom Ufer
- Bewegung sitzt
- Reichweite mittel
- Gerät Karre
- Einstieg Tage
- Jahresfenster halbes Jahr
Die Stufen ordnen die Technik ein, nicht den einzelnen Tag. Ein Ansitz auf Wels kann anstrengender sein als ein Nachmittag Spinnfischen, und dazu sagt jede Technikseite mehr.
Angeltechniken im Jahreslauf
Die Jahreszeit verschiebt die Technik, weil sie den Fisch verschiebt. Im April steht alles flach und frisst nach, und in den meisten Ländern liegt die Schonzeit von Hecht und Zander in diesen Wochen, in 5 Ländern samt Kunstködersperre. Im Juli gehört der Tag der Dämmerung und der Nacht, im Oktober frisst sich alles Reserven an, und im Januar steht der Fisch tief, träge und konzentriert.
Die 4 Karten unten nennen je Jahreszeit die Techniken, die dann vorn liegen, mit dem Grund, der sie nach vorn bringt. Sie ersetzen nicht die Technikseite, sie sagen dir, welche du gerade öffnen solltest, und die aktuelle Jahreszeit ist markiert.
Frühjahr März bis Mai, Wasser 4 bis 15 Grad, steigend
Das Wasser erwärmt sich vom Ufer her, und alles, was frisst, steht flach. Für Hecht und Zander liegt in den meisten Ländern die Schonzeit in diesen Monaten, 5 Länder sperren dazu den Kunstköder. Die Zeit gehört dem Friedfisch, der Forelle und dem Barsch.
- Twitchen Barsch und Rapfen stehen flach und reagieren auf den Zupfer mit Pause.
- Trotten Sobald der Fluss klar wird, laufen Äsche und Döbel unter der treibenden Pose.
- Karpfenangeln Die erste Fressphase des Jahres, in den flachen Buchten, die sich zuerst erwärmen.
- Stippangeln Rotauge und Brassen ziehen zum Laichen ins Flache, in Reichweite der Stippe.
- Spinnfischen An der Küste läuft die Meerforelle dicht unter Land, im Bach öffnet die Forelle.
- Schleppangeln Seeforelle und Hecht stehen noch oben, bevor die Schichtung sie trennt.
Sommer Juni bis August, Wasser 18 bis 25 Grad
Warmes Wasser, viel Nahrung, träge Mittagsstunden. Gefangen wird in der Dämmerung und nachts, und die Techniken, die dann vorn liegen, sind die, die im Dunkeln funktionieren oder Fläche absuchen.
- Nachtangeln Aal und Wels fressen nachts, und die 90 Minuten nach Sonnenuntergang sind die Beißzeit.
- Wallerangeln Ab 11 bis 12 Grad Wassertemperatur ist der Wels aktiv, im Sommer am stärksten.
- Jiggen Aktive Fische nehmen hohe, weite Sprünge, im Sommer bis 150 cm.
- Method-Feeder Karpfen und Brassen stehen dicht am Futterplatz und fressen sich zum Haken.
- Streetfishing In der Dämmerung steht der Barsch an der Kaimauer, der Zander an der Lichtkante.
- Matchangeln Der Weißfisch steht auf Distanz über dem Futter, und der Waggler reicht dorthin.
Herbst September bis November, Wasser 18 bis 6 Grad, fallend
Die Fressphase vor dem Winter, für Räuber wie für Friedfische die beste Zeit des Jahres. Mit jedem Grad weniger wandert alles tiefer, und die Techniken, die tief und langsam arbeiten, rücken nach vorn.
- Jiggen Der Zander steht tief und frisst sich Reserven an, die Hauptsaison der Technik.
- Brandungsangeln Ab Oktober ziehen Scholle und Flunder dicht unter Land in die Rinnen.
- Schleppangeln Der Hecht folgt dem Weißfisch ins Freiwasser, und nur das Boot folgt ihm dorthin.
- Twitchen Der Hecht nimmt jetzt große Köder, und der Zupfer mit langer Pause holt ihn.
- Feedern Brassen und Barbe fressen vor dem Winter, und der Korb bringt das Futter zu ihnen.
- Drop-Shot Der Barsch steht an der Kante, und der Köder darf minutenlang vor ihm stehen.
Winter Dezember bis Februar, Wasser unter 6 Grad
Kaltes Wasser, wenig Bewegung. Der Fisch steht tief und konzentriert und nimmt nur, was ihm langsam und nah angeboten wird. Vorn liegen die Techniken, die einen Köder lange an einer Stelle halten.
- Vertikalangeln Der Zander sammelt sich in den ruhigen Tiefen, und das Boot steht senkrecht über ihm.
- Faulenzen Im kalten Wasser überlegen, weil die Rolle langsam hebt und der Köder lange fällt.
- Brandungsangeln Nach dem Plattfisch trägt der Wittling die Saison, nachts vom Strand.
- Drop-Shot Der Barsch steht tief und träge, und der Köder bleibt vor seiner Nase stehen.
- Feedern Rotauge und Brassen stehen tief, kleine Köder und kaum Futter bringen die Bisse.
- Eisangeln Nach 2 Wochen Dauerfrost und nur, wo Verband und Gewässerordnung es erlauben.
Was die Fangmeldungen über die Methoden sagen
Alles bis hierher ist Einordnung. Was folgt, ist Zählung. Jeder Fang im CatchHub-Fangbuch kann seine Methode tragen, und aus vielen solcher Meldungen lässt sich ablesen, womit in Deutschland tatsächlich gefangen wird, und womit welcher Fisch. Die Zahlen wachsen mit jeder Meldung und werden täglich neu gerechnet; sie zählen anonym und über alle Sichtbarkeitsstufen.
Aus 86 gemeldeten Fängen
68 mit Methodenangabe · 06/2019 bis 10/2026 · 31 Gewässer · Stand 10.10.2026Die meistgemeldeten Methoden
Gezählt werden alle Fänge im CatchHub-Fangbuch, unabhängig von ihrer Sichtbarkeit und ohne Namen. Die Anteile der meistgemeldeten Methoden beziehen sich auf alle gemeldeten Fänge, die je Zielfisch auf seine Fänge mit Methodenangabe; ein Zielfisch bekommt seine Zeile ab 10 davon.
Was rechtlich an der Technik hängt
Fischereirecht ist Landesrecht, und verbindlich ist immer der Erlaubnisschein deines Gewässers. 6 Regeln hängen trotzdem an der Technik selbst und gelten unabhängig vom Verein.
Der lebende Köderfisch ist in ganz Deutschland verboten, aus dem Tierschutzgesetz heraus, und wo der tote Köderfisch herkommen darf, regelt das Land: 8 Länder binden ihn an das Gewässer, an dem du fischst. Während der Raubfischschonzeit ist der Kunstköder in Berlin, Bremen, Hamburg und Sachsen ganz gesperrt und in Rheinland-Pfalz an den großen Flüssen, und das trifft jede Technik der ersten Gruppe. Das Wettfischen mit Wertung ist unzulässig, das Hegefischen mit fischereilichem Zweck erlaubt, und der Unterschied steht in der Ausschreibung.
Die Nacht ist ein Zeitfenster, keine Technik
Nachts fischst du mit denselben Montagen wie am Tag, mit Grundblei, Pose oder Gummifisch. Was sich ändert, ist der Fisch: Aal und Wels fressen nach Einbruch der Dunkelheit, der Zander zieht in der Dämmerung an die Lichtkante, und der Barsch schläft. Deshalb hat die Nacht ihre eigene Seite, obwohl sie keine eigene Technik ist.
Was sich außerdem ändert, ist das Recht. Ob du nachts angeln darfst, steht in der Landesverordnung, in der Gewässerordnung des Verbands und im Erlaubnisschein, und die drei sagen nicht immer dasselbe. Das Saarland verbietet es landesweit, viele Vereine verbieten es am eigenen Wasser, und die Gewässerseite in CatchHub zeigt dir die Regel, wo sie bekannt ist.
Knicklicht und Kopflampe. Die Montage ist dieselbe wie am Tag, der Fisch ein anderer. AI-Bild
Das Nachtangeln ist nur im Saarland landesweit verboten, aber viele Verbände und Vereine schließen es am eigenen Wasser aus, und auf Bundeswasserstraßen kommt die Schifffahrt hinzu. Das Schleppangeln verbietet Brandenburg unter Motor und Segel, und der Bodensee sperrt es vom 1. November bis zum 10. Januar. Wer ein Echolot mit Live-Sonar benutzen will, prüft die Gewässerordnung, denn an mehreren Talsperren und Voralpenseen ist es untersagt.
An der Küste schließlich gilt das Küstenfischereirecht des Landes und darüber die EU. Der Dorsch bleibt in der Ostsee für Angler gesperrt, der Aal im Meer- und Brackwasser ebenso, und was du an Rutenzahl und Haken führen darfst, sagt das Küstenland. Die 16 Landesseiten der Gewässerdatenbank nennen die Regel je Land, und jede Technikseite dieses Registers nennt die, die sie betrifft.
Die Technik für einen fremden Tag wählen
Alles auf dieser Seite läuft auf einen Moment hinaus. Du hast einen Tag, ein Wasser, das du vielleicht kennst, und eine Rute im Auto, und die Frage ist, wie du fischst. Die Liste unten stellt die Fragen in der Reihenfolge, in der ihre Antworten aufeinander aufbauen, und am Ende steht eine Technik, deren Seite dir Montage, Führung und Rechner liefert.
Die Technik für einen fremden Tag wählen
0 von 8Tippe zum Abhaken. Dein Stand bleibt auf diesem Gerät gespeichert.
Häufige Fragen zu Angelmethoden
13 FragenWelche Angelmethoden gibt es?
Zwei Familien mit 30 Methoden, die für Angler in Deutschland zählen. Aktiv mit Kunstköder: Spinnfischen, Jiggen, Faulenzen, Twitchen, Drop-Shot, Streetfishing und Fliegenfischen. Ansitz mit Naturköder: Posenangeln, Stippangeln, Matchangeln, Trotten, Grundangeln, Feedern, Method-Feeder, Karpfenangeln, Wallerangeln und Naturköderangeln. Dazu Vertikalangeln und Schleppangeln vom Boot, Brandungsangeln und Pilken im Salzwasser, und Nachtangeln und Eisangeln als Zeitfenster.
Welche Angeltechnik ist für Anfänger am besten?
Das Posenangeln auf Rotauge und Barsch, mit Made oder Wurm an einer feinen Pose am Teich oder See. Der erste Biss kommt meist am ersten Nachmittag, die Montage hat 4 Teile, und du siehst jeden Biss. Wer lieber läuft, fängt mit leichtem Spinnfischen auf Barsch an, mit einer Rute von 2,10 bis 2,40 m und Ködern bis 10 g. Der Method-Feeder ist der einfachste Einstieg auf Karpfen.
Was ist der Unterschied zwischen aktivem Angeln und Ansitzangeln?
Beim aktiven Angeln führst du einen Kunstköder und suchst den Fisch, indem du wirfst, einholst und den Platz wechselst. Beim Ansitzangeln liegt oder hängt ein Naturköder an einer Stelle, die Rute steht im Halter oder die Pose im Wasser, und der Fisch kommt zum Köder. Aktiv fängt Räuber wie Hecht, Barsch und Zander, der Ansitz Friedfisch, Aal und Wels, mit Überschneidungen in beide Richtungen.
Welche Angelmethode ist am Forellenteich die richtige?
Drei Methoden decken den Forellenteich ab. Posenangeln mit Bienenmade oder Teig in der Tiefe, in der der Fisch gerade steht, Grundangeln mit Auftrieb, damit der Köder 20 bis 50 cm über dem Grund schwebt, und leichtes Spinnfischen mit Spoon oder Sbirolino an einer Rute bis 10 g Wurfgewicht. Welche Köder und Haken die Anlage erlaubt, steht in ihrer Hausordnung, und die geht dem Landesrecht nicht vor, sie kommt dazu.
Mit welcher Technik fange ich am ehesten einen Zander?
Mit dem Gummifisch am Jigkopf, über Grund gesprungen oder gefaulenzt, an Kanal, Fluss und tiefem See. Der Biss kommt in der Absinkphase, deshalb bleibt die Schnur beim Fallen gespannt. Im Kanal und Hafen ist der Drop-Shot die zweite Antwort, im Winter vom Boot das Vertikalangeln, und nachts fängt ein toter Köderfisch am Grund den Zander, den kein Kunstköder mehr reizt.
Welche Technik ist auf Hecht die beste?
Das Spinnfischen mit Blinker, Wobbler oder großem Gummifisch an der Krautkante, immer mit Stahl oder Titan vor dem Köder. Im Frühjahr und Herbst fängt das Twitchen mit langer Pause besonders gut, vom Boot das Schleppen über der Fläche, und ein toter Köderfisch unter der Pose deckt die Stunden ab, in denen du nicht wirfst. In den meisten Ländern liegt seine Schonzeit im Frühjahr.
Was ist der Unterschied zwischen Jiggen und Faulenzen?
Die Hand, die den Köder hebt. Beim Jiggen hebt ein kurzer Schlag der Rute den Gummifisch vom Grund, beim Faulenzen tun das 2 zügige Kurbelumdrehungen, und die Rute steht still. Der Jig springt höher und weiter, das Faulenzen führt flacher und gleichmäßiger und ist im kalten Wasser und bei vorsichtigen Fischen überlegen. Der Biss kommt bei beiden im Absinken.
Was ist der Unterschied zwischen Feedern und Method-Feeder?
Wo das Futter sitzt. Beim Feedern wird ein Korb gefüllt, der das Futter am Grund freigibt, und der Köder liegt am langen Vorfach daneben. Beim Method-Feeder wird das Futter außen um einen flachen Korb gepresst, und der Köder liegt mittendrin am kurzen Vorfach von rund 10 cm, sodass sich der Fisch beim Fressen selbst hakt. Feedern ist die Methode für viele Weißfische, der Method-Feeder die für Karpfen und Brassen am Angelteich und See.
Kann ich mit einer Rute alle Techniken fischen?
Nein, aber mit einer die meisten einer Familie. Eine Spinnrute von 2,40 m mit 10 bis 40 g Wurfgewicht fischt Spinnfischen, Twitchen und Drop-Shot und mit Abstrichen das Jiggen. Eine Feederrute von 3,30 m mit 80 g fischt Feedern und Method-Feeder, eine von 3,60 m dazu leichtes Karpfenangeln. Brandung, Wels, Stippe und Fliege brauchen eigenes Gerät. Der Ruten-Check auf dieser Seite sagt dir, welche Techniken deine Rute abdeckt.
Welche Angelmethode fängt am meisten?
Nach Stückzahl das Posenangeln und Stippangeln auf Weißfisch, weil Rotauge und Brassen im Schwarm stehen und ein gefütterter Platz stundenlang Bisse bringt. Nach Größe das Karpfenangeln und Wallerangeln, die auf wenige, schwere Fische ausgelegt sind. Welche Methoden in Deutschland am häufigsten gemeldet werden, zeigt der Fangdaten-Block dieser Seite aus dem CatchHub-Fangbuch.
Welche Angelmethoden sind in Deutschland verboten?
Bundesweit der lebende Köderfisch, das Reißen, also das absichtliche Haken von außen, und das Wettfischen mit Siegerwertung, alles aus dem Tierschutzgesetz. Je Land kommen Sperren dazu, etwa der Kunstköder in der Raubfischschonzeit in Berlin, Bremen, Hamburg und Sachsen, das Nachtangeln im Saarland, das Schleppangeln unter Motor in Brandenburg, dazu Rutenzahl, Setzkescher und Anfüttern je Verordnung. Die Landesseiten der Gewässerdatenbank führen die Regeln je Bundesland.
Was ist Ansitzangeln?
Der Oberbegriff für jede Methode, bei der der Köder an einer Stelle bleibt und der Fisch zu ihm kommt: Grundangeln, Feedern, Method-Feeder, Karpfenangeln, Wallerangeln und das Posenangeln in seinen Formen. Der Angler sitzt, die Rute steht im Halter oder liegt in der Hand, und der Biss zeigt sich an Pose, Spitze oder Bissanzeiger. Das Gegenstück ist das aktive Angeln mit geführtem Kunstköder.
Welche Angeltechnik im Winter?
Die, die einen Köder lange an einer Stelle hält. Vom Boot das Vertikalangeln auf Zander, vom Ufer das Faulenzen und der Drop-Shot mit langen Pausen, auf Weißfisch das Feedern mit kleinen Ködern und kaum Futter in mindestens 3 m Tiefe. An der Küste trägt der Wittling die Brandungssaison, und Eisangeln geht nur nach 2 Wochen Dauerfrost und dort, wo Verband und Gewässerordnung es erlauben.
Quellen und Stand
9 Quellen-
Tierschutzgesetz, §§ 1 und 17 Grundlage für das Verbot des lebenden Köderfischs und des Wettfischens mit Siegerwertung. Abgerufen am 12.09.2026
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Landesfischereiordnung Berlin, Raubfischsperre Köderfisch, Fetzen und Kunstköder über 2 cm während der Raubfischschonzeit gesperrt; 500 g Lockfutter je Person und Tag. Abgerufen am 12.09.2026
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Fischereiordnung des Landes Brandenburg, § 4 Abs. 2 und § 7 Schleppangeln nicht unter Segel oder Motorkraft, Handangel bei Koppelfischerei nur bei Tag, lebender Köderfisch verboten. Abgerufen am 12.09.2026
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Landesfischereiordnung Saarland vom 05.02.2020, § 10 Verbot des Fischfangs bei Nacht mit Zeitfenstern und Ausnahmebefugnis des Fischereiverbands. Abgerufen am 12.09.2026
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Bodenseefischereiverordnung, Stand 22.02.2023, § 12 Schleppfischerei mit höchstens 8 Haken, Sperrzeit vom 1. November bis 10. Januar. Abgerufen am 12.09.2026
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LGL Bayern: Tierschutzrechtliche Problematik von Gemeinschaftsfischen Wettfischen zur Ermittlung von Siegern ohne vernünftigen Grund, Hegefischen mit fischereilichem Zweck zulässig. Abgerufen am 12.09.2026
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Fischereigenossenschaft Chiemsee: Erlaubnisschein 2025 Motorverbot während der Fischerei, Verbot von Echoloten mit Live-Sonar. Beispiel für Gewässerregeln, die über das Landesrecht hinausgehen. Abgerufen am 12.09.2026
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Verordnung (EU) 2025/2454 über die Fangmöglichkeiten in der Ostsee 2026 Sperre der Freizeitfischerei auf Dorsch in der Ostsee und auf Aal in Meeres- und Brackgewässern; jährlich neu beschlossen. Abgerufen am 12.09.2026
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CatchHub: Angelgewässer in Deutschland je Bundesland Die Schonzeit-Zeile des Finders wird aus den 16 Landesseiten gerechnet, die Fangdaten aus dem Fangbuch gezählt, nicht abgeschrieben.
Zuletzt geprüft am . Fischereirecht ist Landesrecht, verbindlich ist immer der Erlaubnisschein deines Gewässers.
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CatchHub zeigt dir je Gewässer, mit welcher Methode dort gemeldet wird, dazu den Fang-Index für heute, echte Fänge der Community und die Regeln vor Ort. Im Browser und als App, in vollem Umfang kostenlos.