Kurz gesagt
- Beim Drop-Shot, oft Dropshot geschrieben, sitzt das Blei am Ende der Schnur und der Haken darüber. Der Köder lässt sich damit auf der Stelle bewegen, ohne dass er sie verlässt.
- Der Haken wird mit einem Palomar angebunden und das lose Ende danach von oben durch das Öhr zurückgeführt. Erst dieser Handgriff stellt den Haken rechtwinklig zur Schnur.
- Der Abstand zwischen Haken und Blei ist nur senkrecht die Höhe über Grund. Vom Ufer läuft die Schnur flach, und aus 40 cm Abstand werden auf 25 m Wurfweite rund 9 cm Höhe.
- Übliche Werte sind 5 bis 14 g Blei im Kanal, 10 bis 20 g im See und 14 bis 35 g im Strom, dazu Haken der Größen 6 bis 1 nach Köderlänge.
- Zielfische sind Barsch, Zander und Döbel, mit Stahl davor auch Hecht. Die Technik lohnt an Punkten, nicht auf Fläche.
Die Umkehrung, um die es geht
Bei fast jeder Spinnmontage hängt das Gewicht am Köder oder im Köder. Der Köder sinkt, sobald du nichts tust, und steigt, sobald du kurbelst. Beim Drop-Shot sitzt das Blei am Ende der Schnur und der Haken darüber, mitten in der Vorfachschnur. Damit sind zwei Dinge entkoppelt, die sonst zusammenhängen: die Position über Grund und die Bewegung des Köders.
Das hat eine sehr praktische Folge. Du kannst einen Köder eine Viertelstunde lang dicht über dem Grund halten und ihn dabei bewegen, ohne dass er die Stelle verlässt. Keine andere Montage kann das, und darin liegt der Grund, warum Drop-Shot bei trägen Fischen fängt, wo Jiggen nichts bringt.
Steckbrief Drop-Shot
- Zielfische
- Barsch, Zander, Döbel, Hecht Auf Hecht nur mit Stahl oder Titan vor dem Haken
- Gewässer
- Kanal, Hafen, See, tiefe Flussstrecken Eine Punkt-Technik: sie lohnt an Kanten und Strukturen, nicht auf Fläche
- Prinzip
- Blei unten, Haken darüber in der Schnur Der Köder bewegt sich, ohne die Stelle zu verlassen
- Hakenabstand
- 20 bis 40 cm senkrecht Vom Ufer deutlich mehr, siehe Rechner
- Blei
- Stab, Tropfen oder Kugel, 5 bis 35 g In der Klemmöse, nicht angeknotet
- Haken
- Größe 6 bis 1, feindrähtig Offset in 1/0 bis 2/0 ab etwa 12 cm Köderlänge
Alle 13 Angaben
- Köder
- schlanke Gummiköder 5 bis 15 cm Ein Stich durch die Nase, im Winter auch der Tauwurm
- Rute
- 2,10 bis 2,70 m, vom Ufer bis 3,00 m Wurfgewicht 10 bis 30 g, weiche Spitze auf festem Rückgrat
- Rolle
- Größe 2000 bis 3000
- Hauptschnur
- Geflecht 0,12 bis 0,16 mm Sie überträgt die Bisse, die du sonst nicht mitbekommst
- Vorfach
- Fluorocarbon 0,16 bis 0,30 mm 0,75 bis 1,5 m, angebunden mit einem schlanken Verbindungsknoten
- Schwierigkeit
- mittel Die Montage ist einfach, die Zurückhaltung beim Führen nicht
- Rechtliches
- Zahl der Haken je Rute prüfen Der Double-Drop-Shot mit zwei Haken ist nicht überall zulässig
Die Drop-Shot-Montage in sechs Handgriffen
Gebunden ist sie in vier Minuten, und ein einziger Schritt darin entscheidet, ob sie funktioniert. Es ist der dritte.
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Fluorocarbon an die Hauptschnur binden
75 cm bis 1,5 m Fluorocarbon mit einem schlanken Verbindungsknoten an die geflochtene Hauptschnur. Der Knoten muss durch die Rutenringe laufen, also flach bleiben.
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Den Haken mit einem Palomar einbinden
Schnur doppelt legen, Palomar am Hakenöhr binden und dabei so viel loses Ende stehen lassen, wie du später als Abstand zum Blei brauchst, plus eine Handbreit Zugabe.
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Das lose Ende von oben durch das Öhr zurückführen
Der Handgriff, an dem alles hängt. Erst dieser Rückweg dreht den Haken rechtwinklig zur Schnur, sodass die Spitze nach oben zeigt und der Schaft absteht.
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Die Hakenstellung prüfen
Vorfach straffziehen und hinsehen. Steht der Schaft waagerecht und die Spitze nach oben, ist es richtig. Hängt der Haken schlaff nach unten, lief das Ende falsch herum durch das Öhr.
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Das Blei am unteren Ende einklemmen
Schnur in die Klemmöse legen und festziehen. Der Abstand lässt sich damit jederzeit ändern, ohne neu zu knoten, und bei einem Hänger gibt die Öse das Blei frei.
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Den Köder durch die Nase haken
Ein Stich von unten durch den Kopf, die Hakenspitze bleibt frei. Im Kraut stattdessen ein Offset-Haken mit der Spitze knapp unter der Rückenhaut.
Die Montage im Detail
5 BauteileDie ganze Montage besteht aus vier Teilen, und drei davon sitzen anders als bei jeder anderen Grundmontage. Fünf Stellen erklären, warum sie so funktioniert.
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Die Hauptschnur läuft durch
Sie endet nicht am Haken, sondern führt an ihm vorbei weiter nach unten zum Blei. Der Haken hängt in der Schnur, nicht an ihrem Ende, und genau das ist der Unterschied zu allem anderen.
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Der Haken steht rechtwinklig ab
Die Spitze zeigt nach oben, der Schaft waagerecht vom Vorfach weg. Diese Stellung macht kein Haken von allein, sie entsteht durch den Rückweg des losen Endes durch das Öhr.
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Der Köder hängt nur an der Nase
Ein einziger Stich durch den Kopf, mehr nicht. Der Körper muss frei pendeln, sonst steht der Köder starr und die Technik verliert genau das, wofür es sie gibt.
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Diese Strecke ist der Hakenabstand
Sie wird entlang der Schnur gemessen und ist nur dann die Höhe über Grund, wenn die Schnur senkrecht steht. Beim Wurf vom Ufer bleibt davon ein Bruchteil übrig.
-
Das Blei sitzt in einer Klemmöse
Die Schnur wird eingeklemmt, nicht angeknotet. Bei hartem Hänger rutscht sie heraus, das Blei bleibt zurück und Haken samt Köder kommen wieder. An Steinpackungen ist das die halbe Miete.
Der Knoten entscheidet über die Hakenstellung
Der Haken wird mit einem Palomarknoten eingebunden, und danach läuft das lose Ende von oben zurück durch das Öhr. Erst dieser Rückweg zwingt den Haken in die Ebene quer zur Schnur. Die Spitze zeigt dann nach oben, der Schaft steht waagerecht ab, der Köder liegt frei.
Von oben zurück durch das Öhr
Der Palomar hält, ganz gleich, wie du ihn bindest. Was er nicht von allein tut, ist den Haken richtig stellen. Läuft das lose Ende von unten durch das Öhr, kippt die Spitze nach unten, und ein Barsch, der den Köder von der Seite nimmt, hakt sich nicht.
Von oben zurückgeführt zieht die Schnur den Schaft in die Waagerechte, und die Spitze zeigt nach oben. Ein Blick auf die Montage in der Hand zeigt den Unterschied, bevor der erste Wurf ihn zeigt.
Das lose Ende läuft von oben zurück durch das Öhr, erst dann steht die Spitze nach oben. AI-Bild
Läuft das Ende falsch herum, klappt der Haken am Vorfach nach unten. Der Köder legt sich an die Schnur, statt abzustehen, und der Anhieb zieht die Spitze am Maul vorbei. Das Fehlerbild ist eindeutig, und es zeigt sich schon beim Straffziehen an der Hand, nicht erst nach dem dritten Fehlbiss.
Der Palomar ist dabei nicht unfehlbar. Je nachdem, wie der Haken beim Auffädeln liegt, kann er sich nach dem Zuziehen verdrehen. Wer das oft erlebt, bindet stattdessen einen Knoten, dessen Austrittsseite sich bestimmen lässt. Für die Verbindung von Geflecht auf Fluorocarbon ist der FG-Knoten die erste Wahl, der Albright-Knoten die einfachere Alternative.
Der Hakenabstand ist nicht die Höhe über Grund
Das ist der Satz, an dem die meisten Drop-Shot-Montagen scheitern, und er widerspricht dem, was fast überall steht. Der Abstand zwischen Haken und Blei wird entlang der Schnur gemessen. Wie viel davon als Höhe über dem Grund ankommt, hängt am Winkel, den die Schnur zwischen Rutenspitze und Blei bildet.
Die Schnur liegt flacher, als sie sich anfühlt
Vom Ufer aus läuft die Schnur in einem flachen Winkel zum Blei, und mit ihr das Vorfach. Ein Hakenabstand von 40 cm wird dann zu 20 cm Höhe über dem Grund, manchmal weniger.
Wer den Köder wirklich 40 cm über dem Grund haben will, braucht entweder einen längeren Abstand oder einen steileren Winkel, also einen höheren Standort oder weniger Distanz. Der Rechner auf dieser Seite nennt die echte Höhe für deine Werte.
Auf 20 m Distanz gewinnt die Schnur über dem Wasser kaum Höhe. AI-Bild
Senkrecht abgelassen sind beide Strecken dieselbe: 40 cm Abstand ergeben 40 cm Höhe. Sobald du wirfst, wird aus dem rechten Winkel ein flacher. Auf 25 m Wurfweite bei 4 m Tiefe steht die Schnur in etwa 12 Grad, und von den 40 cm bleiben rund 9 cm übrig.
Wie hoch steht dein Köder wirklich?
RechnerDer Abstand zwischen Haken und Blei ist die Höhe über Grund, solange die Schnur senkrecht steht. Vom Ufer läuft sie flach, und aus 40 cm Abstand werden schnell 10 cm Höhe. Die Rechnung sagt, wie viel davon übrig bleibt.
Drop-Shot-Rechner
Wurfweite, Tiefe und Abstand rein, Höhe raus
- Winkel der Schnur …
- So hoch steht der Köder …
- Abstand für 30 cm Höhe …
Gerechnet wird mit gestreckter Schnur. Hängt sie durch, steht der Köder tiefer; treibt geflochtene Schnur an der Oberfläche ab, steht er höher. Die Rechnung nennt die Obergrenze, entschieden wird am Wasser über die Bisse.
Daraus folgen zwei Dinge. Wer vom Ufer fischt, braucht deutlich mehr Abstand als der Bootsangler, oft das Doppelte bis Dreifache. Und ab einer gewissen Weite hilft auch das nicht mehr: bei 30 m über 4 m Wasser wären knapp 170 cm nötig, um den Köder 30 cm hoch zu halten, und das ist keine fischbare Montage mehr. Dann entscheidet der Platz, nicht das Vorfach.
Das Blei: die Form bestimmt den Hänger, das Gewicht den Kontakt
Drop-Shot-Bleie hängen in einer Klemmöse, in die die Schnur eingelegt und festgezogen wird. Das hat zwei Folgen. Der Abstand lässt sich ohne neuen Knoten verändern, und bei einem harten Hänger rutscht die Schnur aus der Öse. Das Blei bleibt zurück, Haken und Köder kommen wieder.
Vier Formen, ein Gewicht
Das Stabblei kommt durch Steine und Holz, weil es keine Kante hat, an der es sich verkeilen kann. Der Tropfen liegt ruhiger im Sand, die Kugel rollt über Kies und meldet jeden Kontakt.
Tungsten ist bei gleichem Gewicht deutlich kleiner und härter, und genau das spürst du an der Rute. Jeder Stein kommt als Tick an, nicht als dumpfes Ziehen. Der Preis ist der einzige Grund, es nicht überall zu fischen.
Stab, Tropfen, Kugel, und rechts das Tungsten mit demselben Gewicht. AI-Bild
| Gewässer | Bleigewicht | Form |
|---|---|---|
| Kanal und Hafen, ruhig | 5 bis 10 g | Stab an der Steinpackung, Tropfen auf Schlamm |
| Hafeneinfahrt, Buhnenfeld | 7 bis 14 g | Stab, er verkeilt sich seltener zwischen Steinen |
| See bis 10 m | 10 bis 20 g | Kugel oder Tropfen, beide fliegen weiter als der Stab |
| Fluss, normale Strömung | 14 bis 28 g | Stab, er stellt sich bei Zug auf und liegt sonst flach |
| Starke Strömung | 20 bis 35 g | Stab aus Tungsten, kleiner bei gleichem Gewicht |
Tungsten überträgt härter als Blei und ist bei gleichem Gewicht deutlich kleiner, kostet aber ein Vielfaches. Der Unterschied zählt dort, wo du den Grund über die Schnur lesen willst: auf Stein klingt Tungsten hell, Blei dumpf.
Haken und Köder werden zusammen gewählt
Die Hakengröße folgt der Köderlänge, nicht der Fischgröße. Ein feindrähtiger Haken der Größe 4 hält einen Zander, wenn die Bremse stimmt, und er lässt einen 8-cm-Köder frei pendeln, was ein dicker Haken nie täte.
| Köderlänge | Hakengröße | Anköderung |
|---|---|---|
| 5 bis 8 cm | 6 bis 4 | Ein Stich durch die Nase |
| 8 bis 12 cm | 2 bis 1 | Ein Stich durch die Nase |
| ab 12 cm | Offset 1/0 bis 2/0 | Spitze knapp unter der Rückenhaut |
| im Kraut, jede Länge | Offset | Texposed, Spitze verdeckt |
Der Standardköder ist schlank und ohne eigene Aktion: ein No-Action-Shad, ein Finesse-Worm oder ein feiner Twister. Er soll nichts tun, außer der kleinsten Bewegung der Schnur zu folgen. Im kalten Wasser ist der Tauwurm am Wide-Gap-Haken die stärkste Alternative, weil er Geruch und Eigenbewegung mitbringt, die kein Gummi liefert.
Führen heißt hier vor allem, nichts zu tun
Der häufigste Fehler ist Aktivität. Wer aus dem Spinnfischen kommt, führt die Rute in großen Bewegungen, hebt damit das Blei an und verliert genau die Eigenschaft, für die es die Montage gibt. Gute Drop-Shot-Führung sieht von außen aus, als würde nichts passieren.
Zittern auf der Stelle
Blei bleibt liegen, nur die Rutenspitze zittert. Der Köder vibriert, ohne vorwärts zu kommen. Die Standardführung auf trägen Barsch, und die einzige, die eine Stelle wirklich ausreizt.
Ziehen und stehen lassen
Blei um eine Rutenlänge über den Grund ziehen, dann 20 Sekunden nichts tun. Sucht Fläche ab und findet den Schwarm, ohne die Stelle zu verbrennen.
Liegen lassen und warten
Nach dem Auswerfen zwei Minuten gar nichts. Klingt nach nichts und ist an stark beangelten Strecken die Führung mit den meisten Bissen, weil der Köder als einziger nicht flieht.
Langer Abstand im Freiwasser
Ab etwa 80 cm hängt der Köder in der Zone, in der Barsche über dem Grund jagen. Am Hafenbecken und über tiefen Kanten oft besser als jede Grundführung.
Vom Ufer schräg heranarbeiten
Auswerfen, absinken lassen, dann in Schritten von einem Meter heranziehen und jedes Mal stehen lassen. Der Winkel wird dabei mit jedem Meter steiler, der Köder steht also am Ende höher als am Anfang.
Als Faustregel arbeitet die Rutenspitze und die Rolle steht. Erst wenn eine Stelle ausgereizt ist, wird das Blei ein Stück versetzt. Wer eine Kante im Hafenbecken in 20 Minuten dreimal komplett abfischt, hat mehr davon als jemand, der in derselben Zeit 200 m Ufer abläuft.
Wo der Fisch dafür steht
Drop-Shot ist eine Antwort auf Fische, die stehen und nicht suchen. Das ist im Winter fast durchgehend der Fall, im Hochsommer bei sauerstoffarmem Wasser ebenfalls, und ganzjährig an stark beangelten Strecken, wo die Fische alles kennen.
Wo du beim Drop-Shot fischst
3 Ansichten-
Scharkante
Die Scharkante fällt steil ab und ist damit im Grundriss schmal. Ein Köder, der auf dieser Linie stehen bleibt, fischt länger im richtigen Bereich als jeder Wurf quer darüber.
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Steg
Kurzer Wurf oder senkrecht abgelassen, dazu Schatten und Pfähle. An Stegen stehen ganzjährig Barsche, und die Schnur steht dort steil.
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Totholz
Zwischen Ästen hängt der Köder frei über dem Hindernis, während ein Jigkopf darin festkäme. Das Blei sucht sich seinen Platz zwischen den Zweigen.
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Untiefe im Freiwasser
Eine Erhebung im Freiwasser ist ein Punkt und keine Fläche. Darüber steht der Fisch häufig im Mittelwasser, was einen längeren Abstand rechtfertigt.
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Freies Wasser
Der pelagische Fall: das Blei verlässt den Grund, und die ganze Montage hängt auf der Höhe, in der das Echolot den Schwarm zeigt.
Gewässertyp im Lexikon: See Baggersee Weiher
Auch auf der Karte, hier aber zweite Wahl: Zufluss, Schilfgürtel, Seerosenfeld, Krautfeld.
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Buhnenfeld
Der Buhnenkopf bündelt Kante, Tiefe und Strömungsschatten auf engstem Raum. Für die Technik ist das die beste Flussstelle überhaupt.
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Prallhang
Das steile Ufer bringt Tiefe direkt an den Fuß. Nur hier steht die Schnur im Fluss steil genug, dass ein kurzer Hakenabstand aufgeht.
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Kehrwasser
Hinter dem Hindernis steht das Wasser still, und eine Montage, die still stehen kann, passt dazu. Ein leichteres Blei als im Hauptstrom reicht dort aus.
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Einmündung
Die Einmündung sammelt Nahrung und Kleinfisch auf einer festen Linie, die sich Punkt für Punkt abfischen lässt.
Gewässertyp im Lexikon: Fluss Strom Bach
Auch auf der Karte, hier aber zweite Wahl: Totholz, Brückenpfeiler, Gleithang, Krautfahne.
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Steinpackung
Die klassische Drop-Shot-Kante. Barsche stehen in den Spalten zwischen den Steinen, und nur das schlanke Stabblei kommt dort ohne Dauerhänger durch.
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Kaimauer
Eine senkrechte Wand bedeutet eine senkrechte Schnur, und damit den einen Fall, in dem der Hakenabstand tatsächlich die Höhe über Grund ist. Der Köder lässt sich an der Wand entlang absenken.
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Liegeplätze
Boote, Ketten und Dalben geben Schatten und Struktur auf engem Raum. Eine Punkt-Technik ist hier jeder Suchmontage überlegen, weil der Fisch direkt am Hindernis steht.
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Brückenpfeiler
Der Pfeiler bündelt den Fisch auf wenige Quadratmeter. Von der Brücke oder vom Ufer daneben steht die Schnur steil genug für kurze Abstände.
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Fahrrinne
Die Kante der Fahrrinne ist im Winter die Adresse für Zander. Der Fisch steht dort tief und bewegt sich kaum, und genau dafür gibt es die Technik.
Gewässertyp im Lexikon: Kanal Hafen
Auch auf der Karte, hier aber zweite Wahl: Hafeneinfahrt.
Allen drei Karten ist dasselbe gemeinsam. Der Fisch steht dort auf einem Punkt und nicht auf Fläche. Wo das nicht so ist, etwa im Freiwasser eines flachen Sees, verschenkt die Technik ihre Stärke.
Drei Abwandlungen für drei Lagen
Die Grundform mit dem Haken direkt in der Vorfachschnur deckt fast alles ab. Drei Varianten lohnen sich trotzdem.
Beim Seitenarm hängt der Haken an einem eigenen kurzen Stück Schnur von 5 bis 10 cm, das über einen Wirbel abgeht. Der Köder steht weiter von der Hauptschnur ab und pendelt freier, was in klarem Wasser und bei scheuen Barschen zählt.
Der Double-Drop-Shot trägt zwei Haken übereinander, etwa 30 cm auseinander. Zwei kleine Köder wirken wie ein Mini-Schwarm und beantworten nebenbei die Frage, welche Höhe gerade gewünscht ist. Ob zwei Haken an einer Rute zulässig sind, steht in der Landesverordnung und auf der Angelkarte.
Für Hecht kommt ein kurzes Stück weicher Stahl oder Titan zwischen Haken und Vorfach. Ohne diesen Schutz trennt ein Hecht das Fluorocarbon beim Drehen im Drill, weil der Köder bei dieser Montage oft quer im Maul liegt.
Woran es meistens scheitert
Es gibt bei dieser Technik wenige Stellschrauben, und deshalb wiegen die wenigen schwer. Fünf davon kosten Bisse, eine kostet Fische im Drill.
Woran Drop-Shot meistens scheitert
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Was die Meldungen zum Drop-Shot zeigen
Welche Reviere die Technik tragen und wann sie am besten läuft, beantworten die Fangmeldungen aus der Community. Sie kommen beim Drop-Shot vor allem aus Kanälen, Häfen und Baggerseen.
Noch zu wenige Meldungen für eine Auswertung
Dazu liegen bisher zu wenige Fänge mit Datum und Revier vor. Sobald genug zusammenkommen, stehen hier die stärksten Monate, die beste Tageszeit und die Reviere mit den meisten Fängen.
Noch kein Fang mit Foto gemeldet
Hier stehen Fänge aus der Community, sobald der erste öffentlich eingetragen wurde. Jede Kachel führt dann zum Revier dahinter.
Fänge eintragenHäufige Fragen zur Angeltechnik Drop-Shot
10 FragenWie lang muss das Drop-Shot-Vorfach sein?
Senkrecht abgelassen 20 bis 40 cm, im Mittelwasser bis über einen Meter. Vom Ufer gehört der Abstand verdoppelt bis verdreifacht, weil die Schnur flach läuft und der Köder sonst am Grund liegt. Der Rechner auf dieser Seite nennt für deine Wurfweite den passenden Wert.
Warum steht mein Drop-Shot-Haken nicht ab?
Weil das lose Ende nach dem Palomar nicht von oben durch das Hakenöhr zurückgeführt wurde. Ohne diesen Rückweg hängt der Haken schlaff an der Schnur, die Spitze zeigt nach unten und der Anhieb zieht am Fischmaul vorbei.
Welches Blei nehme ich zum Drop-Shot?
Im Kanal und Hafen 5 bis 14 g, im See 10 bis 20 g, im Fluss 14 bis 28 g und in starker Strömung bis 35 g. Das Stabblei rutscht zwischen Steinen durch, Tropfen und Kugel sinken auf weichem Grund weniger ein und fliegen weiter.
Welche Hakengröße beim Drop-Shot?
Nach der Köderlänge, nicht nach der Fischgröße. Für schlanke Köder bis etwa 10 cm die Größen 6 bis 4, für dickere 2 bis 1, ab rund 12 cm ein Offset-Haken in 1/0 bis 2/0. Feindrähtig ist wichtiger als die Größe, weil der Fisch den Köder einsaugt.
Funktioniert Drop-Shot auch vom Ufer?
Ja, mit angepasstem Abstand und am richtigen Platz. Steile Ufer, Spundwände, Buhnenköpfe und Brücken bringen die Tiefe nah heran, und nur dort steht die Schnur steil genug. Auf 40 m Wurf über flaches Wasser ist ein Jigkopf die ehrlichere Wahl.
Funktioniert Drop-Shot auf Hecht?
Ja, aber nur mit einem kurzen Stück weichem Stahl oder Titan vor dem Haken. Beim Drop-Shot liegt der Köder oft quer im Maul, und ein Hecht trennt Fluorocarbon beim Drehen im Drill. Auf die langsame Führung reagiert er allerdings schwächer als Barsch und Zander.
Muss das Blei immer den Grund berühren?
Nein. Beim pelagischen Drop-Shot hängt die ganze Montage im Freiwasser auf der Höhe, in der das Echolot den Schwarm zeigt. Über tiefem Wasser steht der Barsch häufig 8 m über Grund, und dorthin muss der Köder.
Geflochtene Schnur oder Fluorocarbon?
Beides. Geflecht von 0,12 bis 0,16 mm als Hauptschnur, weil es die feinen Bisse überträgt, davor 75 cm bis 1,5 m Fluorocarbon von 0,16 bis 0,30 mm für Unsichtbarkeit und Abriebfestigkeit an der Steinpackung.
Wann ist Drop-Shot die falsche Wahl?
Beim schnellen Absuchen großer Flächen, in starker Strömung und bei flachem Uferwinkel auf Weitwurf. Sobald du mehr Zeit mit dem Zurückholen als mit dem Führen verbringst, ist ein Jigkopf oder eine Cheburashka effizienter.
Sind zwei Haken an einer Drop-Shot-Montage erlaubt?
Das entscheidet das Land und die Gewässerordnung. Mehrere Länder begrenzen die Zahl der Anbissstellen je Rute, und der Double-Drop-Shot mit zwei Haken übereinander fällt darunter. Vor dem Binden auf der Angelkarte nachsehen.
Passt dazu
Sieh nach, wo Drop-Shot gerade funktioniert
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