Kurz gesagt
- Matchangeln heißt, mit einer langen Rute und Rolle einen Waggler 20 bis 40 m weit zu werfen, der nur am unteren Ende befestigt ist und in der Pause senkrecht steht.
- Der Handgriff, der alles ausmacht, ist das Versenken. Nach dem Wurf geht die Rutenspitze unter Wasser, 2 bis 3 zügige Umdrehungen ziehen die Schnur unter die Oberfläche, und der Wind kann sie nicht mehr fassen.
- Bebleit wird am Fuß. Zwei Drittel bis drei Viertel der Tragkraft sitzen als Klemmschrote direkt an der Öse, der Rest liegt als 2 bis 3 kleine Dropper auf der Strecke, und über 25 m wandern zehn Prozent mehr an den Fuß.
- Vorbebleite Waggler tragen zwei Zahlen. 3 plus 1 g heißt 3 g eingebaut und 1 g nachzubleien, und nur die zweite Zahl wird verteilt.
- Match heißt Wettkampf, und ein Wettfischen mit Wertung nach dem Fang ist in Deutschland tierschutzrechtlich unzulässig. Die Technik ist es nicht, und das Hegefischen des Vereins bleibt erlaubt.
Posenangeln auf Distanz
Matchangeln ist Posenangeln dort, wo keine Stippe hinreicht. Eine lange Rute mit Rolle wirft einen Waggler 20 bis 40 m weit, und dort steht er über dem Futter, so lange, wie der Angler es will. Zwei Bauteile machen das möglich, und eine Bewegung.
Das erste Bauteil ist der Waggler selbst, eine Pose, die nur am unteren Ende befestigt ist. Sie fliegt wie ein Pfeil und stellt sich im Wasser von selbst auf. Das zweite ist die sinkende Schnur. Und die Bewegung ist das Versenken, ohne das die ersten beiden nichts nützen.
Steckbrief Matchangeln
- Was es ist
- Posenangeln auf 20 bis 40 m mit Waggler und Rolle Der Waggler ist nur unten befestigt und fliegt wie ein Pfeil
- Der Handgriff
- Schnur nach dem Wurf versenken Spitze unter Wasser, 2 bis 3 zügige Umdrehungen
- Rechtliches
- Wettfischen mit Wertung unzulässig, Hegefischen erlaubt Futtermenge und Setzkescher je Land und Gewässer
- Bebleiung
- zwei Drittel bis drei Viertel als Klemmschrote am Fuß Rest als 2 bis 3 Dropper, kein Schrot unter dem Fuß
- Zielfische
- Rotauge, Brassen, Güster, Schleie, Karpfen Alles, was auf Distanz über Futter steht
- Tiefe
- Feststellwaggler bis rund 2,5 bis 3 m Darüber die Gleitpose mit Stopper
Alle 12 Angaben
- Rute
- 3,60 bis 4,50 m, 5 bis 20 g, bis 30 g für Weite Dreiteilig mit 11 bis 16 Ringen
- Rolle und Schnur
- 2000 bis 3000, Mono 0,14 bis 0,18 mm sinkend Auf 40 m eine 4000er, 0,20 bis 0,22 mm für Karpfen
- Vorfach
- 30 bis 60 cm, 0,08 bis 0,14 mm Haken 16 bis 22 für Made, 12 bis 14 für Mais und Wurm
- Waggler
- Straight, Insert, Bodied oder vorbebleit Nahbereich 1,6 bis 2,4 g, Standard 3 bis 5 g, Distanz 6 bis 10 g
- Futter
- 70 Prozent zu Beginn, dann alle 15 Minuten Mit der Schleuder, wo Anfüttern erlaubt ist
- Herkunft
- englisches Wettkampfangeln Match heißt Wettkampf, nicht Streichholz
Der Handgriff, der alles ausmacht
Eine Schnur, die auf 30 m auf dem Wasser liegt, ist ein Segel. Der Wind zieht sie zu einem Bogen, der Bogen zieht die Pose, und nach 5 Minuten steht der Köder 10 m neben dem Futter. Deshalb geht die Rutenspitze sofort nach dem Aufschlag unter Wasser, und 2 bis 3 zügige Umdrehungen ziehen die Schnur unter die Oberfläche. Von da an liegt sie unter dem Wind, und die Pose bleibt, wo sie ist.
Eine sinkende Monofile hilft dabei, ein Tropfen Spülmittel auf der Spule tut es auch. Und wer den Wurf kurz vor dem Aufschlag mit dem Zeigefinger an der Spule stoppt, streckt die Montage in der Luft, sodass das Vorfach vor der Pose landet und nicht darauf. Beides zusammen ist der Unterschied zwischen einer Pose, die fischt, und einer, die treibt.
Welcher Waggler wofür
| Typ | Bauart | Wofür |
|---|---|---|
| Straight | gerader Pfauenkiel | Allround, ruhiges bis leicht bewegtes Wasser |
| Insert | feine Antenne als Einsatz | Hebebisse, ruhiges Wasser, vorsichtige Fische |
| Bodied | Körper am Kiel | Wind, Weite, leichte Strömung |
| vorbebleit | Blei im Kiel eingebaut | Weitwurf, weniger Schrote nötig |
Das Futter fliegt so weit wie die Pose
Auf 30 m kommt kein Futterball von Hand an, und die Schleuder bringt Maden und Ballen genau auf die Pose. Rund 70 Prozent des Futters fliegen zu Beginn, dann folgen alle 15 Minuten 1 bis 2 kleine Ballen.
Wie viel erlaubt ist, sagt die Gewässerordnung, und in Berlin sind es höchstens 500 g Nassgewicht am Tag.
70 Prozent zu Beginn, dann alle 15 Minuten ein bis zwei kleine Ballen. AI-Bild
Die Tragkraft folgt der Distanz. Im Nahbereich 1,6 bis 2,4 g, im Standardfall 3 bis 5 g auf 20 bis 30 m, auf Distanz und bei Wind 6 bis 10 g. Vorbebleite Waggler tragen zwei Zahlen, 3 plus 1 g heißt 3 g eingebaut und 1 g nachzubleien, und nur die zweite Zahl wird verteilt.
Klemmschrote am Fuß, Dropper auf der Strecke
Der Waggler wird anders bebleit als jede andere Pose, und die Regel ist in fünf unabhängigen Quellen dieselbe. Zwei Drittel bis drei Viertel der Tragkraft sitzen als Klemmschrote direkt am Fuß, an der Öse, darunter und darüber. Sie tragen die Pose im Wurf und lassen sie wie einen Pfeil fliegen. Der Rest liegt als 2 bis 3 kleine Dropper auf der Strecke, gleichmäßig verteilt, der letzte 30 cm über dem Haken. Über 25 m wandern zehn Prozent mehr an den Fuß, sonst überschlägt sich die Pose im Wurf. Und kein Schrot gehört unter den Fuß der Pose.
Der Fuß trägt die Pose
Der Waggler ist nur am Fuß befestigt, und die Schnur läuft durch seine Öse. Die großen Klemmschrote direkt davor und dahinter halten ihn auf der Schnur und geben ihm das Gewicht für den Wurf.
Zwei Drittel bis drei Viertel der Tragkraft gehören hierher, der Rest auf die Strecke, und kein Schrot unter den Fuß. Der Rechner darunter verteilt es für deine Pose.
Zwei Drittel bis drei Viertel der Tragkraft sitzen direkt an der Öse. AI-Bild
Wie verteilst du die Tragkraft?
RechnerEin Waggler wird am Fuß bebleit, nicht auf der Strecke. Die Klemmschrote direkt an der Öse tragen die Pose beim Wurf, die kleinen Dropper darunter stellen den Köder und zeigen den Hebebiss. Wie viel wohin gehört, hängt an Tragkraft, Posentyp und Weite.
Waggler-Rechner
Tragkraft, Typ und Weite rein, Schrote raus
- Klemmschrote am Fuß …
- Dropper auf der Strecke …
- Wurfgewicht …
Die Antenne trägt nur, was nach der Bebleiung übrig bleibt. Ein Insert wird so austariert, dass nur der Einsatz übersteht, und der letzte Dropper ist die Bissanzeige nach oben. Kein Schrot gehört unter den Fuß der Pose.
Die Antenne trägt, was nach der Bebleiung übrig bleibt. Ein Insert wird so austariert, dass nur der Einsatz übersteht, und der letzte Dropper ist die Bissanzeige nach oben. Hebt ein Fisch den Köder an, entlastet er den Dropper, und die Antenne steigt.
Die Montage im Detail
5 BauteileEin Waggler von der Seite, und die Schnur läuft nicht dorthin, wo du sie erwartest. Das ist der ganze Trick.
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Die Schnur läuft unter Wasser zur Pose
Nach dem Wurf versenkt, mit der Spitze unter der Oberfläche und 2 bis 3 zügigen Umdrehungen. Eine sinkende Monofile hilft, und der Wind fasst sie nicht mehr.
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Die Antenne trägt, was übrig bleibt
Ein Straight aus Pfauenkiel, ein Insert mit feiner Antenne für den Hebebiss oder ein Bodied mit Körper für Wind und Weite. Ausgebleit, bis nur die Antenne übersteht.
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Die Klemmschrote sitzen am Fuß
Zwei Drittel bis drei Viertel der Tragkraft, direkt an der Öse, darunter und darüber. Sie tragen die Pose im Wurf und lassen sie wie einen Pfeil fliegen.
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Die Dropper liegen auf der Strecke
Zwei bis drei kleine Schrote, Nr. 6 bis Nr. 8, gleichmäßig verteilt. Der letzte sitzt 30 cm über dem Haken und ist die Bissanzeige nach oben.
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Der Köder liegt oder hängt knapp über Grund
Made, Caster oder Mais am 16er bis 22er Haken, am Vorfach von 30 bis 60 cm. Hebt ein Fisch den Köder an, steigt der letzte Dropper, und die Antenne kommt hoch.
Präzision auf Distanz
Auf 30 m landet kein Wurf von allein zweimal an derselben Stelle, und das Futter liegt nur an einer. Deshalb wird die Weite festgelegt, bevor der erste Ball fliegt. Eine Marke am anderen Ufer für die Richtung, die Schnur im Clip oder ein Gummiband auf der Spule für die Weite, und jeder Wurf endet am selben Punkt. Das Gummiband hat einen Vorteil gegenüber dem Clip. Nimmt ein Fisch Schnur, gibt es nach, statt die Montage abzureißen.
Ein Gummiband für die Weite
Auf 30 m landet kein Wurf zweimal an derselben Stelle, und das Futter liegt nur an einer. Ein Gummiband um die Spule stoppt den Wurf jedes Mal auf derselben Weite, und die Marke am anderen Ufer gibt die Richtung.
Gegenüber dem Schnurclip hat das Band einen Vorteil. Nimmt ein Fisch Schnur, springt es ab, statt die Montage abzureißen.
Das Band stoppt jeden Wurf auf derselben Weite und gibt nach, wenn ein Fisch zieht. AI-Bild
Gefüttert wird mit der Schleuder, rund 70 Prozent zu Beginn, dann 1 bis 2 kleine Ballen alle 15 Minuten. Wie viel erlaubt ist, sagt das Land oder die Gewässerordnung, und in Berlin sind es höchstens 500 g Nassgewicht am Tag.
Der Straight-Waggler
Ein Pfauenkiel, ausgebleit bis zur Antenne, 3 bis 5 g auf 20 bis 30 m. Die Grundform, mit der jeder Waggler-Tag beginnt.
Der Insert für den Hebebiss
Feine Antenne aus einem Einsatz, so austariert, dass nur der Einsatz übersteht. Ein Brassen, der den Köder anhebt, zeigt sich hier als steigende Antenne.
Der Bodied bei Wind und Weite
Ein Körper am Kiel trägt 6 bis 10 g und hält die Pose im Wind. Über 25 m wandern zehn Prozent mehr Blei an den Fuß, sonst überschlägt sie sich.
Der vorbebleite Waggler
Blei im Körper eingebaut, zwei Zahlen auf der Pose. Nur die zweite wird verteilt, und der Wurf trägt trotzdem die ganze Masse.
Ab 3 m der Slider
Tiefer als die Rute lang ist, läuft der Feststellwaggler nicht mehr. Der Slider gleitet bis zu einem Stopper, und das ist eine eigene Montage.
Wo die Tiefe zur Gleitpose zwingt
Der Feststellwaggler läuft praktisch bis 2,5 bis 3 m Tiefe. Darüber hängt die Pose beim Wurf so tief unter der Spitze, dass die Montage länger wird als die Rute, und der Wurf wird unmöglich. Dann übernimmt der Slider, ein Gleitwaggler, der auf der Schnur bis zu einem Stopper läuft und erst im Wasser auf Tiefe geht. Das ist eine eigene Montage mit eigenen Regeln, und sie steht nicht hier.
Wo der Fisch auf Distanz steht
Die Technik ist für Stillwasser gebaut, und ihre Plätze liegen dort, wo Rotauge und Brassen über tiefem Wasser ziehen, auf 20 bis 40 m.
Wo du beim Matchangeln fischst
3 Ansichten-
Freies Wasser
Brassen ziehen dort, wo keine Stippe hinreicht. Der Waggler steht auf 30 m über dem Futterplatz, und die Schnur liegt versenkt.
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Scharkante
Die Scharkante auf 25 bis 35 m, das Futter genau darauf, und die Pose mit dem Schnurclip jedes Mal auf derselben Weite.
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Untiefe im Freiwasser
Eine Erhebung im Freiwasser, an deren Hang die Rotaugen ziehen. Der Köder hängt knapp über der Flanke.
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Zufluss
Nahrung kommt an, und der Fisch steht in Wurfweite davor. Ein Bodied-Waggler hält die leichte Strömung aus.
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Krautfeld
Die Außenkante des Krautfelds als Linie, entlang statt hinein geworfen. Der Köder hängt über dem Grund, wo er sauber bleibt.
Gewässertyp im Lexikon: See Baggersee Weiher
Auch auf der Karte, hier aber zweite Wahl: Totholz, Schilfgürtel, Seerosenfeld, Steg.
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Gleithang
Ruhige Innenkurve, der Waggler steht. Bei mehr Zug übernimmt die Feststellpose des Trottens.
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Buhnenfeld
Das Buhnenfeld bei wenig Zug, mit einem Bodied-Waggler, der die Drift aushält.
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Kehrwasser
Stillwasser im Strom, auf Distanz erreichbar, und Rotauge und Brassen stehen dort über dem Futter.
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Einmündung
Das ruhige Wasser neben der Einmündung, wo der Nebenfluss Nahrung ablegt. Ein Platz für den Waggler mit 4 bis 6 g.
Gewässertyp im Lexikon: Fluss Strom Bach
Auch auf der Karte, hier aber zweite Wahl: Totholz, Brückenpfeiler, Krautfahne, Prallhang.
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Fahrrinne
Die Kante der Fahrrinne ist die Distanz, für die es die Technik gibt. Gefischt wird die Kante, nicht die Mitte.
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Hafeneinfahrt
Der Fisch pendelt im Hafenmund, und die Pose steht über dem Übergang von still zu bewegt.
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Brückenpfeiler
Der gegenüberliegende Pfeiler ist Wurfmarke und Standplatz zugleich. Die Pose landet an seiner Schattenkante.
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Steinpackung
Der Fuß der gegenüberliegenden Packung, mit dem Waggler auf den Zentimeter angeworfen, wo keine Stippe hinkommt.
Gewässertyp im Lexikon: Kanal Hafen
Auch auf der Karte, hier aber zweite Wahl: Liegeplätze, Kaimauer.
Der Name und das Recht
Match heißt Wettkampf, und Matchangeln ist die Technik, mit der in England Wettkämpfe gefischt werden. Daraus wird in Deutschland oft geschlossen, sie sei verboten. Das trifft die Technik nicht, sondern die Wertung. Unzulässig ist nach dem Tierschutzgesetz das Fischen um Platzierungen, weil dem Fang dann der vernünftige Grund fehlt. Zulässig bleibt das Vereinsangeln, bei dem der Fang verwertet wird, in Bayern ausdrücklich als traditionelle Veranstaltung.
Wer mit dem Waggler fischt, fischt also legal, und wer beim Vereinsangeln mit dem Waggler fischt, ebenso. Was nicht geht, ist die Rangliste nach Kilo. Setzkescher und Anfüttern regeln die Länder, und die Regeln stehen in der Länderübersicht.
Vom Wurf bis zum Hebebiss
Die Reihenfolge beginnt mit der Weite, nicht mit dem Futter.
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Die Weite festlegen, bevor du fütterst
Marke am anderen Ufer suchen, Probewurf, Schnur in den Clip oder ein Gummiband auf die Spule. Erst dann fliegt das Futter, auf genau diese Weite.
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Den Waggler am Fuß bebleien
Zwei Drittel bis drei Viertel der Tragkraft als Klemmschrote an der Öse, darunter und darüber. Den Rest als 2 bis 3 kleine Dropper verteilen, kein Schrot unter den Fuß.
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Ausloten und die Tiefe einstellen
Lotblei an den Haken, werfen, Pose verschieben, bis die Antenne gerade übersteht. Der Köder liegt am Grund oder hängt eine Handbreit darüber.
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Werfen und den Wurf mit dem Zeigefinger stoppen
Über Kopf, und kurz vor dem Aufschlag den Finger an die Spule. Die Montage streckt sich in der Luft, und das Vorfach landet vor der Pose, nicht darauf.
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Die Schnur versenken
Spitze unter Wasser, 2 bis 3 zügige Umdrehungen, sofort nach dem Aufschlag. Die Schnur liegt jetzt unter der Oberfläche, und die Pose bleibt, wo sie ist.
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Nachfüttern, alle 15 Minuten
Rund 70 Prozent des Futters zu Beginn, dann 1 bis 2 kleine Ballen alle 15 Minuten mit der Schleuder auf die Pose, wo das Anfüttern erlaubt ist.
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Auf den Hebebiss achten
Nicht nur auf das Untertauchen. Steigt die Antenne, hat ein Fisch den Köder mit dem letzten Dropper angehoben. Anhieb nach hinten, nicht nach oben.
Was vor dem ersten Wurf mit dem Waggler stimmt
0 von 7Tippe zum Abhaken. Dein Stand bleibt auf diesem Gerät gespeichert.
Wo Matchangeln gemeldet wird
Wo der Waggler in den Fangbüchern auftaucht und welche Fische an ihm hängen, steht in den Daten darunter.
Aus 5 gemeldeten Fängen
09/2026 bis 09/2026 · 1 Gewässer · Stand 10.10.2026Diese Zahlen stammen aus Fängen, die Angler selbst in CatchHub eingetragen haben. Sie zeigen, was gemeldet wurde, nicht was in einem Gewässer lebt. Niemand meldet Tage ohne Fang, deshalb sind es Fangzahlen und keine Fangchancen.
Noch kein Fang mit Foto gemeldet
Hier stehen Fänge aus der Community, sobald der erste öffentlich eingetragen wurde. Jede Kachel führt dann zum Revier dahinter.
Fänge eintragenGewässer, an denen Matchangeln am häufigsten gemeldet wird
1 GewässerHäufige Fragen zur Angeltechnik Matchangeln
9 FragenWas ist ein Waggler?
Eine Pose, die nur am unteren Ende befestigt ist und deshalb wie ein Pfeil fliegt. Es gibt sie als Straight aus Pfauenkiel, als Insert mit feiner Antenne, als Bodied mit Körper für Wind und Weite und vorbebleit mit Blei im Kiel. Feste Posen mit zwei Befestigungen sind keine Waggler.
Warum wird die Schnur beim Matchangeln versenkt?
Weil der Wind eine schwimmende Schnur auf 30 m zu einem Bogen zieht, der die Pose vom Futterplatz wegschleppt. Nach dem Wurf geht die Spitze unter Wasser, 2 bis 3 zügige Umdrehungen ziehen die Schnur unter die Oberfläche, und eine sinkende Mono oder ein Tropfen Spülmittel auf der Spule helfen dabei.
Welche Tragkraft für welche Weite?
Im Nahbereich 1,6 bis 2,4 g, also 2 bis 3 AAA, als Standard 3 bis 5 g auf 20 bis 30 m, auf Distanz und bei Wind 6 bis 10 g mit Bodied oder vorbebleitem Waggler. Auf 40 m fischen erfahrene Angler 6 g mit 1,5 g eingebautem Blei.
Was heißt 3+1 g auf der Pose?
3 g Blei sind im Körper eingebaut, 1 g bleibt nachzubleien. Verteilt wird nur die zweite Zahl, und wer die erste mitrechnet, hat eine Pose, die beim ersten Wurf untergeht.
Wie viel Blei an den Fuß, wie viel auf die Strecke?
Zwei Drittel bis drei Viertel der nachzubleienden Tragkraft als Klemmschrote direkt an der Öse, der Rest als 2 bis 3 Dropper Nr. 6 bis Nr. 8 gleichmäßig verteilt, der letzte 30 cm über dem Haken. Über 25 m zehn Prozent mehr an den Fuß, und nie ein Schrot unter dem Fuß. Der Rechner auf dieser Seite gibt die Schrote aus.
Wie tief geht der Feststellwaggler?
Praktisch bis rund 2,5 bis 3 m, weil die Pose beim Wurf unter der Spitze hängt und die Montage sonst länger wird als die Rute. Darüber übernimmt der Slider, ein Gleitwaggler, der bis zu einem Stopper auf der Schnur läuft.
Was unterscheidet Matchangeln von Stippen und Feedern?
Vom Stippen die Rolle und die Distanz, vom Feedern die Pose. Die Stippe fischt auf Rutenlänge und legt den Köder auf den Punkt, der Feeder bringt das Futter im Korb hinaus und zeigt den Biss an der Spitze, der Waggler bringt eine Pose auf 20 bis 40 m und zeigt den Biss an der Antenne.
Ist Matchangeln in Deutschland verboten?
Nein. Der Name stammt aus dem englischen Wettkampfangeln, verboten ist aber nicht die Technik, sondern die Wertung nach Fangergebnis. Ein Wettfischen zur Ermittlung von Siegern ist tierschutzrechtlich unzulässig, das Hegefischen des Vereins mit Verwertung des Fangs bleibt erlaubt.
Warum sehe ich beim Waggler Bisse, die ich verpasse?
Weil nicht jeder Biss die Pose unter Wasser zieht. Ein Fisch, der den Köder vom Grund anhebt, entlastet den letzten Dropper, und die Antenne steigt. Wer nur auf das Untertauchen wartet, übersieht diese Hebebisse, und bei Brassen sind sie die Mehrheit.
Quellen und Stand
2 Quellen-
LGL Bayern: Tierschutzrechtliche Problematik von Gemeinschaftsfischen Wettfischen zur Ermittlung von Siegern ohne vernünftigen Grund nach § 1 und § 17 TierSchG, Hegefischen mit Verwertung zulässig, abgerufen am 11.09.2026
-
Landesfischereiordnung Berlin, § 18 Abs. 4 Höchstens 500 g Nassgewicht Lockfutter je Person und Fangtag, Vorfüttern verboten, abgerufen am 11.09.2026
Zuletzt geprüft am . Fischereirecht ist Landesrecht, verbindlich ist immer der Erlaubnisschein deines Gewässers.
Passt dazu
Sieh nach, wo Matchangeln gerade funktioniert
CatchHub zeigt dir je Gewässer, mit welcher Methode dort gefangen wird, dazu den Fang-Index für heute und die Regeln vor Ort. Im Browser und als App, in vollem Umfang kostenlos.