Kurz gesagt
- Rotaugen beißen das ganze Jahr, am stärksten in den Wochen vor dem Laichen im April und im Herbst, im Winter nur noch am richtigen Platz mit feinstem Gerät.
- Der Köder ist klein, eine oder zwei Maden an Haken 16 bis 18, im Winter ein Pinkie am 20er, dazu Hanf, Caster, Mais und Brotflocke, an Vorfächern von 0,08 bis 0,12 Millimetern.
- Gefüttert wird fein, dunkel und wenig, immer auf denselben Punkt, im Winter höchstens ein paar Kostproben, weil die Fische dann fast leere Mägen haben.
- Vier Montagen decken alles ab, die Stippe mit 0,2 bis 1,5 Gramm Pose, der Waggler mit 3 bis 5 Gramm, die Laufpose im Fluss und der Winkelpicker unter 25 Metern.
- Ein Mindestmaß gibt es nur in Rheinland-Pfalz mit 15 Zentimetern, eine Schonzeit nirgends, und als Köderfisch gelten je Land eigene Regeln zur Herkunft.
Der häufigste Fisch, und warum er Feinarbeit bleibt
Rund 1,67 Millionen Menschen angeln in Deutschland regelmäßig, die meisten im Binnenland, und die Plötze zählt dort zu den am häufigsten gefangenen Arten. Das ist keine Überraschung. Das Rotauge lebt in fast jedem Kanal, Fluss, See und Weiher, steht in Schwärmen zu Hunderten und frisst tierisch wie pflanzlich, vom Zooplankton über Insektenlarven bis zum Aufwuchs auf Steinen. Auf der Roten Liste steht es als ungefährdet, in einem Land, in dem mehr als die Hälfte der Fischarten gefährdet oder verschwunden ist.
Trotzdem ist es der Fisch, an dem grobes Gerät am schnellsten scheitert. Ein Rotauge nimmt einen Köder in einer halben Sekunde auf, prüft ihn und lässt ihn wieder los, bevor eine 3-Gramm-Pose etwas zeigt. Und es hört, was am Ufer passiert. Rotaugen leiten Schall über die Schwimmblase ans Innenohr, und Lärm verschiebt ihre Hörschwelle messbar um rund 12 Dezibel. Ein abgestellter Eimer an der Spundwand erreicht den Schwarm, bevor der erste Köder im Wasser ist.
Was daraus folgt, ist ein einfaches Programm. Klein, fein, leise, und das Futter so sparsam, dass der Schwarm hungrig bleibt. An einem Kanal im Oktober einmal richtig gemacht, bringt das an einem Nachmittag mehr Fische als eine ganze Karpfensaison.
Zwei Spitzen im Jahr und ein Winter mit leeren Mägen
Das Rotauge laicht im April und Mai, sobald das Wasser etwa 12 Grad hat, an Wasserpflanzen, Steinen und Totholz im Uferbereich. In den Wochen davor stehen die Schwärme flach an Schilfkanten und Steinschüttungen und fressen. Danach zeichnet die Laichzeit die Fische, im Juni und Juli verteilen sie sich über Krautkanten und Stege, und im Sommerfluss stehen sie an Strömungskanten und im Strömungsschatten, wo bei über 16 Grad im Minutentakt gebissen wird, meist von den Kleinen.
Die zweite Spitze ist der Herbst. Ab September fressen sich die Schwärme Reserven an, der Oktober ist die Zeit der großen Fische an der Kante, und mit dem ersten Frost im November beginnt für die Spezialisten die eigentliche Rotaugenzeit. Dann ziehen die Schwärme in ihre Winterquartiere.
Wie dieser Winter aussieht, hat eine schwedische Studie über mehrere Jahre gemessen. Ab der letzten Septemberwoche wanderte ein großer Teil der Rotaugen aus dem See in die Zuflüsse und kehrte erst im März und April zurück. Die Schwelle liegt bei 12 bis 15 Grad, darunter bringt Fressen kein Wachstum mehr, und der Fisch tauscht Nahrung gegen Sicherheit. In den Zuflüssen standen fast keine Räuber, und die meisten Mägen der Winterfische waren leer. Das ist die Physik hinter Winterhafen, Pinkie und Futterverzicht.
Beste Saison
Die Kurve zeigt die Fressaktivität, eine Schonzeit gibt es in keinem Bundesland. Die Winterwerte heißen Spezialistenzeit, nicht leer. Im Hafen und in der tiefen Kanalrinne beißt das Rotauge auch bei 4 Grad, nur mit Pinkie, 0,08er Vorfach und fast ohne Futter.
Kanalkante, Spundwand, Steg: wo der Schwarm steht
Im Kanal steht der Schwarm an der Kante zur Fahrrinne, tagsüber tief, und im Winter sammelt sich ein ganzer Kanalbestand in der tiefen Rinne auf wenigen 100 Metern. An der Spundwand wächst Aufwuchs über die ganze Tiefe, die Montage läuft dicht an der Wand entlang, nicht weit draußen. Die Steinpackung hält die Fische im Frühjahr in weniger als einem Meter Wasser, und nach einer Schiffspassage, wenn das Wasser aufgewühlt und trüb ist, werden Kanal-Rotaugen besonders häufig gefangen.
Im Fluss sind es Strömungskante und Kehrwasser. Hinter einem Hindernis dreht das Wasser und sammelt Schwebstoff, nach Hochwasser ist das die erste Stelle, an der wieder Fisch steht. Buhnenköpfe, Gleithang und Brückenpfeiler kommen dazu, die großen Rotaugen stehen in tiefen Löchern unterhalb der Scharkanten, in den langsamen Abschnitten großer Flüsse wie Rhein und Neckar.
Im See ist der Steg der sicherste Platz. Unter jedem Steg fällt Futter ins Wasser, darüber liegt Schatten, und kein anderer Platz hält so verlässlich einen Schwarm. Krautkante, Schilfkante im April und die Scharkante ab November sind die übrigen Adressen, auf Distanz die Untiefe im Freiwasser.
Der Winterplatz ist der Hafen, und damit ist der Sportboot- oder Kanalhafen gemeint, in dem das Angeln erlaubt ist, nicht das Industriebecken. Zwischen den Liegeplätzen ist es dunkel und ruhig, am Rumpf sitzt Bewuchs, und eine Mulde von 10 bis 20 Zentimetern im sonst ebenen Grund sammelt den ganzen Schwarm. Baggerseen mit Flussanbindung tun dasselbe. In der Hauptströmung ist im Winter wenig zu holen.
Die drei Karten tragen diese Plätze mit Nummern nach ihrem Rang: am See der Steg zuerst, im Kanal die Kante zur Fahrrinne, im Fluss das Kehrwasser.
Wo Rotauge steht
3 Ansichten-
Steg
Unter jedem Steg fällt Futter ins Wasser, und darüber liegt Schatten. Kein anderer Platz im See hält so verlässlich einen Schwarm.
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Schilfgürtel
Die Schilfkante ist Kinderstube und Laichplatz zugleich. Im April und Mai steht dort der halbe Bestand auf engem Raum.
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Krautfeld
Zwischen den Halmen sitzt Aufwuchs, und Aufwuchs ist ein gutes Drittel seiner Nahrung. Der Schwarm zieht das Feld langsam ab.
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Seerosenfeld
Die Blätter decken nach oben ab, gegen Reiher wie gegen Hecht. An heißen Tagen steht der Schwarm dicht darunter.
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Scharkante
Ab November sammeln sich die Schwärme an der Scharkante und ziehen ins tiefere Wasser. Im Winter stehen sie dort dicht gedrängt.
Gewässertyp im Lexikon: See Baggersee Weiher
Auch auf der Karte, hier aber zweite Wahl: Zufluss, Totholz, Freies Wasser, Untiefe im Freiwasser.
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Buhnenfeld
Im Buhnenfeld reißt die Strömung ab. Der Schwarm nimmt mit, was von oben antreibt, ohne dagegen anschwimmen zu müssen.
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Gleithang
Der flache Innenbogen ist warm, verkrautet und ruhig. Im Frühjahr laichen die Fische genau dort.
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Krautfahne
Hinter einer Krautfahne liegt ein schmaler ruhiger Streifen mit ständigem Futterstrom. Ein klassischer Platz für die Pose.
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Brückenpfeiler
Der Pfeiler bricht die Strömung und wirft Schatten. Beides zusammen hält den Schwarm über den ganzen Tag.
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Kehrwasser
Hinter einem Hindernis dreht das Wasser und sammelt Schwebstoff. Nach Hochwasser ist das die erste Stelle, an der wieder Fisch steht.
Gewässertyp im Lexikon: Fluss Strom Bach
Auch auf der Karte, hier aber zweite Wahl: Totholz, Prallhang, Einmündung.
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Liegeplätze
Zwischen den Booten ist es dunkel und ruhig, am Rumpf sitzt Bewuchs. Im Hafen die dichteste Ansammlung überhaupt.
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Fahrrinne
Die tiefe Fahrrinne ist das Winterquartier. Bei Kälte steht dort ein ganzer Kanalbestand auf wenigen 100 m.
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Kaimauer
An der senkrechten Wand wächst Aufwuchs über die ganze Tiefe. Die Montage läuft dicht daran entlang, nicht weit draußen.
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Steinpackung
Zwischen den Blöcken sitzen Kleintiere und Algen. Der Schwarm zupft die Steine ab, oft in weniger als 1 m Wasser.
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Brückenpfeiler
Im gleichförmigen Kanal ist jede Brücke eine Marke. Schatten und Pfeiler geben dem Schwarm einen Bezugspunkt.
Gewässertyp im Lexikon: Kanal Hafen
Auch auf der Karte, hier aber zweite Wahl: Hafeneinfahrt.
Dämmerung heißt Ortswechsel
Zwei Seestudien zeigen dasselbe Muster. Rotaugen stehen tagsüber in der Uferzone und wandern nachts ins Freiwasser, der Wechsel folgt dem Licht der Dämmerung, und im Winter findet keine Wanderung mehr statt. Die Dämmerung ist deshalb die Stunde, in der der Schwarm an deinem Platz vorbeikommt, morgens auf dem Weg ans Ufer, abends auf dem Weg hinaus.
Beißaktivität im Tagesverlauf
Ein Oktobertag am Kanal. Die beiden Dämmerungen sind die Stunden, in denen der Schwarm zwischen Ufer und Freiwasser wechselt, dort fallen die meisten Bisse. Bei Sonne über glattem Wasser steht er mittags draußen. Im Winter dreht sich das Bild, dann zählt im Stillwasser die Zeit von 11 bis 15 Uhr und im Fluss die Abenddämmerung.
Das Rotauge ist der häufigste Fisch im Wasser und einer der am seltensten gemeldeten, weil viele es nicht eintragen. Wer es tut, füllt die Auswertung darunter: alle in CatchHub gemeldeten Rotaugen nach Monat, Stunde, Köder und Revier, und die Made gegen den Mais ist die Zeile, die zeigt, wie die Community wirklich stippt.
Noch zu wenige Meldungen für eine Auswertung
Dazu liegen bisher zu wenige Fänge mit Datum und Revier vor. Sobald genug zusammenkommen, stehen hier die stärksten Monate, die beste Tageszeit und die Reviere mit den meisten Fängen.
Und die Rotaugen, die zuletzt mit Foto geteilt wurden, jedes mit seinem Kanal oder See:
Rotauge aus der Community
zuletzt gemeldetDie Nacht ist möglich, aber keine Regel. Im Freiwasser fressen die Fische vor Mitternacht am stärksten, nur stehen sie dann selten dort, wo eine Stippe hinreicht. Ein Ansitz bis zwei Stunden nach Sonnenuntergang lohnt für die großen Fische, danach fällt die Ausbeute. Über spiegelglattem Wasser bei Mittagssonne steht der Schwarm draußen, leichte Welle und gedämpftes Licht bringen ihn ans Ufer.
Im Winter dreht sich die Uhr. Im Stillwasser sind es die Mittagsstunden von 11 bis 15 Uhr, wenn die Sonne den Grund erwärmt hat, im Fluss die Abenddämmerung, am besten bei mildem Südwestwind und angetrübtem Wasser nach Regen. Luftdruck und Mondphase sind beim Rotauge nicht belegt. Licht, Wind und Wassertemperatur-Trend sind drei der neun Faktoren, aus denen der Fang-Index seine Stundenwerte baut.
Köder für Rotaugen: klein, kleiner, Pinkie
Der Rotaugenköder ist so klein wie das Maul, das ihn nimmt, und die Hakengröße folgt dem Köder, nie dem Fisch. Ein 30er Rotauge nimmt eine einzelne Made am 18er lieber als ein Bündel am 12er.
Made und Pinkie
Eine Made an Haken 16 bis 18, zwei an 14 bis 16, im Winter und im klaren Wasser ein Pinkie an 18 bis 20. Rot über hellem Grund, weiß über dunklem. Kein anderer Köder fängt so viele Rotaugen, und keiner wird so oft zu groß angeboten.
Caster
Zwei verpuppte Maden an Haken 14 bis 16, nur die sinkenden. Der Köder für den Futterplatz und für die größeren Fische, den der Kleinfisch seltener zerpflückt. Im Futter halten Caster den Schwarm, ohne ihn zu sättigen.
Hanf
Über Nacht gequollen, dann rund 15 Minuten gekocht, bis die Körner aufplatzen. Als Futter bis 150 Gramm je Kilo, als Hakenköder ein einzelnes Korn am 16er. Der Winterköder im Hafen, wo eine Handvoll Körner für Stunden reicht.
Mais
Ein Korn an Haken 14. Sortiert im Sommer und Herbst die kleinen Rotaugen aus und bringt die ab 25 Zentimetern. Im kalten Wasser ist ein Korn den meisten Fischen zu groß, dann bleibt es in der Dose.
Brotflocke und Käse
Ein Stück Weißbrot in Fingernagelgröße an Haken 12 bis 16, im Winterfluss mit Brotfutter, im Sommer an der Oberfläche für die Großen. Winzige Käsestücke aus dem Bread-Punch bringen die schwersten Rotaugen eines Winters.
Der Größenvergleich zur Fingerkuppe zeigt, was klein heißt. Das Pinkie ist halb so groß wie die Made und der Köder für Tage, an denen die Made zu viel ist. Der Caster ist die Made von übermorgen, sinkend nur, solange er hell ist. Das Hanfkorn muss aufgeplatzt sein, sonst hält es nicht am Haken.
Made, Pinkie, Caster, Hanf, Mais. Alles kleiner als ein Fingernagel. AI-Bild
| Köder | Menge | Haken | Wann |
|---|---|---|---|
| Made | 1 | 16 bis 18 | ganzjährig, vorsichtige Fische |
| Made | 2 | 14 bis 16 | Frühjahr bis Herbst |
| Pinkie | 1 bis 2 | 18 bis 20 | Winter, klares Wasser |
| Caster | 2 | 14 bis 16 | Futterplatz, größere Fische |
| Hanfkorn | 1 | 16, Rundbogen | Winterhafen |
| Mais | 1 | 14 | Sommer und Herbst, sortiert |
| Brotflocke | fingernagelgroß | 12 bis 16 | Winterfluss, Sommer an der Oberfläche |
| Wurmstück | 1 | 12 bis 14 | Frühjahr, große Rotaugen |
Bei Beißflaute geht es eine Stufe kleiner. Aus der Made wird das Pinkie, aus dem 16er der 20er, das Futter bleibt aus, und nur noch einzelne Hanfkörner gehen als Kostprobe in den Schwarm. Eine rote Kunstmade vor der echten hält im Winter länger am Haken und bringt oft den Biss, gefärbte echte Maden sind im Saarland verboten. Boilies bleiben in der Tasche, selbst 10 Millimeter passen in kein Rotaugenmaul.
Futter, das nicht satt macht
Rotaugen sind schnell satt, und ein satter Schwarm zieht weiter. Das Futter ist deshalb fein, durch ein 4-Millimeter-Sieb gedrückt, mit süßen Mehlen, bis 150 Gramm Hanf je Kilo und Pinkies statt Mais als Lebendanteil. Dunkel am Tag und im Winter, weil eine helle Wolke über Schlamm und Steinen den Schwarm scheucht.
Im Winter ist das die Menge, die nach einem gefangenen Fisch in den Schwarm geht, nicht mehr. Die Kugel ist fest genug für den Wurf und locker genug, um am Grund zu zerfallen. Fein gesiebt, damit nichts Sättigendes darin ist, dunkel, damit sie über Schlamm und Steinen nicht leuchtet.
Golfballgroß, dunkel, mit Hanf. Das ist eine Kostprobe. AI-Bild
Der Rhythmus entscheidet mehr als das Rezept. Am Waggler gehen rund 70 Prozent zu Beginn ins Wasser, danach ein bis zwei Bälle alle 15 Minuten. Beim Trotten sind es 10 bis 15 Maden alle 10 Minuten flussauf. Immer auf denselben Punkt, denn eine Streuung von einem Meter teilt den Schwarm. Im Sommerfluss kann es ein Liter Partikel und zwei Dosen Mais werden, im Winterhafen sind es zwei bis drei Liter Grundfutter zu Beginn, eine Handvoll Hanf, und dann nichts mehr. Nachfüttern kostet den Platz. Unter Eis reicht ein halbes Kilo für den ganzen Tag, zwei oder drei golfballgroße Kugeln zu Beginn.
Die Grenze setzt das Land. Berlin deckelt das Lockfutter seit Ende 2025 bei 500 Gramm Nassgewicht je Person und Tag und verbietet das Vorfüttern am Vortag. Überall sonst gilt die Gewässerordnung des Bewirtschafters, und die liegt beim Weißfischangeln fast immer unter dem, was ein Futtereimer fasst.
Stippe, Match, Trotten, Picker: vier Montagen für einen Fisch
Vier Montagen decken jedes Rotaugenwasser ab, und der Unterschied zwischen ihnen ist die Entfernung zum Schwarm.
| Montage | Pose | Blei | Vorfach | Haken | Einsatz |
|---|---|---|---|---|---|
| Stippe | 0,2 bis 1,5 g Stillwasser, 2 bis 6 g Fluss | Kette Nr. 8 bis 10 | 15 bis 30 cm, 0,07 bis 0,14 mm | 18 bis 22 | Rutenlänge, Spundwand, Steinpackung, Steg |
| Waggler | 3 bis 5 g Standard, bis 10 g auf Distanz | zwei Drittel am Fuß, 2 bis 3 Dropper, letzter 30 cm über dem Haken | 30 bis 60 cm, 0,08 bis 0,14 mm | 16 bis 22 | Scharkante 25 bis 35 m, Untiefe |
| Laufpose im Fluss | Stick 1 bis 3 g, Avon bis 8 g | ein Schrot Nr. 4 je 30 cm Tiefe | 30 bis 60 cm, 0,10 bis 0,16 mm | 16 bis 20 | Bahn von 20 bis 30 m, Köder tickt über Grund |
| Winkelpicker | keine | Schrote bis rund 3 g, Bleie bis 15 g | 20 bis 40 cm, 0,10 bis 0,14 mm | 16 bis 18 | unter 25 m, Stillwasser, kleine Flüsse, lautlos |
Ob deine Stippe die Kanalrinne noch erreicht, hängt an Rutenlänge, Bauart und Wassertiefe. Der Rechner sagt dir, bis zu welcher Tiefe eine Telestippe oder eine Kopfrute den Köder noch senkrecht unter die Spitze bringt.
Reicht deine Rute für diese Tiefe?
RechnerOhne Rolle ist die Schnur so lang, wie die Rute es zulässt, und keinen Zentimeter länger. Die Rutenlänge ist deshalb keine Empfehlung, sondern die Grenze der Tiefe, die du fischen kannst.
Tiefen-Rechner
Rute, Bauart und Tiefe rein, fischbare Tiefe raus
- Schnurlänge …
- Fischbare Tiefe …
- Und dein Platz …
Die 0,3 m von der Spitze zur Pose und 0,2 m Reserve sind Praxiswerte, bei Seitenwind wird der Abstand zur Pose länger. Eine Gleitpose ohne Rolle gibt es nicht, deshalb ist die Rutenlänge hier eine harte Grenze.
Die Stippe ist der Normalfall am Kanal, eine Telestippe von 6 bis 8 Metern fischt rund 5 Meter tief und legt den Köder Biss um Biss auf denselben Punkt. Der Waggler übernimmt, wenn der Schwarm auf 25 Metern an der Scharkante steht, die Laufpose im Fluss, wo der Köder über 20 bis 30 Meter mit der Strömung laufen soll, und der Winkelpicker überall dort, wo eine Pose im Wind nicht mehr steht. Den leichten Feeder mit Seitenarm für Rotaugen und alles zu Korb und Spitze trägt der Ratgeber zum Feedern.
Nur die Antenne über Wasser
Ein Rotauge zieht eine 1-Gramm-Pose kaum unter. Der Biss ist ein kurzes Nicken, ein halber Zentimeter zur Seite, ein Anheben, und eine Pose, die den ganzen Körper zeigt, zeigt davon nichts. Darum wird jede Rotaugenpose bis auf die Antenne ausgebleit, am Waggler mit der Masse unter der Pose und zwei bis drei winzigen Schroten über dem Vorfach.
Ausgebleit bis auf die Antenne, weil ein Rotauge eine 1-Gramm-Pose kaum unter Wasser zieht. Der Biss ist ein halber Zentimeter, ein kurzes Nicken oder ein Anheben, und nur eine Pose, die fast nichts mehr trägt, zeigt ihn. Steht der Körper über Wasser, siehst du erst den Fisch, der den Köder schon wieder ausgespuckt hat.
So viel Pose darf zu sehen sein. AI-Bild
Der Anhieb kommt aus dem Handgelenk. Mit einem 0,08er Vorfach und einem Haken der Größe 20 reißt ein Ruck über den ganzen Arm die Schnur oder schlitzt den weichen Maulrand. Ein kurzes Drehen der Hand reicht, an der Kopfrute fängt der Gummizug den Rest ab, am Feeder heißt Anhieb nur Anheben. Die Hakenspitze bleibt frei, ein unter der Made versteckter Haken ist der Klassiker unter den Fehlbissen.
Der Drill ist kurz, das Handling entscheidet. Der Haken sitzt beim Rotauge fast immer vorn, weil der Schlundapparat der Karpfenfische ein tieferes Eindringen begrenzt, und eine Studie unter Eis fand beim Rotauge keine Hakensterblichkeit, ohne Widerhaken war das Abhaken nur schneller. Nasse Hände, Abhakmatte, und ein Fisch, der zurückgeht, geht sofort. Auf dem Eis sind Auge, Kieme und Flosse nach drei Minuten gefroren.
Rute, Schnur, Haken: die Zahlen für feines Fischen
| Teil | Wert | Warum |
|---|---|---|
| Telestippe | 6 bis 8 m, Whip 3 bis 6 m, Kopfrute mit Gummizug unter 1,0 mm | Köder in Rutenlänge, feinstes Vorfach |
| Matchrute | 3,90 bis 4,20 m, 5 bis 20 g | Waggler auf 20 bis 40 m, Schnur versenken |
| Trotting-Rute | 3,90 bis 4,80 m, weiche Spitze | Schnur über die Bahn halten |
| Winkelpicker | bis 2,70 m, bis 30 g, Spitzen 0,5 bis 1 oz | ultraleicht, unter 25 m |
| Rolle | 2000 bis 3000, Picker 1000 bis 2000 | feine Bremse, wenig Gewicht |
| Hauptschnur | 0,12 bis 0,16 mm, Match sinkend, Trotten schwimmend | eine dicke Schnur heißt weniger Bisse |
| Vorfach | 0,08 bis 0,12 mm, im Fluss bis 0,14 | die Zahl, die über den Tag entscheidet |
| Haken | 14 bis 20, dünndrahtig, Rundbogen für Hanf | folgt dem Köder |
| Kescher | Unterfangkescher, an Spundwand und Kaimauer mit langem Stiel | das kurze Modell vom See reicht dort nicht |
Beim Eisangeln schrumpft alles. Eine Rute von 30 bis 90 Zentimetern, eine Mormyschka von 2 bis 4 Millimetern mit einer Made, monofile Schnur in 0,10 bis 0,14, weil Geflecht vereist, und mindestens zwei Wochen Dauerfrost, bevor jemand aufs Eis geht.
Rotaugen im Winter: Hafen, Rinne, Pinkie am 20er
Im Winter trennen sich Rotaugenangler von Anglern. Die Fische stehen dicht gedrängt im Hafen, in der tiefen Kanalrinne und im Baggersee mit Flussanbindung, sie fressen fast nicht, und sie nehmen trotzdem, was klein genug vor dem Maul liegt.
Das Gerät ist die Steckrute von 8 bis 10 Metern, verkürzt gefischt, mit einer Pose von 0,5 bis 1,5 Gramm, einem Stabblei, Vorfach 0,10 und bei zickigen Fischen 0,08, ein Rundbogenhaken der Größe 16 mit einem Hanfkorn oder ein 20er mit einem Pinkie. Das Futter sind zwei bis drei Liter Grundfutter zu Beginn und danach nur noch einzelne Körner. Die Bisse kommen mittags, wenn die Sonne zwei Stunden auf dem Becken stand, und sie sind so fein, dass die Antenne nur zittert.
Im Winterfluss ist es umgekehrt die Abenddämmerung, mit der Laufpose, zwei Fallschroten, einem Vorfach von 0,14 an 0,16 und einer Brotflocke am 12er bis 16er, gefüttert wird mit drei Teilen Weißbrot und einem Teil dunklem Paniermehl. Milde Tage mit Südwestwind und angetrübtem Wasser sind die besten des Winters.
Recht: ein Maß, keine Schonzeit, und die Regeln für den Köderfisch
Das Rotauge ist die am wenigsten geregelte Art im Land. Kein Bundesland nennt eine Schonzeit, nur Rheinland-Pfalz ein Mindestmaß von 15 Zentimetern, Berlin führt die Plötze in seiner Anlage ohne Maß und Frist, und 14 Länder führen sie gar nicht. Ein Tageslimit gibt es nirgends, und die Tabelle bestätigt das für heute.
Schonzeit und Mindestmaß nach Bundesland
1 Bundesländer, überall 15 cm Mindestmaß
| Bundesland | Schonzeit | Maß, Mindestmaß in Zentimetern |
|---|---|---|
| Berlin Steht in Anlage 2, das Land nennt für sie weder Schonzeit noch Maß | keine Schonzeit heute frei | kein Maß |
| Rheinland-Pfalz | keine Schonzeit heute frei | 15 cm |
Alle Angaben aus den Landesfischereiverordnungen, Stand und Quelle je Land auf der jeweiligen Schonzeiten-Seite. Der Status gilt für 11.10.2026.
Ohne Gewähr, und dein Erlaubnisschein darf strenger sein
Diese Tabelle gibt den Stand der Landesverordnungen wieder und ist keine Rechtsauskunft. Verein, Pächter und Gewässerordnung dürfen zusätzliche Schonzeiten, größere Mindestmaße und Entnahmefenster festlegen, und sie tun es häufig. Verbindlich ist immer das Papier, das du am Wasser dabei hast.
Die Regeln, die zählen, stehen woanders. Lebende Köderfische sind in allen 16 Ländern verboten. Der tote Köderfisch muss in Berlin, Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Thüringen aus demselben Gewässer oder Gewässersystem stammen, in Rheinland-Pfalz gilt für ihn das Mindestmaß von 15 Zentimetern, und Berlin, Bremen und Sachsen sperren den Köderfisch in den Frühjahrsmonaten ganz. Der Setzkescher ist in Bremen und Hamburg verboten, in Berlin, Hessen, Rheinland-Pfalz und im Saarland an Mindestmaße von 3,50 Metern Länge gebunden, und ein Fisch, der einmal darin war, geht in mehreren Ländern nicht mehr zurück. Das Saarland verbietet gefärbte Maden und gefärbtes Futter, Berlin begrenzt das Futter auf 500 Gramm am Tag. Alles Weitere steht in der Schonzeiten-Übersicht je Land und im Erlaubnisschein.
Vor dem Rotaugentag
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100 Rotaugen, und dann das eine
Rotaugenangeln ist die Schule, in der alles andere gelernt wird. Nach einem Kanalnachmittag im Oktober mit 100 Fischen an der Stippe hast du gelernt, eine Pose auszubleien, einen Schwarm mit fünf Kostproben zu halten und einen Anhieb aus dem Handgelenk zu setzen. Das eine große Rotauge, 30 Zentimeter und darüber, ist dann eine Frage des Platzes, ein Fisch von acht bis zehn Jahren, der an der Scharkante steht und nicht am Steg.
Die Kanäle, Häfen und Flussabschnitte in deiner Nähe findest du auf den Gewässerseiten, samt Futter- und Köderfischregeln und den Fängen, die andere dort gemeldet haben. Woran du ein Rotauge sicher von der Rotfeder unterscheidest, steht im Lexikon, und die Montagen für die Kante jenseits der Wagglerweite beim Feedern.
Passende Gewässer in der App
6 GewässerMittellandkanal
Sachsenhagen bis Wolfsburg (km 128,1 bis 247,8)
Sachsenhagen bis Wolfsburg, Niedersachsen
Mittellandkanal
Oebisfelde bis Wolmirstedt (km 258,7 bis 318,4)
Haldensleben, Sachsen-Anhalt
Mittellandkanal
Recke bis Broxten (km 8 bis 48)
Recke bis Ostercappeln, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen
Mittellandkanal
Wolfsburg bis Landesgrenze (km 247,8 bis 258,7)
Wolfsburg bis Rühen, Niedersachsen
Mittellandkanal
Bückeburg bis Sachsenhagen (km 106,4 bis 128,1)
Bückeburg bis Sachsenhagen, Niedersachsen
Mittellandkanal
Hille bis Minden (km 86 bis 106,4)
Hille bis Minden, Nordrhein-Westfalen
Fang-Index heute, live aus der App: je höher (0 bis 100), desto besser stehen die Chancen.
Zum Nachschlagen
8 EinträgeHäufige Fragen
10 FragenWann ist die beste Zeit für Rotaugen?
Im April vor dem Laichen und im September und Oktober, wenn sich die Schwärme die Winterreserve anfressen. Am Tag sind es die beiden Dämmerungen, im Winter die Mittagsstunden im Stillwasser und die Abenddämmerung im Fluss. Ganz leer ist kein Monat, im Januar braucht es nur den Hafen und ein 0,08er Vorfach.
Welcher Köder ist der beste für Rotaugen?
Die Made, eine an Haken 16 bis 18, zwei an 14 bis 16. Im Winter und im klaren Wasser ein Pinkie am 18er bis 20er, am Futterplatz Caster, im Sommer und Herbst ein Maiskorn am 14er, für die großen Fische Brotflocke oder ein winziges Stück Käse. Hanf fängt als Futter und als einzelnes Korn am Haken.
Wie füttere ich auf Rotaugen an?
Fein, dunkel und wenig, und immer auf denselben Punkt. Ein Futter durch ein 4-Millimeter-Sieb, bis 150 Gramm Hanf je Kilo, Pinkies statt Mais als Lebendanteil. Zu Beginn drei bis vier Bälle, dann kleine Portionen alle 15 Minuten. Im Winter höchstens fünf Kostproben nach jedem Fisch, denn die Fische haben dann fast leere Mägen und sind nach zwei Bällen satt.
Welche Pose brauche ich für Rotaugen?
An der Stippe 0,2 bis 1,5 Gramm im Stillwasser und 2 bis 6 Gramm im Fluss, am Waggler 3 bis 5 Gramm auf 20 bis 30 Metern, beim Trotten ein Stick mit 1 bis 3 Gramm. Ausgebleit wird so, dass nur die Antenne über Wasser steht, sonst zeigt die Pose den Biss nicht, bei dem sie nur einen halben Zentimeter wandert.
Welche Rute und Schnur für Rotaugen?
Eine Telestippe von 6 bis 8 Metern oder eine Matchrute von 3,90 bis 4,20 Metern mit 5 bis 20 Gramm Wurfgewicht, eine Rolle der Größe 2000 bis 3000, Hauptschnur 0,12 bis 0,16 Millimeter und ein Vorfach von 0,08 bis 0,12. Für den Winkelpicker eine Rute bis 2,70 Meter mit Spitzen von 0,5 bis 1 Unze.
Wo stehen Rotaugen im Winter?
Dicht gedrängt in Sportboot- und Kanalhäfen, in der tiefen Fahrrinne des Kanals und in Baggerseen mit Flussanbindung, überall dort, wo keine Strömung Energie kostet. Eine Mulde von 10 bis 20 Zentimetern im ebenen Hafengrund sammelt den ganzen Schwarm. In der Hauptströmung ist im Winter wenig zu holen.
Beißen Rotaugen auch nachts?
Möglich, aber keine Regel. In Seestudien fressen Rotaugen nachts im Freiwasser, die Dämmerung ist die Stunde des Ortswechsels und damit das sichere Fenster. Ein Ansitz bis zwei Stunden nach Sonnenuntergang lohnt für die großen Fische, eine ganze Nacht selten.
Welches Mindestmaß und welche Schonzeit hat das Rotauge?
Ein Mindestmaß nennt nur Rheinland-Pfalz mit 15 Zentimetern, eine Schonzeit kein Bundesland, 14 Länder führen die Art gar nicht. Was für Futter, Setzkescher und Köderfische gilt, steht in der Landesverordnung und im Erlaubnisschein, und beides kann strenger sein als das Gesetz.
Darf ich Rotaugen als Köderfisch verwenden?
Tot ja, lebend nirgends. In Berlin, Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Thüringen muss der tote Köderfisch aus demselben Gewässer oder Gewässersystem stammen, in Rheinland-Pfalz gilt für ihn das Mindestmaß von 15 Zentimetern, und Berlin, Bremen und Sachsen sperren den Köderfisch in den Frühjahrsmonaten ganz. Die Regel deines Landes steht auf der Seite zum Köderfisch.
Wie unterscheide ich Rotauge und Rotfeder?
Am Maul und an der Rückenflosse. Das Rotauge hat ein endständiges Maul und eine Rückenflosse senkrecht über dem Ansatz der Bauchflossen, die Rotfeder ein oberständiges Maul und die Rückenflosse deutlich dahinter. Mischlinge sind häufig, die Zeichnung mit allen Merkmalen steht auf der Seite zum Rotauge.
Quellen und Stand
11 Quellen-
Brönmark, Skov, Brodersen, Nilsson, Hansson: Seasonal Migration Determined by a Trade-Off between Predator Avoidance and Growth, PLoS ONE 3 (2008) Herbstwanderung der Rotaugen ab der letzten Septemberwoche, Fressschwelle 12 bis 15 Grad, leere Mägen im Winter, 0,1 Prozent Hecht im Zufluss. Abgerufen am 12.09.2026
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Bohl: Diel pattern of pelagic distribution and feeding in planktivorous fish, Oecologia 44 (1979) Rotaugen tagsüber am Ufer, nachts im Freiwasser, Wechsel bei Dämmerungslicht, im Winter keine Wanderung. Abgerufen am 12.09.2026
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Haertel, Eckmann: Diel diet shift of roach and its implications for the estimation of daily rations, Journal of Fish Biology 60 (2002) Erwachsene Rotaugen am Tag in der Uferzone, nachts im Freiwasser. Abgerufen am 12.09.2026
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Maurer et al.: Effects of amplitude and duration of noise exposure on the hearing and anti-predator behaviour of common roach and sand goby, Journal of the Acoustical Society of America (2023) Lärm verschiebt die Hörschwelle des Rotauges um 11,9 und 13,4 Dezibel. Abgerufen am 12.09.2026
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Czarkowski, Kapusta: Catch-and-Release Ice Fishing with a Mormyshka for Roach and European Perch, Croatian Journal of Fisheries 77 (2019) Keine Hakensterblichkeit beim Rotauge, Widerhaken ohne Unterschied in der Fangrate, kürzeres Abhaken ohne. Abgerufen am 12.09.2026
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Brämick, Schiewe: Jahresbericht zur Deutschen Binnenfischerei und Binnenaquakultur 2024 Plötze mit 66,8 Tonnen und 21,9 Prozent die häufigste Art der Erwerbsfischerei in Mecklenburg-Vorpommern. Abgerufen am 12.09.2026
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Rote Liste der Süßwasserfische und Neunaugen Deutschlands, Rote-Liste-Zentrum 2023 Plötze ungefährdet, 52 Prozent der Arten gefährdet oder ausgestorben. Abgerufen am 12.09.2026
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Landesfischereiverband Bayern: Fischlexikon, Rotauge und Rotfeder Laichzeit April bis Mai, Merkmale zur Abgrenzung von der Rotfeder. Abgerufen am 12.09.2026
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Landesfischereiordnung Berlin § 18, Lockfutter Höchstens 500 Gramm Nassgewicht je Person und Fangtag, Vorfüttern am Vortag verboten. Abgerufen am 12.09.2026
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Schonzeiten und Mindestmaße der 16 Bundesländer, aus den jeweiligen Landesfischereiverordnungen Je Land mit Quelle und Stand, gepflegt von CatchHub, inklusive Köderfisch-, Setzkescher- und Futterregeln
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