Kurz gesagt
- Vom Boot über Sandgrund in 5 bis 10 Metern läuft die Scholle von Mai bis August, vom Strand aus der Rinne hinter der ersten Bank von August bis November, im Winter steht sie tief zum Laichen.
- Wattwurm und Seeringelwurm sind die Köder, oft beide auf einem Haken, davor eine rote oder gelbe Perle, und ein Buttlöffel oder Nachläufer vom Boot, ein Zweihaken-Vorfach mit Krallenblei vom Strand.
- Ein langschenkliger Haken der Größe 1/0 bis 2/0 fängt genauso viele Schollen wie ein kleiner, wird aber seltener tief geschluckt, und tief geschluckt heißt für den zurückgesetzten Fisch 42 Prozent Sterblichkeit statt 1 Prozent.
- Auflandiger Wind mit Welle bringt die Fische an den Strand, der frühe Abend ist die beste Stunde, und über 15 Grad Wassertemperatur wird ein zurückgesetzter Fisch schnell zum toten.
- Das Mindestmaß liegt in der Ostsee bei 25 Zentimetern, an der Nordsee bei 27, eine Schonzeit für weibliche Schollen kennt nur Schleswig-Holstein, und die ist befristet ausgesetzt.
Ein Fisch, der zu seinem Sand zurückkommt
Schollen fressen Muscheln und Borstenwürmer aus dem Sand, mit den Augen bei Tageslicht, und sie graben sich ein, wo der Grund sauber ist. Darin steckt fast alles am Schollenangeln, der Wurm als Köder, die Perle davor, den Sand als Platz und den frühen Abend als Stunde, in der ihr Magen am vollsten ist.
Was weniger bekannt ist, haben Sender und Marken gemessen. Von 31 besenderten Schollen in der Nordsee blieben sieben von zehn fast das ganze Jahr auf demselben Fressgrund, verließen ihn nur zum Laichen zwischen Dezember und März und kamen im Frühjahr genau dorthin zurück. Ältere Markierungen in Belten und westlicher Ostsee brachten bis zu 90 Prozent der Wiederfänge aus dem Gebiet, in dem die Fische freigelassen worden waren. Ein Sandplateau, das in diesem Juni Schollen trug, trägt sie im nächsten Juni wieder.
Der Bestand der Ostsee-Scholle steht so hoch wie lange nicht, die Laicherbiomasse erreicht mit 103.000 Tonnen einen neuen Höchstwert, der Fischereidruck ist gering. Der Preis dafür ist Nahrungskonkurrenz, viele Fische sind dünn, und wer eine dicke Scholle will, angelt ab August. Angler fangen davon rund 0,88 Millionen Stück im Jahr, ein Fünftel dessen, was die Berufsfischerei anlandet, und jede vierte geht zurück. Wie gut sie das übersteht, hängt an drei Dingen, die unten stehen, dem Haken, dem Anhieb und der Wassertemperatur.
Vom Kutter im Mai, vom Strand im November
Das Schollenjahr hat zwei Hälften, und sie gehören zwei verschiedenen Plattformen. Ab März fahren die ersten Kutter, das Wasser vor Fehmarn hat dann in 5 bis 10 Metern knapp 6 Grad, die Fische sind abgelaicht, mager und fressgierig. Im April sind es 7 Grad, im Mai 11, im Juni 16, im Juli und August über 17. Vom Boot über Sand bringt diese Zeit die Stückzahlen, im Thünen-Versuch vor Fehmarn im Schnitt 25 Schollen je Angler und Tag.
Der Handel nennt den Fisch ab Mai Maischolle, gemeint ist die erste Scholle nach dem Laichen, und die ist noch mager. Was hinter dem Begriff steckt, steht auf der Seite zur Scholle im Lexikon. Fest im Fleisch wird sie erst im Spätsommer.
Ab August beginnt die zweite Hälfte. Das Wasser kühlt, die Fische ziehen unter Land, und Strand und Mole werden dem Boot gleichwertig. Die Brandungssaison läuft von Oktober bis März, mit den dicken Plattfischen im Oktober und November, den frühen Dämmerungen und dem auflandigen Wind des Herbstes. Im Dezember setzt die Abwanderung zu den Laichgründen in 30 bis 40 Metern ein, dann ist die Scholle nur noch vom Boot in tiefem Wasser zu erreichen, und im Januar und Februar laicht sie bei rund 4 Grad in den tiefen Becken.
Beste Saison
Die Kurve mischt Boot und Ufer. Von März bis Juli fängt nur das Boot, ab August kommen Strand und Mole dazu und die Fische sind fett. Eine Schonzeit für weibliche Schollen steht in Schleswig-Holstein von Februar bis April in der Verordnung und ist befristet ausgesetzt, Mecklenburg-Vorpommern kennt keine.
Sandplateau in 5 bis 10 Metern, Rinne hinter der ersten Bank
Vom Boot in der Ostsee liegen die Schollen auf Sandflächen in 5 bis 10 Metern, im März und April flacher, die größeren im Sommer in 10 bis 20 Metern. Vor der Nordküste Fehmarns sind es Sandflächen in 3 bis 5 Metern, an der Westseite des Sunds 5 bis 7, vor Meeschendorf 8 bis 14, dort mit vielen Klieschen dazwischen. Der Kutter treibt mit 0,4 bis 1,7 Stundenkilometern über den Grund, und die Drift macht die Arbeit.
Vom Ufer ist die Rinne hinter der ersten Sandbank der Platz, 20 bis 40 Meter draußen, bei klarer See die zweite Rinne in 80 bis 110 Metern mit den größeren Fischen. Sauberer Sand und der Übergang zur Muschelbank sind gut, Kraut und Steinfelder sind es nicht. Die Scholle nimmt den Sand, die Flunder den Schlick daneben, und im Hafenbecken über Schlick ist es fast immer die Flunder.
Der Querschnitt der Brandung zeigt die Rinnen hinter den Sandbänken mit ihrer Entfernung vom Ufer, die Küstenkarte die Sandflächen und Molen von oben, und die Karte des Hafens die wenigen Stellen, an denen dort eine Scholle liegt.
Wo Scholle steht
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Hafeneinfahrt
Vor der Einfahrt liegt meist noch sauberer Sand, bevor der Schlick beginnt. Genau dort endet ihr Revier und beginnt das der Flunder.
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Fahrrinne
Eine frisch ausgebaggerte Fahrrinne hat harten Sandgrund und Tiefe. Beides nimmt sie an, solange kein Schlamm nachgesackt ist.
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Kaimauer
Der Streifen vor der Kaimauer ist von der Schiffsschraube blank gespült. Ein Wurf entlang der Wand trifft diesen Sandstreifen.
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Steinpackung
Sie hält sich vor der Schüttung auf, nicht darin. Krebse und Würmer, die zwischen den Blöcken leben, spült die Welle heraus.
Gewässertyp im Lexikon: Kanal Hafen
Auch auf der Karte, hier aber zweite Wahl: Brückenpfeiler, Liegeplätze.
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Rinne hinter der Bank
Die Senke hinter der ersten Bank füllt sich bei Welle mit freigespülten Würmern. Vom Strand aus ist sie die erste Wahl.
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Sandbank
Feiner, sauberer Sand ist ihr eigentlicher Lebensraum. Sie liegt eingegraben darin und lässt nur die Augen herausschauen.
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Priel
An der Nordsee zieht sie mit dem auflaufenden Wasser durch die Priele auf die Wattflächen. Bei Ebbe zeigt sich, wo diese Rinnen laufen.
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Untiefe
Am Rand einer Muschelbank findet sie Nahrung und daneben weichen Grund zum Eingraben. Diese Grenze trägt mehr Fisch als das Feld selbst.
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Mole und Hafeneinfahrt
Neben dem Bauwerk bleibt der Sand ruhig liegen. Für alle ohne Watkleidung ist das oft der einzige erreichbare Plattfischgrund.
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Buhne
Die Auskolkung am Buhnenkopf sammelt, was die Strömung mitführt. Sie ist im Sommer schwächer besetzt als im Herbst.
Gewässertyp im Lexikon: Küste Meer Hafen
Auch auf der Karte, hier aber zweite Wahl: Seegraswiese.
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Erste Sandbank
Sauberer, feiner Sand auf der Bank ist ihr eigentlicher Grund. Anders als die Flunder meidet sie den weichen Schlick in der Senke.
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Erste Rinne
In der Rinne dahinter steht sie bei bewegtem Wasser, wenn die Bank zu unruhig wird. Der Übergang von Sand zu Senke trägt mehr Fisch als beides einzeln.
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Zweite Sandbank
Die zweite Bank verlangt den vollen Wurf und lohnt bei klarer, ruhiger See. Dort liegen die größeren Fische, die das flache Wasser meiden.
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Mischgrund und Steine
Am Rand einer Muschelbank findet sie Nahrung und daneben Sand zum Eingraben. Genau diese Grenze ist ergiebiger als das Feld selbst.
Gewässertyp im Lexikon: Küste Meer
Auch auf der Karte, hier aber zweite Wahl: Spülsaum, Zweite Rinne.
Seebrücken und Molen bringen tiefes Wasser ohne Boot und ohne Watkleidung, oft mit eigenen Regeln. In der Urlaubssaison darf auf vielen Brücken erst abends gefischt werden, im Winter sperrt Glatteis, und Häfen regeln Betreiber und Gemeinde. An der Nordsee wächst die junge Scholle im Wattenmeer auf und wandert mit der Größe hinaus, vom Kutter und von der Mole ist dort die Kliesche der Hauptfang, die Scholle der Beifang, und die Stunden zwei vor bis eine nach Hochwasser sind die Zeit in Priel und Rinne. Nach Osten in der Ostsee nimmt die Scholle mit dem Salzgehalt ab. In den Bodden steht die Flunder.
Früher Abend, Trübung und der auflandige Wind
Die Scholle frisst bei Tageslicht. Ihr Magen ist am frühen Abend am vollsten, leert sich über Nacht und füllt sich wenige Stunden vor Sonnenaufgang wieder. Nachts schwimmt sie mehr und wandert, auch ins Flache bis auf wenige Zentimeter Wasser. Vom Strand ist das Fenster deshalb eine Stunde vor Sonnenuntergang bis in die erste Nachthälfte, vom Boot der ganze Tag mit einer Delle bei greller Mittagssonne über klarem Wasser.
Beißaktivität im Tagesverlauf
Ein Septembertag. Die Scholle frisst bei Tageslicht, am vollsten ist ihr Magen am frühen Abend, und wenige Stunden vor Sonnenaufgang beginnt sie wieder. Vom Strand ist das Fenster eine Stunde vor Sonnenuntergang bis in die erste Nachthälfte, vom Boot ist der ganze Tag fischbar, weil die Drift den Köder bewegt.
Kutter im Frühjahr oder Strand im Herbst: was die Angler in CatchHub tatsächlich als Scholle eintragen, steht in der Auswertung darunter, nach Monat, Stunde, Köder und Küstenabschnitt. Der Wattwurm gegen den Seeringelwurm ist die Zeile, die sich zu prüfen lohnt.
Noch zu wenige Meldungen für eine Auswertung
Dazu liegen bisher zu wenige Fänge mit Datum und Revier vor. Sobald genug zusammenkommen, stehen hier die stärksten Monate, die beste Tageszeit und die Reviere mit den meisten Fängen.
Die zuletzt öffentlich geteilten Schollen mit Foto, jede mit ihrem Abschnitt:
Noch kein Fang mit Foto gemeldet
Hier stehen Fänge aus der Community, sobald der erste öffentlich eingetragen wurde. Jede Kachel führt dann zum Revier dahinter.
Fänge eintragenDer Wind entscheidet am Strand. Auflandiger Wind mit 3 bis 5 Stärken drückt Oberflächenwasser gegen das Ufer und wirbelt Sand, Kleinkrebse und Würmer auf, in dieser Trübung kommt der Plattfisch nah unter Land, und bei aufgewühltem Wasser beißt er den ganzen Tag. Leichte Trübung ist gut, Kakaofarbe nicht mehr. Ablandiger Wind holt kaltes, sauerstoffarmes Tiefenwasser hoch und ist für den Uferangler das schlechteste Szenario, vom Boot ist ruhige See die Bedingung. Der Luftdruck spielt beim Plattfisch in keiner Quelle eine Rolle.
Die Wassertemperatur ist beim Zurücksetzen der entscheidende Faktor. Im August bei 18 Grad starb in der Thünen-Studie fast sechsmal so oft eine zurückgesetzte Scholle wie im April bei 7 Grad. Über 15 Grad wird ein Fisch, der zurück soll, schnell zu einem, der es nicht schafft. Wie Wind, Licht und Temperaturverlauf an deinem Revier gerade zusammenspielen, zeigt der Fang-Index je Stunde.
Schollenköder, und die Perle davor
Die Scholle frisst Würmer und Muscheln, und ihr Köder sieht genauso aus. Der Wattwurm bringt den Duft, der Seeringelwurm den Halt, und die Perle davor den Reiz für einen Fisch, der mit den Augen sucht.
Wattwurm
Der Klassiker, ein bis drei Stück mit der Ködernadel auf den Haken gezogen. Weich und duftend, aber ein Wattwurm allein hält keinen Wurf mit 100 Gramm Blei, deshalb mit Ködergarn fixiert oder mit einem Seeringelwurm als Stopper. Zwei bis drei Tage kühl in Zeitung haltbar.
Seeringelwurm
Fester und zäher als der Wattwurm, hält den Weitwurf und die Drift. Am besten zusammen mit dem Wattwurm auf einem Haken, der Ringelwurm vorn als Halt, der Wattwurm dahinter als Duft.
Fischfetzen und Garnele
Ein schmaler Streifen Hering oder Makrele bringt eher Wittling und Steinbutt als Scholle, im Winter aber die großen Plattfische. Die Garnele fängt in Priel und Rinne, Muschelfleisch und Tintenfischstreifen sind die Köder für die Beißflaute.
Perle und Spinnerblatt
Kein Köder, aber der Reiz davor. Rote und gelbe Perlen von rund 6 Millimetern oder ein kleines Spinnerblatt in Silber oder Gold vor dem Haken, eine Auftriebsperle hebt den Wurm 1 Zentimeter vom Grund. Die Scholle sucht mit den Augen, belegt ist die Wirkung als Praxis, nicht als Studie.
Gummiwurm am Buttlöffel
Ein Gummiwurm oder eine Gummigarnele mit Aroma am Buttlöffel, langsam über den Sand gezupft. Der Köder für den Tag, an dem die Würmer ausgehen, und für die Fahrt, auf der nichts leben und stinken darf.
Die Nadel geht durch den Wurm, der Haken folgt der Nadel, und der feste Seeringelwurm sitzt am Schenkel, der weiche Wattwurm dahinter am Bogen. Ein Wattwurm allein fliegt beim Wurf ab, weil 100 Gramm Blei ihn in einer Sekunde auf Autobahntempo beschleunigen, das Ködergarn oder der Ringelwurm halten ihn.
Ringelwurm vorn als Halt, Wattwurm dahinter als Duft. AI-Bild
| Köder | Anbringung | Haken | Wann |
|---|---|---|---|
| Wattwurm | 1 bis 3 mit der Nadel aufgezogen, mit Ködergarn | 1 bis 2/0 langschenklig | immer |
| Seeringelwurm | vorn als Stopper, Wattwurm dahinter | 1 bis 2/0 | Weitwurf, Drift |
| Tauwurm | Ersatz, zweiter Stich am Kopfende | 6 bis 1 | wenn kein Meereswurm da ist |
| Fischfetzen | schmaler Streifen mit Ködergarn | 1 bis 2/0 | Winter, große Plattfische |
| Garnele | ganz oder Stück | 2 bis 1 | Priel, Rinne |
| Gummiwurm mit Aroma | am Buttlöffel oder Carolina-Rig | 1/0 | Boot, ohne lebende Würmer |
Bei Beißflaute wird der Köder kleiner, das Maul einer durchschnittlichen Flunder oder Scholle ist nicht viel größer als das eines mittleren Brassens, und alle paar Minuten holst du die Montage ein Stück ein, damit der Wurm über den Sand wandert. Wattwürmer halten zwei bis drei Tage kühl in Zeitung. Selbst graben ist erlaubt, in Mecklenburg-Vorpommern nur im Handverfahren ohne Motorgerät, im Nationalpark Wattenmeer Schleswig-Holstein für Fischereischeininhaber im Handstich für den eigenen Bedarf auf den freigegebenen Flächen.
Nachläufer, Buttlöffel und Brandungsvorfach mit Maßen
Auf die Scholle wird auf Grund gefischt, eine Pose gibt es nicht. Drei Montagen decken Boot und Strand ab, und alle drei leben von Blei, das liegt oder den Grund berührt.
| Montage | Blei | Vorfach | Mundschnüre | Haken | Einsatz |
|---|---|---|---|---|---|
| Nachläufer vom Boot | 80 bis 150 g | Hauptstück 60 cm, 0,60 mm | 15 bis 25 cm, 0,40 mm, mit Perlen | 1 bis 2/0 | Drift, am Boot abgelassen und gehalten |
| Buttlöffel | Ufer 40 bis 60 g, Boot 60 bis 170 g | höchstens 25 cm, 0,40 mm | eine, kurz | 1 bis 2/0 | Grundkontakt, kurze Hebephasen, Gummiwurm |
| Zweihaken-Brandungsvorfach | Krallenblei 100 bis 175 g | 100 cm, 0,60 bis 0,80 mm | 10 bis 15 cm, 0,35 bis 0,40 mm, unterer Arm über dem Blei, oberer 40 cm höher | 1 bis 2/0 | Strand, Rinne eins und zwei |
| Clip-Down | Krallenblei 100 bis 175 g | 70 cm | eine, 50 cm, eingeklinkt | 1/0 geschränkt | Würfe über 90 m auf die zweite Rinne |
Vom Boot ist der Nachläufer die einfachste Montage, direkt am Boot abgelassen und in der Drift gehalten, mit zwei Mundschnüren, roten, gelben oder perlmuttfarbenen Perlen und einem kleinen Spinnerblatt. Der Buttlöffel ist die aktive Variante, er berührt den Grund und wird nur in kurzen Abständen angehoben, große Bewegungen sind nicht gefragt, und bei stärkerer Drift läuft er als Nachläufer hinter dem Pilker. Die Bleifaustregel vom Boot lautet rund 3 Gramm je Meter Wassertiefe, bei zügiger Drift die Hälfte mehr.
Vom Strand gehört das Brandungsgerät aus dem Lexikon dazu, Krallenblei mit 100 bis 130 Gramm bei wenig Welle und 150 bis 175 bei Welle oder Tidenstrom, Mundschnüre bei Starkwind auf 10 bis 20 Zentimeter gekürzt, und sechs Vorfächer vorgebunden, weil der Sand die Knoten frisst.
Ein 150-Gramm-Blei an einer 4,20-Meter-Rute reißt beim Wurf jede dünne Schnur, und die Schlagschnur davor muss das Blei tragen, nicht die Rute. Der Rechner nennt dir die Stärke für dein Blei und deine Rutenlänge.
Welche Schlagschnur trägt dein Blei?
RechnerEin Blei beschleunigt beim Wurf auf ein Vielfaches seines Gewichts. Reißt die Schnur in diesem Moment, fliegt 150 g Blei unkontrolliert über den Strand. Die Schlagschnur ist deshalb kein Zubehör, sondern die Sicherung.
Schlagschnur-Rechner
Bleigewicht und Rutenlänge rein, Schnur raus
- Mindest-Tragkraft …
- Durchmesser monofil …
- Mindestlänge …
Die Werte gelten für monofile Schlagschnur. Geflecht trägt bei gleichem Durchmesser mehr, taugt als Schlagschnur aber schlecht: es dehnt sich nicht und schneidet beim Wurf in den Finger.
Der Haken, der die Scholle überleben lässt
Die Fachmedien raten beim Plattfisch zu Haken der Größe 2 bis 4, manche bis 6. Die Thünen-Studie aus dem Jahr 2024 hat das gegen große Haken getestet, 623 Angeltage mit standardisierten Vorfächern plus sechs Kutterfahrten, und das Ergebnis dreht die Praxis um.
Ein langschenkliger Haken der Größe 2/0 fing genauso viele Schollen wie einer der Größe 2, vom Boot 3,2 gegen 2,7 je Angeltag, vom Ufer je 0,9, und die Fische am großen Haken waren im Schnitt 0,6 bis 1,6 Zentimeter länger. Der Unterschied liegt im Hakensitz. Vom Boot wurden mit dem kleinen Haken 20 Prozent der Schollen tief geschluckt, mit dem großen 10, vom Ufer 26 gegen 24, weil dort die Rute im Halter steht und der Köder still liegt. Und tief geschluckt heißt beim Zurücksetzen rund 42 Prozent Sterblichkeit, vorn im Maul rund 1 Prozent. Die Empfehlung des Berichts lautet deshalb Haken mit einer Bogenbreite über 13 Millimetern, also 1/0 bis 2/0, dazu Bissanzeiger im Dunkeln und ein zügiger Anhieb.
Sitzt der Haken trotzdem tief, entscheidet das Werkzeug. Mit dem Plattfischhakenlöser nach der Drehmethode starben rund 55 Prozent der tief gehakten Fische, mit Zange oder Arterienklemme rund 71. Die Zange bleibt also für den Haken vorn im Maul, der Löser kommt für alles dahinter. Insgesamt überlebten 93 von 100 zurückgesetzten Schollen die Woche nach dem Fang, wenn Haken, Luftzeit und Temperatur stimmten.
Brandungsrute, Bootsrute und die leichte Variante von der Mole
| Teil | Wert | Warum |
|---|---|---|
| Brandungsrute | 4,20 bis 4,50 m, 100 bis 250 g Wurfgewicht | Weite und Kontrolle über 100 bis 175 g Krallenblei |
| Brandungsrolle | Weitwurfrolle 6000 bis 8000, Mono 0,28 bis 0,35 oder Geflecht 0,16 bis 0,20 mm | Schnurfassung, Schlagschnur konisch 0,33 auf 0,57 mm, 10 lb je Unze Blei |
| Bootsrute | 2,40 bis 3,00 m, 50 bis 130 g, kräftiges Rückgrat | Grundkontakt mit Löffel 60 bis 170 g in der Drift |
| Bootsrolle | Stationärrolle 4000 bis 5000 oder kleine Multirolle, Geflecht 0,12 mm | Bissanzeige über Tiefe |
| Leicht von der Mole | Karpfenrute 12 bis 13 ft mit 3 bis 3,5 lb oder 2,40 bis 3,00 m mit 50 bis 100 g | kurze Distanz, Strömung an der Mole, Seebrücke bis 200 g Blei |
| Vorfachmaterial | 0,60 bis 0,80 mm Hauptteil, 0,35 bis 0,45 mm Mundschnur | Abrieb an Sand und Muschelschill, Wurfschlag |
| Haken | 1/0 bis 2/0, langschenklig, Bogenbreite über 13 mm | siehe Studie |
| Zubehör | Ködernadel, Ködergarn, Rutenhalter für Sand, Rotlicht, Maßband, Plattfischhakenlöser, Spundwandkescher an der Brücke | Köder halten, Platz schonen, Fisch überleben lassen |
Die Rute vom Strand ist die Brandungsrute des Lexikons, nicht kürzer. Ein Krallenblei von 150 Gramm braucht die Länge und die Schlagschnur, sonst reißt der Wurf die Hauptschnur. Vom Boot reicht das Pilkgerät, und an Mole und Seebrücke kommt die kürzere Rute mit weniger Blei zum Zug, weil die Strömung an der Mole schon die Bewegung liefert.
Zupfen, warten, zwei Bewegungen, dann anschlagen
Flunder und Scholle nehmen den Köder auf und bleiben liegen. Der Biss ist ein kurzes Zupfen, danach ändert sich nur die Spannung in der Schnur, und ein Plattfisch kommt selten allein, am Zweihaken-Vorfach folgt oft der zweite. Die alte Regel lautet, minutenlang zu warten, bis beide hängen. Die Studie sagt, dass ein still liegender Köder und ein später Anhieb die Fische tief schlucken lässt.
Die Ruten stehen hoch, damit die Schnur über der Brandung liegt, und die eine Montage liegt in der Rinne hinter der ersten Bank, die andere weiter draußen. Das Rotlicht schont die Augen und den Platz, weißes Licht auf dem Wasser vertreibt die Fische aus dem Flachen. Nach 20 Minuten ohne Biss wechselt die Weite, nicht der Köder.
Eine Stunde vor Sonnenuntergang steht alles, dann kommt der Fisch. AI-Bild
Beides passt zusammen, wenn die Reihenfolge stimmt. Zwei Bewegungen abwarten, dann anschlagen, und die Minuten nur dort, wo jeder Fisch maßig ist und mitkommt. Im Dunkeln übernimmt ein Bissanzeiger an der Spitze die Wache, und vom Boot mit dem Löffel in der Hand ist der Anhieb ohnehin sofort da. Einen Drill gibt es nicht, der Fisch wird gleichmäßig eingekurbelt, am Strand mit der Welle über den Sand gezogen, an der Seebrücke mit dem Spundwandkescher gehoben.
Nach dem Fang zählt die Uhr. Ein Fisch, der zurück soll, bleibt so kurz wie möglich an der Luft, wird gemessen, vom Haken gelöst und geht ins Wasser, im Hochsommer möglichst gar nicht erst aus ihm heraus. Ein Fisch, der mitkommt, wird sofort getötet und kommt in die Kühlbox. Trägt er eine Marke, ist er dem Thünen-Institut etwas wert, 20 Euro für einen Fisch mit einer Marke und 100 für zwei, ganz aufbewahrt und gemeldet.
Scholle oder Flunder: der Fingerstrich entscheidet über das Maß
An derselben Küste gelten für Scholle und Flunder verschiedene Regeln, in Schleswig-Holstein ist das Schollenmaß von 25 Zentimetern in Kraft, das Flundermaß derzeit aufgehoben. Eine Verwechslung heißt entweder zu streng messen oder eine untermaßige Scholle mitnehmen.
Der Fingerstrich von der Schwanzflosse zum Kopf entscheidet. Die Scholle bleibt glatt und zeigt hinter den Augen die Höckerreihe, die Flunder fühlt sich entlang der Seitenlinie an wie Sandpapier. Weil an derselben Küste für beide verschiedene Regeln gelten, ist dieser Griff der erste nach dem Fang.
Glatt mit Höckern hinter den Augen. Das ist die Scholle. AI-Bild
Der Griff ist einfach. Ein Fingerstrich über die Augenseite von der Schwanzflosse zum Kopf, die Scholle ist glatt und trägt hinter den Augen eine Reihe von vier bis sieben Knochenhöckern, die Flunder ist rau entlang der Seitenlinie und an den Flossenansätzen. Die orangen Punkte sind bei trübem Wasser kein sicheres Merkmal, und Mischlinge beider Arten kommen vor. Die Kliesche, der dritte Fisch im Fang, ist am ganzen Körper rau und hat über der Brustflosse einen deutlichen Bogen in der Seitenlinie. Alle Merkmale mit Zeichnung stehen auf den Seiten zur Scholle und zur Flunder.
Recht an drei Küsten: 25 cm, 27 cm und eine ausgesetzte Schonzeit
Für die Scholle gilt Landesrecht, die EU setzt für Angler keine Regel und keine Tagesfangmenge, und kein Land begrenzt die Stückzahl. Was gilt, ist das Maß, gemessen von der Kopfspitze bis zum Ende der Schwanzflosse.
Mecklenburg-Vorpommern verlangt 25 Zentimeter und kennt keine Schonzeit. Dazu drei Papiere, den Fischereischein (auch als Touristenschein), die Abgabemarke und die Küstenkarte, höchstens drei Handangeln mit je sechs Anbissstellen und der Fang für den Eigenbedarf. Schleswig-Holstein verlangt 25 Zentimeter in der Ostsee und 27 an der Nordsee, Fischereischein oder 28-Tage-Urlauberschein plus Fischereiabgabe, an der offenen Küste ohne Erlaubnisschein, in der Schlei und um Lübeck mit. In der Küstenverordnung steht eine Schonzeit für weibliche Schollen vom 1. Februar bis 30. April. Sie ist durch eine Allgemeinverfügung des Landes für die Ostsee ausgesetzt, befristet bis Ende 2026, und ob das Land verlängert, entscheidet es neu. Vor jedem Frühjahr gehört deshalb ein Blick auf die Landesseite. Niedersachsen verlangt an der Nordsee 27 Zentimeter, die Küstengewässer sind frei, mitzuführen ist der Ausweis, ab 14 Jahren.
Zwei Beifänge tragen eigene Regeln. Ein Dorsch am Wurm geht zurück, denn seine Freizeitfischerei bleibt in der westlichen Ostsee gesperrt, und den Aal dürfen Angler an keiner deutschen Küste behalten. Beides legt die EU jedes Jahr neu fest. Vereine und Kutterbetreiber dürfen strengere Maße setzen. Was je Land gilt, mit Quelle und Stand, steht in der Schonzeiten-Übersicht sowie auf den Seiten der Länder Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen.
Vor dem Schollentag
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Ein Kuttertag im Juni, ein Strandabend im Oktober
Die Scholle lernt sich am besten in zwei Tagen, die ein halbes Jahr auseinanderliegen. Ein Kuttertag im Juni vor Fehmarn zeigt dir in 5 bis 10 Metern über Sand, wie der Biss aussieht, wie der Löffel den Grund berührt und wie viele Fische unter dem Maß liegen. Ein Strandabend im Oktober bei auflandigem Wind zeigt dir die Rinne hinter der ersten Bank, die Stunde vor Sonnenuntergang und den ersten dicken Plattfisch des Jahres.
Küstenabschnitte, Molen und Strände, an denen andere Angler Schollen gemeldet haben, findest du mit ihren Regeln auf den Gewässerseiten. Wie das Brandungsgerät im Detail aufgebaut wird, von der Schlagschnur bis zur Rinne, trägt das Lexikon unter Brandungsangeln, und der Fisch, der in den Bodden an denselben Wurm geht, hat seine eigene Seite unter Flunder.
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Rügischer Bodden und Having
Putbus, Mecklenburg-Vorpommern
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Fehmarn, Fehmarnbelt und Heiligenhafen
Fehmarn und Heiligenhafen, Schleswig-Holstein
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Prorer Wiek, Sassnitz bis Binz
Sassnitz, Mecklenburg-Vorpommern
Fang-Index heute, live aus der App: je höher (0 bis 100), desto besser stehen die Chancen.
Zum Nachschlagen
8 EinträgeHäufige Fragen
10 FragenWann ist die beste Zeit zum Schollenangeln?
Vom Boot von Mai bis August über Sandgrund in 5 bis 10 Metern, dann bringt ein Kuttertag vor Fehmarn im Schnitt 25 Schollen je Angler. Vom Strand und von der Mole von August bis November, wenn das Wasser kühlt, die Fische fett sind und in die Rinne hinter der ersten Bank ziehen. Im Winter stehen sie tief zum Laichen.
Welcher Köder ist der beste für Scholle?
Wattwurm und Seeringelwurm, am besten beide auf einem Haken, davor eine rote oder gelbe Perle. Fischfetzen bringen im Winter die großen Plattfische, Garnele fängt in Priel und Rinne, und ein Gummiwurm mit Aroma am Buttlöffel ersetzt den Wurm vom Boot. Schollen fressen Muscheln und Borstenwürmer, keinen Fisch, deshalb bleibt der Wurm vorn.
Wo stehen Schollen in der Ostsee?
Über sauberem Sand, im Sommer in 5 bis 10 Metern auf Sandplateaus wie vor der Nordküste Fehmarns, die großen in 10 bis 20. Vom Strand in der Rinne hinter der ersten Sandbank 20 bis 40 Meter draußen, bei klarer See in der zweiten. Nach Osten nimmt die Scholle mit dem Salzgehalt ab, in den Bodden steht die Flunder.
Welche Montage für Scholle vom Boot?
Ein Nachläufer mit 80 bis 150 Gramm Blei, einem Hauptstück von rund 60 Zentimetern in 0,60 Millimetern und zwei Mundschnüren von 15 bis 25 Zentimetern in 0,40 mit Haken 1 bis 2/0 und Perlen, direkt am Boot abgelassen und in der Drift gehalten. Oder ein Buttlöffel von 60 bis 170 Gramm mit einem Vorfach von höchstens 25 Zentimetern, der den Grund berührt und kurz angehoben wird.
Welche Hakengröße für Scholle?
1/0 bis 2/0, langschenklig, mit einer Bogenbreite über 13 Millimetern. Die Thünen-Studie hat gemessen, dass der große Haken genauso viele Schollen fängt wie Größe 2, aber halb so oft tief geschluckt wird, und tief geschluckt stirbt fast jede zweite zurückgesetzte Scholle. Bei vielen Fehlbissen eine Nummer kleiner, nie unter Größe 2.
Wie schwer muss das Blei beim Schollenangeln sein?
Vom Strand ein Krallenblei von 100 bis 130 Gramm bei wenig Welle und 150 bis 175 bei Welle oder Tidenstrom, vom Boot rund 3 Gramm je Meter Wassertiefe und bei zügiger Drift die Hälfte mehr, also 60 bis 170 Gramm. Das Blei muss liegen oder den Grund berühren, ein schwebender Köder fängt keine Scholle.
Wie unterscheide ich Scholle und Flunder?
Mit einem Fingerstrich über die Augenseite. Die Scholle ist glatt und trägt hinter den Augen eine Reihe von vier bis sieben Knochenhöckern, die Flunder ist rau entlang der Seitenlinie und an den Flossenansätzen. Die orangen Punkte allein reichen nicht, Mischlinge kommen vor, und die Merkmale stehen mit Zeichnung auf der Seite zur Scholle.
Welches Mindestmaß hat die Scholle?
25 Zentimeter in der Ostsee, in Schleswig-Holstein wie in Mecklenburg-Vorpommern, und 27 Zentimeter an der Nordsee in Schleswig-Holstein und Niedersachsen. Gemessen wird von der Kopfspitze bis zum Ende der Schwanzflosse. Ein Tageslimit gibt es für die Scholle nirgends, und die EU setzt für Angler keine Regel.
Hat die Scholle eine Schonzeit?
In Mecklenburg-Vorpommern nicht. In Schleswig-Holstein steht eine Schonzeit für weibliche Schollen vom 1. Februar bis 30. April in der Küstenverordnung, sie ist durch eine Allgemeinverfügung des Landes ausgesetzt, befristet bis Ende 2026. Ob das Land verlängert, entscheidet es neu, deshalb vor jedem Frühjahr die Landesseite prüfen.
Darf ich Wattwürmer selbst graben?
Ja, von Hand. In Mecklenburg-Vorpommern dürfen Wattwürmer nur im Handverfahren ohne motorbetriebene Geräte gewonnen werden, im Nationalpark Wattenmeer Schleswig-Holstein erlaubt das Gesetz Fischereischeininhabern den Handstich für den eigenen Bedarf auf den freigegebenen Flächen. Gestochen wird bei Niedrigwasser, gelagert kühl in Zeitung.
Quellen und Stand
15 Quellen-
Weltersbach, Lewin, Haase, Funk, Ferter, Strehlow: Untersuchung der Überlebensraten zurückgesetzter Plattfische in der Angelfischerei, Thünen-Institut für Ostseefischerei, Abschlussbericht Dezember 2024 1.763 Schollen aus Tagebüchern, 3.013 vom Kutter, Sterblichkeit 6,6 Prozent, tief geschluckt 42 gegen vorn 1 Prozent, Faktor 6 zwischen April und August, Haken über 13 mm Bogenbreite, Drehlöser 55 gegen Zange 71 Prozent, 25,3 Schollen je Angler und Tag, Wassertemperaturen am Fangplatz. Abgerufen am 12.09.2026
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Lewin, Weltersbach, Strehlow: Eine Charakterisierung der marinen Angelfischerei in Deutschland, Zeitschrift für Fischerei 3 (2023) 0,88 Millionen Schollen je Jahr aus der Ostsee, davon 0,24 Millionen zurückgesetzt, Nordsee-Fänge zu 86 Prozent Klieschen. Abgerufen am 12.09.2026
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Buyse et al.: Residency and habitat use of plaice in a Belgian offshore wind farm, ICES Journal of Marine Science (2023) Senderstudie an 31 Schollen: Residenz 0,78, Abwanderung zum Laichen Dezember bis März und Rückkehr auf dieselben Fressgründe, Fressaktivität bei Tageslicht nach De Groot 1971. Abgerufen am 12.09.2026
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Ulrich et al.: Variability and connectivity of plaice populations from the Eastern North Sea to the Western Baltic Sea, Journal of Sea Research (2013) Bis zu 90 Prozent der markierten Schollen im Freilassungsgebiet wiedergefangen. Abgerufen am 12.09.2026
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Thünen-Institut, Fischbestände online: Ostsee-Scholle, Bewertung 2026 Laicherbiomasse 103.000 Tonnen auf Rekordniveau, dünne Fische durch Nahrungskonkurrenz, Häufigkeit sinkt mit dem Salzgehalt nach Osten. Abgerufen am 12.09.2026
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Rote-Liste-Zentrum: Rote Liste der Meeresfische Deutschlands, Fassung 2025 Scholle, Flunder und Kliesche ungefährdet. Abgerufen am 12.09.2026
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Landesangelverband Schleswig-Holstein: Mindestmaße und Schonzeiten in Binnen- und Küstengewässern, Stand 28.03.2025 Scholle 27 cm Nordsee, 25 cm Ostsee, Schonzeit weibliche Scholle 01.02. bis 30.04. derzeit aufgehoben für die Ostsee. Abgerufen am 12.09.2026
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Allgemeinverfügung zur Zulassung von Ausnahmen nach § 22 der Küstenfischereiverordnung Schleswig-Holstein vom 15.09.2023 Aussetzung der Schonzeiten für weibliche Scholle und Flunder sowie der Maße für Flunder, Hering, Wittling und Kliesche in der Ostsee, gültig 01.01.2024 bis 31.12.2026. Abgerufen am 12.09.2026
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Küstenfischereiverordnung Mecklenburg-Vorpommern (KüFVO M-V), Arbeitskopie mit Stand 2022, Landesamt für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei § 4 Scholle 25 cm, § 5 ohne Scholle, § 8 Wattwurm nur von Hand, § 9 drei Handangeln, sechs Anbissstellen, Eigenbedarf. Abgerufen am 12.09.2026
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Staatliches Fischereiamt Bremerhaven: Rechtlich gebotene Einschränkungen in den niedersächsischen Küstengewässern Scholle 27 cm, Aal für die Freizeitfischerei untersagt. Abgerufen am 12.09.2026
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Land Schleswig-Holstein: Freizeitfischerei auf Dorsch in der westlichen Ostsee verboten Beifang unverzüglich und schonend zurücksetzen, Ausnahmen Schlei und Trave binnenseitig. Abgerufen am 12.09.2026
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Land Schleswig-Holstein: Wiederfänge markierter Dorsche und Plattfische 20 Euro für einen Fisch mit einer Marke, 100 Euro für zwei Marken, Meldung an das Thünen-Institut. Abgerufen am 12.09.2026
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Nationalparkgesetz Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer, Broschüre 2024 Entnahme von Wattwürmern im Handstichverfahren für den persönlichen Bedarf durch Fischereischeininhaber auf freigegebenen Flächen. Abgerufen am 12.09.2026
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Schonzeiten und Mindestmaße der 16 Bundesländer, aus den jeweiligen Landesfischereiverordnungen Je Land mit Quelle und Stand, gepflegt von CatchHub, mit den Küstenregeln
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Fang-Index von CatchHub: Herleitung und Gewichtung der Faktoren Wind, Licht und Wassertemperatur-Trend je Gewässer
Zuletzt geprüft am . Fischereirecht ist Landesrecht, verbindlich ist immer der Erlaubnisschein deines Gewässers.
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