Angler von hinten kniet am Ufer über einem Fisch auf der nassen Abhakmatte, der Fischtöter in der rechten Hand erhoben, das Messer liegt bereit, Morgenlicht auf dem See AI
Angel-Wissen

Fisch waidgerecht töten: Betäuben, Herzstich, Recht

Der Fisch, den du mitnimmst, hat ein Recht auf einen schnellen Tod, und das Gesetz sagt genau, wie er aussieht. Betäuben, dann töten, unmittelbar nach dem Fang, und wer es tut, muss es können. Hier stehen die Schritte, die in der Fischerprüfung abgefragt werden und am Wasser trotzdem oft falsch laufen, der Sonderfall Aal und Plattfisch, das Recht aus der Verordnung, die Regeln zum Hältern je Land und der Rechner, der sagt, wie lange der Fisch danach frisch bleibt.

Reihenfolge betäuben, dann töten
Wann unmittelbar nach dem Fang
Aal Stich hinter dem Kopf, sofort ausnehmen
Sachkunde Teil der Fischerprüfung

Kurz gesagt

  • Ein Fisch wird zuerst betäubt, mit einem kräftigen Schlag auf die Schädeldecke oberhalb der Augen, und sofort danach getötet, mit dem Herzstich oder dem Kiemenschnitt, ohne Pause dazwischen und nie in anderer Reihenfolge.
  • Das steht in der Tierschutz-Schlachtverordnung, § 12 Absatz 10, die Betäubung muss unmittelbar vor dem Töten erfolgen, und die Zeit zwischen Fang und Betäubung so kurz wie möglich sein.
  • Zwei Ausnahmen kennt die Verordnung, der Plattfisch darf mit einem schnellen Schnitt durch Kehle und Wirbelsäule getötet werden, der Aal mit einem Stich hinter dem Kopf und sofortigem Ausnehmen samt Herz, bis 30 Tiere am Tag.
  • Wer tötet, braucht Sachkunde, und die ist Teil der Fischerprüfung, in Berlin, Brandenburg und Rheinland-Pfalz übernimmt sie bei Kindern die Begleitung.
  • Hältern im Setzkescher ist je Land verboten, geduldet oder mit Maßen geregelt, und ein gehälterter Fisch geht in Bayern, Berlin, Brandenburg, Hessen, Thüringen und dem Saarland nicht mehr zurück.

Was das Gesetz verlangt: betäuben, dann töten, sofort

Das Töten eines Fisches ist in Deutschland kein Brauch, sondern eine Vorschrift, und sie steht an zwei Stellen. Das Tierschutzgesetz sagt in § 4, dass ein Wirbeltier nur unter Betäubung getötet werden darf, und nur von jemandem, der die nötigen Kenntnisse und Fähigkeiten hat. Die Tierschutz-Schlachtverordnung sagt in § 12 Absatz 10, wie das beim Fisch aussieht, wer einen Fisch schlachtet oder tötet, muss ihn unmittelbar vor dem Töten betäuben, und die Anlage 1 nennt die vier zulässigen Verfahren, Elektrobetäubung, stumpfer Schlag auf den Kopf, Kohlendioxid bei Salmoniden und ein Betäubungsstoff. Für den Angler bleibt davon der Schlag, und die Anlage sagt dazu in Nummer 5.3, dass die Zeit zwischen Fang und Betäubung so kurz wie möglich zu halten ist.

Das ergibt die Reihenfolge, die in jeder Fischerprüfung abgefragt wird und am Wasser trotzdem oft falsch läuft. Erst der Schlag, der betäubt. Dann, ohne Pause, der Herzstich oder der Kiemenschnitt, der tötet. Ein Herzstich ohne Schlag ist verboten, ein Schlag ohne Herzstich lässt den Fisch ersticken, und ein Fisch, der im Eimer auf die Entscheidung wartet, ist in keinem Land erlaubt. Die Sachkunde dafür ist der Grund, warum die Prüfung den Umgang mit dem gefangenen Fisch prüft, in Hamburg und Hessen ausdrücklich das Betäuben und Töten.

§ 12 Absatz 10 der Tierschutz-Schlachtverordnung: Fische sind unmittelbar vor dem Töten zu betäuben, mit den Ausnahmen Plattfisch und Aal
4 zulässige Betäubungsverfahren für Fische nach Anlage 1 Nummer 9, für den Angler bleibt der stumpfe Schlag auf den Kopf
30 Aale am Tag, bis zu denen der Stich hinter dem Kopf mit sofortigem Ausnehmen ohne vorherige Betäubung erlaubt ist

Die sechs Schritte, vom Kescher bis zur Kühltasche

Die Anleitung gilt für jeden Rundfisch, von der Forelle bis zum Karpfen, und sie dauert keine fünf Minuten, wenn Fischtöter, Messer und Tuch vorher griffbereit liegen. Der häufigste Fehler beginnt vor dem ersten Schritt, mit dem Suchen im Rucksack, während der Fisch auf dem Kies liegt.

  1. Fisch sichern

    Der Fisch liegt auf der nassen Abhakmatte oder dem nassen Gras, nie auf Stein oder Kies, Bauch nach unten, Kopf von dir weg. Ein nasses Tuch über Rücken und Schwanz hält ihn, die freie Hand liegt flach auf dem Tuch. Ein Fisch, der zappelt, bekommt keinen sauberen Schlag.

  2. Betäuben

    Ein kräftiger Schlag mit dem Fischtöter auf die Schädeldecke, knapp oberhalb und hinter den Augen, senkrecht von oben. Der Schlag ist hart genug, wenn der Fisch sofort erschlafft. Bei großen Fischen über 3 Kilo zwei Schläge in Folge, nie ein zaghafter.

  3. Betäubung prüfen

    Das Auge dreht sich nicht mehr mit, wenn du den Fisch kippst, die Kiemendeckel bewegen sich nicht, der Körper ist schlaff. Ein Fisch, der noch zuckt oder das Auge nachführt, bekommt sofort den zweiten Schlag.

  4. Herzstich oder Kiemenschnitt

    Sofort nach dem Schlag, ohne Pause. Herzstich: das Messer zwischen den Brustflossen ansetzen und schräg nach vorn in Richtung Kopf stechen, das Herz liegt direkt dahinter. Kiemenschnitt: den Kiemendeckel anheben und die Kiemenbögen mit einem Schnitt durchtrennen, auf beiden Seiten.

  5. Ausbluten lassen

    Den Fisch mit dem Kopf nach unten halten oder im Eimer mit Wasser ausbluten lassen, zwei bis drei Minuten. Ausgeblutetes Fleisch ist heller, hält länger und schmeckt nicht nach Blut. Der Eimer kommt danach weg, ein Fisch, der im Wasser liegt, wird weich.

  6. Ausnehmen und kühlen

    So bald wie möglich, bei warmem Wetter innerhalb einer halben Stunde. Bauch öffnen, Eingeweide raus, Kiemen raus, Niere entlang der Wirbelsäule auskratzen, kurz spülen, trocken tupfen. Dann in die Kühltasche oder auf Eis, nie in den Eimer mit Wasser.

Nahaufnahme einer Regenbogenforelle auf nassem Stein, eine Hand hält sie über einem feuchten Tuch, die andere hält den Fischtöter aus Holz bereit

Das Tuch tut zwei Dinge, es hält den Fisch ruhig und es schützt seine Schleimhaut, falls der erste Schlag nicht sitzt und er doch zurück muss. Der Fischtöter steht senkrecht, und der Schlag kommt aus dem Handgelenk und dem Unterarm, kurz und hart, nicht aus der Schulter mit langem Ausholen, das daneben trifft.

Das Tuch hält, der Fischtöter zielt auf die Schädeldecke. AI-Bild

Der Schlag sitzt oberhalb der Augen, weil dort das Gehirn liegt, knapp unter der Schädeldecke, und weil dort der Schädel am dünnsten ist. Ein Schlag auf die Schnauze betäubt nicht, ein Schlag auf den Nacken bricht die Wirbelsäule und lässt den Fisch bei Bewusstsein. Die Prüfung der Betäubung ist ein Blick auf das Auge, das sich beim Kippen des Fisches nicht mehr nachführt, und auf die Kiemendeckel, die sich nicht mehr bewegen, und sie dauert zwei Sekunden, die der Fisch verdient.

Nahaufnahme eines Messers, das hinter der Brustflosse einer betäubten Forelle schräg in Richtung Kopf angesetzt wird, der Fisch liegt auf der Seite auf der nassen Matte

Der Fisch liegt auf der Seite, die Kehle frei, und die Brustflosse zeigt die Stelle. Das Messer geht dicht dahinter hinein und Richtung Kopf, und sobald das Blut kommt, wird der Fisch mit dem Kopf nach unten gehalten, damit es abläuft. Ein Stich ohne Blut hat das Herz verfehlt und wird sofort wiederholt.

Hinter der Brustflosse, schräg nach vorn, Richtung Herz. AI-Bild

Der Herzstich und der Kiemenschnitt sind gleichwertig, und beide erfüllen zwei Zwecke. Sie töten den betäubten Fisch, bevor die Betäubung nachlässt, und sie lassen ihn ausbluten, was das Fleisch heller macht, länger haltbar und frei vom Blutgeschmack. Der Kiemenschnitt ist bei der Forelle am Teich der schnellere, weil die Kiemenbögen frei liegen, der Herzstich beim Karpfen und Zander der sicherere, weil die Kiemen groß und die Kiemendeckel hart sind.

Der Aal: die Ausnahme, die im Gesetz steht

Der Aal ist der Fisch, an dem die meisten scheitern, und die Verordnung weiß das. Sein Gehirn ist klein, seine Haut glitschig, sein Körper ein Muskel, der nach dem Kopfschlag weiter arbeitet, und ein Aal, der den Schlag überlebt hat, windet sich aus jeder Hand. Deshalb erlaubt § 12 Absatz 10 für den Aal einen eigenen Weg, den die Verordnung ausdrücklich ohne vorherige Betäubung zulässt, wenn höchstens 30 Tiere am Tag gefangen und verarbeitet werden. Ein Stich dicht hinter dem Kopf, der die Wirbelsäule durchtrennt, und sofort danach das Herausnehmen der Eingeweide einschließlich des Herzens.

Ein Aal liegt auf trockenem Zeitungspapier auf einem Holzbrett, eine Hand hält ihn mit einem trockenen Tuch hinter dem Kopf, das Messer setzt dicht hinter dem Kopf an

Das trockene Papier ist der Griff, der beim Aal alles entscheidet, auf nassem Untergrund rutscht er aus jeder Hand. Das Messer geht dicht hinter dem Kopf senkrecht durch die Wirbelsäule, und unmittelbar danach wird der Bauch geöffnet und mit den Eingeweiden das Herz entfernt, weil erst das den Tod bringt.

Der Aal bekommt keinen Schlag, er bekommt den Stich hinter dem Kopf. AI-Bild

Dazu gehören zwei Handgriffe. Der Aal wird mit einem trockenen Tuch oder auf Zeitungspapier gehalten, weil nur trockener Griff hält, und Salz zum Entschleimen kommt erst an den toten Aal, an einem lebenden ist es Tierquälerei, die angezeigt werden kann. Und das Ausnehmen samt Herz ist kein Zusatz, sondern der Teil, der den Tod bringt, weil ein Aal mit durchtrennter Wirbelsäule noch Stunden Reflexe zeigt. Wer den Aal lieber betäubt, schlägt ihn auf den Kopf und sticht dann, beides ist erlaubt, nur das eine ohne das andere nicht.

Plattfisch, Großfisch, Köderfisch: was sich je Fisch ändert

Die zweite Ausnahme der Verordnung gilt der Scholle, der Flunder und der Kliesche. Ein Plattfisch darf mit einem schnellen Schnitt getötet werden, der Kehle und Wirbelsäule durchtrennt, angesetzt hinter dem Kopf auf der Augenseite, weil der Schlag auf den flachen Kopf schlecht betäubt und der Schnitt schneller zum Ziel kommt. Der Wels ist das andere Ende, ein Fisch, dessen Schädel ab 1,50 Metern einen Fischtöter kaum spürt, und der deshalb zwei kräftige Schläge mit einem schweren Totschläger und einen tiefen Herzstich braucht, oder besser zurückgeht, wo es erlaubt ist.

Rundfisch: Forelle, Barsch, Zander, Karpfen

Der Normalfall nach der Verordnung. Schlag auf die Schädeldecke, dann Herzstich oder Kiemenschnitt, dann ausbluten. Beim Karpfen sitzt der Schädel tief und breit, hier ist der Schlag kräftiger, beim Barsch reicht ein kurzer, und die Rückenflosse liegt vorher an.

Standard Schlag Herzstich

Aal: Stich hinter dem Kopf und sofort ausnehmen

Der Aal überlebt den Kopfschlag oft, weil sein Gehirn klein und die Haut glitschig ist. Die Verordnung erlaubt deshalb den Stich dicht hinter dem Kopf, der die Wirbelsäule durchtrennt, und das sofortige Herausnehmen der Eingeweide samt Herz, bis 30 Tiere am Tag. Trockenes Tuch oder Zeitungspapier zum Halten, nie Salz.

Aal Ausnahme bis 30 am Tag

Plattfisch: der Schnitt durch Kehle und Wirbelsäule

Scholle, Flunder und Kliesche dürfen nach der Verordnung mit einem schnellen Schnitt getötet werden, der Kehle und Wirbelsäule durchtrennt, hinter dem Kopf auf der dunklen Seite angesetzt. Der Schlag auf den flachen Kopf betäubt schlecht, der Schnitt ist hier der schnellere Weg.

Scholle Flunder Schnitt

Großfisch: Wels, Hecht über 1 Meter

Ein Wels ab 1,50 Metern hat einen Schädel, den ein Fischtöter kaum betäubt. Wer ihn entnimmt, braucht einen schweren Totschläger, zwei kräftige Schläge und den Herzstich mit einem langen Messer, und wer das nicht sicher kann, setzt ihn zurück, wo es erlaubt ist. Die meisten Großwelse gehen ohnehin zurück.

Wels schwer zwei Schläge

Köderfisch: getötet, bevor er an den Haken kommt

Der lebende Köderfisch ist bundesweit verboten, und das Töten folgt derselben Regel im Kleinen, Schlag auf den Kopf, dann Genickschnitt oder Herzstich. Ein Rotauge von 12 Zentimetern braucht dafür den Daumen oder die Zange, keinen Fischtöter.

Köderfisch Pflicht klein

Der Köderfisch ist der Fall, den viele vergessen. Der lebende Köderfisch ist bundesweit verboten, ein Rotauge, das an den Haken kommt, wird vorher getötet, und die Regel dafür ist dieselbe im Kleinen, Schlag auf den Kopf mit dem Daumen oder der Zange, dann der Genickschnitt.

Hältern: wo der Setzkescher erlaubt ist, und was er nicht ist

Die Frage nach dem Setzkescher ist die Frage, ob ein gefangener Fisch auf die Entscheidung warten darf, und die Länder beantworten sie verschieden. In Bremen und Hamburg ist das Hältern lebender Fische ganz untersagt. Berlin, Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland erlauben den Setzkescher mit Maßen, mindestens 3,50 Meter lang, mindestens 50 Zentimeter Ringdurchmesser, knotenlos, waagerecht und unter Wasser, in Hessen nur bis zum Ende des Fangtages. Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Thüringen schließen Forelle, Saibling und Äsche vom Hältern aus, Sachsen-Anhalt auch Zander, Hecht und Barsch, Schleswig-Holstein erlaubt ihn ausschließlich zum Frischhalten als Lebensmittel, Bayern verlangt ihn geräumig und knotenfrei, und Baden-Württemberg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen überlassen die Frage dem Verein.

Land Setzkescher Was daraus folgt
Bremen, Hamburg verboten Entscheidung am Kescher, Töten oder Zurücksetzen sofort
Berlin, Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland erlaubt mit Maßen, in Hessen bis Ende des Fangtags in Berlin, Hessen und dem Saarland geht der gehälterte Fisch nicht mehr zurück
Brandenburg, Thüringen, Sachsen-Anhalt erlaubt, nicht für Salmoniden, Sachsen-Anhalt auch nicht für Raubfisch in Thüringen wird sofort nach dem Fang oder nach Ende der Hälterung betäubt
Sachsen, Schleswig-Holstein erlaubt mit Bedingungen, nur zum Frischhalten kein Zwischenlager für die Entscheidung
Bayern erlaubt, geräumig und knotenfrei was einmal darin war, darf nicht zurück
Baden-Württemberg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen vom Land nicht geregelt Gewässerordnung des Vereins gilt

Die Regel hinter allen Zeilen ist dieselbe. Der Setzkescher ist ein Behälter für Fische, die du mitnimmst, kein Zwischenlager für die Frage, ob. In Bayern, Berlin, Brandenburg, Hessen, Thüringen und dem Saarland steht es im Gesetz, was einmal im Setzkescher war, geht nicht mehr zurück, und in Thüringen steht auch, wann der Fisch dann getötet wird, direkt nach dem Ende der Hälterung. Die Landesseiten tragen jede Zeile ausformuliert, mit Quelle und Stand.

Nach dem Töten: die Uhr läuft mit der Temperatur

Ein getöteter Fisch ist ein Lebensmittel, und sein Verderb hängt an der Temperatur, nach einer Formel, die die Fischwirtschaft seit den 1970ern benutzt. Bei 10 Grad läuft er viermal so schnell wie auf Eis, bei 20 Grad neunmal, bei 30 Grad 16-mal, und die Eingeweide beschleunigen alles, weil ihre Enzyme den Bauchlappen von innen zersetzen. Deshalb wird ausgenommen, bevor gekühlt wird, bei warmem Wetter innerhalb einer halben Stunde, und deshalb ist der Eimer mit Wasser keine Kühlung, er nimmt in einer Stunde die Lufttemperatur an. Der Rechner nimmt Lufttemperatur, Lagerung und Zustand und sagt, wann ausgenommen sein muss und wie lange der Fisch bis zur Küche hat, vorbelegt mit einem Sommertag im Schatten.

Wie lange dein Fisch frisch bleibt

Rechner

Ab dem Töten läuft die Uhr, und wie schnell, bestimmt die Temperatur. Der Rechner nimmt die Lufttemperatur, deine Lagerung am Wasser und ob der Fisch schon ausgenommen ist, und sagt, wann er ausgenommen sein muss und wie lange er bis zur Küche Zeit hat.

Frische-Rechner

Temperatur, Lagerung und Zustand rein, Stunden raus

Lagerung am Wasser
Ein Eimer mit Wasser ist keine Kühlung, er wird warm wie die Luft
Ausgenommen
Die Eingeweide verderben zuerst und zersetzen den Bauchlappen von innen
  • Ausnehmen spätestens …
  • Zeit bis zur Küche …
  • Verderb gegenüber Eis …

Verderbsrate nach dem Wurzelmodell aus Huss, Quality and quality changes in fresh fish (FAO 348, 1995): bei 10 Grad viermal, bei 20 Grad neunmal so schnell wie auf Eis. Fünf Tage auf Eis als Bezug für einen ausgenommenen Süßwasserfisch.

Die Kühltasche mit zwei Akkus hält den Fisch bei 6 bis 8 Grad, und Eis in der Tasche hält ihn bei null, so lagert der Handel. Das Eis muss den Fisch berühren und nachgefüllt werden, das Schmelzwasser läuft ab, und ein ausgenommener, gekühlter Fisch hat danach die Zeit, die der Ratgeber zum Räuchern oder zum Filetieren braucht.

Was das Fangbuch über die Entnahme sagt

Im Block stehen alle gemeldeten Fänge nach Art und Größe, und die Größenverteilung darin zeigt, über welche Fische am Wasser entschieden wird. Ob ein Fisch zurückging oder mitkam, hält das Fangbuch nicht fest, und für jeden, der mitkam, gelten die Schritte oben.

Aus 86 gemeldeten Fängen

06/2019 bis 10/2026 · 34 Gewässer · Stand 10.10.2026

Gemeldete Fänge je Monat

Gemeldete Fänge im Tagesverlauf

Die meisten Meldungen fallen in das Fenster von 16 bis 19 Uhr.

Womit gefangen wurde

Mit welcher Methode

Welche Arten gemeldet werden

Größenverteilung

  • unter 30 cm 19,5 %15
  • 30 bis 49 cm 26,0 %20
  • 50 bis 69 cm 27,3 %21
  • 70 bis 89 cm 22,1 %17
  • 90 bis 109 cm 3,9 %3
  • ab 110 cm 1,3 %1

Diese Zahlen stammen aus Fängen, die Angler selbst in CatchHub eingetragen haben. Sie zeigen, was gemeldet wurde, nicht was in einem Gewässer lebt. Niemand meldet Tage ohne Fang, deshalb sind es Fangzahlen und keine Fangchancen.

Gemeldete Fänge mit Foto, und hinter jedem die Entscheidung am Kescher:

Fänge aus der Community

zuletzt gemeldet

Wo das Töten stockt, und woran es liegt

Vier Lagen machen dem Fisch das Sterben schwer, und jede davon ist am Ufer zu sehen, bevor sie passiert.

Was passiert Was dahintersteckt Was hilft
Der Fisch liegt auf dem Kies und schlägt Der Fischtöter wird im Rucksack gesucht Fischtöter, Messer und Tuch liegen bereit, bevor der Kescher ins Wasser geht
Der Fisch zuckt nach dem Schlag weiter, der Schlag wird dreimal wiederholt Der erste war zaghaft, er hat erschreckt und nicht betäubt Ein kurzer, harter Schlag aus dem Handgelenk, oberhalb der Augen
Der Fisch kommt im Eimer wieder zu sich Der Herzstich blieb aus, weil der Fisch nach dem Schlag still lag und tot aussah Herzstich oder Kiemenschnitt sofort nach dem Schlag, ohne Pause
Der Aal windet sich im Salz Er lebt noch, das Salz sollte ihn entschleimen Salz erst an den toten Aal, beim lebenden ist das Tierquälerei und kann angezeigt werden

Bevor der erste Fisch auf der Matte liegt

0 von 7

Tippe zum Abhaken. Dein Stand bleibt auf diesem Gerät gespeichert.

Die Entscheidung fällt am Kescher, nicht am Eimer

Ein Fisch, der aus dem Wasser kommt, hat zwei Wege, und beide beginnen in derselben Sekunde. Zurück ins Wasser, mit nassen Händen und ohne Foto auf dem Kies, oder auf die Matte, Schlag, Stich, Ausbluten, Ausnehmen, Kühltasche. Was es nicht gibt, ist der dritte Weg, der Eimer, der Setzkescher als Bedenkzeit, der Fisch, der eine Stunde später doch zurückgeht. Das Recht dazu, wann ein Fisch zurückgehen darf und wann er es muss, steht im Ratgeber zum Catch and Release, und die Maße und Fristen deines Landes auf seiner Schonzeiten-Seite, für heute gerechnet.

Passende Gewässer in der App

5 von 34

Fang-Index heute, live aus der App: je höher (0 bis 100), desto besser stehen die Chancen.

Zum Nachschlagen

8 Einträge

Häufige Fragen

8 Fragen
Wie tötet man einen Fisch waidgerecht?

In zwei Schritten, sofort nach dem Fang. Erst ein kräftiger Schlag mit dem Fischtöter auf die Schädeldecke oberhalb der Augen, der den Fisch betäubt, dann ohne Pause der Herzstich zwischen den Brustflossen in Richtung Kopf oder der Kiemenschnitt durch die Kiemenbögen, damit er ausblutet. Beides schreibt die Tierschutz-Schlachtverordnung vor, und die Reihenfolge ist Pflicht.

Wie tötet man einen Aal richtig?

Mit dem Stich dicht hinter dem Kopf, der die Wirbelsäule durchtrennt, und dem sofortigen Herausnehmen der Eingeweide samt Herz. Das erlaubt die Tierschutz-Schlachtverordnung ohne vorherige Betäubung, wenn du höchstens 30 Aale am Tag fängst und verarbeitest. Der Kopfschlag allein betäubt den Aal unsicher, und Salz zum Entschleimen an einem lebenden Aal ist Tierquälerei.

Darf man Fische im Setzkescher hältern?

Je nach Land. Bremen und Hamburg verbieten das Hältern, Berlin, Brandenburg, Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen erlauben den Setzkescher mit Maßen und Ausnahmen, Bayern verlangt ihn geräumig und knotenfrei, Baden-Württemberg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen überlassen es dem Verein. Und ein gehälterter Fisch geht in vielen Ländern nicht mehr zurück, die Entscheidung fällt am Kescher.

Wo genau setzt man den Herzstich?

Zwischen den Brustflossen, in der Mitte der Kehle, mit dem Messer schräg nach vorn in Richtung Kopf. Das Herz liegt dicht hinter den Kiemen, und ein Stich von 2 bis 4 Zentimetern trifft es bei einer Forelle, 5 bis 8 bei einem Hecht. Blutet der Fisch sofort, sitzt der Stich. Der Kiemenschnitt ist die Alternative mit demselben Ergebnis.

Muss ich jeden Fisch sofort töten?

Jeden, den du entnimmst, ja, unmittelbar nach dem Fang. Die Verordnung verlangt, die Zeit zwischen Fang und Betäubung so kurz wie möglich zu halten. Ein Fisch, der zurückgehen darf und soll, geht sofort und mit nassen Händen zurück. Der Eimer mit Wasser als Zwischenlager ist in keinem Land eine Option, und der Setzkescher nur dort, wo das Land ihn erlaubt.

Was ist ein Fischtöter und brauche ich einen?

Ein kurzer, schwerer Schlagstock aus Holz oder Metall, mit dem der Schlag auf den Kopf sitzt, ohne die Hand zu verletzen. Es geht auch mit einem Stück Holz oder dem Griff eines Messers, aber nicht mit der bloßen Hand und nicht mit einem Stein, der den Kopf zerschlägt. Hamburg schreibt ihn ausdrücklich vor, zusammen mit Messer, Maßband, Kescher und Abhakmatte.

Dürfen Kinder einen Fisch töten?

Nur mit der Sachkunde, und die kommt mit der Prüfung. Berlin, Brandenburg und Rheinland-Pfalz sagen ausdrücklich, dass ein kleines Kind den lebenden Fisch nicht selbst abhakt, betäubt oder tötet, das ist Sache der Begleitung, Sachsen nennt das Abködern. Wo das Landesgesetz schweigt, gilt das Tierschutzgesetz, das Kenntnisse und Fähigkeiten vom Tötenden verlangt.

Wie lange bleibt der Fisch nach dem Töten frisch?

Auf Eis rund fünf Tage, bei 10 Grad etwas mehr als einen Tag, bei 20 Grad im Schatten rund 13 Stunden, jeweils ausgenommen, mit Eingeweiden halb so lang. Der Verderb läuft bei 10 Grad viermal und bei 20 Grad neunmal so schnell wie auf Eis. Der Rechner im Text nimmt deine Temperatur und Lagerung.

René Seidel

Geschrieben von

René Seidel

Ich angle seit 2002: angefangen mit acht Jahren an den Weihern, die mein Vater gepachtet hatte, heute vor allem am Neckar bei Heilbronn, an der Wörnitz und am Main. Mit CatchHub baue ich die Angel-Community, in der ich meine Praxis am Wasser mit echten Fangdaten zusammenbringe.

Mehr über René

Plane deinen nächsten Fang mit CatchHub

Fang-Index, Wetter-Prognose, echte Fänge und Spots der Community für Tausende Gewässer. 100 Prozent kostenlos, alle Funktionen. Direkt im Browser oder als App auf deinem Handy.

Weiterlesen

Alle zu Angel-Wissen
Angel-Wissen

Fisch filetieren: Rundfisch, Plattfisch, Aal

Filetieren ist ein Handwerk mit drei Varianten, und die meisten Anleitungen kennen nur eine. Ein Rundfisch wie Zander, Barsch oder Forelle gibt zwei Filets, ein Plattfisch vier, ein Aal wird abgezogen und als Strang gelöst, und die Gräten liegen bei jeder Familie woanders. Hier stehen die Schnittfolgen für alle drei Formen, die Grätenlage je Art, das Abziehen der Haut, die Ausbeute mit Rechner und die sieben Schritte, die ein Rundfisch braucht. 8 Min.
Angel-Wissen

Wann beißen Fische am besten? Beißzeiten je Art

Die kurze Antwort kennt jeder Angler, die Dämmerung. Sie stimmt, und sie ist die Hälfte der Wahrheit. Ab wann der Mittag die Dämmerung schlägt, warum der Zander eine andere Uhr hat als der Barsch, welche neun Größen der Fang-Index gegeneinander wiegt und was das Fangbuch über die Stunden sagt, in denen wirklich gefangen wird, steht hier. Dazu ein Rechner, der aus der Wassertemperatur die besten Stunden des Tages macht. 10 Min.
Angel-Wissen

Mondphase und Angeln: was Vollmond wirklich bringt

Jeder Angel-Mondkalender verspricht dieselbe Sache, die besten Tage des Monats, und keiner sagt, woher er sie hat. Dabei tut der Mond drei Dinge, die sich messen lassen, er macht die Nacht hell, er hebt das Meer und er läuft an jedem Tag zweimal über den Himmel. Zwei davon kommen im Süßwasser an. Hier steht, was Studien mit 341.959 Fängen und ein Hecht-See in Brandenburg über den Mond gefunden haben, warum der Effekt echt ist und trotzdem klein, wie der Fang-Index den Mond mit 13 von 100 Punkten rechnet und was die Fänge der Community je Mondphase zeigen, wenn die Tage danebenstehen. 10 Min.
Lädt...