Mittellandkanal
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Orte an dieser Strecke
Warum steht der Fluss mehrfach drin?
Ein Eintrag bei CatchHub ist immer ein Angel-Revier, also die Strecke, für die es eine eigene Erlaubnis gibt. An einem langen Fluss sind das mehrere Reviere, jedes mit eigenem Verein und eigenen Regeln. Der Name oben ist der Name des Reviers, nicht der Name des Orts.
Dieses Revier reicht über 5 Orte: Angeln am Mittellandkanal bei Wolfsburg (Allerpark), Rühen und Breitenrode (Landesgrenze). Eine Erlaubnis gilt auf der ganzen Strecke.
Wolfsburg bis Rühen Revier-Sitz
Wolfsburg (Allerpark)
Vorsfelde
Rühen
Breitenrode (Landesgrenze)
Gewässerdaten
Verein
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Beschreibung
Östlich von Wolfsburg zieht der Mittellandkanal schnurgerade auf die Landesgrenze zu Sachsen-Anhalt zu. Der Abschnitt zwischen dem Allerpark und Breitenrode misst knapp elf Kilometer und liegt vollständig in der Haltung unterhalb der Schleuse Sülfeld, rund 56 Meter über NHN. Für den bewirtschaftenden Verein ist diese Strecke sein Zandergewässer.
Zwei Uferarten, zwei Ansätze
Von oben wirkt der Kanal eintönig. Unter Wasser ist er es nicht. Im Bereich des Allerdükers laufen auf beiden Seiten Steinpackungen etwa 8 bis 10 Meter in Richtung Kanalmitte, danach übernimmt sandiger Grund. Diese Kante ist die interessanteste Linie der Strecke, weil sich Kleinfisch und Krebstiere zwischen den Steinen halten. Die zweite Uferart sind Spundwände. Am deutlichsten stehen sie am Rühener Hafen, wo es direkt vor den Füßen steil abfällt.
Was hier beißt und wo du ansetzt
Zander ist der Fisch, für den die Strecke steht. Daneben werden Aal, Flussbarsch und Karpfen zuverlässig gefangen, dazu die Weißfische des Kanals. Hecht, Quappe, Rapfen, Döbel und Schleie kommen vor, bleiben aber seltener. Posenmontagen sind hier die erfolgreichste Methode, weil die Fische entlang der Steinkante und der Spundwände wandern und sich so sauber abfischen lassen. Naturköder sind die erste Wahl, für ihre Montage gilt allerdings eine klare Vorgabe des Vereins zur Hakenwahl.
Schiffsverkehr und ungebetene Gäste
Der Kanal ist eine Bundeswasserstraße mit dichtem Güterverkehr, und das verlangt am Wasser dauerhaft Aufmerksamkeit. Ruten und Gerät gehören nie unbeaufsichtigt an die Kante. Ein vorbeifahrender Frachter zieht den Wasserstand kurz weg und schickt anschließend eine Welle nach.
Dazu kommen zwei Einwanderer, die längst zum Alltag gehören. Die Schwarzmundgrundel ist über die ganze Strecke verbreitet und hängt oft schneller am Haken als der Zielfisch. Die Wollhandkrabbe fällt vor allem dadurch auf, dass Vorfächer ohne Vorwarnung durchtrennt werden. Für beide Arten macht der Verein eigene Vorgaben zur Entnahme und zur Verwendung als Köderfisch.
Orientierung an der Strecke
Von West nach Ost führt der Abschnitt an Wendschott, Vorsfelde und Rühen vorbei und endet bei Breitenrode an der Grenze zu Sachsen-Anhalt. Zwei amtliche Pegel liegen unmittelbar am Ufer, in Vorsfelde und in Rühen. Große Sprünge zeigen sie nicht, denn der Wasserstand einer Kanalhaltung wird geregelt. Der Blick lohnt trotzdem, weil Absenkungen bei Bauarbeiten an der Schleuse Sülfeld sofort sichtbar werden.