Gewässer

Mittellandkanal Wolfsburg bis Landesgrenze (km 247,8 bis 258,7)

Angel- und Gewässerschutzverein Wolfsburg-Vorsfelde und Umgebung e.V.
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Ein Angel-Revier über 11 km: von Wolfsburg (Allerpark) bis Breitenrode (Landesgrenze)
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Fang-Bedingungen
Sehr gut Am besten 6 bis 10 Uhr, in 4 Stunden
ca. 14 °C Wasser 21 km/h SW
Beste Zeit der Woche: Fr 17 bis 20 Uhr Alle Bedingungen: 7 Tage, Analyse

Orte an dieser Strecke

Dieses Revier reicht über 5 Orte: Angeln am Mittellandkanal bei Wolfsburg (Allerpark), Rühen und Breitenrode (Landesgrenze). Eine Erlaubnis gilt auf der ganzen Strecke.

Wolfsburg bis Rühen Revier-Sitz

km 248

Wolfsburg (Allerpark)

km 249

Vorsfelde

Pegel Vorsfelde

km 256

Rühen

Pegel Rühen

km 259

Breitenrode (Landesgrenze)

Gewässerdaten

Gewässertyp 1
Zielfische 14
Angeltechniken 2
GrundangelnPosenangeln
Gewässerregeln 7
Gastkarten erhältlich Verboten
Reusen / Netze / Senke Verboten
Drei Ruten mit je einem Haken je Angler Hinweis
Naturköder nur mit Einzelhaken Hinweis
Schiffswendebecken Rühen, Hafenanlage und Liegestellen gesperrt Hinweis
Schwarzmundgrundel als Köderfisch nur im Mittellandkanal Hinweis
Wollhandkrabbe und Schwarzmundgrundel sind zu entnehmen Hinweis

Verein

Angel- und Gewässerschutzverein Wolfsburg-Vorsfelde und Umgebung e.V.

Amtsstraße 35, 38448 Wolfsburg, Niedersachsen, Deutschland

Gewässer-Profil

4,0m
Max. Tiefe
10,9km
Länge
42 bis 55m
Breite
56 m ü. NHN
Höhe
Angelsaison
Ganzjährig befischbar. Schonzeiten für Raubfische beim Verein erfragen.

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Gesamteindruck
Fischbestand
Umgebung

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Beschreibung

Östlich von Wolfsburg zieht der Mittellandkanal schnurgerade auf die Landesgrenze zu Sachsen-Anhalt zu. Der Abschnitt zwischen dem Allerpark und Breitenrode misst knapp elf Kilometer und liegt vollständig in der Haltung unterhalb der Schleuse Sülfeld, rund 56 Meter über NHN. Für den bewirtschaftenden Verein ist diese Strecke sein Zandergewässer.

Zwei Uferarten, zwei Ansätze

Von oben wirkt der Kanal eintönig. Unter Wasser ist er es nicht. Im Bereich des Allerdükers laufen auf beiden Seiten Steinpackungen etwa 8 bis 10 Meter in Richtung Kanalmitte, danach übernimmt sandiger Grund. Diese Kante ist die interessanteste Linie der Strecke, weil sich Kleinfisch und Krebstiere zwischen den Steinen halten. Die zweite Uferart sind Spundwände. Am deutlichsten stehen sie am Rühener Hafen, wo es direkt vor den Füßen steil abfällt.

Was hier beißt und wo du ansetzt

Zander ist der Fisch, für den die Strecke steht. Daneben werden Aal, Flussbarsch und Karpfen zuverlässig gefangen, dazu die Weißfische des Kanals. Hecht, Quappe, Rapfen, Döbel und Schleie kommen vor, bleiben aber seltener. Posenmontagen sind hier die erfolgreichste Methode, weil die Fische entlang der Steinkante und der Spundwände wandern und sich so sauber abfischen lassen. Naturköder sind die erste Wahl, für ihre Montage gilt allerdings eine klare Vorgabe des Vereins zur Hakenwahl.

Schiffsverkehr und ungebetene Gäste

Der Kanal ist eine Bundeswasserstraße mit dichtem Güterverkehr, und das verlangt am Wasser dauerhaft Aufmerksamkeit. Ruten und Gerät gehören nie unbeaufsichtigt an die Kante. Ein vorbeifahrender Frachter zieht den Wasserstand kurz weg und schickt anschließend eine Welle nach.

Dazu kommen zwei Einwanderer, die längst zum Alltag gehören. Die Schwarzmundgrundel ist über die ganze Strecke verbreitet und hängt oft schneller am Haken als der Zielfisch. Die Wollhandkrabbe fällt vor allem dadurch auf, dass Vorfächer ohne Vorwarnung durchtrennt werden. Für beide Arten macht der Verein eigene Vorgaben zur Entnahme und zur Verwendung als Köderfisch.

Orientierung an der Strecke

Von West nach Ost führt der Abschnitt an Wendschott, Vorsfelde und Rühen vorbei und endet bei Breitenrode an der Grenze zu Sachsen-Anhalt. Zwei amtliche Pegel liegen unmittelbar am Ufer, in Vorsfelde und in Rühen. Große Sprünge zeigen sie nicht, denn der Wasserstand einer Kanalhaltung wird geregelt. Der Blick lohnt trotzdem, weil Absenkungen bei Bauarbeiten an der Schleuse Sülfeld sofort sichtbar werden.

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