Mittellandkanal
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Orte an dieser Strecke
Warum steht der Fluss mehrfach drin?
Ein Eintrag bei CatchHub ist immer ein Angel-Revier, also die Strecke, für die es eine eigene Erlaubnis gibt. An einem langen Fluss sind das mehrere Reviere, jedes mit eigenem Verein und eigenen Regeln. Der Name oben ist der Name des Reviers, nicht der Name des Orts.
Dieses Revier reicht über 10 Orte: Angeln am Mittellandkanal bei Bad Essen, Sachsenhagen und Peine. Eine Erlaubnis gilt auf der ganzen Strecke.
Bad Essen
Alswede
Hille
Minden
Meerbeck bei Stadthagen
Sachsenhagen Revier-Sitz
Kolenfeld
Garbsen
Sehnde
Peine
Gewässerdaten
Verein
Gewässer-Profil
Fahrzeuge dürfen nur auf zugelassenen Parkplätzen oder anderen verkehrsrechtlich freigegebenen Stellen abgestellt werden.
Geangelt wird vom Betriebsweg oder von der Berme in der Uferbefestigung. Die Böschung darf nur so weit betreten werden, wie es der Zugang zur Berme nötig macht.
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Beschreibung
Der Mittellandkanal zwischen Sachsenhagen und Wolfsburg
Der Mittellandkanal ist mit 325 Kilometern die längste künstliche Wasserstraße Deutschlands. Der Anglerverband Niedersachsen hat davon die Strecke von Kilometer 128,1 bis 247,8 gepachtet, also rund 120 Kilometer quer durch Niedersachsen. Sie beginnt bei Sachsenhagen im Landkreis Schaumburg und zieht über Wunstorf, Hannover und Peine bis in den Raum Wolfsburg. Die Stichkanäle Linden mit Leine-Verbindungskanal, Misburg, Hildesheim und Salzgitter gehören dazu.
Ein Gewässer mit klarer Kante
Das Profil wiederholt sich über weite Strecken: Uferdecksteine oder Spundwand, dahinter der Betriebsweg, in der Mitte die Fahrrinne für die Berufsschifffahrt. Geangelt wird vom Betriebsweg oder von der Berme in der Uferbefestigung, einen klassischen Flachwasserbereich zum Waten gibt es hier nicht. Ein langer Kescher mit Teleskopstiel gehört deshalb zur Grundausstattung, sonst bekommst du einen guten Fisch nicht über die Steinkante.
Weil das Ufer so gleichförmig läuft, machen die Ausnahmen den Unterschied. Brücken, Wendestellen, Hafenbecken und die Mündungen der Stichkanäle bringen Kanten, Strömungswechsel und Schatten ins Spiel. Der Schiffsverkehr arbeitet für dich mit: jede Passage wirbelt Sediment auf und zieht Wasser vom Ufer weg, danach stehen die Raubfische oft direkt an der Steinschüttung. Wer eine Stelle kennt, an der ein Zufluss oder ein Bauwerk das Ufer unterbricht, hat den halben Tag schon gewonnen.
Zander, Aal und der Neue aus dem Osten
Der Kanal gilt als Zander- und Aalgewässer, dazu kommen kräftige Bestände an Brassen, Rotaugen und Flussbarschen. Karpfen, Schleie, Hecht, Aland, Rapfen und Wels tauchen regelmäßig in den Fangmeldungen auf. Auffällig ist die Zahl gebietsfremder Arten: der Wolgazander hat den niedersächsischen Mittellandkanal samt Stichkanälen vollständig besiedelt, dazu kommen Schwarzmund- und Kesslergrundel sowie der Sonnenbarsch. Wer mit Grundmontage auf Aal oder Zander ansitzt, hat die Grundeln früher am Haken als den Zielfisch.
Bevor du das erste Mal ansitzt
Der Verband steuert den Bestand über Entnahmefenster und Baglimits und verlangt eine geführte Fangstatistik, auch für Tage ohne Fang. Lies die aktuelle Gewässerordnung durch, bevor du losziehst, und prüfe die Sperrstrecken sowie die Fischschongebiete auf der Karte des Verbands. Ob und wo Karten für deinen Abschnitt zu haben sind, klärst du am besten direkt beim Anglerverband Niedersachsen.