Mittellandkanal
Auf der Karte
Orte an dieser Strecke
Warum steht der Fluss mehrfach drin?
Ein Eintrag bei CatchHub ist immer ein Angel-Revier, also die Strecke, für die es eine eigene Erlaubnis gibt. An einem langen Fluss sind das mehrere Reviere, jedes mit eigenem Verein und eigenen Regeln. Der Name oben ist der Name des Reviers, nicht der Name des Orts.
Dieses Revier reicht über 8 Orte: Angeln am Mittellandkanal bei Obersteinbeck (Recke), Bramsche und Schwagstorf (Ostercappeln). Eine Erlaubnis gilt auf der ganzen Strecke.
Recke bis Ostercappeln Revier-Sitz
Obersteinbeck (Recke)
Recke
Westerkappeln
Bramsche
Kalkriese
Broxten
Schwagstorf (Ostercappeln)
Gewässerdaten
Verein
Gewässer-Profil
Geparkt wird nur auf zugelassenen Parkplätzen oder verkehrsrechtlich freigegebenen Flächen. Der Betriebsweg am Kanal ist kein Abstellplatz.
Beide Ufer sind über befestigte Betriebswege erreichbar. Geangelt wird vom Betriebsweg oder von der Berme in der Uferbefestigung, die Böschung nur so weit betreten, wie der Zugang es erfordert.
Bewertungen
Noch keine Bewertungen. Sei der Erste und teile deine Erfahrung mit diesem Gewässer.
Gewässer-Medien
Noch keine Gewässer-Medien vorhanden
Gewässer-Rekorde
Noch keine Rekorde vorhanden. Melde deinen Fang!
Alle Fänge
Noch keine Fänge vorhanden. Sei der Erste!
Angel-Spots
Noch keine Angel-Spots vorhanden.
Beschreibung
Der Mittellandkanal zweigt am Nassen Dreieck bei Bergeshövede vom Dortmund-Ems-Kanal ab. Die Angelstrecke setzt erst bei Kanalkilometer 8 ein, an der Brücke der L 504 bei Recke im Kreis Steinfurt, und läuft von dort 40 Kilometer schnurgerade nach Osten bis Broxten bei Ostercappeln. Hinter Westerkappeln wechselt der Kanal von Nordrhein-Westfalen nach Niedersachsen in den Landkreis Osnabrück. Zwischen Bergeshövede und der Schleuse Anderten liegt kein einziges Stauwerk, das Wasser steht auf der ganzen Strecke auf 50,3 Meter über NHN. Strömung entsteht nur dort, wo die Schifffahrt sie macht.
Wie der Kanal unter Wasser gebaut ist
Das Profil wiederholt sich kilometerweit, und genau das macht es lesbar. Zwischen den Spundwänden liegen 42 Meter, im offenen Trapezabschnitt sind es bis zu 55 Meter Wasserspiegelbreite, in der Fahrrinne stehen rund 4 Meter. Spannend ist nicht die Mitte, sondern die Kante. Die Steinschüttung der Böschung fällt schräg ab und endet auf der Berme, dahinter bricht die Sohle weg. An dieser Stufe ziehen Brassen und Rotaugen entlang, und dort steht auch der Barsch, wenn er jagt.
Interessant wird der Kanal überall dort, wo etwas aus dem Schema fällt.
- Der Stichkanal Osnabrück zweigt bei Bramsche ab, dort trifft stehendes auf bewegtes Wasser
- Wendebecken und Liegestellen bringen zusätzliche Tiefe und zusätzliche Kanten
- Brückenpfeiler und Anleger geben Raubfischen Deckung auf sonst strukturloser Strecke
Die Mündungstrichter sind stark beangelt und für Gastangler gesperrt. Welche Bereiche das betrifft, steht in der Gewässerordnung des Verbandes.
Was hier beißt und wann
Als Aal- und Zanderstrecke hat der Kanal seinen Ruf, und daran hat sich wenig geändert. Aal kommt in der Dämmerung an die Steinpackung, Zander steht tagsüber tiefer und rückt abends an die Kante. Hecht findest du eher an den Ausbuchtungen als auf der geraden Strecke. Tagsüber tragen Brasse, Rotauge, Karpfen und Schleie das Geschehen, Flussbarsch geht praktisch das ganze Jahr. Die Quappe gilt im nordrhein-westfälischen Teil als ganzjährig geschont und geht schonend zurück ins Wasser.
Zugang und Umgang mit der Strecke
Beide Ufer haben einen befestigten Betriebsweg. Der Einstieg gelingt dadurch fast überall, und mit dem Rad bist du schnell weit weg vom nächsten Parkplatz. Geangelt wird vom Weg oder von der Berme in der Uferbefestigung, die Böschung bleibt so weit wie möglich unberührt. Das Auto steht auf zugelassenen Parkplätzen, nicht auf dem Betriebsweg. Ein gummierter Spundwandkescher gehört mit ans Wasser, sonst bekommst du einen guten Fisch die Wand nicht hoch.
Bewirtschaftet wird die Strecke vom Anglerverband Niedersachsen, dessen Erlaubnis hier ab Kanalkilometer 8 greift. Der Abschnitt davor gehört nicht dazu. Welche Papiere im nordrhein-westfälischen Teil zusätzlich nötig sind, klärst du vor dem ersten Wurf beim Verband.