Gewässer

Mittellandkanal Oebisfelde bis Wolmirstedt (km 258,7 bis 318,4)

Landesanglerverband Sachsen-Anhalt e.V.
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Ein Angel-Revier über 60 km: von Breitenrode (Landesgrenze) bis Kanalbrücke Magdeburg
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Fang-Bedingungen
Mäßig Am besten 6 bis 8 Uhr, in 6 Stunden
ca. 14 °C Wasser 24 km/h SW
Beste Zeit der Woche: Do 16 bis 20 Uhr Alle Bedingungen: 7 Tage, Analyse

Orte an dieser Strecke

Dieses Revier reicht über 11 Orte: Angeln am Mittellandkanal bei Breitenrode (Landesgrenze), Haldensleben und Kanalbrücke Magdeburg. Eine Erlaubnis gilt auf der ganzen Strecke.

Haldensleben Revier-Sitz

km 259

Breitenrode (Landesgrenze)

km 264

Oebisfelde-Buchhorst

km 271

Bösdorf (Oebisfelde)

km 283

Velsdorf

Pegel Velsdorf

km 295

Bülstringen

km 301

Haldensleben

Pegel Haldensleben

km 310

Groß Ammensleben

km 317

Wolmirstedt

km 318

Elbeu (Wolmirstedt)

km 321

Kanalbrücke Magdeburg

Pegel Kanalbrücke

Gewässerdaten

Gewässertyp 1
Zielfische 12
Angeltechniken 5
Gewässerregeln 17
Anfüttern Erlaubt
Angelschirm / Wetterschutz Erlaubt
Gastkarten erhältlich Erlaubt
Nachtangeln Erlaubt
Reusen / Netze / Senke Erlaubt
Belly-Boot Verboten
Bootsangeln Verboten
Setzkescher Verboten
Beim Spinn- oder Fliegenfischen nur eine Rute Hinweis
Entnommene Fische sofort in die Fangkarte eintragen Hinweis
Höchstens drei Fische je Angeltag aus Hecht, Karpfen, Quappe, Schleie und Zander Hinweis
Kanalkarte für km 258,656 bis km 318,400 zusätzlich erforderlich Hinweis
Kanalkarte nur mit Erlaubnisschein eines LAV-Mitgliedsvereins gültig Hinweis
Lebende Köderfische nur mit Ausnahmegenehmigung der Fischereibehörde Hinweis
Senke zum Köderfischfang höchstens 1,20 mal 1,20 Meter Hinweis
Zelten und Campen nur mit Erlaubnis auf ausgewiesenen Flächen Hinweis
Zwei Wurfruten mit Rolle und eine Kopfrute ohne Rolle Hinweis

Verein

Landesanglerverband Sachsen-Anhalt e.V.

Mansfelder Straße 33, 06108 Halle (Saale), Sachsen-Anhalt, Deutschland

Gewässer-Profil

4,0m
Max. Tiefe
59,7km
Länge
42 bis 55m
Breite
56 m ü. NN (Osthaltung)
Höhe
Angelsaison
Ganzjährig befischbar, Nachtangeln ist erlaubt. Vom 15. Februar bis 30. April ruht die Spinn- und Raubfischangelei.
Parkmöglichkeiten

Anfahrt und Parken nur auf dafür freigegebenen Straßen, Wegen und Parkplätzen. Der Beschilderung am Kanal ist Folge zu leisten.

Zugänglichkeit

Zugang über die Wege am Kanalufer. Angrenzende Ufer, Anlandungen, Schifffahrtsanlagen, Brücken und Schleusen dürfen für die Fischerei auf eigene Gefahr betreten werden.

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Beschreibung

Zwischen Oebisfelde und Wolmirstedt zieht der Mittellandkanal schnurgerade durch die Börde. Auf den knapp 60 Kilometern von Kanalkilometer 258,7 bis 318,4 sieht ein Uferabschnitt aus wie der nächste. Genau darin liegt die Schwierigkeit. Wer hier fängt, hat vorher überlegt, wo die Gleichförmigkeit bricht.

Ein Trog mit einer klaren Kante

Im Regelprofil misst der Kanal rund 55 Meter Wasserspiegelbreite und etwa 4 Meter Tiefe. Dort, wo Spundwände das Ufer halten, schrumpft er auf gut 42 Meter. Die Böschung fällt gleichmäßig ab und geht in eine flache Sohle über. Diese Böschungskante ist die wichtigste Struktur der ganzen Strecke, denn an ihr wandern die Weißfische, und darauf stellen sich abends die Räuber.

Interessant wird es überall dort, wo etwas aus dem Rhythmus fällt. Solche Stellen findest du zuverlässig an:

  • Brückenpfeilern und Dükern, die eine Kante im Wasser erzeugen
  • Hafeneinfahrten und Wendestellen mit deutlich mehr Tiefe
  • Liegestellen der Berufsschifffahrt und ihren aufgewühlten Sohlen
  • Einleitungen und Zuläufen mit abweichender Wassertemperatur

Wo du ansetzt

Auf Aal und Zander läuft vieles nach Sonnenuntergang, wenn der Verkehr nachlässt und das Wasser zur Ruhe kommt. Tagsüber lohnt die Suche mit leichtem Gummiköder entlang der Böschungskante, weil Barsche dort in Trupps stehen. Für die Weißfische reicht oft ein Platz am Böschungsfuß, sparsam angefüttert. Der Sog vorbeifahrender Schiffe zieht die Montage regelmäßig aus der Position, deshalb ist am Kanal ein Blei schwerer als gedacht meist das richtige.

Der Schiffsverkehr gibt den Takt vor

Der Kanal ist eine Bundeswasserstraße mit dichtem Güterverkehr. Wellenschlag und Sog kommen ohne Vorwarnung, Ruten gehören sicher abgelegt und die Ausrüstung weit genug vom Rand. Gefischt wird hier vom Ufer. Angrenzende Ufer, Brücken, Schleusen und Schifffahrtsanlagen darfst du für die Fischerei betreten, allerdings auf eigene Gefahr und nur dort, wo die Beschilderung nichts anderes sagt.

Zuständigkeit und Erlaubnis

Bei Kanalkilometer 258,656 verläuft die Landesgrenze zwischen Niedersachsen und Sachsen-Anhalt. Östlich davon gehört der Kanal bis Kilometer 318,4 zum Gewässerfonds des Landesanglerverbandes Sachsen-Anhalt, betreut von den Vereinen in Oebisfelde, Haldensleben und Wolmirstedt. Dafür brauchst du eine eigene Kanalkarte, und sie gilt nur zusammen mit dem Erlaubnisschein eines Mitgliedsvereins. Westlich der Landesgrenze endet das Revier des Anglerverbandes Niedersachsen schon bei Kilometer 247,8. Der Zipfel dazwischen gehört zu keiner der beiden Strecken.

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