Mittellandkanal
Auf der Karte
Orte an dieser Strecke
Warum steht der Fluss mehrfach drin?
Ein Eintrag bei CatchHub ist immer ein Angel-Revier, also die Strecke, für die es eine eigene Erlaubnis gibt. An einem langen Fluss sind das mehrere Reviere, jedes mit eigenem Verein und eigenen Regeln. Der Name oben ist der Name des Reviers, nicht der Name des Orts.
Dieses Revier reicht über 11 Orte: Angeln am Mittellandkanal bei Breitenrode (Landesgrenze), Haldensleben und Kanalbrücke Magdeburg. Eine Erlaubnis gilt auf der ganzen Strecke.
Haldensleben Revier-Sitz
Breitenrode (Landesgrenze)
Oebisfelde-Buchhorst
Bösdorf (Oebisfelde)
Velsdorf
Bülstringen
Haldensleben
Groß Ammensleben
Wolmirstedt
Elbeu (Wolmirstedt)
Kanalbrücke Magdeburg
Gewässerdaten
Verein
Gewässer-Profil
Anfahrt und Parken nur auf dafür freigegebenen Straßen, Wegen und Parkplätzen. Der Beschilderung am Kanal ist Folge zu leisten.
Zugang über die Wege am Kanalufer. Angrenzende Ufer, Anlandungen, Schifffahrtsanlagen, Brücken und Schleusen dürfen für die Fischerei auf eigene Gefahr betreten werden.
Bewertungen
Noch keine Bewertungen. Sei der Erste und teile deine Erfahrung mit diesem Gewässer.
Gewässer-Medien
Noch keine Gewässer-Medien vorhanden
Gewässer-Rekorde
Noch keine Rekorde vorhanden. Melde deinen Fang!
Alle Fänge
Noch keine Fänge vorhanden. Sei der Erste!
Angel-Spots
Noch keine Angel-Spots vorhanden.
Beschreibung
Zwischen Oebisfelde und Wolmirstedt zieht der Mittellandkanal schnurgerade durch die Börde. Auf den knapp 60 Kilometern von Kanalkilometer 258,7 bis 318,4 sieht ein Uferabschnitt aus wie der nächste. Genau darin liegt die Schwierigkeit. Wer hier fängt, hat vorher überlegt, wo die Gleichförmigkeit bricht.
Ein Trog mit einer klaren Kante
Im Regelprofil misst der Kanal rund 55 Meter Wasserspiegelbreite und etwa 4 Meter Tiefe. Dort, wo Spundwände das Ufer halten, schrumpft er auf gut 42 Meter. Die Böschung fällt gleichmäßig ab und geht in eine flache Sohle über. Diese Böschungskante ist die wichtigste Struktur der ganzen Strecke, denn an ihr wandern die Weißfische, und darauf stellen sich abends die Räuber.
Interessant wird es überall dort, wo etwas aus dem Rhythmus fällt. Solche Stellen findest du zuverlässig an:
- Brückenpfeilern und Dükern, die eine Kante im Wasser erzeugen
- Hafeneinfahrten und Wendestellen mit deutlich mehr Tiefe
- Liegestellen der Berufsschifffahrt und ihren aufgewühlten Sohlen
- Einleitungen und Zuläufen mit abweichender Wassertemperatur
Wo du ansetzt
Auf Aal und Zander läuft vieles nach Sonnenuntergang, wenn der Verkehr nachlässt und das Wasser zur Ruhe kommt. Tagsüber lohnt die Suche mit leichtem Gummiköder entlang der Böschungskante, weil Barsche dort in Trupps stehen. Für die Weißfische reicht oft ein Platz am Böschungsfuß, sparsam angefüttert. Der Sog vorbeifahrender Schiffe zieht die Montage regelmäßig aus der Position, deshalb ist am Kanal ein Blei schwerer als gedacht meist das richtige.
Der Schiffsverkehr gibt den Takt vor
Der Kanal ist eine Bundeswasserstraße mit dichtem Güterverkehr. Wellenschlag und Sog kommen ohne Vorwarnung, Ruten gehören sicher abgelegt und die Ausrüstung weit genug vom Rand. Gefischt wird hier vom Ufer. Angrenzende Ufer, Brücken, Schleusen und Schifffahrtsanlagen darfst du für die Fischerei betreten, allerdings auf eigene Gefahr und nur dort, wo die Beschilderung nichts anderes sagt.
Zuständigkeit und Erlaubnis
Bei Kanalkilometer 258,656 verläuft die Landesgrenze zwischen Niedersachsen und Sachsen-Anhalt. Östlich davon gehört der Kanal bis Kilometer 318,4 zum Gewässerfonds des Landesanglerverbandes Sachsen-Anhalt, betreut von den Vereinen in Oebisfelde, Haldensleben und Wolmirstedt. Dafür brauchst du eine eigene Kanalkarte, und sie gilt nur zusammen mit dem Erlaubnisschein eines Mitgliedsvereins. Westlich der Landesgrenze endet das Revier des Anglerverbandes Niedersachsen schon bei Kilometer 247,8. Der Zipfel dazwischen gehört zu keiner der beiden Strecken.