Kurz gesagt
- Der Zander frisst schlank, langsam und grundnah, weil sein Maul eng ist und seine Augen für die Dämmerung gebaut sind, und der Köder folgt diesen drei Regeln.
- Der Gummifisch ist der Zanderköder Nummer eins, in Wintermeldungen liegt er bei rund 87 Prozent, mit 8 bis 12 cm im Sommer und 12 bis 15 cm im Herbst.
- Die Form entscheidet vor der Farbe, Schaufelschwanz mit Druck im trüben Wasser, schlanker No-Action-Shad im klaren und kalten.
- Nachts fängt der schlanke Wobbler von 8 bis 14 cm in 0,5 bis 2 Metern Lauftiefe, langsam und gleichmäßig über hartem Grund.
- Der tote Köderfisch von 8 bis 12 cm schlägt den Gummi im Winter und bei träger Beißlaune, weil er liegen bleibt.
Warum der Zander schlank, langsam und unten will
Jede Köderliste für Zander beginnt mit Marken. Sie sollte mit dem Fisch beginnen, denn aus ihm folgt alles. Erstens das Maul. Der Zander hat für seine Größe ein enges Maul mit vier Fangzähnen, er packt Beute quer und dreht sie erst dann. Ein breiter Köder passt schlecht, ein schlanker immer. Zweitens die Augen. Hinter seiner Netzhaut liegt eine reflektierende Schicht, das Tapetum lucidum, das jedes Restlicht ein zweites Mal durch die Sehzellen schickt. Junge Zander wählen im Versuch Lichtstärken von 1 bis 25 Lux, ein bedeckter Tag hat 10.000. Er ist ein Jäger der Dämmerung, und ein Köder muss im Schwachlicht als Umriss und als Druckwelle funktionieren, nicht als Lackierung. Drittens der Standplatz. Er steht am Grund, an Kanten und Wänden, und frisst, was ihm dort in Reichweite kommt. Der Köder läuft deshalb grundnah, und er läuft langsam.
Drei Regeln, und jeder Zanderköder, der fängt, hält alle drei. Der Gummifisch hält sie am besten, deshalb steht er in jeder Statistik vorn. Der Wobbler hält sie nur nachts, wenn der Zander aus der Tiefe ins Flache steigt. Der Köderfisch hält sie im Liegen. Und Blinker und Spinner halten keine davon, weshalb sie in dieser Liste ganz hinten stehen.
Die Rangliste, und woher sie kommt
Die einzige belastbare Zahl, die es zur Frage gibt, stammt aus den ausgewerteten Fangmeldungen großer Raubfisch-Wettbewerbe der Monate Dezember bis Februar: 87 Prozent der gemeldeten Zander bissen auf Gummiköder, 7 Prozent auf Wobbler, 4 Prozent auf Köderfisch. Das ist eine Winterzahl und eine Zahl über Wettbewerbsangler, die vor allem aktiv fischen. Im Sommer holt der Wobbler in der Nacht auf, und am Ansitz der Köderfisch. Die Reihenfolge bleibt trotzdem dieselbe, und die Karten zeigen die sechs Gruppen, die sie bilden.
Gummifisch mit Schaufelschwanz
Der Standard. Die Schaufel macht Druck, den der Zander mit der Seitenlinie ortet, und sie läuft schon beim langsamen Absinken. 10 bis 15 cm, am Rundkopf gefaulenzt, mit Angstdrilling ab 12 cm. Im trüben Wasser die erste Wahl.
No-Action-Shad und V-Tail
Schlank, ohne Schaufel, fast ohne Eigenaktion. Er sinkt schnell, steht ruhig in der Pause und ist im klaren Wasser und unter 8 Grad oft die einzige Antwort, wenn der Schaufelschwanz zu viel Lärm macht. 10 bis 14 cm, leichter Kopf.
Wobbler in der Nacht
Schlank, 8 bis 14 cm, Lauftiefe 0,5 bis 2 m, gleichmäßig eingekurbelt. Der Zander steht nachts flach über hartem Grund und nimmt den Wobbler von unten. Am Tag fängt derselbe Köder fast nichts, weil der Fisch dann tief steht.
Toter Köderfisch
Laube, Rotauge oder Gründling von 8 bis 12 cm, auf Grund oder unter der Pose. Er bewegt sich nicht, und genau das schlägt den Gummi, wenn der Zander träge ist, im Winter und in der Nacht am Ansitz. Der Anhieb kommt spät.
Dropshot und Finesse
Der kleine Gummi 30 bis 50 cm über dem Blei, auf der Stelle zitternd. Für Zander, die den Köder ansehen und nicht nehmen, vom Boot und an der Spundwand. 7 bis 10 cm, dünnes Fluorocarbon, kein Druck.
Blade, Zocker, Jigspinner
Blech mit Vibration für tiefes Wasser, starke Strömung und Hafenbecken. Sie sinken schnell, halten die Tiefe und fangen, wenn der Zander im Winter in 8 bis 12 m steht. Vertikal vom Boot oder senkrecht an der Kaimauer.
Was in keiner dieser Statistiken auftaucht, sagt genauso viel wie das, was drinsteht. Blinker, Spinner, Spinnerbaits, Popper und Oberflächenköder fehlen, weil sie zu schnell laufen, zu hoch stehen oder zu viel Lärm machen. Wer damit einen Zander fängt, hat einen Beifang, keine Methode.
Gummifisch: die Form vor der Farbe, die Größe nach der Jahreszeit
Der Gummifisch ist der Zanderköder, und innerhalb der Gruppe entscheidet zuerst die Form. Sie bestimmt, wie viel Druck der Köder macht und wie er in der Absinkphase läuft, in der fast jeder Zanderbiss kommt. Die Tabelle ordnet die vier Bauformen dem Wasser zu, in dem sie fangen.
| Form | Druck | Fängt bei | Führung | Kopf |
|---|---|---|---|---|
| Breiter Schaufelschwanz | stark | trübes Wasser, warmes Wasser, Strömung, Nacht | Faulenzen mit zwei Umdrehungen, lange Pause | schwerer, weil die Schaufel bremst |
| Schlanker Schaufelschwanz | mittel | leicht trübes Wasser, Herbst, der Allrounder | Faulenzen oder Jiggen | Standard nach Tiefe |
| V-Tail | leicht, nur beim Absinken | klares Wasser, vorsichtige Fische | Jiggen mit kurzen Sprüngen | eine Stufe leichter |
| No-Action-Shad | fast keiner | klares Wasser, unter 8 Grad, Kanal im Winter | Schleifen und Liegen lassen, kaum Bewegung | so leicht wie möglich |
Von links nach rechts wird der Köder leiser. Die breite Schaufel schlägt bei jedem Zentimeter, der V-Tail flattert nur beim Absinken, der No-Action-Shad gleitet. Welche Form du nimmst, entscheidet das Wasser vor dir: je trüber und wärmer, desto weiter links, je klarer und kälter, desto weiter rechts.
Vier Formen, vier Druckstufen, von laut bis stumm. AI-Bild
Die Größe folgt der Beute des Jahres, und die wächst von der Brut im Mai bis zum handlangen Rotauge im November. 5 bis 10 cm im Frühjahr, 8 bis 12 im Sommer, 12 bis 15 im Herbst, 12 bis 20 im Winter, dann aber schlank. Ab 12 cm gehört ein Angstdrilling ins hintere Drittel, weil der Zander große Köder oft nur am Schwanz packt und dort ohne Zusatzhaken nichts hängt. Den Jigkopf wählst du über die Absinkzeit, 2 bis 4 Sekunden bis zum Grund, mit Wassertiefe mal 2 bis 3 als Startwert in Gramm. Wie das im Detail geht und was die Sichttiefe daran ändert, steht im Zander-Ratgeber, der die Methode trägt, so wie dieser Text den Köder.
Welche Farbe? Sichtweite mal Licht
Die Farbe ist die meistgestellte Frage und die am schlechtesten beantwortete, weil jede Antwort eine Lieblingsfarbe ist. Unter Wasser zählt Kontrast, und Kontrast ist Sichtweite mal Licht. Im trüben Wasser sieht der Zander einen Umriss auf 30 cm, dann braucht der Köder Helligkeit und Druck. Im klaren Wasser sieht er ihn auf 3 Meter, dann verrät ihn jede Farbe, die nicht zur Beute passt. Bei Sonne steht der Köder als dunkler Umriss gegen den hellen Himmel, in der Dämmerung nur noch als Bewegung. Die Matrix gibt zu jeder der zwölf Kombinationen die Farben aus, die sich im Versuch am Wasser bewährt haben, und sie ist dieselbe, die auf der Gummifisch-Seite steht.
Welche Farbe bei diesem Wasser?
FarbwahlEin Raubfisch sieht den Köder von unten gegen das Licht. Was er dabei wahrnimmt, ist ein Umriss und dessen Kontrast, nicht die Lackierung. Deshalb fragt dieser Rechner nach Sichtweite und Licht und nicht nach deinem Lieblingsköder.
Welche Farbe bei diesem Wasser?
Sichtweite und Licht rein, Kontrast raus
- Perlmutt
- Weißfisch
- Chartreuse
Heller Körper, klarer Umriss.
Der Standardfall an den meisten Tagen. Ein heller Köder bleibt auf ein paar Meter sichtbar, ohne zu schreien. Wenn nichts geht, kommt zuerst Chartreuse dazu und erst danach eine andere Größe.
Sichtweite schätzt du mit dem Köder selbst: halte ihn ins Wasser und merk dir, ab welcher Tiefe du ihn nicht mehr siehst. Das ist genauer als jeder Blick von oben auf die Oberfläche.
Eine Ausnahme ist die Nacht. Dort sieht der Zander den Köder von unten gegen das Restlicht des Himmels, und dann zählt nur der Umriss. Schwarz, Dunkelblau und Dunkelviolett liefern den härtesten, Weiß und Perlmutt den weichsten. Grelle Farben, die im trüben Tageswasser fangen, sind nachts wirkungslos, weil das Licht fehlt, das sie leuchten lässt.
Der Wobbler bei Nacht: flach, schlank, langsam
Sobald es ganz dunkel ist, verlässt der Zander seine Tagestiefe und zieht über flache Platten, Steinpackungen und Kanalböschungen, in 1 bis 3 Metern, an der Packung in 30 bis 50 Zentimetern. Dort fängt ein Köder, der am Tag fast wertlos ist, der schlanke Wobbler. 8 bis 14 cm lang, mit kurzer Schaufel und 0,5 bis 2 Metern Lauftiefe, gleichmäßig und langsam eingekurbelt, so langsam, dass die Schaufel gerade noch arbeitet. Keine Pausen, keine Schläge, kein Twitchen, der Zander verfolgt und nimmt den Köder von unten, und jede Unregelmäßigkeit lässt ihn abdrehen.
Das Licht sammelt Kleinfisch, und der Zander steht an der Grenze zwischen hell und dunkel, meist auf der dunklen Seite. Der Wobbler läuft durch den hellen Fleck hinaus ins Dunkle, dicht über der Steinpackung. Die eigene Lampe bleibt aus, bis der Fisch im Kescher ist.
Laternenlicht am Kanal, die klassische Nachtstelle. AI-Bild
Die entscheidende Größe ist die echte Lauftiefe, und die steht nicht auf der Packung. Ein Wobbler mit 2 Metern Angabe läuft an 0,14er Geflecht bei 25 Metern Wurfweite deutlich flacher, und über einer Steinpackung mit 60 cm Wasser ist genau das gewollt. Der Rechner nimmt Packungsangabe, Wurfweite und Schnur und gibt aus, wo der Köder wirklich läuft.
Wie tief läuft dein Wobbler wirklich?
RechnerDie Zahl auf der Packung ist ein Bestwert. Wie tief der Köder heute läuft, hängt an deiner Schnur und daran, wie weit du wirfst. Beides zusammen verschiebt die Tiefe um mehr als das Doppelte.
Lauftiefen-Rechner
Packungsangabe, Wurfweite und Schnur rein, echte Tiefe raus
- Echte Lauftiefe …
- Von der Packungsangabe …
- Schnur für die volle Angabe …
Die Zahl gilt für das mittlere Drittel des Einholens, dort steht der Köder am tiefsten. Das Tempo verschiebt sie kaum, die Rutenhaltung dagegen deutlich. Jeder Meter, den du die Spitze unter Wasser hältst, bringt ungefähr einen Meter dazu.
Ob eine Rassel hilft, ist unter Nachtanglern umstritten, und die Erfahrungen gehen auseinander. Was sich belegen lässt, ist die Tiefe. Ein Wobbler, der den Grund berührt, fängt an der Steinpackung mehr als einer, der 50 cm darüber läuft, weil der Zander mit dem Bauch am Stein steht. Und UV-aktive Dekore sind nachts wirkungslos, weil kein UV-Licht da ist, das sie anregt.
Köderfisch: wann er den Gummi schlägt
Der tote Köderfisch ist der zweitälteste Zanderköder und in zwei Lagen der beste. Am Ansitz, weil er liegen bleibt und riecht, während der Gummi nur fängt, solange er sich bewegt. Und im Winter, wenn der Zander tief steht und nichts verfolgt, sondern nur nimmt, was ihm vors Maul fällt. Die Größe liegt bei 8 bis 12 cm, die Art ist die Laube, danach Rotauge und Gründling, alle schlank und silbrig. Lebende Köderfische sind in allen 16 Bundesländern verboten, der tote muss frisch sein, ein aufgetauter aus dem Vorjahr riecht für den Zander wie das, was er ist.
Schlank, silbrig, mit dem harten Rücken für den Haken. Eine Laube dieser Größe passt in jedes Zandermaul, und sie ist das, was er ohnehin frisst. Rotauge und Gründling gehen ebenso, der Barsch mit seinen Stacheln nur ohne Rückenflosse.
Laube, 10 Zentimeter, die Zandergröße. AI-Bild
Angeboten wird er auf Grund mit einem Laufblei und einem Vorfach von 60 bis 80 cm, oder unter der Pose knapp über dem Grund, wo Kraut und Steine das Blei festhalten würden. Beides zeigt die Zandermontage. Der Biss ist ein Abziehen, und der Anhieb kommt erst, wenn der Zander den Fisch gedreht hat, was bei einer Laube 10 bis 20 Sekunden dauert. Wer sofort anschlägt, zieht dem Fisch den Köder aus dem Maul. Der ganze Ansitz mit Köderfisch, von der Rutenablage bis zum zweiten Abzug, bekommt einen eigenen Ratgeber dieser Reihe.
Die Nischen: Dropshot, Blade, Zocker, Twister
Drei Köderarten fangen Zander in Lagen, in denen der Gummi am Jigkopf versagt, und eine vierte war einmal der Standard.
| Köder | Lage | Größe | Führung |
|---|---|---|---|
| Dropshot-Gummi | zähe Fische, die den Köder ansehen; Spundwand, Boot | 7 bis 10 cm, dünn | auf der Stelle zittern, 30 bis 50 cm über dem Blei |
| Blade und Vibration | tiefes Wasser ab 8 m, Hafenbecken, starke Strömung | 7 bis 10 cm, 14 bis 28 g | vertikal heben und fallen lassen, am Grund liegen lassen |
| Zocker und Jigspinner | Winter im Kanal, senkrecht an der Kaimauer | 15 bis 30 g | kurze Hübe von 20 bis 40 cm, lange Pause |
| Twister | Kleinfischzeit im Frühjahr, Ufer im Sommer | 8 bis 12 cm | wie der Gummifisch, etwas schneller, der Schwanz spielt schon beim Absinken |
Alle vier sind Werkzeuge für eine Lage, nicht für eine Saison. Wer mit dem Blade in 2 Metern Wasser fischt, hat den falschen Köder, und wer im November an der Kaimauer keinen Zocker dabeihat, verpasst die Stelle, an der der Gummi zu langsam sinkt.
Köder nach Jahreszeit, Wasser und Tageszeit
Die Matrix fasst zusammen, was oben in den Kapiteln steht, als eine Zeile je Lage. Wo die Sichttiefe unter einem Meter liegt, schlägt die Trübung die Jahreszeit, dann gilt die Zeile darunter.
| Lage | Erster Köder | Größe | Zweiter Köder | Tageszeit |
|---|---|---|---|---|
| Frühjahr nach der Schonzeit, flach und warm | Gummifisch, schlanke Schaufel | 5 bis 10 cm | Twister | Abenddämmerung, bedeckte Tage |
| Sommer am Tag, tief | Gummifisch, Schaufel | 8 bis 12 cm | Dropshot am Boot | Morgen, sonst zäh |
| Sommer in der Nacht, flach | Wobbler, schlank | 8 bis 14 cm | Gummifisch am leichten Kopf | 20 bis 23 Uhr, gegen 3 Uhr die zweite Welle |
| Herbst, Kanten und Rinnen | Gummifisch, breite Schaufel | 12 bis 15 cm | Köderfisch am Ansitz | beide Dämmerungen, der ganze bedeckte Tag |
| Winter, Löcher und Fahrrinne | No-Action-Shad oder toter Köderfisch | 12 bis 20 cm | Zocker vertikal | Mittag bis früher Nachmittag |
| Trübes Wasser, unter 1 m Sicht | Gummifisch, breite Schaufel, hell | eine Nummer größer | Köderfisch | auch am hellen Tag |
| Klares Wasser, über 2 m Sicht | No-Action-Shad, Naturdekor | eine Nummer kleiner | Dropshot | nur Dämmerung und Nacht |
Wo der Köder laufen muss
Der beste Zanderköder fängt nichts, wenn er 5 Meter neben dem Fisch läuft, und der Zander steht an wenigen, immer gleichen Strukturen. Die Karten zeigen sie für Fluss, Kanal und See, und sie sagen je Struktur, wie der Köder dort anzubieten ist, senkrecht an der Spundwand, entlang der Kante im See, durch den Buhnenkessel im Fluss.
Wo Zander steht
3 Ansichten-
Scharkante
Die Scharkante ist im Stillwasser sein Leitweg. Er zieht an ihr entlang, statt sich im Freiwasser zu verteilen.
-
Untiefe im Freiwasser
Eine Kuppe im tiefen Wasser hält im Sommer Schwarmfisch, und die Zander stehen an ihrem Fuß.
-
Freies Wasser
Im Hochsommer löst er sich von der Kante und folgt den Schwarmfischen ins offene Wasser. Dann steht er in mittlerer Tiefe über Grund, den er nie berührt.
-
Totholz
Ein versunkener Stamm auf 10 m Tiefe ist kein Versteck, sondern eine Marke im gleichförmigen Grund. Der Zander steht davor und nutzt sie als Anhaltspunkt auf seiner Runde.
Gewässertyp im Lexikon: See Baggersee Weiher
Auch auf der Karte, hier aber zweite Wahl: Zufluss, Schilfgürtel, Seerosenfeld, Krautfeld, Steg.
-
Buhnenfeld
Der Buhnenkopf ist die klassische Zanderstelle: harte Strömungskante direkt neben ruhigem, tieferem Wasser.
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Brückenpfeiler
Pfeiler brechen die Strömung und werfen Schatten. Der Zander steht unterhalb in der ruhigen Kante und schaut ins strömende Wasser.
-
Prallhang
Die Außenkurve ist tief und hat Hartgrund. Nach Hochwasser stehen die Fische dort dicht am Fuß der Steinpackung.
-
Einmündung
Nach Regen drückt der Nebenlauf Trübung und Futter in den Fluss. Diese Trübungskante zieht Zander an wie sonst nichts.
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Kehrwasser
Bei starker Strömung weicht er in die Kehre aus, bleibt aber an ihrer Kante zum Hauptstrom.
Gewässertyp im Lexikon: Fluss Strom Bach
Auch auf der Karte, hier aber zweite Wahl: Totholz, Gleithang, Krautfahne.
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Fahrrinne
Der Rand der Fahrrinne ist im Kanal die einzige echte Kante. Genau dort steht der Zander, meist am Fuß der Böschung.
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Kaimauer
Der Zander steht am Fuß derselben Wand, oft in 4 bis 5 m Tiefe. Für ihn zählt der letzte Meter über dem Grund, und der Köder muss senkrecht daran entlang absinken.
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Brückenpfeiler
Schatten und Pfeiler im sonst gleichförmigen Kanal, dazu oft eine Vertiefung: drei Gründe auf einmal.
-
Liegeplätze
Boote geben Deckung und sammeln Kleinfisch. Im Hafen die Stelle für die erste und die letzte Stunde des Tages.
Gewässertyp im Lexikon: Kanal Hafen
Auch auf der Karte, hier aber zweite Wahl: Steinpackung, Hafeneinfahrt.
Was das Fangbuch zu Zanderködern sagt
Jeder in CatchHub gemeldete Zander trägt seinen Köder, und daraus entsteht die Verteilung, die alle Listen nur behaupten. Sie wächst mit jeder Meldung, und sie zeigt neben dem Köder auch Monat, Stunde und die Reviere mit den meisten Zandern. Die Verteilung zählt Fänge, keine Versuche, sie sagt also, womit gefangen wurde, und nicht, womit am längsten vergeblich geworfen wurde.
Noch zu wenige Meldungen für eine Auswertung
Dazu liegen bisher zu wenige Fänge mit Datum und Revier vor. Sobald genug zusammenkommen, stehen hier die stärksten Monate, die beste Tageszeit und die Reviere mit den meisten Fängen.
Die Meldungen mit Foto, jede mit Köder und Revier:
Zander aus der Community
zuletzt gemeldetVorfach, Haken und Angstdrilling
Der Köder hängt an einer Kette, und die schwächste Stelle entscheidet. Vor dem Gummifisch läuft Fluorocarbon von 0,30 bis 0,40 mm, 50 cm lang, an Steinpackungen und Muschelbänken länger. Wo Hechte stehen, ersetzt ein dünnes Stahl- oder Titanvorfach das Fluorocarbon, und das kostet beim Zander weniger Bisse, als die meisten glauben. Der Jighaken folgt der Köderlänge, 3/0 für 10 cm, 4/0 für 12, 5/0 für 15. Der Angstdrilling ab 12 cm ist Größe 6 bis 8, kurz an Stahl oder Titan angebunden, im hinteren Drittel des Köders, Spitzen nach oben. Wer große Zander gezielt fischt, kennt die Quote: etwa jeder zweite Fisch über 80 cm hängt nur an diesem Zusatzhaken.
Drei Köderfehler, die Zander kosten
Der erste ist zu viel Druck im klaren Wasser. Ein breiter Schaufelschwanz, der im trüben Fluss fängt, verscheucht im klaren Baggersee, und die Antwort ist der stumme Köder, nicht die andere Farbe. Der zweite ist der Wobbler am Tag. Er läuft in 2 Metern, der Zander steht in 6, und die beiden begegnen sich nie. Der dritte ist die Farbe vor der Form. Wer nach 20 Würfen die Farbe wechselt, hat drei Stellschrauben übersprungen, Tiefe, Tempo und Form. Die Farbe ist die letzte, nicht die erste.
Die Zanderbox vor dem Losgehen
0 von 7Tippe zum Abhaken. Dein Stand bleibt auf diesem Gerät gespeichert.
Die Box für eine Saison
Eine Zanderbox braucht keine 40 Köder, sie braucht die richtigen zwölf. Drei Schaufelschwänze in 10, 12 und 15 cm, je in einer hellen und einer dunklen Farbe, das sind sechs. Zwei No-Action-Shads in 10 und 12 cm für klares und kaltes Wasser. Zwei schlanke Wobbler in 10 und 12 cm mit 1 und 2 Metern Lauftiefe für die Nacht. Ein Dropshot-Gummi in 8 cm und ein Zocker mit 20 Gramm für den Winter. Dazu Jigköpfe in fünf Gewichten von 5 bis 18 Gramm, ein Dutzend Angstdrillinge und eine Rolle Fluorocarbon.
Mit dieser Box fischst du jede Lage, die oben in der Matrix steht, und du wechselst den Köder aus einem Grund, nicht aus Ungeduld. Was dann fehlt, ist die Stelle und die Stunde, und die stehen im Zander-Ratgeber und auf der Beiß-Karte deines Gewässers.
Zum Nachschlagen
11 EinträgeHäufige Fragen
8 FragenWelcher Köder ist der beste für Zander?
Der Gummifisch am Jigkopf, in 10 bis 15 cm, grundnah und langsam geführt. In den Wintermeldungen großer Raubfisch-Wettbewerbe bissen rund 87 Prozent der Zander auf Gummiköder, 7 Prozent auf Wobbler und 4 Prozent auf Köderfisch. Die Rangliste dreht sich nur in zwei Fällen, nachts am flachen Ufer für den Wobbler und im Winter am Ansitz für den toten Köderfisch.
Welche Größe sollte ein Gummifisch für Zander haben?
Im Frühjahr 5 bis 10 cm, weil die Brut klein ist, im Sommer 8 bis 12, im Herbst 12 bis 15 und im Winter 12 bis 20 cm, dann aber schlank und langsam. Ab 12 cm gehört ein Angstdrilling ins hintere Drittel, weil der Zander große Köder oft nur am Schwanz packt.
Welche Farbe fängt bei trübem Wasser?
Bei unter einem Meter Sicht helle und grelle Farben mit Kontrast, Chartreuse, Weiß, Orange, dazu ein Schaufelschwanz mit Druck. Bei klarem Wasser und Sonne Naturdekore und Silber, bei klarem Wasser und bedecktem Himmel Grün und Blau. Die Matrix im Text gibt zu jeder Sichtweite und jedem Licht die Farben aus. Die Form entscheidet vor der Farbe.
Welcher Wobbler für Zander in der Nacht?
Ein schlanker Minnow von 8 bis 14 cm mit 0,5 bis 2 Metern Lauftiefe, langsam und gleichmäßig eingeholt, ohne Pausen und ohne Twitches. Nachts steht der Zander in 1 bis 3 Metern über hartem Grund und nimmt den Köder von unten. Die echte Lauftiefe hängt an Wurfweite und Schnur, der Rechner im Text zeigt sie.
Köderfisch oder Gummifisch auf Zander?
Aktiv suchend der Gummifisch, weil du in einer Stunde 20 Stellen abfischst. Am Ansitz, im Winter und bei zähen Fischen der tote Köderfisch von 8 bis 12 cm, Laube oder Rotauge, weil er liegen bleibt und riecht. Lebende Köderfische sind in allen 16 Bundesländern verboten.
Wie schwer muss der Jigkopf beim Zanderangeln sein?
Wassertiefe in Metern mal 2 bis 3, das Ergebnis in Gramm, und dann die Absinkzeit zählen: 2 bis 4 Sekunden bis zum Grund sind richtig. In der Strömung und mit breitem Schaufelschwanz mehr, nachts im Flachen 5 bis 7 Gramm. Ein zu leichter Kopf ist der häufigere Fehler als ein zu schwerer.
Fangen Blinker und Spinner Zander?
Selten. Beide laufen zu schnell und zu hoch für einen Fisch, der grundnah und langsam frisst, und ein rotierendes Spinnerblatt hält keine Tiefe. Was vom Blech fängt, sind Blades und Zocker, die vertikal geführt werden und am Grund bleiben. Im Fangbuch tauchen Blinker unter den Zanderködern praktisch nicht auf.
Welcher Zanderköder im Winter?
Groß, schlank, langsam. Ein No-Action-Shad von 12 bis 15 cm am leichten Kopf, der lange am Grund liegt, oder ein toter Köderfisch am Ansitz. Unter 8 Grad steht der Zander tief in Löchern und an der Fahrrinne und nimmt nur, was ihm fast vors Maul fällt. Der Wobbler fällt im Winter weg.
Quellen und Stand
3 Quellen-
Luchiari, A. C. et al.: Light intensity preference of juvenile pikeperch Sander lucioperca, Aquaculture Research 37, 2006 Junge Zander wählen im Versuch 1,2 und 25,7 Lux, das Tapetum lucidum als Grund für die Dämmerungsjagd
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Fang-Index von CatchHub: Herleitung und Gewichtung der neun Faktoren Tageszeit-Profil und Bewölkung, aus denen die Tag-Nacht-Regel für den Köder folgt
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Schonzeiten und Mindestmaße der 16 Bundesländer, aus den Landesfischereiverordnungen Zander-Fristen je Land; lebende Köderfische sind bundesweit verboten
Zuletzt geprüft am . Fischereirecht ist Landesrecht, verbindlich ist immer der Erlaubnisschein deines Gewässers.
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