Kurz gesagt
- Der Albright-Knoten verbindet zwei Schnüre mit stark unterschiedlichem Durchmesser. Die dickere liegt als Schlaufe, die dünnere wickelt sich um beide Schenkel dieser Schlaufe.
- Alles hängt an einer Regel. Das Ende muss die Schlaufe auf derselben Seite verlassen, auf der es hineingegangen ist.
- 10 bis 12 Wicklungen decken die üblichen Paarungen ab, ab dem vierfachen Durchmesserunterschied werden es 14 bis 16. Sauber gebunden und feucht zugezogen hält er rund 80 bis 90 Prozent der Tragkraft der dünneren Schnur.
- Er ist leichter zu binden als der FG-Knoten und trägt dafür mehr auf. Wer den Knoten beim Werfen ständig durch die Rutenringe zieht, ist mit dem FG besser bedient.
- Klassisch sitzt er beim Fliegenfischen zwischen Fliegenschnur und Backing, beim Weitwurf zwischen geflochtener Hauptschnur und Schlagschnur.
Für Schnüre, die nicht zusammenpassen
Zwei Schnüre gleicher Stärke lassen sich mit vielen Knoten verbinden. Sobald der Durchmesserunterschied groß wird, versagen die meisten davon, weil die dünnere Schnur in die dickere einschneidet oder der Knoten aufrutscht.
Der Albright löst das über die Bauform. Die dickere Schnur bildet eine Schlaufe, und die dünnere wickelt sich um beide Schenkel dieser Schlaufe. Damit liegt die Last auf einer größeren Fläche, und der Unterschied im Durchmesser stört nicht mehr.
Steckbrief Albright-Knoten
- Wofür
- Verbindung zweier Schnüre Besonders bei stark unterschiedlichem Durchmesser
- Typischer Einsatz
- Fliegenschnur auf Backing Dort seit Jahrzehnten Standard, dazu Hauptschnur auf Schlagschnur
- Prinzip
- Wicklungen um eine Schlaufe Die dünnere Schnur wickelt sich um beide Schenkel der dickeren
- Wicklungen
- 10 bis 12 Bei extremem Unterschied bis 16, siehe Rechner
- Auftrag
- mittel Mehr als FG, weniger als ein doppelter Grinner bei großem Unterschied
- Schwierigkeit
- mittel Deutlich einfacher als der FG-Knoten, auch im Wind machbar
- Bindedauer
- rund 2 Minuten Mit Übung schneller, im Dunkeln und mit kalten Fingern länger
- Knotenfestigkeit
- rund 80 bis 90 Prozent Bezogen auf die dünnere Schnur, sauber gezogen und gesichert
- Erfunden von
- Jimmie Albright Angelführer aus Florida, bekannt aus der Salzwasser-Fliegenfischerei
Das ist der Unterschied, um den es geht
Oben das Geflecht, unten das Fluorocarbon. In der Hand fühlt sich das kaum verschieden an, unter der Lupe liegt der Faktor drei dazwischen. An diesem Sprung kommen die meisten Knoten an ihre Grenze.
Ein Knoten, der beide gleich behandelt, drückt die dünne Schnur in die dicke, bis sie einschneidet. Der Albright verteilt die Last stattdessen über zehn und mehr Wicklungen, und der Unterschied hört auf, ein Problem zu sein.
Dünnes Geflecht und dickes Fluorocarbon nebeneinander. AI-Bild
Der Knoten stammt von Jimmie Albright, einem Angelführer aus Islamorada in Florida, der ab den 1940er Jahren auf Tarpon und Bonefish fischte. Beide Fische ziehen im ersten Fluchtversuch die ganze Fliegenschnur von der Rolle, und dann hängt der Fisch an der Verbindung zum Backing. Für diese eine Stelle ist der Knoten entstanden.
Die fünf Handgriffe
Der Ablauf ist deutlich gutmütiger als beim FG-Knoten, weil die Konstruktion zwischendurch nicht auseinanderfällt. Du kannst zwischen zwei Schritten absetzen, ohne dass sich die halbe Arbeit auflöst.
-
Aus der dickeren Schnur eine Schlaufe legen
Die stärkere Schnur zu einer länglichen Schlaufe formen, etwa 10 cm lang, und zwischen Daumen und Zeigefinger festhalten. Sie bleibt bis zum Schluss geschlossen.
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Die dünnere Schnur durch die Schlaufe schieben
Rund 20 cm der dünneren Schnur von der offenen Seite her durch die Schlaufe führen und mit demselben Griff festhalten. Merke dir, auf welcher Seite sie hineingeht.
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Zehn bis zwölf Wicklungen um beide Schenkel legen
Von der offenen Seite in Richtung Schlaufenspitze wickeln, eng nebeneinander und ohne dass sich zwei Wicklungen überkreuzen. Die Wicklungen laufen immer um beide Schenkel gleichzeitig.
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Das Ende zurück durch die Schlaufe führen
Auf derselben Seite hinaus, auf der es hineingegangen ist. Danach zeigen beide dünnen Stränge zur selben Seite, und daran erkennst du am fertigen Knoten, dass er richtig liegt.
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Befeuchten und in zwei Zügen zuziehen
Speichel oder Wasser auf die Wicklungen. Erst am dünnen Ende ziehen, damit sich die Wicklungen nebeneinander ordnen, danach an beiden Hauptschnüren, bis nichts mehr rutscht. Das Ende bleibt 1 bis 2 mm stehen.
Woran du siehst, dass er richtig liegt
Ein fertiger Albright sieht auch dann ordentlich aus, wenn er falsch gebunden ist. Das macht ihn tückisch. Der Fehler fällt erst auf, wenn Last darauf kommt.
Der fertige Knoten im Detail
4 StellenVier Stellen entscheiden, ob der Knoten hält. Vergleiche deinen fertigen Albright damit, bevor du ihn ans Wasser mitnimmst.
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Eintritt und Austritt auf derselben Seite
Das entscheidende Merkmal. Verlässt das Ende die Schlaufe auf der anderen Seite, liegt der Knoten schief und verliert deutlich an Festigkeit. Diese eine Regel trennt einen haltenden Albright von einem, der beim Anhieb aufgeht.
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Wicklungen eng und ohne Kreuzung
Jede Windung liegt direkt neben der vorigen, keine liegt auf einer anderen. Eine gekreuzte Wicklung schneidet unter Last in ihre Nachbarin und wird zur Sollbruchstelle.
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Die Schlaufe liegt in der dickeren Schnur
Die stärkere der beiden bildet die Schlaufe, die dünnere wickelt. Vertauscht schneidet die dünne Schnur in sich selbst, und vom Halt bleibt kaum etwas übrig.
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Beide dünnen Enden zeigen zur selben Seite
Das Ende läuft in der Schlaufe zurück und tritt neben der Hauptschnur aus, in dieselbe Richtung. Zeigen die zwei dünnen Stränge nach entgegengesetzten Seiten, ist der Knoten falsch herum ausgetreten.
Die Alternativen im Vergleich
2 KnotenDieselbe Aufgabe, andere Bauform. Beide verbinden zwei Schnüre; unter jedem Knoten steht, wann er die bessere Wahl ist.
FG-Knoten
Keine Schlaufe, nur gekreuzte Wicklungen um das Vorfach. Deutlich schlanker und damit die bessere Wahl, wenn der Knoten ständig durch die Ringe läuft. Verlangt dafür Übung und beide Hände.
Grinner-Knoten
Als doppelter Grinner verbindet er zwei Schnüre ähnlicher Stärke schneller als der Albright. Bei großem Durchmesserunterschied wird er zum Klumpen.
Wie viele Wicklungen deine Kombination braucht
Fast jede Anleitung nennt zehn bis zwölf. Das stimmt für den mittleren Fall und wird an den Rändern falsch. Der Knoten hält über Reibung, und wie viel Reibung nötig ist, hängt daran, wie weit die beiden Durchmesser auseinanderliegen.
Rechne es für deine Schnüre aus
RechnerTrage die beiden Durchmesser ein. Der Albright hält über die Reibung der Wicklungen, und wie viele davon nötig sind, hängt daran, wie weit die Schnüre auseinanderliegen.
Wicklungs-Rechner
Durchmesser eintragen, Wicklungszahl ablesen
10 bis 12 Wicklungen
Eine Formel gibt es dafür nicht, nur eine einfache Überlegung. Je dicker die Schlaufe im Verhältnis zur wickelnden Schnur, desto weniger Umfang greift jede einzelne Windung, und desto mehr Windungen braucht es für dieselbe Haltekraft. Bei fast gleichen Stärken kehrt sich das um, und dann ist der doppelte Grinner der schnellere Weg.
An welcher Verbindung er sitzt
Ein Knoten ist nicht gut oder schlecht, er passt zu einer Aufgabe oder nicht. Die Übersicht sagt für jeden Fall, wo der Albright steht und welcher Knoten es besser kann.
Wofür der Albright-Knoten taugt
1 Aufgabe-
Zwei Schnüre miteinander verbinden
-
Erste Wahl
Fliegenschnur
Die Schlaufe legt sich um die dicke Fliegenschnur, ohne einzuschneiden. Zum Backing hin seit Jahrzehnten der Standard.
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Erste Wahl
Mono
Zwischen Hauptschnur und deutlich dickerer Schlagschnur die verbreitete Verbindung beim Weitwurf.
-
Erste Wahl
Stahl
Die Schlaufe aus dem 7x7-Stahl, die Wicklungen aus dem Fluorocarbon: so kommt das Stahlvorfach ohne Wirbel an die Hauptschnur.
-
Geht auch
Fluorocarbon
Hält zuverlässig, trägt aber sichtbar mehr auf als der FG. Am Spinngerät merkst du das bei jedem Wurf.
Besser geeignet: FG-Knoten
-
Geht auch
Geflecht
Geht, verlangt aber einen Halbschlag als Sicherung, weil glattes Geflecht zum Aufrutschen neigt.
Besser geeignet: FG-Knoten
-
Albright oder FG
Beide Knoten lösen dieselbe Aufgabe, und die Wahl zwischen ihnen ist eine Abwägung zwischen Aufwand und Auftrag.
Die Entscheidung in sechs Punkten
0 von 6Tippe zum Abhaken. Dein Stand bleibt auf diesem Gerät gespeichert.
Der Moment, in dem der Auftrag zählt
Beim Wurf schießt die Schnur durch die Ringe, und der kleinste sitzt ganz vorn. Ein Knoten, der dort anschlägt, kostet Weite und schlägt bei jedem Wurf gegen die Keramik.
Hier trennen sich Albright und FG. Wer den ganzen Tag wirft, merkt ihn bei jedem einzelnen Wurf. Wer ein Vorfach für den Ansitz anknotet, merkt ihn nie.
Am Spitzenring entscheidet sich, ob der Knoten stört. AI-Bild
Für den Alltag bedeutet das eine einfache Regel. Wer den ganzen Tag Spinnköder wirft und den Knoten dabei ständig durch die Ringe zieht, ist mit dem FG besser bedient. Wer eine Schlagschnur für weite Würfe anknotet, Backing und Fliegenschnur verbindet oder unterwegs schnell etwas reparieren muss, greift zum Albright.
Im Zahlenvergleich über alle gängigen Knoten liegt er im Mittelfeld, und das ist ehrlicher als es klingt. Ein Öhrknoten hat es leichter, weil er gegen ein starres Metallöhr arbeitet statt gegen eine zweite Schnur.
Knotenfestigkeit im Vergleich
8 KnotenAnteil der Schnur-Tragkraft, den der Knoten übrig lässt. Als Spanne, weil Schnur, Durchmesser und Zuziehen den Wert stärker bewegen als der Knoten selbst.
- FG-Knoten 90 bis 95 %
- Nagelknoten 85 bis 95 %
- Palomarknoten 85 bis 95 %
- Verbesserter Clinchknoten 85 bis 95 %
- Achterknoten 80 bis 90 %
- Grinner-Knoten 80 bis 90 %
- Albright-Knoten diese Seite 80 bis 90 %
- Schlaufenknoten 80 bis 90 %
Spulenknoten und No-Knot fehlen bewusst: der eine sieht nie Last, der andere ist eine Wicklung und liegt nicht in der Zugkette.
Der Alberto ist nicht der Albright
Kaum eine Verwechslung hält sich hartnäckiger. In vielen Foren und Videos stehen beide Namen für denselben Knoten, und wer nach dem einen sucht, bekommt eine Anleitung für den anderen.
Sie sind verwandt, aber nicht identisch. Beim Albright laufen alle Wicklungen in eine Richtung, von der offenen Seite der Schlaufe zur Spitze. Beim Alberto, benannt nach dem amerikanischen Angler Alberto Knie und im Deutschen oft verbesserter Albright-Knoten genannt, wickelst du etwa sieben Windungen hin und dieselbe Zahl auf demselben Weg wieder zurück, bevor das Ende durch die Schlaufe geht.
So entsteht ein kürzerer, kompakterer Knoten, der weniger dazu neigt zu wandern. Bezahlt wird das mit einem Arbeitsschritt mehr und etwas mehr Dicke an der Stelle, an der beide Wicklungslagen übereinanderliegen. Wer den Albright sicher beherrscht, kann den Alberto in fünf Minuten dazulernen. Umgekehrt funktioniert das nicht.
Vier Fehler, an denen er reißt
Drei davon passieren beim Binden und einer danach. Alle vier sind vermeidbar, und keinen davon siehst du dem fertigen Knoten an.
Falsche Seite beim Austritt
Das Ende verlässt die Schlaufe gegenüber der Seite, auf der es hineinging. Der Knoten sieht fertig aus und liegt trotzdem schief; unter Last kippen die Wicklungen und die Verbindung öffnet sich. Wer sich beim zweiten Schritt merkt, wo die dünne Schnur eintritt, macht diesen Fehler nie wieder.
Trocken zugezogen
Geflecht auf Fluorocarbon erzeugt beim Zuziehen Reibungswärme, und die schädigt die Oberfläche der dickeren Schnur genau dort, wo die Last später anliegt. Speichel oder Wasser vor dem letzten Zug kosten zwei Sekunden.
Bündig abgeschnitten
Ein Ende, das direkt an der letzten Wicklung endet, gibt der Wicklung eine Kante zum Aufrollen. Die Schere setzt 1 bis 2 mm daneben an. Bei glattem Geflecht kommt ein Halbschlag dazu, sonst wandert die Wicklung mit jedem Wurf.
Zu viele Wicklungen
Mehr hält nicht automatisch besser. Über etwa 16 Windungen wird der Knoten nur länger und steifer, die zusätzliche Reibung bringt nichts mehr, und die oberen Lagen schieben sich beim Zuziehen übereinander.
Beim Fliegenfischen ein Klassiker
In der Fliegenfischerei sitzt der Albright seit Jahrzehnten an der Verbindung zwischen Fliegenschnur und Backing, also der dünnen Reserveschnur auf dem Rollenkern. Eine Fliegenschnur misst rund 1,1 mm, ein geflochtenes Backing 0,25 bis 0,5 mm. Dieser Unterschied ist der größte, den ein Angler regelmäßig verknoten muss, und kaum ein anderer Knoten kommt damit ähnlich gut zurecht.
Zum Vorfach hin wird der Albright ebenfalls gebunden, dort hat er aber Konkurrenz. Nagelknoten und Schlaufe-in-Schlaufe sind schlanker, und der Unterschied im Durchmesser ist zur Vorfachspitze hin viel kleiner.
Ausschlaggebend ist das Material. Eine Fliegenschnur ist ein weicher Kunststoffmantel über einem dünnen Kern, und die Wicklungen eines FG-Knotens finden darauf keinen Halt. Die Schlaufe des Albright dagegen legt sich um den Mantel, ohne einzuschneiden.
Mehr und mehr Fliegenschnüre kommen inzwischen mit angespleißten Schlaufen an beiden Enden, und dann entfällt der Knoten ganz. Wer eine ältere Schnur fischt oder die Schlaufe abgeschnitten hat, bindet weiterhin einen Albright.
Der Übergang zur Schlagschnur
Beim Weitwurf mit schwerem Blei reißt eine dünne Hauptschnur im Moment der Beschleunigung. Vorgeschaltet wird deshalb ein kräftiges Stück Schnur, die Schlagschnur, und der Albright ist dort die verbreitete Verbindung.
Warum die Schlagschnur so lang sein muss
Im Moment der Beschleunigung liegt die gesamte Kraft auf der Schnur, und eine dünne Hauptschnur hält das mit schwerem Blei nicht aus. Deshalb läuft ein kräftiges Stück voraus, und der Albright verbindet die beiden.
Entscheidend ist die Länge. Beim Ausholen müssen noch mehrere Wicklungen der Schlagschnur auf der Spule liegen, sonst steht der Knoten genau im Wurf an einem Ring. Als Faustregel gilt die Strecke von der Rutenspitze bis zum Blei plus einmal die Rutenlänge.
Beim Ausholen muss die Verbindung auf der Spule liegen, nicht am Ring. AI-Bild
Der Knoten selbst bleibt dabei so schlank wie möglich. Die Wicklungen liegen eng nebeneinander, ohne sich zu überkreuzen, und das Ende wird kurz abgeschnitten, aber nicht bündig. Ein winziger Rest verhindert, dass die Wicklung von der Kante her aufgeht, sobald Last darauf kommt.
Beim Brandungsangeln kommt eine Besonderheit hinzu. Die Schlagschnur läuft dort konisch zu, damit der Übergang noch schlanker wird und die Verbindung schadlos durch die kleinen Spitzenringe geht. Wer stattdessen eine gleichmäßig dicke Schnur nimmt, sollte den Knoten vor jeder Angeltour ansehen, denn er nimmt bei jedem Wurf einen Schlag mit.
Häufige Fragen zum Albright-Knoten
7 FragenWofür ist der Albright-Knoten gedacht?
Für die Verbindung zweier Schnüre mit deutlich unterschiedlichem Durchmesser. Klassisch beim Fliegenfischen zwischen Fliegenschnur und Backing auf der Rolle, außerdem zwischen geflochtener Hauptschnur und Schlagschnur oder dickem Fluorocarbon.
Wie viele Wicklungen sind richtig?
Zehn bis zwölf decken die üblichen Kombinationen ab. Je weiter die beiden Durchmesser auseinanderliegen, desto mehr Reibung braucht die dünne Schnur. Ab dem vierfachen Unterschied sind 14 bis 16 sinnvoll, bei fast gleicher Stärke reichen 8 bis 10. Über 16 bringt die zusätzliche Windung nichts mehr, der Knoten wird nur länger und steifer.
Ist der Albright schwächer als der FG-Knoten?
In reinen Zugversuchen liegt der FG meist etwas darüber, sauber gebunden ist der Albright aber zuverlässig. Der entscheidende Unterschied liegt weniger in der Tragkraft als im Auftrag. Der Albright ist dicker und läuft weniger geschmeidig durch die Ringe.
Was ist der Unterschied zwischen Albright und Alberto?
Der Alberto, auch verbesserter Albright-Knoten genannt, ist eine Weiterentwicklung, kein anderer Name. Beim Albright laufen alle Wicklungen in eine Richtung. Beim Alberto wickelst du etwa sieben Windungen hin und dieselbe Zahl wieder zurück, bevor das Ende durch die Schlaufe geht. Das ergibt einen kürzeren, kompakteren Knoten, der weniger zum Wandern neigt.
Muss ich den Albright zusätzlich sichern?
Bei glattem Geflecht ist ein zusätzlicher Halbschlag mit dem Schnurende sinnvoll, weil das Material zum Rutschen neigt. Bei monofiler Schnur und Fluorocarbon liefert das Material selbst genug Reibung, dort ist der Halbschlag nicht nötig.
Läuft der Albright durch die Rutenringe?
Ja, aber spürbar. Er schlägt beim Wurf an den Ringen an, vor allem am kleinen Spitzenring. Für den Ansitz und das Brandungsangeln ist das unerheblich, beim Spinnfischen mit ständigem Wurf ist der FG-Knoten die bessere Wahl.
Wie fest hält ein Albright-Knoten wirklich?
Sauber gebunden liegt er bei rund 80 bis 90 Prozent der Tragkraft der dünneren Schnur. Genauere Zahlen sind mit Vorsicht zu lesen: Knotenfestigkeit hängt an Schnur, Durchmesser, Nässe und daran, wie schnell zugezogen wurde. Wer eine Kommazahl nennt, hat sie aus einem einzigen Zugtest mit einer einzigen Schnur.
Passt dazu
Halte fest, was an diesem Knoten hing
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