Ostsee
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Orte an dieser Strecke
Warum steht der Fluss mehrfach drin?
Ein Eintrag bei CatchHub ist immer ein Angel-Revier, also die Strecke, für die es eine eigene Erlaubnis gibt. An einem langen Fluss sind das mehrere Reviere, jedes mit eigenem Verein und eigenen Regeln. Der Name oben ist der Name des Reviers, nicht der Name des Orts.
Dieses Revier reicht über 5 Orte: Angeln am Ostsee bei Gager (Hagensche Wiek), Seedorf (Having) und Thiessow. Eine Erlaubnis gilt auf der ganzen Strecke.
Putbus Revier-Sitz
Gager (Hagensche Wiek)
Lauterbach
Seedorf (Having)
Thiessow
Gewässerdaten
Verein
Gewässer-Profil
In der Schutzzone 2 des Biosphärenreservats Südost-Rügen ruht das Angeln. Für die Having erteilt das Biosphärenreservatsamt in Putbus auf Antrag eine Befreiung.
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Beschreibung
Zwischen dem Hafen von Lauterbach und der Landspitze bei Thiessow liegt der Rügische Bodden, der nördliche Teil des Greifswalder Boddens. Rügen fasst ihn von drei Seiten ein. Im Westen schiebt sich die Halbinsel Zudar davor, im Osten liegt Mönchgut mit seinen Haken und Wieken, nach Süden öffnet sich das Wasser auf der Linie zwischen den beiden Landspitzen. Vor Lauterbach liegt die Insel Vilm, tief im Nordosten schneidet die Having ins Land.
Ein Bodden, drei sehr verschiedene Ecken
Wer zum ersten Mal herkommt, unterschätzt leicht, wie unterschiedlich die Teile sind. Die offene Fläche zwischen Zudar und Reddevitz ist weit und windanfällig, dort arbeitest du meist vom Boot. Die Hagensche Wiek bei Gager liegt geschützter und lässt sich auch bei auffrischendem Wind noch befischen. Die Having wiederum ist ein eigenes Kapitel: 5,7 Kilometer lang, gut einen Kilometer breit, an der tiefsten Stelle rund 8 Meter, und an ihrem Ufer liegt keine geschlossene Ortslage. Anlegen kannst du in Lauterbach, Seedorf und Baabe.
Hecht vorn, Hornhecht im Frühjahr
Das Zugpferd ist der Hecht, dicht gefolgt von kräftigen Barschen. Dazu kommen Zander und Aal. Im Frühjahr ziehen Hering und Hornhecht ins flache Wasser, und Meerforellen wandern vor allem an den Übergängen zur offenen Ostsee durch, also im Süden vor Thiessow. Friedfisch steht ebenfalls da, Plötze und Brassen halten sich in den krautigen Buchten.
Gefischt wird überwiegend mit Kunstködern. Gummifisch und Wobbler decken das meiste ab, an zähen Tagen bringt eine Drop-Shot-Montage über der Krautkante noch Bisse. Wo es flach genug bleibt, kommst du mit der Wathose oft weiter als mit dem Boot.
Was du vor der Fahrt klären musst
Zwei Dinge machen dieses Revier besonders. Für die Having schreibt die Küstenfischereiverordnung des Landes ein Ankergebot vor, sobald du vom Boot angelst. Ein Treibanker zum Driften zählt dazu, ein GPS-gesteuerter Elektromotor ausdrücklich nicht. Dazu liegt die Having im Biosphärenreservat Südost-Rügen, und in dessen Schutzzone 2 geht Angeln nur mit einer Befreiung des Biosphärenreservatsamtes in Putbus. Beides gehört vor die Abfahrt, nicht auf den Bodden.
Fischereilich zählt der Rügische Bodden zu den Küstengewässern von Mecklenburg-Vorpommern. Du brauchst einen Fischereischein und dazu die Angelerlaubnis des Landes für die Küstengewässer, die es als Tages-, Wochen- und Jahreskarte gibt. Wer keine Prüfung abgelegt hat, kommt über den befristeten Touristenfischereischein ans Wasser. Welche Regeln im Einzelnen gelten, steht bei den Bestimmungen dieses Reviers und ändert sich gelegentlich.