Ostsee
Auf der Karte
Orte an dieser Strecke
Warum steht der Fluss mehrfach drin?
Ein Eintrag bei CatchHub ist immer ein Angel-Revier, also die Strecke, für die es eine eigene Erlaubnis gibt. An einem langen Fluss sind das mehrere Reviere, jedes mit eigenem Verein und eigenen Regeln. Der Name oben ist der Name des Reviers, nicht der Name des Orts.
Dieses Revier reicht über 9 Orte: Angeln am Ostsee bei Greifswald-Wieck, Koserow und Zinnowitz. Eine Erlaubnis gilt auf der ganzen Strecke.
Vorpommern-Greifswald Revier-Sitz
Greifswald-Wieck
Ahlbeck (Usedom)
Bansin
Greifswalder Oie
Koserow
Lubmin
Ruden
Zinnowitz
Gewässerdaten
Verein
Gewässer-Profil
Bewertungen
Noch keine Bewertungen. Sei der Erste und teile deine Erfahrung mit diesem Gewässer.
Gewässer-Medien
Noch keine Gewässer-Medien vorhanden
Gewässer-Rekorde
Noch keine Rekorde vorhanden. Melde deinen Fang!
Alle Fänge
Noch keine Fänge vorhanden. Sei der Erste!
Angel-Spots
Noch keine Angel-Spots vorhanden.
Beschreibung
Der Greifswalder Bodden ist das größte Boddengewässer der vorpommerschen Küste, und für viele Angler beginnt die Saison hier mit einem Gedanken an den Hecht. Drei Wasser mischen sich in dieser Bucht. Süßwasser kommt aus dem Ryck bei Greifswald, schwach salziges Wasser drückt aus dem Peenestrom herein, und über die flache Randschwelle bei Ruden und der Greifswalder Oie schiebt die Ostsee ihr Salz nach. Zu diesem Revier gehört außerdem die Außenküste vor Usedom, wo hinter Zinnowitz und Koserow der Sandstrand anfängt und damit ein ganz anderes Angeln.
Flaches Brackwasser, das Hechte groß macht
Im Schnitt stehen im Bodden nur gut 5 Meter Wasser, an der tiefsten Stelle etwas mehr als 13 Meter. Das klingt wenig, ist aber genau der Grund für den Ruf dieses Reviers. Licht kommt bis auf den Grund, Seegraswiesen und Schilfkanten ziehen sich über weite Strecken am Ufer entlang, dazwischen liegen Sandflächen, Steinfelder und flache Rinnen. Wer im Frühjahr die flachen Wieken abfischt und später im Jahr weiter draußen an den Kanten sucht, arbeitet sich sinnvoll durch die Monate. Neben dem Hecht stehen Barsch und Zander auf der Liste, dazu kommen Plattfische und Hering.
Warum der Hecht im Frühjahr Vorrang hat
Anders als in den Seen des Landes hat der Hecht in den Küstengewässern eine gesetzliche Schonzeit im Frühjahr, dazu ein eigenes Mindestmaß und eine Begrenzung, wie viele Fische du am Tag mitnehmen darfst. Große Teile der flachen Wieken rund um den Bodden sind zusätzlich als Laichschonbezirke ausgewiesen und im Frühling komplett gesperrt. Die genauen Zeiträume und Grenzen stehen in den Bestimmungen zu diesem Gewässer und in der Küstenfischereiverordnung des Landes. Sieh sie dir vor der ersten Tour an, an kaum einem anderen Gewässer in Mecklenburg-Vorpommern ist diese eine Regel so entscheidend.
Brandung, Boot und die Vorschriften dafür
Vor Usedom sieht das Angeln völlig anders aus. Von Koserow bis Ahlbeck zieht sich ein durchgehender Strand, an dem im Herbst und Winter die Brandungsangler stehen, dazu kommen die Seebrücken der Ostseebäder. Auf dem Bodden dominiert dagegen das Boot, und dafür gelten eigene Vorschriften. Sie betreffen das Schleppangeln in den Boddengewässern und die Ankerpflicht in einzelnen Bereichen, wobei ein elektronischer Anker ausdrücklich nicht als Anker zählt. Wer mit dem eigenen Boot rausfährt, sollte das vorher gelesen haben.
Was du an Papieren brauchst
Fischereirechtlich gehören die Küstengewässer dem Land. Neben deinem Fischereischein brauchst du deshalb die Angelerlaubnis des Landes für die Küstengewässer, die für alle Bodden, Haffe und die Ostsee innerhalb der deutschen Hoheitsgewässer gilt. Wer keinen Fischereischein hat, kommt über den Touristenfischereischein ans Wasser, der ohne Prüfung ausgegeben wird und zeitlich befristet ist. Welche Variante zu deinem Aufenthalt passt und wo du sie bekommst, erfährst du beim zuständigen Landesamt.