Ostsee
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Orte an dieser Strecke
Warum steht der Fluss mehrfach drin?
Ein Eintrag bei CatchHub ist immer ein Angel-Revier, also die Strecke, für die es eine eigene Erlaubnis gibt. An einem langen Fluss sind das mehrere Reviere, jedes mit eigenem Verein und eigenen Regeln. Der Name oben ist der Name des Reviers, nicht der Name des Orts.
Dieses Revier reicht über 3 Orte: Angeln am Ostsee bei Binz, Prora und Sassnitz. Eine Erlaubnis gilt auf der ganzen Strecke.
Sassnitz Revier-Sitz
Binz
Prora
Gewässerdaten
Verein
Gewässer-Profil
P+R-Parkplatz in Neu Mukran, von dort rund zehn Minuten durch den schmalen Küstenwald bis an den Strand der Prorer Wiek.
Der Strandabschnitt bei Mukran ist über eine Treppe erreichbar. Der Grund fällt flach ab und ist mit Steinfeldern belegt, eine Wathose ist dort sinnvoll.
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Beschreibung
Zwischen dem Hafen von Sassnitz und der Seebrücke von Binz liegt ein rund 15 Kilometer langer Bogen offener Ostsee. Die Prorer Wiek ist kein Bodden, sondern Außenküste. Der Wind steht hier oft ungebremst auf Land, das Wasser ist salzig und klar, und wenige Kilometer draußen stehen schon rund 20 Meter unter dem Kiel. Genau das trennt diese Strecke von den geschützten Gewässern westlich der Insel.
Warum die Strecke bei Sassnitz beginnt
Nördlich der Stadt fängt der Nationalpark Jasmund an, die Kreideküste bis Lohme. In dem Streifen Küstengewässer, der zum Nationalpark gehört, ist das Angeln von Sassnitz bis Lohme verboten. Deshalb setzt das Revier am Hafen an und nicht erst am Königsstuhl. Im Süden stößt die Grenze des Biosphärenreservats Südost-Rügen am östlichen Ortsrand von Binz an die Küste, und in dessen Schutzzone 2 ist das Angeln nicht zulässig. Dazwischen liegt die Prorer Wiek, und die ist auf ganzer Länge befischbar.
Was hier beißt und wo du ansetzt
Der Grund wechselt auf kurzer Strecke. Nördlich von Prora, in Richtung Fährhafen, mischen sich Feinsand und Steinfelder, und das Wasser wird schnell tiefer. Auf dieser Kante steht der Plattfisch, Flunder und Scholle vorneweg, dazu Kliesche und gelegentlich Steinbutt. Am Strandabschnitt bei Mukran fällt der Boden dagegen flach ab und ist mit Steinfeldern belegt, das ist im Frühjahr die Adresse für die Meerforelle. Draußen auf dem Kutter kommen Hering, Makrele und Hornhecht dazu. Von Dezember bis in den Mai laufen ab Sassnitz die Trolling-Touren, geschleppt wird dann auf Lachs und Meerforelle.
Vom Strand, von der Mole und vom Boot
Brandungsangeln läuft hier am besten, wenn der Wind von vorn kommt, drei bis fünf Beaufort reichen völlig. Er trübt den Sandgrund ein und spült Nahrung frei, der Plattfisch folgt bis dicht unter Land. Tagsüber im Sommer hat das wenig Sinn, die Hauptstrände gehören dann den Badegästen. Später Abend und Nacht sind die produktive Zeit, und ohne Kopflampe und Knicklichter wird es mühsam, weil die Strände unbeleuchtet bleiben. Im Hafen von Sassnitz ist das Angeln dagegen grundsätzlich nicht gestattet. Geduldet wird es allein an der Seebrücke und am Molenkopf der Ostmole, und auf der Ostmole vom Leuchtturm bis zum dritten Wendehammer nur zwischen 0 und 10 Uhr sowie zwischen 17 und 24 Uhr. Ins Fahrwasser der Hafeneinfahrt darf nie ein Angelgerät.
- P+R-Parkplatz Neu Mukran, von dort rund zehn Minuten durch den schmalen Küstenwald an den Strand
- Treppenabgang bei Mukran zum Strandstück in Richtung Sassnitz, Wathose empfohlen
Was du dabeihaben musst
An der Küste Mecklenburg-Vorpommerns gibt es keine freien Angelgewässer. Neben dem Fischereischein brauchst du den Nachweis der Fischereiabgabe und die Küstenangelerlaubnis des Landes, herausgegeben vom Landesamt für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei. Sie gilt im Geltungsbereich des selbständigen Fischereirechts des Landes und schließt Unterwarnow und Breitling ausdrücklich aus. Erlaubt sind höchstens drei Handangeln und eine Köderfischsenke, mehr nicht. Auf Dorsch darfst du in der westlichen Ostsee derzeit nicht gezielt angeln, für Angler gilt ein Fangverbot, und Beifänge gehen sofort und schonend zurück. Für Aal gilt in den EU-Meeresgewässern dasselbe. Mindestmaße, Schonzeiten und Tagesfangbegrenzungen ändern sich von Jahr zu Jahr, den aktuellen Stand prüfst du am besten kurz vor der Tour beim Landesamt.