Gewässer

Ostsee Eckernförder Bucht

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Ein Angel-Revier über 17 km
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Fang-Bedingungen
Gut Am besten 6 bis 10 Uhr, in 6 Stunden
ca. 14 °C Wasser 25 km/h SW
Beste Zeit der Woche: Mi 15 bis 21 Uhr Alle Bedingungen: 7 Tage, Analyse

Orte an dieser Strecke

Dieses Revier reicht über 9 Orte: Angeln am Ostsee bei Altenhof, Eckernförde und Surendorf. Eine Erlaubnis gilt auf der ganzen Strecke.

Eckernförde Revier-Sitz

Pegel Eckernförde

Altenhof

Aschau

Boknis Eck

Dänisch-Nienhof

Karlsminde

Langholz

Noer

Surendorf

Gewässerdaten

Gewässertyp 2
Angeltechniken 4
Gewässerregeln 9
Belly-Boot Erlaubt
Bootsangeln Erlaubt
Nachtangeln Erlaubt
Aal: gezielte Freizeitfischerei ganzjährig verboten Hinweis
Andere Fanggeräte als die Handangel nur für Erwerbsfischer Hinweis
Dorsch: gezielte Freizeitfischerei 2026 ganzjährig verboten Hinweis
Fischereischein und Fischereiabgabe erforderlich Hinweis
Freier Fischfang mit der Handangel, kein Erlaubnisschein nötig Hinweis
Militärische Sperr- und Warngebiete bei Eckernförde und Surendorf Hinweis

Gewässer-Profil

28,5m
Max. Tiefe
17,0km
Länge
10000m
Breite
Angelsaison
Ganzjährig befischbar. Meerforelle im Frühjahr und ab September, Hering im Frühjahr, Hornhecht im Frühsommer, Plattfisch in der Brandung ab Oktober.
Parkmöglichkeiten

An mehreren Strandabschnitten der Bucht liegen Parkplätze dicht am Wasser, etwa bei Waabs und am Lehmbergstrand.

Zugänglichkeit

Mole, Stege und Hafenbereich in Eckernförde sind kurz vom Parkplatz aus erreichbar. An den Kliffabschnitten zwischen Altenhof und Boknis Eck ist der Weg zum Wasser deutlich beschwerlicher. Die Seebrücke in Surendorf gehört zum militärischen Sperrgebiet und darf nicht betreten werden.

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Beschreibung

Die Eckernförder Bucht schneidet 17 Kilometer tief in die Küste zwischen Dänischem Wohld im Süden und Schwansen im Norden. Ganz innen liegt Eckernförde, nach Nordosten öffnet sich die Bucht über eine rund 10 Kilometer breite Linie zwischen Boknis Eck und Dänisch-Nienhof zur Kieler Bucht. Tiefer als 28 Meter wird es nirgends. Für Küstenangler ist das ein Glücksfall, weil die fängigen Kanten fast überall in Wurfweite vom Strand liegen.

Kliff, Sandriffe und Seegras

Am Südufer zieht sich über weite Strecken eine Kliffküste, bei Altenhof steht die Abbruchkante gut 30 Meter über dem Wasser. Vor dem Strand laufen Sandriffe parallel zum Ufer, dazwischen liegen Rinnen, Steinfelder und Seegraswiesen. Genau diese Wechsel sind es, die du beim Waten suchst. Wo eine Steinbank in Sand übergeht oder eine Rinne ins tiefere Wasser abfällt, steht Beute, und dort steht auch der Räuber. Das Nordufer bei Karlsminde, Langholz und Waabs ist flacher und sandiger, hier lohnen längere Würfe und ruhiges Absuchen. Der innere Teil vor Eckernförde bringt Molen, Stege und den Hafenbereich ins Spiel, also Strukturen, an denen sich Schwarmfisch sammelt.

Was hier beißt und wann

Für die meisten ist die Meerforelle der Grund, überhaupt herzukommen. Sie läuft im Frühjahr auf den flachen Riffen und kommt ab September wieder verlässlich in Reichweite. Hering zieht im Frühjahr in die Bucht, im Frühsommer folgt der Hornhecht, und ab Oktober beginnt die Zeit der Brandungsangler mit Scholle, Flunder und Kliesche. Meeräsche und Aal gehören ebenfalls zum Bestand. Auf den Aal darfst du als Angler allerdings nicht mehr gezielt fischen, und auch der Dorsch ist für die Freizeitfischerei gesperrt, obwohl er nach wie vor in der Bucht steht. Wie lange das gilt, entscheidet die EU jedes Jahr neu, prüfe die aktuelle Lage also vor der Tour.

Papiere, Zugang und ein paar Eigenheiten

An der Ostseeküste Schleswig-Holsteins gilt freier Fischfang. Einen Erlaubnisschein eines Bewirtschafters brauchst du hier nicht, wohl aber einen gültigen Fischereischein mit entrichteter Fischereiabgabe. Die bekannten Ausnahmen an der Schlei und rund um Lübeck betreffen die Eckernförder Bucht nicht. Zwei Dinge solltest du trotzdem im Kopf haben, bevor du dich ins Wasser stellst:

  • Bei Surendorf und vor Eckernförde liegen militärische Sperr- und Warngebiete der Wehrtechnischen Dienststelle 71. Die Seebrücke in Surendorf gehört dazu und darf nicht betreten werden.
  • Rund um die Mündungen der kleinen Zuläufe gelten im Herbst Schonbezirke, in denen aufsteigende Fische ihre Ruhe brauchen.

Anfahrt und Einstieg sind unkompliziert. An mehreren Strandabschnitten stehst du kurz nach dem Parkplatz im Wasser, an den Kliffabschnitten kostet der Weg hinunter dagegen etwas Kondition. Watangler geben sich untereinander Platz, üblich sind rund 30 Meter Abstand, und wer mit Boot oder Belly-Boot unterwegs ist, hält sich deutlich weiter vom Ufer weg.

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