Ostsee
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Orte an dieser Strecke
Warum steht der Fluss mehrfach drin?
Ein Eintrag bei CatchHub ist immer ein Angel-Revier, also die Strecke, für die es eine eigene Erlaubnis gibt. An einem langen Fluss sind das mehrere Reviere, jedes mit eigenem Verein und eigenen Regeln. Der Name oben ist der Name des Reviers, nicht der Name des Orts.
Dieses Revier reicht über 9 Orte: Angeln am Ostsee bei Altenhof, Eckernförde und Surendorf. Eine Erlaubnis gilt auf der ganzen Strecke.
Eckernförde Revier-Sitz
Altenhof
Aschau
Boknis Eck
Dänisch-Nienhof
Karlsminde
Langholz
Noer
Surendorf
Gewässerdaten
Gewässer-Profil
An mehreren Strandabschnitten der Bucht liegen Parkplätze dicht am Wasser, etwa bei Waabs und am Lehmbergstrand.
Mole, Stege und Hafenbereich in Eckernförde sind kurz vom Parkplatz aus erreichbar. An den Kliffabschnitten zwischen Altenhof und Boknis Eck ist der Weg zum Wasser deutlich beschwerlicher. Die Seebrücke in Surendorf gehört zum militärischen Sperrgebiet und darf nicht betreten werden.
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Beschreibung
Die Eckernförder Bucht schneidet 17 Kilometer tief in die Küste zwischen Dänischem Wohld im Süden und Schwansen im Norden. Ganz innen liegt Eckernförde, nach Nordosten öffnet sich die Bucht über eine rund 10 Kilometer breite Linie zwischen Boknis Eck und Dänisch-Nienhof zur Kieler Bucht. Tiefer als 28 Meter wird es nirgends. Für Küstenangler ist das ein Glücksfall, weil die fängigen Kanten fast überall in Wurfweite vom Strand liegen.
Kliff, Sandriffe und Seegras
Am Südufer zieht sich über weite Strecken eine Kliffküste, bei Altenhof steht die Abbruchkante gut 30 Meter über dem Wasser. Vor dem Strand laufen Sandriffe parallel zum Ufer, dazwischen liegen Rinnen, Steinfelder und Seegraswiesen. Genau diese Wechsel sind es, die du beim Waten suchst. Wo eine Steinbank in Sand übergeht oder eine Rinne ins tiefere Wasser abfällt, steht Beute, und dort steht auch der Räuber. Das Nordufer bei Karlsminde, Langholz und Waabs ist flacher und sandiger, hier lohnen längere Würfe und ruhiges Absuchen. Der innere Teil vor Eckernförde bringt Molen, Stege und den Hafenbereich ins Spiel, also Strukturen, an denen sich Schwarmfisch sammelt.
Was hier beißt und wann
Für die meisten ist die Meerforelle der Grund, überhaupt herzukommen. Sie läuft im Frühjahr auf den flachen Riffen und kommt ab September wieder verlässlich in Reichweite. Hering zieht im Frühjahr in die Bucht, im Frühsommer folgt der Hornhecht, und ab Oktober beginnt die Zeit der Brandungsangler mit Scholle, Flunder und Kliesche. Meeräsche und Aal gehören ebenfalls zum Bestand. Auf den Aal darfst du als Angler allerdings nicht mehr gezielt fischen, und auch der Dorsch ist für die Freizeitfischerei gesperrt, obwohl er nach wie vor in der Bucht steht. Wie lange das gilt, entscheidet die EU jedes Jahr neu, prüfe die aktuelle Lage also vor der Tour.
Papiere, Zugang und ein paar Eigenheiten
An der Ostseeküste Schleswig-Holsteins gilt freier Fischfang. Einen Erlaubnisschein eines Bewirtschafters brauchst du hier nicht, wohl aber einen gültigen Fischereischein mit entrichteter Fischereiabgabe. Die bekannten Ausnahmen an der Schlei und rund um Lübeck betreffen die Eckernförder Bucht nicht. Zwei Dinge solltest du trotzdem im Kopf haben, bevor du dich ins Wasser stellst:
- Bei Surendorf und vor Eckernförde liegen militärische Sperr- und Warngebiete der Wehrtechnischen Dienststelle 71. Die Seebrücke in Surendorf gehört dazu und darf nicht betreten werden.
- Rund um die Mündungen der kleinen Zuläufe gelten im Herbst Schonbezirke, in denen aufsteigende Fische ihre Ruhe brauchen.
Anfahrt und Einstieg sind unkompliziert. An mehreren Strandabschnitten stehst du kurz nach dem Parkplatz im Wasser, an den Kliffabschnitten kostet der Weg hinunter dagegen etwas Kondition. Watangler geben sich untereinander Platz, üblich sind rund 30 Meter Abstand, und wer mit Boot oder Belly-Boot unterwegs ist, hält sich deutlich weiter vom Ufer weg.