Gewässer

Ostsee Fehmarn, Fehmarnbelt und Heiligenhafen

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Ein Angel-Revier über 78 km
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Fang-Bedingungen
Gut Am besten 6 bis 8 Uhr, in 6 Stunden
ca. 15 °C Wasser 45 km/h SW
Beste Zeit der Woche: Mi 15 bis 20 Uhr Alle Bedingungen: 7 Tage, Analyse

Orte an dieser Strecke

Dieses Revier reicht über 9 Orte: Angeln am Ostsee bei Fehmarn-Südstrand, Marienleuchte und Westermarkelsdorf. Eine Erlaubnis gilt auf der ganzen Strecke.

Fehmarn und Heiligenhafen Revier-Sitz

Fehmarn-Südstrand

Fehmarnsund

Heiligenhafen

Pegel Heiligenhafen

Katharinenhof

Marienleuchte

Pegel Marienleuchte

Orth

Staberhuk

Westermarkelsdorf

Gewässerdaten

Gewässertyp 2
Zielfische 13
AalAalmutterDorschFlunderHeringHornhechtKliescheMakreleMeeräscheMeerforelleScholleSteinbuttWittling
Angeltechniken 3
Gewässerregeln 12
Belly-Boot Erlaubt
Bootsangeln Erlaubt
Nachtangeln Erlaubt
Reusen / Netze / Senke Verboten
Aal: gezielte Freizeitfischerei ganzjährig verboten Hinweis
Der Krummsteert im Naturschutzgebiet Sulsdorfer Wiek darf nicht betreten werden Hinweis
Der Südstrand auf Fehmarn ist im Sommer für Brandungsangler gesperrt Hinweis
Dorsch: gezielte Freizeitfischerei 2026 ganzjährig verboten Hinweis
Fischereischein und Fischereiabgabe erforderlich, Urlauberfischereischein möglich Hinweis
Freier Fischfang mit der Handangel, kein Erlaubnisschein nötig Hinweis
Im Kommunalhafen Heiligenhafen und an der Ostmole ist eine gesonderte Tageskarte nötig Hinweis
Im Naturschutzgebiet Ostseefläche westlich Fehmarn nur Ufer- und Watangeln, kein Boot Hinweis

Gewässer-Profil

30,0m
Max. Tiefe
78,0km
Länge
Angelsaison
Ganzjährig befischbar. Schonzeiten und Mindestmaße richten sich nach der Küstenfischereiverordnung des Landes.
Parkmöglichkeiten

In Heiligenhafen führt der Zugang zum Graswarder über den Parkplatz am Steinwarder, weiter geht es zu Fuß oder mit dem Rad.

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Fischbestand
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Beschreibung

Rund um Fehmarn liegt eines der dichtesten Angelreviere der westlichen Ostsee. Etwa 78 Kilometer Küstenlinie umschließen die Insel, dazu kommen der Fehmarnsund und die Festlandsküste bei Großenbrode und Heiligenhafen. Nach Norden öffnet sich der Fehmarnbelt, eine knapp 19 Kilometer breite und bis zu 30 Meter tiefe Meerenge. Ihr Tiefenwasser reicht bis dicht unter Land, und genau das macht die Nordostspitze bei Marienleuchte so verlässlich.

Vier Küsten, vier Charaktere

Die Westküste zwischen Westermarkelsdorf und Flügge fällt flach ab. Steinpackungen, Muschelbänke und Seegras liegen dort in zwei bis drei Metern Wasser, weite Würfe zahlen sich aus. Nordwärts wird der Grund sandig, davor zieht sich eine Strömungskante in etwa hundert Metern Entfernung. Steinig und schroff ist dagegen die Ostküste von Katharinenhof bis Staberhuk, wo Kliff, große Steine und Krautfelder aufeinandertreffen. Im Süden bei Burgtiefe und Wulfen findest du feinen Sand, flaches Wasser und die geschütztesten Strände der Insel.

Der Fehmarnsund selbst ist ein eigenes Kapitel. Zwischen der Brücke und Strukkamphuk steht Strömung über sieben bis acht Metern Wasser. Wer auf dem Festland bleibt, hat bei Heiligenhafen den Graswarder mit flachen Sand- und Krautzonen vor sich.

Was hier beißt und wann

Das Jahr hat einen klaren Takt. Im Frühjahr, wenn der Raps blüht, ziehen Hornhechte dicht unter Land. Der Sommer gehört Makrele und Meeräsche, im Herbst und Winter stehen Plattfisch und Dorsch in der Brandung. Beim Dorsch lohnt vorher ein Blick auf die aktuellen Fangregeln. Meerforellen lassen sich das ganze Jahr über abfangen, an der Ostküste bei Marienleuchte und Presen besonders zuverlässig.

Vom Ufer dominieren Brandungsangeln und Spinnfischen. An den flachen Abschnitten kommst du mit der Wathose deutlich weiter, und aus Heiligenhafen und Burgstaaken laufen Kutter und Kleinboote auf die Bänke im Belt.

Was du vorher klären solltest

Die Küstengewässer vor Fehmarn und Heiligenhafen sind freies Fischereigebiet, eine Pachtstrecke mit eigenem Erlaubnisschein gibt es hier nicht. Ohne Papiere geht es trotzdem nicht. Ein gültiger Fischereischein samt Abgabemarke gehört in die Tasche, für Urlauber führt die Stadt eine befristete Variante.

Nicht überall gilt das Gleiche. Der Kommunalhafen in Heiligenhafen und die Ostmole laufen über eine eigene Tageskarte, die Binnenseen hinter dem Deich zählen fischereirechtlich als Binnengewässer. Seit März 2026 liegt westlich der Insel außerdem das Meeresschutzgebiet Ostseefläche westlich Fehmarn. Vom Ufer und watend darf dort weiter geangelt werden, vom Boot aus nicht mehr. Prüfe die aktuellen Grenzen, Fangbeschränkungen und Bestimmungen vor der Tour bei der zuständigen Stelle des Landes.

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