Ostsee
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Orte an dieser Strecke
Warum steht der Fluss mehrfach drin?
Ein Eintrag bei CatchHub ist immer ein Angel-Revier, also die Strecke, für die es eine eigene Erlaubnis gibt. An einem langen Fluss sind das mehrere Reviere, jedes mit eigenem Verein und eigenen Regeln. Der Name oben ist der Name des Reviers, nicht der Name des Orts.
Dieses Revier reicht über 7 Orte: Angeln am Ostsee bei Barhöft, Stahlbrode und Wittower Fähre. Eine Erlaubnis gilt auf der ganzen Strecke.
Stralsund Revier-Sitz
Barhöft
Stahlbrode
Stralsund
Wittower Fähre
Gewässerdaten
Verein
Gewässer-Profil
Vom Ufer ist das Angeln im Nationalpark nur an ausgewiesenen Angelstränden erlaubt, unter anderem bei Kloster, Vitte, Neuendorf, Schaprode, Waase und Klausdorf. Am Strelasund außerhalb des Nationalparks gilt das nicht.
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Beschreibung
Zwischen Stahlbrode am südlichen Strelasund und der Nordspitze von Hiddensee liegt eines der bekanntesten Brackwasserreviere der deutschen Ostseeküste. Der Strelasund trennt Rügen vom Festland, nördlich davon öffnen sich Kubitzer, Schaproder und Vitter Bodden bis zum Rassower Strom. Alles hängt zusammen, alles ist flach, und alles gehört fischereilich zu den Küstengewässern von Mecklenburg-Vorpommern.
Flaches Wasser mit viel Struktur
Im Kubitzer Bodden liegen die Durchschnittstiefen bei zwei bis drei Metern, ufernah steht oft weniger als ein Meter Wasser. Genau das macht das Revier aus. Schilfkanten, Krautfelder und Sandbänke lassen sich watend abfischen, ganz ohne Boot. Im Strelasund wird es tiefer, dort zieht die Strömung durch die Fahrrinne und sammelt Fisch an den Kanten. Ab dem Herbst lohnen die tieferen Bereiche deutlich mehr als das Flache.
Was hier beißt und wann
Das Aushängeschild der Boddenkette ist der Hecht, dazu kommen kräftige Barsche, Zander und Aal. Im Frühjahr, etwa von April bis Anfang Mai, ziehen Hering und Hornhecht in Massen in den Strelasund und die angrenzenden Bodden. Auch Meerforellen wandern durch, vor allem an den Übergängen zur offenen Ostsee. Spinnfischen ist die Methode, mit der hier die meisten Fische an Land kommen, watend an der Schilfkante genauso wie treibend über den Krautfeldern.
Nationalpark, und was das für dich ändert
Große Teile des Reviers liegen im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft. Vom Ufer darfst du dort nur an ausgewiesenen Angelstränden fischen, unter anderem bei Kloster, Vitte, Neuendorf, Schaprode, Waase und Klausdorf. Vom Boot gilt in der Schutzzone I ein Angelverbot, in Teilen der Schutzzone II ebenso, weil dort schon das Befahren untersagt ist. Schleppangeln ist im gesamten Revier ganzjährig verboten, im Strelasund genauso wie in den Gewässern zwischen Hiddensee und Rügen. In den Laichschonbezirken ruht der Fischfang vom 1. April bis zum 31. Mai, und in den Meerengen zwischen Bock, Hiddensee und Rügen liegen ganzjährige Fischschonbezirke. Die genauen Grenzen zeigen die Karten der Nationalpark- und Fischereiverwaltung.
Welche Papiere du brauchst
Zwei Dokumente gehören zusammen. Erstens ein Fischereischein, entweder der reguläre auf Lebenszeit oder der Touristenfischereischein des Landes, den du ohne Prüfung bekommst. Zweitens eine Angelerlaubnis für die Küstengewässer Mecklenburg-Vorpommerns, die für Tag, Woche oder Jahr ausgestellt wird. Beides geben die obere Fischereibehörde und ihre Ausgabestellen aus, dazu geht es online. Beim Angeln selbst sind nur Handangel und Köderfischsenke zugelassen, lebende Köderfische bleiben tabu. Ein Platz fällt in Stralsund weg: vom Rügendamm und unter der Rügenbrücke ist das Angeln seit 2017 untersagt. Für Hecht, Zander, Salmoniden und Dorsch gelten tägliche Fangbegrenzungen, die sich von Jahr zu Jahr ändern können. Ein Blick in die aktuelle Fassung vor der ersten Tour spart Ärger am Wasser.