Bodstedter Bodden
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Der Traditionshafen liegt Am Hafen in 18356 Bodstedt und ist mit dem Auto erreichbar. Am Hafen gibt es eine Slipanlage für das eigene Boot.
Feste Kaikanten und Stege am Hafen, dazu Toiletten, Duschen, Wasser und Strom. Die Wassertiefe im Hafenbecken liegt bei rund 1,6 Metern.
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Beschreibung
Flaches Brackwasser vor der Darßer Südküste
Der Bodstedter Bodden gehört zur Darß-Zingster Boddenkette und liegt südlich der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst. Das Wasser ist brackig, der Grund fällt nur langsam ab. Über weite Strecken bleibt es unter drei Metern tief, lediglich an den Meininger Bülten geht es auf rund zehn Meter hinunter. Für dich heißt das: du fischst fast überall im Flachen, und der Wind entscheidet hier mehr über den Tag als die Uhrzeit.
Im Westen bildet der Koppelstrom die Verbindung zum Saaler Bodden, im Osten führt die Meiningen zum Barther Bodden und zum Zingster Strom. Die Inseln Jägerbülten und Kleiner Bülten liegen mitten in der Fläche, aus dem Nordosten mündet der Prerower Strom ein.
Der Hafen Bodstedt als Einstieg
Der Traditionshafen von Bodstedt ist der naheliegende Startpunkt für diesen Abschnitt. Er liegt Am Hafen in 18356 Bodstedt, hat rund 1,6 Meter Wassertiefe und eine Slipanlage, dazu Wasser, Strom und sanitäre Anlagen. Bekannt ist der Hafen für seine Zeesboote, die hier feste Liegeplätze am Ostkai haben. Vom Kai und von den Stegen aus kommst du direkt ans Wasser, mit dem eigenen Boot bist du in wenigen Minuten auf der offenen Boddenfläche.
Hecht, Zander und Barsch
Seinen Ruf als Hechtwasser hat der Bodden nicht ohne Grund, dokumentiert sind Fänge jenseits der Meter-Marke. Daneben stehen Zander und Barsch auf der Liste, dazu Brassen und Plötzen. Am erfolgreichsten wird hier mit dem Gummifisch gejiggt, was zu den weiten flachen Flächen gut passt. Weil das Wasser zur Ostsee hin offen ist, tauchen zeitweise auch Hering, Flunder und Meerforelle auf.
Nationalpark heißt Rücksicht
Die gesamte Fläche liegt im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft. Schleppangeln ist dort durchgehend untersagt, für Motorboote gelten Befahrensverbote in ausgewiesenen Zonen und eine Höchstgeschwindigkeit von acht Knoten. Über Nacht zu ankern ist nicht erlaubt. Zum Angeln brauchst du einen Fischereischein und eine Angelerlaubnis für die Küstengewässer Mecklenburg-Vorpommerns, die es als Tages-, Wochen- und Jahreskarte gibt.