Angler steht im hellen Mailicht auf einer Steinmole an der Ostsee, hinter ihm am Ufer ein leuchtend gelbes Rapsfeld, vor ihm spiegelglattes klares Wasser, die Rute zeigt flach über die Oberfläche AI
Raubfisch

Hornhecht angeln: Saison, Köder, Blinker und Seide

Wenn der Raps blüht, kommt der Fisch, der die meisten Bisse und die meisten Fehlbisse des Jahres bringt. Der Hornhecht jagt in den obersten 50 Zentimetern, oft 10 Meter vor deinen Füßen, und sein Schnabel aus Knochen lässt jeden zweiten Drilling abrutschen. Hier steht, wann er kommt und wie lange er bleibt, wo er steht, welcher Fetzen und welcher Blinker mit Seide statt Haken ihn hält, was für den Uferangler ohne Wathose reicht, warum Sonne und ruhige See zählen und was in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern für ihn gilt, nämlich fast nichts und trotzdem einiges.

Saison Mai und Juni, ab rund 10 °C, ab der Rapsblüte
Standplatz Seegras und Leopardengrund, oberste 50 cm, oft 10 m vor dem Ufer
Köder Heringsfetzen 3 bis 4 cm, Blinker 15 bis 25 g mit Seide
Recht kein Maß, keine Schonzeit, kein Limit, Papiere je Land

Kurz gesagt

  • Hornhechte kommen ab rund 10 Grad Wassertemperatur an die Küste, in warmen Jahren ab Mitte April, und die Saison trägt im Mai und Juni fast alles, die ersten Fische sind die größten.
  • Sie stehen über Seegras und Leopardengrund in den obersten 50 Zentimetern und oft nur 10 Meter vor dem Ufer, Molen und Brücken bringen tiefes Wasser ohne Wathose.
  • Der sicherste Köder ist ein Heringsfetzen von 3 bis 4 Zentimetern an Wasserkugel, Pose oder Sbirolino, der schnellste ein schlanker Blinker von 15 bis 25 Gramm mit Seidenschlaufe oder kleinem Drilling an einem Schnurstück statt des Originaldrillings.
  • Sonne, ruhige See und klares Wasser sind die Bedingungen, ablandiger bis leicht auflandiger Wind ist gut, die Windregel läuft der Meerforelle entgegen.
  • Kein Bundesland und keine Küstenverordnung nennt für den Hornhecht Maß, Schonzeit oder Tageslimit, Papiere und Rutenzahl regelt das Land, in Mecklenburg-Vorpommern ist Schleppangeln in den Bodden verboten.
Hornhecht: Steckbrief, Saison und grüne Gräten Der Hornhecht ist der pünktlichste Fisch der Ostsee. Er taucht im Mai an der …

Ein Sichtjäger mit Knochenschnabel

Der Hornhecht ist kein Hecht. Er gehört zu den Hornhechtartigen, lebt im Sommerhalbjahr an der Oberfläche der Küste und wandert im Herbst zurück in den Atlantik, wohin genau, weiß niemand. Beide Kiefer sind zu einem Schnabel ausgezogen, der Unterkiefer steht vor, und dieser Schnabel besteht fast vollständig aus Knochen. Eine Hakenspitze rutscht darin ab, und das ist der ganze Grund für die Fehlbisse, die jeden Maitag begleiten.

Er jagt auf Sicht in den obersten 50 Zentimetern, frisst Heringsbrut, Sprotte, Stichling, Sandaal und Garnelen und steht im Mai in Schwärmen über Seegras und Sandflecken, oft 10 Meter vor den Füßen. Kein Fisch der Küste ist so leicht zu finden und so schwer zu haken.

0,52 Mio. Hornhechte fangen deutsche Angler je Jahr in der Ostsee, dazu 0,32 Millionen in den Bodden (Thünen-Institut 2020/21)
4 zu 33 % Rücksetzquote in den Bodden gegenüber der offenen Ostsee (Thünen-Institut 2020/21)
7.322 gemeldete Fänge von 538 Anglern belegen, dass die ersten Hornhechte der Saison die größten sind (DTU Aqua)

Die Zahlen des Thünen-Instituts zeigen, was der Hornhecht für die deutsche Küste ist. Rund 520.000 Fische je Jahr aus der Ostsee, 320.000 aus den Bodden, dort 15 Fische je Person und Tag, und die einzige Bodden-Art, deren Fänge je Angeltag zwischen den beiden Erhebungen gestiegen sind. Zurückgesetzt wird in den Bodden kaum, an der offenen Küste jeder dritte Fisch. Auf der Roten Liste steht er als ungefährdet.

Rapsblüte, 10 Grad und die Kundschafter im April

Die Ankunft ist temperaturgesteuert. Sobald das Küstenwasser rund 10 Grad hat, ziehen die Schwärme aus der Nordsee in die westliche Ostsee, und die Faustregel mit dem blühenden Raps trifft die Masse meist auf die Woche. In warmen Jahren beginnt es früher. Auf Fehmarn wurden die ersten Fische zuletzt ab dem 15. April gemeldet, der Saisonbeginn hat sich in den letzten Jahren merklich nach vorn geschoben.

Die ersten Fische sind die größten. Das ist keine Anglerlegende, sondern das Ergebnis aus 7.322 gemeldeten Fängen von 538 Anglern in der dänischen Fang-Datenbank, die mittlere Länge sinkt über Frühjahr und Sommer. Die Kundschafter im April kommen selten, aber schwer, die Masse im Mai bringt die Bissfrequenz.

Mai und Juni tragen fast alles. Die Schwärme heften ihre Eier im flachen Wasser an Tang und Seegras, in der Ostsee bis Mitte Juni, an der Nordsee ab Anfang Juni, und laichende Fische verraten sich durch Sprünge und enge Kreise dicht unter der Oberfläche. Ab Juli verteilen sich die Fische und die üppigen Fänge enden, im August und September ziehen die Jungfische des Jahres an Molen und Stegen vorbei, unauffälliger, aber regelmäßig. Danach bleibt vom Boot das Schleppen auf die abziehenden Alttiere, bis sie im Herbst verschwinden.

Beste Saison

Beißphase (je höher, desto besser) Schonzeit Aktueller Monat

Die Kurve zeigt die Fänge vom Ufer. Im April kommen wenige, aber große Fische, im Mai und Juni die Masse, ab Juli verteilen sich die Schwärme, und im August und September ziehen die Jungfische des Jahres an Molen vorbei. Eine Schonzeit gibt es nirgends.

Seegras, Leopardengrund, Mole: der Fisch steht vor deinen Füßen

Der Hornhecht braucht keine Wathose. Er steht in hüfttiefem Wasser über Sand mit Seegras und Tangflecken, meist flacher als 4 Meter, und an den Seegraskanten in weniger als 1 Meter. Sandstrände mit Übergang zu Stein, Kiesstrände, Landzungen und Buhnenköpfe sind die Plätze, an die die Schwärme jedes Jahr zurückkehren, dieselben, an denen im März die Meerforelle stand.

Blick von einer Hafenmole hinunter auf einen Schwarm langer silberner Fische dicht unter der Oberfläche über hellem Sand mit dunklen Seegrasflecken

Von der Mole oder der Brücke siehst du, was vom Strand aus verborgen bleibt, die Schwärme ziehen als lange Schatten über den Sand und stoppen an den Seegraskanten. Ein Wurf über den Schwarm hinweg und quer zurück durch ihn hindurch bringt den Biss, ein Wurf mitten hinein verscheucht ihn für Minuten.

Von oben gesehen. So flach und so nah steht der Schwarm. AI-Bild

Molen, Hafeneinfahrten, Brücken und Stege bringen tiefes Wasser in Wurfweite und den Blick von oben. Von einer Mole siehst du die Schwärme als lange Schatten über dem Sand, und der Wurf geht über sie hinweg und quer zurück. Am Fehmarnsund ist das flache Wasser links der Brücke vom Festland aus ein Revier für sich, die Riffe vor Katharinenhof und die Förden von Flensburg bis Eckernförde tragen die Saison genauso.

In den Bodden von Mecklenburg-Vorpommern ziehen die Schwärme Anfang Mai aus der Ostsee ein, und vom Boot mit Blinker, Wobbler und Posensystem sind dort Tage mit dreistelligen Fängen keine Seltenheit. Eines gilt es zu wissen. Schleppangeln ist in den Fischereibezirken vom Stettiner Haff über Peenestrom, Greifswalder Bodden und Strelasund bis zur Darßer Boddenkette ganzjährig verboten, gefischt wird dort vor Anker oder treibend. An der Nordsee steht der Hornhecht im Wattenmeer zahlreich, mit der Flut kommt er heran, und das Laichen beginnt dort ab Anfang Juni.

Die Karte der Küste zeigt diese Stellen mit Nummern nach ihrem Rang, dazu die Karte des Kanals für Hafen und Mole.

Wo Hornhecht steht

2 Ansichten

verbautes Ufer, Hafenbecken

Hafeneinfahrt 1 Kaimauer 2 Brückenpfeiler 3 Liegeplätze 4
  1. Hafeneinfahrt

    Durch die Enge zieht Kleinfisch ein und aus, und die Schwärme folgen. Im Mai lohnt es, dort einfach eine halbe Stunde zu warten.

  2. Kaimauer

    Entlang der Kaimauer patrouillieren sie dicht unter der Oberfläche. Der Köder läuft parallel zur Wand, nicht quer hinaus.

  3. Brückenpfeiler

    Der Schatten einer Brücke sammelt Brut, und die Kante zwischen hell und dunkel ist die Fresslinie. Sie stehen davor, nicht darunter.

  4. Liegeplätze

    Zwischen den Booten drängt sich im Frühjahr Jungfisch. Ein schmaler Wurfkanal reicht, weil der Biss dicht unter der Oberfläche kommt.

Gewässertyp im Lexikon: Kanal Hafen

Auch auf der Karte, hier aber zweite Wahl: Steinpackung, Fahrrinne.

Sonne, ruhige See und die umgekehrte Windregel

Der Hornhecht ist ein Schönwetterfisch. Je blauer der Himmel und je glatter die See, desto zahlreicher die Bisse. Bei Bewölkung, in der Dämmerung und nachts ist er selten aktiv, und trübes, aufgewühltes Wasser nimmt dem Sichtjäger die Beute.

Beißaktivität im Tagesverlauf

Ein sonniger Tag im Mai. Der Hornhecht jagt auf Sicht, deshalb liegt das Fenster mitten am Tag und schließt mit dem Licht. Gegen Abend lässt er nach, dann übernimmt an denselben Plätzen die Meerforelle. In der Nacht und bei Trübung ist er kaum zu fangen.

Wie kurz die Saison wirklich ist, zeigt das Fangbuch der Community deutlicher als jeder Kalender: alle in CatchHub gemeldeten Hornhechte nach Monat, Stunde, Köder und Revier. Der Mai steht dort allein, und die Köderzeile zeigt, ob Fetzen oder Blinker vorn liegt.

Noch zu wenige Meldungen für eine Auswertung

Dazu liegen bisher zu wenige Fänge mit Datum und Revier vor. Sobald genug zusammenkommen, stehen hier die stärksten Monate, die beste Tageszeit und die Reviere mit den meisten Fängen.

Die letzten Hornhechte mit Foto, öffentlich geteilt, jeder mit seinem Küstenabschnitt:

Noch kein Fang mit Foto gemeldet

Hier stehen Fänge aus der Community, sobald der erste öffentlich eingetragen wurde. Jede Kachel führt dann zum Revier dahinter.

Fänge eintragen

Die Windregel läuft damit der Meerforelle entgegen. Auflandiger Wind trübt das Flachwasser und ist für Meerforelle und Plattfisch gut, für den Hornhecht schlecht. Ablandiger bis leicht auflandiger Wind hält das Wasser klar, und ein seitlicher Wind mit wenig Welle ist der Kompromiss. Ab 5 Windstärken auflandig bleibt nur die Leeseite der nächsten Halbinsel. Ob der Morgen oder der Mittag die bessere Stunde ist, sagen die Quellen verschieden, der Mittag hat mehr Stimmen, und gegen Abend lässt die Aktivität nach. Dann übernimmt die Meerforelle die Plätze, deshalb lohnt am Abend ein Blinker mit Haken statt Seide.

Licht, Wind und Bewölkung stehen als Faktoren im Fang-Index deines Reviers, die Frage auflandig oder ablandig liest du selbst von der Karte ab.

Hornhechtköder: Fetzen, Blinker, Fliege

Der Köder muss in den obersten 50 Zentimetern laufen und beim Biss hinter dem Schnabel fassen. Der Fischfetzen kann beides von allein, der Blinker nur nach dem Umbau, und die Fliege ist die feine Lösung für Mole und Sbirolino.

Heringsfetzen

Ein schlanker Streifen aus der Flanke, 3 bis 4 Zentimeter lang und rund 1 Zentimeter breit, an einem langschenkligen Haken der Größe 4. Der Haken greift hinten im weichen Maul statt im Schnabel, deshalb hält fast jeder Biss. Ein Streifen vom ersten Hornhecht übersteht mehrere Bisse.

Standard Wasserkugel Pose

Blinker mit Seide

Ein schlanker Küstenblinker von 15 bis 25 Gramm, statt des Drillings eine Schlaufe aus feinen Kunstfasern im Sprengring. Die Zähne verfangen sich, der Fisch hält sich selbst. Nach ein paar Drills ist die Seide zerzaust und wird getauscht.

Weite Fehlbisse Schonend

Blinker mit Schlaufen-Drilling

Der Originaldrilling kommt ab, an seine Stelle ein 4 bis 7 Zentimeter langes Stück Mono oder Fluorocarbon mit einem kleinen Drilling der Größe 10 oder 12 oder einem Einzelhaken. Das bewegliche Stück lässt den Haken hinter dem Schnabel fassen, wo er hält.

Weite Meerforellen-Beifang

Sbirolino mit Fetzen oder Fliege

Schwimmend oder langsam sinkend, 15 bis 25 Gramm, davor 1 bis 2,5 Meter Vorfach ab 0,25 Millimeter und ein Einzelhaken 4 bis 8 mit Fetzen oder ein Streamer. Langsam eingeholt, der Köder bleibt oben, wo der Fisch ist.

Weite Langsam

Fliege

Streamer und Garnelenmuster an Haken 6 bis 10 an der Fliegenrute der Klasse 6, pink bei trübem, sandfarben oder schwarz bei klarem Wasser. Ein Farbwechsel wirkt oft stärker als ein Musterwechsel, und der kleine Haken hält im weichen Maulwinkel.

Fliegenfischen Mole
Auf einer nassen Holzplanke ein Stück Heringsfilet, daneben ein langschenkliger Einzelhaken und eine halb mit Wasser gefüllte durchsichtige Wasserkugel

Der Streifen kommt aus der Flanke, mit Haut, damit er am Haken hält, und wird einmal am oberen Ende durchstochen, damit er im Wasser flattert. Weicher, aufgetauter Hering bekommt ein Gummiband um Haken und Fetzen. Die Kugel ist zur Hälfte bis zu zwei Dritteln gefüllt, dann fliegt sie weit und liegt ruhig.

Aus dem Filet werden Streifen von 3 bis 4 Zentimetern. Der Fetzen ist die halbe Montage. AI-Bild

Köder Maß Haken Montage
Heringsfetzen 3 bis 4 cm lang, 1 cm breit Einzelhaken 4, langschenklig Wasserkugel, Pose, Sbirolino
Hornhechtfetzen Streifen aus der Flanke des ersten Fischs Einzelhaken 4 wie Hering, hält länger
Blinker 15 bis 25 g, bis 10 cm, schlank Seide oder Drilling 10 bis 12 am Schnurstück direkt an der Hauptschnur mit Vorfach
Fliege, Streamer Garnele, Tangläufer, Fischimitation 6 bis 10 Fliegenrute Klasse 6 oder Sbirolino
Seeringelwurm, Garnele, Sandaal Naturköder, wenn der Hering aus ist 4 bis 6 Pose
Speckstreifen dünn, länglich, mit Fettrand 4 Pose, bei Beißflaute

Bei der Farbe des Blinkers zählt das Licht. Bei Sonne gedeckte Töne in Blau oder Grün mit Silber, bei dunklem Wetter blankes Silber, und Fliegen bei trübem Wasser grell in Pink, bei klarem in Sand oder Schwarz. Bei Beißflaute wird der Fetzen kleiner, die Führung wechselt zwischen schnell und langsam, und der Farbwechsel der Fliege bringt oft mehr als ein neues Muster.

Seide statt Drilling: warum der Haken im Schnabel nicht hält

Ein Blinker mit Originaldrilling bringt beim Hornhecht die meisten Bisse und die wenigsten Fische. Der Fisch packt das Blech quer, der Drilling sitzt vorn im Knochen, und beim ersten Sprung ist er wieder frei. Drei Umbauten lösen das Problem.

Nahaufnahme eines Hornhechtkopfs in nasser Hand, der Schnabel leicht geöffnet, in der Reihe winziger Zähne hängt eine Schlaufe aus roten Fasern, kein Haken

Der Blinker links trägt noch seinen Drilling, der rechts die Seide im Sprengring. Am Wasser erkennst du den Unterschied am Lauf: ohne das Gewicht des Drillings flankt das Blech weiter aus, und du kurbelst ein wenig schneller, damit es nicht flattert. Drei zerzauste Seiden am Tag sind normal, deshalb liegen fünf Ersatzschlaufen in der Box, nicht eine.

Kein Haken, nur Fasern in den Zähnen. AI-Bild

Die Seide ist eine Schlaufe aus feinen Kunstfasern, 5 bis 7 Zentimeter lang, die statt des Drillings in den Sprengring oder Karabiner kommt. Die winzigen Zähne verfangen sich beim Zubeißen, und je mehr der Fisch schüttelt, desto fester hält er. Aussteiger sind selten, der Fisch bleibt ohne Wunde, und das Lösen geht mit zwei Fingern. Nach mehreren Drills ist die Seide zerzaust und wird getauscht, und ein Blinker mit Seide braucht eine kräftige Eigenaktion, weil er ohne das Gewicht des Drillings anders läuft.

Der Schlaufen-Drilling ist die Variante für Tage mit Meerforellen. Der Originaldrilling kommt ab, an seine Stelle ein 4 bis 7 Zentimeter langes Stück Mono oder Fluorocarbon in 0,30 bis 0,40 Millimetern mit einem kleinen Drilling der Größe 10 oder 12 oder einem Einzelhaken. Das bewegliche Stück lässt den Haken hinter dem Schnabel im weichen Maul fassen. Eine Springerfliege 50 bis 100 Zentimeter vor dem Blinker an einem kurzen Seitenarm fängt zusätzlich, weil Hornhechte oft von der Seite angreifen.

Der Fetzen löst das Problem ohne Umbau. Ein Fischstreifen wird tiefer genommen, der Haken greift im hinteren, weichen Maul, und deshalb hält fast jeder Biss. Er ist der Standard für alle, die Fische mitnehmen wollen, und die Montage dafür steht im nächsten Kapitel.

Wasserkugel, Pose, Sbirolino: die Montagen für den Fetzen

Der Fetzen braucht Wurfgewicht, das ihn oben hält. Drei Montagen leisten das, und sie unterscheiden sich in Weite und Tempo.

Montage Gewicht Vorfach Haken Einsatz
Wasserkugel durchsichtig, mit Innenführung, halb bis zwei Drittel gefüllt 50 bis 100 cm, 0,25 bis 0,30 mm 4, langschenklig Standard vom Ufer, Drift mit Seitenwind
Laufpose 20 bis 40 g, Köder 60 bis 80 cm tief 0,23 bis 0,27 mm, ab 2 m 4 bis 6 ruhiges Wasser, Mole, Bodden vom Boot
Sbirolino 15 bis 25 g, schwimmend oder langsam sinkend 1 bis 2,5 m, ab 0,25 mm Einzelhaken 4 bis 8 Weite, langsam geführter Fetzen oder Streamer
Blinker 15 bis 25 g 40 bis 100 cm, 0,30 bis 0,35 mm Seide oder Schlaufen-Drilling Suchen, Wind, Weite
Der Sbirolino trägt das Wurfgewicht, der Fetzen oder die Fliege läuft 1 bis 2,5 Meter dahinter an einem Vorfach ab 0,25 Millimeter. Ein Dreifachwirbel davor nimmt den Drall.

Die Wasserkugel wird mit Innenführung gefischt, die Schnur läuft durch die Kugel, und der Fetzen hängt an einem Vorfach von 50 bis 100 Zentimetern hinter Perle und Wirbel. Die Füllung entscheidet über Weite und Auftrieb, halb bis zwei Drittel Wasser ist das Maß. Der Biss zeigt sich an der Rutenspitze und kaum an der Kugel, deshalb bleibt die Schnur unter Spannung und der Blick auf der Spitze. Ein seitlicher Wind lässt die Kugel driften und den Fetzen über den Schwarm ziehen.

Der Sbirolino ist die Wahl für die Weite bei langsamer Führung. Schwimmend oder langsam sinkend, 15 bis 25 Gramm, mit einem Dreifachwirbel gegen den Drall und einem Vorfach von 1 bis 2,5 Metern, wird er so langsam eingeholt, dass der Fetzen gerade eben flattert. Die Pose mit 20 bis 40 Gramm stellt den Köder auf 60 bis 80 Zentimeter Tiefe und ist die Montage der Bodden und der ruhigen Molen.

Beim Hornhecht soll der Fetzen im obersten Meter bleiben. Der Rechner zeigt dir für Sinkgewicht, Gesamtgewicht und Vorfachlänge, wie schnell der Sbirolino sinkt und wo der Köder dabei hängt, damit ein langsam sinkendes Modell nicht unter den Schwarm gerät.

Wie schnell dein Sbirolino sinkt, und wo der Köder dabei hängt

Rechner

Auf der Packung stehen zwei Zahlen, und die zweite ist die wichtigere. Der Rechner nimmt Sinkgewicht, Gesamtgewicht und Vorfachlänge und sagt dir, wie schnell der Sbirolino fällt und wie viel höher der Köder dabei hängt.

Sink-Rechner

Sinkgewicht, Gesamtgewicht und Vorfach rein, Sinkrate und Köderlage raus

  • So schnell sinkt er …
  • Je Meter Tiefe …
  • Der Köder dabei …

Gerechnet für einen Köder, der allein mit rund 4 cm je Sekunde sinkt, etwa eine Bienenmade am Haken. Ein Spoon am Vorfach sinkt schneller und hängt tiefer, ein Teig mit Auftrieb hängt noch höher.

Rute, Schnur und ein Vorfach, das die Zähne überlebt

Teil Wert Warum
Spinnrute 2,70 bis 3,00 m, 10 bis 40 g, weiche Spitze leichte Blinker, langer Hebel von der Mole, die Spitze hält den Haken im dünnen Maul
Posen- und Sbirolinorute ab 3,30 m, 20 bis 60 g, feine Spitze lange Vorfächer brauchen Länge, der Biss kommt über die Spitze
Rolle Größe 2500 bis 4000, nach jedem Tag gespült Salzwasser, Schnurfassung für Weite
Hauptschnur Geflecht 0,10 bis 0,12 oder Mono 0,22 bis 0,25 mm dünn wirft weit, Mono dehnt und hält bei den Sprüngen
Vorfach Mono oder Fluorocarbon 0,25 bis 0,30 mm die Zähne rauen die Schnur auf, nach jedem Fisch prüfen
Haken Einzelhaken 4, langschenklig, oder Drilling 10 bis 12 am Schnurstück greift hinter dem Schnabel
Zubehör Polbrille, Schere, Gummibänder, Netzsack, Töter und Messer Sicht, Fetzen, Kühlung, Verwertung

Ein Kescher ist keine Pflicht. Die langen, leichten Fische lassen sich am Vorfach heben, und beim Waten löst sich die Seide im Wasser mit den Fingern. Beim Waten reicht die 2,70er Rute, vom Strand und von der Mole kommt die längere.

Schnell kurbeln, ruhig anheben, Rute runter beim Sprung

Der Blinker wird schnell geführt. Der Hornhecht ist ein Sprinter, und ein Blech unter seinem Mindesttempo rotiert und sinkt. Normales Blech sinkt rund 2 Sekunden je Meter, deshalb beginnt das Kurbeln beim Hornhecht in dem Moment, in dem der Blinker aufkommt, und es bleibt zügig, mit Tempowechseln, wenn die Fische nur folgen. Der Fetzen am Sbirolino läuft dagegen ganz langsam, und die Wasserkugel driftet mit dem Wind.

Der Biss kommt oft früher als erwartet. An der Wasserkugel wartest du, bis die Schnur deutlich unter Spannung kommt, und hebst die Rute dann zügig an, kein Schlag, ein gleichmäßiges Durchziehen. Am Blinker mit Seide gibt es keinen Anhieb, der Fisch hält sich selbst. Im Drill springt der Hornhecht mehrfach ganz aus dem Wasser und schüttelt den Kopf, die Schnur bleibt gespannt, und beim Sprung senkst du die Rutenspitze, damit der Haken nicht hebelt.

Nach dem Fang geht es um drei Dinge. Das Vorfach wird auf raue Stellen geprüft, die feinen Zähne beschädigen Mono schnell. Ein Fisch, der mitkommt, wird sofort mit Kopfschlag betäubt und mit Kiemenschnitt oder Herzstich getötet, und er kommt in den Netzsack ins Wasser, weil Hornhechtfleisch schnell verdirbt. Ein Fisch, der zurückgeht, wird an den Zähnen vorbei gegriffen und im Wasser gelöst, mit Seide ohne Zange.

Was zwei Verordnungen und die EU zum Hornhecht sagen

Für keinen anderen Zielfisch der Küste ist das Recht so kurz. Kein Bundesland führt den Hornhecht in seiner Tabelle, die Küstenfischereiverordnung Schleswig-Holsteins nennt ihn nicht, die Mecklenburg-Vorpommerns ebenso wenig. Es gibt kein Mindestmaß, keine Schonzeit und kein Tageslimit, und die EU setzt für ihn keine Fangmöglichkeiten fest.

Was gilt, sind die Papiere und die Regeln des Landes. Schleswig-Holstein verlangt den Fischereischein oder den Urlauberfischereischein für 28 Tage und die Fischereiabgabe, an der offenen Küste braucht es keinen Erlaubnisschein, ausgenommen die Schlei, Teile der Lübecker Bucht und die Eidermündung. Eine Rutenzahl nennt das Land nicht. In den drei Meeresschutzgebieten westlich von Fehmarn, in der Hohwachter Bucht und zwischen Geltinger Bucht und Schleimündung bleibt das Angeln zu Fuß vom Ufer und watend mit der Handangel erlaubt, vom Boot nicht. Mecklenburg-Vorpommern verlangt Fischereischein oder Touristenfischereischein, Fischereiabgabe und die Angelerlaubnis für die Küstengewässer, erlaubt höchstens drei Handangeln mit je sechs Anbissstellen, begrenzt den Fang auf den Eigenbedarf und verbietet das Schleppen in den Bodden-Fischereibezirken. In der Unterwarnow bei Rostock ist jeder Köder mit Mehrfachhaken verboten, und das Landesfischereigesetz spricht ganz allgemein von künstlichen Ködern mit feststehendem Mehrfachhaken, was ein Blinker mit Drilling im Zweifel mit dem Bewirtschafter klärt. Seide und Einzelhaken sind dort die sichere Wahl. An der Nordseeküste Niedersachsens reicht ab 14 Jahren der Ausweis, Häfen und einzelne Abschnitte ausgenommen.

Zwei Beifänge haben Regeln. Nimmt mittags ein Dorsch den Blinker, geht er zurück, die Freizeitfischerei auf ihn ist in der Ostsee gesperrt, und der Aal ist für Angler im gesamten Meer und Brackwasser tabu. Beide Sperren setzt die EU Jahr für Jahr neu fest. Die Meerforelle, die am Abend denselben Blinker nimmt, ist im Mai frei, aber mit 40 Zentimetern Maß in Schleswig-Holstein und 45 in Mecklenburg-Vorpommern, dort höchstens drei am Tag. Und die Grenze nach oben setzt der Tierschutz. Gefangen wird für den Eigenbedarf, ein Angeln, das nur aufs Zurücksetzen angelegt ist, gilt in Schleswig-Holstein als Verstoß. Alle Papiere und Regeln je Land, mit Quelle und Stand, findest du auf den Landesseiten von Mecklenburg-Vorpommern sowie Schleswig-Holstein.

Vor dem Hornhechttag

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Grüne Gräten und ein Fisch, der schnell verdirbt

Die Gräten sind grün, weil Biliverdin, ein Abbauprodukt des Blutfarbstoffs, an das Kollagen der Knochen gebunden ist. Das ist gemessen, unbedenklich und bleibt beim Garen. Das Fleisch ist fest und fettreich, geräuchert nach 5 bis 10 Stunden in einer Lake mit 80 bis 100 Gramm Salz je Liter ist es eine Delikatesse, und roh gehört es vorher 24 Stunden bei mindestens minus 20 Grad in den Frost, weil Hornhechte wie viele Meeresfische Nematoden tragen. Die Sichtkontrolle beim Ausnehmen gehört dazu.

Die zweite Eigenschaft ist die Vergänglichkeit. Hornhechtfleisch verdirbt in der Maisonne schneller als jedes andere, ein Fisch, der auf dem Stein liegt, ist am Abend nichts mehr wert. Der Netzsack im Wasser oder die Kühlbox mit Eis gehören zur Ausrüstung, und die Zahl der Fische richtet sich danach, was heute noch verarbeitet wird.

Der erste Maitag auf der Mole

Der beste erste Tag ist ein sonniger Samstag Mitte Mai auf einer Hafenmole an der Ostsee, ohne Wathose, mit einer Wasserkugel, einem Päckchen Hering und einem umgebauten Blinker. Von oben siehst du die Schwärme kommen, der Fetzen bringt die ersten sicheren Fische, der Blinker die weiten Würfe, und bis zum Nachmittag hast du gelernt, was der Schnabel mit einem Drilling macht.

Küstenabschnitte, Molen und Bodden mit gemeldeten Hornhechten und die Papiere, die dort gelten, zeigen dir die Gewässerseiten, samt den Fängen anderer Angler aus dem Mai. Der Fisch, der am Abend an dieselben Plätze kommt, hat seinen eigenen Ratgeber, das Meerforellen angeln, und wer im Herbst vom Boot auf die abziehenden Fische will, findet die Grundlagen beim Schleppangeln im Lexikon.

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Zum Nachschlagen

7 Einträge

Häufige Fragen

10 Fragen
Wann ist Hornhechtsaison?

Im Mai und Juni, sobald das Küstenwasser rund 10 Grad hat. In warmen Jahren kommen die ersten Fische ab Mitte April, die Rapsblüte ist die Faustregel für die Masse. Ab Juli wird es dünner, im August und September ziehen die Jungfische an Molen vorbei, im Herbst bleibt nur das Schleppen vom Boot.

Welcher Köder ist der beste für Hornhecht?

Ein schlanker Heringsfetzen von 3 bis 4 Zentimetern an Wasserkugel, Pose oder Sbirolino, weil der Haken hinten im weichen Maul greift. Für die Weite ein schlanker Blinker von 15 bis 25 Gramm, umgebaut auf Seide oder einen kleinen Drilling an einem Schnurstück. Fliegen und Streamer an Haken 6 bis 10 fangen an der Mole ebenso.

Welcher Blinker für Hornhecht?

Schlank, silbern und nicht länger als 10 Zentimeter, 15 bis 25 Gramm, bei Sonne gedeckt in Blau oder Grün, bei dunklem Wetter blankes Silber. Der Originaldrilling kommt ab. Schnell gekurbelt läuft er in den obersten 50 Zentimetern, wo der Fisch steht.

Warum habe ich beim Hornhecht so viele Fehlbisse?

Weil der Schnabel fast ganz aus Knochen besteht und eine Hakenspitze darin abrutscht. Hilfe bringen ein bewegliches Schnurstück mit kleinem Drilling oder Einzelhaken, eine Seidenschlaufe ohne Haken, in der sich die Zähne verfangen, oder ein Fischfetzen, den der Fisch tiefer nimmt.

Kann ich Hornhechte vom Ufer ohne Wathose fangen?

Ja, besser als jede andere Küstenart. Molen, Brücken, Stege und Hafeneinfahrten bringen tiefes Wasser ohne Waten, und am Strand stehen die Fische oft 10 Meter vor den Füßen über Seegras in weniger als 1 Meter Wasser. Eine Rute von 3 Metern reicht vom Ufer, beim Waten 2,70.

Was ist Hornhechtseide?

Eine Schlaufe aus feinen Kunstfasern, die statt des Drillings in den Sprengring des Blinkers kommt. Der Hornhecht beißt hinein, seine winzigen Zähne verfangen sich, und er hält sich im Drill selbst. Das Lösen geht mit den Fingern, ohne Haken und ohne Zange, und nach mehreren Fischen wird die Seide getauscht.

Welche Rute und Schnur für Hornhecht?

Eine Spinnrute von 2,70 bis 3 Metern mit 10 bis 40 Gramm und weicher Spitze für den Blinker, eine Rute ab 3,30 Metern mit 20 bis 60 Gramm für Wasserkugel und Sbirolino. Geflecht in 0,10 bis 0,12 oder Mono in 0,22 bis 0,25 Millimetern, das Vorfach 0,25 bis 0,30, und nach jedem Fisch auf raue Stellen prüfen, die Zähne rauen es auf.

Gibt es für den Hornhecht ein Mindestmaß oder eine Schonzeit?

Nein. Kein Bundesland führt ihn, und weder die Küstenfischereiverordnung Schleswig-Holsteins noch die Mecklenburg-Vorpommerns nennt ein Maß, eine Schonzeit oder ein Tageslimit. Die Grenze ist der Tierschutz, gefangen wird für den Eigenbedarf, und die Papiere des Landes brauchst du trotzdem.

Wie viele Hornhechte darf ich mitnehmen?

So viele, wie du verwertest. Ein Tageslimit gibt es in keinem der beiden Küstenländer, in Mecklenburg-Vorpommern ist der Fang mit der Handangel aber ausdrücklich auf den Eigenbedarf begrenzt, und in Schleswig-Holstein gilt ein Angeln, das nur aufs Zurücksetzen angelegt ist, als Tierschutzverstoß. Hornhechtfleisch verdirbt schnell, ein Netzsack im Wasser hält es kühl.

Sind die grünen Gräten des Hornhechts giftig?

Nein. Die Farbe kommt von Biliverdin, einem Abbauprodukt des Blutfarbstoffs, das an das Kollagen der Knochen gebunden ist und beim Garen bleibt. Wichtiger ist etwas anderes. Hornhechte tragen wie viele Meeresfische Nematoden, roh oder kaum gegart gehört der Fisch vorher 24 Stunden in den Frost bei mindestens minus 20 Grad, sonst wird er durchgegart.

René Seidel

Geschrieben von

René Seidel

Ich angle seit 2002: angefangen mit acht Jahren an den Weihern, die mein Vater gepachtet hatte, heute vor allem am Neckar bei Heilbronn, an der Wörnitz und am Main. Mit CatchHub baue ich die Angel-Community, in der ich meine Praxis am Wasser mit echten Fangdaten zusammenbringe.

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Die Meerforelle ist der Fisch, der die meisten Küstentage ohne Biss kostet, und der eine Fisch, für den sich das lohnt. Sie steht selten dort, wo du sie erwartest, sondern dort, wo das Wasser die richtige Temperatur hat und der Wind es hinschiebt. Hier steht, welche Grade und welche Windrichtung zählen, wie du Leopardengrund und Rinne liest, welcher Blinker und welche Fliege wie weit fliegen, was zwei Studien über zurückgesetzte Meerforellen gemessen haben und welche Papiere und Sperrzonen an der Ostsee gelten. 15 Min.
Angel-Wissen

Angeln ohne Angelschein: wo es in Deutschland geht

Angeln ohne Angelschein ist in Deutschland kein Wunsch, sondern an vier Stellen Gesetz. Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein stellen ohne Prüfung einen Touristenschein für 28 Tage aus, Brandenburg lässt jeden dauerhaft auf Friedfisch angeln, Thüringen hat den Vierteljahresschein, und an manchen Anlagen reicht die Karte des Betreibers. Überall sonst beginnt der Weg mit der Prüfung, und wer sie umgeht, riskiert ein Bußgeld, ohne Erlaubnisschein sogar ein Strafverfahren. Hier steht, welcher Weg wo gilt, was er kostet an Zeit und Papier, und wo er endet. 10 Min.
Raubfisch

Hecht im Winter: Köderfisch, Gummi und Standplätze

Der Hecht ist ein Fisch des kalten Wassers, und er frisst den ganzen Winter, nur anders. Selten, groß und an Stellen, die mit den Sommerplätzen nichts zu tun haben. Wer den Winterhecht sucht, sucht zwei Dinge, das wärmste Wasser des Gewässers und den größten Köder, den er je gefischt hat. Hier steht, wo der Hecht im tiefen See und im flachen Weiher steht, warum der tote Köderfisch im Winter den Gummi schlägt, wie groß groß ist, welche Stunden zählen und wann der Winter rechtlich endet, in den meisten Ländern früher als der Kalender sagt. 9 Min.
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