Eine Tageskarte in einer Klarsichthülle liegt auf einer Holzbank am Ufer, daneben ein Fischereischein und ein Kugelschreiber, dahinter das Wasser eines Sees im Morgenlicht AI
Angel-Wissen

Angelkarte: Tageskarte, Jahreskarte, Gastkarte

Die Angelkarte ist das Papier, ohne das in Deutschland fast nirgends ein Wurf legal ist, und das einzige, das an ein Gewässer gebunden ist. Sie kommt vom Verein, vom Fischer, vom Betreiber, vom Verband, als Tageskarte am Automaten, als Jahreskarte im Angelladen, als Gastkarte vom Gewässerwart. Hier steht, was die Kartenarten unterscheidet, wer sie ausgibt, was sie im Bestand kosten, was du beim Kauf dabeihaben musst, und ab welchem Tag die Jahreskarte die Tageskarten schlägt.

Was sie ist Erlaubnis des Bewirtschafters
Tageskarte im Bestand Median 13 €
Jahreskarte im Bestand Median 100 €
Ausgabe Angelladen, Verein, Automat

Kurz gesagt

  • Die Angelkarte ist der Erlaubnisschein des Bewirtschafters für ein bestimmtes Gewässer, und sie ist neben dem Fischereischein des Landes das zweite Papier, das an fast jedem Wasser Pflicht ist.
  • Im Bestand von CatchHub liegen 417 Karten an 78 recherchierten Revieren, zwei von fünf sind Tageskarten, zwei von fünf Jahreskarten, der Rest Wochen-, Monats- und Mehrtageskarten.
  • Der Median liegt bei 13 Euro für die Tageskarte und 100 Euro für die Jahreskarte, die Spanne reicht von 3 bis 36 und von 20 bis 500 Euro, und 98 Prozent der Karten verlangen den Fischereischein.
  • Jede zweite Karte ist ohne Mitgliedschaft erhältlich, und ausgegeben wird sie zur Hälfte im Angelladen, zu einem Fünftel vom Verein selbst, der Rest über Ämter, Tourist-Informationen, Gaststätten, Campingplätze und Automaten.
  • Angeln ohne gültige Karte ist Fischwilderei nach § 293 StGB, auch mit Fischereischein, und die Karte gilt nur für die Strecke, die Zeit und die Ruten, die auf ihr stehen.

Zwei Papiere, und die Karte ist das, das am Gewässer hängt

Wer in Deutschland angelt, trägt zwei Papiere. Der Fischereischein kommt vom Land nach einer Prüfung und sagt, dass du es gelernt hast. Die Angelkarte, im Gesetz Fischereierlaubnisschein, kommt vom Fischereiberechtigten oder Pächter eines bestimmten Gewässers und sagt, dass du dort fischen darfst. Kein Fischereischein ersetzt sie, und ohne sie ist jeder Wurf Fischwilderei, mit Schein wie ohne, außer an den wenigen Gewässern, an denen der Fischfang frei ist, wie an der offenen Küste in Schleswig-Holstein und in den Freien Gewässern Hamburgs. Sie ist damit das Papier, das du am häufigsten kaufst und über das am wenigsten steht, weil es jeder Bewirtschafter im Bestand auf seine Art regelt.

Was sich trotzdem sagen lässt, kommt aus den Preislisten. Die Recherche der Reviere trägt seit September 2026 jede Karte ein, die ein Bewirtschafter ausgibt, mit Art, Preis, Gültigkeit, Bedingung und Ausgabestelle, und der Block zählt sie. 417 Karten an 78 Revieren sind der Anfang, und mit jeder Recherche werden es mehr.

993 Angelkarten an 174 Revieren

aus den recherchierten Preislisten der Bewirtschafter, Stand 11.10.2026

Kartenarten im Bestand

  • Jahreskarte 41,0 %407
  • Tageskarte 27,5 %273
  • Wochenkarte 12,8 %127
  • Monatskarte 7,0 %70
  • Mehrtageskarte 7,0 %70
  • Sonstige 4,3 %43
  • Saisonkarte 0,3 %3

Was eine Karte im Bestand kostet, Median und Spanne

  • Tageskarte 13 €247 Karten 0 bis 40 €
  • Wochenkarte 38 €116 Karten 7 bis 155 €
  • Monatskarte 50 €64 Karten 10 bis 250 €
  • Jahreskarte 105 €371 Karten 0 bis 1260 €

Bedingungen

  • Fischereischein verlangt 90,1 %785 von 871
  • Ohne Mitgliedschaft erhältlich 67,5 %647 von 959

Wer die Karten ausgibt

  • Angelladen 49,6 %310
  • Sonstige 23,0 %144
  • Verein 18,9 %118
  • Tourist-Info, Gemeinde, Amt 5,4 %34
  • Gaststätte, Hotel, Camping 3,0 %19

Gezählt werden die Karten, die die Bewirtschafter der recherchierten Reviere auf ihren Preislisten führen, mit Stand der jeweiligen Recherche. Der Median ist der Preis, unter und über dem gleich viele Karten liegen. Was ein bestimmtes Revier verlangt, steht auf seiner Seite, und die Preisliste des Bewirtschafters gilt.

Die Kartenarten, und was sie voneinander trennt

Zwei von fünf Karten im Bestand sind Tageskarten, zwei von fünf Jahreskarten, der Rest verteilt sich auf Wochen-, Monats- und Mehrtageskarten. Hinter den Namen stehen drei Fragen, die jede Karte beantwortet, für wie lange, für wen und unter welcher Bedingung. Die Tageskarte gilt einen Kalendertag oder 24 Stunden für jeden mit Fischereischein. Die Jahreskarte gilt ein Kalenderjahr, für Gäste ohne Verein oder für Mitglieder mit. Die Gastkarte ist die Karte eines Vereins für Nichtmitglieder, oft in begrenzter Zahl. Und der Verbandsschein ist eine Karte für viele Gewässer, ausgegeben von einem Landesverband oder einer Genossenschaft.

Tageskarte

Die Karte für den Gast, gültig für einen Kalendertag oder 24 Stunden, oft mit Fangbegrenzung und Rutenzahl. Am Automaten, im Angelladen oder beim Gewässerwart, und die verbreitetste Karte im Bestand.

1 Tag Gast überall

Wochen- und Mehrtageskarte

Für den Urlaub, drei bis sieben Tage am Stück, meist an Küste, Seenplatte und großen Flüssen. Der Preis liegt zwischen zwei und vier Tageskarten, und die Bedingungen sind die der Tageskarte.

3 bis 7 Tage Urlaub

Jahreskarte für Gäste

Ein Kalenderjahr an einem Revier, ohne Mitgliedschaft, oft mit Fangbuch und Fangstatistik am Jahresende. Lohnt ab der Schwelle, die der Rechner nennt, im Bestand im Mittel ab acht Tagen.

Jahr ohne Verein Fangbuch

Vereinskarte

Die Jahreskarte für Mitglieder, meist günstiger als die Gastkarte, dafür mit Beitrag, Aufnahmegebühr und Arbeitsstunden. Vier von zehn Karten im Bestand gibt es nur mit Mitgliedschaft, und an vielen Vereinsgewässern ist sie der einzige Weg.

Mitglied Beitrag Arbeitsstunden

Verbands- und Generalschein

Eine Karte für viele Gewässer, ausgegeben vom Landesverband oder einer Genossenschaft: der Generalschein für den Rhein in Nordrhein-Westfalen, die Verbandsgewässer in Bayern, die Küstenkarte in Mecklenburg-Vorpommern. Sie deckt Strecken über Hunderte Kilometer, mit eigenen Regeln je Strecke.

viele Gewässer Verband

Jugend-, Familien- und ermäßigte Karten

Karten für Kinder mit oder ohne Jugendschein, für Familien an einem Wasser, für Schüler, Studierende und Schwerbehinderte. Der Bewirtschafter legt Alter und Preis fest, und die Karte läuft immer auf den Namen des Kindes.

Kinder ermäßigt
417 Angelkarten an 78 Revieren im recherchierten Bestand, Stand September 2026, mit jeder Recherche mehr
98 % der Karten verlangen den Fischereischein, die übrigen sind Anlagen und der Friedfischweg in Brandenburg
56 % der Karten sind ohne Mitgliedschaft erhältlich, der Rest nur für Mitglieder des Vereins

Wer die Karte ausgibt: Laden, Verein, Amt, Automat

Die Ausgabe ist das, was am Wasser am meisten Zeit kostet, weil die Stelle selten am Wasser liegt. Im Bestand geht gut die Hälfte der Ausgabestellen auf Angelläden, ein Fünftel auf die Vereine selbst, Vereinsheim, Gewässerwart, Kartenausgabe zu festen Zeiten, der Rest auf Tourist-Informationen, Gemeinden und Ämter, Gaststätten, Campingplätze und Automaten. Die Verteilung sagt, wo du eine Karte für ein unbekanntes Revier zuerst suchst, im nächsten Angelladen, und wo die Karte für die Küste herkommt, von Ämtern und Tourist-Informationen, weil dort das Land selbst der Bewirtschafter ist.

Ein Kartenautomat aus Metall am Zaun eines Vereinsgeländes an einem See, daneben ein Schaukasten mit Gewässerordnung, im Hintergrund der See im Morgenlicht

Der Automat nimmt Münzen oder Karte und druckt die Tageskarte mit dem Datum des Kaufs, und wer am Sonntag um fünf am Wasser sein will, findet hier die einzige offene Ausgabestelle. Was er nicht kann, ist den Fischereischein prüfen, deshalb kommt die Kontrolle später, am Wasser, und deshalb hängt der Zettel mit den Regeln direkt daneben.

Der Automat gibt die Tageskarte aus, wenn der Gewässerwart schläft. AI-Bild

Der Automat ist die Antwort der Vereine auf die Frage nach der Tageskarte am Sonntagmorgen. Er steht am Vereinsgelände oder am Parkplatz, druckt die Karte mit Datum, und der Schaukasten daneben trägt die Gewässerordnung. Was er nicht prüft, ist der Fischereischein, das tut der Fischereiaufseher am Wasser.

Vor Ort kaufen: Öffnungszeiten, Schein, Bargeld

Die meisten Karten gibt es an einer Theke, und die hat Öffnungszeiten. Viele Angelläden öffnen erst um neun und am Sonntag gar nicht, die Kartenausgabe eines Vereins oft nur an zwei Abenden in der Woche, und wer im Morgengrauen am Wasser sein will, kauft am Vortag oder sucht den Automaten. Den Fischereischein nimmst du im Original mit, die meisten Ausgabestellen wollen ihn beim Kauf sehen, dazu Bargeld, weil manche Vereinsausgabe keine Karte nimmt. Welche Stellen ein Revier hat, steht auf seiner Gewässerseite mit Öffnungszeiten, Anruf und Route, und die Seite zeigt dir, welche auf deinem Weg zum Wasser liegt. Der Laden am Wasser ist dabei mehr als ein Tresen, dort erfährst du nebenbei, wo gerade gefangen wird und welcher Parkplatz am Morgen frei ist.

Was auf der Karte steht, und was sie nicht erlaubt

Eine Angelkarte ist ein Vertrag, und ihr Text ist kurz. Strecke, meist mit Kilometern oder Ortsmarken, Zeitraum, Zahl der Ruten, Fangbegrenzung je Tag, oft Köder- und Nachtregeln, dazu Name, Datum und Unterschrift. Was nicht draufsteht, steht in der Gewässerordnung, die mit der Karte gilt, und die ist bei jedem Revier im Bestand als Bestimmungen hinterlegt, sobald sie recherchiert ist. Vier Grenzen gelten fast immer. Die Karte gilt nur für die Strecke, und ein Fluss ist in Lose geteilt, die von Kilometer zu Kilometer den Bewirtschafter wechseln. Sie gilt nur für die Zeit, ein Kalendertag endet um Mitternacht. Sie gilt nur für die Person, deren Name draufsteht. Und sie gilt nur mit dem Fischereischein, den 98 Prozent der Karten im Bestand verlangen.

Angler von hinten reicht am Seeufer einem Fischereiaufseher in grüner Weste zwei gefaltete Papiere, der Aufseher blickt auf die Papiere, Schilf und ruhiges Wasser dahinter

Der Fischereiaufseher des Vereins ist am Wasser die Person, die Karte und Schein zusammen sehen will, im Original, und die dazu fragt, wo genau du stehst. Eine Karte ohne Namen ist keine, eine für das Nachbarlos auch nicht, und wer ohne Papiere angetroffen wird, hat ab diesem Moment ein Verfahren, nicht ein Gespräch.

Die Kontrolle will beide Papiere sehen, und sie fragt zuerst nach der Strecke. AI-Bild

Die Strecke lesen: Lose, Kilometer, Ortsmarken

Der häufigste Fehler mit einer gültigen Karte ist der Ort. Ein großer Fluss ist in Pachtstrecken geteilt, am Rhein heißen sie Lose, an der Elbe Strecken mit Nummern, und jede hat ihren Bewirtschafter und ihre Karte. Ein Rheinlos endet bei einem Kilometer, den am Ufer nichts markiert, und ab dort gilt die Karte des nächsten Vereins. Die Karte nennt die Strecke mit Flusskilometern oder mit Ortsmarken, von der Brücke bis zur Mündung, von Ort A bis Ort B, und wer sie liest, sieht, ob die Buhne, an der er stehen will, noch dazugehört. Die Gewässerseite jedes Reviers zeigt die Strecke als Linie auf der Karte mit ihren Ortsmarken und dem Kilometer, und das ist die Frage, die der Fischereiaufseher zuerst stellt, wo genau stehst du.

An Seen ist es die Uferzone. Eine Karte für das Nordufer gilt nicht am Südufer, eine Karte für den Verein gilt nicht am Privatsteg, und die Karte für den Obersee des Bodensees ist ein eigenes Patent, das der Ratgeber zum Bodensee erklärt. An der Küste ist es umgekehrt einfach, in Mecklenburg-Vorpommern gilt eine Karte des Landes für die ganze Küste, und an der offenen Küste Schleswig-Holsteins braucht es gar keine, dort ist der Fischfang mit der Handangel frei, ausgenommen die Schlei, die Eidermündung und Teile der Lübecker Bucht.

Fangbuch und Fangstatistik: die Pflicht hinter der Jahreskarte

Viele Jahreskarten kommen mit einem Fangbuch, und das ist keine Formsache. Jeder entnommene Fisch wird mit Art, Länge, Datum und Strecke eingetragen, oft vor dem Weiterangeln, und das Buch geht am Jahresende zurück an den Bewirtschafter, der daraus seinen Besatz plant und seine Statistik an das Land meldet. Am Bodensee heißt es Fangstatistikheft, an vielen Vereinsgewässern Fangbuch, an Verbandsstrecken Fangmeldung, und wer es nicht zurückgibt, bekommt im nächsten Jahr keine Karte. Das Fangbuch der App ersetzt es nicht, aber es ist die Kopie, die dir bleibt, wenn das Heft weg ist, mit Wetter, Wassertemperatur und Uhrzeit dazu.

Die Karte für Kinder, für den Urlaub und im Ausland

Für Kinder läuft die Karte auf ihren Namen, auch dort, wo sie keinen Fischereischein brauchen, und viele Vereine haben Jugend- und Familienkarten zu eigenen Bedingungen. Welches Papier ein Kind neben der Karte braucht, steht im Ratgeber zum Jugendfischereischein. Für den Urlaub an der Küste Mecklenburg-Vorpommerns gibt es den Touristenfischereischein, der den Fischereischein ersetzt, und die Karte des Landes für die Küste, die beides zusammen ergibt, im Ratgeber Angeln ohne Angelschein. Und im Ausland heißt die Karte anders, VISpas in den Niederlanden, Fisketegn in Dänemark, Patent in der Schweiz, die ersten beiden ohne Prüfung, das Schweizer Jahrespatent nur mit Sachkundenachweis, und keine davon gilt in Deutschland.

Tageskarte oder Jahreskarte: die Schwelle

Die Frage stellt sich an jedem Revier, an dem du öfter bist, und sie hat eine Zahl. Die Jahreskarte geteilt durch die Tageskarte ergibt die Zahl der Tage, ab der die Jahreskarte günstiger ist. Bei den Medianen des Bestands, 13 zu 100 Euro, ist das der achte Tag, an einem Revier mit 8 Euro Tageskarte und 200 Euro Jahreskarte der 25. Der Rechner ist mit den Medianen vorbelegt und nimmt die Preise deines Reviers und deine Angeltage.

Tageskarte oder Jahreskarte?

Rechner

Die Frage entscheidet sich an einer Zahl, der Schwelle, ab der die Jahreskarte billiger ist als die Summe der Tageskarten. Trag die Preise deines Reviers ein und die Tage, die du dort realistisch fischst, und der Rechner sagt, ab welchem Tag sich die Jahreskarte trägt.

Karten-Rechner

Tageskarte, Jahreskarte und Angeltage rein, Schwelle und Kosten raus

  • Jahreskarte lohnt ab …
  • Deine Tageskarten im Jahr …
  • Jahreskarte je Angeltag …

Vorbelegt mit den Medianen des Bestands, 13 Euro Tageskarte und 100 Euro Jahreskarte aus den recherchierten Preislisten, Stand September 2026. Dein Revier weicht davon ab, die Preisliste des Bewirtschafters gilt.

Was der Rechner nicht rechnet, ist der Verein. Ab einer bestimmten Zahl von Tagen ist die Mitgliedskarte günstiger als die Gastjahreskarte, dafür kommen Beitrag, Aufnahmegebühr und Arbeitsstunden dazu, und vier von zehn Karten im Bestand gibt es ohnehin nur mit Mitgliedschaft.

Verbandsscheine: eine Karte für 200 Kilometer

Die größten Karten des Bestands gelten für die längsten Strecken. Der Generalschein der Rheinfischereigenossenschaft in Nordrhein-Westfalen deckt den Rhein im ganzen Land, mit drei Scheinarten und 148 Verkaufsstellen. Die Verbandsgewässer der Landesverbände in Bayern, Baden-Württemberg, Sachsen oder Brandenburg fassen Dutzende Strecken unter einer Karte zusammen, und an der Küste von Mecklenburg-Vorpommern deckt eine Karte des Landes die gesamte Küste, als Tages-, Wochen- oder Jahreskarte. Diese Karten sind der Grund, warum sich eine Jahreskarte auch für jemanden lohnt, der nie zweimal am selben Ufer sitzt.

Was diese Karten verlangen, ist Lesearbeit. Ein Verbandsschein trägt je Strecke eigene Regeln, Schonbezirke, Rutenzahlen, Nachtangelverbote, und die Strecke, an der du stehst, entscheidet. Die Gewässerseiten der Strecken tragen die Regeln je Los.

Was das Fangbuch dazu sagt

Jede Angelkarte ist ein Tag am Wasser, und das Fangbuch zählt, was daraus wird. Der Block zeigt alle gemeldeten Fänge mit Art, Monat und Revier, und die Reviere darin sind die, an denen die Karten am häufigsten gelöst werden.

Aus 86 gemeldeten Fängen

06/2019 bis 10/2026 · 34 Gewässer · Stand 10.10.2026

Gemeldete Fänge je Monat

Gemeldete Fänge im Tagesverlauf

Die meisten Meldungen fallen in das Fenster von 16 bis 19 Uhr.

Womit gefangen wurde

Mit welcher Methode

Welche Arten gemeldet werden

Größenverteilung

  • unter 30 cm 19,5 %15
  • 30 bis 49 cm 26,0 %20
  • 50 bis 69 cm 27,3 %21
  • 70 bis 89 cm 22,1 %17
  • 90 bis 109 cm 3,9 %3
  • ab 110 cm 1,3 %1

Diese Zahlen stammen aus Fängen, die Angler selbst in CatchHub eingetragen haben. Sie zeigen, was gemeldet wurde, nicht was in einem Gewässer lebt. Niemand meldet Tage ohne Fang, deshalb sind es Fangzahlen und keine Fangchancen.

Was aus den gelösten Karten wurde, die letzten Meldungen mit Foto und Revier:

Fänge aus der Community

zuletzt gemeldet

Ohne Karte: das teuerste Papier, das du nicht gekauft hast

Angeln ohne gültige Angelkarte erfüllt den Tatbestand der Fischwilderei, § 293 des Strafgesetzbuchs, und der Rahmen reicht von der Geldstrafe bis zu zwei Jahren Freiheitsstrafe, der Fischereischein in der Tasche ändert daran nichts. Gültig heißt für diese Strecke, für diesen Tag, auf diesen Namen. Eine Karte für das Nachbarlos, die Karte des Kumpels oder die von gestern zählen wie keine, und die Fischereiaufseher der Vereine kennen die Stellen, an denen es passiert. Dazu kommen Einziehung des Geräts, Hausverbot und der Eintrag, der später den Fischereischein kosten kann.

Die drei Fehler, die am häufigsten dahinterstehen, sind die Strecke, die an einem Kilometer endet, den niemand sieht, der Tag, der um Mitternacht endet, während die Nacht noch läuft, und die Karte, die im Auto liegt, während die Kontrolle am Ufer steht.

Bevor du die Karte kaufst

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Die Karte, die du nächstes Jahr kaufst

Nach einer Saison weißt du, an welchem Revier du warst, und die Karten in der Ablage sagen es dir. Zwölf Tageskarten für denselben See sind eine Jahreskarte mit Aufschlag, drei Tageskarten für drei Flüsse sind genau richtig, und eine Jahreskarte, die im Mai gekauft und im August vergessen wurde, ist der teuerste Fehler des Jahres. Der Rechner oben nennt die Schwelle, die Gewässerseite nennt, wer die Karte ausgibt, und der Bestand wächst mit jeder Recherche um die Preisliste eines weiteren Reviers.

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Häufige Fragen

8 Fragen
Was ist eine Angelkarte?

Der Erlaubnisschein des Fischereiberechtigten oder Pächters für ein bestimmtes Gewässer, im Gesetz Fischereierlaubnisschein genannt. Sie sagt, wer an welcher Strecke in welchem Zeitraum mit wie vielen Ruten angeln darf, und sie kommt vom Verein, Verband, Fischer oder Betreiber, an der Küste von Mecklenburg-Vorpommern vom Land selbst. Der Fischereischein des Landes ist das andere Papier, beide gehören ans Wasser.

Was kostet eine Angelkarte?

Im recherchierten Bestand liegt die Tageskarte im Median bei 13 Euro, mit einer Spanne von 3 bis 36, die Wochenkarte bei 35, die Monatskarte bei 50 und die Jahreskarte bei 100 Euro mit einer Spanne von 20 bis 500. Was ein bestimmtes Revier verlangt, steht auf seiner Seite und auf der Preisliste des Bewirtschafters, und die gilt.

Wo bekomme ich eine Angelkarte?

Im Angelladen in der Nähe des Gewässers, beim Verein oder Gewässerwart, an Kartenautomaten am Wasser und an der Küste bei Ämtern und Tourist-Informationen. Welche Stellen ein Revier hat, steht auf seiner Gewässerseite mit Öffnungszeiten, Anruf und Route, und dort siehst du auch, welche auf deinem Weg zum Wasser liegt.

Brauche ich mit Angelkarte noch einen Angelschein?

In 98 Prozent der Fälle ja. Die Karte ist die Erlaubnis für das Wasser, der Fischereischein der Nachweis der Sachkunde, und der Bewirtschafter verlangt ihn beim Kauf im Original. Ausnahmen sind Anlagen, an denen das Landesrecht den Verzicht erlaubt, und der Friedfischweg in Brandenburg.

Was ist eine Gastkarte?

Die Karte eines Vereins für Nichtmitglieder, als Tages-, Wochen- oder Jahreskarte, oft nur in Begleitung eines Mitglieds oder in begrenzter Zahl. Sie ist teurer als die Mitgliedskarte und günstiger als der Beitrag, und sie ist der Weg, ein Vereinsgewässer kennenzulernen, bevor du beitrittst.

Wann lohnt sich die Jahreskarte?

Ab dem Tag, an dem die Tageskarten zusammen mehr kosten als sie. Bei den Medianen des Bestands, 13 zu 100 Euro, ist das der achte Tag im Jahr. Der Rechner im Text nimmt die Preise deines Reviers und deine Angeltage und nennt die Schwelle.

Was passiert beim Angeln ohne Angelkarte?

Fischwilderei nach § 293 des Strafgesetzbuchs, mit Geldstrafe oder Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren, auch wenn du einen Fischereischein hast. Dazu kann das Gerät eingezogen werden, und der Verein spricht Hausverbot aus. Eine abgelaufene, auf jemand anderen ausgestellte oder für eine andere Strecke gültige Karte zählt wie keine.

Gilt die Angelkarte für das ganze Gewässer?

Nur für die Strecke, die auf ihr steht. Ein Fluss ist in Lose und Pachtstrecken geteilt, oft von Kilometer zu Kilometer, und die Karte des einen Vereins endet an der Grenze zum nächsten. Die Gewässerseite zeigt die Strecke mit ihren Ortsmarken und nennt den Bewirtschafter, der die Karte ausgibt.

René Seidel

Geschrieben von

René Seidel

Ich angle seit 2002: angefangen mit acht Jahren an den Weihern, die mein Vater gepachtet hatte, heute vor allem am Neckar bei Heilbronn, an der Wörnitz und am Main. Mit CatchHub baue ich die Angel-Community, in der ich meine Praxis am Wasser mit echten Fangdaten zusammenbringe.

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