Rhein
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Orte an dieser Strecke
Warum steht der Fluss mehrfach drin?
Ein Eintrag bei CatchHub ist immer ein Angel-Revier, also die Strecke, für die es eine eigene Erlaubnis gibt. An einem langen Fluss sind das mehrere Reviere, jedes mit eigenem Verein und eigenen Regeln. Der Name oben ist der Name des Reviers, nicht der Name des Orts.
Dieses Revier reicht über 8 Orte: Angeln am Rhein bei Neuburg am Rhein, Speyer und Worms. Eine Erlaubnis gilt auf der ganzen Strecke.
Neuburg am Rhein
Wörth am Rhein
Leimersheim
Germersheim
Speyer Revier-Sitz
Brühl
Mannheim
Worms
Gewässerdaten
Verein
Gewässer-Profil
Auf stark schwankende Wasserstände und den Wellenschlag der Berufsschifffahrt achten. Vor der Anfahrt aktuelle Pegelstände prüfen.
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Beschreibung
86 Kilometer Strom zwischen Lauterbourg und Bobenheim-Roxheim
Von der französischen Grenze bei Neulauterburg bis kurz vor die rheinhessische Grenze bei Bobenheim-Roxheim zieht sich die pfälzische Rheinstrecke über rund 86 Kilometer linksrheinisch durch den Oberrhein. Wörth, Neupotz, Germersheim, Speyer, Otterstadt, Altrip, Ludwigshafen und Frankenthal liegen an dieser Strecke. Trotz Ballungsräumen und Großindustrie im Rücken bleibt das Ufer über weite Abschnitte erstaunlich ruhig. Wiesen, Felder und Altwässer prägen die Pfälzischen Rheinauen, ein großflächiges Landschaftsschutzgebiet. Das Fischereirecht liegt hier beim Land Rheinland-Pfalz und wird von der Struktur- und Genehmigungsdirektion Süd als oberer Fischereibehörde verwaltet.
Wo die Strömung bricht, stehen die Fische
Der Strom ist kein gleichförmiges Band. Buhnenfelder schaffen ruhiges Kehrwasser direkt neben dem Hauptzug, Mündungen von Altarmen und Häfen bringen Kanten und Temperaturunterschiede ins Spiel, und dort, wo früher Kies gebaggert wurde, liegen deutlich tiefere Kolke als in der Fahrrinne. Genau diese Übergänge sind die Stellen, an denen sich ein paar Würfe mehr lohnen. Rund um Otterstadt und Berghausen liegen die bekanntesten Altrheinarme der Strecke, im Alten Hafen von Speyer sind vor allem Barsche ein Thema. Behalte dabei im Kopf, dass die Rheinseitengewässer nicht automatisch zum freien Strom dazugehören.
- Buhnenköpfe und Buhnenkehlen mit klarer Strömungskante
- Mündungen von Altarmen und Hafeneinfahrten
- ausgekieste Kolke abseits der Fahrrinne
Ködertaktik am Oberrhein
Auf Räuber läuft hier viel über Gummi und sinkende Wobbler, geführt an der Kante zwischen Zug und Ruhe. Hecht zeigt sich im Frühsommer und im Herbst am zuverlässigsten, während die Friedfischangler im Winter eher die tieferen Bereiche absuchen und im Sommer in die flacheren Zonen wechseln. Neben Zander, Rapfen und Wels gehen dir Brachsen, Rotaugen, Karpfen, Barben und Aale an den Haken. Feeder- und Matchrute haben ihren Platz, und wer Streamer oder Nymphe wirft, findet im Hauptstrom durchaus lohnende Stellen.
Zwei Dinge solltest du nicht unterschätzen. Der Pegel kann binnen Stunden deutlich steigen oder fallen, und der Wellenschlag der Berufsschifffahrt erreicht das Ufer mit Wucht. Ein Blick auf die aktuellen Pegelstände vor der Anfahrt gehört hier einfach dazu. Wer vom Boot aus fischt, bewegt sich auf einer Bundeswasserstraße und ist an die Rheinschifffahrtspolizeiverordnung gebunden. Welche Erlaubnisscheine es für die Strecke gibt und was gerade gilt, klärst du am besten direkt bei der zuständigen Fischereibehörde. Petri Heil.