Kurz gesagt
- Seeforellen stehen im Sommer laut Bodensee-Telemetrie in 8 bis 16 Metern über der Sprungschicht und im Winter dicht unter der Oberfläche, das Uferfenster liegt von März bis Mai bei 7 bis 12 Grad an der Halde.
- Der Schleppköder ist eine leichte, schlanke Spange aus Perlmutt oder Blech von 7 bis 12 Zentimetern oder ein Minnow-Wobbler von 8 bis 10 Zentimetern, am Ufer ein Wurfblinker von 18 bis 25 Gramm oder ein Gummifisch von 8 bis 10 Zentimetern.
- Geschleppt wird mit 3 bis 4,5 Stundenkilometern in Zickzack-Bahnen, im Frühjahr flach, im Sommer mit Schleppblei, Tiefschnur oder Downrigger auf 8 bis 16 Meter.
- Am Bodensee starben nach dem Fang 27,2 Prozent der Seeforellen am Drilling und 16,8 Prozent am Einzelhaken, und nur 3,9 Prozent der Fänge waren maßig, deshalb ist der Einzelhaken die wichtigste Entscheidung.
- Das Mindestmaß liegt am Bodensee seit 2026 bei 60 Zentimetern, in den Ländern bei 50 bis 60, die Schonzeit meist von Oktober bis Februar oder März, am Bodensee vom 1. November bis 10. Januar mit Schleppverbot.
Eine Forelle, die im See groß wird
Die Seeforelle ist biologisch dieselbe Art wie Bach- und Meerforelle, nur mit einem anderen Lebensweg. Sie schlüpft im Kies eines Zuflusses, wandert nach ein bis zwei Jahren als Smolt in den See, frisst dort Stichlinge, kleine Renken, Barsche und seit einigen Jahren im Bodensee auch die eingewanderte Schwebegarnele, und kehrt nach drei bis fünf Jahren im See laichreif in ihren Bach zurück. Am Bodensee fanden mehr als die Hälfte der markierten Fische den Weg in ihr Heimatgewässer.
Was sie für den Angler ausmacht, ist ihr Temperaturfenster. Zwischen 3 und 18 Grad fühlt sie sich wohl, über 23 Grad hält sie nur kurz aus, bei 25 bis 30 Grad stirbt sie. Im Sommer, wenn die Oberfläche des Bodensees 25 Grad erreicht, steht sie deshalb tief, im Winter und Frühjahr, wenn das Wasser kalt ist, oben. Die Sender an 13 erwachsenen Fischen haben das gemessen. Im Sommer standen sie in 8 bis 16 Metern im Freiwasser über der Sprungschicht, im Winter oft keine 10 Zentimeter unter der Oberfläche und im flachen Uferbereich, und tagsüber waren sie in sieben von zehn Versuchen aktiver als nachts.
Der Bestand ist ein anderes Thema als bei den meisten Arten. Am Bodensee ist der Ertrag von rund 12 Tonnen im Jahr 2007 auf unter 3 Tonnen gefallen, die Rote Liste Deutschlands führt die Forelle seit 2023 als gefährdet, und seit 2024 fangen die Angler am Bodensee mehr Seeforellen als die Berufsfischer. Das ist der Hintergrund, vor dem die Anrainer das Maß auf 60 Zentimeter gesetzt haben, und der Grund, warum dieser Ratgeber beim Haken anfängt.
März bis Mai am Ufer, Sommer tief, Winter oben
Das Seeforellenjahr beginnt dort, wo der See offen ist. Am Bodensee ist das der 10. Januar, wenn Schonzeit und Schleppverbot enden, und die Fische stehen dann dicht unter der Oberfläche, geschleppt wird flach auf 1,5 bis 3 Metern, an bedeckten Tagen und am späteren Nachmittag. Die Länder öffnen im März, Baden-Württemberg am 1., Bayern und Nordrhein-Westfalen am 16.
März bis Mai ist die einzige Uferzeit. Bei 7 bis 12 Grad an der Oberfläche stehen die Fische auf 2 bis 5 Metern über der Halde, vor den Mündungen und über Kieskanten mit Kraut, in Wurfweite. Am Bodensee kamen im April bei 7 Grad die Fische vom Vormittag bis zum Nachmittag, auf Streamer an der Sinkschnur und auf Tauwurm am Seitenarm. Am Biggesee läuft in diesen Wochen der Spinner der Größe 3 vom Ufer. Die Schneeschmelze trübt die Zuflussbereiche kurz ein, am Walchensee für Tage.
Juni bis August ist Bootszeit mit Tiefenhilfe. Die Schichtung baut sich auf, die Fische ziehen ins Freiwasser über der Sprungschicht, im Bodensee in 8 bis 16 Meter, und ohne Schleppblei, Tiefschnur oder Downrigger läuft der Köder über ihnen. Im September kühlt das Wasser, die Fische kommen hoch, und die Vorlaicher sammeln sich vor den Mündungen, die dann fast überall gesperrt sind. Im Oktober beginnt in Baden-Württemberg, Bayern, Berlin und Sachsen die Schonzeit, am Bodensee am 1. November zusammen mit dem Schleppverbot, und der Walchensee schließt für Forellen schon Ende September.
Beste Saison
Die Kurve zeigt die Fänge, nicht die erlaubte Zeit. Januar und Februar tragen nur dort, wo offen ist, am Bodensee ab dem 10. Januar. Im Oktober beginnt in Baden-Württemberg, Bayern, Berlin und Sachsen die Schonzeit, am Bodensee am 1. November. Der Sommer ist Bootszeit mit Tiefenhilfe, das Frühjahr die einzige Uferzeit.
Halde, Mündung, Freiwasser: wo sie steht
Die Halde ist der Platz des Frühjahrs. So heißt die Uferbank bis zur Abbruchkante, am Bodensee amtlich bis 25 Meter Tiefe, und an ihrem oberen Rand über Kies und Kraut jagt die Seeforelle in den Wochen, in denen das Wasser 7 bis 12 Grad hat. Wo die Kante in Wurfweite liegt, fängt der Uferangler, und wo ein Bach mündet, sammelt sich Nahrung im kühlen Schmelzwasser.
Die Farbe des Wassers ist die Karte. Wo es hell bleibt, liegt die Halde flach unter dir, wo es innerhalb weniger Meter dunkel wird, bricht sie ab, und genau auf diese Linie zielt der Wurf. Eine Polarisationsbrille macht die Kante sichtbar, ohne sie siehst du nur Blau. Steht die Sonne tief, wirf von der Schattenseite, sonst bist du für den Fisch der einzige dunkle Fleck am Ufer.
Hell über der Halde, dunkel dahinter. Der Wurf geht in den Übergang. AI-Bild
Die Mündungen sind zugleich die Plätze mit den meisten Verboten. Vor Rotach, Schussen und Argen gilt vom 1. Oktober bis 31. Januar ein Fangverbot, an der Bregenzerach schon vom 15. Juli bis 15. September und wieder ab November, in der Fußacher Bucht ist das Schleppen von November bis April untersagt, und auf der Schweizer Seite sind die Mündungen von Goldach bis Hornbach im Winter gesperrt. Die Karte der Kommission zeigt jedes Gebiet, und die Bojen vor Ort markieren die Grenze.
Die Karte des Sees trägt Halde, Mündung und Freiwasser mit Nummern nach ihrem Rang, die Karte des Flusses die Standplätze der Laichwanderung im Herbst.
Wo Seeforelle steht
2 Ansichten-
Scharkante
In Voralpenseen fällt der Grund dicht am Ufer ab. Diese Kante ist im zeitigen Frühjahr die einzige Stelle, an der sie in Wurfweite jagt.
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Zufluss
Vor jeder Mündung schiebt der Bach eine Halde in den See. Ab dem Spätsommer sammeln sich dort die aufstiegsbereiten Fische, weshalb der Bereich fast überall Schonbezirk ist.
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Freies Wasser
Große Fische hängen an den Renkenschwärmen und ziehen mit ihnen über die größte Tiefe. Diese Zone gehört dem Boot.
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Untiefe im Freiwasser
Eine Kuppe mitten im See staut Kleinfisch über einer klaren Kante. Beim Schleppen ist sie auf jeder Runde einen Bogen wert.
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Totholz
Versunkene Bäume am Steilufer halten einzelne große Fische, am ehesten in der ersten Stunde nach Sonnenaufgang.
Gewässertyp im Lexikon: See Baggersee Weiher
Auch auf der Karte, hier aber zweite Wahl: Schilfgürtel, Seerosenfeld, Krautfeld, Steg.
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Einmündung
Der erste Kilometer oberhalb der Seemündung ist die Sammelstrecke des Aufstiegs. Zur Laichzeit liegt er fast überall in einem Schonbezirk.
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Kehrwasser
Unter einem Absturz steht ein tiefer Gumpen. Dort ruht ein aufsteigender Fisch, bevor er das Hindernis nimmt.
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Prallhang
Die ausgespülte Außenkurve ist der tiefste Punkt eines Abschnitts. Auf langen Wanderungen liegen dort die Tagespausen.
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Totholz
Ein unterspültes Wurzelufer deckt nach oben ab. Ein Fisch, der Wochen im Zufluss steht, braucht diese Deckung.
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Brückenpfeiler
Hinter einem Pfeiler kostet das Stehen kaum Kraft. Auf begradigten Strecken ist das oft die einzige Ruhezone weit und breit.
Gewässertyp im Lexikon: Fluss Strom Bach
Auch auf der Karte, hier aber zweite Wahl: Buhnenfeld, Gleithang, Krautfahne.
Im Sommer ist das Freiwasser der Platz, das zentrale Pelagial über der Tiefe, in 8 bis 16 Metern, wo Renkenschwärme und Barsche stehen. Untiefen, Kuppen und die Kanten davor sind die Bahnen für das Boot. In Talsperren mit Besatz wie dem Biggesee steht die Seeforelle im Sommer in den tiefen Schichten und ist nur bei ausgeprägter Sprungschicht gezielt zu erreichen, und dort rechnen die Schleppangler mit rund 100 Kilometern Strecke je maßigem Fisch.
Tagaktiv, klar, und die Physik des Luftdrucks
Die Seeforelle ist ein Fisch des Tages. Die Telemetrie fand sie am Tag aktiver als in der Nacht, und am Bodensee ist das Angeln ohnehin nur von einer Stunde vor dem Sonnenaufgang bis zur ersten Stunde nach dem Sonnenuntergang erlaubt. Gefangen wird vom Hellwerden bis zum Nachmittag und noch einmal vor dem Dunkelwerden, im Winter an bedeckten Tagen und gegen Abend.
Beißaktivität im Tagesverlauf
Ein Apriltag am Voralpensee. Die Seeforelle ist am Tag aktiver als in der Nacht, die Fänge kommen vom Hellwerden bis zum Nachmittag und noch einmal vor dem Dunkelwerden. Im Winter sind bedeckte Tage und der spätere Nachmittag die Zeit. Am Bodensee ist das Angeln nur von einer Stunde vor Sonnenaufgang bis eine Stunde nach Sonnenuntergang erlaubt.
100 Kilometer je Fisch ist die Zahl der Schleppangler, und das Fangbuch der Community hält dagegen, was tatsächlich gemeldet wird: alle in CatchHub eingetragenen Seeforellen nach Monat, Stunde, Köder und See. Der April vom Ufer gegen den Sommer vom Boot ist die Zeile, die diesen Fisch erklärt.
Noch zu wenige Meldungen für eine Auswertung
Dazu liegen bisher zu wenige Fänge mit Datum und Revier vor. Sobald genug zusammenkommen, stehen hier die stärksten Monate, die beste Tageszeit und die Reviere mit den meisten Fängen.
Die zuletzt öffentlich geteilten Seeforellen mit Foto, jede mit ihrem See:
Noch kein Fang mit Foto gemeldet
Hier stehen Fänge aus der Community, sobald der erste öffentlich eingetragen wurde. Jede Kachel führt dann zum Revier dahinter.
Fänge eintragenBedeckter Himmel und leichte Welle sind im Klarwasser der Alpenseen besser als grelle Sonne über glatter Fläche, dann läuft der Köder tiefer und der Kontrast stimmt. Ein Kälteeinbruch mit Schneefall im April hat am Bodensee die Fische nicht gestört. Für den Föhn gibt es keinen Beleg, weder dafür noch dagegen, und für den Luftdruck eine einfache Rechnung. Ein Meter Wassersäule entspricht rund 98 Hektopascal, ein Luftdrucksturz von 20 Hektopascal ist für den Fisch dasselbe wie ein Aufstieg um 20 Zentimeter, und ein Fisch in 12 Metern merkt davon nichts. Was wirkt, ist das Wetter, das den Druck begleitet, Wind, Wolken und Licht. Diese drei rechnet der Fang-Index mit dem Wassertemperatur-Trend je Gewässer.
Die Wassertemperatur entscheidet über die Tiefe, nicht über den Tag. Über 18 Grad an der Oberfläche steht die Seeforelle sicher darunter, unter 7 Grad im Frühjahr wartet sie noch, und dazwischen liegt das Uferfenster.
Seeforellenköder: Spange, Wobbler, Wurfblinker
Der Seeforellenköder ist schlank, silbrig und kleiner als die meisten denken. Beim Schleppen ist er leicht, weil das Blei oder der Downrigger die Tiefe bringen, vom Ufer ist er schwer, weil die Weite zählt.
Perlmuttspange
Der klassische Schleppköder der Alpenseen, 7 bis 12 Zentimeter, schlank und leicht, aus Perlmutt oder Blech in Weiß, Kupfer oder Chrom. Sie braucht Blei oder Downrigger, um auf Tiefe zu kommen, und zwei Sprengringe, weil sich die Seeforelle im Drill um die Achse dreht.
Minnow-Wobbler
Schlank, 8 bis 10 Zentimeter, schwimmend oder sinkend, in Silber oder natürlichem Fischdesign. Im Winter und Frühjahr flach auf 1,5 bis 3 Metern geschleppt, geschleppt läuft er doppelt so tief wie geworfen.
Wurfblinker für die Halde
Lang und schmal wie ein Küstenblinker, 18 bis 25 Gramm, in Silber oder Kupfer. Der Köder für das Uferfenster von März bis Mai, wenn die Fische auf 2 bis 5 Metern über der Kante stehen und die Weite den Unterschied macht.
Gummifisch am Jigkopf
8 bis 10 Zentimeter, silbrig, über die Halde geführt, wo er absinken und anziehen kann. Bringt im Frühjahr die meisten Kontakte vom Ufer, weil er wie ein Stichling oder eine junge Renke wirkt.
Toter Köderfisch am System
Laube, Rotauge oder kleine Renke von 8 bis 10 Zentimetern am Schleppsystem. Am Bodensee dürfen nur Kaulbarsche und Weißfische aus dem See verwendet werden, lebende Köderfische sind überall verboten.
| Köder | Maß | Wo | Wann |
|---|---|---|---|
| Perlmuttspange, Schleppblinker | 7 bis 12 cm, leicht, Weiß, Kupfer, Chrom | Schleppen am Blei oder Downrigger | ganzjährig |
| Minnow-Wobbler | 8 bis 10 cm, schwimmend oder sinkend | Schleppen flach | Winter, Frühjahr |
| Wurfblinker | 18 bis 25 g, lang und schmal | Ufer, Halde | März bis Mai |
| Gummifisch | 8 bis 10 cm, silbrig, am Jigkopf | Ufer, Halde | März bis Mai |
| Spinner | Größe 3, rund 15 g, läuft 1,5 bis 2 m tief | Ufer und Schleppen, Talsperre | Frühjahr |
| Streamer, Wooly Bugger | grün, an der Sinkschnur, Klasse 8 | Ufer, Bodensee | April |
| Tauwurm am Seitenarm | Haken 4, 70 cm Seitenarm, 20 g Blei | Ufer, Bodensee | April |
| Toter Köderfisch | 8 bis 10 cm am System, am Bodensee nur aus dem See | Schleppen | ganzjährig |
Die Spange ist der Köder der Alpenseen, oft aus Perlmutt, das im Klarwasser schimmert und spröde ist. Die Farbe folgt dem Kontrast, Perlmutt und Silber im klaren Wasser bei Sonne, Kupfer bei bedecktem Himmel. Zwei Sprengringe zwischen Köder und Haken sind die Regel, weil sich die Seeforelle im Drill um die eigene Achse dreht und ein einzelner Ring dabei aufhebelt. Der Einzelhaken gehört an jeden dieser Köder, warum, steht unten bei den Zahlen.
Schleppen: Blei, Downrigger, Tiefschnur und 3 bis 4,5 km/h
Geschleppt wird mit zwei Ruten, innen kürzer und außen länger, mit abgezählter Schnur und in Zickzack-Bahnen, damit die Köder in jeder Kurve das Tempo wechseln. Das Tempo liegt bei 3 bis 4,5 Stundenkilometern, schneller als auf Hecht und wie auf Meerforelle, gemessen am Köder neben dem Boot, nicht über Grund. Die 6 bis 10 Stundenkilometer mancher Portale hat niemand gemessen.
| Montage | Tiefenhilfe | Vorfach | Einsatz |
|---|---|---|---|
| Flachschleppen | keine oder Schleppblei 7 bis 30 g | Fluorocarbon 0,30 bis 0,40 mm, 1,5 m | Winter und Frühjahr, 1,5 bis 3 m |
| Schleppblei vor dem Vorfach | 100 bis 150 g an 40 m Schnur, rund 10 m Tiefe | Mono 0,25 bis 0,30 mm, 5 bis 15 m Zügel | Sommer, 8 bis 16 m |
| Tiefschnur | Bleikern, rund 1,5 m Tiefe je 9-Meter-Farbe bei 3 km/h | 30 m Mono hinter dem Bleikern | Sommer, wiederholbar |
| Downrigger | Kugel 2 bis 4 kg, Köder 2 bis 5 m hinter dem Auslöser | Fluorocarbon 0,30 mm | Sommer, jede Tiefe |
Das Schleppblei ist die einfachste Tiefenhilfe. 100 bis 150 Gramm an 40 Metern Schnur bringen rund 10 Meter, jede weitere Tiefe kostet mehr Blei oder mehr Schnur, und bis 200 Gramm ist das kein Problem. Die Tiefschnur ist wiederholbar, weil jede Farbe von 9 Metern bei 3 Stundenkilometern etwa 1,5 Meter Tiefe bringt und jede 0,3 Stundenkilometer mehr 0,3 Meter nehmen. Der Downrigger bringt jede Tiefe auf den Meter, mit dem Kabelwinkel als Fehlerquelle, den das Lexikon zum Schleppangeln erklärt. Ein Wobbler läuft geschleppt etwa doppelt so tief wie geworfen. Enge Kurven verheddern die Zügel, deshalb liegen sie mindestens 5 bis 6 Meter auseinander.
Ob dein Köder bei 3,5 Stundenkilometern überhaupt noch läuft oder nur gezogen wird, hängt daran, wie schnell das Wasser tatsächlich an ihm vorbeizieht, und das ändert sich mit jeder Kurve und jedem Wind. Der Rechner rechnet Fahrt, Strömung und Richtung zur Anströmung zusammen und sagt, welche Köder dabei arbeiten.
Läuft dein Köder wirklich?
RechnerDer Köder kennt keine Fahrt über Grund. Er spürt nur, wie schnell das Wasser an ihm vorbeizieht. Auf dem See sind das dieselben Zahlen, im Fluss und bei kräftigem Wind zwei völlig verschiedene.
Anströmungs-Rechner
Fahrt, Strömung und Richtung rein, Tempo am Köder raus
- So schnell sieht dein Köder das Wasser …
- Gegenüber dem Plotter …
- Fahrt für 3 km/h am Köder …
Gerechnet wird mit der Strömung an der Oberfläche. In tieferen Schichten läuft sie langsamer, und ein Köder auf 10 m sieht deshalb weniger davon als das Boot. Die Rechnung nennt den Ausschlag, nicht den Messwert.
Am Bodensee gelten dazu eigene Grenzen. Höchstens acht Haken je Boot, Drillinge nur ohne Widerhaken, seit 2026 mindestens 6 Millimeter Hakenweite an Ködern mit mehr als einer Anbissstelle, kein Schleppen unter Segel und keines vom 1. November bis 10. Januar. Am Chiemsee, Walchensee und Starnberger See fahren die Boote ohne Verbrennungsmotor, der Antrieb ist Muskelkraft oder Elektromotor, und am Chiemsee wie am Ammersee ist das Live-Sonar verboten.
Vom Ufer auf der Halde: Wurfblinker, Gummifisch, Streamer
Das Uferangeln ist das Fenster von März bis Mai, und es ist das Fenster für alle ohne Boot. Der Platz ist die Kante der Halde in Wurfweite, die Kieszone mit Krautflecken davor, die Mündung, soweit sie offen ist. Der Wurfblinker von 18 bis 25 Gramm bringt die Weite, wird an der Kante abgezählt bis kurz über den Grund und dann über den Kies heraufgeführt, mit Stopps, in denen er absinkt. Der Gummifisch von 8 bis 10 Zentimetern am Jigkopf bringt vom Ufer die meisten Kontakte, weil er wie ein Stichling wirkt.
Am Bodensee kamen die Aprilfische auf langsam über Kies geführte Streamer an der Fliegenrute der Klasse 8 mit Sinkschnur und einem Meter Vorfach in 0,25 Millimetern, und auf Tauwurm an einem 70 Zentimeter langen Seitenarm mit 20 Gramm Blei. Das Gerät ist leicht, eine Rute von 2,40 bis 3,00 Metern mit 15 bis 35 Gramm, eine 2500er Rolle mit Geflecht in 0,14 Millimetern und ein Meter Fluorocarbon in 0,28 bis 0,35. Am Bodensee bleibt auch vom Ufer der Widerhaken am Drilling verboten, und Naturköder laufen nur tot.
Gerät: Schlepprute, Uferrute, Einzelhaken
| Teil | Wert | Warum |
|---|---|---|
| Schleppruten | zwei, 2,40 bis 3,00 m, 30 bis 80 g, innen kürzer, außen länger | Fächern, Bleigewichte tragen |
| Rolle Schleppen | mit Schnurzähler oder Kurbelumdrehungen zählen, Mono 0,30 mm oder Geflecht 0,15 mm | Schnurlänge wiederholbar, dünner läuft tiefer |
| Uferrute | 2,40 bis 3,00 m, 15 bis 35 g | Wurfweite auf der Halde |
| Rolle Ufer | Größe 2500, Geflecht 0,14 mm | Weite, Bisserkennung |
| Vorfach | Fluorocarbon 0,28 bis 0,40 mm, 1 bis 1,5 m | Klarwasser, kein Stahl außer bei Hechtgefahr |
| Wirbel und Ringe | Tönnchenwirbel vor dem Vorfach, zwei Sprengringe am Köder | Drall, drehender Fisch |
| Haken | Einzelhaken, am Bodensee Drillinge nur ohne Widerhaken | Sterblichkeit, siehe unten |
| Kescher | groß, gummiert, für Fische ab 60 cm | Maß und Schonung |
| Boot | Rutenhalter, Elektromotor oder Ruder, Schleppsack für 3 bis 4 km/h | Tempo halten, Motorregeln der Seen |
| Pflicht am Bodensee | Maßband, Fangbuch, Kühlbox statt Hältern | Verordnung |
Die Rolle mit Schnurzähler gehört beim Schleppen dazu, denn ein Fisch in 12 Metern wird nur wiedergefunden, wenn Schnurlänge und Tempo beim nächsten Mal dieselben sind. Ohne Zähler zählst du Kurbelumdrehungen. Ein Stahlvorfach braucht die Seeforelle nicht, Fluorocarbon in 0,30 ist im Klarwasser die bessere Wahl, und nur wo Hechte stehen, wechselt es.
Biss im Halter, Drill aus der Tiefe, Einzelhaken für 96 Prozent
Beim Schleppen setzt sich der Fisch im Rutenhalter selbst, der Anhieb ist ein Nachfassen, und die Bremse ist so weich eingestellt, dass der Biss Schnur nehmen kann. Dann beginnt ein Drill, in dem die Seeforelle springt, sich um die Längsachse dreht und einen harten Metallkörper als Hebel nutzt. Ein Fisch aus 15 Metern wird langsam gedrillt, damit er nicht am Druck stirbt, und er kommt in einen großen, gummierten Kescher.
Am Bodensee ist das Maßband Pflicht, und die Antwort fällt meist gegen den Fisch aus, im Versuch waren nur 4 von 100 Seeforellen maßig. Der Einzelhaken im Maulwinkel ist der Grund, warum dieser Fisch zurück kann. Am Drilling starb nach dem Fang mehr als jeder vierte, am Einzelhaken jeder sechste, und beim Lösen bleibt der Fisch im Netz im Wasser.
Maßband, Einzelhaken, nasser Kescher. So wird die Frage nach den 60 Zentimetern beantwortet. AI-Bild
Dann kommt die Zahl, die alles bestimmt. In der Bodensee-Versuchsfischerei erreichten von 1.275 gefangenen Seeforellen nur 3,9 Prozent das damalige Maß von 50 Zentimetern, mit den heutigen 60 sind es noch weniger. Fast jeder gefangene Fisch geht also zurück, und wie er das übersteht, hängt am Haken. Am Drilling starben 27,2 Prozent der Fische, am Einzelhaken 16,8. Darum sitzt an jedem Seeforellenköder ein Einzelhaken, darum verbietet der Bodensee beim Schleppen Drillinge mit Widerhaken, und darum wird im Wasser gelöst, mit dem Fisch im Netz.
Ein maßiger Fisch wird am Bodensee unverzüglich getötet und darf nicht lebend mitgeführt werden, das Hältern ist verboten, und der Fang steht vor dem Verlassen des Platzes im Fangbuch. Auf der Schweizer Seite ist das Angeln mit der Absicht, alle Fische zurückzusetzen, ausdrücklich untersagt. Gesucht wird also der eine Fisch, und alle anderen werden behandelt wie der Bestand, der sie sind.
Recht am Bodensee, in den Ländern und an Chiemsee und Biggesee
Für die Seeforelle gelten drei Ebenen, das Landesrecht, das eigene Recht des Bodensee-Obersees und die Ordnung des Bewirtschafters. Nach Landesrecht führen sieben Länder die Art namentlich, mit 50 Zentimetern in Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen und 60 in Bayern, Berlin, Brandenburg, Rheinland-Pfalz und Sachsen, die Schonzeit läuft meist von Oktober bis Februar oder März, in Berlin, Brandenburg und Sachsen bis in den Frühling, Rheinland-Pfalz nennt nur ein Maß. Hessen fasst Bach-, See- und Meerforelle als Atlantische Forelle mit einem Höchstmaß von 60 Zentimetern zusammen, Brandenburg schützt wild aufgewachsene Seeforellen ganzjährig, und acht Länder führen die Art nicht. Jede dieser Regeln steht in der Tabelle so, wie sie heute gilt, Fundstelle und Stand je Verordnung auf den Landesseiten.
Schonzeit und Mindestmaß nach Bundesland
8 Bundesländer, Mindestmaß zwischen 25 und 60 cm
| Bundesland | Schonzeit | Maß, Mindestmaß in Zentimetern |
|---|---|---|
| Baden-Württemberg | 1. Okt. bis 28. Feb. heute geschont | 50 cm |
| Bayern Gilt im Donau- und im Rheingebiet | 1. Okt. bis 15. März | 60 cm |
| Berlin | 1. Okt. bis 31. Mai heute geschont | 60 cm |
| Brandenburg Nur für eingesetzte Satzfische. Wild aufgewachsene Seeforellen sind ganzjährig geschützt | 16. Okt. bis 15. Apr. | 60 cm |
| Hessen Bachforelle, Meerforelle und Seeforelle. Höchstmaß 60 cm | 1. Okt. bis 31. März heute geschont | 25 cm |
| Nordrhein-Westfalen | 20. Okt. bis 15. März heute frei | 50 cm |
| Rheinland-Pfalz | keine Schonzeit heute frei | 60 cm |
| Sachsen | 1. Okt. bis 30. Apr. heute geschont | 60 cm |
Alle Angaben aus den Landesfischereiverordnungen, Stand und Quelle je Land auf der jeweiligen Schonzeiten-Seite. Der Status gilt für 11.10.2026.
Ohne Gewähr, und dein Erlaubnisschein darf strenger sein
Diese Tabelle gibt den Stand der Landesverordnungen wieder und ist keine Rechtsauskunft. Verein, Pächter und Gewässerordnung dürfen zusätzliche Schonzeiten, größere Mindestmaße und Entnahmefenster festlegen, und sie tun es häufig. Verbindlich ist immer das Papier, das du am Wasser dabei hast.
Am Bodensee-Obersee gilt das Recht der Internationalen Bevollmächtigtenkonferenz, umgesetzt je Anrainer. Seit dem 1. Januar 2026 beträgt das Mindestmaß für See- und Bachforelle 60 Zentimeter, weil viele Seeforellen erst ab etwa 55 Zentimetern laichreif werden und mit dem alten Maß von 50 rund ein Drittel der Rogner vor dem ersten Laichen gefangen werden durfte. Die Schonzeit läuft vom 1. November bis 10. Januar, jeweils mittags, in derselben Zeit ist das Schleppen verboten, ein Tageslimit für die Seeforelle gibt es nicht, für Barsche und Saiblinge schon. Dazu kommen die Angelzeit, die Halde bis 25 Meter als Grenze der Uferkarten, die Köderfische nur aus dem See und die Schongebiete an den Mündungen.
Vor den Mündungen sammeln sich im Frühjahr die Fische, weil das Schmelzwasser Nahrung und kühles Wasser bringt, und im Herbst die Vorlaicher. Aus diesem Grund sind diese Bereiche am Bodensee ab Oktober gesperrt, an der Bregenzerach schon ab Mitte Juli, und die Bojen und Tafeln markieren die Grenze. Ein Wurf dahinter ist kein Kavaliersdelikt.
Die Fahne bringt Nahrung, die Boje sagt, bis wohin du darfst. AI-Bild
An den bayerischen Seen regeln die Genossenschaften. Der Chiemsee verlangt 60 Zentimeter für alle Forellen, höchstens drei Raubfische am Tag inklusive zurückgesetzter Forellen, erlaubt Boote erst ab 1. Mai ohne Motor und verbietet Live-Sonar, der Walchensee öffnet für Forellen vom 16. März bis 30. September mit 60 Zentimetern und zwei Anbissstellen beim Schleppen, der Ammersee erlaubt eine Seeforelle je Woche und das Boot erst ab Mitte April. Der Biggesee in Nordrhein-Westfalen setzt 50 Zentimeter, zwei Forellen am Tag und die Schonzeit vom 20. Oktober bis 15. März. In Österreich und der Schweiz gelten die Landesregeln, in Vorarlberg 60 Zentimeter, in Salzburg und Niederösterreich 50, in der Schweiz mindestens 35 mit strengeren Kantonen und Patenten je See. Der Königssee gehört dem Berufsfischer allein.
Vor dem Tag auf dem See
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100 Kilometer je Fisch, und der eine Nachmittag im April
Am Biggesee rechnen die Schleppangler mit rund 100 Kilometern Strecke je maßiger Seeforelle, und die Zahl ist ehrlich. Ein maßiger Fisch im ersten Jahr ist ein gutes Jahr, und zwei untermaßige an einem Aprilnachmittag an der Halde, am Einzelhaken zurückgesetzt, sind die Lektion, wo sie stehen. Der zweite Nachmittag ist dann der, an dem es klappt.
Welche Seen und Talsperren in deiner Nähe Seeforellen führen, mit Bootsregeln und den Fängen anderer Angler, steht auf den Gewässerseiten. Die Physik hinter Tiefschnur und Downrigger trägt das Lexikon unter Schleppangeln, und für die silberne Verwandte an der Küste, die mit denselben Ködern beißt, gibt es den Ratgeber zum Meerforellen angeln.
Passende Gewässer in der App
1 GewässerFang-Index heute, live aus der App: je höher (0 bis 100), desto besser stehen die Chancen.
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8 EinträgeHäufige Fragen
10 FragenWelcher Köder ist der beste für Seeforelle?
Beim Schleppen eine schlanke, leichte Spange aus Perlmutt oder Blech von 7 bis 12 Zentimetern oder ein Minnow-Wobbler von 8 bis 10 Zentimetern, in Silber, Weiß oder Kupfer, dazu ein toter Köderfisch am System. Vom Ufer im Frühjahr ein Wurfblinker von 18 bis 25 Gramm oder ein Gummifisch von 8 bis 10 Zentimetern über der Halde. Alle mit Einzelhaken und zwei Sprengringen.
Wie tief schleppe ich auf Seeforelle?
Im Winter und zeitigen Frühjahr flach, 1,5 bis 3 Meter, denn dann stehen die Fische dicht unter der Oberfläche. Ab Juni tiefer, im Bodensee laut Telemetrie in 8 bis 16 Metern über der Sprungschicht. Ein Schleppblei von 100 bis 150 Gramm an 40 Metern Schnur bringt rund 10 Meter, der Downrigger jede Tiefe, die Tiefschnur etwa 1,5 Meter je Farbe.
Wie schnell schleppe ich auf Seeforelle?
3 bis 4,5 Stundenkilometer, schneller als auf Hecht und ähnlich wie auf Meerforelle, in Zickzack-Bahnen, damit die Köder in den Kurven Tempo wechseln. Das Tempo zählt am Köder, nicht über Grund. Die 6 bis 10 Stundenkilometer, die manche Portale nennen, hat niemand gemessen.
Wann ist die beste Zeit für Seeforellen?
Von März bis Mai, wenn das Oberflächenwasser 7 bis 12 Grad hat und die Fische in Wurfweite über der Halde stehen. Der Sommer ist Bootszeit mit Tiefenhilfe, der Herbst bringt die Vorlaicher vor die Mündungen, die dann meist Schongebiet sind, und der Winter gehört den Seen, die offen sind, am Bodensee ab dem 10. Januar dicht unter der Oberfläche.
Kann ich Seeforellen vom Ufer fangen?
Ja, im Frühjahr. Von März bis Mai stehen sie auf 2 bis 5 Metern über der Halde, an Kieskanten mit Kraut und vor Zuflüssen, und ein Wurfblinker, ein Gummifisch oder ein Streamer an der Sinkschnur erreicht sie. Am Bodensee kamen im April bei 7 Grad Fische auf langsam über Kies geführte Streamer und auf Tauwurm am Seitenarm.
Welches Mindestmaß gilt für Seeforellen am Bodensee?
60 Zentimeter, seit dem 1. Januar 2026. Die Anrainer haben das frühere Maß von 50 Zentimetern angehoben, weil viele Seeforellen erst ab etwa 55 Zentimetern geschlechtsreif werden und mit dem alten Maß rund ein Drittel der Rogner vor dem ersten Laichen gefangen werden durfte. Die Schonzeit läuft vom 1. November bis 10. Januar, in dieser Zeit ist auch das Schleppen verboten.
Welche Schonzeit hat die Seeforelle?
Meist von Oktober bis Februar oder März, in Berlin, Brandenburg und Sachsen bis in den Frühling, Rheinland-Pfalz nennt nur ein Maß. Die Maße liegen bei 50 Zentimetern in Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen und bei 60 in Bayern, Berlin, Brandenburg, Rheinland-Pfalz und Sachsen. Bodensee, Chiemsee und Walchensee setzen eigene Regeln, und acht Länder führen die Art nicht.
Welche Rute für Seeforelle?
Zum Schleppen zwei Ruten von 2,40 bis 3,00 Metern mit 30 bis 80 Gramm, innen kürzer, außen länger, mit Schnurzähler oder abgezählter Schnur. Vom Ufer eine Rute von 2,40 bis 3,00 Metern mit 15 bis 35 Gramm, eine Rolle der Größe 2500 mit Geflecht in 0,14 Millimetern und ein Fluorocarbon-Vorfach in 0,28 bis 0,35. Ein Stahlvorfach ist nur nötig, wo Hechte stehen.
Darf ich am Bodensee mit Drilling schleppen?
Nur ohne Widerhaken. Beim Schleppen sind insgesamt höchstens acht Haken erlaubt, als Einzelhaken mit oder ohne Widerhaken oder als Zwillings- und Drillingshaken ohne Widerhaken, und seit 2026 muss an Angeln mit mehr als einer Anbissstelle die Hakenweite mindestens 6 Millimeter betragen. Unter Segel ist Schleppen verboten, und vom 1. November bis 10. Januar ganz.
Wie unterscheide ich Seeforelle und Regenbogenforelle?
Die Regenbogenforelle trägt ein rosa Längsband und Tupfen bis in die Schwanzflosse, die Seeforelle ist silbrig mit schwarzen, oft x-förmigen Flecken und einer ungetupften Schwanzflosse. Am Bodensee hat die Regenbogenforelle kein Maß und keine Schonzeit, die Seeforelle 60 Zentimeter, eine Verwechslung ist deshalb ein Verstoß. Die Merkmale mit Zeichnung stehen im Lexikon.
Quellen und Stand
12 Quellen-
Landesanstalt für Landwirtschaft Baden-Württemberg: Untersuchung zur Ökologie der Seeforelle im Bodensee (Schulz, 1986 bis 1994), Kurzfassung Telemetrie an 13 adulten Fischen, Sommer 8 bis 16 m, Winter dicht unter der Oberfläche, tagsüber aktiver, 57 Prozent Heimkehrer, Haksterblichkeit 27,2 gegen 16,8 Prozent, 3,9 Prozent maßige Fänge. Abgerufen am 12.09.2026
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IBKF, Limneos und Hydra: Rückgang des Seeforellenertrags am Bodensee-Obersee, vertiefte Analyse, Juni 2021 Temperaturfenster 3 bis 18 Grad, letal 25 bis 30 Grad, Nahrung, Laichtemperatur, Ertragsverlauf und Rückgangsursachen. Abgerufen am 12.09.2026
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Regierungspräsidium Tübingen: Einzelanordnung zur Bodenseefischerei vom 15.12.2025 Mindestmaß See- und Bachforelle 60 cm ab 01.01.2026, Hakenweite 6 mm vom Boot, Limits 2026. Abgerufen am 12.09.2026
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Bodenseefischereiverordnung Baden-Württemberg, Fassung vom 22.02.2023 Angelzeit, Köderfische aus dem See, Schleppen mit höchstens acht Haken, Schleppverbot 1. November bis 10. Januar, Töten und Fangbuch. Abgerufen am 12.09.2026
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IGKB: Fischereikarte Bodensee-Obersee 2026 mit Fischschongebieten Schongebiete an Rotach, Schussen, Argen, Bregenzerach, Fußacher Bucht und den Schweizer Mündungen, 25-Meter-Regel der Halde. Abgerufen am 12.09.2026
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Fischereigenossenschaft Chiemsee: Erlaubnisschein 2025 60 cm für alle Forellen, drei Raubfische je Tag, Bootsfischen ab 1. Mai, Motorverbot, Live-Sonar verboten. Abgerufen am 12.09.2026
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Kanton St. Gallen: Fischereibestimmungen im Bodensee-Obersee, Zusammenzug für den Angelfischer, Oktober 2019 Halde bis 25 Meter Tiefe, acht Anbissstellen je Patent und Boot, Verbot des Angelns mit Rücksetzabsicht auf Schweizer Seite. Abgerufen am 12.09.2026
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Hühn, Arlinghaus: Determinants of hooking mortality in freshwater recreational fisheries, American Fisheries Society Symposium 75 (2011) Mittlere Haksterblichkeit 15,9 Prozent, Treiber tiefes Haken, Naturköder, Temperatur, Drilldauer. Abgerufen am 12.09.2026
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Umweltportal Baden-Württemberg: Bodensee, Temperatur und Wasserstände, Umweltdaten 2024 Oberflächentemperatur bis 25 Grad im August, Tiefenwasser um 5 Grad, Erwärmung um 1,3 Grad seit 1962 bis 1990. Abgerufen am 12.09.2026
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National Geographic: Sterben Lachs und Forelle bald aus?, 10.01.2024 Rote Liste 2023 stuft die Forelle in allen Formen als gefährdet ein. Abgerufen am 12.09.2026
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Schonzeiten und Mindestmaße der 16 Bundesländer, aus den jeweiligen Landesfischereiverordnungen Je Land mit Quelle und Stand, gepflegt von CatchHub, mit den Ausnahmen für den Bodensee
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