Gewässer

Bodensee Obersee und Überlinger See, deutsches Ufer

ForstBW, Forstbezirk Altdorfer Wald
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Ein Angel-Revier über die ganze Strecke, unter anderem bei Bodman, Friedrichshafen, Hagnau
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Fang-Bedingungen
Ruhig Am besten heute 13 bis 15 Uhr
ca. 13 °C Wasser 4 km/h W
Beste Zeit der Woche: heute 13 bis 15 Uhr Alle Bedingungen: 7 Tage, Analyse

Orte an dieser Strecke

Dieses Revier reicht über 12 Orte: Angeln am Bodensee bei Bodman, Kressbronn und Unteruhldingen. Eine Erlaubnis gilt auf der ganzen Strecke.

Bodenseekreis und Landkreis Konstanz Revier-Sitz

Bodman

Friedrichshafen

Hagnau

Immenstaad

Konstanz

Pegel Konstanz

Kressbronn

Langenargen

Meersburg

Sipplingen

Unteruhldingen

Überlingen

Gewässerdaten

Gewässertyp 1
See
Angeltechniken 5
Gewässerregeln 33
Bootsangeln Erlaubt
Gastkarten erhältlich Erlaubt
Reusen / Netze / Senke Erlaubt
Angeln ohne Fischereischein Verboten
Catch and Release Verboten
Nachtangeln Verboten
Setzkescher Verboten
Angelgerät mit höchstens zwei Angelhaken Hinweis
Angelgeräte ständig beaufsichtigen Hinweis
Angeln in Naturschutzgebieten verboten Hinweis
Anlandepflicht, gefangene Fische sofort töten Hinweis
Erlaubnisschein nicht übertragbar Hinweis
Erlaubnisschein, Fischereischein und Fangstatistik mitführen Hinweis
Fangstatistikheft führen und bis 31. Januar abgeben Hinweis
Fischabfälle nicht ins Gewässer einbringen Hinweis
Fischschonbezirke Rotach, Schussengrund sowie Argen und Mühlbach Hinweis
Gefangene Fische nicht verkaufen oder tauschen Hinweis
Hafenbecken Friedrichshafen gesperrt, Molen befischbar Hinweis
Hakenweite vom Boot mindestens 6 mm an Angeln mit mehreren Anbissstellen Hinweis
Höchstens zwei Angelgeräte, Hegene mit höchstens fünf Haken Hinweis
Jugendliche von 10 bis 16 Jahren nur unter Aufsicht eines Erwachsenen Hinweis
Kaulbarsche und Hechte anlanden Hinweis
Konstanzer Trichter und einzelne Uferstrecken vom Fischereirecht ausgenommen Hinweis
Köderfische nur Weißfische und Kaulbarsche aus dem Bodensee Hinweis
Köderflasche höchstens 10 Liter und mit dem Namen beschriftet Hinweis
Künstliche Lichtquellen zum Anlocken von Fischen verboten Hinweis
Lebende Köderfische verboten Hinweis
Nur Angelgerät, Hamen, Senke, Köderflasche und Kescher zugelassen Hinweis
Reißen und Werfen mit der Hegene verboten Hinweis
Schleppfischerei mit höchstens acht Anbissstellen je Erlaubnisschein und Boot Hinweis
Tagesfang ab 2027: 3 Felchen Hinweis
Tagesfang: 30 Barsche und 5 Seesaiblinge Hinweis
Uferangeln nur am der Allgemeinheit zugänglichen Ufer Hinweis

Verein

ForstBW, Forstbezirk Altdorfer Wald

Hügelstraße 25/1, 88074 Meckenbeuren-Kehlen, Baden-Württemberg, Deutschland

Gewässer-Profil

251,1m
Max. Tiefe
90,0m
Ø Tiefe
47300,0ha
Fläche
395 m ü. NHN
Höhe
Angelsaison
Ganzjährig befischbar. Gefischt wird von einer Stunde vor Sonnenaufgang bis eine Stunde nach Sonnenuntergang. Aal und Wels gehen vom Ufer aus bis 1 Uhr.
Zugänglichkeit

Vom Ufer gilt die Erlaubnis nur für das der Allgemeinheit zugängliche baden-württembergische Ufer. Private Stege und Grundstücke gehören nicht dazu. Das Hafenbecken Friedrichshafen ist gesperrt, die Molen sind befischbar.

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Fischbestand
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Beschreibung

Angeln am Bodensee in Baden-Württemberg: 473 Quadratkilometer Obersee von Bodman bis Kressbronn, mit Seeforelle, Hecht und Seesaibling. Das Revier umfasst das deutsche Ufer von Obersee und Überlinger See, bewirtschaftet von ForstBW. Vom Ufer aus gilt die Erlaubnis nur dort, wo das Ufer der Allgemeinheit zugänglich ist. Private Stege und Grundstücke gehören nicht dazu. Bis auf 251 Meter fällt der Grund ab, und diese Tiefe entscheidet über fast alles, was du hier tust.

Die Halde am Bodensee, und wo sie abbricht

Die Halde ist der flache Streifen vor dem Ufer bis 25 Meter Wassertiefe. Dahinter beginnt der hohe See. Zwischen Sipplingen und Überlingen rückt diese Kante so dicht ans Land, dass du vom Kiesufer aus schon über 20 Metern Wasser fischst. Weiter östlich, vor Meersburg, Unteruhldingen, Hagnau und Immenstaad, zieht sie sich flacher hinaus. Vor den Mündungen von Seefelder Aach, Rotach, Schussen und Argen liegen weite Flachzonen. Dort sammelt sich Weißfisch, und die Räuber stehen an der ersten Kante dahinter.

Welche Fische beißen vor Hagnau und Langenargen?

Am häufigsten landet der Flussbarsch im Kescher, dazu kommen Hecht, Zander und Seesaibling. Die Seeforelle ist der Fisch, für den viele überhaupt herfahren, und sie ist seit 2026 erst ab 60 Zentimetern maßig. Felchen sind zurzeit ganzjährig geschont. Auf Barsch und Saibling fischst du die Hegene, eine Kette aus bis zu fünf Nymphen, senkrecht unter dem driftenden Boot über 20 bis 40 Metern Wasser. Hecht und Zander stehen flacher, an Krautkanten und an den Hafenmolen. Aal und Wels holst du vom Ufer, und für sie läuft die Fangzeit bis 1 Uhr nachts.

Vom Boot über die 25-Meter-Linie

Mit der Karte für Boot und Ufer öffnet sich das freie Gewässer. Vor dem bayerischen, österreichischen und schweizerischen Ufer darfst du damit nur fischen, wo das Wasser tiefer als 25 Meter ist. Ganz ausgenommen vom Fischereirecht bleibt der Konstanzer Trichter vor Konstanz, dazu einzelne Uferstrecken samt ihren Halden, unter anderem beiderseits der Mainau und zwischen Nußdorf und der Seefelder Aachmündung. Das Hafenbecken Friedrichshafen ist gesperrt, seine Molen darfst du ganzjährig befischen.

Fangstatistikheft und drei Fischschonbezirke

Hier gilt nicht die Landesfischereiverordnung, sondern die Bodenseefischereiverordnung samt den Beschlüssen der drei Anrainerstaaten. Schonzeiten beginnen und enden mittags um 12 Uhr, nicht um Mitternacht. In den Fischschonbezirken Rotach, Schussengrund sowie Argen und Mühlbach ruhen Schleppfischerei und Spinnfischen vom 1. Oktober bis Ende Januar. Zum Erlaubnisschein gehört ein Fangstatistikheft, in das jeder entnommene Fisch sofort eingetragen wird und das im Januar zurückgeht.

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