Bodensee
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Orte an dieser Strecke
Warum steht der Fluss mehrfach drin?
Ein Eintrag bei CatchHub ist immer ein Angel-Revier, also die Strecke, für die es eine eigene Erlaubnis gibt. An einem langen Fluss sind das mehrere Reviere, jedes mit eigenem Verein und eigenen Regeln. Der Name oben ist der Name des Reviers, nicht der Name des Orts.
Dieses Revier reicht über 12 Orte: Angeln am Bodensee bei Bodman, Kressbronn und Unteruhldingen. Eine Erlaubnis gilt auf der ganzen Strecke.
Bodenseekreis und Landkreis Konstanz Revier-Sitz
Bodman
Friedrichshafen
Hagnau
Immenstaad
Konstanz
Kressbronn
Langenargen
Meersburg
Sipplingen
Unteruhldingen
Überlingen
Gewässerdaten
Verein
Gewässer-Profil
Vom Ufer gilt die Erlaubnis nur für das der Allgemeinheit zugängliche baden-württembergische Ufer. Private Stege und Grundstücke gehören nicht dazu. Das Hafenbecken Friedrichshafen ist gesperrt, die Molen sind befischbar.
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Beschreibung
Angeln am Bodensee in Baden-Württemberg: 473 Quadratkilometer Obersee von Bodman bis Kressbronn, mit Seeforelle, Hecht und Seesaibling. Das Revier umfasst das deutsche Ufer von Obersee und Überlinger See, bewirtschaftet von ForstBW. Vom Ufer aus gilt die Erlaubnis nur dort, wo das Ufer der Allgemeinheit zugänglich ist. Private Stege und Grundstücke gehören nicht dazu. Bis auf 251 Meter fällt der Grund ab, und diese Tiefe entscheidet über fast alles, was du hier tust.
Die Halde am Bodensee, und wo sie abbricht
Die Halde ist der flache Streifen vor dem Ufer bis 25 Meter Wassertiefe. Dahinter beginnt der hohe See. Zwischen Sipplingen und Überlingen rückt diese Kante so dicht ans Land, dass du vom Kiesufer aus schon über 20 Metern Wasser fischst. Weiter östlich, vor Meersburg, Unteruhldingen, Hagnau und Immenstaad, zieht sie sich flacher hinaus. Vor den Mündungen von Seefelder Aach, Rotach, Schussen und Argen liegen weite Flachzonen. Dort sammelt sich Weißfisch, und die Räuber stehen an der ersten Kante dahinter.
Welche Fische beißen vor Hagnau und Langenargen?
Am häufigsten landet der Flussbarsch im Kescher, dazu kommen Hecht, Zander und Seesaibling. Die Seeforelle ist der Fisch, für den viele überhaupt herfahren, und sie ist seit 2026 erst ab 60 Zentimetern maßig. Felchen sind zurzeit ganzjährig geschont. Auf Barsch und Saibling fischst du die Hegene, eine Kette aus bis zu fünf Nymphen, senkrecht unter dem driftenden Boot über 20 bis 40 Metern Wasser. Hecht und Zander stehen flacher, an Krautkanten und an den Hafenmolen. Aal und Wels holst du vom Ufer, und für sie läuft die Fangzeit bis 1 Uhr nachts.
Vom Boot über die 25-Meter-Linie
Mit der Karte für Boot und Ufer öffnet sich das freie Gewässer. Vor dem bayerischen, österreichischen und schweizerischen Ufer darfst du damit nur fischen, wo das Wasser tiefer als 25 Meter ist. Ganz ausgenommen vom Fischereirecht bleibt der Konstanzer Trichter vor Konstanz, dazu einzelne Uferstrecken samt ihren Halden, unter anderem beiderseits der Mainau und zwischen Nußdorf und der Seefelder Aachmündung. Das Hafenbecken Friedrichshafen ist gesperrt, seine Molen darfst du ganzjährig befischen.
Fangstatistikheft und drei Fischschonbezirke
Hier gilt nicht die Landesfischereiverordnung, sondern die Bodenseefischereiverordnung samt den Beschlüssen der drei Anrainerstaaten. Schonzeiten beginnen und enden mittags um 12 Uhr, nicht um Mitternacht. In den Fischschonbezirken Rotach, Schussengrund sowie Argen und Mühlbach ruhen Schleppfischerei und Spinnfischen vom 1. Oktober bis Ende Januar. Zum Erlaubnisschein gehört ein Fangstatistikheft, in das jeder entnommene Fisch sofort eingetragen wird und das im Januar zurückgeht.