Angler von hinten watet im flachen Kiesbett eines klaren Flusses, die Rute schräg stromauf, Morgennebel über dem Wasser, bewaldete Ufer und ein Gumpen unter einer überhängenden Erle AI
Methoden & Technik

Forellen angeln: Bach, Fluss, See oder Anlage

Forellen angeln heißt zuerst entscheiden, an welchem Wasser. Im Bach steht eine Bachforelle, die dich sieht, bevor du sie siehst, im großen Fluss dieselbe Art mit mehr Platz und Strömung, im Voralpensee eine Seeforelle, die du schleppst, und an der Anlage eine Regenbogenforelle, die vorgestern besetzt wurde. Vier Gewässer, drei Arten, und an jedem ändern sich Köder, Gerät, Tageszeit und Recht. Hier steht, was überall gilt, was sich je Wasser ändert, und wohin du für die Einzelheiten weitergehst.

Fressbereich Bachforelle 0,4 bis 19,5 °C
Naturgewässer April bis Juni, September
Ködergröße Spinner 1 bis 3, Wobbler 4 bis 9 cm
Schonzeit Bachforelle Winter, in allen 16 Ländern

Kurz gesagt

  • Forellen angeln hat vier Spielarten, Bach, Fluss, See und Anlage, und die Wahl des Wassers legt Art, Köder, Gerät und Rechtslage fest, bevor der erste Wurf fällt.
  • Die Bachforelle frisst zwischen rund 0,4 und 19,5 Grad Wassertemperatur, wächst am besten um 13 Grad und stirbt ab 24,7 Grad, die Regenbogenforelle verträgt 2 bis 3 Grad mehr, deshalb ist sie der Fisch der Anlage.
  • Im Bach und Fluss fischst du stromauf mit Spinner 1 bis 3, Wobbler 4 bis 9 cm oder treibendem Wurm, im See schleppst du Spange und Wobbler in 8 bis 16 Metern, an der Anlage suchst du die Tiefe mit Sbirolino und Bodentaster.
  • April bis Juni und September sind die Monate am Naturgewässer, der Winter gehört der Anlage, ab 18 Grad Wassertemperatur bleibt nur der frühe Morgen, und ab 20 Grad wird auf keine Forelle mehr geangelt.
  • Alle 16 Länder schonen die Bachforelle über den Winter und setzen ein Maß von 20 bis 30 Zentimetern, die Regenbogenforelle nennen nur sechs, an der Anlage entscheidet der Betreiber.
Bachforelle: Steckbrief, Schonzeit und Vorkommen Die Bachforelle laicht im Winter, und deshalb liegt ihre Schonzeit dort, wo bei allen …

Vier Wasser, drei Forellen, eine Frage zuerst

Die Frage „wie fange ich Forellen" hat keine Antwort, bevor das Wasser feststeht. Im Bach fängst du die Bachforelle, einen Lauerjäger, der hinter dem Stein auf die Drift wartet und dich aus 10 Metern kommen sieht. Im großen Fluss fängst du dieselbe Art und daneben Regenbogenforellen aus Besatz, mit mehr Wasser über dem Fisch und mehr Strömung am Köder. Im Voralpensee schleppst du auf die Seeforelle, die nur eine große, silberne Bachforelle ist und im Freiwasser jagt. Und an der Anlage wartet die Regenbogenforelle, die vorgestern aus dem Tankwagen kam, alles nimmt und in zwei Wochen gefangen ist.

Was sich von Wasser zu Wasser ändert, steht in der Tabelle, und alles darunter erklärt, warum.

Wasser Art Köder Rute Beste Zeit Recht
Bach Bachforelle Spinner 1, Wobbler 4 bis 5 cm, Wurm, Fliege 1,80 bis 2,10 m, 2 bis 12 g April bis Juni, Dämmerung Schonzeit Winter, Maß 20 bis 30 cm, oft Kunstköder-Pflicht
Fluss Bach- und Regenbogenforelle Spinner 2 bis 3, Wobbler bis 9 cm, Wurm getrottet 2,40 bis 2,70 m, 5 bis 20 g April bis Juni, September wie Bach, plus Strecken-Regeln des Vereins
See Seeforelle, Regenbogenforelle im Baggersee Spange, Wobbler geschleppt, Wurfblinker im Frühjahr Schlepprute, weiche Spitze März bis Mai am Ufer, Sommer tief Maß 50 bis 60 cm, Schleppregeln des Sees
Anlage Regenbogenforelle, Lachsforelle, Saibling Teig, Bienenmade, Spoon, Sbirolino 3 bis 3,60 m, 5 bis 30 g Winter, 11 bis 14 Uhr, Besatztag Betreiber-Regeln, Schein je Land
13 °C Wassertemperatur, bei der die Bachforelle am schnellsten wächst und am sichersten frisst
1 m Durchmesser des Sichtfensters einer Forelle in 50 cm Tiefe, alles außerhalb sieht sie nur verzerrt
20 bis 30 cm Spanne der Mindestmaße für die Bachforelle in den Landesverordnungen

Die Temperatur legt den Tag fest, bevor du den Köder wählst

Alle drei Forellen sind Kaltwasserfische, und ihre Grenzen sind gemessen. Die Bachforelle frisst zwischen rund 0,4 und 19,5 Grad Wassertemperatur, wächst um 13 Grad am schnellsten und überlebt eine Woche bei 24,7 Grad nicht. Das sind die Zahlen von Elliott und Elliott aus 40 Jahren Messreihen an britischen Bächen, und sie erklären den Jahreslauf besser als jeder Kalender. Unter 8 Grad frisst der Fisch selten und kurz, zwischen 10 und 16 Grad frisst er den ganzen Tag, ab 18 Grad nur noch in der kühlsten Stunde vor Sonnenaufgang, und ab 20 Grad ist jeder Drill eine Frage von Leben und Tod für den Fisch, weil warmes Wasser weniger Sauerstoff trägt und die Erholung nach der Flucht ausbleibt. Der Julitag am Bach bei 21 Grad, an dem jede Forelle, die beißt, den Drill nicht überlebt, ist der Fehler mit der Temperatur, die niemand gemessen hat, und er ist an allen vier Wassern derselbe.

Die Regenbogenforelle verträgt 2 bis 3 Grad mehr, FishBase nennt 10 bis 24 Grad als ihren Bereich, und das ist der ganze Grund, warum sie der Fisch der Anlage ist. Ein flacher Teich erwärmt sich im Juli auf 22 Grad, und eine Bachforelle darin wäre tot, eine Regenbogenforelle frisst noch, wenn auch wenig. Die Wassertemperatur steht auf der Gewässerseite deines Reviers, wo eine Messstelle sie liefert, und der Fang-Index rechnet sie als das Tor, das den Tag öffnet oder schließt.

Beste Saison

Beißphase (je höher, desto besser) Schonzeit Aktueller Monat

Gemittelt über Bach, Fluss, See und Anlage. Der Bach ist über den Winter in allen Ländern geschlossen, die Anlage hat auch im Januar offen, und der Hochsommer fällt wegen der Wassertemperatur an beiden aus.

Der Bach: klein, klar, und der Fisch sieht dich zuerst

Am Bach ist die Forelle ein Fisch, der dich aus 50 Zentimetern Tiefe durch ein Sichtfenster von gut 1 Meter Durchmesser beobachtet und alles außerhalb dieses Kreises flach und gestaucht am Rand wahrnimmt. Wer aufrecht am Ufer steht, ist in diesem Rand. Wer geduckt von unten kommt, ist es nicht. Daraus folgt alles Weitere am Bach, das Fischen stromauf, der Wurf schräg nach vorn, der Köder, der mit der Strömung zurückkommt, und die 10 Meter Abstand zum Gumpen, bevor der erste Wurf fällt.

Die Standplätze sind auf jeder Karte dieselben, der Gumpen hinter der Rausche, der Prallhang der Kurve, die Wurzel am Ufer, der Brückenpfeiler. Gemessene Bachforellen wechseln ihren Platz selten weiter als 20 Meter, und die Stelle, an der du im April eine gefangen hast, hat im Juni die nächste.

Wo Bachforelle steht

2 Ansichten

Stillwasser: Baggersee, Weiher, Talsperre

Zufluss 1 Scharkante 2 Krautfeld 3 Totholz 4
  1. Zufluss

    In Bergseen ist der Zulauf der kühlste und sauerstoffreichste Punkt. Dort stehen die Forellen, wenn es im See warm wird.

  2. Scharkante

    Entlang der Scharkante zieht sie auf Nahrungssuche, meist in den ersten und letzten Stunden des Tages.

  3. Krautfeld

    Krautfelder im Flachen halten Insektenlarven und Bachflohkrebse. In Bergseen steht sie morgens an deren Kante und zieht sich bei Sonne wieder ins Tiefe zurück.

  4. Totholz

    Ein unterspültes Wurzelufer gibt Deckung nach oben, und genau die sucht sie. Sie steht darunter im flachen Bereich und stößt zum Anflug an der Oberfläche vor.

Gewässertyp im Lexikon: See Baggersee Weiher

Auch auf der Karte, hier aber zweite Wahl: Schilfgürtel, Seerosenfeld, Freies Wasser, Untiefe im Freiwasser, Steg.

Die Karten gehören zur Bachforelle, und ihr Ratgeber trägt den ganzen Bach, vom Anschleichen über die Physik des Sehens bis zum treibenden Wurm im Gumpen. Alles, was hier folgt, gilt für die drei anderen Wasser, an denen der Bachforellen-Ratgeber aufhört.

Der Fluss: mehr Wasser, mehr Weg, und die Rinne finden

Der große Fluss der Forellen- und Äschenregion, die Isar, die Iller, die Wiesent, die Ahr, die Eder oberhalb des Sees, ist der Bach in groß, und die Unterschiede sind messbar. Die Forelle hat mehr Wasser über sich, und dein Schatten fällt seltener auf sie, dafür hat sie mehr Platz und steht nicht mehr an jedem Stein. Sie steht in der Rinne, an der Stelle, an der das Kiesbett in die Tiefe kippt, und das ist auf der Außenseite der Kurve, unter dem Prallhang, hinter der Kiesbank und am Ende der Rausche, wo das schnelle Wasser sich beruhigt und das Futter absetzt.

Breiter, klarer Voralpenfluss mit Kiesbänken, ein Angler von hinten steht auf der Innenseite einer Kurve und wirft in die tiefe Rinne am Prallhang gegenüber

Die Innenseite der Kurve ist flach genug, um darauf zu stehen, und genau von dort aus fischt sich die Rinne gegenüber am besten. Der Wurf geht schräg stromauf über die Kiesbank, der Köder kommt mit der Strömung an der Kante entlang zurück, und dein Schatten liegt die ganze Zeit auf dem flachen Kies hinter dir statt auf dem Fisch.

Die Rinne am Prallhang, vom flachen Kies aus angeworfen. AI-Bild

Der Köder wird eine Nummer größer, weil die Forelle im Fluss größer wird und die Strömung mehr Druck braucht. Spinner der Größe 2 bis 3, Wobbler von 5 bis 9 Zentimetern, im Hochwasser ein halber Tauwurm, der an der Laufpose durch die Rinne getrottet wird. Der Spinner ist im Fluss der Köder, der am wenigsten falsch macht, und die Frage ist nur, wie langsam du ihn führen darfst, bevor das Blatt steht. Gekurbelt wie auf Hecht rauscht er an einer Forelle vorbei, die aus dem Stand zupacken will. Der Rechner ist mit dem Flussspinner vorbelegt, 5 Gramm, ovales Blatt, leicht ziehende Strömung, und gibt das Mindesttempo aus.

Wie langsam darfst du führen, ohne dass das Blatt steht?

Rechner

Ein Spinner, dessen Blatt nicht dreht, ist ein Stück Draht. Ab wann es anläuft, hängt an seiner Form und kaum an seiner Größe, und in der Strömung verschiebt sich die ganze Rechnung.

Spinner-Rechner

Gewicht, Blattform und Strömung rein, Mindesttempo raus

Blattform
Je runder das Blatt, desto früher läuft es an
Strömung
Quer oder stromab geführt treibt sie das Blatt mit an
  • Mindesttempo …
  • An der Rolle …
  • Absinken …

Die Kurbelangabe rechnet mit rund 75 cm Schnureinzug je Umdrehung. Eine kleine Rolle holt weniger, eine große mehr. Am Wasser entscheidet, ob du das Blatt in der Rutenspitze spürst, und nicht die Zahl.

Die Rute ist länger als am Bach, 2,40 bis 2,70 Meter mit 5 bis 20 Gramm Wurfgewicht, weil du über die Kiesbank werfen und die Schnur über der Strömung halten musst. Die Schnur bleibt dünn, 0,10er Geflecht mit 0,22 bis 0,25 Fluorocarbon, denn auch der Fluss ist klar, sobald der Regen drei Tage her ist.

Der See: eine Forelle zum Schleppen, eine aus dem Besatz

Zwei Seen, zwei Fische. Im Voralpensee, im Bodensee, im Chiemsee, im Walchensee, lebt die Seeforelle, die als Bachforelle geboren wurde, in den See gewandert ist und dort zum Räuber im Freiwasser wurde, 60 Zentimeter und mehr. Sie steht im Sommer laut Bodensee-Telemetrie in 8 bis 16 Metern über der Sprungschicht, im Winter dicht unter der Oberfläche, und im Frühjahr, von März bis Mai, kommt sie an die Halde, wo du sie vom Ufer mit dem Wurfblinker erreichst. Alle anderen Monate gehören dem Boot und dem Schleppen, mit Spange und Wobbler bei 3 bis 4,5 Stundenkilometern.

Kleines Boot auf einem Voralpensee im Morgenlicht, zwei Schleppruten in Haltern über dem Heck, dahinter das Steilufer mit Wald und ein Berghang

Der See verlangt das Boot, weil die Seeforelle im Freiwasser jagt und ein Wurf vom Ufer nur im Frühjahr an die Halde reicht. Die zwei Ruten laufen in verschiedenen Tiefen, eine flach, eine am Schleppblei, und der Schlag in die Spitze kommt fast immer in der Kurve, wenn der äußere Köder beschleunigt.

Zwei Ruten in Haltern, das Boot fährt Zickzack über der Halde. AI-Bild

Der zweite See ist der Baggersee oder Vereinsweiher mit Regenbogenforellen aus Besatz. Dort gilt die Anlagen-Regel in der Wildnis, die Fische stehen die ersten Tage in Trupps an der Uferkante, nehmen Spoon und Bienenmade, und sind nach zwei Wochen gefangen oder auf die tiefen Stellen verteilt, wo sie sich wie Wildfische benehmen. Der Seeforellen-Ratgeber trägt das Schleppen, die Halde und das Recht am Bodensee, für den Baggersee gilt der Forellensee-Ratgeber mit dem Tiefen-Suchplan.

Die Anlage: die Forelle, die du kaufst

Der Forellensee dreht die Reihenfolge um. Wo der Fisch steht, fragt dort niemand, er steht überall. Die Frage lautet, in welcher Tiefe er heute steht und was er noch nicht kennt. Frisch besetzte Fische kreisen an der Uferkante und nehmen Teig, nach einer Woche stehen sie am Einlauf und nehmen Bienenmade, nach zwei Wochen stehen die übrigen am tiefsten Punkt und nehmen den Spoon, der langsam genug läuft. Die Tiefe wird gesucht, mit dem Sbirolino von oben nach unten und mit dem Bodentaster von unten nach oben, in Schritten von 15 Minuten.

Angler von hinten am Ufer eines Forellensees am Morgen, die lange Rute mit Sbirolino liegt in der Hand, Nebel über dem Teich, ein Belüfter sprudelt in der Mitte

Der Belüfter in der Mitte sagt, wo das Wasser am kältesten und sauerstoffreichsten ist, und an warmen Tagen sammelt sich der Bestand in seinem Strom. Die lange Rute hält den Sbirolino im Wurf hoch über dem Ufer, damit das Vorfach gestreckt landet und der Köder nicht schon beim Aufschlag am Blei hängt.

Der Belüfter markiert die tiefste und sauerstoffreichste Stelle des Teichs. AI-Bild

Die Anlage ist das einzige Forellenwasser, das im Winter offen hat, und dort ist der Winter die beste Zeit, weil das kalte Wasser die Regenbogenforelle in den Fressbereich holt und die Mittagsstunden das Fenster sind. Der Ratgeber zu den Forellen im Winter trägt die 4-Grad-Regel und den Einlauf als wärmste Stelle.

Köder und Führung: was an allen vier Wassern gilt

Bei aller Verschiedenheit haben die vier Wasser drei Regeln gemeinsam. Der Köder ist klein, kleiner als für jeden anderen Raubfisch, weil eine Forelle Insekten und Kleinfische frisst und ein 12-Zentimeter-Gummi sie eher vertreibt. Der 9-Zentimeter-Wobbler im Bach und der Größe-3-Spinner im Rinnsal sind dieselbe Verwechslung, eine 30er Forelle nimmt sie nicht und eine 50er sieht sie nicht. Der Köder läuft langsam, so langsam, dass Spinnerblatt oder Spoon gerade noch arbeiten, weil die Forelle aus dem Stand zupackt und nicht verfolgt. Und der Haken ist ein Einzelhaken ohne Widerhaken, wo immer die Strecke es zulässt, weil vier von fünf gefangenen Forellen zurückgehen, sei es wegen des Maßes, des Entnahmefensters oder der eigenen Entscheidung, und ein Drilling im Kiefer die Überlebensrate halbiert.

Spinner, Größe 1 bis 3

Am Bach in Größe 1, im Fluss in 2 bis 3, gerade so schnell geführt, dass das Blatt dreht. Sein Druck im Wasser findet die Forelle auch im trüben Hochwasser, und wie langsam er laufen darf, sagt der Rechner im Text.

Bach Fluss trüb

Wobbler, 4 bis 9 cm

Die Wahl für klares Wasser und die größere Forelle in der Rinne. Am Bach 4 bis 5 cm, im Fluss bis 9, geführt mit Stopps, in denen er aufsteigt und den Biss bekommt. Einzelhaken statt Drilling schont den Fisch und ist an vielen Strecken Vorschrift.

Fluss klar groß

Wurm, treibend oder an der Pose

Der älteste Forellenköder und der beste bei Hochwasser. Ein halber Tauwurm oder ein Rotwurm am Haken 6 bis 8, mit einem Schrotblei durch den Gumpen getrieben, oder unter einer kleinen Pose durch die Rinne. Wo nur Kunstköder erlaubt sind, fällt er weg.

Hochwasser Bach Fluss

Spange und Wobbler am Schleppblei

Der Köder des Sees. Eine schlanke Spange aus Perlmutt oder Blech von 7 bis 12 cm oder ein Minnow von 8 bis 10 cm, mit 3 bis 4,5 Stundenkilometern in Zickzack-Bahnen über der Halde gezogen, im Sommer auf 8 bis 16 Metern.

See Boot Seeforelle

Teig, Bienenmade, Spoon

Die Köder der Anlage, in dieser Reihenfolge je nach Besatzalter. Teig für die frisch besetzte Forelle, Bienenmade für die, die schon zwei Wochen da ist, Spoon von 1,5 bis 3,5 Gramm für die, die alles kennt.

Anlage Besatz Winter

Fliege: Trocken, Nymphe, Streamer

Am Bach die Trockenfliege in der Dämmerung, im Fluss die schwere Nymphe in der Rinne, im See der Streamer an der Halde. Die Rute hat Klasse 3 bis 5 am Bach und 5 bis 7 am Fluss und See, alles Weitere steht im Fliegenfischen-Ratgeber.

Bach Fluss See

Die Rangliste, welcher Köder in welchem Monat an welchem Wasser die meisten Forellen gebracht hat, führt der Ratgeber zu den Forellenködern aus dem Fangbuch. Hier reicht die Faustregel, Spinner und Wurm für trübes und schnelles Wasser, Wobbler und Fliege für klares, Teig und Bienenmade für die Anlage.

Der Tag der Forelle, Dämmerung am Naturgewässer und Mittag im Winter

Die Forelle ist ein Sichtjäger mit einer Vorliebe für Schwachlicht, und ihr Tag folgt dem Licht. Bei 10 bis 16 Grad Wassertemperatur liegen die Bisse in beiden Dämmerungen, mit der Stunde nach Sonnenaufgang als bestem Fenster, weil die Nacht das Wasser gekühlt hat und die Insekten um diese Zeit schlüpfen. Im Hochsommer bleibt von diesem Profil nur der frühe Morgen. Im Winter und an der Anlage dreht es sich um, dann zählen die Stunden um den Mittag, in denen das Wasser sein Tagesmaximum erreicht.

Beißaktivität im Tagesverlauf

Profil für ein Naturgewässer bei 10 bis 16 Grad. Im Hochsommer bleibt nur der frühe Morgen, im Winter und an der Anlage verschiebt sich das Fenster auf den Mittag.

Der Fang-Index rechnet dieses Profil aus Wassertemperatur, Jahreszeit und Gewässertyp und bewertet für Salmonidenwasser die Dämmerung schon ab 6 Grad statt ab 12, weil Forellen kälter fressen als Zander oder Karpfen. Was die Community dazu gemeldet hat, steht im nächsten Block.

Was das Fangbuch über Forellen weiß

Der Block zählt die gemeldeten Bachforellen aus allen Revieren, ihre Monate, ihre Stunden und ihre Köder. Er füllt sich mit den Meldungen, und er ist die Stelle, an der du in einem Jahr nachsiehst, ob der Spinner im Fluss wirklich vorn liegt oder ob die Fliegenfischer das Bild verschoben haben.

Noch zu wenige Meldungen für eine Auswertung

Dazu liegen bisher zu wenige Fänge mit Datum und Revier vor. Sobald genug zusammenkommen, stehen hier die stärksten Monate, die beste Tageszeit und die Reviere mit den meisten Fängen.

Forellen mit Foto aus der Community, mit Revier und Datum, sobald die ersten öffentlich gemeldet sind:

Noch kein Fang mit Foto gemeldet

Hier stehen Fänge aus der Community, sobald der erste öffentlich eingetragen wurde. Jede Kachel führt dann zum Revier dahinter.

Fänge eintragen

Recht: der Bach hat Winter zu, die Anlage nicht

Die Bachforelle laicht im Winter, und alle 16 Länder schonen sie dafür, mit einem Beginn zwischen Mitte September und Ende Oktober und einem Ende zwischen Mitte Februar und Ende April, dazu ein Mindestmaß zwischen 20 und 30 Zentimetern. Hessen führt sie zusammen mit See- und Meerforelle als Atlantische Forelle und setzt ein Höchstmaß von 60 Zentimetern, Hamburg ein Entnahmefenster bis 40, Baden-Württemberg oberhalb von 800 Metern ein kleineres Maß. Die Regenbogenforelle nennen nur sechs Länder, vier davon mit einer Winterfrist, die im Naturgewässer gilt. An der Anlage entscheidet der Betreiber, was zurückgeht und was nicht, und den Fischereischein verlangen dort die meisten Länder genauso, Ausnahmen sind der Angelteich mit Unterweisung in Sachsen und gewerbliche Anlagen in Schleswig-Holstein.

Die Tabelle rechnet die Bachforellen-Frist deines Landes für heute. Die Strecke darf strenger sein, und was im Erlaubnisschein steht, geht vor.

Schonzeit und Mindestmaß nach Bundesland

16 Bundesländer, Mindestmaß zwischen 20 und 30 cm

Schonzeit und Mindestmaß für Bachforelle nach Bundesland
Bundesland Schonzeit Maß, Mindestmaß in Zentimetern
Baden-Württemberg Am Hochrhein 35 cm, oberhalb von 800 Metern 20 cm 1. Okt. bis 28. Feb. heute geschont 25 cm
Bayern 1. Okt. bis 15. März heute geschont 26 cm
Berlin 1. Okt. bis 30. Apr. heute geschont 30 cm
Brandenburg 16. Okt. bis 15. Apr. heute frei 30 cm
Bremen Entnahme nur bei nachweislichem Besatz oder bestandsunterstützenden Maßnahmen 15. Okt. bis 15. März heute frei 30 cm
Hamburg Entnahmefenster bis 40 cm, keine Tagesbegrenzung 15. Okt. bis 15. Feb. heute frei 20 cm
Hessen Bachforelle, Meerforelle und Seeforelle. Höchstmaß 60 cm 1. Okt. bis 31. März heute geschont 25 cm
Mecklenburg-Vorpommern 1. Okt. bis 31. März heute geschont 30 cm
Niedersachsen 15. Okt. bis 15. Feb. heute frei 25 cm
Nordrhein-Westfalen 20. Okt. bis 15. März heute frei 25 cm
Rheinland-Pfalz Die Artenschonzeit greift in Gewässern ohne Winterschonzeit 15. Okt. bis 15. März 25 cm
Saarland 1. Okt. bis 31. März heute geschont 25 cm
Sachsen 1. Okt. bis 30. Apr. heute geschont 28 cm
Sachsen-Anhalt 15. Sept. bis 31. März heute geschont 25 cm
Schleswig-Holstein An der Küste ab 40 cm, Schonzeit dort nur vom 1. Oktober bis 31. Dezember und nur für den Fisch im Laichkleid 1. Okt. bis 28. Feb. 30 cm
Thüringen 1. Okt. bis 31. März heute geschont 30 cm

Alle Angaben aus den Landesfischereiverordnungen, Stand und Quelle je Land auf der jeweiligen Schonzeiten-Seite. Der Status gilt für 11.10.2026.

Ohne Gewähr, und dein Erlaubnisschein darf strenger sein

Diese Tabelle gibt den Stand der Landesverordnungen wieder und ist keine Rechtsauskunft. Verein, Pächter und Gewässerordnung dürfen zusätzliche Schonzeiten, größere Mindestmaße und Entnahmefenster festlegen, und sie tun es häufig. Verbindlich ist immer das Papier, das du am Wasser dabei hast.

Dazu kommen die Regeln der Strecke, die in keiner Verordnung stehen und trotzdem gelten, Kunstköder-Pflicht an vielen Salmonidenstrecken, Einzelhaken ohne Widerhaken, Fangbegrenzung je Tag, Entnahmefenster, Fliegenstrecken ohne Spinnrute. Sie stehen im Erlaubnisschein und auf der Gewässerseite unter den Bestimmungen, wo der Verein sie gemeldet hat.

Bevor du auf Forellen losziehst

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Dein erstes Forellenjahr, an vier Wassern

Es beginnt im Januar an der Anlage, mit Bienenmade am Grund und dem Fenster um Mittag, und dem ersten Fisch, den du gefangen hast, weil du die Tiefe gefunden hast und nicht den Köder. Im April öffnet der Bach, und der erste Wurf schräg stromauf in den Gumpen bringt die Bachforelle, die du drei Wochen vorher beim Anschauen der Strecke gesehen hast. Im Mai steht die Seeforelle an der Halde, und wer ein Boot und Geduld hat, schleppt im Juni über der Sprungschicht. Im September, wenn das Wasser wieder unter 16 Grad fällt, ist der Fluss die beste Adresse, mit Spinner 2 in der Rinne am Prallhang.

Vier Wasser, drei Arten, und dieselbe Forelle, die dich immer zuerst sieht. Welche Strecken, Seen und Anlagen es in deiner Nähe gibt und was dort im Erlaubnisschein steht, zeigt die Gewässersuche mit dem Filter nach Fischart.

Zum Nachschlagen

15 Einträge

Häufige Fragen

8 Fragen
Wo kann ich Forellen angeln?

An vier Sorten Wasser. Im Bach und im Fluss der Forellenregion auf Bachforelle, mit Erlaubnisschein des Vereins oder Pächters. Im Voralpensee und einigen Talsperren auf Seeforelle, meist vom Boot. An der Anlage auf besetzte Regenbogenforellen mit Tageskarte. Welche Strecken und Anlagen es in deiner Nähe gibt, zeigt die Gewässersuche mit dem Filter nach Fischart.

Welche Forelle ist welche?

Die Bachforelle hat rote Punkte mit hellem Hof auf braunem bis goldenem Grund und keine Punkte auf der Schwanzflosse. Die Regenbogenforelle trägt ein rosa Band an der Seite und schwarze Punkte bis auf die Schwanzflosse. Die Seeforelle ist dieselbe Art wie die Bachforelle, nur silbern, mit schwarzen statt roten Punkten und deutlich größer. Die Bestimmungshilfen auf den Artseiten zeigen die Merkmale am Umriss.

Bei welcher Wassertemperatur beißen Forellen am besten?

Zwischen 10 und 16 Grad, mit dem Optimum der Bachforelle bei rund 13 Grad. Darunter frisst sie noch bis fast 0 Grad, aber langsam und kurz. Über 18 Grad bleibt nur der frühe Morgen, über 20 Grad hörst du auf, weil jeder Drill den Fisch in Lebensgefahr bringt. Die Regenbogenforelle verträgt 2 bis 3 Grad mehr.

Wann ist die beste Zeit zum Forellenangeln?

Am Naturgewässer April bis Juni und noch einmal September, in der Dämmerung. Der Hochsommer fällt wegen der Temperatur aus, der Winter wegen der Schonzeit. An der Anlage ist der Winter die beste Zeit, mit dem Fenster zwischen 11 und 14 Uhr, und der Tag nach dem Besatz.

Welcher Köder ist der beste für Forellen?

Je Wasser ein anderer. Im Bach der Spinner Größe 1 und der kleine Wobbler, im Fluss Spinner 2 bis 3, Wobbler bis 9 cm und der treibende Wurm bei Hochwasser, im See die geschleppte Spange, an der Anlage Teig, Bienenmade und Spoon. Die Rangliste je Monat und Wasser aus dem Fangbuch steht im Ratgeber zu den Forellenködern.

Welche Rute brauche ich zum Forellenangeln?

Am Bach 1,80 bis 2,10 Meter mit 2 bis 12 Gramm Wurfgewicht, am Fluss 2,40 bis 2,70 Meter mit 5 bis 20 Gramm, an der Anlage 3 bis 3,60 Meter mit 5 bis 30 Gramm für Sbirolino und Pose, am See eine Schlepprute mit weicher Spitze. Eine einzige Rute für alles gibt es nicht, aber die Flussrute geht auch an der Anlage.

Brauche ich zum Forellenangeln einen Angelschein?

An Bach, Fluss und See ja, den Fischereischein des Landes plus den Erlaubnisschein der Strecke. An der Anlage verlangen die meisten Länder denselben Schein, Ausnahmen sind der Angelteich mit Unterweisung in Sachsen und gewerbliche Anlagen in Schleswig-Holstein. Frag vor dem Kauf der Karte.

Darf ich im Winter auf Forellen angeln?

An der Anlage ja, das ist dort die beste Zeit. Am Bach und Fluss nein, weil alle 16 Länder die Bachforelle über die Laichzeit schonen, mit Beginn zwischen Mitte September und Ende Oktober und Ende zwischen Mitte Februar und Ende April. Die Tabelle im Text rechnet die Frist deines Landes für heute.

René Seidel

Geschrieben von

René Seidel

Ich angle seit 2002: angefangen mit acht Jahren an den Weihern, die mein Vater gepachtet hatte, heute vor allem am Neckar bei Heilbronn, an der Wörnitz und am Main. Mit CatchHub baue ich die Angel-Community, in der ich meine Praxis am Wasser mit echten Fangdaten zusammenbringe.

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Raubfisch

Bachforelle angeln: Köder, Anschleichen und Recht

Die Bachforelle ist der Fisch, der dich zuerst sieht. Sie steht mit dem Kopf gegen die Strömung in einem Gumpen, den sie über Monate nicht verlässt, wartet auf die Drift und verschwindet unter der Wurzel, sobald ein Schatten über das Wasser fällt. Gefangen wird sie von unten nach oben, mit einem Spinner der Größe 1, einem Wobbler von 5 Zentimetern, einem treibenden Wurm oder einer Fliege an der kurzen Rute. Hier steht, wo sie im Bach steht, wann sie frisst, wie du dich anschleichst, welcher Köder wann fängt, was die Wassertemperatur über den Tag entscheidet, was Studien über zurückgesetzte Forellen sagen und was in allen 16 Ländern an Schonzeit und Maß gilt. 15 Min.
Methoden & Technik

Forellenköder: Teig, Bienenmade, Spoon und Spinner

Für die Forelle gibt es mehr Köder als für jeden anderen Fisch, und die meisten davon fangen nur an einem Wasser. Der Teig fängt die frisch besetzte Regenbogenforelle an der Anlage und am Bach keine einzige, der Spinner fängt die Bachforelle im Fluss und am Teich erst, wenn der Rest versagt. Hier steht, was eine Forelle an einem Köder wahrnimmt, welche Farbe bei welchem Wasser Kontrast hat, in welcher Reihenfolge die Köder nach dem Besatz funktionieren und was das Fangbuch dazu sagt. 10 Min.
Methoden & Technik

Forellen im Winter: Anlage, Bach und die 4-Grad-Regel

Die Forelle ist ein Fisch des kalten Wassers, und trotzdem ist der Winter ihre schwierigste Zeit, denn unter 4 Grad wird auch sie langsam. Dazu kommt das Recht, das den Winter auf Forelle in zwei Hälften teilt, den Bach, der überall geschont ist, und die Anlage, die offen hat. Hier steht, wo die Forelle im Winterteich steht, warum der Einlauf aus Quellwasser die wärmste Stelle der Anlage ist, wie lange du für die Kante in 3 Metern zählst, welche Köder bei 3 Grad noch fangen, welche Stunden zählen und was in deinem Land für Bachforelle und Regenbogenforelle gilt. 10 Min.
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