Großer Plöner See
Auf der Karte
Gewässerdaten
Verein
Gewässer-Profil
01. Januar bis 31. Dezember
Die Revierkarte des LAV zeigt einen Parkplatz in Bosau nahe dem Anglerhafen am Ende des Strandwegs, wo die Mietboote liegen.
Geangelt wird meist vom Boot, nur mit Ruder oder Paddel. Mietboote gibt es in Bosau (LAV), bei der Segelschule Plön und am Campingplatz Lange Wisch. Der Bahnhof Plön liegt direkt an der Uferpromenade.
Bewertungen
Noch keine Bewertungen. Sei der Erste und teile deine Erfahrung mit diesem Gewässer.
Gewässer-Medien
Noch keine Gewässer-Medien vorhanden
Gewässer-Rekorde
Noch keine Rekorde vorhanden. Melde deinen Fang!
Alle Fänge
Noch keine Fänge vorhanden. Sei der Erste!
Angel-Spots
Noch keine Angel-Spots vorhanden.
Beschreibung
Angelrevier Großer Plöner See bei Plön in Schleswig-Holstein: 2.840 Hektar, bis 56,2 Meter tief, mit Freiwasserhechten, Barschen, Maränen und großen Aalen. Der größte See des Landes besteht aus zwei Becken, dem tiefen Plöner Becken im Osten und dem flacheren Ascheberger Becken im Westen, dazwischen liegen im Flachwasser die meisten der mehr als 20 Inseln. Eine Angelkarte gilt für den ganzen See, dazu für den Kleinen Plöner See, den Bischofsee und fünf weitere kleine Seen samt Verbindungsgewässern. Ausgegeben wird sie vom Landesangelverband Schleswig-Holstein gemeinsam mit der Fischerei Lasner in Ascheberg und der Fischerei Schwarten, daneben befischen Berufsfischer den See.
Großer Plöner See: Hechte im Freiwasser, Barsche auf den Bergen
Bekannt ist der See für Hechte, die im Freiwasser den Schwärmen der Maränen folgen. Laut Landesangelverband sind Fische über 10 Kilogramm häufig, Hechte über 20 Kilogramm wurden schon gefangen. Im offenen Wasser stehen vor allem Kleine Maräne und Stint, das zeigte die Fischbestandsuntersuchung des Instituts für Binnenfischerei im Sommer 2022. Flussbarsche um 30 Zentimeter sind häufig. Du findest sie an den Barschbergen, die auf der Tiefenkarte der Ausgabestellen stehen oder sich mit dem Echolot zeigen. Die mittlere Tiefe liegt bei 13,5 Metern, das westliche Becken ist mit rund 30 Metern deutlich flacher als das östliche.
Aale um 2 Kilogramm sind keine Seltenheit. Schleie und Karpfen kommen vor, werden aber selten gezielt beangelt, und auch der Zander steht im Schatten des Hechts. Maränen fischt kaum jemand gezielt, obwohl der Erlaubnisschein dafür eine Hegene mit bis zu vier Haken zulässt. Schleppen ist erlaubt, allerdings nur rudernd und mit höchstens zwei Schleppangeln, ein Downrigger ist verboten.
Wo gibt es die Angelkarte für den Großen Plöner See?
Die Angelkarte gibt es ohne Vereinsmitgliedschaft als Tages-, Wochen- und Jahreskarte bei der Fischerei Lasner an der B 430 zwischen Ascheberg und Dersau sowie an weiteren Ausgabestellen rund um den See. Laut Preisliste 2026 der Fischerei Lasner kostet die Tageskarte 15 Euro, die Woche 60 Euro und das Jahr 200 Euro. Weitere Ausgabestellen sind Campingplätze in Ascheberg, Dersau, Nehmten und Plön, die Segelschule Plön sowie in Bosau der Sportfischerverein und der Segelsportclub. Bei Lasner zahlst du bar.
Die Tageskarte gilt von 6 Uhr bis 6 Uhr am Folgetag, Nachtangeln ist also eingeschlossen. Erlaubt sind drei Ruten. Mitbringen musst du einen Fischereischein und den Nachweis der Fischereiabgabe für Schleswig-Holstein, auch wenn du sie schon in einem anderen Bundesland bezahlt hast.
Inseln und Halbinsel Störland: wo das Boot draußen bleibt
Der Flachwasserbereich mit den meisten Inseln zwischen den beiden Becken ist seit 1992 Naturschutzgebiet, ebenso das Gebiet um den Ascheberger Warder im Westen. In beiden Gebieten darf laut Erlaubnisschein weder geangelt noch durchgefahren werden, die Grenzen zeigt die Karte zum Schein. Vom Boot aus hältst du auf dem Großen Plöner See 50 Meter Abstand zu Schilf und Ufer. An der Nehmtener Seite südlich des Schutzgebiets ist das Uferangeln verboten, von Mai bis September brauchen die mausernden Wasservögel reichlich Abstand.
Private Motorboote sind auf dem See nicht erlaubt, gefahren wird mit Ruder oder Paddel. Der Landesangelverband vermietet drei Ruderboote im Anglerhafen am Ende des Strandwegs in Bosau, Menschen mit Behinderung dürfen für die Fahrt zum Angelplatz einen Elektromotor bis 900 Watt nutzen. Wer mit dem Zug kommt, steigt am Bahnhof Plön direkt an der Uferpromenade aus.