Gewässer

Dortmund-Ems-Kanal Strecke Dortmund bis Gleesen (km 1,4 bis 138,3)

Landesfischereiverband Westfalen und Lippe e.V.
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Ein Angel-Revier über 137 km: von Dortmund bis Schleuse Gleesen
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Fang-Bedingungen
Gut Am besten 6 bis 10 Uhr, in 6 Stunden
ca. 14 °C Wasser 23 km/h SW
Beste Zeit der Woche: Do 16 bis 21 Uhr Alle Bedingungen: 7 Tage, Analyse

Orte an dieser Strecke

Dieses Revier reicht über 14 Orte: Angeln am Dortmund-Ems-Kanal bei Dortmund, Münster und Schleuse Gleesen. Eine Erlaubnis gilt auf der ganzen Strecke.

km 1

Dortmund

km 14

Henrichenburg

Pegel Henrichenburg Ow

km 20

Datteln

km 27

Olfen

km 39

Lüdinghausen

Pegel Lüdinghausen

km 48

Senden

km 63

Münster-Hiltrup

km 70

Münster Revier-Sitz

Pegel Münster Ow

km 84

Greven

km 96

Saerbeck

km 108

Bergeshövede

Pegel Bergeshövede

km 118

Rheine

km 132

Hesselte (Emsbüren)

km 138

Schleuse Gleesen

Gewässerdaten

Gewässertyp 1
Zielfische 27
AalAlandÄscheBachforelleBarbeBrachseDöbelFlussbarschGiebelGründlingGüsterHaselHechtKarauscheKarpfenKaulbarschNaseQuappeRapfenRegenbogenforelleRotaugeRotfederSchleieSchwarzmundgrundelUkeleiWelsZander
Angeltechniken 5
Gewässerregeln 32
Anfüttern Erlaubt
Angelschirm / Wetterschutz Erlaubt
Gastkarten erhältlich Erlaubt
Nachtangeln Erlaubt
Angeln ohne Fischereischein Verboten
Auto am Ufer Verboten
Belly-Boot Verboten
Bootsangeln Verboten
Catch and Release Verboten
Futterboot Verboten
Setzkescher Verboten
Zelten / Übernachten Verboten
An Sportboothäfen vom Gegenufer nur bis zur Gewässermitte angeln Hinweis
Ausgenommen: Alte Fahrt Olfen, km 25,5 bis km 29,45 Hinweis
Ausgenommen: Bauhof Bergeshövede, km 108,12 bis km 108,475, linkes Ufer Hinweis
Ausgenommen: die Dortmunder Stadthäfen Hinweis
Beim Angeln auf Friedfische ist nur der Einfachhaken gestattet Hinweis
Beim Spinn- und Fliegenfischen darf keine weitere Angel ausliegen Hinweis
Das Angeln in Schleusenbereichen ist nicht gestattet Hinweis
Das Auslegen von Aalreusen ist verboten Hinweis
Das Betreten von Betriebsanlagen ist verboten Hinweis
Drei Angelruten mit je einem Haken oder Raubfischvorfach Hinweis
Entfernen von Uferbewuchs, Beschädigen von Böschung und Uferbefestigung verboten Hinweis
Entnommene Fische sofort am Wasser ins Fangbuch eintragen Hinweis
Fangbuch führen und die Fangergebnisse über den Verein dem Verband melden Hinweis
Fangmeldepflicht für alle Quappenfänge Hinweis
Höchstens drei Liter Futter mitführen und verwenden Hinweis
Krebsteller erlaubt, nur einer und ständig zu beaufsichtigen Hinweis
Köderfische nur in dem Gewässersystem verwenden, in dem sie gefangen wurden Hinweis
Köderfischsenke bis 1 mal 1 Meter erlaubt, daneben keine ausliegende Angel Hinweis
Lebende Köderfische mitführen und verwenden ist verboten Hinweis
Stahlvorfach oder gleichwertiges Vorfach beim Angeln auf Hecht vorgeschrieben Hinweis

Verein

Landesfischereiverband Westfalen und Lippe e.V.

Sprakeler Straße 409, 48159 Münster, Nordrhein-Westfalen, Deutschland

Gewässer-Profil

4,0m
Max. Tiefe
136,9km
Länge
41 bis 55m
Breite
Angelsaison

01. Januar bis 31. Dezember

Ganzjährig befischbar. Die Quappe hat eine eigene Schonzeit vom 15. Dezember bis 28. Februar, dazu kommen die gesetzlichen Schonzeiten und Mindestmaße des Landes.
Parkmöglichkeiten

Der Betriebsweg am Kanal, der Leinpfad, darf laut Erlaubnisschein mit Fahrzeugen aller Art nicht befahren werden. Abgestellt wird auf öffentlichen Flächen in den Orten am Kanal, das letzte Stück zum Wasser geht zu Fuß.

Zugänglichkeit

Der Leinpfad begleitet den Kanal auf ganzer Länge und läuft sich eben. Gesperrt sind die Betriebsanlagen der Wasserstraßenverwaltung und die Schleusenbereiche, abgegrenzt durch Schilder bergauf und bergab. Auf der offenen Strecke ist das Angeln erlaubt.

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Beschreibung

Angeln am Dortmund-Ems-Kanal heißt in Nordrhein-Westfalen rund 137 Kilometer Kanalufer von Dortmund bis zur Schleuse Gleesen, mit Zander, Aal und Karpfen. Pächter der Strecke ist der Landesfischereiverband Westfalen und Lippe, der jedes Jahr Karpfen, Schleien, Rotaugen und Aale nachsetzt. Zwischen Datteln und Bergeshövede ist der Kanal auf 55 Meter Breite und 4 Meter Tiefe ausgebaut, in den älteren Abschnitten sind es 41 Meter und 3,5 Meter.

Wie der Schiffsverkehr am Dortmund-Ems-Kanal die Beißzeit macht

Strömung entsteht hier fast nur durch die Berufsschifffahrt. Ein Großmotorschiff von bis zu 110 Metern Länge drückt das Wasser vor sich her und zieht es wieder zurück, wirbelt Sediment auf und setzt Futter in Bewegung. Die Minuten nach einem Schiff sind oft die besten des Tages. Bleibt der Verkehr aus, steht das Wasser klar, und die große Sichttiefe macht die Sache kniffliger. Der Verband nennt die gestiegene Wasserqualität selbst als Grund dafür, dass die Fänge im Kanalnetz zurückgehen.

Wo stehen Zander und Aal zwischen Datteln und Münster?

An den Steinpackungen, und die sind die wichtigste Struktur der ganzen Strecke. Zwischen den Blöcken sitzt alles, was Deckung sucht. Zander ziehen an den Kanten dieser Packungen entlang und stehen im Brückenschatten, in der Dämmerung rücken sie auf die flachen Randstreifen. Aale liegen im Sommer nachts tief zwischen den großen Steinen. Vor den Schleusen bei Henrichenburg und Münster-Hiltrup wechseln die Kanten auf engem Raum, das ist Wasser für Flussbarsch und Karpfen. Rapfen jagen dagegen offen über der Fahrrinne, meist dort, wo ein Bauwerk etwas Zug ins Wasser bringt.

Orientierung von Dortmund bis zur Schleuse Gleesen

Die Kilometrierung läuft durch, und daran hältst du dich. Die Angelstrecke beginnt bei km 1,44 in Dortmund und endet bei km 138,30 an der Schleuse Gleesen. Dazwischen liegen Datteln, Olfen, Lüdinghausen, Senden, Münster, Greven und Saerbeck, dann das Nasse Dreieck bei Bergeshövede, Rheine und hinter der Landesgrenze Hesselte. Schleusen und große Brücken sind die Marken, an denen du dich entlanghangelst.

Nicht jeder Meter gehört dazu. Die Dortmunder Stadthäfen, die Alte Fahrt bei Lüdinghausen und die Alte Fahrt Olfen sind ausgenommen, ebenso die Schleusenbereiche und die Betriebsanlagen der Wasserstraßenverwaltung. Der Leinpfad am Ufer darf nicht befahren werden, das letzte Stück zum Wasser geht zu Fuß. Ein Fangbuch gehört zur Karte, entnommene Fische werden sofort am Wasser eingetragen.

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