Gewässer

Hunte Untere Hunte (E-Werk Oldenburg bis km 10,6)

Sportfischer-Verein Oldenburg e.V.
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Ein Angel-Revier über 12 km: von Oldenburg-Drielake bis Schöpfwerk Holle
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Fang-Bedingungen
Sehr gut Am besten 6 bis 10 Uhr, in 5 Stunden
ca. 14 °C Wasser 25 km/h SW
Beste Zeit der Woche: Mi 15 bis 21 Uhr Alle Bedingungen: 7 Tage, Analyse

Orte an dieser Strecke

Dieses Revier reicht über 5 Orte: Angeln am Hunte bei Oldenburg-Drielake, Schöpfwerk Holle und E-Werk Oldenburg. Eine Erlaubnis gilt auf der ganzen Strecke.

Oldenburg Revier-Sitz

km 1

Oldenburg-Drielake

Pegel Oldenburg-Drielake

km 8

Reithörne

Pegel Reithörne

km 11

Schöpfwerk Holle

E-Werk Oldenburg

Gewässerdaten

Gewässertyp 1
Zielfische 22
Angeltechniken 5
FeedernGrundangelnPosenangelnSpinnfischenStippangeln
Gewässerregeln 9
Bootsangeln Erlaubt
Gastkarten erhältlich Erlaubt
Nachtangeln Erlaubt
Angeln in den Hafengebieten Verboten
Sperrstrecke vom E-Werk bis zur Brücke Niedersachsendamm Verboten
Fangmeldung erforderlich Hinweis
Höchstens drei Edelfische je Angeltag Hinweis
Höchstens drei Handangeln Hinweis
Rapfen und Grundeln müssen entnommen und gemeldet werden Hinweis

Verein

Sportfischer-Verein Oldenburg e.V.

Lehmplacken 9, 26135 Oldenburg, Niedersachsen, Deutschland

Gewässer-Profil

12,4km
Länge
80m
Breite
Angelsaison
Schonzeiten, Mindestmaße und Schutzzonen des Vereins gelten. Vor dem Ansitz beim Sportfischer-Verein Oldenburg prüfen.

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Gesamteindruck
Fischbestand
Umgebung

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Beschreibung

Unterhalb vom E-Werk in Oldenburg ist die Hunte kein ruhiger Fluss mehr. Ab hier arbeitet die Tide, der Wasserstand wandert zweimal am Tag, und die Strömung dreht dabei ihre Richtung. Die Strecke der Unteren Hunte läuft von dort bis Kilometer 10,6, kurz oberhalb vom Schöpfwerk Holle. Kanalartig ausgebaut, etwa 80 Meter breit, mit Schiffsverkehr bis in die Nacht.

Warum die Tide deinen Tag bestimmt

Plane hier nicht nach der Uhr, sondern nach dem Wasser. Bei auflaufendem Wasser drückt der Strom flussauf, die Trübung nimmt zu, und die Fische ziehen mit. Kurz vor und nach dem Stillwasser lässt der Zug nach. Erst dann bekommst du eine Grundmontage überhaupt sauber auf Position. Läuft das Wasser ab, fällt der Rand trocken, Steinschüttungen und Kanten liegen frei, und was eben noch ein guter Platz war, ist eine Stunde später Schlick. Wer diesen Wechsel einplant, angelt an der Hunte deutlich entspannter.

Wo du ansetzt

Das Profil ist gleichmäßig, die Unterschiede stecken im Detail. Sielauslässe, Schöpfwerke und die Mündungen der kleinen Tiefs sind die auffälligsten Punkte auf der ganzen Strecke, weil sie Nahrung ins Hauptwasser spülen und eine Strömungskante erzeugen. Dazu kommen Uferbefestigungen, Dalben, Anleger und das Kehrwasser hinter jedem Bauwerk. Zander und Barsch stehen gern an solchen Kanten, Aal sucht nachts den weichen Grund davor, Brachsen ziehen in Trupps über die flacheren Bereiche. Lachs und Meerforelle sind aus der Strecke gemeldet, weil die Hunte den Weg zwischen Weser und Oberlauf bildet. Planbar sind die beiden nicht.

Schiffsverkehr und Ufer

Die Untere Hunte ist Schifffahrtsstraße, und das merkst du am Platz. Frachter und Sportboote erzeugen Sog und Schwell, der bis an die Böschung läuft und lose abgelegtes Gerät mitnimmt. Ruten weit genug zurücksetzen, Kescher und Tasche höher legen, beim Ansitz den Kopf oben behalten. Die Ufer sind an vielen Stellen steil und bei Nässe rutschig, festes Schuhwerk ist hier keine Übertreibung. Die ersten rund 130 Meter unterhalb vom E-Werk, bis zur Brücke Niedersachsendamm, sind gesperrt. In den Hafengebieten darfst du ebenfalls nicht angeln. Lies beides vor dem ersten Besuch beim Sportfischer-Verein Oldenburg nach.

Anfahrt und Orientierung

Vom Oldenburger Stadtgebiet aus bist du in wenigen Minuten am oberen Ende der Strecke, weiter flussab führen Deich- und Sielwege ans Wasser. Für die Orientierung helfen die Pegel Oldenburg-Drielake und Reithörne. Beide liegen direkt an der Strecke und zeigen dir schon vor der Abfahrt, wo die Tide gerade steht. Wer zum ersten Mal herkommt, fährt am besten einmal die ganze Strecke ab und merkt sich zwei oder drei Plätze für unterschiedliche Wasserstände.

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