Saale
Auf der Karte
Orte an dieser Strecke
Warum steht der Fluss mehrfach drin?
Ein Eintrag bei CatchHub ist immer ein Angel-Revier, also die Strecke, für die es eine eigene Erlaubnis gibt. An einem langen Fluss sind das mehrere Reviere, jedes mit eigenem Verein und eigenen Regeln. Der Name oben ist der Name des Reviers, nicht der Name des Orts.
Dieses Revier reicht über 16 Orte: Angeln am Saale bei Saalemündung, Rothenburg (Saale) und Bad Dürrenberg. Eine Erlaubnis gilt auf der ganzen Strecke.
Saalemündung
Groß Rosenburg
Calbe-Grizehne
Calbe (Saale)
Nienburg (Saale)
Bernburg (Saale)
Plötzkau
Alsleben (Saale)
Rothenburg (Saale) Revier-Sitz
Wettin
Brachwitz
Halle-Trotha
Halle-Röpzig
Schkopau
Merseburg-Rischmühle
Bad Dürrenberg
Gewässerdaten
Verein
Gewässer-Profil
Anfahrt und Parken nur auf freigegebenen Straßen, Wegen und Parkplätzen. Der Beschilderung am Gewässer ist zu folgen.
Ufer, Anlandungen, Brücken, Wehre und Schleusen darfst du zum Angeln auf eigene Gefahr betreten. Gebäude sowie Haus-, Wohn- und Hofbereiche sind davon ausgenommen.
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Beschreibung
Zwischen Bad Dürrenberg und der Mündung in die Elbe bei Barby läuft die Saale auf rund 124 Kilometern als Bundeswasserstraße durch Sachsen-Anhalt. Zwölf Staustufen teilen die Strecke in ruhige Haltungen, dazwischen zieht der Fluss über Kiesbänke und an steilen Prallhängen entlang. Eine einheitliche Saale gibt es hier nicht. Innerhalb weniger hundert Meter wechselt das Wasser von träger Stauhaltung zu schnell ziehender Rinne, und genau dieser Wechsel macht die Strecke fischereilich spannend.
Wo die Struktur sitzt
Die Schleusen und Wehre sind die auffälligsten Marken am Wasser. Unter anderem Calbe, Bernburg, Alsleben, Rothenburg, Wettin, Halle-Trotha und die Rischmühle bei Merseburg stauen den Fluss und erzeugen unterhalb jeweils eine kräftige Auskolkung. Dort steht im Sommer der Rapfen, im Herbst der Zander. Zwischen den Staustufen findest du Buhnenfelder, unterspülte Weidenwurzeln und Altarme, etwa im Auwald bei Plötzkau. Die Ufer sind über weite Strecken flach und gut begehbar, an den Stadtstrecken in Halle und Bernburg dagegen steinig und steil.
Ein paar Stellen lohnen den Weg besonders:
- Schleusenausläufe und Wehrarme, sobald der Fluss Wasser führt
- Brückenpfeiler mit ihren Kolken und Kehrströmungen
- Mündungen der Nebenflüsse, im Norden die Bode bei Nienburg, weiter südlich die Weiße Elster bei Halle
Was hier beißt und wo du ansetzt
Der Bestand ist typisch für einen gestauten Tieflandfluss. Hecht und Zander tragen das Raubfischangeln, dazu kommen Wels und Rapfen. In der Strömung stehen Barbe und Döbel, in den ruhigen Haltungen Brachse, Rotauge, Schleie und Karpfen. Der Aal beißt nachts über sandigem Grund, die Quappe im Winter. In Halle ist der Fluss 50 bis 100 Meter breit und im Mittel etwa drei Meter tief. Grundangeln ist an der Saale die erfolgreichste Methode, mit dem Feeder kommst du in den breiten Haltungen sauber auf Distanz. Beim Spinnfischen bringen kurze, gezielte Würfe an die Kante mehr als lange Fächer über offenes Wasser.
Eine Karte für die ganze Strecke
Die Saale gehört hier zum gemeinsamen Gewässerfonds des Landesanglerverbandes Sachsen-Anhalt. Deshalb steht sie als ein zusammenhängendes Revier und nicht in Ortsstücken: Wer die Verbandsberechtigung hat, angelt damit von Bad Dürrenberg bis zur Mündung. Betreut wird die Strecke abschnittsweise von den örtlichen Mitgliedsvereinen, um Bernburg vom Anglerverein Landkreis Bernburg, in Halle vom Halleschen Anglerverein, um Merseburg vom Kreisanglerverband Merseburg. Gäste ohne Mitgliedschaft lösen einen Fischereierlaubnisschein, in Halle als Tages- oder Wochenkarte im Angelgerätefachhandel. Denk daran, dass die Saale hier Schifffahrtsstraße ist. Fahrgastschiffe und Sportboote sind unterwegs, Schnüre gehören deshalb nicht quer über die Fahrrinne.