Gewässer

Mosel Grenzgewässer bei Perl

Perl, Saarland
Gemeindeverwaltung Perl
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Ein Angel-Revier über 10 km
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Fang-Bedingungen
Mäßig Am besten heute 7 bis 10 Uhr
ca. 13 °C Wasser 216 cm · Normalwasser 12 km/h W
Beste Zeit der Woche: heute 7 bis 10 Uhr Alle Bedingungen: 7 Tage, Pegel, Analyse

Orte an dieser Strecke

Dieses Revier reicht über 1 Orte: Angeln am Mosel bei Perl. Eine Erlaubnis gilt auf der ganzen Strecke.

km 242

Perl Revier-Sitz

Pegel Perl

Gewässerdaten

Gewässertyp 1
Angeltechniken 5
FeedernFliegenfischenGrundangelnPosenangelnSpinnfischen
Gewässerregeln 13
Anfüttern Erlaubt
Bootsangeln nur mit Zusatzkarte/Sondergenehmigung Erlaubt
Gastkarten erhältlich Erlaubt
Setzkescher Erlaubt
Angeln von Brücken und Bauwerken Verboten
Gebietsfremde Köderfische Verboten
Nachtangeln Verboten
Reißen der Fische Verboten
Reusen / Netze / Senke Verboten
Watangeln Verboten
Fischereierlaubnisschein ab 14 Jahren Hinweis
Kein staatlicher Fischereischein erforderlich Hinweis
Maximal 2 Handangeln Hinweis

Verein

Gemeindeverwaltung Perl

Trierer Straße 28, 66706 Perl, Saarland, Deutschland

Gewässer-Profil

10,0km
Länge
Angelsaison
Allgemeine Frühjahrsschonzeit vom 1. März bis 14. Juni. Außerhalb ganzjährig befischbar, Arten-Schonzeiten beachten.

Bewertungen

Gesamteindruck
Fischbestand
Umgebung

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Beschreibung

Angeln an der Mosel rund um Perl

Wo sich Deutschland, Luxemburg und Frankreich am Dreiländereck bei Perl berühren, fließt die Mosel als breiter, staugeregelter Strom durch das Saarland. Auf den rund zehn Kilometern zwischen dem Dreiländereck bei Perl und der Landesgrenze bei Nennig hast du es mit einem klassischen Grenzgewässer zu tun: ruhig ziehendes, tiefes Wasser, das von den Staustufen reguliert wird und ganzjährig Leben in sich trägt. Für viele Angler ist gerade dieser Abschnitt ein echter Geheimtipp, weil hier kapitale Räuber stehen und du ohne staatlichen Fischereischein ans Wasser darfst.

Was hier schwimmt

Der Abschnitt ist Raubfischrevier durch und durch. Flussbarsche in stattlichen Größen, Zander, Hecht und immer wieder richtig große Welse machen den Reiz aus, dazu kommen Rapfen, die im Sommer an der Oberfläche jagen. Wer es ruhiger angehen will, findet im tieferen Wasser Karpfen, Barben, Schleien und Brachsen, dazu die typischen Weißfischschwärme aus Rotaugen und Döbeln. An strömungsberuhigten Stellen hinter Buhnen und an Einläufen sammelt sich das Futter, und genau dort lohnt es sich, gezielt zu suchen.

So gehst du den Strom an

Die großen Staustufen machen die Mosel zu einem tiefen, gemächlichen Gewässer, in dem Struktur über Erfolg entscheidet. Kanten, Hafeneinfahrten, Spundwände und die Bereiche unterhalb der Wehre ziehen Räuber an. Mit Gummiködern am Jigkopf bekommst du Barsch und Zander gut auf den Grund gedrückt, während sich für Hecht auch größere Wobbler und Gummifische lohnen. Mit einem Nachenschein kommst du vom Boot an Stellen, die vom Ufer kaum erreichbar sind. Friedfischangler setzen auf Feeder und Pose und füttern die tiefen Rinnen konsequent an.

Bevor du losziehst

Die Mosel ist hier Grenzgewässer mit eigenen Regeln, die sich von den üblichen Landesvorschriften unterscheiden. Schon ab 14 Jahren darfst du ohne staatlichen Fischereischein angeln, brauchst aber den passenden Erlaubnisschein. Welche Scheine es gibt und was beim Nachtangeln, bei Schonzeiten und Mindestmaßen gerade gilt, klärst du am besten direkt bei der zuständigen Gemeindeverwaltung in Perl. Plane das ein, dann steht einem entspannten Tag am Dreiländereck nichts im Weg. Petri Heil!

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