Oste
Auf der Karte
Orte an dieser Strecke
Warum steht der Fluss mehrfach drin?
Ein Eintrag bei CatchHub ist immer ein Angel-Revier, also die Strecke, für die es eine eigene Erlaubnis gibt. An einem langen Fluss sind das mehrere Reviere, jedes mit eigenem Verein und eigenen Regeln. Der Name oben ist der Name des Reviers, nicht der Name des Orts.
Dieses Revier reicht über 11 Orte: Angeln am Oste bei Fähre Schönau (Brobergen), Kleinwörden und Oberndorf-Laack. Eine Erlaubnis gilt auf der ganzen Strecke.
Fähre Schönau (Brobergen)
Brobergen
Laumühlen
Hechthausen-Klint
Hechthausen Revier-Sitz
Kleinwörden
Osten (Oste)
Achthöfener Fleth Siel
Oberndorf (Oste)
Neuenseer Schleusenfleth Siel
Oberndorf-Laack
Gewässerdaten
Noch keine Daten vorhanden
Verein
Gewässer-Profil
Der Zugang läuft über die Deiche, dort gilt das Niedersächsische Deichgesetz. Gesperrt sind Schöpfwerke und Schleusen, alle Pütten, der Gutspark Laumühlen samt abgesperrtem Deich und die Zuwegung über Gut Hutloh.
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Beschreibung
Die Oste ist der letzte große Nebenfluss der Elbe vor der Nordsee, und die Strecke der Ostepachtgemeinschaft II deckt davon die Tide-Oste zwischen Brobergen und Oberndorf ab. Zwischen Strom-km 14,52 und 58,91 stehst du an einem Fluss, dessen Wasserstand zweimal am Tag um mehrere Meter wandert. Wer die Tide einplant, fängt hier deutlich mehr als jemand, der einfach eine Rute auslegt und wartet.
Zwei Strecken, ein Erlaubnisschein
Die Erlaubnis gilt für zwei getrennte Abschnitte. Der obere beginnt bei der alten Prahmfähre Schönau, rund anderthalb Kilometer unterhalb von Gräpel, und endet in Laumühlen bei Strom-km 22,92. Der untere setzt hinter dem Klinter Schöpfwerk in Hechthausen wieder an und läuft über 33 Kilometer bis zur Gemeindegrenze von Oberndorf bei Laack, wo das freie Küstengewässer anfängt. Die knapp drei Kilometer dazwischen gehören nicht zur Pacht, dort trägt dich diese Karte nicht. Wer neu an die Oste kommt, orientiert sich an den Kilometerschildern auf der linken Flussseite, die flussabwärts Richtung Elbe hochzählen.
Was der Tidenhub mit deinem Ansitz macht
Ablaufendes Wasser zieht Köderfisch aus den Sielen und Prielen in die Fahrrinne, und genau dort warten die Räuber. Bei Niedrigwasser liegen Kanten, Steinschüttungen und Schlickzungen offen, die du dir für die nächste Flut merken kannst. Die Mündungen der Fleths sind die auffälligsten Strukturen der ganzen Strecke, auch wenn die Schöpfwerke und Schleusen selbst tabu bleiben. Bring genug Blei mit. Die Strömung dreht mit der Tide und nimmt eine zu leichte Montage sofort mit.
Was hier beißt
Ihren Ruf als Lachs- und Meerforellenfluss verdankt die Oste einem halben Jahrhundert Vereinsarbeit. Beide Arten steigen auf und laichen inzwischen wieder selbst ab. Den größeren Teil des Jahres trägt aber der Zander, dazu kommen kräftige Barsche, Hechte und Rapfen, die du alle vom Ufer erreichst. In den ruhigeren Abschnitten stehen Aal, Karpfen, Schleie und Brassen, im Winter meldet sich die Quappe. Wels bleibt die Ausnahme, gefangen wird er trotzdem.
Pütten, Deiche und gesperrte Ecken
Pütten sind alte Kleientnahmen mit Anbindung an den Fluss, fischreich und trotzdem gesperrt. Halte dich davon fern, auf beiden Uferseiten. Der Zugang läuft fast überall über die Deiche, und dort gelten die Regeln des Deichgesetzes, samt geschlossener Gatter hinter dir. Rund um Gut Laumühlen, Gut Hutloh und Gut Ovelgönne gibt es abgesteckte Bereiche, die du nicht betreten darfst. Vor dem ersten Wurf lohnt der Blick in die Gewässerordnung der Pachtgemeinschaft und in die Sperrbereichskarte, beides gibt der Verband heraus.