Gewässer

Müritz

Fischerei Müritz-Plau GmbH
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Ein Angel-Revier über die ganze Strecke, unter anderem bei Waren, Klink, Ludorf
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Fang-Bedingungen
Mäßig Am besten 6 bis 9 Uhr, in 6 Stunden
ca. 14 °C Wasser 22 km/h SW
Beste Zeit der Woche: Mi 15 bis 20 Uhr Alle Bedingungen: 7 Tage, Analyse

Orte an dieser Strecke

Dieses Revier reicht über 8 Orte: Angeln am Müritz bei Waren, Rechlin und Zielow. Eine Erlaubnis gilt auf der ganzen Strecke.

Waren (Müritz) Revier-Sitz

km 152

Waren

Pegel Waren

Ludorf

Rechlin

Röbel/Müritz

Sietow

Zielow

Gewässerdaten

Gewässertyp 1
See
Zielfische 16
AalBarschBrachseGroße MaräneGüsterHechtKarauscheKarpfenKleine MaräneQuappeRapfenRotaugeRotfederSchleieWelsZander
Angeltechniken 4
GrundangelnPosenangelnSchleppangelnSpinnfischen
Gewässerregeln 17
Anfüttern Erlaubt
Belly-Boot Erlaubt
Bootsangeln Erlaubt
Gastkarten erhältlich Erlaubt
Nachtangeln Erlaubt
Reusen / Netze / Senke Erlaubt
Angeln im Nationalpark Verboten
200 Meter Abstand zur Straßenbrücke Vipperow Hinweis
Fänge nur für den Eigenbedarf Hinweis
Höchstens drei Handangeln, davon zwei mit totem Köderfisch Hinweis
Kleine Müritz ab Sektorenfeuer Zielow: kein Schleppangeln, 1. April bis 1. Juni keine Kunstköder Hinweis
Köderfische nur aus dem Gewässer selbst Hinweis
Nachts nur vom Ufer oder vom verankerten Boot ohne E-Motor Hinweis
Schleppangeln mit einer Rute, Zusatzgenehmigung für zwei weitere Hinweis
Senke statt einer der drei Handangeln erlaubt, Reusen nicht Hinweis
Stadthafen Röbel ohne Raubfischköder an den Anlegern vom 1. März bis 31. Oktober Hinweis
Wünnow bei Röbel vom 15. Februar bis 15. Juli gesperrt Hinweis

Verein

Fischerei Müritz-Plau GmbH

Eldenholz 42, 17192 Waren (Müritz), Mecklenburg-Vorpommern, Deutschland

Gewässer-Profil

31,0m
Max. Tiefe
6,5m
Ø Tiefe
11260,0ha
Fläche
62,1 m ü. NHN
Höhe
Angelsaison
Ganzjährig befischbar. Schonzeiten, Entnahmefenster und Sperrbezirke vor der Tour beim Bewirtschafter prüfen.
Zugänglichkeit

Die Zugänge liegen am West- und Südufer, in Waren, Klink, Sietow, Röbel, Zielow und Rechlin. Das Ostufer gehört zum Müritz-Nationalpark: bis 500 Meter vor der Uferlinie ist das Angeln untersagt, das Ufer selbst darf nicht betreten werden.

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Beschreibung

Mit rund 112 Quadratkilometern ist die Müritz der größte See, der komplett in Deutschland liegt. Von Waren im Norden bis nach Rechlin im Süden sind es gut 20 Kilometer, in der Breite knapp 10. Wer zum ersten Mal herkommt, unterschätzt schnell, wie verschieden die Ecken sind. Der flache Ostteil hat wenig zu tun mit den tiefen Rinnen der Westseite.

Wo die Tiefe steht

Die tiefste Stelle liegt mit 31 Metern in der Binnenmüritz vor Waren. Dieses nördliche Becken hängt nur über eine schmale Verbindung mit dem Hauptbecken zusammen, und genau dort fallen die Kanten am steilsten ab. Im Mittel ist der See dagegen nur 6,5 Meter tief, weite Flächen im Osten bleiben deutlich flacher. Gegliedert wird die Westseite durch rinnenartige Vertiefungen, darunter die Röbeler und die Sietower Bucht. An diesen Kanten setzen die meisten Raubfischangler an.

Was hier beißt und wo du ansetzt

Hecht, Zander, Barsch und Aal tragen den See. Dazu kommen die Maränen, die im Freiwasser über den tiefen Rinnen stehen und in der kalten Jahreszeit ihre eigene Fangzeit haben. Karpfen und Schleie findest du eher in den flachen, krautigen Buchten, Wels und Quappe sind die selteneren Gäste. Die Schilfkanten am Westufer und die Übergänge von der Flachwasserplatte in die Rinne sind die beiden Strukturen, an denen sich fast alles abspielt. Im flachen Osten lohnt sich die Suche mit dem Boot mehr als der Ansitz an einer beliebigen Stelle.

Boot oder Ufer

Die Müritz ist ein Bootsgewässer, das musst du nüchtern sehen. Vom Ufer aus kommst du an vielen Abschnitten schlicht nicht ans Wasser. Die Karte des bewirtschaftenden Betriebs gibt es deshalb in zwei Zuschnitten, einmal für das Uferangeln und einmal für Boot und Ufer zusammen. Bellyboote und andere Schwimmhilfen zählen dabei zum Boot. Eine Karte deckt den ganzen See ab, von der Binnenmüritz bei Waren bis in den Süden. Schleppen und Driften sind auf der freien Fläche möglich, in der Kleinen Müritz südlich des Sektorenfeuers Zielow gilt dagegen ganzjährig ein Schleppangelverbot. Welche Karte zu deinem Plan passt, klärst du am besten direkt beim Betrieb.

Zugänge und Schutzzonen

Die brauchbaren Einstiege liegen alle im Westen und Süden, in Waren, Klink, Sietow, Röbel, Zielow und Rechlin. Das gesamte Ostufer gehört zum Müritz-Nationalpark. Dessen Grenze verläuft 500 Meter vor der Uferlinie draußen auf dem Wasser, und innerhalb dieser Zone ist das Angeln untersagt. Auch das Ufer selbst darfst du dort nicht betreten. Dazu kommen kleinere Sperrbezirke, etwa die Wünnow bei Röbel im Frühjahr und Frühsommer. Welche Zone gerade gilt, steht in der Gewässerordnung des Betriebs, und die solltest du vor der Tour einmal gelesen haben.

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