Müritz
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Orte an dieser Strecke
Warum steht der Fluss mehrfach drin?
Ein Eintrag bei CatchHub ist immer ein Angel-Revier, also die Strecke, für die es eine eigene Erlaubnis gibt. An einem langen Fluss sind das mehrere Reviere, jedes mit eigenem Verein und eigenen Regeln. Der Name oben ist der Name des Reviers, nicht der Name des Orts.
Dieses Revier reicht über 8 Orte: Angeln am Müritz bei Waren, Rechlin und Zielow. Eine Erlaubnis gilt auf der ganzen Strecke.
Waren (Müritz) Revier-Sitz
Waren
Klink
Ludorf
Rechlin
Röbel/Müritz
Sietow
Zielow
Gewässerdaten
Verein
Gewässer-Profil
Die Zugänge liegen am West- und Südufer, in Waren, Klink, Sietow, Röbel, Zielow und Rechlin. Das Ostufer gehört zum Müritz-Nationalpark: bis 500 Meter vor der Uferlinie ist das Angeln untersagt, das Ufer selbst darf nicht betreten werden.
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Beschreibung
Mit rund 112 Quadratkilometern ist die Müritz der größte See, der komplett in Deutschland liegt. Von Waren im Norden bis nach Rechlin im Süden sind es gut 20 Kilometer, in der Breite knapp 10. Wer zum ersten Mal herkommt, unterschätzt schnell, wie verschieden die Ecken sind. Der flache Ostteil hat wenig zu tun mit den tiefen Rinnen der Westseite.
Wo die Tiefe steht
Die tiefste Stelle liegt mit 31 Metern in der Binnenmüritz vor Waren. Dieses nördliche Becken hängt nur über eine schmale Verbindung mit dem Hauptbecken zusammen, und genau dort fallen die Kanten am steilsten ab. Im Mittel ist der See dagegen nur 6,5 Meter tief, weite Flächen im Osten bleiben deutlich flacher. Gegliedert wird die Westseite durch rinnenartige Vertiefungen, darunter die Röbeler und die Sietower Bucht. An diesen Kanten setzen die meisten Raubfischangler an.
Was hier beißt und wo du ansetzt
Hecht, Zander, Barsch und Aal tragen den See. Dazu kommen die Maränen, die im Freiwasser über den tiefen Rinnen stehen und in der kalten Jahreszeit ihre eigene Fangzeit haben. Karpfen und Schleie findest du eher in den flachen, krautigen Buchten, Wels und Quappe sind die selteneren Gäste. Die Schilfkanten am Westufer und die Übergänge von der Flachwasserplatte in die Rinne sind die beiden Strukturen, an denen sich fast alles abspielt. Im flachen Osten lohnt sich die Suche mit dem Boot mehr als der Ansitz an einer beliebigen Stelle.
Boot oder Ufer
Die Müritz ist ein Bootsgewässer, das musst du nüchtern sehen. Vom Ufer aus kommst du an vielen Abschnitten schlicht nicht ans Wasser. Die Karte des bewirtschaftenden Betriebs gibt es deshalb in zwei Zuschnitten, einmal für das Uferangeln und einmal für Boot und Ufer zusammen. Bellyboote und andere Schwimmhilfen zählen dabei zum Boot. Eine Karte deckt den ganzen See ab, von der Binnenmüritz bei Waren bis in den Süden. Schleppen und Driften sind auf der freien Fläche möglich, in der Kleinen Müritz südlich des Sektorenfeuers Zielow gilt dagegen ganzjährig ein Schleppangelverbot. Welche Karte zu deinem Plan passt, klärst du am besten direkt beim Betrieb.
Zugänge und Schutzzonen
Die brauchbaren Einstiege liegen alle im Westen und Süden, in Waren, Klink, Sietow, Röbel, Zielow und Rechlin. Das gesamte Ostufer gehört zum Müritz-Nationalpark. Dessen Grenze verläuft 500 Meter vor der Uferlinie draußen auf dem Wasser, und innerhalb dieser Zone ist das Angeln untersagt. Auch das Ufer selbst darfst du dort nicht betreten. Dazu kommen kleinere Sperrbezirke, etwa die Wünnow bei Röbel im Frühjahr und Frühsommer. Welche Zone gerade gilt, steht in der Gewässerordnung des Betriebs, und die solltest du vor der Tour einmal gelesen haben.