Winterlicher Voralpenfluss mit Kiesbank, Schnee auf den Blocksteinen, dunkelgrüner Kolk unter einer Außenkurve, ein Angler klein im Bild mit gebogener Rute AI
Raubfisch

Huchen angeln: Winter, Huchenzopf, Köder und Recht

Der Huchen ist der größte Raubfisch der Voralpenflüsse und der seltenste, in Deutschland erhält er sich nur noch in zwei Flussabschnitten selbst. Gefischt wird auf ihn im Winter, bei Schnee und klarem Wasser, mit Ködern ab 15 Zentimetern und einer Geduld, die in Würfen gezählt wird. Hier steht, wo er steht, wann er jagt und warum so selten, was ein Huchenzopf ist und wie er geführt wird, welches Gerät den Frost übersteht, was in Bayern, Baden-Württemberg und Österreich gilt und weshalb ein Meterfisch bei dieser Art meist zurückgeht.

Saison Dezember bis Februar, Bayern bis 14. Februar
Standplatz Kolk, Wehrgumpen, Pfeiler, 2 bis 5 m tief
Köder Huchenzopf, Gummifisch ab 15 cm, Streamer
Recht 90 cm Bayern, 70 cm BW, 75 bis 85 cm Österreich

Kurz gesagt

  • Huchen werden von Dezember bis Februar in kaltem, klarem Wasser gefangen, in Bayern bis zum 14. Februar, danach beginnt die Schonzeit, und im Winter jagt ein Huchen nur drei- bis viermal im Monat.
  • Sie stehen in tiefen Kolken, Wehrgumpen, hinter Brückenpfeilern und an Bacheinläufen in 2 bis 5 Metern, meist dicht am Grund, und ein guter Kolk ist oft von mehr als einem Fisch besetzt.
  • Die Köder sind groß, Huchenzopf mit 20 bis 30 Gramm Bleikappe, Gummifisch von 15 bis 20 Zentimetern, schwimmender Wobbler und Streamer ab 15 Zentimetern, langsam und grundnah geführt.
  • Das Gerät ist eine Rute von 3 Metern mit 80 bis 150 Gramm, eine 5000er Rolle und im Frost Mono von 0,45 bis 0,50 Millimetern, dazu ein Vorfach in 0,50, kein Stahl.
  • In Bayern gilt 90 Zentimeter im Donaugebiet, in Baden-Württemberg 70, in Österreich 75 bis 85, und in Deutschland erhält sich die Art nur in Isar und Ilz selbst, deshalb geht fast jeder gefangene Huchen zurück.
Huchen: Fisch-Steckbrief, Schutz und Verbreitung Der Huchen ist der größte Lachsfisch Europas und kommt weltweit nur im Einzugsgebiet der …

Ein Fisch, der drei- bis viermal im Monat jagt

Der Huchen, auch Donaulachs genannt, ist der Spitzenräuber der Äschen- und Barbenregion und frisst als erwachsener Fisch fast nur noch Fische. Nase, Döbel, Barbe, Elritze und Gründling in den warmen Abschnitten, in den kalten Oberläufen fast ausschließlich Forellen und Äschen. Er hat den wuchtigen Kopf, das große Maul und die kleine, weit vorn sitzende Rückenflosse, an der ihn auch der Einsteiger erkennt.

Was ihn zum Fisch der 1.000 Würfe macht, ist Verdauung. Ein Huchen von 90 Zentimetern, der einen Döbel von rund 800 Gramm gefressen hat, zieht sich zwei bis drei Wochen zurück, und im kalten Winterwasser jagt er drei- bis viermal im Monat. Für ein Kilo Zuwachs frisst er 7 bis 10 Kilo Fisch. Ein Kolk mit einem Huchen ist also fast immer ein Kolk mit einem satten Huchen, und der Wurf, der ihn erwischt, trifft die eine Stunde in zwei Wochen, in der er hungrig ist.

2 Flussabschnitte in Deutschland, in denen sich der Huchen nachweislich selbst erhält, Isar und Ilz (Schmutz et al. 2023)
3,8 auf 10,5 kg Durchschnittsgewicht der an der Isar entnommenen Huchen seit 1938, bei 40 Prozent weniger Fischen (Schmutz et al. 2023)
3 bis 4 Jagden je Monat im Winter, dazwischen Wochen Verdauung

Dazu kommt, dass er einen Köder oft nur mit den Kiefern festhält, ohne dass der Haken greift, und dass rund die Hälfte der gehakten Fische sich im Drill wieder befreit. Ein Winter mit einem Fisch ist ein guter Winter. Das ist keine Entschuldigung, es ist die Biologie.

Zwei Flüsse, in denen er sich selbst erhält

Bevor es um Köder geht, gehört die Bestandslage auf den Tisch, weil sie beim Huchen über den Umgang mit jedem einzelnen Fisch entscheidet. Ursprünglich lebte er in Bayern in über 120 Fließgewässern auf 3.561 Kilometern, heute in etwa der Hälfte davon nicht mehr, und keine bayerische Strecke trägt mehr als 500 erwachsene Fische. Nachweislich aus eigener Kraft erhält sich der Bestand in Deutschland nur noch an der Isar zwischen Bad Tölz und Baierbrunn und im Ilz-System, wahrscheinlich noch an Wertach und Ammer. Alles andere hängt an Besatz. In Baden-Württemberg gilt der Huchen seit dem Jahr 2000 als verschollen.

Die Rote Liste Deutschlands führt ihn seit 2023 als stark gefährdet, die IUCN weltweit als gefährdet, Bayern hat ihn 2025 zum Fisch des Jahres gemacht und fördert ein Artenhilfsprogramm aus der Fischereiabgabe. Die Ursachen sind Wasserkraft und Regulierung seit den 1940er Jahren, dann Verschmutzung, seit etwa 2000 Erwärmung und Prädatoren wie Kormoran, Gänsesäger und Fischotter. Die Angelfischerei zählt das Fachgremium aus 39 Autoren ausdrücklich nicht dazu.

Die Isar zeigt, warum. Dort werden die Entnahmen seit 1938 aufgeschrieben, die Stückzahl ist um fast 40 Prozent gesunken, das Durchschnittsgewicht von 3,8 auf 10,5 Kilo gestiegen, und die Entnahme liegt unter einem halben Fisch je Kilometer und Jahr, weniger als ein Zehntel des Bestands. Eine begrenzte Entnahme gilt als vertretbar, wo sich der Bestand selbst erhält. Überall sonst geht der Fisch zurück, und dieser Ratgeber ist so geschrieben.

Dezember bis Februar, und was davor die Schonzeit sperrt

Der Huchen ist ein Winterfisch, und das Jahr beginnt im November. Mit sinkenden Temperaturen ziehen die Fische in die tiefen Kolke und Rinnen, in denen sie den Winter stehen, und je kälter das Wasser, desto sicherer stehen sie dort. Dezember und Januar sind die Monate, in denen fast alle Huchen gefangen werden, bei Schnee, Nebel und klarem, niedrigem Wasser.

Das Ende setzt das Recht. In Bayern läuft die Schonzeit vom 15. Februar bis 30. Juni, seit der Novelle 2025 einen Monat länger als früher, in Baden-Württemberg vom 1. Februar bis 31. Mai. Dahinter liegt die Laichzeit, die Wanderung und Paarbildung beginnen bei über 6 Grad, das Laichen bei 8 Grad, meist in der ersten Aprilhälfte auf Kies am Auslauf eines Kolks oder unterhalb einer Zubringermündung. Der Sommer steht in Bayern offen, aber über 20 Grad ruht der Fisch, und die Fachmedien wie die Bewirtschafter sind sich einig, dass ein Sommerhuchen keine Empfehlung ist.

Beste Saison

Beißphase (je höher, desto besser) Schonzeit Aktueller Monat

Die Kurve zeigt die Winterfischerei. Bayern schont den Huchen vom 15. Februar bis 30. Juni, Baden-Württemberg vom 1. Februar bis 31. Mai, und viele Bewirtschafter öffnen ihre Huchenstrecken nur zwischen November und Februar. Der Sommer bleibt bewusst leer, über 20 Grad ruht der Fisch, und ein Sommerhuchen ist keine Empfehlung.

Kolk, Wehrgumpen und Brückenpfeiler in 2 bis 5 Metern

Der Huchen steht zu neun Zehnteln am Grund, in 2 bis 5 Metern Wasser, und er ist standorttreu. Außerhalb der Laichzeit bleibt er in seinem Abschnitt, kehrt an bekannte Raubplätze zurück und wandert im Winter kaum. Die Plätze sind immer dieselben, tiefe Kolke und Gumpen mit hartem Grund aus Fels oder grobem Kies, die Ausläufe der Gumpen, Strömungskanten und Kehrwasser, ausgespülte Ufer, Felsbrocken, versunkenes Holz, Brückenpfeiler und Bacheinläufe.

Unterwasser eines Wehrs an einem Voralpenfluss im Winter, Gischt am Absturz, dahinter der ruhige dunkle Gumpen, Nebel über dem Wasser, verschneite Blocksteine am Ufer

Der Huchen steht im ruhigen Teil des Gumpens am Grund, nicht in der Gischt, und er verlässt ihn nur, um in der Dämmerung an die Kante zu ziehen. Der Wurf geht stromauf in die Strömungskante und lässt den Köder mit dem Wasser in den Gumpen treiben, über Wochen dieselben zwei bis drei Bahnen. Ein solcher Platz ist im Winter fast immer besetzt.

Gischt vorn, tiefes ruhiges Wasser dahinter. Das ist der Standplatz. AI-Bild

Tiefe Wehrgumpen erweisen sich immer wieder als die besten Plätze, weil sie Tiefe, Strömungskante und Nahrung an einem Ort vereinen. In den Stauwurzeln und Kraftwerks-Unterwassern der großen Flüsse stehen die Fische in den kurzen Fließabschnitten, die geblieben sind, und an der Enns hat sich in der letzten freien Strecke unterhalb des Kraftwerks ein Bestand entwickelt, der je Saison rund 25 Fische liefert. Kleine Voralpenflüsse tragen Huchen in tiefen Rinnen und Auskolkungen, selbst bei wenigen 100 Litern je Sekunde.

Ein guter Kolk ist im Winter fast immer besetzt, und oft von mehr als einem Fisch, denn erwachsene Huchen teilen sich große Kolke und tiefe Rinnen als Sommer- und Winterhabitat. Bei Hochwasser weichen sie an die Ränder aus, bei Niedrigwasser stehen sie in der Flussmitte. Ein gefundener Kolk ist ein Platz für Jahre.

Die Flusskarte trägt diese Plätze als nummerierte Reihenfolge, vom Kolk unter dem Wehr bis zum Bacheinlauf. Der Huchen ist ein reiner Flussfisch, deshalb gibt es hier nur die eine Karte.

Wo Huchen steht

1 Ansicht

Fließgewässer mit Strömung

Prallhang 1 Totholz 2 Einmündung 3 Kehrwasser 4 Brückenpfeiler 5
  1. Prallhang

    Der tiefste Kolk der Außenkurve ist der beste Platz eines Abschnitts, und der beste Platz gehört dem größten Fisch. Solche Stellen bleiben über Jahre besetzt.

  2. Totholz

    Ein Wurzelstock oder ein verkeilter Baum gibt Deckung über volle Länge. In naturnahen Strecken der wichtigste Rückzugsraum überhaupt.

  3. Einmündung

    Wo ein kiesiger Zufluss mündet, steigen im Frühjahr die Laichfische auf. Diese Strecken sind fast überall gesperrt, und das zu Recht.

  4. Kehrwasser

    Unterhalb einer Rausche trifft sauerstoffreiches Wasser auf ruhigen Grund. Dort sammelt sich Beutefisch, und ein Huchen wartet daneben.

  5. Brückenpfeiler

    Der ausgespülte Kolk am Pfeiler ersetzt in verbauten Abschnitten den natürlichen Kolk. In Stadtstrecken oft der einzige Standplatz.

Gewässertyp im Lexikon: Fluss Strom Bach

Auch auf der Karte, hier aber zweite Wahl: Buhnenfeld, Gleithang, Krautfahne.

Dämmerung, Kälte und der Pegel, der Beutefische umsortiert

Der Huchen raubt am liebsten in der Dämmerung, die Stunde nach dem Hellwerden und die Stunde vor dem Dunkelwerden bringen die meisten Bisse, und mittags kommen bei Sonne und fallendem Pegel einzelne Fische. Nachts ist das Angeln in vielen Huchenrevieren verboten.

Beißaktivität im Tagesverlauf

Ein Dezembertag am Voralpenfluss. Der Huchen raubt am liebsten in der Dämmerung, die Stunde nach dem Hellwerden und die Stunde vor dem Dunkelwerden bringen die meisten Bisse. Mittags bei Sonne und fallendem Pegel kommen einzelne Fische. Nachts ist das Angeln in vielen Huchenrevieren verboten.

Der Huchen ist die seltenste Meldung im Fangbuch der Community, und genau deshalb zählt jede. Die Auswertung nimmt alle in CatchHub eingetragenen Huchen nach Monat, Stunde, Köder und Revier, sie erscheint erst ab einer Mindestzahl an Meldungen und wächst mit jeder Saison.

Noch zu wenige Meldungen für eine Auswertung

Dazu liegen bisher zu wenige Fänge mit Datum und Revier vor. Sobald genug zusammenkommen, stehen hier die stärksten Monate, die beste Tageszeit und die Reviere mit den meisten Fängen.

Die zuletzt öffentlich geteilten Huchen mit Foto, jeder mit seinem Fluss:

Noch kein Fang mit Foto gemeldet

Hier stehen Fänge aus der Community, sobald der erste öffentlich eingetragen wurde. Jede Kachel führt dann zum Revier dahinter.

Fänge eintragen

Beim Wetter sind sich die erfahrenen Huchenangler in einem einig. Klares, niedriges Wasser, Schneetreiben, Nebel und große Kälte sind ideal, ein Wettersturz nach Schönwetter und leichter Schneefall bei wenigen Plusgraden ebenso. Der zweite Auslöser ist der Pegel. Leicht angetrübtes, steigendes Wasser nach langem Niedrigstand sortiert die Beutefische um und bringt den Huchen aus dem Kolk, und ein bis drei Tage nach einem Hochwasser, wenn das Wasser fällt und klärt, sind oft die besten des Winters. Was der Luftdruck und der Mond tun, behaupten die Fachmedien, belegt hat es niemand, und Rekordfische kamen bei glasklarem Wasser und blauem Himmel ebenso wie im Schneetreiben.

Die Wassertemperatur ist beim Huchen keine Beißzahl, die Fachmedien nennen eine Untergrenze, belegt ist sie nicht. Belegt sind die Lebensraumgrenzen, Sommermittel bis 20 Grad und Einzeltage bis 27, mit dem Optimum zwischen 14 und 16 Grad, und die Laichzeit ab 6 und 8 Grad. Ob Wassertemperatur-Trend, Wasser-Verlauf und Licht an deinem Fluss gerade zusammenpassen, liest du am Fang-Index des Reviers ab.

Huchenköder: Zopf, Gummifisch, Wobbler, Streamer

Der Huchenköder ist groß, gedeckt und langsam. 15 bis 25 Zentimeter sind die Spanne, Farben orientieren sich an Äsche und Forelle, und jeder Köder wird dicht am Grund geführt.

Huchenzopf

Eine Bleikappe von 20 bis 30 Gramm auf einer Stahlachse, dahinter Stränge aus Leder oder Gummi, 15 bis 20 Zentimeter lang, ein Trupp Neunaugen als Bild. Hart am Grund geführt, im Winter der Klassiker, mit Einzelhaken weit hinten gegen Hänger und zur Schonung.

Winter Tiefe Rinne Klassiker

Gummifisch am Jigkopf

15 bis 20 Zentimeter, im trüben Wasser größer, am Jigkopf von 15 bis 20 Gramm, im Strom schwerer, mit ständigem Grundkontakt. Das weiche Material bringt den Fisch nach einem Fehlbiss zum zweiten Zupacken. Farben gedeckt, an Äsche und Forelle orientiert.

Standard Trübes Wasser

Schwimmender Wobbler

Flach laufend, 12 bis 25 Zentimeter, im Design von Äsche oder Forelle. Lässt sich über Hindernisse heben und danach wieder auf Tiefe bringen, deshalb der Köder für Strecken mit Holz und Blöcken und für klares Wasser. So langsam geführt, dass der Lauf kaum zu spüren ist.

Hindernisse Klares Wasser

Großer Blinker

10 bis 15 Zentimeter, Silber oder Gold, in trübem Wasser und in der Dämmerung mit Perlmutt. Der Köder für weite Würfe am großen Fluss und für die Suche über lange Strecken. Der Drilling muss stabil und geschliffen sein, ein Huchenmaul quetscht schwache Haken zusammen.

Weite Großer Fluss

Streamer an der Fliegenrute

Ab 15 Zentimetern, voluminös, oft gegliedert, in Weiß, Schwarz oder Gelb, an einer Zweihandrute der Klasse 10 bis 11 mit sinkendem Schusskopf. Der Köder der Fliegenreviere an Pielach, Melk und Drau, und dort meist Pflicht.

Fliegenfischen Österreich
Aufgeklappte Köderbox auf einem verschneiten Stein mit Huchenzopf, großem Gummifisch, schwimmendem Wobbler und großem Blinker, daneben eine Rolle mit dick aufgespulter monofiler Schnur

Die Box für einen Huchentag ist klein, weil jeder Köder groß ist. Der Zopf für die tiefe Rinne, der Gummifisch als Standard, der Wobbler für die Blocksteine, der Blinker für die Weite, und für alle vier dieselbe Regel, langsamer als du denkst. Die Mono auf der Rolle friert im Gegensatz zum Geflecht nicht auf der Spule fest.

Vier Köder ab 15 Zentimetern und eine Rolle mit 0,50er Mono. AI-Bild

Köder Größe und Gewicht Haken Wann
Huchenzopf 15 bis 20 cm, Bleikappe 20 bis 30 g Einzelhaken oder Drilling 4/0 weit hinten tiefe Rinne, Winterklassiker
Gummifisch 15 bis 20 cm, Jigkopf 15 bis 20 g, im Strom schwerer Jighaken 5/0 bis 8/0 Standard, trübes Wasser größer
Wobbler schwimmend 12 bis 25 cm, flach laufend zwei Drillinge, stabil Hindernisse, klares Wasser
Blinker 10 bis 15 cm, Silber, Gold, Perlmutt Drilling geschliffen weite Würfe, Trübung, Dämmerung
Toter Köderfisch am System 15 bis 25 cm, Forelle oder Äsche aus dem Fluss zwei Drillinge Größe 6 bis 2 Herkunftsregel des Landes beachten
Streamer ab 15 cm, gegliedert, Weiß, Schwarz, Gelb Einzelhaken Fliegenreviere, oft Pflicht

Der Gummifisch ist der Standard geworden, weil sein weiches Material einen Huchen nach dem ersten Fehlbiss zum zweiten Zupacken bringt. Der schwimmende Wobbler ist der Köder für Strecken voller Blöcke und Holz, weil er sich über ein Hindernis heben und danach wieder auf Tiefe bringen lässt. Der Blinker sucht lange Strecken ab, und der tote Köderfisch bleibt die Ausnahme für Tage, an denen nichts anderes geht, mit der Herkunftsregel des Landes im Kopf, in Bayern ist der lebende Köderfisch verboten und der tote muss oft aus dem Fluss stammen.

Der Huchenzopf mit Bleikappe, Lederfransen und einem Haken weit hinten

Der Huchenzopf ist der Köder, den es nur für diesen Fisch gibt. Eine runde, hinten hohle Bleikappe von 20 bis 30 Gramm sitzt auf einer Stahlachse, dahinter stecken mehrere Stränge aus Leder oder Gummi, der ganze Köder ist 15 bis 20 Zentimeter lang, und weit hinten sitzt ein einzelner Haken. Das Bild, das er im Wasser abgibt, ist ein Trupp Neunaugen, und früher wurden echte Neunaugen angeködert, bis sie aus den Flüssen verschwanden.

Heute fängt der Zopf mit Gummi- oder Lederfransen, obwohl die meisten Huchen keine Neunaugen mehr kennen, offenbar, weil die Bewegung der Stränge den Beißreflex auslöst. Für den Selbstbau eignet sich starkes Hirsch- oder Elchleder, schneidet Fransen von rund 50 Zentimetern, spitz zulaufend und 5 bis 8 Millimeter breit, in bewusst verschiedenen Längen, spreizt sie mit einer Holzkugel und fixiert sie mit der Bleikappe. Der Haken sitzt so weit hinten, dass das Leder rund 3 Zentimeter darüber hinausragt, und ein Einzelhaken statt des Drillings spart Hänger und schont den Fisch.

Geführt wird der Zopf hart am Grund, leicht stromab geworfen, die Schnur vor dem Aufschlag gebremst und sofort gespannt, dann zäh von der Strömung ans Ufer geführt, mit minimalem Heben und Senken. Je tiefer und schneller das Wasser, desto schwerer die Kappe.

Für den Gummifisch gilt dieselbe Rechnung wie für die Bleikappe, nur mit einer Zahl dahinter. Der Jigkopf-Rechner nimmt Tiefe, Strömung und Köderlänge und gibt das Kopfgewicht aus, für einen 20er im schnellen Kolk liegt es weit über dem, was ein Zanderangler gewohnt ist.

Wie schwer muss dein Jigkopf sein?

Rechner

Das Kopfgewicht entscheidet, wie schnell der Köder fällt und wie lange er zwischen zwei Sprüngen in der Schwebe bleibt. Es richtet sich nach der Größe des Köders und der Strömung, kaum nach der Tiefe.

Jigkopf-Rechner

Tiefe, Strömung und Ködergröße rein, Kopfgewicht raus

Strömung
Wie stark zieht das Wasser am Köder?
  • Kopfgewicht …
  • Absinkzeit auf Grund …
  • Passende Hakengröße …

Die Werte sind ein Startpunkt, kein Messergebnis. Schnurstärke, Wind und Rutenwinkel verschieben das Absinken deutlich, und am Wasser entscheidet der Grundkontakt, nicht die Zahl.

Rute mit 80 bis 150 Gramm, Mono im Frost, Vorfach 0,50

Das Huchengerät ist Hechtgerät mit einer Zugabe an Länge und Kraft, weil die Köder bis 100 Gramm wiegen und der Fisch aus der Strömung gehoben wird.

Teil Wert Warum
Rute 3,00 m, 80 bis 150 g, schnell, kräftiges Rückgrat, große Ringe Köder bis 100 g, lange Würfe, Fisch aus der Strömung heben, Ringe gegen Eis
Rolle Größe 5000, gute Bremse, 200 bis 300 m Schnurfassung Fluchten flussab, Frost
Hauptschnur Geflecht 0,30 mm, im Frost Mono 0,45 bis 0,50 mm nasses Geflecht friert auf der Spule fest, Mono nicht
Vorfach Mono oder Fluorocarbon 0,50 bis 0,60 mm, 60 cm bis 2 m Puffer mit Dehnung, Abrieb an Fels und Zähnen
Haken Drillinge stabil und geschliffen, Einzelhaken wo vorgeschrieben das Huchenmaul quetscht schwache Drillinge
Kescher groß, rund 100 cm tief, gummiert Fische über 1 m, Schonung
Fliegenrute Zweihand 11 ft Klasse 10 bis 11, Schusskopf sinkend, Vorfach 20 bis 40 lb schwere Streamer tief in der Strömung

Stahl braucht der Huchen nicht. Er hat kräftige Hakenzähne auf Kiefer, Gaumen und Pflugscharbein, aber keine Schneidezähne wie der Hecht, und keine Fachquelle empfiehlt für ihn ein Stahlvorfach. Ein Vorfach aus Mono oder Fluorocarbon in 0,50 bis 0,60 Millimetern ist Puffer und Abriebschutz zugleich. Weiche Ruten haben beim Huchen nichts zu suchen, eine zu steife Rute mit Geflecht lässt den Fisch nach dem Anhieb ausschlitzen, und mit der Zweihandrute und dem Streamer gehört das Vorfach um 0,40 an die Spitze.

Der Frost ist der zweite Gegner. Nasses Geflecht friert auf der Spule fest, Schnurlaufröllchen und Bremse fallen aus, deshalb fischen die Erfahrenen bei Minusgraden komplett mit Mono in 0,45 bis 0,50 und Glyzerin auf den Ringen. Und auf vereisten Blocksteinen gehört das Handy in die Jacke, auch wenn du nur eine Stunde bleibst.

Langsam, grundnah, vier Würfe, dann weiter

Je langsamer der Köder geführt wird, desto besser, so langsam, dass der Lauf eines Wobblers kaum zu spüren ist. Der Gummifisch hüpft direkt über den Grund, der Zopf schleift, der Streamer darf dagegen auffällig laufen, aggressiv oder langsam pulsierend. Der Köder gehört direkt in die Fresszone, deshalb zählt der erste Wurf an jeder Stelle mehr als der zehnte. Vier Würfe je Stelle, dann Köderwechsel, sieben bis zehn Würfe, dann weiter, die Erfahrenen brauchen zwei bis drei. Ruheplätze werden nicht befischt.

Der Biss wird vom Einsteiger für einen Hänger gehalten. Oft hält der Huchen den Köder nur mit den Kiefern, ohne dass der Haken fasst, deshalb folgt auf den entschlossenen Anhieb bei großen Fischen ein zweiter, und bei fleischigen Gummiködern wird voll durchgezogen. Danach beginnt ein Drill, in dem sich rund die Hälfte der gehakten Fische befreit. Der Huchen stürmt flussab, wälzt sich an der Oberfläche oder steht wie ein Baumstamm in der Tiefe, und er schüttelt den Kopf. Die Bremse läuft, die Rute bleibt gebogen, und gehetzt wird nicht, denn ein gehetzt gedrillter Huchen übersteht das Zurücksetzen oft nicht.

Kopf eines Huchens im Wasser über dem gummierten Netz eines großen Keschers, kupferfarbene Flanke mit feinen x-förmigen Punkten, nasse Hände am Fisch

Der Kescherkopf misst hier 80 Zentimeter, und er ist trotzdem knapp. Was auf dem Bild fehlt, ist Schnee unter dem Fisch: der Angler kniet im Wasser, nicht am Ufer, und die zweite Hand hält nur den Netzrand. Ein Huchen, der so liegt, atmet weiter und verliert keinen Schleim, und das Foto entsteht, ohne dass er die Strömung verlässt.

Im Wasser gehalten, im Wasser gelöst, im Wasser fotografiert. AI-Bild

Gelandet wird mit dem großen, gummierten Kescher, nie mit dem Gaff, das in Huchenrevieren verboten ist. Der Fisch bleibt im Wasser, im Kescher, bis der Haken gelöst und das Foto gemacht ist, und er wird mit dem Kopf gegen die Strömung gehalten, bis er von selbst geht. Eine Studie zur Rücksetz-Sterblichkeit des Huchens gibt es nicht, für seinen nahen Verwandten, den Taimen, liegt das Überleben nach dem Zurücksetzen bei 90 bis 95 Prozent, und dieselbe Studie hat gerechnet, dass eine Fischerei, die alle Fänge entnimmt, den Bestand mit 57 Prozent Wahrscheinlichkeit auslöscht.

Recht in Bayern, Baden-Württemberg und Österreich

Nur zwei Bundesländer führen den Huchen, und beide binden ihn an das Donaugebiet. Bayern setzt 90 Zentimeter Schonmaß und schont ihn vom 15. Februar bis 30. Juni, seit der Novelle der Ausführungsverordnung 2025 einen Monat länger, und viele Wettbewerber tragen noch die alte Frist. Baden-Württemberg setzt 70 Zentimeter und schont vom 1. Februar bis 31. Mai, dort gibt es allerdings seit dem Jahr 2000 keinen Nachweis mehr. Die übrigen 14 Länder führen die Art nicht, weil sie dort nicht vorkommt. Die Tabelle zeigt beide Regeln mit dem Stand von heute, Fundstelle und Stand stehen auf den Landesseiten für Bayern und Baden-Württemberg.

Schonzeit und Mindestmaß nach Bundesland

2 Bundesländer, Mindestmaß zwischen 70 und 90 cm

Schonzeit und Mindestmaß für Huchen nach Bundesland
Bundesland Schonzeit Maß, Mindestmaß in Zentimetern
Baden-Württemberg Gilt nur in der Donau und ihrem Gewässersystem 1. Feb. bis 31. Mai 70 cm
Bayern Gilt nur im Donaugebiet 15. Feb. bis 30. Juni 90 cm

Alle Angaben aus den Landesfischereiverordnungen, Stand und Quelle je Land auf der jeweiligen Schonzeiten-Seite. Der Status gilt für 11.10.2026.

Ohne Gewähr, und dein Erlaubnisschein darf strenger sein

Diese Tabelle gibt den Stand der Landesverordnungen wieder und ist keine Rechtsauskunft. Verein, Pächter und Gewässerordnung dürfen zusätzliche Schonzeiten, größere Mindestmaße und Entnahmefenster festlegen, und sie tun es häufig. Verbindlich ist immer das Papier, das du am Wasser dabei hast.

Die wichtigste bayerische Regel steht in § 11 der Ausführungsverordnung. Maßige Fische dürfen seit 2025 unter Beachtung des Tierschutzrechts wieder ausgesetzt werden, wenn es dem Hegeziel dient, ausdrücklich bei bestandsgefährdeten und mit Artenhilfsprogrammen geförderten Arten. Die frühere Pflicht, das vorab im Erlaubnisschein festzulegen, ist gestrichen, nachdem der Landesfischereiverband kritisiert hatte, dass Huchen trotz Artenhilfsprogramm fast flächendeckend getötet werden mussten. Ein maßiger Huchen darf in Bayern also zurück. Ein Angeln, das von vornherein nur aufs Zurücksetzen angelegt ist, bleibt eine Tierschutzfrage, und der lebende Köderfisch ist in beiden Ländern verboten.

Österreich regelt je Bundesland. Niederösterreich verlangt 75 Zentimeter, Oberösterreich, die Steiermark, Salzburg und Kärnten 85, Tirol 80 und im Bezirk Lienz 100, mit Schonzeiten von Februar oder März bis Mai oder Juni, Wien schont den Huchen ganzjährig. Darüber liegen die Bewirtschafter. An Drau und Gail gibt es eine begrenzte Zahl personengebundener Huchenkarten mit der Entnahme von genau einem Fisch, Schnur ab 18 Kilo Tragkraft, Drillingverbot, Gaffverbot und der Pflicht, auch jeden freigelassenen Huchen einzutragen. An der Mur bei Scheifling gilt ein Brittelmaß von 120 Zentimetern, nur Streamer ab 13 Zentimetern am Einzelhaken, und nach der Entnahme eines Huchens endet die Huchenfischerei für diesen Lizenznehmer. Pielach, Melk und die Drau bei Lienz sind reine Fliegenreviere. Die Lizenz wird dort gelesen, bevor die Rute ausgepackt wird.

Vor dem Huchentag

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Tausend Würfe, und was davon Haltung ist

Die erste Huchensaison endet oft ohne Fisch, und das ist kein Scheitern. Sie endet mit drei Kolken, deren Grund du kennst, mit einem Zopf, den du hart am Grund führen kannst, ohne ihn zu verlieren, und mit einer Vorstellung davon, wie sich ein Biss von einem Hänger unterscheidet. Der Fisch kommt in der zweiten oder dritten Saison, in einer Dämmerung im Dezember, an einem Platz, an dem du schon 200 Mal geworfen hast.

Was dann passiert, entscheidet die Art mit. Ein Huchen aus einer Strecke, die an Besatz hängt, geht zurück, in Bayern erlaubt das Gesetz es ausdrücklich. Ein Huchen aus der Isar oder der Ilz darf entnommen werden, wenn der Erlaubnisschein es zulässt, und auch dort ist der zweite Fisch des Winters einer zu viel. Welche Flüsse im Donaugebiet Huchen führen und was dort gilt, steht auf den Gewässerseiten, und wer im selben Winter auf die kleineren Räuber der Voralpenflüsse will, findet den Einstieg beim Spinnfischen.

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Häufige Fragen

10 Fragen
Wann ist die beste Zeit zum Huchenangeln?

Von Dezember bis Februar in kaltem, klarem Wasser, am Tag in den beiden Dämmerungen. Schneetreiben, Nebel und große Kälte gelten als ideal, ein leicht steigender, angetrübter Pegel nach langem Niedrigwasser ebenso. In Bayern endet die Saison am 14. Februar, in Baden-Württemberg am 31. Januar, viele Bewirtschafter öffnen ihre Strecken erst im November.

Welcher Köder ist der beste für Huchen?

Groß, gedeckt und langsam. Der Huchenzopf mit 20 bis 30 Gramm Bleikappe für tiefe Rinnen, ein Gummifisch von 15 bis 20 Zentimetern am Jigkopf als Standard, ein schwimmender Wobbler für Strecken mit Hindernissen, ein großer Blinker für weite Würfe und in den Fliegenrevieren Streamer ab 15 Zentimetern. Farben nach Äsche und Forelle, nie grell.

Was ist ein Huchenzopf?

Ein Köder aus einer runden, hinten hohlen Bleikappe auf einer Stahlachse, in der mehrere Stränge aus Leder oder Gummi stecken, 15 bis 20 Zentimeter lang, mit einem Haken weit hinten. Er ahmt einen Trupp Neunaugen nach, früher wurden echte angeködert, und wird langsam und dicht am Grund geführt. Viele Angler binden ihn selbst aus starkem Hirsch- oder Elchleder.

Wo kann ich in Deutschland auf Huchen angeln?

Nur im Donaugebiet Bayerns, vor allem an Isar, Inn, Lech, Iller, Wertach, Ammer, Loisach, Salzach und Ilz, in Abschnitten mit Erlaubnisschein und oft mit eigener Huchenregel. Selbst erhalten sich die Bestände nur an der Isar zwischen Bad Tölz und Baierbrunn und im Ilz-System, alle anderen hängen an Besatz. In Baden-Württemberg gilt der Huchen seit dem Jahr 2000 als verschollen.

Welche Schonzeit und welches Mindestmaß hat der Huchen?

In Bayern 90 Zentimeter und Schonzeit vom 15. Februar bis 30. Juni, seit der Novelle 2025 einen Monat länger als zuvor, gültig im Donaugebiet. In Baden-Württemberg 70 Zentimeter und 1. Februar bis 31. Mai in der Donau und ihrem System. In Österreich je Land 75 bis 85 Zentimeter mit Schonzeiten von Februar oder März bis Mai oder Juni, Wien schont ihn ganzjährig. Die anderen 14 Bundesländer führen ihn nicht.

Darf ich einen maßigen Huchen in Bayern zurücksetzen?

Ja. Seit der Novelle der bayerischen Fischereiverordnung 2025 dürfen maßige Fische unter Beachtung des Tierschutzrechts wieder ausgesetzt werden, wenn es dem Hegeziel dient, ausdrücklich bei bestandsgefährdeten und mit Artenhilfsprogrammen geförderten Arten. Der Huchen ist genau diese Art. Ein Angeln, das von vornherein nur aufs Zurücksetzen angelegt ist, bleibt eine Tierschutzfrage, die der Text nicht beantwortet.

Brauche ich eine Huchenkarte?

In Österreich an vielen Strecken ja. An Drau und Gail gibt es eine begrenzte Zahl personengebundener Huchenkarten mit Entnahme von genau einem Fisch, Schnur ab 18 Kilo Tragkraft, Drillingverbot und Eintragungspflicht auch für freigelassene Fische. An der Mur bei Scheifling gilt ein Brittelmaß von 120 Zentimetern und nur Streamer am Einzelhaken. In Bayern regeln die Vereine die Entnahme im Erlaubnisschein.

Welche Rute und Schnur für Huchen?

Eine schnelle Rute von 3 Metern mit 80 bis 150 Gramm Wurfgewicht, kräftigem Rückgrat und großen Ringen gegen Vereisung, eine 5000er Rolle mit guter Bremse und 200 bis 300 Metern Schnur. Geflecht in 0,30 Millimetern, im Frost Mono in 0,45 bis 0,50, weil nasses Geflecht auf der Spule festfriert. Das Vorfach ist Mono oder Fluorocarbon in 0,50 bis 0,60, Stahl braucht der Huchen nicht.

Warum heißt der Huchen Fisch der 1.000 Würfe?

Weil er im kalten Wasser selten frisst. Ein 90er Huchen, der einen Döbel von rund 800 Gramm gefressen hat, zieht sich zwei bis drei Wochen zurück, und im Winter jagt ein Huchen drei- bis viermal im Monat. Dazu kommt, dass er einen Köder oft nur mit den Kiefern festhält, ohne dass der Haken fasst, und dass rund die Hälfte der gehakten Fische sich im Drill wieder befreit.

Ist der Huchen gefährdet?

Ja, stark. Die Rote Liste Deutschlands führt ihn seit 2023 als stark gefährdet, Baden-Württemberg seit 2025 als vom Aussterben bedroht, die IUCN weltweit als gefährdet. Ursachen sind Wasserkraft, Regulierung, Erwärmung und Prädatoren, die Angelfischerei zählt laut dem Fachgremium ausdrücklich nicht dazu. Eine begrenzte Entnahme gilt nur in Strecken mit selbsterhaltendem Bestand als vertretbar.

René Seidel

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René Seidel

Ich angle seit 2002: angefangen mit acht Jahren an den Weihern, die mein Vater gepachtet hatte, heute vor allem am Neckar bei Heilbronn, an der Wörnitz und am Main. Mit CatchHub baue ich die Angel-Community, in der ich meine Praxis am Wasser mit echten Fangdaten zusammenbringe.

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